Ressourceneffizienz – CleanThinking.de http://www.cleanthinking.de News und Hintergründe zu umweltfreundlichen Technologien und nachhaltiger Energiewende Wed, 21 Sep 2016 11:18:56 +0000 de-DE hourly 1 Heliatek schließt 80 Mio. Euro Finanzierungsrunde http://www.cleanthinking.de/heliatek+mit+stattlicher+finanzierungsrunde-42336/ http://www.cleanthinking.de/heliatek+mit+stattlicher+finanzierungsrunde-42336/#respond Wed, 21 Sep 2016 11:15:44 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42336 Das, was Heliatek geschafft hat, ist eine Finanzierungsrunde im Cleantech-Sektor, die aufhorchen lässt: Heliatek hat 80 Millionen Euro eingeworben, um sein Fertigungsvolumen auf eine Jahreskapazität von 1 Million m² zu erweitern. Die Finanzierung setzt sich aus Eigenkapital in Höhe von 42 Millionen Euro, Darlehen über 20 Millionen Euro und circa 18 Millionen Euro an Fördermitteln zusammen. 21. September 2016. „Wir sind sehr stolz, diese Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen zu haben. So können wir unsere weltweite Führungsposition im Bereich der organischen Solarfolien […]

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Das, was Heliatek geschafft hat, ist eine Finanzierungsrunde im Cleantech-Sektor, die aufhorchen lässt: Heliatek hat 80 Millionen Euro eingeworben, um sein Fertigungsvolumen auf eine Jahreskapazität von 1 Million m² zu erweitern. Die Finanzierung setzt sich aus Eigenkapital in Höhe von 42 Millionen Euro, Darlehen über 20 Millionen Euro und circa 18 Millionen Euro an Fördermitteln zusammen.

Anwendungsbeispiele für biegsame, organische Solarmodule hinter Glas in der Fassade der Heliatek GmbH, fotografiert am 23. März 2015 am Standort Dresden-Kaditz. Foto: André Wirsig für Heliatek

Anwendungsbeispiele für biegsame, organische Solarmodule hinter Glas in der Fassade der Heliatek GmbH, fotografiert am 23. März 2015 am Standort Dresden-Kaditz.
Foto: André Wirsig für Heliatek

21. September 2016. „Wir sind sehr stolz, diese Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen zu haben. So können wir unsere weltweite Führungsposition im Bereich der organischen Solarfolien weiter ausbauen und die nächste Phase unserer Unternehmensexpansion beginnen. Wir werden mit Hilfe unserer Technologie die dezentrale Energieerzeugung an Fassaden von Industrie- und Gewerbebauten ermöglichen“, erklärt Thibaud Le Séguillon, Heliatek CEO. “Wir verfolgen klar unsere Strategie, weltweit einen BIOPV-Markt (gebäudeintegrierte organische PV) zu schaffen, indem wir zukünftig große Mengen unseres HeliaFilm® an unsere Kunden in der Bau- und Baumaterial-Branche liefern.“

Die Finanzierungsrunde wird von innogy SE angeführt, einem der führenden europäischen Energieunternehmen. Zu den weiteren, neuen Investoren gehören auch ENGIE, BNP Paribas und die CEE Group – eine Investmentgesellschaft der Lampe Equity Management, die sich auf erneuerbare Energien spezialisiert hat. Die bestehenden Kapitalgeber AQTON SE, BASF Ventures, eCAPITAL AG, HTGF, Innogy Venture Capital, TUDAG und Wellington Partners nehmen ebenfalls an dieser Runde teil. Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der innogy SE, unterstreicht: „Heliatek ist eine echte Erfolgsstory, das freut mich sehr. Schon seit 2009 sind wir an Heliatek beteiligt. Durch unser frühes Engagement haben wir die Möglichkeit, den Markt für eine der spannendsten Innovationen im Bereich der erneuerbaren Energien mitzugestalten.“

Die Europäische Investitionsbank (EIB) gewährt Heliatek über das „InnovFin-Programm (EU Finance for Innovators)“ einen Kredit von 20 Millionen Euro. Dieses Programm ist eine gemeinsame Initiative der EIB in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission innerhalb von Horizon 2020. „Die EIB setzt sich für die Unterstützung von Innovationen in Europa ein. Darlehen für innovative, mittelgroße Unternehmen wie Heliatek sind entscheidend für die Entwicklung einer wissensbasierten Wirtschaft in Europa“, betont EIB Vizepräsident Ambroise Fayolle, der verantwortlich für die EIB-Geschäfte in Deutschland ist.

Das Unternehmen hat sich außerdem für die neu entwickelte „KETs Pilot Lines project“ Technologie- und Innovationsförderung beworben, die durch den Freistaat Sachsen vergeben und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wird. Es werden Fördermittel bis zu 18 Millionen Euro während der Projektlaufzeit erwartet. Ministerpräsident Stanislaw Tillich hebt hervor: „Heliatek steht beispielhaft für die Innovationskraft der sächsischen Wirtschaft. Die Staatsregierung ist vom Potential und den weiteren technologischen Entwicklungsmöglichkeiten der Branche und des Unternehmens überzeugt. Bei der Photonik gehört Sachsen zu den führenden Regionen.“

„Diese Finanzierungsrunde ist ein außerordentlich großer Erfolg für das Team, gerade in Deutschland und vor allem für ein Hochtechnolgieunternehmen wie Heliatek”, kommentiert Dr. Paul-Josef Patt, CEO von eCAPITAL, „Die Finanzierung ermöglicht jetzt die Kommerzialisierung dieser disruptiven Technologie durch den Technologieführer. Die Umsetzung der Vision einer dezentralen, erneuerbaren Energieversorgung kommt damit einen wesentlichen Schritt voran.“

Heliatek plant, die neue Fertigungsanlage am Standort in Dresden innerhalb der kommenden 18 Monate zu installieren. Die Anlage besitzt bei voller Auslastung eine Kapazität von 1 Million Quadratmeter Solarfolien pro Jahr. Gleichzeitig wird das Unternehmen mit der weltweiten Vermarktung seiner HeliaFilm -Produkte für die Baumaterial- und Automobilbranche fortfahren. Diese Entwicklungen schaffen voraussichtlich mehr als fünfzig neue High-Tech-Arbeitsplätze in Sachsen. (Quelle: Heliatek)

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Batterierecycling: Eine Milliarde Batterien pro Jahr http://www.cleanthinking.de/batterierecycling-redux-recycelt-eine-milliarde-batterien-pro-jahr/ http://www.cleanthinking.de/batterierecycling-redux-recycelt-eine-milliarde-batterien-pro-jahr/#respond Tue, 21 Jun 2016 14:17:30 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42306 Eine Fabrik zum Batterierecycling der REDUX GmbH wird künftig Altbatterien aus 20 europäischen Ländern wiederaufbereiten – 25.000 Tonnen pro Jahr. In Offenbach ist dafür im Juni eine neue High-Tech-Anlage in Betrieb gegangen. Verbesserte Technologien sollen den Weg für eine boomende Branche bereiten, denn durch die wachsende Bedeutung von Elektromobilität  und Stromspeichern sowie dem ungebrochenen Hype um Smartphones und Tablets wird effizientes Batterierecycling immer wertvoller. 21.06.2016. Batterien für den Hausgebrauch sind nicht nur alltägliche Speichermedien, sondern enthalten oft auch Schwermetalle, die die […]

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Eine Fabrik zum Batterierecycling der REDUX GmbH wird künftig Altbatterien aus 20 europäischen Ländern wiederaufbereiten – 25.000 Tonnen pro Jahr. In Offenbach ist dafür im Juni eine neue High-Tech-Anlage in Betrieb gegangen. Verbesserte Technologien sollen den Weg für eine boomende Branche bereiten, denn durch die wachsende Bedeutung von Elektromobilität  und Stromspeichern sowie dem ungebrochenen Hype um Smartphones und Tablets wird effizientes Batterierecycling immer wertvoller.

Redux recycelt Batterien21.06.2016. Batterien für den Hausgebrauch sind nicht nur alltägliche Speichermedien, sondern enthalten oft auch Schwermetalle, die die Umwelt belasten. Ihre Entsorgung und Aufbereitung ist entsprechend aufwändig, denn Batterien gehören noch immer in den Sondermüll. Das Unternehmen REDUX hat sich als Pionier für Batterierecycling einen Namen gemacht und ist inzwischen Weltmarktführer in der Branche.

An seinem Standort in Dietzenbach war REDUX an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. „Dort konnten im Jahr maximal 12.000 Tonnen Altbatterien verarbeitet werden“, so Geschäftsführer Holger Kuhlmann. Neben dem Firmen-Hauptsitz in Bremerhaven ging deshalb im Juni eine größere und modernere Recyclinganlage in Offenbach in Betrieb, die Batterien aus 20 europäischen Ländern wiederverwertet. Mit neuen, verbesserten Technologien wird angestrebt, einen echten Wertstoffkreislauf bei Gerätebatterien zum industriellen Standard zu machen. Alte Batterien werden in ihre Bestandteile zerlegt und als Sekundärrohstoffe wieder für die Batterieherstellung eingesetzt – so sieht die spezielle Recyclingmethode von REDUX aus.

Mehr Kapazität zum Batterie-Recycling in Offenbach„Neben den wirtschaftlichen und ökologischen Vorteilen verbessert sich durch dieses Verfahren und die neue Anlage auch die stoffliche Verwertungsquote“, sagt Holger Kuhlmann. 25.000 Tonnen – rund eine Milliarde Batterien – diese riesige Menge will die REDUX GmbH in Offenbach pro Jahr recyceln. Das entspricht einem Achtel aller EU-weit gesammelten Batterien. Die Sortierung erfolgt laut Unternehmen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 Batterien in der Sekunde. Zwei Millionen Euro hat das Unternehmen in den neuen Standort investiert, knapp 40 Mitarbeiter sollen hier arbeiten.

Auch beim Recycling von Lithium-Batterien, die z.B. in Elektroautos, Laptops oder Mobiltelefonen verwendet werden, strebt REDUX die Marktführerschaft an. Dafür setzt es auf die Kompetenzen des österreichischen Unternehmens Saubermacher, das kürzlich die 100-prozentigen Anteile von REDUX übernommen hat. Saubermacher betreibt im Bereich Lithium-Batterien seit fünf Jahren intensive Forschungsarbeit. Alkali-Mangan- und Zink-Kohle-Batterien, die mit von REDUX recycelten Batteriebestandteilen hergestellt werden, sind bereits seit 2015 erfolgreich auf dem Markt.

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Heizlack: Ingenieure aus Österreich wollen Wärmeerzeugung revolutionieren http://www.cleanthinking.de/cleantech-heizlack-att-advanced-thermal-technologies-will-waermeerzeugung-mit-heizlack-revolutionieren/ http://www.cleanthinking.de/cleantech-heizlack-att-advanced-thermal-technologies-will-waermeerzeugung-mit-heizlack-revolutionieren/#comments Wed, 11 Nov 2015 06:30:56 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41814 Selten dürfte der Name einer Crowdinvesting-Plattform so gut gepasst haben, wie in diesem Fall: Was das Cleantech-Unternehmen ATT advanced thermal technologies seit Montag erlebt, ist tatsächlich ein grüner Raketenstart. Seit Montag, 9. November um 12 Uhr läuft die Crowdinvesting-Kampagne von ATT advanced thermal technologies bei der Crowdinvesting-Plattform „Green Rocket“. Schon jetzt hat ATT die Fundingschwelle von 70.000 Euro locker übersprungen. Insgesamt möchte ATT 250.000 Euro einwerben, um eine Serienproduktion aufzubauen. Die Österreicher wollen nicht mehr als die Wärmeerzeugung mit ihrem […]

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Selten dürfte der Name einer Crowdinvesting-Plattform so gut gepasst haben, wie in diesem Fall: Was das Cleantech-Unternehmen ATT advanced thermal technologies seit Montag erlebt, ist tatsächlich ein grüner Raketenstart. Seit Montag, 9. November um 12 Uhr läuft die Crowdinvesting-Kampagne von ATT advanced thermal technologies bei der Crowdinvesting-Plattform „Green Rocket“. Schon jetzt hat ATT die Fundingschwelle von 70.000 Euro locker übersprungen. Insgesamt möchte ATT 250.000 Euro einwerben, um eine Serienproduktion aufzubauen. Die Österreicher wollen nicht mehr als die Wärmeerzeugung mit ihrem Heizlack zu revolutionieren.

11. November 2015. Die Vorteile der Folien, die ATT advanced thermal technologies aus Österreich entwickelt hat, sind beeindruckend: Effektiv, intelligent, dünn, flexibel, leicht und platzsparend, sparsam und effizient sind sie. Das Produkt heißt ATT Powerfilm („Heizlack“) und soll das Heizen in Fahrzeugen, Flugzeugen, Schienenfahrzeugen und künftig auch in Gebäuden nachhaltig verändern.

Saubere Gründer: Die Geschäftsführer von ATT advanced thermal technologies aus Linz„Der ATT Powerfilm® ist eine flexible, frei gestaltbare Folie, die nicht viel dicker ist als ein menschliches Haar. Diese Folie besteht aus zwei hauchdünnen Lagen Kunststoff, zwischen denen eine ultradünne, elektrisch leitfähige Schicht eingebettet ist. Legt man eine Spannung an, heizt sich diese in wenigen Sekunden auf bis zu 350 Grad Celsius auf und verändert dabei keine ihrer positiven Eigenschaften“, erklären die ATT-Geschäftsführer Christian Kussmann und Peter Oberauer ihr innovatives Produkt, das aus einem Forschungsprojekt zur Tragflächenenteisung von Flugzeugen entstand.

Der ATT Powerfilm ist wohl das dünnste und leichteste Flächenheizelement der Welt, das sich vor allem für die Beheizung von (oder Flugzeugtragflächen eignet. Insbesondere der Einsatz in Elektrofahrzeugen dürfte sinnvoll sein. Benötigt werden lediglich 150 Gramm pro Quadratmeter. Intelligente Regelung, bedarfsgerechtes Heizen und bis zu 20 Prozent Energieersparnis im Vergleich zu herkömmlichen Wärmeerzeugungssystemen versprechen die Erfinder.

Flächenheizung als Green Rocket: ATT advanced thermal technologies will Wärmeversorgung revolutionieren

Den Hauptmarkt der ATT stellen vor allem die großen Player in der Fahrzeug- und Zulieferindustrie dar – neben deutschen OEMs wie AUDI zählen auch internationale Branchengrößen wie Jaguar Land Rover sowie MAGNA Steyr schon zu den Kunden des jungen Cleantechz-Unternehmens. ATT besetzt hier durch technischen Vorsprung und abgesichert durch Schutzrechte eine freie Nische.

Bereits im ersten Geschäftsjahr wird eine halbe Million Euro Umsatz erwartet, in fünf Jahren zehn Millionen Euro. Auch außerhalb der Fahrzeugindustrie besteht großes Wachstumspotential. Für die weiteren Entwicklungen sowie für den Aufbau einer eigenen Produktion sammelt das Unternehmen Geld von der Crowd. Um u.a. auch im Gebäudesektor erfolgreich zu sein.

Mehr zu ATT advanced thermal technologies auf der Webseite und im Crowdinvesting-Video:

ATT Crowdinvesting Videopitch | greenrocket.com from ROCKETS Holding on Vimeo.

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EcoMotors: Erste Fabrik für opoc-Motoren entsteht in China http://www.cleanthinking.de/cleantech-ecomotors-plant-fabrik-fuer-opoc-motoren-in-china/ http://www.cleanthinking.de/cleantech-ecomotors-plant-fabrik-fuer-opoc-motoren-in-china/#comments Tue, 10 Nov 2015 06:32:10 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41800 Lange war es verdächtig ruhig rund um das Cleantech-Unternehmen EcoMotors aus den USA, bei dem u.a. der Österreicher Prof. Peter Hofbauer einen effizienteren und leichteren Motor für Diesel- und Gasfahrzeuge entwickelt hat. Jetzt kommt wieder Bewegung in das u.a. von Khosla Ventures und Bill Gates finanzierte Unternehmen: In China soll die jetzt eine Fabrik für die opoc-Motoren entstehen. Mit einem Volumen von 100.000 Einheiten pro Jahr. Dafür hat sich Zhongding Power an EcoMotors in der Series D-Finanzierungsrunde beteiligt. 10. November 2015. […]

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Lange war es verdächtig ruhig rund um das Cleantech-Unternehmen EcoMotors aus den USA, bei dem u.a. der Österreicher Prof. Peter Hofbauer einen effizienteren und leichteren Motor für Diesel- und Gasfahrzeuge entwickelt hat. Jetzt kommt wieder Bewegung in das u.a. von Khosla Ventures und Bill Gates finanzierte Unternehmen: In China soll die jetzt eine Fabrik für die opoc-Motoren entstehen. Mit einem Volumen von 100.000 Einheiten pro Jahr. Dafür hat sich Zhongding Power an EcoMotors in der Series D-Finanzierungsrunde beteiligt.

10. November 2015. Wie EcoMotors mitteilte, handelt es sich bei Zhongding Power um den bislang größten Kunden von EcoMotors. Es ist eine Tochter der Zhongding Group, einer der größten Player in China, wenn es um die Produktion von Autos geht. Das chinesische Unternehmen hat bereits 2010 eine Entwicklungsvereinbarung und 2013 eine Lizenzvereinbarung zur Entwicklung und Produktion der opoc-Motorentechnologie in China unterschrieben. Jetzt könnte der Aufbau der Fabrik in der Provinz Anhui unmittelbar bevorstehen.

Mehr zum opoc-Motor lesen Sie auch hier und hier und dort.

Nach eigener Aussage bietet der opoc-Motor von EcoMotors das Potenzial, der weltweit effizienteste, kostengünstigste und leichteste Verbrennungsmotor zu sein. Der opoc-Motor genauso viel Energie liefern wie konventionelle Verbrennungsmotoren, dabei aber kleiner, leichter und damit kostengünstiger sein. Verglichen mit einem herkömmlichen Turbo-Diesel soll die Kraftstoffeffizienz um 15 Prozent gesteigert werden können.

So funktioniert der opoc Motor von EcoMotors und Peter Hofbauer

opoc steht für Opposed Pistos Opposed Cylinders (Quelle: EcoMotors)

Zhongding will den opoc-Motor an eine breite Range aus Kunden verkaufen. Anwendungsbereiche sehen die Chinesen und die Amerikaner aber nicht nur im Auto, sondern auch im Bereich Marine, Luftfahrt, Landwirtschaft etc. Letztlich überall dort, wo heute Gas- oder Diesel-Antriebe genutzt werden, möchte EcoMotors mit dem opoc-Motor eine bessere Antriebslösung bieten.

Ob die angesichts des Dieselgate-Skandals besonders in den Blickpunkt geratenen Abgaswerte des opoc-Motors ebenfalls besser sind, als die herkömmlicher Motoren, ist derzeit nicht mit Sicherheit zu sagen. Es wäre bemerkenswert, wenn ausgerechnet der frühere Volkswagen-Entwickler Peter Hofbauer nun dazu beitragen würde, den ins Gerede gekommenen Dieselmotor ein großes Stück sauberer zu machen. Es bleibt also spannend rund um EcoMotors…

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Kreuzfahrtschiff AIDAsol erstmals mit umweltfreundlichem Flüssigerdgas versorgt http://www.cleanthinking.de/kreuzfahrtschiff-aidasol-erstmals-mit-umweltfreundlichem-fluessigerdgas-versorgt/ http://www.cleanthinking.de/kreuzfahrtschiff-aidasol-erstmals-mit-umweltfreundlichem-fluessigerdgas-versorgt/#comments Thu, 04 Jun 2015 09:30:04 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41405 Wenn ein  Kreuzfahrtschiff, im Hafen liegend, erstmals mit Erdgas statt Marinediesel betankt wird, dann wird die Kreuzfahrt-Branche nicht von heute auf morgen ’sauber‘. Aber: Das Ersetzen von Marinediesel durch wesentlich umweltfreundlicheres Flüssigerdgas (LNG) ist ein kleiner Schritt, für etwas mehr CleanThinking in einer Branche, die erstaunliche Wachstumsraten erzielt und immer neue Rekorde mit immer größeren Schiffen bricht. Die AIDAsol, einer dieser Kreuzfahrtriesen, wurde jetzt im Hamburger Hafen entsprechend mit Energie versorgt. Cleanthinking.de, 2. Juni 2015. Die Herausforderung, Kreuzfahrtschiffe im Hafen […]

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Wenn ein  Kreuzfahrtschiff, im Hafen liegend, erstmals mit Erdgas statt Marinediesel betankt wird, dann wird die Kreuzfahrt-Branche nicht von heute auf morgen ’sauber‘. Aber: Das Ersetzen von Marinediesel durch wesentlich umweltfreundlicheres Flüssigerdgas (LNG) ist ein kleiner Schritt, für etwas mehr CleanThinking in einer Branche, die erstaunliche Wachstumsraten erzielt und immer neue Rekorde mit immer größeren Schiffen bricht. Die AIDAsol, einer dieser Kreuzfahrtriesen, wurde jetzt im Hamburger Hafen entsprechend mit Energie versorgt.

AIDA-Kreuzfahrtschiff wird erstmals mit LNG betanktCleanthinking.de, 2. Juni 2015. Die Herausforderung, Kreuzfahrtschiffe im Hafen über ein schwimmendes Kraftwerk zu betreiben wird deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass das Gas extrem gekühlt werden muss – -163 Grad Celsius. In Hamburg funktioniert das über eine LNG Hybrid Barge, die das flüssige Gas von der Gasaufbereitungsanlage zu den Generatoren weiterleitet. Diese fünf Gasmotoren auf der LNG Hybrid Barge mit dem schönen Namen ‚Hummel‘ stellen eine Leistung von 7,5 Megawatt bereit. Das genügt, um das Schiff während der Liegezeit mit Strom zu versorgen.

AIDA Cruises und Becker Marine Systems führten am 30. Mai erstmals eine Betankung des Kreuzfahrtschiffs AIDAsol während der Liegezeit in der Hamburger Hafencity durch. Diesmal wurden einzelne Bordsysteme über die LNG Hybrid Barge mit Energie versorgt. AIDA Präsident Ungerer sprach von einem „neuen, zukunftsweisenden Kapitel für den Umweltschutz im Hamburger Hafen“, was ein wenig zu hoch gegriffen ist. Dennoch: Da der Test erfolgreich lief, soll AIDAsol am 9. Juni nun erstmals komplett über das schwimmende Kraftwerk mit Energie beliefert werden.

Flüssigerdgas umweltfreundlicher als Marinediesel

Hintergrund: Durch den Einsatz von Flüssigerdgas zur Energieversorgung von Schiffen wird der Emissions- und Partikelausstoß erheblich reduziert. Im Vergleich zur Nutzung von herkömmlichem Marinediesel mit 0,1 Prozent Schwefelanteil werden keine Schwefeloxide und keine Rußpartikel emittiert. Die Emission von Stickoxiden verringert sich um bis zu 80 Prozent, der Ausstoß von Kohlendioxid um 30 Prozent.

Greentec Award für Becker Marine Systems

Für das gemeinsam mit AIDA Cruises entwickelte Projekt der LNG Hybrid Barge wurde die Firma Becker Marine Systems vor wenigen Tagen mit dem GreenTec Award 2015 in der Kategorie „Reise“ vom DRV (Deutscher Reiseverband) ausgezeichnet. Mit der AIDAprima wird im Frühjahr 2016 ein Schiff der neuesten Generation im zukünftigen Heimathafen Hamburg festmachen – AIDAprima ist nach Angaben der Reederei das erste Kreuzfahrtschiff, das sowohl über einen Landstromanschluss, ein umfassendes System zur Abgasnachbehandlung sowie einen Dual Fuel Motor verfügt. Dieser kann, je nach Verfügbarkeit, auch mit LNG betrieben werden.

(Quelle: Pressemitteilung AIDA Cruises Betankung; Pressemitteilung AIDA Cruises Greentec Award)

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Subitec macht Fortschritte bei Biokraftstoff aus Algen http://www.cleanthinking.de/subitec-macht-fortschritte-bei-biokraftstoff-aus-algen/ http://www.cleanthinking.de/subitec-macht-fortschritte-bei-biokraftstoff-aus-algen/#respond Mon, 26 Jan 2015 18:18:11 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41104 Wo kommt der Biosprit der Zukunft her? „Aus Algen“ lautet häufig die Antwort, doch von vielen Algen-Projekten hört man beim Start viel und danach nichts mehr. Anders verhält es sich mit dem Konzept, das die Subitec GmbH vorantreibt. Jetzt hat das Portfolio-Unternehmen des Hightech-Gründerfonds einen bedeutenden Fortschritt erreicht. 26. Januar 2014. Algen versprechen nachhaltigen Umweltschutz. Das beweist der erfolgreiche Start der jüngsten Pilotanlage der Subitec GmbH. Die Photobioreaktoren ermöglichen die schadstofffreie Produktion von Algenbiomasse zur Erzeugung von Biokraftstoff. Zugleich werden […]

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Wo kommt der Biosprit der Zukunft her? „Aus Algen“ lautet häufig die Antwort, doch von vielen Algen-Projekten hört man beim Start viel und danach nichts mehr. Anders verhält es sich mit dem Konzept, das die Subitec GmbH vorantreibt. Jetzt hat das Portfolio-Unternehmen des Hightech-Gründerfonds einen bedeutenden Fortschritt erreicht.

