Bayer testet effizienteren Herstellungsprozess für Chlor

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Produktionseffizienz News / Leverkusen. Bayer MaterialScience will mit der Einführung eines neuen industriellen Herstellungsprozesses den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen erheblich senken. Im Chempark Krefeld-Uerdingen wurde jetzt eine Demonstrationsanlage mit einer Jahreskapazität von 20.000 Tonnen Chlor in Betrieb genommen. Die dabei verwendete Sauerstoffverzehrkathoden-Technologie ist in die neue Elektrolysetechnologie von Uhde/UHDENORA eingebaut. Die Kombination der beiden Technologien wurde in den vergangenen acht Jahren bei Bayer in Leverkusen entwickelt.

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Soweit der großtechnische Testbetrieb in den kommenden zwei Jahren erfolgreich verläuft, will Bayer seine Chlorproduktion schrittweise umrüsten. Zudem wollen die Unternehmen das neue Verfahren auch dem Weltmarkt anbieten. Große deutsche Chlorproduzenten haben bereits Interesse bekundet, ebenso Firmen in der Region Asien/Pazifik. In Modellrechnungen sind Experten zu dem Ergebnis gekommen, dass bei flächendeckender Umsetzung der Bayer- mit der Uhde/UHDENORA-Technologie allein in Deutschland eine Strommenge eingespart würde, wie sie zur Versorgung einer Großstadt wie Köln benötigt wird. Das entspricht der Leistung eines 700-Megawatt-Kraftwerks.

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