CSR: Durch Kooperation widerstandsfähig werden

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Keynoter Speaker Robert Lukesch Leo Baumfeld CSR: Durch Kooperation widerstandsfähig werdenCSR News / Wien. Der kürzlich in Wien abgehaltene Austrian Social Business Day brachte zum dritten Mal Non-Profit-Organisation (NPO), Unternehmen und Social Entrepreneure zusammen. Unter Social Entrepreneurship oder soziales Unternehmertum versteht man eine unternehmerische Tätigkeit, die sich innovativ, pragmatisch und langfristig für einen positiven Wandel einer Gesellschaft einsetzt.

Die Unternehmensberater Leo Baumfeld und Robert, die die Veranstaltung eröffneten, definierten den Leitgedanken des Kongresses so: “Wenn ein Lebewesen, ein Mensch, ein Unternehmen, eine Region oder eine Nation ihre wichtigsten Funktionen und Eigenarten beibehalten, indem sie sich stetig wandelnd durch Störungen und Katastrophen navigieren, nennen wir sie resilient (Anm. der Redaktion: von lateinisch resilere „zurückspringen“, „abprallen“).”

Für Erika Krenn-Neuwirth von der Wirtschaftskammer Österreich, Experts Group Kooperation und Netzwerke, ist das ein zentrales Thema: “Wenn wir unseren sozialen Wohlstand halten wollen, dann müssen wir die Ideen der Social Entrepreneurs aufgreifen. Die sind am Puls der Zeit; da können wegweisende Kooperationen im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) entstehen, die auch die Unternehmen befruchten.”

Brücken schlagen, um Krisen zu meistern

“Wenn es gelingt Brücken zu schlagen, zwischen NPOs, Unternehmen und Social Entrepreneurs, dann lassen sich auch die Krisen in Europa meistern”, sagte Franz Fischler. Der gebürtige Tiroler war von 1995 bis 2004 der EU-Kommissar für Landwirtschaft, Entwicklung des ländlichen Raums und Fischerei. Heuer ist Franz Fischler Präsident des Ökosozialen Forums. Der unabhängige Verein engagiert sich seit den 1990er Jahren regional, national und international für nachhaltige und faire Rahmen-bedingungen in der globalisierten Wirtschaft.

Austrian Social Business Day Unterstützer CSR: Durch Kooperation widerstandsfähig werdenIn Good-Practice-Workshops wurden Beispiele der Zusammenarbeit präsentiert. Stefanie Leschnik von T-Mobile stellte gemeinsam mit Veronika Krainz von lobby.16 ein gemeinsames Integrations-Projekt vor, in dem unbegleitete minderjährige Flüchtlinge Lehrstellen und Coaching erhalten. Hildegard Aichberger vom World Wide Fund For Nature (WWF) präsentierte mit Wolfram Littich von Allianz Österreich ein neues Praxismodell für einen nachhaltigen globalen Finanzmarkt.

 CSR: Durch Kooperation widerstandsfähig werden

Auf großes Interesse stieß ein Projekt von Crosslink, einem Sozial-Unternehmen, das bei drei großen Firmen – Simacek (u.a. Gebäudereinigung), Eurest Restaurations-Betriebsgesellschaft m.b.H. und DPD Austria – betriebliche Sozialarbeit, Sprachtraining und berufliches Coaching durchführt.

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