SAMSUNG DIGITAL CAMERA26. Januar 2014. Algen versprechen nachhaltigen Umweltschutz. Das beweist der erfolgreiche Start der jüngsten Pilotanlage der Subitec GmbH. Die Photobioreaktoren ermöglichen die schadstofffreie Produktion von Algenbiomasse zur Erzeugung von Biokraftstoff. Zugleich werden Komponenten aus der Algenbiomasse extrahiert, die in der Lebens- und Futtermittelproduktion eingesetzt werden können. Der zusätzliche ökologische Mehrwert: Zur Kultivierung der Algen werden industrielle CO2-Abgase eingesetzt.

Im Forschungsvorhaben „Bioraffinerie auf Basis kohlenhydratreicher Algenbiomasse, Nutzung von Stärke und Protein“ führen die Kooperationspartner CropEnergies AG, Fraunhofer IGB (Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik) und Subitec GmbH ein Projekt zur Erzeugung stärkehaltiger Algenbiomasse in geschlossenen Photobioreaktoren durch. Am Standort Zeitz wurde im Auftrag der Südzucker AG eine Algenkultivierungsanlage der Firma Subitec GmbH errichtet.

Es soll die Nutzung der Hauptkomponente Stärke für die Produktion von Ethanol erforscht werden. Zusätzlich wird die Wertigkeit des Algenproteins u.a. als Nährmedienkomponente bei der Ethanolproduktion auf Basis von Getreidestärke bestimmt. Die Reststoffe aus der Ethanolfermentation sollen zu Biogas vergoren werden, einem Bioenergieträger, der bei der anaeroben Vergärung organischer Masse entsteht. Aufgrund seiner Nettoenergieausbeute ist das so produzierte Biogas eine nachhaltige Alternative, um die Abhängigkeit von knapper werdendem Erdöl sowie den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid zu verringern.

Seit der Inbetriebnahme der Freilandanlage im Juni 2014 werden auf einer Fläche von 160 m2 vier Reihen mit jeweils sechs Reaktoren à 180 Liter mit einem Gesamtvolumen von 4,30 Kubikmeter betrieben.
Die Laufzeit für dieses vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMEL) geförderten Kooperationsprojekts ist zunächst bis Oktober 2015 festgelegt.

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Mini-KWK-Richtlinie: Intensivere Förderung ab 2015 http://www.cleanthinking.de/news/mini-kwk-richtlinie-novellierung-brennstoffzelle-stirling-motor/ http://www.cleanthinking.de/news/mini-kwk-richtlinie-novellierung-brennstoffzelle-stirling-motor/#respond Wed, 31 Dec 2014 08:30:38 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41038 Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung erlebt im privaten Wohnhaus und in Mehrfamilienhäusern derzeit eine Renaissance. Nicht zuletzt die Feldtests ene.field und Callux, die dafür sorgen, dass entsprechende Brennstoffzellen-Heizgeräte etwa von Vaillant oder Viessmann günstiger, zuverlässiger und effizienter werden, tragen hierzu entscheidend bei. Denn klar ist: KWK mit Mikro-BHKWs auf Basis des Sterling-Motors oder mit Brennstoffzelle haben einen ganz gewaltigen Vorteil: Sie verbinden Stromwende und Wärmewende miteinander. Die Bundesregierung weitet jetzt die Förderung mit der Mini-KWK-Richtlinie aus. 31.12.2014. Am morgigen Donnerstag tritt […]

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Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung erlebt im privaten Wohnhaus und in Mehrfamilienhäusern derzeit eine Renaissance. Nicht zuletzt die Feldtests ene.field und Callux, die dafür sorgen, dass entsprechende Brennstoffzellen-Heizgeräte etwa von Vaillant oder Viessmann günstiger, zuverlässiger und effizienter werden, tragen hierzu entscheidend bei. Denn klar ist: KWK mit Mikro-BHKWs auf Basis des Sterling-Motors oder mit Brennstoffzelle haben einen ganz gewaltigen Vorteil: Sie verbinden Stromwende und Wärmewende miteinander. Die Bundesregierung weitet jetzt die Förderung mit der Mini-KWK-Richtlinie aus.

31.12.2014. Am morgigen Donnerstag tritt die neue novellierte Mini-KWK-Richtlinie in Kraft. Sie fördert KWK-Anlagen bis 20 Kilowatt. Einerseits wird damit die Basisförderung angehoben, andererseits gibt es dann so genannte Bonusförderungen für besonders energieeffiziente Mini-KWK-Anlagen. Darüber hinaus wurden technische Anforderungen vereinfacht.

Mini-KWK-Richtline weitet 2015 die Förderung von KWK-Anlagen aus.

Mini-KWK-Anlagen auf Basis robuster Stirling-Motoren oder mit Brennstoffzelle lassen sich heutzutage perfekt mit intelligenten Stromspeichern und Photovoltaik-Anlagen koppeln. Zwar benötigen die KWK-Anlagen derzeit noch Erdgas oder Biogas, weil Wasserstoff nicht dezentral produzierbar ist – dennoch liegt in der zeitgleichen Erzeugung von Strom und Wärme die Zukunft. Auch und gerade im privaten Einfamilienhaus. Die Gas-Brennwerttherme hat ausgedient.

Basisförderung, Wärmeeffizienz, Stromeffizienz

Zukünftig besteht die Mini-KWK-Förderung aus drei Förderbausteinen. Die Basisförderung soll dazu beitragen, eine möglichst hohe Marktdurchdringung hocheffizienter und flexibler Mini-KWK-Anlagen zu erreichen. Die Bonusförderung „Wärmeeffizienz“ soll zum verstärkten Einsatz von Brennwertwärmetauschern in Mini-KWK-Anlagen beitragen. Die Bonusförderung „Stromeffizienz“ soll dazu beitragen, verstärkt Mini-KWK mit besonders hoher Stromausbeute einzusetzen. Damit setzt die Mini-KWK-Richtlinie Impulse für die Weiterentwicklung und Markteinführung neuer Technologien mit hohen elektrischen Wirkungsgraden wie z.B. Brennstoffzellen.

„Der Förderbetrag für 2015 erhöht sich gegenüber der bisherigen Mini-KWK-Förderung um bis zu 160 Prozent“, so Markus Gailfuß vom BHKW-Infozentrum. Eine Mikro-KWK-Anlage mit 1 kW, die alle Bonusförderungen in Anspruch nehmen kann, erhält 3.515 Euro.

Anträge können ab dem 1. Januar 2015 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) (www.bafa.de) eingereicht werden. Weitere Informationen zur Mini-KWK-Richtlinie finden Interessierte auf der Informationsseite zum Mini-KWK-Impulsprogramm unter http://www.mini-kwk-impulsprogramm.de.

Lesen Sie auch: Brennstoffzellen-Heizung: Fit für die Masse?

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Erster Paketbriefkasten eBoxx schont Ressourcen http://www.cleanthinking.de/smart-home/erster-paketbriefkasten-eboxx-fuer-alle-paketdienste/ http://www.cleanthinking.de/smart-home/erster-paketbriefkasten-eboxx-fuer-alle-paketdienste/#respond Fri, 25 Jul 2014 07:43:27 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=40155 Smart Home muss nicht immer mit ganz komplexer und innovativer Technologie zu tun haben. Das Unternehmen Burg-Wächter bietet jetzt als erster Hersteller einen Paketkasten an, auf den nur der Empfänger und die Paketdienste Zugriff haben. Das spart Fahrten zur nächsten Postfiliale und reduziert den Nerv-Pegel, wenn schon wieder ein Paket beim Nachbarn gelandet ist. 25. Juli 2014. Damit Online-Bestellungen nicht lästigerweise bei der Post abgeholt werden müssen, gibt es nun die eBoxx von Burg-Wächter. In der eBoxx kommt jede Sendung […]

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Smart Home muss nicht immer mit ganz komplexer und innovativer Technologie zu tun haben. Das Unternehmen Burg-Wächter bietet jetzt als erster Hersteller einen Paketkasten an, auf den nur der Empfänger und die Paketdienste Zugriff haben. Das spart Fahrten zur nächsten Postfiliale und reduziert den Nerv-Pegel, wenn schon wieder ein Paket beim Nachbarn gelandet ist.

Paketkasten - Briefkasten mit sicherem Fach für Pakete25. Juli 2014. Damit Online-Bestellungen nicht lästigerweise bei der Post abgeholt werden müssen, gibt es nun die eBoxx von Burg-Wächter. In der eBoxx kommt jede Sendung an – ihr patentierter Sicherheitsverschluss schützt die Ware zuverlässig vor fremdem Zugriff. Die Empfangsbox gibt es in sechs Größen abgestimmt auf die gängigen Paketgrößen.

eBoxx: Briefkasten mit sicherem Paketfach

So kann sie aussehen: Die eBoxx als Briefkasten mit PaketfachDer Zusteller legt das Paket ab und löst anschließend einen Sicherheitsverschluss aus. Dieser Mechanismus rastet ein und verhindert zuverlässig weiteren Zugriff – nur der Eigentümer kann die eBoxx wieder öffnen. Den durchdachten Verschluss hat Burg-Wächter zum Patent angemeldet. Eine Benachrichtigungskarte im Briefkasten informiert den Empfänger darüber, dass die Sendung in der eBoxx liegt.

Die sechs Formate der eBoox orientieren sich an üblichen Paketgrößen – mit einem Volumen bis zu knapp 200 Litern und Öffnungsmaßen bis zu 72 mal 53 Zentimetern. Die Montage erfolgt an Wand oder Boden – es gibt verschiedene Ständer zu dem Paketkasten. Auch die Zusammenstellung einer Anlage mit mehreren eBoxxen für Mehrfamilienhäuser oder für ein besonders hohes Paketaufkommen ist möglich.

Besonders smart: Nachbarn können sich auch eine eBoxx teilen. Unter dem Motto „eBoxx-Sharing“ liefert der Hersteller die Paketempfangsbox als Unit mit einem oder mehreren separaten Briefkästen. Jeder bekommt einen Schlüssel, der sein Fach für die persönliche Korrespondenz und die gemeinsame eBoxx öffnet.

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Flexible OLED-Displays: LG zeigt aufrollbaren Prototypen (mit Video) http://www.cleanthinking.de/oled/flexible-oled-displays-lg-zeigt-rollbaren-prototypen http://www.cleanthinking.de/oled/flexible-oled-displays-lg-zeigt-rollbaren-prototypen#respond Fri, 25 Jul 2014 05:47:48 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=39785 Während LG einerseits mit einer Cashback-Aktion für seine ersten marktreifen und hocheffizienten Curved OLED-TVs für Aufsehen sorgt, stellt andererseits LG Display gleich mal zwei Prototypen der übernächsten Generation vor: Einen transparenten OLED-Fernseher sowie ein Display, das auf 3 Zentimeter einrollbar ist – ohne dabei seine Funktion einzustellen. 25. Juli 2014. LG Display will damit zeigen, dass große, einrollbare Displays möglich sind. Möglich macht den Technologiesprung nach Angaben von LG ein spezielles Polymid, das statt des üblicherweise verwendeten Plastiks zum Einsatz […]

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Während LG einerseits mit einer Cashback-Aktion für seine ersten marktreifen und hocheffizienten Curved OLED-TVs für Aufsehen sorgt, stellt andererseits LG Display gleich mal zwei Prototypen der übernächsten Generation vor: Einen transparenten OLED-Fernseher sowie ein Display, das auf 3 Zentimeter einrollbar ist – ohne dabei seine Funktion einzustellen.

25. Juli 2014. LG Display will damit zeigen, dass große, einrollbare Displays möglich sind. Möglich macht den Technologiesprung nach Angaben von LG ein spezielles Polymid, das statt des üblicherweise verwendeten Plastiks zum Einsatz kommt. 2017 möchte LG aufrollbare Displays herstellen, die über 60-Zoll groß sind und Ultra HD-Qualität bieten. So sind in der Zukunft ganz neue Designs und Anwendungsmöglichkeiten denkbar.

Ein weiterer Prototyp ist besonders transparent und soll die Basis für flexible Fernseher mit Diagonalen ab 60 Zoll bilden. Es lässt 30 Prozent des Lichts durch. Im Vergleich zu Samsung scheint LG sich bei transparenten und biegsamen Panels einen nicht unerheblichen Vorsprung erarbeitet zu haben.

LG zeigt rollbares OLED-Panel

OLED TV Display von LG

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Biofilterdeckel verhindert Krabbeln in der Biotonne http://www.cleanthinking.de/effizienz/biofilterdeckel-verhindert-krabbeln-in-der-biotonne/ http://www.cleanthinking.de/effizienz/biofilterdeckel-verhindert-krabbeln-in-der-biotonne/#respond Mon, 21 Jul 2014 07:00:52 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=40059 Ein Luftfilter für die Biotonne, damit kein Ungeziefer entstehen kann: Die Biologic GmbH hat einen Biotonnen-Deckel entwickelt, der keinerlei Gerüche mehr nach Außen lässt, die Ungeziefer anlocken könnten. Gerade für den Sommer eine gelungene Lösung, um den unangenehmen Gang zur Biotonne zu vermeiden. 21. Juli 2014. Der Biofilter der Firma Biologic aus Münster setzt an den natürlichen, biologischen Abbauprozessen des Stoffwechsels an. Die unerwünschten Nebenwirkungen des biologischen Abbaus verhindert ein patentierter Cocktail aus Mikroorganismen und aktiven Enzymen. Eingebettet in Kokosfasern […]

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Ein Luftfilter für die Biotonne, damit kein Ungeziefer entstehen kann: Die Biologic GmbH hat einen Biotonnen-Deckel entwickelt, der keinerlei Gerüche mehr nach Außen lässt, die Ungeziefer anlocken könnten. Gerade für den Sommer eine gelungene Lösung, um den unangenehmen Gang zur Biotonne zu vermeiden.

Biofilterdeckel verhindert Ungeziefer in der Biotonne21. Juli 2014. Der Biofilter der Firma Biologic aus Münster setzt an den natürlichen, biologischen Abbauprozessen des Stoffwechsels an. Die unerwünschten Nebenwirkungen des biologischen Abbaus verhindert ein patentierter Cocktail aus Mikroorganismen und aktiven Enzymen. Eingebettet in Kokosfasern im Tonnendeckel baut das Bio-Substrat geruchsintensive Fäulnisgase ab und sorgt danach für nahezu geruchsneutrale Luft in der Umgebung.

Vom Deckel abtropfendes Kondenswasser enthält Bakterien, die Wachstum und Sporenbildung von Schimmelpilzen im Biomüll unterdrücken. Ein gummierter Dichtring im Deckelrand verhindert außerdem das Eindringen von Fliegen in den Biomüll und damit eine Eiablage und Madenentwicklung im Abfall. Im Gegensatz zu chemischen Lösungen entstehen im Biofilter keine schädlichen Gefahrstoffe.

Kosten-Vorteil: Durch die sichere Biotonne lässt sich der Abhol-Rhythmus auf 4 Wochen erhöhen – und damit verdient sich der besondere Deckel für die Biotonne quasi von selbst. Auch die Kosten für die Wartung eines Biofilterdeckels halten sich in Grenzen: Die vier handtellergroßen Matten aus Kokosfasern werden alle zwei Jahre ausgetauscht und einfach mit den Bioabfall entsorgt.

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AEG Ökomix: Waschmaschine als Effizienzwunder http://www.cleanthinking.de/energieeffiziente-waschmaschine/aeg-oekomix-a3plus-waschmaschine-als-effizienzwunder Wed, 09 Jul 2014 17:08:54 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=39665 Die Energieeffizienzklasse A+++ oder von uns liebevoll A3+ getauft, ist inzwischen allgemein bekannt. Sie gibt dem Verbraucher Orientierung zu den Haushaltsgeräten, die als besonders energieeffizient eingestuft werden. Manchmal ist es so, dass die Technologie der Industrie die Effizienzwerte schneller verbessert, als es die Definition der Energieeffizienzklassen hergeben. So braucht die neue Waschmaschine ÖKOMIX von AEG nur halb so viel Energie wie für die Energieeffizienzklasse A+++ notwendig. 9. Juli 2014. Die AEG Lavamat L89495FL ist eine Waschmaschine mit großem Fassungsvermögen von […]

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Die Energieeffizienzklasse A+++ oder von uns liebevoll A3+ getauft, ist inzwischen allgemein bekannt. Sie gibt dem Verbraucher Orientierung zu den Haushaltsgeräten, die als besonders energieeffizient eingestuft werden. Manchmal ist es so, dass die Technologie der Industrie die Effizienzwerte schneller verbessert, als es die Definition der Energieeffizienzklassen hergeben. So braucht die neue Waschmaschine ÖKOMIX von AEG nur halb so viel Energie wie für die Energieeffizienzklasse A+++ notwendig.

Die Lavamat ÖkoMix Waschmaschine ist besonders energieeffizient9. Juli 2014. Die AEG Lavamat L89495FL ist eine Waschmaschine mit großem Fassungsvermögen von 9 Kilogramm. Doch wer glaubt, die Größe würde auch großen Verbrauch bedeuten, der sieht sich getäuscht. Die Lavamat mit der ÖkoMix-Technologie aus dem Hause AEG verbraucht bei durchschnittlicher Nutzung lediglich 105 Kilowattstunden Strom und 10.499 Liter Wasser pro Jahr.

Grund für die Sparsamkeit ist die ÖkoMix-Technologie. Diese erlaubt es, dass das Waschmittel und das saubere Wasser frühzeitig zu einer Waschlauge zusammenfließen. Das Wasser löst das Waschmittel also zuerst komplett auf. Herkömmlich ist, dass beide Zutaten getrennt voneinander der Waschtrommel zugeführt werden. Eine weitere Besonderheit: Das, was AEG „Direct Spray“ nennt bedeutet, dass die Waschlauge sanft und gleichmäßig auf die Wäsche gesprüht wird.

Zuletzt hat die Effizienz der Lavamat-Waschmaschine auch mit dem Öko-Inverter-Motor zu tun: Dieser steht nach Angaben des Herstellers für Langlebigkeit und Effizienz – kein Wunder also, dass AEG immerhin 10 Jahre Garantie auf die ÖkoMix-Waschmaschine gewährt. Die Schleuderdrehzahl ist variabel und liegt im Maximum bei 1.400 Umdrehungen pro Minute. Die Maschine verfügt über einen Gewichtssensor mit automatischer Dosierempfehlung.

AEG Lavamat L89495FL kaufen

Die AEG Lavamat L89485FL mit 9 Kilogramm Fassungsvermögen und der besonders sparsamen ÖkoMix-Technologie ist derzeit in folgenden Partner-Shops von CleanThinking.de günstig erhältlich:

  1. Redcoon für 694,01 Eurov
  2. Amazon für 764,00 Euro
  3. Grünspar für 759,00 Euro (lieferbar in 12-14 Tagen)

Einen optischen Eindruck von der AEG Lavamat L89485FL bekommen Sie im nachfolgenden Video:

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Erstes Aktivhaus B10 ab sofort für Öffentlichkeit zugänglich http://www.cleanthinking.de/smart-home/erstes-aktivhaus-b10-in-stuttgart-ab-sofort-fuer-oeffentlichkeit-zugaenglich http://www.cleanthinking.de/smart-home/erstes-aktivhaus-b10-in-stuttgart-ab-sofort-fuer-oeffentlichkeit-zugaenglich#comments Wed, 09 Jul 2014 08:08:39 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=39644 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte alphaEOS AG als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Vorausschauend und selbstlernend: das gesamte Energiemanagement des neuen Forschungshauses von Architekt Werner Sobek lernt ständig dazu und regelt intelligent. Der effiziente Umgang mit Energie bei höchstem Komfort für die Nutzer ist das Ziel. Das „erste Aktivhaus der Welt“ in der Suttgarter Weißenhofsiedlung wird so zum Trendsetter für nachhaltiges Bauen im Quartier – mit dem Prinzip der Schwesterlichkeit als oberstem […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte alphaEOS AG als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Vorausschauend und selbstlernend: das gesamte Energiemanagement des neuen Forschungshauses von Architekt Werner Sobek lernt ständig dazu und regelt intelligent. Der effiziente Umgang mit Energie bei höchstem Komfort für die Nutzer ist das Ziel. Das „erste Aktivhaus der Welt“ in der Suttgarter Weißenhofsiedlung wird so zum Trendsetter für nachhaltiges Bauen im Quartier – mit dem Prinzip der Schwesterlichkeit als oberstem Gebot.

Das erste Aktivhaus der Welt steht in Stuttgarts Weißenhofsiedlung9. Juli 2014. Die Stuttgarter Weißenhofsiedlung hat eine neue Attraktion: Im Bruckmannweg 10 errichtete Architekt Werner Sobek zusammen mit Partnern wie SchwörerHaus, Daimler, alphaEOS oder me.Ahrendt das faszinierende erste Aktivhaus weltweit. Das liebevoll B10 genannte Forschungshaus entstand in nur sieben Monaten von der ersten Idee bis zur gestrigen Eröffnung im Stuttgarter Sommerregen. Das B10-Haus erzeugt dank einer wassergekühlten Solaranlage auf dem Dach 200 Prozent seines Energiebedarfs selbst – genug Energie, um zwei smart fortwo electric drive sowie das benachbartem denkmalgeschützte Weißenhofmuseum mit Strom zu versorgen.

Die „vorausschauende Heizungssteuerung“ der alphaEOS AG ist im Rahmen des Projektes zu einem umfassenden Gebäudemanagementsystem erweitert worden. Das alphaEOS-System bezieht etwa Wetterdaten und das Nutzerverhalten mit ein, kommuniziert nicht nur mit sämtlichen Geräten wie Licht, Herd usw., sondern auch mit der Go-Q-Matrix, die für die gesamte Wärmeverteilung verantwortlich ist. So wird ständig entschieden, wohin die solarthermisch oder photovoltaisch erzeugte Energie hinfließen soll: Neben einem Eisspeicher und einem thermischen Speicher verfügt das Gebäude u.a. auch über einen Lithium-Ionen-Speicher von Knubix.

B10 by Werner Sobek

Mit dem Elektroauto direkt ins Aktivhaus fahren – Daimler, SchwörerHaus und Werner Sobek machen es möglich

Das Gebäudeautomationssystem von alphaEOS dürfte dank des Prestige-Projekts B10-Haus in Zukunft weltweit Karriere machen: „Wir führen Gespräche mit den Regierungen von Argentinien und Türkei“, sagte Werner Sobek bei der Eröffnung des Aktivhauses. Wahrscheinlich ist, dass das Grundkonzept des B10-Hauses also nicht nur in deutschen Städten zum Einsatz kommen wird, sondern auch in anderen Regionen, in denen Wohnungsnot herrscht und intelligente Lösungen für nachhaltiges Bauen besonders gefragt sind.

Aktivhaus-B10-in-geschlossenem-Zustand

Die Terrasse wird abends hochgeklappt, um die Dämmung im Aktivhaus zu optimieren.

Das Smart Home System lässt Szenarien ganz einfach realisierbar werden, die sonst oft noch recht komplex eingestellt werden müssen. So ist alphaEOS auch mit den beiden Elektroautos verbunden und bereitet das Haus beispielsweise auf die Ankunft seiner Nutzer vor: Die Terrasse/Fassade wird wenn nötig heruntergeklappt, die Heizung rechtzeitig angeschaltet oder die passende Lichtstimmung erzeugt. Wenn der Bewohner das Haus übereilt verlassen muss, wird dagegen das Licht ausgeschaltet, die Heizung so weit heruntergeregelt, dass keine Schimmelbildung passieren kann und kontrolliert, ob der Herd ausgeschaltet ist.

Prinzip der Schwesterlichkeit

Küchenzeile im Aktivhaus B10

Ist der Herd auch aus? Das Gebäudemanagement von alphaEOS macht diesen Gedanken nach dem Verlassen des Hauses überflüssig.

In der Weißenhofsiedlung wird auch das Prinzip der Schwesterlichkeit demonstriert, das Sobek über genossenschaftliche Konzepte als wichtigen Eckpfeiler der deutschen Energiewende betrachtet. Denn das B10-Haus versorgt als starkes, neu gebautes und auf Energieeffizienz getrimmtes Haus nicht nur sich selbst, sondern gleich noch das Weißenhofmuseum dazu. Die Kosten für eine energetische Sanierung dieses denkmalgeschützten Hauses sind ungleich teurer.

