CleanTech Übernahme: BASF kauft inge watertechnologies

Spezialst für Ultrafiltrations-Technologie sorgt für Wasseraufbereitung

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Ludwigshafen/Greifenberg bei München. Der Chemie-Konzern BASF (alle BASF News) hat das CleanTech-Unternehmen inge watertechnologies AG (alle inge watertechnologies News bei CleanThinking.de) gekauft. inge watertechnologies AG gilt als ein führender Anbieter von Lösungen im Bereich Ultrafiltration. Damit wird Trinkwasser, Prozesswasser, Abwasser und Meerwasser mithilfe spezieller Membrane aufbereitet. Gerade in Zeiten von Naturkatastrophen ist die Wasseraufbereitung über Ultrafiltration ein ganz wichtiger Baustein für die Versorgung mit sauberem Wasser in vielen Regionen der Welt.

Ultrafiltration Wasseraufbereitung BASF inge watertechnologies

Die Investorengruppe von inge watertechnologies AG – hierzu gehören hierzu Taprogge Watertech GmbH, Emerald Cleantech Fund I LP, Sustainable Performance Group, Siemens Venture Capital GmbH, StoneFund, Entrepreneurs Fund LP und die BayTech Venture Capital GmbH – haben sich darauf geeignet, keine finanziellen Details zur Transaktion bekannt zu geben.

inge watertechnologies AG ist global aufgestellt und beschäftigt bis zur Übernahme durch BASF 85 Mitarbeiter. Zum Produktportfolio gehören Hauptbestandteile von Wasseraufbereitungsanlagen, wie zum Beispiel hocheffiziente Ultrafiltrationsmodule und wirtschaftliche Rack-Konstruktionen (Modulträger).

„Wir bei inge watertechnologies freuen uns darüber, Teil von BASF zu werden, einem Weltkonzern mit Innovationskraft, einem weltweiten Kundenstamm und Finanzkraft. Das gibt uns die Möglichkeit, neue Innovationsfelder anzugehen und uns im Markt breiter aufzustellen“, sagte Bruno Steis, Vorstandsvorsitzender der inge watertechnologies AG.

Und Dr. Peter Berg, Technologievorstand und Unternehmensmitgründer, fügte hinzu:

„Ich bin überzeugt davon, dass unser Unternehmen, unsere Mitarbeiter und insbesondere auch unsere Kunden von dieser idealen Partnerschaft nur profitieren können.“

[wp_campaign_2]Die Ultrafiltrationsmembran-Technologie ist ein Niedrigdruck-Membranverfahren, mit dem Wasser von Schwebstoffen und Mikroorganismen getrennt wird. Der zunehmende Bedarf an Wasseraufbereitung, Abwasserbehandlung und Wasserwiederverwertung sowie an platzsparenden Technologien und besserer Trinkwasserqualität lässt die Nachfrage nach diesen Technologien ansteigen.

„Dieser Einstieg in das Geschäft mit Wasseraufbereitungsmembranen bietet uns die Möglichkeit, einzigartige Lösungen zu entwickeln“, erläuterte Hans W. Reiners, Leiter des Bereichs Performance Chemicals bei BASF. „Wir verbinden Membrantechnologie mit chemischem Know-how, aufbauend auf der BASF-Erfahrung in der Polymerforschung und Wasserbehandlung.“

Dr. Matthias Halusa, Leiter des globalen Water Solutions Geschäfts bei BASF, ergänzte:

„Damit sind wir in der herausragenden Lage, leistungsabhängige Paketlösungen anzubieten, die sowohl Chemikalien als auch Membrantechnologie umfassen. Dies stellt einen wichtigen Schritt bei der Umsetzung unserer Wachstumsstrategie für dieses Geschäft dar.“

Mit dem Erwerb des Wasserbehandlungsgeschäfts als Teil der Akquisition von Ciba im Jahr 2009 ist BASF zum führenden Anbieter bei organischen Flockungsmitteln und Verdichtungsmitteln, den Schlüsseltechnologien in der Wasseraufbereitung, geworden. Ziel ist, die in der BASF vorhandenen Produkte und Expertise im Bereich Wasserbehandlung strategisch zu bündeln und eine starke Plattform zu schaffen. Diese soll es dem Geschäft ermöglichen, seine Marktposition weiter profitabel auszubauen.

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