Blackstone erwartet Offshore-Renditen von bis zu 20 Prozent

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Offshore-Windpark MeerwindOffshore-Windkraft News / USA, Helgoland. Der US-Investor Blackstone will nach Informationen der Financial Times Deutschland kräftig in Offshore-Windparks, beispielsweise bei Helgoland, investieren. Mehrere Großprojekte vor der deutschen Küste seien in Planung, hieß es. Neben dem Windpark „Meerwind“ nahe Helgoland – das Engagement von Blackstone ist seit Jahren bekannt – habe Blackstone eine Genehmigung für einen zweiten Windpark mit einem Volumen von 1,3 Mrd. Euro gekauft. Man sei in Diskussionen, weitere Genehmigungen für Windparks zu erwerben, sagte ein Blackstone-Manager der FTD.

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Man erwarte „Private-Equity-ähnliche Renditen“ von 15 bis 20 Prozent pro Jahr – gute Aussichten also für eine Technologie, die von der Bundesregierung gewollt und gefördert wird: Die Einspeisevergütung liegt bei 150 Euro je Megawattstunde – und das für die nächsten 12 Jahre. Zudem steht das 5-Milliarden-Förderprogramm von Bundesregierung und KfW. Finanzierungen scheinen bei solchen Renditen kaum ein Problem darzustellen. Vorausgesetzt, die Technik spielt mit und es landet genügend Windstrom, der auf dem Meer erzeugt wird, auch wirklich beim Endkonsumenten an Land.

Offshore-Windpark Meerwind: KfW stellt ein Drittel der Kredite

Beim Windpark Meerwird stellt die KfW ein Drittel der Kredite von 822 Mio. Euro. Der Rest stamme von sieben Instituten, etwa der Commerzbank. Blackstone übernimmt 30 Prozent der Kosten als Eigenkapital. Der Park soll mit 80 Siemens-Turbinen ausgestattet werden und 2013 ans Netz gehen. Die anvisierten 288 Megawatt Leistung reichen, um 400.000 Haushalte mit Strom zu versorgen.

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