Übertragen auf andere Anwendungsfälle bedeutet das Prinzip etwa, dass der Besitzer eines denkmalgeschützten Hauses nicht selbst eine teure, energetische Sanierung oder Investition in erneuerbare Energien vornimmt, sondern sich anteilig an der PV-Anlage auf dem Flachdach des nahegelegenen Supermarktes beteiligt. „Wir brauchen solche Lösungen innerhalb der Nachbarschaft“, betonte Sobek. Gelinge dies, würden HGÜ-Leitungen zum Transport von Offshore-Windstrom nach Baden-Württemberg nur noch für die Versorgung der Industrie benötigt.

Kühl- und Heizelemente sorgen für angenehmes Raumklima

Kühl- und Heizelemente sorgen für angenehmes Raumklima

Das Aktivhaus zeigt eine Fülle von Innovationen und Ideen, die sich womöglich beim künftigen Bauen durchsetzen werden. Beispielsweise ist die separate Dusche mit einem Wandspiegel ausgestattet, hinter dem sich ein Heizpapier befindet – wird die Tür geöffnet, geht nicht nur das Licht an im kleinen Bad, sondern auch das Heizpapier wird erwärmt und sorgt durch Strahlungswärme für komfortables Duschen.

Vakuumverglasung mit starken Dämmwerten

Auch die Dämmung im Aktivhaus ist weltweit einzigartig: So setzt Sobek auf eine Vakuumverglasung, die doppelt so gut dämmt wie hochwertige Dreifachverglasungen. Um Energie zu sparen, kann außerdem die Terrasse vor dem Aktivhaus hochgeklappt werden: Ist dies der Fall, ist das Gebäude eine sehr gut gedämmte Box. Nachteil für die Nutzer: Die drei Terrassenelemente müssen vor dem Hochklappen jeweils leer geräumt werden.

[asa_collection]alphaEOS[/asa_collection]

Mit dem smart fortwo electric drive können die Bewohner übrigens direkt ins Gebäude fahren – gerade für ältere Menschen kann diese Möglichkeit in Zukunft durchaus eine sinnvolle Angelegenheit sein. Ein Drehteller sorgt dafür, dass sowohl vorwärts rein- wie auch rausgefahren werden kann. Der Forschung des Zusammenspiels von Gebäudeautomation und Elektromobilität wird in den kommenden drei Jahren der Schwerpunkt gehören.

B10 Haus ist eröffnet

Andrang bei der Eröffnung des B10 Hauses im Stuttgarter Sommerregen

In den kommenden vier Wochen ist das Aktivhaus B10 in der Stuttgartter Weißenhofsiedlung zu bestimmten Zeiten für die Öffentlichkeit zugänglich. Anschließend, in zirka vier Wochen, wird es einer Büronutzung von zwei Studenten übergeben. Im zweiten Jahr soll dann eine Wohnungsnutzung ausprobiert werden. Wer in dem kleinen Gebäude mit der Glasfront wohnen möchte, kann sich bei der gemeinnützigen Stiftung, die das B10 Aktivhaus errichtet hat, bewerben.

Die Basis für das Aktivhaus B10 bilden die „Flying Spaces“ genannten Fertigbauteile von SchwörerHaus. Der Fertigbauer hat das Haus weitgehend gebaut und – wie weitere Partner auch – kräftig investiert. Bauherr des Projekts ist die E-Lab Projekt GmbH, eine Projektgesellschaft des gemeinnützigen Stuttgart Institute of Sustainability Stiftung e.V. (SIS). (Bilder: Martin Jendrischik / Werner Sobek)

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Audi ersetzt Stahl-Federn durch GFK-Federn http://www.cleanthinking.de/effizienz/audi-steigert-effizienz-mit-federn-aus-gfk/ http://www.cleanthinking.de/effizienz/audi-steigert-effizienz-mit-federn-aus-gfk/#respond Fri, 04 Jul 2014 09:39:09 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=39523 Leichtbau im Automobilbereich hat viele Facetten. Eine davon zeigt jetzt Audi, denn der Ingolstädter Autobauer bringt neue, leichte Fahrwerks-Federn aus glasfaserverstärktem Kunststoff GFK auf den Markt. Zunächst soll mit den Federn aus GFK ein Modell der oberen Mittelklasse in Serie ausgestattet werden. Das verbessert die Ressourceneffizienz und die Fahrpräzision. Ingolstadt, 4. Juli 2014. Die GFK-Feder, die Audi gemeinsam mit einem italienischem Lieferanten entwickelt hat, unterscheidet sich schon optisch von einer Stahlfeder. Sie ist hellgrün gefärbt, ihr Faserstrang ist dicker als […]

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Leichtbau im Automobilbereich hat viele Facetten. Eine davon zeigt jetzt Audi, denn der Ingolstädter Autobauer bringt neue, leichte Fahrwerks-Federn aus glasfaserverstärktem Kunststoff GFK auf den Markt. Zunächst soll mit den Federn aus GFK ein Modell der oberen Mittelklasse in Serie ausgestattet werden. Das verbessert die Ressourceneffizienz und die Fahrpräzision.

Federn aus GFK von AudiIngolstadt, 4. Juli 2014. Die GFK-Feder, die Audi gemeinsam mit einem italienischem Lieferanten entwickelt hat, unterscheidet sich schon optisch von einer Stahlfeder. Sie ist hellgrün gefärbt, ihr Faserstrang ist dicker als der Draht einer Stahlfeder, ihr Gesamtdurchmesser bei geringerer Windungsanzahl etwas größer.

Vor allem aber ist sie um gut 40 Prozent leichter: Während eine Stahlfeder für ein Modell der oberen Mittelklasse knapp 2,7 Kilogramm wiegt, beschränkt sich die GFK-Feder bei gleichen Eigenschaften auf zirka 1,6 Kilogramm. Gemeinsam senken die vier GFK-Federn das Gewicht folglich um etwa 4,4 Kilogramm – eine Verbesserung, die zur Hälfte den ungefederten Massen zugute kommt. „Mit den GFK-Federn sparen wir Gewicht an entscheidender Stelle im Fahrwerkssystem. Dadurch erhöhen wir zusätzlich die Fahrpräzision und verbessern den Schwingungskomfort“, sagt Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Vorstand Technische Entwicklung der AUDI AG.

Lange, miteinander verdrillte Glasfasern

Als Kern der Feder dienen lange, miteinander verdrillte Glasfasern, die mit Epoxidharz durchtränkt werden. Um diese nur wenige Millimeter dicke „Seele“ wickelt eine Maschine weitere Fasern, abwechselnd in +45-Grad- und -45-Grad-Winkel zur Längsrichtung. Diese Zug- und Drucklagen stützen sich gegenseitig; so können sie die Spannungen, die auf das Bauteil einwirken, optimal aufnehmen. Im letzten Produk­tionsschritt härtet der Rohling in einem Ofen bei Temperaturen von über 100 Grad Celsius aus.

Die GFK-Federn lassen sich exakt auf ihre jeweiligen Aufgaben abstimmen, ihr Material bietet hervorragende Eigenschaften. Es ist frei von Korrosion, auch bei Steinschlag, und unempfindlich gegenüber Chemikalien wie Felgenreiniger. Und nicht zuletzt erfordert die Produktion sehr viel weniger Energie als die Fertigung von Stahlfedern.

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Studie: Netzwerkfähige Geräte verschwenden 80 Milliarden US-Dollar pro Jahr http://www.cleanthinking.de/internet-der-dinge/studie-netzwerkfaehige-geraete-verschwenden-80-mrd-dollar-pro-jahr/ http://www.cleanthinking.de/internet-der-dinge/studie-netzwerkfaehige-geraete-verschwenden-80-mrd-dollar-pro-jahr/#respond Fri, 04 Jul 2014 07:31:07 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=39520 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte alphaEOS AG als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Weshalb Energieeffizienz im Kontext des Smart Home so wichtig ist, zeigt jetzt eine Studie der Internationalen Energie-Agentur. Diese besagt, dass die 14 Milliarden internetfähigen Geräte wie etwa Modems, Drucker, Spielekonsolen oder andere, insgesamt rund 80 Milliarden US-Dollar brauchen, um betrieben zu werden. 2013 brauchten diese internetfähigen Geräte 616 Terawattstunden Strom. 400 dieser 616 Terawattstunden können auf ineffiziente Standby-Technologie zurückgeführt […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte alphaEOS AG als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Weshalb Energieeffizienz im Kontext des Smart Home so wichtig ist, zeigt jetzt eine Studie der Internationalen Energie-Agentur. Diese besagt, dass die 14 Milliarden internetfähigen Geräte wie etwa Modems, Drucker, Spielekonsolen oder andere, insgesamt rund 80 Milliarden US-Dollar brauchen, um betrieben zu werden. 2013 brauchten diese internetfähigen Geräte 616 Terawattstunden Strom. 400 dieser 616 Terawattstunden können auf ineffiziente Standby-Technologie zurückgeführt werden. Das entspricht in etwa dem Strombedarf von Großbritannien und Norwegen.

Smart Home und Internet der Dinge als Stromfresser der Zukunft?USA, 3. Juli 2014. Insbesondere ineffiziente „Netzwerk-Standby-Technologie“ soll dafür verantwortlich sein. Diese erlaubt es den Geräten eine Verbindung zu halten, während es darauf wartet, seinen eigentlichen Nutzen auszuführen.

Klar ist: Mit dem Internet der Dinge, das noch viele weitere internetfähige Geräte hervorbringen wird, wird dieser weitgehend unnötige Energiehunger zunehmen. Im Jahr 2020 geht die Energieagentur von 120 Milliarden verschwendeter Elektrizität aus. Kühlschränke, Waschmaschinen und Thermostate werden ja gerade ebenfalls „Smart Grid“-ready.

Um diesem Problem zu begegnen, nützt es natürlich nichts, dem Konsumenten klar zu machen, wie viel Strom die Netzwerkanbindung frisst und dass das gelegentliche automatische Ausschalten womöglich weniger spart. Aber es sollte den Konsumenten und auch die Industrie dafür sensibilisieren, internetfähige Geräte zu entwickeln, die sich selbst mit „regenerativem“ Strom versorgen – ohne Batterien oder direkten Stromanschluss.

Beispiele hierfür bieten die EnOcean-Technologie, auf die beispielsweise das Smart Home System von alphaEOS baut, oder der gerade erst von uns vorgestellte drahtlose Lichtschalter Philips Hue Tap, der mit kinetischer Energie funktioniert. Gleichzeitig sollte aber auch dafür gesorgt werden, dass die Netzwerkanbindung solcher Geräte generell energiesparender und energieeffizienter wird. Sonst wird das intelligente Zuhause, das intelligente Büro oder die intelligente Stadt mit ihren abermillionen internetfähigen Geräten zum nachhaltigen Problem.

Die ganze Studie der IEA kann hier bezogen werden.

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Wirtschaft will Energiewende, aber keine Industrie-Privilegien http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien/wirtschaft-will-energiewende-ohne-industrie-privilegien-unternehmensgruen/ http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien/wirtschaft-will-energiewende-ohne-industrie-privilegien-unternehmensgruen/#respond Thu, 26 Jun 2014 06:56:51 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38742 Der Bundestag soll am Freitag die Ökostrom-Reform verabschieden (wir berichteten hier und hier und hier). 60 Unternehmerinnen fordern die Bundesregierung auf, Ausnahmen bei der EEG-Umlage einzuschränken. Es sei nicht die Aufgabe kleiner und mittelständischer Unternehmen, üppige Vergünstigungen der stromintensiven Industrie zu bezahlen. Innovativ, effizient und selbstbewusst – 60 Unternehmerinnen erklären jetzt, dass sie die finanziellen Belastungen durch die Energiewende auch ohne staatliche Subventionen meistern können.  Berlin / 26. Juni 2014. “Die Energiewende ist ein wichtiges gesamtgesellschaftliches Projekt für eine zukunftsfähige Wirtschaftsweise. Auch […]

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Der Bundestag soll am Freitag die Ökostrom-Reform verabschieden (wir berichteten hier und hier und hier). 60 Unternehmerinnen fordern die Bundesregierung auf, Ausnahmen bei der EEG-Umlage einzuschränken. Es sei nicht die Aufgabe kleiner und mittelständischer Unternehmen, üppige Vergünstigungen der stromintensiven Industrie zu bezahlen. Innovativ, effizient und selbstbewusst – 60 Unternehmerinnen erklären jetzt, dass sie die finanziellen Belastungen durch die Energiewende auch ohne staatliche Subventionen meistern können. 

UnternehmensgrünBerlin / 26. Juni 2014. “Die Energiewende ist ein wichtiges gesamtgesellschaftliches Projekt für eine zukunftsfähige Wirtschaftsweise. Auch die Wirtschaft muss und kann hieran ihren Anteil tragen”, kommentiert Gottfried Härle, Inhaber der mittelständischen Privatbrauerei Clemens Härle. “Heute konzentriert sich technologischer Fortschritt noch allzu oft darauf, Arbeitsplätze überflüssig zu machen, statt effizienter mit Energie und natürlichen Ressourcen umzugehen“, erklärt Damian Ludewig, Geschäftsführer des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS). Wenn Umweltgüter keinen Preis haben, würden nur diejenigen Unternehmen belohnt, die die Umwelt ausbeuten. Der Ökonom rechnet vor, dass Energiekosten selbst im produzierenden Gewerbe gerade einmal zwei bis drei Prozent der Produktionskosten ausmachen.

Die EEG-Umlage, die den Ausbau erneuerbarer Energien fördert, beträgt davon wiederum nur einen Bruchteil. “Wir fordern keine Subventionen für uns. Im Sinne der Wettbewerbsgerechtigkeit haben wir jedoch ein Problem, wenn die Konkurrenz Subventionen erhält. Erst recht, wenn wir diese finanzieren“, erklärt der Unternehmer Härle. “Jeder kleine und mittlere Betrieb, der nicht von den großzügigen Ausnahmeregelungen profitiert, wird derzeit mit 6,28 Cent pro Kilowattstunde Strom zur Kasse gebeten. Allein 1,38 Cent gehen davon auf das Konto der Industrieausnahmen“.

Zu welchen Nachteilen diese Problematik führt, veranschaulicht auch Hermann Gütler, Inhaber der Stelzenmühle in Bad Wurzach:

“Ich zahle für die Produktion einer Tonne Mehl zwischen sieben und zehn Euro an EEG-Umlage. Eine industriell arbeitende Mühle, die wegen des höheren Energieverbrauchs weitestgehend von der EEG-Umlage befreit ist, zahlt bis zu 20-mal weniger. Die Produkte bieten wir aber auf dem gleichen Markt und den gleichen Kunden an“, so Gütler.

Das FÖS hat die Initiative “Wir können ohne Energiepreis-Subventionen” gestartet und ruft gemeinsam mit UnternehmensGrün e.V. und dem Netzwerk klimaengagierter Unternehmen “Wirtschaft pro Klima” zur Unterzeichnung auf. Die Initiatoren und die unterzeichnenden Unternehmen fordern die Bundesregierung auf, die ungerechte Kostenverteilung der Energiewende zu verändern. Vielmehr solle ein richtiger ordnungspolitischer Rahmen für umweltschonendes, zukunftsfähiges Wirtschaften gesetzt werden.

Kleinen und mittelständischen Unternehmen dürfe kein Nachteil daraus entstehen, wenn sie effizient und innovativ produzieren. Neben klassischen Verteterinnen der “grünen” Wirtschaft haben die Erklärung auch Unternehmer aus den Bereichen Druck, Elektro- und Kunststofftechnik sowie Maschinenbau gezeichnet.

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Siemens punktet weiter mit der ecoEdition http://www.cleanthinking.de/energieeffizienz/siemens-punktet-weiter-mit-der-ecoedition/ http://www.cleanthinking.de/energieeffizienz/siemens-punktet-weiter-mit-der-ecoedition/#respond Fri, 20 Jun 2014 07:01:01 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38676 Siemens hat im vergangenen Jahr einen neuen Namen für effiziente Haushaltsgeräte eingeführt: Die Siemens ecoEdition hat sich seitdem im Einzelhandel etabliert. Im April und Juli werden nun weitere Geräte aus der ecoEdition vorgestellt – weil die Reduzierung der Verbrauchskosten in den Haushalten nach wie vor ein gewichtiges Kaufargument darstellt. Teilweise übertreffen die Geräte die beste Energieeffizienzklasse A+++ um 30 Prozent. München, 20. Juni 2014. Die Siemens ecoEdition vereint Energieeffizienz, Wassereffizienz mit Funktionalität, Komfort und Design. Nach dem Start im vergangenen […]

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Siemens hat im vergangenen Jahr einen neuen Namen für effiziente Haushaltsgeräte eingeführt: Die Siemens ecoEdition hat sich seitdem im Einzelhandel etabliert. Im April und Juli werden nun weitere Geräte aus der ecoEdition vorgestellt – weil die Reduzierung der Verbrauchskosten in den Haushalten nach wie vor ein gewichtiges Kaufargument darstellt. Teilweise übertreffen die Geräte die beste Energieeffizienzklasse A+++ um 30 Prozent.

Siemens_ecoEdition 2014_Keyvisual WM14Q48ED_EKMünchen, 20. Juni 2014. Die Siemens ecoEdition vereint Energieeffizienz, Wassereffizienz mit Funktionalität, Komfort und Design. Nach dem Start im vergangenen Jahr, hat sich Siemens nun dazu entschlossen, eine weitere ecoEdition aufzulegen. Das Gerätesortiment der ecoEdition startete im April mit 12 Geräten und soll im Juli mit 27 weiteren Geräten fortgesetzt werden. Vielfältige Kommunikationsmaßnahmen unterstützen das besondere Angebot aus dem Hause Siemens. Hierbei spielt auch die Fußball-WM in Brasilien eine Rolle.

Die Geräte der ecoEdition von Siemens setzen Zeichen im Hinblick auf Energieeffizienz, Technologie und Ausstattung. So begeistern die ecoEdition Waschmaschinen nicht nur dadurch, dass sie sogar die Grenzwerte der Energieeffizienz-Klasse A+++ noch um 30 Prozent unterbieten. Daneben punkten sie auch durch Schnelligkeit, Programmvielfalt – wie zum Beispiel durch das Zusatzprogramm Outdoor/Imprägnieren – und den langlebigen iQdrive Motor.

Ähnlich gut ausgestattet sind die Wärmepumpen-Trockner mit selbstreinigendem Kondensator oder die A+++ Geschirrspüler mit Zeolith®-Trocknen und varioSpeed Plus Zeitverkürzung. Komplettiert wird das Angebot durch eine A+++ Edelstahl-Kühl-Gefrier-Kombination und einen A+++ Gefrierschrank mit noFrost und Induktions-Herdsets mit 3-fach-Vollauszug. Für alle ecoEdition Geräte gilt: Sparsamkeit im Verbrauch trifft auf eine äußerst großzügige Ausstattung und ein Maximum an Leistung.

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Cleantech-Startup akvolution erhält GreenTec Award http://www.cleanthinking.de/cleantech-startups/cleantech-unternehmen-akvolution-gewinnt-mit-technologie-zur-meerwasserentsalzung-greentec-award/ http://www.cleanthinking.de/cleantech-startups/cleantech-unternehmen-akvolution-gewinnt-mit-technologie-zur-meerwasserentsalzung-greentec-award/#respond Tue, 15 Apr 2014 07:25:02 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38491 Das Berliner Unternehmen akvolution hat den diesjährigen GreenTec Award in der Kategorie Startup gewonnen. Mit einem Verfahren zur Wasseraufbereitung im Vorfeld der Meerwasserentsalzung hat sich akvolution gegenüber allen anderen Mitbewerbern durchgesetzt. Die Berliner Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer, Dr. Malte Schneider von Climate-KIC und Sven Krüger von den GreenTec Awards lobten das Jungunternehmen bei der Award-Übergabe im Climate-KIC Start-up-Inkubator Green Garage als beispielgebende Klima-Innovation. Berlin / Cleantech News. Wasser ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Lebensmittel. In vielen Regionen der Erde […]

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Das Berliner Unternehmen akvolution hat den diesjährigen GreenTec Award in der Kategorie Startup gewonnen. Mit einem Verfahren zur Wasseraufbereitung im Vorfeld der Meerwasserentsalzung hat sich akvolution gegenüber allen anderen Mitbewerbern durchgesetzt. Die Berliner Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer, Dr. Malte Schneider von Climate-KIC und Sven Krüger von den GreenTec Awards lobten das Jungunternehmen bei der Award-Übergabe im Climate-KIC Start-up-Inkubator Green Garage als beispielgebende Klima-Innovation.

akvolution cleantech startupBerlin / Cleantech News. Wasser ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Lebensmittel. In vielen Regionen der Erde ist dieses Lebensmittel knapp. akvolution, der Gewinner des GreenTec Award 2014 der Start-up-Kategorie, hat ein Wasseraufbereitungsverfahren entwickelt, das die Meerwasser-entsalzung schneller, besser und um bis zu 90 Prozent energieeffizienter macht.

„Das ist nicht nur ein Beitrag zur Vermeidung des Klimawandels und gleichzeitig zur Anpassung an dessen Folgen. Es ist auch ein tolles Beispiel dafür, wie eine deutsche Innovation globale Klimaprobleme löst und Märkte für saubere Technologien schafft“, sagte Dr. Malte Schneider, Direktor Climate-KIC Deutschland, im Rahmen der Award-Übergabe.

Die Berliner Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer, hob in ihrer Laudatio hervor: „Die Gründungsgeschichte von akvolution zeigt einmal mehr, dass sich Berlin zu einem ausgezeichneten Standort für Unternehmen der technologischen Zukunftsbranchen Energie und Umwelt entwickelt hat. So unterstützen wir Unternehmen mit Programmen wie ‚Neue Märkte erschließen‘ bei ihrer Internationalisierungsstrategie.“

akvolution gewinnt den GreenTec Award

akvolution, 2013 in Folge einer Dissertation an der TU Berlin gegründet, konnte sich bei den GreenTec-Awards als Sieger in der neuen Kategorie Start-up durchsetzen. Eine 60-köpfige Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft Medien und Gesellschaft entschied sich mit großer Mehrheit für das Berliner Unternehmen.

Sven Krüger, Initiator der GreenTec Awards: „Start-ups sind wichtige Innovationstreiber. Da ist es nur konsequent, dass wir ihnen im Rahmen des europaweit größten Umwelt- und Wirtschaftspreises nun auch mit einer eigenen Kategorie eine ganz besondere Bühne geben.“

Climate-KIC Deutschland hat in diesem Jahr die Patenschaft für die Kategorie Start-up übernommen. Climate-KIC fördert Klima-Start-ups mit dem Ziel, sie schnell fit für den Markt zu machen.

(Dieser Beitrag über das Cleantech-Startup akvolution erschien am 15.4.2014 auf CleanThinking.de)

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Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt Hannover Messe 2014 für eröffnet http://www.cleanthinking.de/hannover-messe/angela-merkel-eroeffnet-hannover-messe-2014-mit-partnerland-niederlande/ http://www.cleanthinking.de/hannover-messe/angela-merkel-eroeffnet-hannover-messe-2014-mit-partnerland-niederlande/#respond Sun, 06 Apr 2014 18:20:38 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38447 Am heutigen Sonntag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Hannover Messe 2014 offiziell eröffnet. Als Abschluss einer kurzweiligen Gala, in deren Rahmen u.a. der Hermes Award verliehen wurde, betonte Merkel in ihrer Rede insbesondere die Bedeutung der deutsch-niederländischen Wirtschaftsbeziehungen. Kein Wunder: Die Niederlande präsentierten sich dank Ministerpräsident Mark Rutte und seiner teils launigen Rede als hervorragendes Innovations- und Partnerland der Hannover Messe 2014. Hannover / Hannover Messe News. Die Hannover Messe ist die größte Industriemesse der Welt. Die Niederlande sind in […]

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Am heutigen Sonntag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Hannover Messe 2014 offiziell eröffnet. Als Abschluss einer kurzweiligen Gala, in deren Rahmen u.a. der Hermes Award verliehen wurde, betonte Merkel in ihrer Rede insbesondere die Bedeutung der deutsch-niederländischen Wirtschaftsbeziehungen. Kein Wunder: Die Niederlande präsentierten sich dank Ministerpräsident Mark Rutte und seiner teils launigen Rede als hervorragendes Innovations- und Partnerland der Hannover Messe 2014.

Angela Merkel eröffnet Hannover MesseHannover / Hannover Messe News. Die Hannover Messe ist die größte Industriemesse der Welt. Die Niederlande sind in diesem Jahr Partnerland der Messe – eine Ehre, die zuletzt unter anderem China und Russland zuteil wurde. Mit neun Ständen, die niederländische Hightech präsentieren, fast 6.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche, 270 teilnehmenden Unternehmen und über 80 Seminaren, Workshops und sonstigen Veranstaltungen zeigt das Partnerland Holland vom 7. bis zum 11. April, was es technologisch zu bieten hat.

Die Entscheidung für die Niederlande als Partnerland kam genau zum richtigen Zeitpunkt: Die Produktion der niederländischen Industrie wächst stärker als die der meisten anderen europäischen Länder (Quelle: Branchenbericht ING, März 2014). Und auch Innovationen aus den Niederlanden sind im Ausland sehr erfolgreich.

