C&A setzt auf nachhaltig angebaute Baumwolle

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Biobaumwolle Shop von C&ACleanTech & CSR News / Düsseldorf. C&A will bis 2020 seine gesamte Kollektion aus Baumwolle aus nachhaltigem Anbau beziehen. Der Vorteil: Es werden weniger chemische Düngemittel und giftige Pflanzenschutzmittel verwendet als für konventionelle Baumwolle. Außerdem achten die Farmer auf den Pflanzenschutz und gehen mit dem Ackerbodens pfleglicher um. Ebenso verbrauchen sie weniger Wasser. Heute liegt der Anteil der Biobaumwolle bei rund 13 Prozent. Für 2012 plant C&A den Absatz dieser nachhaltigen Textilien von derzeit 32 Millionen zu verdoppeln.

Gleichzeitig will C&A auch den Absatz von Textilien aus zertifizierter Biobaumwolle unter dem Label „Organic Cotton“ weiter steigern. Für diese nach Organic Exchange 100 (OE100) Standard zertifizierte Biobaumwolle gelten noch strengere Vorschriften als für andere Arten nachhaltig angebauter Baumwolle. Die Zertifizierung definiert Standards für die Beschaffung und die Verarbeitung von 100 Prozent Biobaumwolle, bei deren Anbau auf Chemikalien, wie Pestizide und künstliche Düngemittel, aber auch auf genetisch-verändertes Saatgut verzichtet wird.

Der Einsatz von C&A für Biobaumwolle geht über den reinen Verkauf hinaus: Zusammen mit der Shell-Foundation und “Textile Exchange” hat das Modeunternehmen „Cotton Connect“ ins Leben gerufen. „Cotton Connect“ fördert unter Marktbedingungen den Übergang von konventionellen zu nachhaltigen Anbaumethoden. fördern. Schwerpunkt ist Indien. Dort versuchen eine Reihe von Initiativen, die unterschiedlichen Baumwollproduktions- und Verarbeitungsstufen zu verbinden. Dazu werden sozialverantwortliche und zugleich ökonomische Lieferketten aufgebaut. Dazu gehören beispielsweise Kooperationsabkommen mit landwirtschaftlichen Betrieben, um finanzielle Risiken bei der Umstellung auf Biobaumwolle zu minimieren.

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Die Kosten für Biobaumwolle liegen derzeit noch höher als die für konventionelle Baumwolle. Diese Mehrkosten werden laut Angaben von C&A nicht an die Kunden weitergegeben. Damit setzt das Unternehmen einen weiteren Anreiz für den Kauf von Biobaumwolltextilien und investiert gleichzeitig in aktiven Umweltschutz. Außerdem startet C&A eine breit angelegte Informationskampagne für Biobaumwolle. Ziel ist es, die Kunden für dieses nachhaltige Thema zu gewinnen.

Hintergrund: Clemens und August Brenninkmeijer gründeten ihr Unternehmen C&A im 1841 in den Niederlanden. Das Firmensignet steht für die Anfangsbuchstaben der Vornamen der Gründer. 1911 eröffnete das Familienunternehmen sein erstes Haus in Deutschland, in Berlin. Heute ist das Familienunternehmen C&A Europa Marktführer und auch außerhalb Europas in China, Brasilien und Mexiko vertreten.

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