Hannover Messe The Light of Innovation

Hannover Messe: Holland-Pavillon in Halle 3

Auf der Hannover Messe sind die Niederlande mit Ständen in 8 Messehallen vertreten. Der Zentralstand, der Holland-Pavillon in Halle 3, zeigt das Beste, was die Niederlande im technologischen Bereich zu bieten haben, von elektrischen Stadtbussen und solarbetriebenen Familienautos bis hin zu Raumfahrt-Highlights und Kleidung mit integrierten Solarzellen. Darüber hinaus präsentieren sich im Holland High-Tech House in Halle 2 unter anderem ASML und die technischen Universitäten der Niederlande.

In Halle 4 (Industrial Supply) sind die Niederlande traditionell stark vertreten. Dort stellen auf über 2.000 Quadratmetern an die hundert niederländische Zulieferunternehmen aus. Außerdem gibt es niederländische Stände zu den Themen Verbundwerkstoffe (an dem auch ein Hubschrauberheck von Fokker Aerostructures und Verbundwerkstoffe für die Automobilindustrie von TenCate zu sehen sein werden), industrielle Automatisierung, Smart Cities (hier beteiligen sich Städte wie Amsterdam, Rotterdam und Eindhoven), Energie und Elektromobilität (u. a. mit Stromtankstellen und dem niederländischen People Mover von 2getthere).

Neben den Messeständen und den Showcases organisieren die Niederlande ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Seminaren, Workshops und anderen Veranstaltungen. Mit über 5.000 Ausstellern aus rund 65 Ländern ist die Hannover-Messe die größte Industriemesse der Welt. Der Partnerlandauftritt der Niederlande wird von der Niederländischen Serviceagentur für Unternehmen (RVO.nl) im Auftrag des Staates wie auch der Privatwirtschaft organisiert.

News und Hintergründe zur Hannover Messe 2014

Weitere Hintergründe zur Hannover Messe 2014 gibt es hier auf unserer Themenseite Hannover Messe. Alle News, die wir von der CleanThinking.de-Redaktion rund um die Hannover Messe 2014 veröffentlichen, finden Sie sukzessive auf unserer Seite Hannover Messe News.

(Dieser Beitrag erschien am 6.4.2014 auf CleanThinking.de / Bildquelle: Deutsche Messe AG)

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IndustrialGreenTec zeigt schonenden Umgang mit Ressourcen http://www.cleanthinking.de/hannover-messe/industrialgreentec-zeigt-schonenden-umgang-mit-ressourcen-wie-wasser/ http://www.cleanthinking.de/hannover-messe/industrialgreentec-zeigt-schonenden-umgang-mit-ressourcen-wie-wasser/#respond Sun, 06 Apr 2014 18:02:31 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38438 Die IndustrialGreenTec ist in nur drei Jahren seit 2012 zu einem festen Bestandteil der Hannover Messe avanciert. Im Rahmen der Ausstellung, die Forum und Konferenz integriert, steht der schonende und kosteneffiziente Umgang mit Ressourcen. Die Ressourceneffizienz wird mit wachsendem Energie-, Wasser- oder Rohstoff-Hunger einem immer bedeutenderen Thema der Ökonomie. Inzwischen gilt die IndustrialGreenTec als internationale Leitmesse für Umwelttechnologien, auf der Industrie, Wissenschaft und Politik neueste Technologien und Konzepte für eine nachhaltige Produktion vorstellen. Hannover / IndustrialGreentec, Hannover Messe News. Mehrere […]

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Die IndustrialGreenTec ist in nur drei Jahren seit 2012 zu einem festen Bestandteil der Hannover Messe avanciert. Im Rahmen der Ausstellung, die Forum und Konferenz integriert, steht der schonende und kosteneffiziente Umgang mit Ressourcen. Die Ressourceneffizienz wird mit wachsendem Energie-, Wasser- oder Rohstoff-Hunger einem immer bedeutenderen Thema der Ökonomie. Inzwischen gilt die IndustrialGreenTec als internationale Leitmesse für Umwelttechnologien, auf der Industrie, Wissenschaft und Politik neueste Technologien und Konzepte für eine nachhaltige Produktion vorstellen.

IndustrialGreenTec 2013Hannover / IndustrialGreentec, Hannover Messe News. Mehrere Themenparks setzen Schwerpunkte auf der IndustrialGreenTec 2014: Die Sonderschau InwaterSolutions etwa spezialisiert sich auf Produkte, Komponenten, Systeme und Dienstleistungen für den Unterwasserbereich. Das Schaufenster Bioökonomie zeigt in einer Art Zukunftsparcours, wie die Verwendung nachwachsender Rohstoffe Leben, Arbeit und Produktionsabläufe verändert. Auch die Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises stellen sich vor, einer der renommiertesten Clean-Economy-Auszeichnungen in Europa.

„GreenSolutionsCenter“ heißt das Forum der Umwelttechnologiemesse. Namhafte Unternehmens- und Politikvertreter präsentieren hier Produkte und Strategien zur Umweltschonung und Ressourceneffizienz in der Industrie (Halle 6, Stand H30). Am Montag, 10 bis 13 Uhr, stellt etwa das Bundesumweltministerium den neuen Förderschwerpunkt „Materialeffizienz in der Produktion“ des Umweltinnovationsprogramms vor. Im Anschluss spricht Janez Potočnik über „Environmental protection: A powerful force for growth and competitiveness“. Der EU-Umweltkommissar ist Schirmherr der IndustrialGreenTec.

Ressourceneffizienz in der Prozessautomation

Um Ressourceneffizienz in der Prozessautomation geht es am Dienstag von 13 bis 14:30 Uhr. Das Programm unter dem Dach des ZVEI bestreiten die Firmen Endress+Hauser, Emerson und Festo. Weitere Highlights im GreenSolutionsCenter: NRW-Umweltminister Johannes Remmel informiert am Dienstag von 15:30 bis 16 Uhr über Mikroschadstoffe in Gewässern. Am Mittwoch von 10 bis 13 Uhr beleuchten diverse Vertreter der Bundesregierung die EU-weite Förderung von Öko-Innovationen. Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel diskutiert am Donnerstag um 14 Uhr u.a. mit Reinhard Bütikofer (Grüne) und Klaus Hieronymi von HP über Ressourceneffizienz.

Den krönenden Abschluss des Forum gestalten die Start-ups: Unter der Überschrift „Gründungsmotor Green Economy“ (Freitag 10 bis 12:30 Uhr) stellen Fördereinrichtungen, Gründungsinitiativen und junge Firmen Chancen und Handlungsfelder für grüne Gründungen vor. Zudem diskutieren Vertreter von Ministerien, Gründerzentren und Förderbanken über Anreize und Unterstützungsmöglichkeiten.

Wie lassen sich nachhaltige Produktionsprozesse in die Tat umsetzen? Und wie können Unternehmen davon profitieren? Das können Hannover Messe-Besucher auch auf der IndustrialGreenTec-Conference erfahren. Sie findet am 9. April von 10 bis 13 Uhr am Stand F50 (Business Forum 2) in Halle 13 statt. Spannende Vorträge und Best-Practice-Beispiele stehen auf dem Programm, das in Kooperation mit der Medienmarke „nachhaltige PRODUKTION“ entstand.

Clean Production und Cradle to Cradle

„Abwasser-Recycling am Beispiel DuPont“, „Energieoptimierte Abluftreinigung durch thermische Nachverbrennung“ oder „Bioökonomie – Zukunft ohne Erdöl“ lauten die Themen der Konferenz. Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Clean Production“ fragt u.a. „Lässt sich Abfall von Anfang an vermeiden (Cradle to Cradle)?“ und: „Gibt es sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten für Produktionsabfälle?“.

Zum Abschluss der IndustrialGreenTec-Conference wird der „nachhaltige PRODUKTION Award“ verliehen. Aussteller der Hannover Messe 2014 haben sich in fünf Kategorien dafür beworben: Energie- und Umwelttechnik, Automation & IT, Forschung & Entwicklung, Antriebs- und Fluidtechnik sowie Zulieferungen und Dienstleistungen.

News und Hintergründe zur Hannover Messe 2014

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Hannover Messe: Wie Abluft zur Energiequelle der Zukunft wird http://www.cleanthinking.de/hannover-messe/wie-abluft-und-waermerueckgewinnung-zur-energiequelle-der-zukunft-wird/ http://www.cleanthinking.de/hannover-messe/wie-abluft-und-waermerueckgewinnung-zur-energiequelle-der-zukunft-wird/#respond Sun, 06 Apr 2014 16:39:31 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38420 Eine quasi unentdeckte Energiequelle? Freie Energie? Nein! Eine quasi unentdeckte Energiequelle der Zukunft ist – nicht nur in der Fabrik der Zukunft – die Abluft oder Abwärme. 50 bis 60 Prozent des Energiebedarfs in der EU könnten in Form von Wärme gedeckt werden, schätzt die European Renewable Energy Research Centres Agency (EUREC). Auch – und gerade – in der Industrie spielt die zunehmende Nutzung der Wärmerückgewinnung im Sinne der Ressourceneffizienz eine rasant wachsende Bedeutung. Dies zeigen auch einige Aussteller der […]

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Eine quasi unentdeckte Energiequelle? Freie Energie? Nein! Eine quasi unentdeckte Energiequelle der Zukunft ist – nicht nur in der Fabrik der Zukunft – die Abluft oder Abwärme. 50 bis 60 Prozent des Energiebedarfs in der EU könnten in Form von Wärme gedeckt werden, schätzt die European Renewable Energy Research Centres Agency (EUREC). Auch – und gerade – in der Industrie spielt die zunehmende Nutzung der Wärmerückgewinnung im Sinne der Ressourceneffizienz eine rasant wachsende Bedeutung. Dies zeigen auch einige Aussteller der Hannover Messe 2014, die sich im Rahmen der IndustrialGreenTec den Besuchern der Industrieschau vorstellen.

Hannover / Ressourceneffizienz News. Aus Kühlkreisläufen, Druckluftanlagen, Thermoprozessen oder der Abluft lassen sich große Wärmemengen zurückgewinnen. Dennoch nutzen viele energieintensive Betriebe der Stahl-, Glas-, Kunststoff-, Chemie-, Zement-, Papier- oder Lebensmittelindustrie ihre Abwärme noch nicht als Energiequelle. „Mit steigenden Energiepreisen wird aber der Leidensdruck immer größer“, stellt Thomas Vetter fest, geschäftsführender Gesellschafter der Vetter Lufttechnik GmbH & Co. KG.

„Jede Energie, die nicht verbraucht wird, ist eigentlich die sinnvollste Energiepreissenkung“ (Michael Glos, Bundesminister a. D.)

Wärmerückgewinnung: KV-Systeme von Vetter

Kreislaufverbundsystem zur Wärmerückgewinnung VETTERDie Vetter Luftttechnik aus Neumarkt baut Kreislaufverbundsysteme (KV-Systeme), die bis zu 75 Prozent der Wärme aus Abluft zurückgewinnen. Spezielle Ausführungen gibt es dabei für Prozessluft, hohe Temperaturen und aggressive Abluft. Ohne großen Aufwand lassen sich die Wärmetauscher in vorhandene Zu- und Abluftkanäle einbauen. Anschließend wird ein von Vetter entwickeltes Hydraulik- und Steuermodul mit den Wärmetauschern verrohrt und elektrisch angeschlossen. „Fast jede bestehende Anlage lässt sich so nachrüsten“, versichert Vetter. Die Amortisationszeit dieser Investition betrage 6 bis 24 Monate.

Vetter Lufttechnik gehört zu den zehn innovativen Firmen des BMWi-Gemeinschaftsstands „Made in Germany“ auf der IndustrialGreenTec. Abwärmenutzung und Wärmerückgewinnung in industriellen Prozessen zählen 2014 zu den Schwerpunktthemen der internationalen Leitmesse für Umwelttechnologien. Außerdem im Fokus stehen die Bereiche Luft- und Abwasseraufbereitung, Kreislaufwirtschaft und Rohstoffrecycling sowie umweltschonende Produktionstechnologien.

Abgasrückgewinnungsanlagen von Thermicon

Thermicon Hannover Messe IndustrialGreenTec„Nicht verbrauchter Brennstoff ist der größte Umweltschutz“, sagt Dipl.-Ing. Okan Kaya, Geschäftsführer der Thermicon GmbH. Die von der Kölner Firma gebauten Abgasrückgewinnungsanlagen nutzen industrielle Verdampfungswärme. „Das System ist modular aufgebaut und kann so unterschiedliche Heizkreise mit verschiedenen Temperaturen bedienen“, so Kaya. „Wir wandeln Verluste in Gewinne um und erreichen mit unserer Wärmerückgewinnung Einsparungen an Brennstoff und CO2-Emissionen von bis zu 35 Prozent.“

Thermicon wird auf der IndustrialGreenTec am nordrhein-westfälischen Gemeinschaftsstand zu sehen sein, der vom Cluster Umwelttechnologien.NRW realisiert wird.

News und Hintergründe zur Hannover Messe 2014

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Schnäppchen: Effiziente Haushaltsgeräte diese Woche im Angebot http://www.cleanthinking.de/energieeffiziente-haushaltsger%C3%A4te/angebote-f%C3%BCr-siemens-k%C3%BChlschrank-und-w%C3%A4rmepumpentrockner-14278/ http://www.cleanthinking.de/energieeffiziente-haushaltsger%C3%A4te/angebote-f%C3%BCr-siemens-k%C3%BChlschrank-und-w%C3%A4rmepumpentrockner-14278/#comments Wed, 05 Feb 2014 20:53:18 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36991 Uns von CleanThinking.de flattern jeden Tag neue Informationen und Angebote zu Kühl/-Gefrierkombinationen, Waschmaschinen oder Wärmepumpentrocknern der besten Hersteller von Bosch über Siemens bis Beko ins Postfach, die echte Schnäppchen darstellen. Diese Angebote wollen wir Ihnen in Zukunft nicht vorenthalten, sondern sie immer aktuell aufführen. Ziel  ist es, Sie zu ermutigen, energieeffiziente Haushaltsgeräte zu kaufen. Denn das Großprojekt Energiewende, werden wir alle gemeinsam nur schaffen, wenn wir Stromfresser wie beispielsweise alte Kühlschränke entsorgen. Also: Stöbern und zuschlagen! Leipzig / Effiziente Haushaltsgeräte […]

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Uns von CleanThinking.de flattern jeden Tag neue Informationen und Angebote zu Kühl/-Gefrierkombinationen, Waschmaschinen oder Wärmepumpentrocknern der besten Hersteller von Bosch über Siemens bis Beko ins Postfach, die echte Schnäppchen darstellen. Diese Angebote wollen wir Ihnen in Zukunft nicht vorenthalten, sondern sie immer aktuell aufführen. Ziel  ist es, Sie zu ermutigen, energieeffiziente Haushaltsgeräte zu kaufen. Denn das Großprojekt Energiewende, werden wir alle gemeinsam nur schaffen, wenn wir Stromfresser wie beispielsweise alte Kühlschränke entsorgen. Also: Stöbern und zuschlagen!

Kühlschrank von SiemensLeipzig / Effiziente Haushaltsgeräte News. Ganz besonders ins Auge sticht in dieser Woche ein Angebot des Online-Shops Cyberport.de. Der  Online-Shop bietet eine Kühl-Gefrierkombination von Siemens für 739 Euro an. Der Siemens KG49EAL40 ist – natürlich – in der Energieeffizienzklasse A+++ angesiedelt und verfügt u.a. über eine Urlaubsschaltung. Der Energieerbrauch des Siemens-Kühlschranks liegt bei ca. 175 Kilowattstunden pro Jahr – damit kühlen Sie bis zu 301 Liter Nutzinhalt und frieren 112 Liter Nutzinhalt ein.

Weitere Vorteile sind:

  • In der coolBox ist es 2°-3 C kühler als im restlichen Kühlraum und hält somit Fleisch und Fisch bis zu 2x länger frisch.
  • Geringere Eisbildung und schnelleres Abtauen durch lowFrost.
  • Die zusätzliche Ablage, flexShelf lässt sich bei Platzbedarf ganz einfach herunterklappen.

Hier geht es zum Schnäppchen Siemens KG49EAL40 bei Cyberport.de.

Redcoon: Siemens-Waschmaschine für 479 statt 810 Euro

Redcoon Siemens WaschmaschineBeim Online-Shop redcoon gibt es in dieser Woche wieder einige Haushaltsgeräte, die besonders günstig sind. Die Siemens WM14Q44A iQ 500 varioPerfect gibt es im Internet nirgendwo günstiger als für 479 Euro bei Redcoon. Natürlich handelt es sich um ein Gerät der Energieeffizienzklasse A+++ mit einem Fassungsvermögen von 7 Kilogramm und AquaStop. Diese Technologie bietet bietet jederzeit zuverlässigen Schutz gegen Wasserschäden: Ein doppelwandiger Zulaufschlauch, ein Sicherheits-Ventil sowie eine Bodenwanne mit Schwimmer garantieren sicheren Schutz.

VarioPerfect von Siemens sorgt bei Zuschaltung für eine Zeitersparnis von 65 prozent gegenüber einem herkömmlichen Waschgang. Mit EcoPerfect reduziert sich der Energieverbrauch des ohnehin sparsamen Siemens-Gerätes um 50 Prozent. Weitere Hinweise zur Siemens-Waschmaschine WM14Q44A direkt im Hausgeräte-Shop.

Miele-Kowaltschik bietet mehrere Angebote

Gleich mehrere günstige Angebote von A+++-Haushaltsgeräten bietet der Online-Shop Miele-Kowaltschik, der – wie der Name schon sagt – auf effiziente Miele-Haushaltsgeräte spezialisiert ist. Der gut sortierte Online-Shop hat seinen realen Sitz übrigens in Rietberg in der Nähe von Gütersloh.

Waschmaschine Miele WMR 860 WPS: Die Miele-Waschmaschine kostet bei Miele-Kowaltschik aktuell 1.849 Euro. Der gewichtete jährliche Energieverbrauch liegt bei 174 kWh pro Jahr. Damit handelt es sich bei der Miele-Waschmaschine um ein A+++-Gerät der höchsten Energieeffizienzklasse.

Die Schleudereffizienzklasse ist A, der Wasserverbrauch liegt bei 11.000 Litern, wenn man 220 Waschgänge zugrunde legt.

Die Waschmaschine ist Smart Grid-ready und verfügt über einen Profi-Eco-Motor. Hier geht es zum Schnäppchen Miele WMR 860 WPS.

Miele Waschmaschine W 1948 WPS EcComfort: Diese Miele-Waschmaschine W 1948 WPS EcoComfort ist deutlich günstiger als die WMR 860, gehört aber ebenfalls der Energieeffizienzklasse A+++ an und verbraucht 168 kWh pro Jahr bzw. 10.560 Liter Wasser. Der aktuelle Angebotspreis liegt bei Miele-Kowaltschik aktuell bei 1.189 Euro – mitsamt eines Service-Pakets. Das Fassungsvermögen sind 7 Kilogramm.

Neben den Wascheigenschaften, verfügt diese Miele-Waschmaschine u.a. über eine Allwater-Funktion. Das bedeutet, dass es einen zweiten Wasseranschluss gibt, der entweder für warmes Wasser (zB aus einer Solarthermie-Anlage, einer Gas-Heizung etc.) oder alternativ für Brunnen-/Regenwasser genutzt werden kann.

redcoon hat mehr auf Lager!Übrigens bringt die Miele-Waschmaschine noch eine Innovation mit: Vor dem Waschgang liefert das Gerät Ihnen eine Prognose über die zu erwartenden Verbrauchswerte. Nach dem Waschen erhalten Sie eine genaue Rückmeldung über den tatsächlichen Strom- und Wasserverbrauch.

Für 1.096 Euro ist die A+++-Waschmaschine W 5873 WPS Edition mit Service-Paket im Online-Shop Miele-Kowaltschik zu haben. Sie verfügt über ein Fassungsvermögen von 8 Kilogramm.

Alle Informationen zu den genannten Geräten gibt es unter www.miele-kowaltschik.de

(Dieser Beitrag erschien am 5. Februar 2014 auf CleanThinking.de)

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Im Winter mit der Sommersonne heizen http://www.cleanthinking.de/im-winter-mit-der-sommersonne-heizen/ http://www.cleanthinking.de/im-winter-mit-der-sommersonne-heizen/#comments Tue, 04 Feb 2014 15:26:06 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36982 An der Universität Stuttgart wurde Ende des letzten Jahres ein Forschungshaus für energieeffizientes Wohnen errichtet. In dem Gebäude entwickelt das Forschungs- und Testzentrum für Solaranlagen (TZS)  der Universität Stuttgart im Rahmen des Projekts „Solspaces“ gemeinsam mit der Firma SchwörerHaus ein neues Heizungskonzept. Dieses soll eine Solarheizung mit Langzeitwärmespeicherung verbinden. Zentrales Element ist dabei ein thermochemischer Wärmespeicher. Dieser ist derart effizient, dass die solare Wärme des Sommers zur Beheizung des Gebäudes im Winter genutzt werden kann. Nach mehrjähriger Entwicklungszeit soll dieses […]

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An der Universität Stuttgart wurde Ende des letzten Jahres ein Forschungshaus für energieeffizientes Wohnen errichtet. In dem Gebäude entwickelt das Forschungs- und Testzentrum für Solaranlagen (TZS)  der Universität Stuttgart im Rahmen des Projekts „Solspaces“ gemeinsam mit der Firma SchwörerHaus ein neues Heizungskonzept. Dieses soll eine Solarheizung mit Langzeitwärmespeicherung verbinden. Zentrales Element ist dabei ein thermochemischer Wärmespeicher. Dieser ist derart effizient, dass die solare Wärme des Sommers zur Beheizung des Gebäudes im Winter genutzt werden kann. Nach mehrjähriger Entwicklungszeit soll dieses Konzept jetzt erstmals in einem Wohnhaus erprobt werden. Hierzu wurde Schwertransport ein Gebäude des Typs „Flying Spaces“ von SchwörerHaus auf dem Stuttgarter Uni-Campus angeliefert.

Das tonnenschwere Forschungshaus vom Typ „Flying Spaces“ wurde mit einem Hochkran auf dem Gelände der Universität Stuttgart abgesetzt. Quelle: Uni Stuttgart

CleanTech & Heizung News / Stuttgart. Während Solarenergie beim Strom in aller Mund ist, fristet sie bei der Bereitstellung von Wärme noch ein Schattendasein. Ein Grund dafür liegt darin, dass die an Sonnentagen gewonnene Wärme für Kälteperioden gespeichert werden muss. Bisher geschieht dies in Wasserspeichern, die aber sehr viel Platz beanspruchen. Das im Projekt „Solspaces“ verfolgte Heizungskonzept basiert dagegen auf einer thermischen Solaranlage in Verbindung mit einem Sorptionswärmespeicher.

Diese Technologie zeichnet sich um eine gegenüber Wasser drei bis viermal höhere Energiedichte aus und erlaubt eine kompakte und nahezu verlustfreie Wärmespeicherung. Ihr Kernstück ist ein Sorptionsspeicher aus hochporösen Zeolithen, der während der Heizperiode mit der Raumabluft durchströmt wird und die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit adsobiert.

Dieser Prozess setzt Wärme frei, die zur Beheizung des Gebäudes genutzt wird. Im Sommer kehrt sich das Prinzip um: Nun wird dem mit Feuchtigkeit beladenen Speicher Wärme in Form von heißer Luft aus Solarkollektoren auf dem Gebäudedach zugeführt. Die heiße Luft desorbiert das Speichermaterial. Die im Winter in den Speicher eingetragene Feuchtigkeit wird hierbei ausgetrieben und mit dem Luftstrom aus dem Speicher entfernt. Das dadurch getrocknete Speichermaterial steht so wieder zur Gebäudebeheizung zur Verfügung.

Implementiert und Erprobt

Diese Technik wird nach Abschluss des Aufbaus in das Forschungsgebäude auf dem Gelände des ITW implementiert und experimentell erprobt. Zunächst erfolgt eine detaillierte messtechnische Analyse des Gebäudes mit der bestehenden Heiztechnik. Im Anschluss daran wird das neu entwickelte solare Heizsystem eingebaut und ebenfalls messtechnisch analysiert. Das Projekt SolSpaces wird durch das Bundesumweltministerium (BMU) mit 650.000 Euro auf drei Jahre gefördert.

(Dieser Beitrag zum Projekt Solspaces erschein am 04.02.2014 auf CleanThinking.de)

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Neue Pilotanlage zum vollständigen Recycling von Verbundmaterialien http://www.cleanthinking.de/Ressourceneffizienz/Pilotanlage-vollst%C3%A4ndiges-Recycling-Verbundmaterialien-36936 http://www.cleanthinking.de/Ressourceneffizienz/Pilotanlage-vollst%C3%A4ndiges-Recycling-Verbundmaterialien-36936#respond Mon, 03 Feb 2014 13:58:59 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36936 Der Technologieanbieter Saperatec GmbH nahm heute in Bielefeld eine industrielle Pilotanlage zum Recyceln von Verbundmaterialien in Betrieb. Saperatec hat das patentierte Verfahren insbesondere für die Aufbereitung von Kunststoff-Kunststoff- und Kunststoff-Aluminium-Verbunden entwickelt. Neben Verpackungen und Getränkekartons lassen sich mit der Anlage aber auch Autogläser oder Photovoltaikmodule recyceln. CleanTech & Recycling News / Bielefeld. Mit speziell entwickelten Mikroemulsionen bietet Saperatec eine neue Möglichkeit, Verbundmaterialien aufzutrennen und somit die einzelnen Bestandteile als saubere Sekundärrohstoffe wiederzugewinnen. In der Anlage ist der gesamte Trennprozess realisiert: von […]

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Der Technologieanbieter Saperatec GmbH nahm heute in Bielefeld eine industrielle Pilotanlage zum Recyceln von Verbundmaterialien in Betrieb. Saperatec hat das patentierte Verfahren insbesondere für die Aufbereitung von Kunststoff-Kunststoff- und Kunststoff-Aluminium-Verbunden entwickelt. Neben Verpackungen und Getränkekartons lassen sich mit der Anlage aber auch Autogläser oder Photovoltaikmodule recyceln.

Saperatec

Quelle: www.saperatec.de

CleanTech & Recycling News / Bielefeld. Mit speziell entwickelten Mikroemulsionen bietet Saperatec eine neue Möglichkeit, Verbundmaterialien aufzutrennen und somit die einzelnen Bestandteile als saubere Sekundärrohstoffe wiederzugewinnen. In der Anlage ist der gesamte Trennprozess realisiert: von der Behandlung des Verbundmaterials in der Mikroemulsion über das Waschen des aufgetrennten Materials bis hin zur Rückführung der Mikroemulsion und Sortierung der gewonnenen Einzelfraktionen.

100 Prozent Recycling und dennoch Flexibilität

Pro Jahr wandern Verbundmaterialien im Wert von mehr als einer Milliarde Euro in den Müll. Mit einer Recyclingquote von 100 Prozent will der nasschemische Prozess der Saperatec Anlage zu einer nachhaltigen Rohstoffwirtschaft beitragen. Das Unternehmen unterstreicht, dass mit dieser Anlage, die bis zu 500 Tonnen an Verbund-Abfällen im Jahr aufbereiten kann,  die industrielle Reife des patentierten Verfahrens nachgewies.

In Kürze wird das Unternehmen mit kundenspezifischen Projekten starten. Dazu wird Saperatec das Verfahren nach eigenen Angaben für industrielle Anlagen beim Kunden lizenzieren und die entsprechenden Mikroemulsionen bereitstellen.

(Dieser Beitrag über die Pilotanlage der Saperatec GmbH wurde am 3. Februar 2014 bei CleanThinking.de veröffentlicht.)

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Recycling hat Vorfahrt http://www.cleanthinking.de/recycling/abfallwirtschaft-sollte-auf-recycling-statt-muellverbrennung-setzen-14126/ http://www.cleanthinking.de/recycling/abfallwirtschaft-sollte-auf-recycling-statt-muellverbrennung-setzen-14126/#respond Fri, 31 Jan 2014 06:21:11 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36830 Um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, muss die Abfallwirtschaft auf Recycling statt auf Müllverbrennung setzen. Zur Energiewende kann sie nur dann beitragen, wenn sie Abfall möglichst umfassend stofflich verwertet und verbleibende Abfallstoffe flexibel und effizient zur Energieerzeugung einsetzt. Dies sind zentrale Ergebnisse der heute vorgestellten Studie „Beitrag der Kreislaufwirtschaft zur Energiewende“ des Öko-Instituts im Auftrag des BDE Bundesverbands der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V. Berlin / Recycling und Energiewende News. Schon heute leistet das Recycling einen erheblichen Beitrag […]

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Um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, muss die Abfallwirtschaft auf Recycling statt auf Müllverbrennung setzen. Zur Energiewende kann sie nur dann beitragen, wenn sie Abfall möglichst umfassend stofflich verwertet und verbleibende Abfallstoffe flexibel und effizient zur Energieerzeugung einsetzt. Dies sind zentrale Ergebnisse der heute vorgestellten Studie „Beitrag der Kreislaufwirtschaft zur Energiewende“ des Öko-Instituts im Auftrag des BDE Bundesverbands der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V.

Kreislaufwirtschaft EnergiewendeBerlin / Recycling und Energiewende News. Schon heute leistet das Recycling einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz und spart Ressourcen ein – etwa 15 Millionen Tonnen Sekundärrohstoffe können so zweitverwertet werden. Zusätzlich werden knapp fünf Millionen Tonnen Kompost produziert, die wertvolle Ressourcen wie Torf und Mineraldünger schonen, die Bodenfruchtbarkeit steigern und ebenfalls zum Klimaschutz beitragen. Diese Anteile können und müssen weiter gesteigert werden, so die Experten des Öko-Instituts. Denn vor allem die aus Erdöl hergestellten Kunststoffe, die nicht verwertet, sondern in ineffizienten Grundlastanlagen verbrannt werden, belasten mit hohen CO2-Emissionen das Klima.

„Erhöhen wir den Anteil der rückgewonnenen Kunststoffe durch das getrennte Sammeln, Sortieren und Aufbereiten, entlastet dies die Müllverbrennung und spart Primärrohstoffe ein. Das vermindert den CO2-Ausstoß um rund sechs Millionen Tonnen“, erläutert Günter Dehoust, Wissenschaftler am Öko-Institut mit Schwerpunkt Kreislaufwirtschaft. „Damit werden gleichzeitig weitere hochwertige Materialien effizienter zurückgewonnen, die ebenfalls wertvolle Beiträge zum Klima- und Ressourcenschutz liefern.“

Mit den Abfallstoffen, die nicht recycelt werden können, soll schließlich nicht mehr Strom in Grundlastkraftwerken gewonnen werden. Vielmehr sollten diese Stoffe möglichst flexibel für die Stromerzeugung eingesetzt werden. Gleichzeitig müssen die Emissionen aus Müllverbrennungsanlagen massiv reduziert werden, um eine deutschlandweite CO2-Einsparung von 80 bis 90 Prozent bis 2050 zu erreichen.

„Mit dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien ändert sich das Strommarktsystem fundamental: Wir benötigen deutlich weniger Grundlastkraftwerke, jedoch mehr flexible Reserven, die dann Strom erzeugen, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint“, so Ralph Harthan, Klimaschutz-Experte im Institutsbereich Energie & Klimaschutz am Öko-Institut. „Damit Strom aus Abfall möglichst wenig CO2 verursacht, müssen die fossilen Anteile durch Recycling möglichst reduziert werden.“

Damit die verbleibenden Reststoffe flexibel für die Stromerzeugung genutzt werden können, müssen sie qualitativ hochwertig aufbereitet werden und lagerfähig sein. Die Müllverbrennung, so folgert das Öko-Institut, solle im Zuge der Energiewende künftig nur noch die schadstoffhaltigen Abfälle beseitigen, die nicht anderweitig verwertet werden können.

Außerdem zeigt das Öko-Institut in seiner Analyse, dass auch die Sammlung und Nutzung von Bioabfällen weiter verbessert werden muss. Werden heute etwa 50 bis 60 Prozent des anfallenden Bioabfalls getrennt erfasst und verwertet, sollte dies künftig nahezu vollständig erfolgen. Aus ökobilanzieller Sicht kann dieser organische Abfall dann idealerweise zunächst in Vergärungsanlagen zu hochwertigem regenerativen Biogas umgesetzt werden, das als Reservekapazität zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden kann.

Neben der energetischen Nutzung des Biogases solle der Rest des organischen Abfalls aus den Vergärungsanlagen zudem stofflich als Kompost Einsatz finden und als Ersatz für Mineraldünger und Torf zur Düngung und Bodenverbesserung eingesetzt werden.

Deshalb schlägt das Öko-Institut vor, die Getrennterfassung von Wertstoffen zu steigern. Dazu sollten deutschlandweit verursachergerechte Abfallgebühren vorgeschrieben sowie die einheitliche Wertstofftonne eingeführt und mit ambitionierten Quoten geregelt werden. Die Vorgabe zur getrennten Erfassung von Bioabfällen aus dem Kreislaufwirtschaftsgesetz muss konsequent umgesetzt und um technische Anforderungen an eine effiziente und emissionsarme Behandlung erweitert werden. Schließlich sollten die Überkapazitäten der Müllverbrennungsanlagen mit einem gezielten Programm zurückgefahren werden, um das Preisdumping in diesem Bereich zu unterbinden.

Die Studie „Beitrag der Kreislaufwirtschaft zur Energiewende. Klimaschutzpotenziale auch unter geänderten Rahmenbedingungen optimal nutzen“ des Öko-Instituts kann hier heruntergeladen werden.

(Dieser Beitrag erschien am 31.1.2014 auf CleanThinking.de)

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OLED lassen Algen wachsen http://www.cleanthinking.de/OLED/bioreaktoren-kultivierung-mikroalgen-organische-leuchtdioden-oled-36683 http://www.cleanthinking.de/OLED/bioreaktoren-kultivierung-mikroalgen-organische-leuchtdioden-oled-36683#respond Wed, 29 Jan 2014 08:55:12 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36683 Welcher Wissenschaftler träumt nicht davon, Abfallstoffe sinnvoll nutzbar zu machen? Einer dieser überflüssigen Abfälle ist zweifelsohne Kohlenstoffdioxid. Warum also nicht den Klimakiller Kohlenstoffdioxid nutzen, um daraus hochwertige Produkte herzustellen? Der dafür benötigte Prozess ist einer der ältesten und effektivsten in der Geschichte unseres Planeten: die Photosynthese. CleanTech & LED News/ Dresden. Wissenschaftler der TU Dresden und des Fraunhofer COMEDD entwickeln in einem vom Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) geförderten, weltweit einzigartigen Pilotprojekt Bioreaktoren zur Kultivierung von Mikroalgen unter Verwendung […]

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Welcher Wissenschaftler träumt nicht davon, Abfallstoffe sinnvoll nutzbar zu machen? Einer dieser überflüssigen Abfälle ist zweifelsohne Kohlenstoffdioxid. Warum also nicht den Klimakiller Kohlenstoffdioxid nutzen, um daraus hochwertige Produkte herzustellen? Der dafür benötigte Prozess ist einer der ältesten und effektivsten in der Geschichte unseres Planeten: die Photosynthese.

Reaktor 2 Presse

Bioreaktor mit OLED-Beleuchtung (Schema)
Quelle. TU Dresden; Institut für Lebensmittel- und Bioverfahrenstechnik

CleanTech & LED News/ Dresden. Wissenschaftler der TU Dresden und des Fraunhofer COMEDD entwickeln in einem vom Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) geförderten, weltweit einzigartigen Pilotprojekt Bioreaktoren zur Kultivierung von Mikroalgen unter Verwendung von organischen Leuchtdioden. Wie das Fraunhofer COMEDD erklärt, wird mit Hilfe der OLED-Beleuchtung, Salzen und Wasser Kohlenstoffdioxid durch Mikroalgen gebunden und in eine Vielzahl hochwertiger Produkte umgewandelt. Dazu gehören beispielsweise Proteine, Farbstoffe oder kosmetische bzw. pharmazeutische Wirkstoffe.

Effektivität durch OLED

Die Wissenschaftler arbeiten daran, diesen vielseitigen Prozess effektiver zu gestalten, indem den Mikroalgen die Lichtenergie durch organische Halbleiter, so genannten organischen Leuchtdioden (OLED), bereitgestellt wird. Diese Flächenlichtquellen können in nahezu beliebiger Form hergestellt werden und zeichnen sich durch ihr flaches Design aus (weniger als 200 nm dick). Damit können sie in verschiedenste Substrate wie Glas, Metall oder Folien integriert werden und bieten somit  die Möglichkeit, neuartige Reaktormodelle  unabhängig von geometrischen Formen zu realisieren.

Im laufenden Projekt wird ein Reaktorsystem entwickelt, dass OLED-Technologie und Bioverfahrenstechnik mittels phototropher Mikroorgansimen vereint und somit den Grundstein für neue Algenreaktoren legt. Denn dabei handelt es sich nicht um große Kessel aus Edelstahl, sondern um miniaturisierten Kunststoff-Photobioreaktoren im Zigarettenschachtelformat. Die kleinen Allrounder liefern Information über verfahrenstechnische Prozessparameter, den physiologischen Zustand der Algenzellen und die Bildung der Zielprodukte – und das alles mittels optischer Messtechnik. Durch die umfangreichen Prozessinformationen hilft diese neue Technologie biotechnologische Prozesse mittels phototropher Organismen schnell und ressourcenschonend zu optimieren.

Das Instituts für Lebensmittel- und Bioverfahrenstechnik der TU Dresden erhofft sich durch diese nächste Generation der Reaktortechnologie einen tieferen Einblick und neue Erkenntnisse über das Verhalten von Mikroalgen in biotechnologischen Produktionsprozessen.

(Dieser Beitrag über OLED-Technologie zur Kultivierung von Mikroalgen erschien am 29.01.2014 auf CleanThinking.de)

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Im Bergischen Land gibt’s bald die „Happy Power Hour“ für die Industrie http://www.cleanthinking.de/demand-response/erstes-dynamisches-strompreissystem-happy-power-hour-im-bergischen-land-36505/ http://www.cleanthinking.de/demand-response/erstes-dynamisches-strompreissystem-happy-power-hour-im-bergischen-land-36505/#respond Wed, 22 Jan 2014 12:13:23 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36505 Im Bergischen Städtedreieck Wuppertal, Remscheid, Solingen gibt es demnächst eine stromhaltige „Happy Hour“. Die „Happy Power Hour – Strom“ ist Teil eines Forschungsprojekts, das die drei Städte nun, gefördert vom Umweltministerium des Landes NRW, in engem Schulterschluss mit der Industrie anpacken. Das Forschungsvorhaben soll helfen, die Erneuerbaren Energien zu integrieren. Konkret wird im Bergischen Land das „erste, dynamische Strompreissystem Deutschlands“ auf den Weg gebracht – und in drei Industrieunternehmen auf die Probe gestellt. Dafür organisierte der Dienstleister Neue Effizienz eine […]

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Im Bergischen Städtedreieck Wuppertal, Remscheid, Solingen gibt es demnächst eine stromhaltige „Happy Hour“. Die „Happy Power Hour – Strom“ ist Teil eines Forschungsprojekts, das die drei Städte nun, gefördert vom Umweltministerium des Landes NRW, in engem Schulterschluss mit der Industrie anpacken. Das Forschungsvorhaben soll helfen, die Erneuerbaren Energien zu integrieren. Konkret wird im Bergischen Land das „erste, dynamische Strompreissystem Deutschlands“ auf den Weg gebracht – und in drei Industrieunternehmen auf die Probe gestellt. Dafür organisierte der Dienstleister Neue Effizienz eine Förderung von 415.000 Euro vom Landesministerium.

Seit der Gründung vor über 30 Jahren hat sich EXOR zu einem der führenden Hersteller von Produkten für die Industrieautomation entwickelt.

Beim Industrieunternehmen Exor freut man sich bereits auf günstigen Strom in der „Happy Power Hour“

Mit dem Projekt „Happy Power Hour“ soll ein innovatives, attraktives, modernes Tarifsystem für Stromkunden geschaffen werden. Die Strompreise sollen je nach Börsenpreis variiieren – eine intelligente Netzumgebung mit Smart Metern und der intelligente Zusammenschluss regenerativer, dezentraler Erzeugungskapazitäten sollen ebenfalls zum Projektgegenstand werden. Lastspitzen könnten so – ähnlich wie bei Demand Response – abgefedert werden. Denn es geht besonders darum, Grundlagen im industriellen Sektor für die Anpassung des Stromverbrauchs an das Stromangebot zu schaffen. Dies umfasst sowohl die technischen Voraussetzungen als auch die Ausgestaltung eines innovativen und flexiblen Stromtarifs.

Die Neue Effizienz ermöglicht die Durchführung des Forschungsprojektes, indem sie die Antragsstellung für die Förderung übernahm und die Kooperation der Beteiligten realisierte.
Initiator und „Projektvater“ ist Prof. Markus Zdrallek, Inhaber des Lehrstuhls Elektrische Energieversorgung der Bergischen Universität Wuppertal sowie wissenschaftlicher Direktor der Neuen Effizienz. Er und sein Team werden die wissenschaftliche Expertise übernehmen. In der Theorie soll der Produktionsprozess von Industrieunternehmen so beeinflusst werden, dass beispielsweise Maschinen oder Lüftungsanlagen verstärkt dann in Betrieb genommen werden, wenn die Bedingungen für erneuerbare Energien optimal sind und damit der Strompreis günstig ist.

Dynamisches Strompreissystem für die Happy Power Hour

„Die Idee von ‚Happy Power Hour – Strom‘ besteht darin, diese niedrigen Strompreise in Form eines dynamischen Systems an die Kunden weiterzugeben und gleichzeitig möglichst viel Verbrauch in die Phasen zu verschieben, in denen viel Strom da ist“, so Prof. Zdrallek. Damit Industrieunternehmen von diesem dynamischen Strompreissystem profitieren können, ist die Entwicklung entsprechender Tarifmodelle notwendig.

Davon versprechen sich die WSW Energie & Wasser AG als Projekt-Partner sogar Wettbewerbsvorteile. „Durch das Projekt werden wir noch stärker vom reinen Energielieferanten zum Energiedienstleister, indem wir für den Kunden ein Energiemanagementsystem entwickeln und ihn dabei begleiten, möglichst effizient mit Energie umzugehen“, erklärt Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender der WSW Energie & Wasser AG.

Neben flexiblen Tarifen ist auch eine intelligente Automatisierungs- und Regeltechnik nötig. Sie wird von der Wuppertaler EXOR GmbH entwickelt. Drei Bergische Unternehmen – der Zangenhersteller KNIPEX-Werk C. Gustav Putsch KG, das Kabelwerk Muckenhaupt & Nusselt GmbH & Co. KG sowie der Wupperverband – beteiligen sich an dem Projekt und ermöglichen seine Durchführung in der Praxis. Das Projekt „Happy Power Hour – Strom“ hat eine Laufzeit von 1,5 Jahren und endet im Sommer 2015. Das Projektvolumen beträgt rund 540.000 Euro.

(Dieser Beitrag über das Projekt im Bergischen Land mit den Städten Remscheid, Solingen und Wuppertal erschien am 22.1.2014 auf CleanThinking.de)

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Startups: Landbell eröffnet Green Alley in Berlin http://www.cleanthinking.de/cleantech-startup/landbell-eroeffnet-green-alley-in-berlin-mieter-terracycle-36479/ http://www.cleanthinking.de/cleantech-startup/landbell-eroeffnet-green-alley-in-berlin-mieter-terracycle-36479/#respond Tue, 21 Jan 2014 10:00:38 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36479 Das Mainzer Umweltunternehmen Landbell AG hat in Berlin die Green Alley eröffnet: die Anlaufstelle für Gründer und Start-ups mit innovativen Geschäftsideen rund um das Thema Recycling und Kreislaufwirtschaft. Green Alley soll jungen Unternehmen der Green Economy den Weg zur Umsetzung ihrer Lösungen und Produkte erleichtern. Als erster Mieter ist bereits das Recycling- und Upcycling-Unternehmen TerraCycle im Januar 2014 in die Green Alley Räumlichkeiten in Berlin eingezogen: „Mit Green Alley haben wir ein ideales Umfeld, um unser Ziel, Abfall zu vermeiden, […]

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Das Mainzer Umweltunternehmen Landbell AG hat in Berlin die Green Alley eröffnet: die Anlaufstelle für Gründer und Start-ups mit innovativen Geschäftsideen rund um das Thema Recycling und Kreislaufwirtschaft. Green Alley soll jungen Unternehmen der Green Economy den Weg zur Umsetzung ihrer Lösungen und Produkte erleichtern.

Cleantech-Startup TerraCycle wird erster Mieter der neuen Anlaufstelle für die Green Economy in Deutschlands HauptstadtAls erster Mieter ist bereits das Recycling- und Upcycling-Unternehmen TerraCycle im Januar 2014 in die Green Alley Räumlichkeiten in Berlin eingezogen: „Mit Green Alley haben wir ein ideales Umfeld, um unser Ziel, Abfall zu vermeiden, weiter erfolgreich umzusetzen. Wir arbeiten bereits in Kooperation mit großen Konsumgüterherstellern wie Colgate oder BiC, um die Rückholung und das Recycling von bislang schwer recycelbaren Materialien zu organisieren. Auf die Zusammenarbeit mit anderen Start-ups aus diesem Segment freuen wir uns jetzt schon. Green Alley bietet dazu die idealen Voraussetzungen“, begründet Wolfram Schnelle, Geschäftsführer von TerraCycle Germany GmbH, den Umzug vom bisherigen Standort Mainz in die Hauptstadt Berlin.

Cleantech-Startup TerraCycle

Webseite des Cleantech-Startups TerraCycle

„Der Umgang mit Abfällen hat enormes Potential. Die Zeit ist reif für neue Sichtweisen auf den Abfallstrom und innovative Konzepte in diesem Umfeld. Über Green Alley wollen wir Junggründer und Start-ups fördern, die innovative Lösungen für Recycling, Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung entwickeln“, erläutert der Vorstandsvorsitzende der Landbell AG, Jan Patrick Schulz, das Vorhaben.

Um möglichst vielen umweltfreundlichen Geschäftsideen zu nachhaltigem Erfolg zu verhelfen, bietet Green Alley seinen Mietern neben finanzieller und organisatorischer Starthilfe vor allem auch strategische Unterstützung und die Möglichkeit zur Vernetzung mit Gleichgesinnten und potentiellen Kunden.

Die zukünftigen Mieter wie TerraCycle der grünen Anlaufstelle profitieren von der jahrelangen Erfahrung der Landbell AG, die seit 1995 am Markt aktiv ist und als Duales System die Rückholung und Verwertung von Verpackungen, Elektronik-Altgeräten und anderen Materialien organisiert. Ihre Marktkenntnis und ihr Know-How in sehr spezifischen Fachthemen will die Landbell AG nutzen, um neue grüne Produkte und Dienstleistungen zu ermöglichen und gemeinsam mit jungen Gründern neue kreative Wege im Recycling zu gehen. Die Green Alley Investment GmbH ist eine prozentige Tochter der Landbell AG.

(Dieser Beitrag über die Green Alley in Berlin erschien am 21.1.2014 auf CleanThinking.de)

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Erster Türen-Hersteller setzt auf nachhaltigen Rohstoff Bambus http://www.cleanthinking.de/ressourceneffizienz/reinhaerdt-setzt-auf-tueren-aus-bambus-36447/ http://www.cleanthinking.de/ressourceneffizienz/reinhaerdt-setzt-auf-tueren-aus-bambus-36447/#respond Mon, 20 Jan 2014 12:16:38 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36447 Mit der auf Nachhaltigkeit bedachten Entwicklung einer aus Bambus hergestellten Tür schafft Reinhaerdt Deuren bv die Verwendung von tropischem Hartholz ab und erzielt damit einen enormen Gewinn für die Umwelt. Jährlich produziert Reinhaerdt etwa 200.000 Türen für die 20.000 Kubikmeter Bambus verwendet werden. Der Rohstoff Bambus ist nachweislich nachhaltiger und widerstandsfähiger als das bis dato verwendete Holz, da Bambus zu den am schnellsten wachsenden Gras-Arten zählt. Die Mutterpflanze produziert jährlich mehrere neue Sprossen und kann dabei bis zu 35 Meter […]

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Mit der auf Nachhaltigkeit bedachten Entwicklung einer aus Bambus hergestellten Tür schafft Reinhaerdt Deuren bv die Verwendung von tropischem Hartholz ab und erzielt damit einen enormen Gewinn für die Umwelt. Jährlich produziert Reinhaerdt etwa 200.000 Türen für die 20.000 Kubikmeter Bambus verwendet werden.

Tür aus BambusDer Rohstoff Bambus ist nachweislich nachhaltiger und widerstandsfähiger als das bis dato verwendete Holz, da Bambus zu den am schnellsten wachsenden Gras-Arten zählt. Die Mutterpflanze produziert jährlich mehrere neue Sprossen und kann dabei bis zu 35 Meter hoch werden. Schon nach 5 Jahren können die in Plantagen gezüchteten Stämme geerntet werden, um anspruchsvollste Funktionstüren, z.B. zum Brandschutz herzustellen. Regelmäßiges Schneiden verstärkt sogar das Wachstum des Bambus und sorgt für eine noch bessere Qualität im darauffolgenden Jahr. Auf diese Weise verhindert man sowohl die Abholzung der Wälder als auch die Bodenerosion, da Bambus ein weitverzweigtes Wurzelsystem besitzt. Darüber hinaus leistet die hohe CO2-Aufnahmefähigkeit einen positiven Beitrag zur Verringerung des Treibhauseffektes.

In Zusammenarbeit mit dem Bambus Spezialisten Moso-bambus.de wurde eine Methode entwickelt, die es erlaubt, eine Vielzahl von zertifizierten Türen aus umweltfreundlichem Bambus herzustellen. Beim gesamten Produktionsprozess wird besonders auf eine ökologische Vorgehensweise geachtet. Die Türen können in jeglicher Größe angefertigt werden und überzeugen durch ihre hohe Stabilität sowie Schraub- und Zugfestigkeit, wodurch eine hohe Sicherheit bei Befestigung von Türschlössern, Türbändern und -schließern gegeben ist. Diese und weitere Eigenschaften wie Brandschutz und Rauchschutz konnten die Türen in zahlreichen anerkannten Tests unter Beweis stellen.

Die ersten Bambustüren sind bereits seit Anfang 2013 auf dem holländischen Markt verfügbar, so schmücken beispielsweise seit letztem Jahr 5.000 Türen die Isala-Kliniken in Zwolle sowie 550 Türen das Hyatt Hotel in Hoofddorp, Niederlande.

(Dieser Beitrag über Bambustüren erschien am 20.1.2014 auf CleanThinking.de)

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Cleantech Crowdfunding: FaktorPlus GreenTechnology startet Kampagne via Lightfin http://www.cleanthinking.de/cleantech-crowdfunding-faktorplus-greentechnology-startet-kampagne-via-lightfin/ http://www.cleanthinking.de/cleantech-crowdfunding-faktorplus-greentechnology-startet-kampagne-via-lightfin/#respond Wed, 15 Jan 2014 08:22:17 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36304 Weniger Verbrauch und deutlich geringerer CO2-Ausstoß setzen in der Regel massive Investitionen in neue Fahrzeuge mit teilweise noch nicht ausgereifter Technik voraus. Besonders für die Betreiber größerer Fahrzeugparks – wie beispielsweise Kommunen oder Landkreise – ist dieser Fakt ein entscheidendes Hindernis auf dem Weg zu einer „grünen“ Fahrzeugflotte. Ein Umwelttechnologieunternehmen aus Celle tritt nun an, um zu beweisen, dass CO2-Ausstoß und Verbrauch auch bei Fahrzeugen aus dem Bestand deutlich reduziert werden können. CleanTech & Mobilität News/ Celle. Die FaktorPlus GreenTechnology […]

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Weniger Verbrauch und deutlich geringerer CO2-Ausstoß setzen in der Regel massive Investitionen in neue Fahrzeuge mit teilweise noch nicht ausgereifter Technik voraus. Besonders für die Betreiber größerer Fahrzeugparks – wie beispielsweise Kommunen oder Landkreise – ist dieser Fakt ein entscheidendes Hindernis auf dem Weg zu einer „grünen“ Fahrzeugflotte. Ein Umwelttechnologieunternehmen aus Celle tritt nun an, um zu beweisen, dass CO2-Ausstoß und Verbrauch auch bei Fahrzeugen aus dem Bestand deutlich reduziert werden können.

Copyringt: FaktorPlus GreenTechnology GmbH

Ein Bus, der mit FaktorPlus Technologie umgerüsteten, im „dual-fuel-Betrieb“ (H2/Diesel) fährt (Liniennetz der Stadtwerke Münster)
Copyringt: FaktorPlus GreenTechnology GmbH

CleanTech & Mobilität News/ Celle. Die FaktorPlus GreenTechnology GmbH setzt auf Veränderungen an Mensch und Maschine: „Wir kombinieren Treibstoffadditive, Motorenadjustierungen und Wasserstoffbeimischungen mit intensivem Fahrercoaching. Dieser Mix ermöglicht bei jedem Dieselfahrzeug – auch bei älteren Bussen oder LKW – massive Einsparungen in punkto Verbrauch und CO2­‐Ausstoß“, so Günter Nolte, CEO des Unternehmens. Dieses Konzept ist besonders für Kommunen sehr interessant: Diese könnten so die ab 2020 geltenden strengen EU-Vorgaben bereits heute erreichen, ohne Millionen in neue Fahrzeuge zu investieren. In Münster und Celle laufen die städtischen Flotten schon mit Unterstützung von FaktorPlus.

Die Produkte der FaktorPlus GreenTechnology GmbH können bei allen dieselbetriebenen Fahrzeugen eingesetzt werden. Diverse Zertifizierungen verschiedener Institute wie z.B. TÜV Thüringen, TÜV Nord und DEKRA bestätigen die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit des FaktorPlus CO2-Systems. Zudem sind die Produkte vom Europäischen Förderfonds (EEEF) als förderfähig anerkannt.

Das Unternehmen geht in die Schwarmfinanzierung

Noch bis zum 8. März 2014 können sich Investoren über die Crowdfunding-Plattform Lightfin am nächsten Wachstumsschritt des Unternehmens beteiligen. Das Ziel: Über ein konservativ strukturiertes Beteiligungsdarlehen möchte das 2005 gegründete 250.000 Euro einsammeln. Neben der Möglichkeit ein sparsames und Klima schonendes Produkt zu unterstützen, möchte FaktorPlus seine Investoren mit einem jährlichen Festzins zur Beteiligung animieren. Wir drücken die Daumen!

Weitere Infos zum Produkt gibt´s in diesem Video:

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Startup4Climate unterstützt Cleantech Startups http://www.cleanthinking.de/cleantech-startups/startup4climate-unterstuetzt-cleantech-startups-44112/ http://www.cleanthinking.de/cleantech-startups/startup4climate-unterstuetzt-cleantech-startups-44112/#respond Thu, 02 Jan 2014 06:42:30 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36120 In Deutschlands Hauptstadt Berlin bewegt sich etwas im Hinblick auf Cleantech Startups: Während Industriegebiete wie der CleanTech Business Park Marzahn hier entstehen, ist im 4. Quartal 2013 auch eine bundesweite Gründerinitiative namens „StartUp4Climate“ aus der Taufe gehoben worden. Ziel von StartUp4Climate ist die Förderung von Neugründungen in den Bereichen Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz. Dahinter steckt u.a. das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit sowie der Bundesverband der deutschen Innovations-, Technologie- und Gründerzentren. StartUp4Climate gilt als die weltweit erste nationale Gründerinitiative […]

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startup4climate - grüne Grüderinitiative

Cleantech Startups werden in Berlin von startup4climate gefördert

In Deutschlands Hauptstadt Berlin bewegt sich etwas im Hinblick auf Cleantech Startups: Während Industriegebiete wie der CleanTech Business Park Marzahn hier entstehen, ist im 4. Quartal 2013 auch eine bundesweite Gründerinitiative namens „StartUp4Climate“ aus der Taufe gehoben worden. Ziel von StartUp4Climate ist die Förderung von Neugründungen in den Bereichen Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz. Dahinter steckt u.a. das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit sowie der Bundesverband der deutschen Innovations-, Technologie- und Gründerzentren. StartUp4Climate gilt als die weltweit erste nationale Gründerinitiative für eine grüne und kohlenstoffarme Wirtschaft.

Die Gründerinitiative will in den kommenden drei Jahren neue Anreize und Impulse für grüne Gründungen in Deutschland schaffen. Dazu gehört auch die Unterstützung für Gründer‐ und Innovationszentren sowie Messen, um die Potenziale der Green Economy in den Fokus zu rücken und ‚grüne‘ Gründer als wichtige Triebfeder für die deutsche Wirtschaft zu stärken. Gefördert wird das Vorhaben durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums.

Borderstep startet Green Economy Gründungsmonitor

„Eine gezielte Gründungsförderung in den Feldern der Green Economy, ähnlich wie im IT‐ oder Biotechnologiebereich, kann die Gründungsdynamik in diesem Bereich deutlich erhöhen“, erläutert Prof. Dr. Klaus Fichter, Direktor des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit. Nach einer ersten Erhebung des vom Borderstep Institut entwickelten Green Economy Gründungsmonitors liegt der Anteil grüner Gründungen in deutschen Gründer‐ und Innovationszentren aktuell bei etwa 14 Prozent. Die vom ADT angekündigte Arbeitsgruppe Green Economy soll Gründer‐ und Innovationszentren darin bestärken, gezielte Angebote für Gründer in den Bereichen Umwelttechnologien und grüne Dienstleistungsideen zu machen und ein Kompetenznetzwerk zu gründen.

In Zusammenarbeit mit der Gründerinitiative StartUp4Climate schafft die internationale Leitmesse IndustrialGreenTec der HANNOVER MESSE, die vom 07. bis 11. April 2014 stattfindet, mit einem Start‐up‐Tag und einer Start‐up‐Veranstaltung am Messe‐Freitag ein neues Forum für Start‐ups im Bereich der Green Economy. In Kooperationen mit den Businessplan‐Wettbewerben von Berlin‐Brandenburg und Hannover impuls erprobt StartUp4Climate in zwei Modellregionen die Einbindung von Nachhaltigkeit und Klimaschutz in die Erstellung von Businessplänen. Mit Kooperationspartnern wie Climate KIC, ein Netzwerk des European Institute of Technology, setzt StartUp4Climate auch auf internationalen Austausch.

Mehr dazu auf der Webseite der Gründerinitiative: climate4startup und im Beitrag von WSJ Deutschland über Berlin als neuen Hotspot für Cleantech Startups.

(Erschienen bei CleanThinking.de am 2.1.2014)

LED Lampen bei Grünspar

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Nachhaltiges Wohnen im Quartier http://www.cleanthinking.de/nachhaltiges-wohnen-im-quartier/ http://www.cleanthinking.de/nachhaltiges-wohnen-im-quartier/#comments Fri, 27 Sep 2013 15:12:06 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=35862 41 Hektar Fläche, nur 2,5 Kilometer von der Freiburger Innenstadt entfernt und doch ganz anders: Der ökologische Stadtteil Vauban. Die ca. 5.300 Bewohner verwirklichen ein möglichst nachhaltiges Leben im Quartier. Das äußert sich einerseits im Verkehrskonzept, aber auch in der Flächennutzung, Bauweise, Ressourcenschonung und im Umgang der Bewohner miteinander. Nur eine neue Form des Lifestyle oder steckt mehr dahinter? Von der Kaserne zum ökologischen Stadtteil Das heute nachhaltige und ökologische Quartier entstand auf einem ehemaligen Kasernengelände. Nach dem zweiten Weltkrieg […]

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41 Hektar Fläche, nur 2,5 Kilometer von der Freiburger Innenstadt entfernt und doch ganz anders: Der ökologische Stadtteil Vauban. Die ca. 5.300 Bewohner verwirklichen ein möglichst nachhaltiges Leben im Quartier. Das äußert sich einerseits im Verkehrskonzept, aber auch in der Flächennutzung, Bauweise, Ressourcenschonung und im Umgang der Bewohner miteinander. Nur eine neue Form des Lifestyle oder steckt mehr dahinter?

Von der Kaserne zum ökologischen Stadtteil

Das heute nachhaltige und ökologische Quartier entstand auf einem ehemaligen Kasernengelände. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Areal von der französischen Armee genutzt und ging nach dem Abzug der Truppen im Jahre 1992 an das Bundesvermögensamt über. Den Großteil der Fläche kaufte die Stadt Freiburg dem Amt ab. Um das Gebiet neu zu nutzen, lobte man einen städtebaulichen Ideenwettbewerb aus. Das Ziel der Stadt war es, einen lebenswerten Arbeits- und Wohnraum zu schaffen, der nachhaltig in seiner Bauweise ist, die ökologischen Gegebenheiten – wie das bestehende Biotop – zu erhalten und auch soziale Gerechtigkeit zu fördern.

Der städtebauliche Entwurf, der sich gegen die Mitbewerber durchsetzen konnte, wurde ab 1997 rechtskräftig. So konnte der Verkauf der Grundstücke und Baumaßnahmen beginnen. Bereits Ende 1998 wurde Vauban von ersten Bürgern bewohnt. Heute leben mehr als 5.000 Bürger im Quartier.

Verkehrskonzept

Wohnen im Vauban // Quelle Stadt Freiburg: Stadtplanungsamt

Wohnen im Vauban // Quelle Stadt Freiburg: Stadtplanungsamt

Ein zentraler Teil des Entwicklungskonzeptes ist der Umgang mit verkehrspolitischen Fragen. Vauban ist kein gänzlich autofreies Quartier. Dennoch ist in erster Linie die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmittel und dem Fahrrad vorgesehen. Ein gut ausgebautes Fuß- und Radwegsystem, die Stadtbahn sowie die städtischen und regionalen Buslinien ermöglichen diese gewünschte umweltschonende Mobilität.

Die Quartiersbewohner müssen aber nicht auf ihre PKW verzichten. Sie müssen sich als Autofahrer jedoch an bestimmte Regeln halten. Denn im bewusst autoreduzierten Stadtteil sollen auf Baugrundstücken keine privaten Stellplätze entstehen. Stattdessen müssen Autobesitzer einen Stellplatz in einer Quartiersgarage kaufen.

Als „autofreier“ Haushalt kann man bei Bedarf auf ein Car-Sharing-Angebot zurückgreifen. Etwa 200 öffentliche Parkplätze stehen Besuchern zur Verfügung. Aber auch in diesem Zusammenhang gibt es Vorschriften, denn Parkplätze gibt es nur an Straßen, für die Tempo 30 gilt. Die Politik der autoreduziertes Stadt scheint aufzugehen: Auf 1.000 Quartiersbewohner kommen 495 Kraftfahrzeuge.

Energie und Ressourcenschonung

Bauherren in Vauban sind verpflichtet, alle Gebäude in Niedrigenergiebauweise nach Freiburger Standard zu errichten (Energiekennwert 65 kWh/m²). Das betrifft sowohl die gewerblichen Einheiten, als auch genossenschaftlich oder privat errichteten Gebäude.Viele der Gebäude entsprechen jedoch sogar den Standards von Passiv- oder Plusenergiehäusern.  Die Wärmeversorgung des Quartiers erfolgt über ein Holzschnitzel-Blockheizkraftwerk mit nachfolgender Stromerzeugung, die den Bedarf von etwa 700 Haushalten abdeckt.

Das gesamte Quartier kommt ohne Regenwasserkanäle aus. Stattdessen leiten offen liegende, gepflasterte Rinnen das Wasser in zwei zentrale Rigolen-Gräben, wo es versickern kann. Dadurch wird der Vorfluter entlastet, der Unterlieger geschützt und das Grundwasser angereichert. Ein Teil der Bewohner sammelt das Regenwasser in eigenen Zisternen zur privaten Nutzung

Vauban als ganzheitliches Konzept

Wohnungen im Vauban // Copyright: FWTM/ Schoenen

Wohnungen im Vauban // Copyright: FWTM/ Schoenen

Nicht nur Mobilitäts- und Energiethemen finden im Quartierskonzept von Vauban Berücksichtigung. Auch ökologische uns soziale Aspekte spielten eine zentrale Rolle. Neue Grünflächen wurden angelegt, der alte Baumbestand des ehemaligen Kasernen-Geländes erhalten, Biotopbereiche am Stadtrand geschützt. Auch im Konsum schlägt sich der nachhaltige Gedanke wieder: Verschiedene Geschäfte bieten regionale und ökologische Produkte an. Die Bewohner des Quartiers sind in Vereinen aktiv und nutzen ihre umfangreichen Mitbestimmungs- und Entscheidungsrechte rege.

Kritik

Vauban ist ein Anfang. Ein guter Anfang. Doch nicht der Weisheit letzter Schluss. Das Thema Elektromobilität findet offenbar bisher keine besondere Beachtung.

Zudem wird dieses Modell nur sehr schwer auf andere Stadtteile übertragbar sein. Das nachhaltige Stadtentwicklung jedoch immer wichtiger wird und zunehmend Beachtung findet, zeigt unter anderem auch das Vortragsprogramm der EXPO REAL 2013. Im Vortrag „Wohnbau im Quartier: Chancen, Risiken, Synergien?“ werden beispielsweise Lösungsansätze diskutiert, wie dem Mangel an bezahlbarem und nachhaltigem Wohnraum entgegengewirkt werden kann. Dabei soll der Fokus auch auf dem Umgang mit Bestand liegen. Denn so viel konzeptionelle Freiheit wie in Vauban steht den Planern leider nur sehr selten zur Verfügung.

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Ressourceneffizienz: Regenwassernutzung http://www.cleanthinking.de/regenwasserbehaelter-fuer-ressourceneffizienz/ http://www.cleanthinking.de/regenwasserbehaelter-fuer-ressourceneffizienz/#respond Fri, 26 Apr 2013 14:59:26 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=35696 Der effiziente Einsatz von Ressourcen  ist ein wichtiges Thema, das nicht nur Industrie und Gewerbe, sondern auch den privaten Alltag betrifft. Potenzial liegt beispielsweise in der Nutzung von Trinkwasser. Mit dem hochwertigen Lebensmittel wird teilweise verschwenderisch umgegangen. Dabei kann durch die Nutzung von Regenwasser – ergänzend zu moderner und wassersparender Sanitärtechnik – bares Geld gespart werden. Denn, wie die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V.  mitteilt, wird in Deutschland täglich eine riesige Menge Grundwasser gefördert und von Haushalten, kommunalen Einrichtungen sowie Gewerbe […]

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Der effiziente Einsatz von Ressourcen  ist ein wichtiges Thema, das nicht nur Industrie und Gewerbe, sondern auch den privaten Alltag betrifft. Potenzial liegt beispielsweise in der Nutzung von Trinkwasser. Mit dem hochwertigen Lebensmittel wird teilweise verschwenderisch umgegangen. Dabei kann durch die Nutzung von Regenwasser – ergänzend zu moderner und wassersparender Sanitärtechnik – bares Geld gespart werden. Denn, wie die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V.  mitteilt, wird in Deutschland täglich eine riesige Menge Grundwasser gefördert und von Haushalten, kommunalen Einrichtungen sowie Gewerbe und Industrie genutzt, um nach Gebrauch auf dem schnellsten Weg über die Kanalisation und der Kläranlage abgeleitet zu werden. Dabei könnte in vielen Fällen auf die Nutzung von Regenwasser zurückgegriffen werden.  

Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V.

Quelle: Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V.

CleanTech & Ressourceneffizienz News / Karlsruhe. Dieser Meinung sind unter anderem Karlsruher Grünen. Die Gemeinderatsfraktion widmet sich daher dem Thema Trinkwassereinsparungen durch Brauch- und Regenwassernutzung in einer öffentlichen Gemeinderatsanfrage, wie es in einer Pressemitteilung heißt. „In vielen Fällen lässt sich der Einsatz von Trinkwasser ohne Komfortverzicht durch Brauch- beziehungsweise Regenwasser ersetzen“, so Fraktionssprecherin Bettina Lisbach in der Pressemitteilung.

Zur Umsetzung fehle allerdings oft die erforderliche Ausstattung an Auffangsystemen und Brauchwasserleitungen im öffentlichen und auch im privaten Bereich. Private Haushalte könnten beispielsweise durch den Einbau von Zisternen einen Beitrag zur Trinkwassereinsparung leisten. Auch bei gewerblichen Großabnehmern liegen durchaus Einsparpotenziale. „Interessant wäre beispielsweise der Umgang mit Trinkwasser im Bereich von Golfplätzen, bei Baustellen oder in den Betrieben selbst“, so die Grüne Stadträte. Auch im Bereich der Fahrzeug- oder Straßenreinigung könnte Trink- statt Regenwasser genutzt werden.

Erste Schritte zum verantwortungsvollen Umgang durchgesetzt

Wassersparende Geräte im Haushalt haben sich bereits etabliert. Einen wichtigen Beitrag hierzu leisteten die Verbraucher selbst. Da deren Nachfrage nach entsprechenden Geräten gestiegen ist, entwickelte und präsentiert die Industrie zunehmend entsprechende Lösungen. Wie die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V. berichtet, reduzierte sich dadurch beispielsweise der durchschnittliche Wasserverbrauch von Waschmaschinen von 140 Liter pro Waschgang 1970 auf 60 Liter 1992 und bei den neuesten wassersparenden Geräten sogar auf unter 50 Liter.

Wassersparende Sanitärtechnik

Wichtige Entwicklungen, um Trinkwasser sparen zu können, stammen auch aus dem Bereich Sanitärtechnik. So berichtet die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V., dass durch den Einsatz moderner Toilettenspülkästen, die nur 4 bis 6 Liter pro Spülgang gegenüber 9 bis 12 Liter pro Spülgang bei älteren Modellen benötigen, der Verbrauch halbieren. Auch wassersparende Druckspüler mit einer 3- und 6- Liter-Taste sind mittlerweile im Handel erhältlich. Durch den Einsatz von Durchflußbegrenzern lassen sich in einem 4-Personen Haushalt 12 bis 15 Liter täglich einsparen.

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Regenwasser in den Alltag integrieren

Regenwasser zu sammeln, um es in trockenen Perioden nutzen zu können ist ein Gedanke, so alt wie die menschliche Kultur. Die Möglichkeit, das gesammelte Wasser im Haushalt zu nutzen, setzt sich zunehmend durch. Dieses ökologische Bewusstsein kann sich wirtschaftlich lohnen. Schließlich ist nicht in allen Anwendungsbereichen Trinkwasserqualität erforderlich. Eine Regentonne für die Gartenbewässerung ist eine einfache Möglichkeit Geld und Trinkwasser zu sparen. Die Produkte gibt es zunehmend in verschiedenen Designs, die sich in die Gartengestaltung einfügen. Regenwasserbehälter von Edingershops zeigen verschiedene Anwendungsmöglichkeiten, Produkte und Designvarianten.

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Drei Viertel der Deutschen wollen sich privat für die Energiewende engagieren http://www.cleanthinking.de/drei-viertel-der-deutschen-wollen-sich-privat-fur-die-energiewende-engagieren/ http://www.cleanthinking.de/drei-viertel-der-deutschen-wollen-sich-privat-fur-die-energiewende-engagieren/#respond Thu, 25 Apr 2013 14:00:11 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=35676 Die Selbstversorgung mit Solarstrom, Solarwärme und Pellets bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, die Energiewende schon jetzt in den eigenen vier Wänden umzusetzen. Dass das von einem Großteil der deutschen Bevölkerung gewollt ist, unterstreicht eine Befragung von infratest/dimap, die der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) gemeinsam mit dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) anlässlich des Auftakts zur bundesweiten „Woche der Sonne“ (26. April bis 5. Mai) in Berlin vorstellte. Trotz der aktuellen Debatte um die Kosten der Energiewende halten 73 […]

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Die Selbstversorgung mit Solarstrom, Solarwärme und Pellets bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, die Energiewende schon jetzt in den eigenen vier Wänden umzusetzen. Dass das von einem Großteil der deutschen Bevölkerung gewollt ist, unterstreicht eine Befragung von infratest/dimap, die der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) gemeinsam mit dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) anlässlich des Auftakts zur bundesweiten „Woche der Sonne“ (26. April bis 5. Mai) in Berlin vorstellte. Trotz der aktuellen Debatte um die Kosten der Energiewende halten 73 Prozent der Befragten den Umweltschutz weiterhin für das wichtigste oder zweitwichtigste Kriterium bei politischen Entscheidungen zur Energiepolitik.

Woche der Sonne

Familie Polheide/Held machen mit bei der Energiewende

CleanTech & Energiewende News / Berlin. 27 Jahre nach Tschernobyl und zwei Jahre nach Fukushima ist der Wunsch der Deutschen nach einer schnellen und konsequenten Energiewende ungebrochen. Zwar werden schon 13 Prozent des gesamten Energieverbrauchs und 23 Prozent des deutschen Stromverbrauchs mit Erneuerbaren Energien abgedeckt, dieser Anteil soll aber nach Ansicht der Bürger schnell gesteigert werden, wie die infratest/dimap-Umfrage „Einstellungen zur Energiewende und Investitionsbereitschaft in Erneuerbare Energien“ belegt. Mehr als jedem Zweiten der Befragten verläuft die Umsetzung der Energiewende bisher zu langsam.

Drei Viertel wollen sich selbst engagieren

Technisch ist schon weitaus mehr möglich. Mit Solarstrom, Solarwärme und Holzpellets können Haushalte bereits heute einen erheblichen Teil ihres Energieverbrauchs selbst produzieren und die Energiewende umsetzen. Wie die Befragung zeigt, wollen sich 76 Prozent der Deutschen selbst für die Energiewende engagieren, bei den Hausbesitzern sind es sogar 81 Prozent. Davon könnten sich 60 Prozent vorstellen, selbst eine Solaranlage auf dem Dach zu errichten. Mehr als jeder Dritte würde einen mit Holzpellets betriebenen Heizkessel installieren.

Für die Wärmeversorgung sind die Technologien Solarwärme und Holzpellets eine gute Kombination, die wirtschaftlich uns zugleich ökologisch sinnvoll ist.  Der DEPV beschreibt: Pellets und Solar können gemeinsam bis zu 100 Prozent der Wärmeversorgung eines Haushalts sichern und werden staatlich mit attraktiven Förderprogrammen unterstützt. Durch die niedrigeren Betriebskosten gegenüber fossilen Energien sowie durch attraktive Fördermöglichkeiten lassen sich die Anlagen wirtschaftlich betreiben.

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Mehr Eigenverbrauch durch Speicherung von Solarstrom

Das neue Batteriespeicherprogramm der Bundesregierung macht die Investition in einen Solarstromspeicher angesichts weiterhin steigender Stromkosten zusätzlich attraktiv. Die infratest/dimap-Befragung belegt die hohe Bedeutung der Speichertechnologie zusätzlich. 63 Prozent der befragten Hausbesitzer geben an, sich bereits über die Speicherung des selbst erzeugten Solarstroms und die Eigenverbrauchsmöglichkeiten informiert zu haben. 47 Prozent der Hausbesitzer können sich sogar eine Investition in Solarstromspeicher vorstellen.

Schnelle Umsetzung der Energiewende mit verlässlicher Gesetzgebung

Die Infratest/dimap-Befragung gibt außerdem Auskunft über Ursachen, weshalb Hausbesitzer bisher nicht in Erneuerbare Energien investiert haben. Neben Gründen wie fehlendem Kapital bemängeln 59 Prozent der Menschen, dass sich Gesetze und Förderbedingungen zu häufig ändern und die Investition unsicher wird.
Mit Blick auf die Bundestagswahl erwarten die Bürger auch mehr Gerechtigkeit bei der Kostenverteilung zwischen Bürgern, Staat und Industrie (94 Prozent) und eine schnelle Umsetzung der Energiewende im Konsens mit allen Parteien (81 Prozent).

Bundesweit über 3.800 Veranstaltungen vom 26. April bis 5. Mai

Bürgern, die die Energiewende selbst umsetzen wollen, bietet die Woche der Sonne Gelegenheit, sich kostenlos und aus erster Hand über den neuesten Stand bei Solarstrom mit Speicherung und Solarwärme und Holzpellets zu informieren. Bundesweit finden rund 3.800 Veranstaltungen zu Solarstrom, Solarwärme und Holzpellets statt.

Eine Auflistung der Veranstaltungen finden sich hier: Veranstaltungssuche.

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VW und CargoBeamer: elogistics award 2013 http://www.cleanthinking.de/vw-und-cargobeamer-elogistics-award-2013/ http://www.cleanthinking.de/vw-und-cargobeamer-elogistics-award-2013/#comments Thu, 25 Apr 2013 13:30:15 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=35669 Der Arbeitskreis AKJ Automotive beschäftigt sich mit Strategien und Lösungen für die Neuausrichtung und Optimierung der Kernprozesse und Lieferbeziehungen in der Automobil- und Zulieferindustrie. Er versteht sich als Plattform zum Austausch von Erfahrungen für die drei beteiligten Parteien in der automobilen Wertschöpfungskette (OEM, Lieferanten und Dienstleister) und hat in diesem Monat im Rahmen seines Jahreskongresses den elogistics award 2013 verliehen. Jürgen Barke, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes überreichte den Preis gemeinsam mit den Mitgliedern […]

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Der Arbeitskreis AKJ Automotive beschäftigt sich mit Strategien und Lösungen für die Neuausrichtung und Optimierung der Kernprozesse und Lieferbeziehungen in der Automobil- und Zulieferindustrie. Er versteht sich als Plattform zum Austausch von Erfahrungen für die drei beteiligten Parteien in der automobilen Wertschöpfungskette (OEM, Lieferanten und Dienstleister) und hat in diesem Monat im Rahmen seines Jahreskongresses den elogistics award 2013 verliehen. Jürgen Barke, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes überreichte den Preis gemeinsam mit den Mitgliedern der Jury an die Gewinner. Zu den Gewinner zählten unter anderem die Kooperationspartner Volkswagen AG und CargoBeamer AG.

CargoBeamerCleanTech & Logistik News / Saarbrücken, Wolfsburg. Der Preis würdigt innovative Lösungen im Bereich Logistik, die zu signifikanten Verbesserungen in der Praxis führen. Die Kooperationspartner Volkswagen und CargoBeamer wurden für den Bau des CargoBeamer-Terminals im Volkswagenwerk in Wolfsburg prämiert. Über die CargoBeamer-Technologie wird Volkswagen in Zukunft Teile der Lkw-Verkehre von der Straße auf die Schiene verlagern. Der Terminal in Wolfsburg wird im Juni dieses Jahres in Betrieb genommen.

Partner sehen Kooperation bestätigt

CargoBeamer interpretiert den Award als Würdigung der Technologie und die Bedeutung des CargoBeamers für den effizienten und umweltschonenden Ausbau des Kombinierten Verkehrs. Durch die Preisverleihung in dem Bereich Nachhaltigkeit sieht sich auch die Volkswagen AG, in der Kooperation bestätigt. Das gemeinsame Projekt trage einen wichtigen Anteil dazu bei, neben der Umweltbelastung auch die Beanspruchung der Straßeninfrastruktur in der Region dauerhaft zu reduzieren.

Jury und Auswahlkritrien

Die Jury des elogistics award 2013 setzte sich aus Experten der Automobilindustrie und Mitgliedern der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes zusammen und bewertete die eingerichteten Projekte nach folgenden Kriterien: Innovation in Bezug auf die gewählte Anwendung, Originalität in Bezug auf die Anwendungsfelder in der Logistik, Nutzen und Mehrwert aus Sicht der Hauptanwender, Beschleunigungseffekte in der Wertschöpfungskette bzw. Auftragsabwicklung, Entwicklungsmöglichkeiten und Nachhaltigkeit.

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Die Volkswagen AG hat die Jury vor allem im Bereich Nachhaltigkeit und ressourcenschonender Logistik überzeugt. Das System CargoBeamer mit dem horizontalen und voll automatischen Umschlagsystem erlaubt allen Sattelaufliegern am Kombinierten Verkehr teilzunehmen. Nichtkranbare Sattelauflieger, die 95 Prozent der Gesamtheit aller Sattelauflieger darstellen, blieb diese Möglichkeit bisher verwehrt. Der Straßenverkehr und damit auch die Umwelt werden durch die CargoBeamer-Technologie nachhaltig entlastet. Das System schafft bei weiterem Ausbau einen Mehrwert für die Logistik in Deutschland und Europa und kann dem drohenden Verkehrskollaps effektiv entgegenwirken.

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Premiere mit neuem Namen: Online-Voting der GreenTec Awards gestartet http://www.cleanthinking.de/premiere-mit-neuem-namen-online-voting-der-greentec-awards-gestartet/ http://www.cleanthinking.de/premiere-mit-neuem-namen-online-voting-der-greentec-awards-gestartet/#respond Wed, 17 Apr 2013 05:47:45 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=35572 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte alphaEOS AG als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Es ist mit Sicherheit das größte und spannendste Online-Voting, das die Szene für grüne Technologien in Deutschland bislang gesehen hat: Der Clean Tech Media Award ist in neuer Positionierung als GreenTec Awards in eine neue Runde gestartet. Noch bis 10. Mai 2013 läuft das Online-Voting, das hier direkt erreichbar ist. Neu in diesem Jahr: ProSieben als neuer Partner wird […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte alphaEOS AG als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Es ist mit Sicherheit das größte und spannendste Online-Voting, das die Szene für grüne Technologien in Deutschland bislang gesehen hat: Der Clean Tech Media Award ist in neuer Positionierung als GreenTec Awards in eine neue Runde gestartet. Noch bis 10. Mai 2013 läuft das Online-Voting, das hier direkt erreichbar ist. Neu in diesem Jahr: ProSieben als neuer Partner wird die GreenTec Awards intensiv begleiten und hat mit dem Galileo Wissenspreis auch eine eigene Kategorie ins Leben gerufen.

GreenTec AwardsGreenTec Awards / Berlin. Mehr als 300 Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen haben in diesem Jahr ihre zukunftsweisenden Beiträge eingereicht. Unter den Wettbewerbern befinden sich neben Großunternehmen wie IKEA, Lufthansa, Procter & Gamble, Renault, REMONDIS, toom Baumarkt (REWE), renommierte Wissenschaftsinstitutionen wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt oder das Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft der Technischen Universität Hamburg Harburg auch vielversprechende Start-Ups und junge, kreative Erfinder.

Letztere haben sich besonders in der Kategorie Galileo Wissenspreis beworben, die der TV-Sender ProSieben dieses Jahr erstmalig in Kooperation mit den GreenTec Awards ins Leben gerufen hat. Marco Voigt, Initiator der GreenTec Awards, freut sich über den großen Bewerberansturm: „Die Resonanz in der Bewerbungsphase war überwältigend. Nicht nur die Anzahl, auch die Qualität der eingereichten Ideen steigert die Vorfreude auf einen spannenden Wettbewerb 2013 und beweist, dass wir mit den GreenTec Awards einen attraktiven Preis etabliert haben, der weltweit seinesgleichen sucht.“

Insgesamt kann in acht Kategorien online einmal abgestimmt werden. Bereits nach wenigen Stunden – das Online-Voting startete am Montag – kristallisieren sich erste Favoriten heraus, die wir hier näher beleuchten wollen. Interessant: Die Sieger des Online-Votings in jeder Kategorie sind automatisch im Finale der je drei Finalisten, während zwei weitere Finalisten einzig durch das Urteil der Jury ausgewählt werden. Ob sich die Jury von zweiten Plätzen im Online-Voting beeinflussen wird? Könnte sein…

Greentec Awards Prozess

Kandidaten in der Rubrik Bauen & Wohnen, die zusammen mit dem WWF ausgerichtet wird, sind u.a.:

  • Ein faserverstärktes Hybridmaterial von Resysta (mehr zu Resysta auch hier)
  • Eine innovative Heizungssteuerung von alphaEOS (hier wird es in den kommenden Tagen einen Test bei CleanThinking geben)
  • Ein ganzheitliches Klimaschutzhaus von BauFritz
  • Der Wäschetrockner mit Solarwärme, der von Miele und Solvis in Kürze auf den Markt gebracht wird

Höchsten Innovationsansprüchen genügen die Einreichungen in der Kategorie Luftfahrt, die beim Umweltpreis das zweite Mal ausgelobt wurde. Folgende Kandidaten sind aus unserer Sicht besonders aussichtsreich:

  • Das Unternehmen e-volo ist mit seinem Volocopter inzwischen in der Szene bestens bekannt.
  • Der Industriegigant Airbus hingegen zeigt eine Brennstoffzellen-Technologie, um auf dem Weg zu umweltfreundlichen Flugzeugen voranzukommen
  • Interessant ist auch, das LED-Konzept des Flughafens München, der konsequent Natrium-Hochdruckdampftechnik ersetzt. So sollen 174.000 kg/Jahr CO2-Einsparungen realisiert werden.

In der Kategorie Mobilität sind ungewöhnliche Gefährte wie der Scrooser, das Elektromotorrad bliiista oder das eRockit nominiert. Dazu gehören aber auch der Radnabenantrieb ZAwheel für Nutzfahrzeuge von Ziehl-Abegg oder die Idee einer Versicherung für elektrische Fortbewegung von Detlev Knoll.

GreenTec Awards Online-VotingBei den Unternehmen und Konzepten, die sich insbesondere mit der effizienten Erzeugung von Energie in der gleichnamigen Kategorie befassen, hat sich in den ersten Tagen des Online-Votings ein kurioses Bild herauskristallisiert: Der Nutzenergie-Versorger Care-Energy liegt hier deutlich an der Spitze der Abstimmung, wobei das – im Markt sowie im Internet heißt diskutierte und nicht unumstrittene – Hamburger Unternehmen scheinbar in der Lage ist, seine Fans und Kunden am Besten zu mobilisieren. Auf Rang 2 liegt momentan das Unternehmen Sun-Invent mit seinen Solarmodulen für u.a. Balkonkraftwerke. Höchst interessant für die Energiewende sind aber auch andere Konzepte wie das des Solarthermischen Konzentrators oder das kompakte ORC-Modul von Dürr. Es bleibt also spannend, wer sich mit seinen Energie-Ideen letztlich durchsetzen kann.

Im Lebenszyklus eines Produkts spielt bei der Gesamt-Ökobilanz die Produktion oft die entscheidende Rolle. Die Jury prämiert in der Kategorie Produktion der GreenTec Awards 2013 Projekte mit innovativen, ganzheitlichen Ansätzen zur Material- und Energieeffizienz und/oder der Minderung der Entstehung umweltbelastender Nebenprodukte. Mögliche Themen im Zusammenhang mit einer nachhaltigen Produktion sind unter anderem Wasserverbrauch und -reinhaltung, Abluftbehandlung, Leichtbau, Energierückgewinnung. Nominiert sind u.a. die Greentec-Wäsche der Firma Odlo Sports und die nachhaltigere Baby-Windel von Procter & Gamble sowie die Pulsplasma-Lampe des Karlsruhe Institut für Technologie.

Weiter geht es mit der Kategorie Recycling, in der es etwa der Rücknameservice des dm Drogerie-Marktes in die Nominlierungsliste geschafft hat. Mit dabei ist auch das System von TerraCycle, das Abfälle wiederverwertet, um daraus neue Produkte zu machen oder das Beispiel genau dafür: Feuerwear hat Taschen aus Feuerwehrschläuchen auf den Markt gebracht, die – noch dazu gut aussehen.

In der Kategorie Kommunikation schließlich ist das Atelier Fleiter mit seinem „The Electric Hotel“ ebenso dabei wie die Bertha-Benz Challenge und das Konzept von ebm-papst „Ein Jahr für die Umwelt“. Gerade in dieser Kategorie zeigt sich die Vielfalt der Konzepte, mit der auch an eine Verhaltensänderung der Menschen appelliert werden kann. Dabei spielt Kommunikation im gesamten Kontext der Energiewende eine ganz gewichtige Rolle. Daher sollte die genannte Kategorie keinesfalls unterschätzt werden.

Herausragend innovativ sind letztlich auch die Konzepte, die für den Galileo Wissenspreis nominiert sind – interessant sind hier etwa die Lüftungsanlagen mit Erdenergie-Nutzung von Tammo Padeken, der Online-Marktplatz Milk the Sun, das Konzept des LeaseRad oder die maritime Müllabfuhr von „One Earth – one Ocean“.

Klar ist: Aus der Sicht von Ihnen, unserer treuen Leser, sind die Nominierungen für die GreenTec Awards eine wahre Fundgrube an neuen Ideen für die Steigerung von Energieeffizienz, Ressourceneffizienz, die Ausweitung des eigenen Vertriebs oder nur die Veränderung der Kommunikation nach Innen wie nach Außen. Unser Tipp ist daher: Nutzen Sie diese Fundgrube und nehmen Sie sich die Zeit, die vielfältigen Konzepte, Produkte und Ideen zu verstehen – und finden Sie Anknüpfungspunkte zu Ihrem eigenen Business. Entscheiden Sie so ganz persönlich, welche Konzepte Sie als besonders fortschrittlich bewerten möchten.

Wir von CleanThinking.de werden in den kommenden Wochen einige Kandidaten besonders ausführlich vorstellen und freuen uns auf die Diskussion darüber mit Ihnen.

Hintergrund: Am 30. August 2013 wird der grüne Teppich in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom Berlin zur glamourösen Preisverleihung ausgerollt. Die Schirmherrschaft der GreenTec Awards 2013 hat der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Peter Altmaier, übernommen. Mehr als 100 Journalisten und 800 geladene Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien erleben die Vergabe der begehrten Awards. Die GreenTec Awards werden veranstaltet, um ökologisches und ökonomisches Engagement sowie Technologie-Begeisterung zu fördern. Die Initiatoren und Veranstalter Marco Voigt und Sven Krüger setzen sich als Ingenieure mit viel Enthusiasmus dafür ein. Mehr als 80 Partner, über 60 Botschafter und viele Aussteller ermöglichen diese außergewöhnliche Veranstaltung.

Hier geht es zum Online-Voting der GreenTec Awards 2013.

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Hannover Messe 2013: Kompetenzzentrum im Rahmen der IndustrialGreenTec http://www.cleanthinking.de/hannover-messe-2013-kompetenzzentrum-im-rahmen-der-industrialgreentec/ http://www.cleanthinking.de/hannover-messe-2013-kompetenzzentrum-im-rahmen-der-industrialgreentec/#respond Thu, 11 Apr 2013 10:31:29 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=35532 Die Hannover Messe 2013 vereint elf Leitmessen. Wichtige Branchen zeigen ihre Innovationen entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette. Eine zentrale Rolle in diesem Zusammenhang spielen Grüne Technologien. Die IndustrialGreenTec bildet diese Grünen Technologien als Leitmesse für Umwelttechnologien in besonderer Weise ab. Im vergangenen Jahr verbuchte die Messe einen überzeugenden Premierenerfolg. Themen wie nachhaltige Produktion, Verfahren zur Wasser- und Luftreinhaltung sowie Recyclingwirtschaft stießen auf derartig große Besucher- und Medienresonanz, dass die Veranstalter einen Ausbau der Teilmesse veranlassten. Zentraler Anlaufpunkt der IndustrialGreenTec ist […]

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Die Hannover Messe 2013 vereint elf Leitmessen. Wichtige Branchen zeigen ihre Innovationen entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette. Eine zentrale Rolle in diesem Zusammenhang spielen Grüne Technologien. Die IndustrialGreenTec bildet diese Grünen Technologien als Leitmesse für Umwelttechnologien in besonderer Weise ab. Im vergangenen Jahr verbuchte die Messe einen überzeugenden Premierenerfolg. Themen wie nachhaltige Produktion, Verfahren zur Wasser- und Luftreinhaltung sowie Recyclingwirtschaft stießen auf derartig große Besucher- und Medienresonanz, dass die Veranstalter einen Ausbau der Teilmesse veranlassten. Zentraler Anlaufpunkt der IndustrialGreenTec ist das Kompetenzzentrum im Herzen des Ausstellungsbereichs. Hier werden Referenzprojekte präsentiert und namhafte Dienstleister erläutern individuelle Lösungen.

CleanTech & Konferenz News/ Hannover. Das Kompetenzzentrum ist das „grüne“ Herz der Hannover Messe, Besucher werden hier über Umweltdienstleistungen wie Zertifizierungen oder Gutachten für Umweltschutz sowie die Finanzierung von Umweltprojekten und Umweltmaßnahmen sowie über die neuesten Entwicklungen namhafter Unternehmen informiert. Als Ansprechpartner finden sich hier Experten für grüne Technologien, wie beispielsweise Beratungsfirmen, Verbände und Forschungseinrichtungen. Es werden Referenzprojekte präsentiert und namhafte Dienstleister erläutern individuelle Lösungen.

Die Kompetenz ist sehr vielseitig

Neben dem Messestand der CleanThinking.de-Redaktion sind weitere interessante und kompetente Aussteller im Forum vertreten: Das BIORES-Netzwerk entwickelt beispielsweise neue Verwertungsverfahren für biogene Reststoffe. Diese zukunftsträchtigen Verfahren –  die auch technische Verfahren beinhalten, welche Reststoffe zu Produkten veredeln – werden gemeinsam von den Partnern im BIORES-Netzwerk entwickelt.Im Rahmen der Messe können sich Besucher unter anderem über bereits angeschobene Leuchtturmprojekte informieren.

sustainable City Map

Die „Sustainable City Map“ entstand im Rahmen der Hannover Messe 2012. Quelle: CSCP

Ein anderer Aussteller ist das Collaborating Centre On Sustainable Consumption And Production (CSCP). „Wir verstehen uns als Think & Do Tank“, erklärt Sarah Beckers, Marketing CSCP. Im Fokus stehen der nachhaltige Konsum und die nachhaltige Produktion. „Die gesamte Produktkette wird betrachtet, d.h. von der Wiege bis zum Konsum“, erklärt Beckers weiter. Bereits im vergangenen Jahr war die projektgeförderte gGmbH im Kompetenzzentrum der IndustrialGreenTec vertreten. „Damals stand im Vordergrund als Thema ‚Nachhaltige Lebensstile‘ und wie Unternehmen diese fördern können. Wir sind dazu aktiv an Aussteller herangetreten und haben interessante Ideen gesammelt“, beschreibt die CSCP-Mitarbeiterin weiter. In diesem Jahr richte man den Fokus hingegen deutlicher auf die Produktion. Die Frage dabei lautet ‚was ist nachhaltige Innovation‘. Auch hierzu tritt das CSCP wieder an verschiedene Aussteller der Hannover Messe heran um Ideen und potentielle Kooperationsmöglichkeiten zu besprechen.

Interessante Beobachtung

Teamfoto CSCP

Von links nach rechts: Neil Coles (CSCP), Isabell Ullrich (CSCP), Sarah Beckers (CSCP), jamie O´Hare (Granta Design) am Messestand im Kompetenzzentrum der IGT. Quelle: CSCP.

Dabei hat das Unternehmen im Rahmen der Messe eine interessante Entwicklung beobachten können: Da Nachhaltigkeit, Effizienz und Ressourcenschonung als Stichworte derzeit omnipräsent sind, sei seitens der Unternehmen generell eine Offenheit gegenüber „grünen“ Themen vorhanden. „Allerdings wird auf Nachfrage deutlich, dass das nachhaltige Denken häufig noch nicht in der Tiefe angekommen ist“, so die Erkenntnis des CSCP. Genau an dieser Stelle setzt das  Non-Profit-Unternehmen an. Es bietet Hilfe bei der Umsetzung von neuen Ideen, welche Nachhaltigkeit in Konsum und Produktion fördert. Durch eine umfängliche Analyse der Unternehmenssituation, des Marktes und der damit einhergehenden Identifizierung von Chancen und Risiken kann eine umfassende Strategie entwickelt werden. Große Namen wie IKEA, REWE, die Telekom und Henkel arbeiten bereits mit dem CSCP zusammen. Doch auch die Regierungsebene kooperiert mit der gGmbH.

Weitere kompetente Aussteller

Mit ganzheitlichen Energiekonzepten widerum beschäftigt sich der Aussteller ETANOMICS. Entsprechend der Zielgruppe der IndustrialGreenTec spezialisiert sich das Beratungs- bzw. Energiemanagement-Unternehmen auf die Industrie und das produzierende Gewerbe. Weiterhin präsentieren sich im Kompetenzzentrum LEEN – die lernenden Energieeffizien-Netzwerke, das Beratungsunternehmen eva technology, das ife Institut für Energieeffizienz sowie der ZVEI als Verband der Elektroindustrie.

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IndustrialGreenTec 2013: Best Practice für industrielle Umwelttechnologien http://www.cleanthinking.de/industrialgreentec-2013-best-practice-fur-industrielle-umwelttechnologien/ http://www.cleanthinking.de/industrialgreentec-2013-best-practice-fur-industrielle-umwelttechnologien/#respond Tue, 02 Apr 2013 15:11:07 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=35458 Vom 8. bis 12. April 2013 wird in Hannover ein wichtiges Technologieereignis stattfinden: Die HANNOVER MESSE. Elf Leitmessen werden sich im Rahmen dieser Messe mit Technologiethemen verschiedener Bereich auseinander setzen. Darunter ist neben der Industrial Automation, Drive & Automation, MobiliTec, Energy (CleanThinking.de berichtete) auch die Leitmesse IndustrialGreenTec. Sie feierte im vergangenen Jahr Premiere und stieß auf großes Interesse. Aus diesem Grund wird diese Leitmesse, die Themen wie nachhaltige Produktion, Verfahren zur Wasser- und Luftreinhaltung sowie Recyclingwirtschaft behandelt –  in diesem Jahr […]

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Vom 8. bis 12. April 2013 wird in Hannover ein wichtiges Technologieereignis stattfinden: Die HANNOVER MESSE. Elf Leitmessen werden sich im Rahmen dieser Messe mit Technologiethemen verschiedener Bereich auseinander setzen. Darunter ist neben der Industrial Automation, Drive & Automation, MobiliTec, Energy (CleanThinking.de berichtete) auch die Leitmesse IndustrialGreenTec. Sie feierte im vergangenen Jahr Premiere und stieß auf großes Interesse. Aus diesem Grund wird diese Leitmesse, die Themen wie nachhaltige Produktion, Verfahren zur Wasser- und Luftreinhaltung sowie Recyclingwirtschaft behandelt –  in diesem Jahr noch umfangreicher sein. „Grüne Technologien von der Industrie für die Industreie“ lautet das Motto.

CleanTech & Konferenz News/ Hannover. Technologien der Energiewende wie LED-Hallenbeleuchtung oder intelligente Abwärmenutzung sowie Dienstleistungen rund um industrielle Umwelttechnologien stehen im Mittelpunkt der IndustrialGreenTec 2013. Dabei verfolgt die Messe bei der Präsentation nachhaltiger Lösungen von der Industrie für die Industrie einen ganzheitlichen Ansatz und zeigt Umwelttechnologien entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette. Das Angebot der IndustrialGreenTec beschränkt sich nicht auf die Ausstellungsfläche. Ein Kompetenzzentrum, Workshops und Konferenzen zielen darauf ab, dass Besucher von den Pionieren nachhaltiger Produktionsprozesse lernen. Best Practice Beispiele im Hinblick auf Ressourceneffizienz und – schonung sind ein wichtiger Bestandteil der IndustrialGreenTec 2013.

StartUps zeigen intelligente Energie-Lösungen für die Industrie

Aktuell durchlaufen viele Unternehmen eine Zertifizierung nach ISO 50001. Dabei spielt die kontinuierliche Reduktion des Stromverbrauchs in Produktions- und Büroräumlichkeiten eine entscheidende Rolle. Als Lösung steht beispielsweise die Umrüstung der Beleuchtung, etwa von großen Hallen, auf LED zur Verfügung. Das CleanTech-StartUp i-save energy wird daher als Technologieführer im Bereich Hallenbeleuchtung auf der Hannover Messe ausstellen. i-save energy gehört zu den Unternehmen, die über eine BAFA-Förderung finanzielle Unterstützung bei ihrem Messeauftritt erfahren.

Nachbar in der StartUp Area ist auch die Duisburger O-Flexx Technologies GmbH, die sich auf die Entwicklung thermoelektrischer Generatoren spezialisiert hat. Diese Generatoren nutzen Temperaturunterschiede im Sinne von Energy Harvesting, um ungenutzte Abwärme in Strom umzuwandeln.

Herzstück der IndustrialGreenTec 2013 ist wieder das Kompetenzzentrum, das als Anlaufstelle für Besucher gilt, die sich über Dienstleistungen rund um industrielle Umwelttechnologien informieren möchten. Präsent ist hierbei u.a. das ife Institut für Energieeffizienz, das sich als deutschlandweit tätiges Beratungsunternehmen auf die Unterstützung von Unternehmen und Kommunen in allen Bereichen der effizienten Energienutzung und somit der Energiekostenoptimierung spezialisiert hat. Nicht minder interessant ist die Vorstellung des BIORES-Netzwerks – ebenfalls im Kompetenzzentrum. Als BIORES haben sich Unternehmen zusammengeschlossen, die Verfahren und Produkte aus biologischen Reststoffen sinnvoll und gewinnbringend verwerten und vermarkten.

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„Green Day“, Workshop “Green Materials” und Fachkonferenz “

Ein Veranstaltungs-Highlight ist die im Rahmen der Global Business & Markets stattfindende IndustrialGreenTec-Conference, bei der sich alles um die Frage dreht, wie sich nachhaltige Produktionsprozesse in die Tat umsetzen lassen und wie Unternehmen hiervon profitieren können. Im Rahmen der Konferenz wird auch der „nachhaltige PRODUKTION“ Award an Aussteller der Hannover Messe 2013 verliehen.

Bio-Polymere, Rohstoffe und neue Verbundwerkstoffe stehen im Zentrum des East-European Workshop „Green Materials“. Ziel ist die Beschleunigung des Strukturwandels zu einer bio-basierten Industrie – und die Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen Forschern und Partnern aus der Industrie. Im Vordergrund des kostenlosen Workshops steht die internationale Vernetzung, da Teilnehmer aus Deutschland, Russland, der Ukraine und Weißrussland ihre Ideen und Ansätze präsentieren und diskutieren werden.

„Mit Green Technology auf der Überholspur“ lautet am gleichen Tag der Titel einer Fachkonferenz, bei der über den Stand der Umsetzung der Energiewende und ein nationales Rohstoffkonzept diskutiert wird. Zu den Referenten zählen beispielsweise Vertreter von IBM, Enertrag und Lanxess sowie vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und dem Umweltbundesamt.

Mehr Informationen zur Messe, deren Programm und deren Profil finden Sie hier.

CleanThinking.de ist Medienpartner der IndustrialGreenTec 2013. Uns stehen daher exklusiv für unsere Leser, elektronische Freikarten zur Verfügung. Bei Interesse senden Sie bitte einfach eine kurze Mail an igt@cleanthinking.de

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„Verpuffte“ Energie durch Thermoelektrik nutzbar machen http://www.cleanthinking.de/verpuffte-energie-durch-thermoelektrik-nutzbar-machen/ http://www.cleanthinking.de/verpuffte-energie-durch-thermoelektrik-nutzbar-machen/#respond Thu, 28 Mar 2013 07:21:15 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=35326 Ein großer Anteil der von uns produzierten Energie verpufft ungenutzt über Abwärme in der Umgebung. Winzige thermoelektrische Generatoren können dieses gewissermaßen „verschenkte“ Potenzial nutzen, um Strom zu gewinnen. Der Strom wird dabei über Temperaturunterschiede gewonnen. CleanThinking.de berichtete bereits über Vorreiter des so genannten Energy Harvesting (beispielsweise O-Flexx). Im Rahmen der Hannover Messe 2013 wird einerseits die O-Flexx Technologies GmbH ihre neue Produktgeneration vorstellen. Andererseits werden auch Forscher des Fraunhofer Instituts für Werkstoff- und Stahltechnik IWS ein neues Herstellungsverfahren für thermoelektrische Generatoren […]

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Ein großer Anteil der von uns produzierten Energie verpufft ungenutzt über Abwärme in der Umgebung. Winzige thermoelektrische Generatoren können dieses gewissermaßen „verschenkte“ Potenzial nutzen, um Strom zu gewinnen. Der Strom wird dabei über Temperaturunterschiede gewonnen. CleanThinking.de berichtete bereits über Vorreiter des so genannten Energy Harvesting (beispielsweise O-Flexx). Im Rahmen der Hannover Messe 2013 wird einerseits die O-Flexx Technologies GmbH ihre neue Produktgeneration vorstellen. Andererseits werden auch Forscher des Fraunhofer Instituts für Werkstoff- und Stahltechnik IWS ein neues Herstellungsverfahren für thermoelektrische Generatoren vorstellen. Diese Generatoren können als großflächige, flexible Bauteile günstig aus nichttoxischen Kunststoffen hergestellt werden können.

Fraunhofer IWS LogoCleanTech & Effizienz News/ Dresden, Hannover. Großkraftwerke schaffen es nur selten, mehr als 40 Prozent der erzeugten Energie in elektrischen Strom umzuwandeln. Der Rest wird ungenutzt – vor allem über die Kühltürme in Form riesiger Wasserdampfwolken – an die Umgebung abgegeben. Forscher des Fraunhofer IWS in Dresden arbeiten an Möglichkeiten, um das in den teilweise über 150 Meter hohen Betonkolossen schlummernde Potential zu nutzen. Die Zauberformel heißt Thermoelektrik. Dieses Teilgebiet der Physik beschäftigt sich mit der Stromgewinnung aus Temperaturunterschieden. Und diese kann gerade in Kühltürmen zwischen heißen Wasserdämpfen und kühler Betonhaut groß sein.

Riesenpotenziale bisher ungenutzt

Ungenutzte Energien ernten mit flächiger Thermoelektrik

3D-Druck macht’s möglich: Ein erster Demonstrator eines gedruckten thermoelektrischen Generators windet sich geschmeidig um ein Musterbauteil.
© Fraunhofer IWS

Thermoelektrische Generatoren (TEG) haben laut Angaben des Fraunhofer IWS zur Zeit einen Wirkungsgrad von etwa acht Prozent. Was zunächst nach einer geringen Zahl klingt, kann viel bewirken: „Wenn wir es schaffen, die TEG kostengünstig, großflächig und aus flexiblen Materialien herzustellen, könnten wir die Innenseiten der konkav geformten Kühlturmwände in großem Stil damit ausstatten. Aufgrund der enormen Energiemenge, die in den riesigen Anlagen entstehen – pro Sekunde verdampfen etwa 1500 Liter Wasser – könnten wir so große Mengen an Strom erzeugen“, dies erklärt Dr. Aljoscha Roch vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden.

Zusammen mit seinen Kollegen ist Roch diesem Ziel nun einen großen Schritt näher gekommen: Den Wissenschaftlern ist es gelungen, TEG per Druckverfahren zu produzieren. Die miniaturisierten Generatoren lassen sich dabei nicht nur günstig, auf großen Flächen und flexibel handhabbar herstellen. Sondern die verwendeten Materialien sind zudem umweltverträglich. „TEG werden heute größtenteils per Hand und aus toxischen Bausteinen, die beispielsweise Blei enthalten, gefertigt. Wir nutzen nun moderne 3D-Drucktechnologie und unbedenkliche Polymere (Kunststoffe), die elektrisch leitend sind“, erklärt Roch.

Minimale Temperaturunterschiede reichen aus

Doch wie gewinnen die wenige Mikrometer großen Polymer-Generatoren Strom: Der heiße Wasserdampf aktiviert die Elektronen im Generator, die negativ aufgeladenen Teilchen wandern zur kühleren Seite und es entsteht eine elektrische Spannung. Für diesen Effekt reichen schon kleine Temperaturunterschiede wie ein Grad aus.

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Bereits seit 200 Jahren kennt die Physik diesen Effekt. Eine flächendeckende Verbreitung blieb bisher jedoch aufgrund fehlender effizienter Herstellungsverfahren und geeigneter Materialien aus. In der Raumfahrt und testweise der Automobilindustrie kommen die in Handarbeit hergestellten klötzchenartigen TEG zum Einsatz. Am Abgasstrang montiert liefern sie hier beispielsweise Strom für die Bordelektronik des Fahrzeugs. 600 Watt, also die Stromleistung von etwa 6 Glühbirnen, konnten hier bereits nachgewiesen werden. Potenziert auf die vielen Millionen Fahrzeuge, die alleine auf Deutschlands Straßen unterwegs sind, ließen sich durch TEG mehrere Milliarden Kilowattstunden einsparen.

Autos und Kühltürme sind jedoch nur zwei Beispiele von vielen. Abwärme entsteht im Prinzip beim Betrieb jeglicher technischer Anlagen.

Neue Drucktechnologie

Die neue 3D-Drucktechnologie funktioniert ähnlich wie ein Tintenstrahldrucker. Der Unterschied: Statt eines dünnen Tintenstrahls kommt eine thermoelektrisch aktive Polymer-Paste aus der Kartusche und lässt die etwa 20 bis 30 Mikrometer dicken thermoelektrischen Schichten entstehen. Die gedruckten TEG zeigen die IWS-Forscher erstmals während der Hannover Messe in einem Kühlturmmodell.

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Energieeffizienz noch lange kein alter Hut http://www.cleanthinking.de/energieeffizienz-noch-lange-kein-alter-hut/ http://www.cleanthinking.de/energieeffizienz-noch-lange-kein-alter-hut/#respond Wed, 27 Mar 2013 15:06:14 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=35350 Dass der effiziente Einsatz von Energie das Wirtschaften von Industriebetrieben bestimmt, ist nicht neu. Hoher Wettbewerbsdruck, steigende Energiepreise und das Streben nach Wirtschaftlichkeit treiben seit Jahren die sparsame Nutzung von Energiemedien voran. Auch im Rahmen der Hannover Messe 2013 im kommenden Monat wird das Thema eine zentrale Rolle einnehmen. Besonders die Leitmesse IndustrialGreenTec stellt diese Ressourceneffizienz in der Industrie in den Fokus. Im Rahmen dieser Messe wird auch die Limón GmbH (Halle 6, Stand J37) Ihre Dienstleistungen vorstellen. Um den […]

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Dass der effiziente Einsatz von Energie das Wirtschaften von Industriebetrieben bestimmt, ist nicht neu. Hoher Wettbewerbsdruck, steigende Energiepreise und das Streben nach Wirtschaftlichkeit treiben seit Jahren die sparsame Nutzung von Energiemedien voran. Auch im Rahmen der Hannover Messe 2013 im kommenden Monat wird das Thema eine zentrale Rolle einnehmen. Besonders die Leitmesse IndustrialGreenTec stellt diese Ressourceneffizienz in der Industrie in den Fokus. Im Rahmen dieser Messe wird auch die Limón GmbH (Halle 6, Stand J37) Ihre Dienstleistungen vorstellen. Um den Blick für das Thema Energieeffizienz zu schärfen und auf Lösungsmöglichkeiten wie das unternehmenseigene Monitoringsystem aufmerksam zu machen, verfasste Dr. Mark Junge, Geschäftsführer der Limón GmbH  folgenden Gastbeitrag für CleanThinking.de.

Bild AUtor

Dr. Mark Junge

CleanTech & Energieeffizienz News/ Kassel. Von 1990 bis 2010 verringerte sich die Energieintensität der deutschen Industrie bereits um 27 Prozent. Dennoch ist die Steigerung der Energieeffizienz gegenwärtig ganz oben auf der energie- und umweltpolitischen Agenda. Vor allem das große Schlagwort „Energiewende“ ist in aller Munde. Allerdings gibt es bisher nur wenige Effizienzmaßnahmen, die es Unternehmen ermöglichen, ihren Energieverbrauch automatisch zu kontrollieren und zu verwaltenDie Limón GmbH aus Kassel stellt sich seit über sechs Jahren den Anforderungen der Industrie und entwickelt für und mit ihren Kunden innovative Lösungen und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Dabei ist das Einsparpotenzial in einzelnen Branchen höchst unterschiedlich. Dennoch hat die Limón GmbH die Erfahrung gemacht, dass in jedem Industriebetrieb Einsparpotenziale vorhanden sind. Welche konkreten Maßnahmen für ein Unternehmen dabei zu Einsparungen führen, hängt oftmals der Fertigungstiefe und den Investitionsmöglichkeiten ab.

Seinen Energieverbrauch kennen

Ansicht einer Übersichtsseite für den Stromverbrauch

Ansicht einer Übersichtsseite für den Stromverbrauch (zum Vergrößern bitte auf die Abbildung klinken!)

Dabei sind Energieeffizienzmaßnahmen nicht immer zwingend mit neuen Investitionen in neue Anlagen oder Maschinen verbunden. Große Potenziale schlummern bereits in der Optimierung bestehender Systeme. Ein erster wichtiger Schritt besteht dabei oftmals in der Analyse von Verbrauchswerten und Effizienzkennzahlen. Denn nur wer seinen Energieverbrauch kennt, hat den Schlüssel zu mehr Effizienz und kann häufig durch erste Maßnahmen, die mit geringen Kosten verbunden sind, den Verbrauch senken.

Für Unternehmen stellt sich dabei die Frage, wie vorhandene Potenziale überhaupt identifiziert werden können. Die Erfahrung zeigt, dass hierbei insbesondere auf eine unternehmensspezifische Vorgehensweise geachtet werden sollte, da durch die Anwendung standardisierter Maßnahmen nur ein kleiner Teil möglicher Einsparpotenziale erschlossen werden kann. Die größten Potenziale basieren auf individuellen Lösungen, die auf einer detaillierten Prozesssicht aufbauen.

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Reportfunktion für intelligente Heizungssteuerung von tado° präsentiert http://www.cleanthinking.de/reportfunktion-fur-intelligente-heizungssteuerung-von-tado-prasentiert/ http://www.cleanthinking.de/reportfunktion-fur-intelligente-heizungssteuerung-von-tado-prasentiert/#comments Wed, 13 Mar 2013 07:08:22 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=35122 Das Münchner Start-Up  tado° wurde von CleanThinking.de Anfang des Jahres zum CleanTech-StartUp der Woche (siehe Beitrag) ernannt. Das Ziel, das uns das Unternehmen damals für die unmittelbare Zukunft nannte: Eine Reportingfunktion in der tado° App zur Verfügung stellen. Nun präsentierte das 2011 gegründete Unternehmen eben diese Funktion. Die intelligente Heizungssteuerung passt sich demnach weiterhin in Echtzeit an das Verhalten der Nutzer an und reagiert auf Wetterdaten und Gebäudecharakteristika und schafft zusätzlich noch mehr Transparenz. CleanTech & Energieeffizienz News/ München. Die Kunden des Hightech […]

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Das Münchner Start-Up  tado° wurde von CleanThinking.de Anfang des Jahres zum CleanTech-StartUp der Woche (siehe Beitrag) ernannt. Das Ziel, das uns das Unternehmen damals für die unmittelbare Zukunft nannte: Eine Reportingfunktion in der tado° App zur Verfügung stellen. Nun präsentierte das 2011 gegründete Unternehmen eben diese Funktion. Die intelligente Heizungssteuerung passt sich demnach weiterhin in Echtzeit an das Verhalten der Nutzer an und reagiert auf Wetterdaten und Gebäudecharakteristika und schafft zusätzlich noch mehr Transparenz.

tdo mit boxCleanTech & Energieeffizienz News/ München. Die Kunden des Hightech Start-Ups tado° können jetzt anhand einer intuitiven Reportfunktion nachvollziehen, wie tado° für sie intelligent ihre Heizung regelt. Seit November 2012 verkauft tado° die erste Geolocation App der Welt. Sie lässt die Heizung „wissen“, wo die Bewohner der jeweiligen Wohnung sich befinden. Damit sorgt sie dafür, dass in der Wohnung tatsächlich nur geheizt wird, wenn einer der Bewohner zu Hause ist. Das senkt die Heizkosten und schont die Umwelt. Benötigt werden nur wenige Komponenten:  Neben der App, die für iOS und Android heruntergeladen werden kann, bestellt der Nutzer eine kostenfreie Hardware Box, die man einfach selber zuhause installieren kann.

Generelle Funktion der tado°-App

Über die mobile App (Smartphone) oder über die Web-App (Computer) hat der Nutzer Zugriff auf sein tado°-System und kann jederzeit einsehen, wie tado° für ihn die Heizung regelt. Einstellungen können schnell und einfach vorgenommen werden. Beispielsweise können Schlafzeiten eingestellt werden, in denen tado° die Heizung auf eine gewünschte Temperatur absenkt. Für Bewohner ohne Smartphone kann ein intuitiver Zeitplan mit Schlafzeiten und An- und Abwesenheiten eingerichtet werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, die Heizung manuell zu steuern.

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Noch mehr Service für tado°-Nutzer

Christian Deilmann, Mitgründer und Geschäftsführer von tado° erklärt, was neu ist an der Reportfunktion: „Bisher wurde auf dem Startscreen der Web Applikation die aktuelle Innenraumtemperatur für das Zuhause des Kunden und die Außentemperatur des Wohnortes angezeigt. Jetzt steht ein ausführlicher Report zur Verfügung, mit dem der Nutzer jederzeit und an jedem Ort der Welt den Überblick darüber behält, wie tado° für ihn arbeitet und wie der Energieverbrauch optimiert wird.“ 

ReportfunktionJe nachdem, wie genau der Nutzer die tado°-Aktivitäten betrachten möchte, wählt er den Zeitstrahl aufgeteilt nach Stunden oder Tagen aus. Die Reportfunktion veranschaulicht den Temperaturverlauf des gewünschten Zeitintervalls. Auch die Heizaktivität wird in der Übersicht dargestellt. Dunkelblaue Flächen zeigen an, dass in dieser Zeit geheizt wurde. An den farbigen Symbolen kann abgelesen werden, welches Ereignis eingetreten ist und wie tado° daraufhin die Heizung geregelt hat.

Ein einfacher Klick genügt, um weitere Informationen darüber zu bekommen, warum tado° in den jeweiligen Modus gewechselt hat. Wenn beispielsweise der letzte Bewohner das Zuhause verlassen hat, dann wechselt tado° in den Away-Modus und die Temperatur wird abgesenkt. Im Report wird dieses Ereignis mit dem grünen Symbol dargestellt, auf dem ein weißes Männchen abgebildet ist. Gleichzeitig sinkt die Temperaturkurve.

Noch mehr Transparenz

In einem nächsten Schritt möchte das Münchener Start-Up noch mehr Transparenz bieten. Hierzu sollen nicht nur individuell die realen Heizkosten der letzten Monate angezeigt, sondern auch die Kosten für zukünftige Wochen und Monate prognostiziert werden. Eine Reduzierung der Nachttemperatur ließe sich beispielsweise sofort in einer sinkenden Kostenprognose für den nächsten Monat wiedererkennen.

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CeBIT: CODE_n Awards gehen an GREENCLOUDS und Changers.com http://www.cleanthinking.de/cebit-code_n-awards-gehen-an-greenclouds-und-changers-com/ http://www.cleanthinking.de/cebit-code_n-awards-gehen-an-greenclouds-und-changers-com/#respond Fri, 08 Mar 2013 07:09:01 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=35013 CeBIT News / Hannover. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurden gestern auf der Computermesse CeBIT die Gewinner des diesjährigen CODE_n Contests bekannt gekürt. Changers.com aus Berlin erhielten die Auszeichnung als bestes Start-up-Unternehmen, die niederländische Firma GREENCLOUDS gewann in der Kategorie „Emerging Company“. Beide erhalten ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Einen Sonderpreis von Continental erhielten die Berliner carzapp und Codeatelier aus Burgstetten bei Stuttgart.  Gewinner in der Kategorie „Emerging Company“: Eine grüne Cloudlösung CODE_n Award CEBIT Die Niederländer von GREENCLOUDS […]

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CeBIT News / Hannover. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurden gestern auf der Computermesse CeBIT die Gewinner des diesjährigen CODE_n Contests bekannt gekürt. Changers.com aus Berlin erhielten die Auszeichnung als bestes Start-up-Unternehmen, die niederländische Firma GREENCLOUDS gewann in der Kategorie „Emerging Company“. Beide erhalten ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Einen Sonderpreis von Continental erhielten die Berliner carzapp und Codeatelier aus Burgstetten bei Stuttgart. 

Gewinner in der Kategorie „Emerging Company“: Eine grüne Cloudlösung

CODE_n Award CEBIT GreencloudsDie Niederländer von GREENCLOUDS verfolgen mit ihrem Unternehmen das Prinzip „Running the cloud together“. Sie haben eine Technologieplattform entwickelt, die ungenutzte Ressourcen in Rechenzentren für andere verfügbar macht. So haben Firmen einerseits die Möglichkeit, Cloudkapazitäten günstig zu erwerben. Vor allem aber eröffnet sich ihnen eine zusätzliche Einnahmequelle, da sie eigene IT-Kapazitäten verkaufen können, die sie ohnehin nicht benötigen, wenn ihre Server nicht vollständig ausgelastet sind. Bestehende Rechenzentren werden so energieeffizienter genutzt, was die CO2-Belastung signifikant reduziert.

Gewinner in der Kategorie „Startup“: Eine Community von Energiebewussten

ChangersDie Vision von Changers.com steckt schon im Namen: Die Berliner wollen verändern – unser Bewusstsein, unseren Umgang mit Energieressourcen. Über leichte, tragbare Solarmodule kann jeder selbst Energie erzeugen und anschließend sein Handy oder sein Tablet aufladen. Dabei misst das Gerät die Menge an CO2, die eingespart wurde. Die entsprechenden Daten werden in eine Online-Community übertragen und man erhält für jedes eingesparte Gramm CO2 sogenannte Changers Credits, die man gegen nachhaltige Produkte und Dienstleistungen eintauschen kann.

Sonderpreis für carzapp und Homee

carzapp betreibt eine private Carsharing-Plattform, auf der jeder sein Auto vermieten kann. Ein spezielles Hardware-Kit macht es möglich, dass sich das Auto vom Mieter per Smartphone öffnen lässt. Codeatelier hat mit Homee eine preiswerte, einfach zu bedienende Smart-Home-Lösung entwickelt, bei der sich verschiedenste Geräte in der Wohnung über eine App intelligent steuern lassen. Das steigert den Komfort und spart Energie.

Die GFT Technologies AG hatte sich gemeinsam mit Partner wie Ernst & Young und der Deutschen Messe im August 2012 auf der Suche gemacht nach „Smart Solutions for Global Challenges“, nach frischen, innovativen Geschäftslösungen, die zum Gelingen der Energiewende beitragen. 50 junge Unternehmen aus 13 Ländern standen in der finalen Auswahl um die CODE_n Awards. Mit Changers.com und GREENCLOUDS haben es nun ein deutsches und ein niederländisches Unternehmen geschafft.

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Green Gateway Fund finanziert Wachstum der OTI Greentech http://www.cleanthinking.de/green-gateway-fund-finanziert-wachstum-der-oti-greentech/ http://www.cleanthinking.de/green-gateway-fund-finanziert-wachstum-der-oti-greentech/#respond Fri, 08 Mar 2013 06:15:57 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=35005 Wermuth Asset Management gehört derzeit mit dem Green Gateway Fund zu den aktivsten Cleantech-Investoren mit deutschen Wurzeln. Wermuth sitzt in Mainz und hat erst kürzlich in den Elektromobilitäts-Dienstleister The Mobility House investiert. Nun gab Wermuth Asset Management ein Engagement in einem völlig anderen Bereich bekannt: Bis zu sechs Millionen Euro investiert der Fonds nun in die OTI Greentech Group AG, um dem Anbieter nachhaltiger Cleantech-Lösungen das internationale Wachstum zu ermöglichen. Cleantech News / Schweiz, Frankfurt am Main. OTI Greentech deckt mit […]

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Wermuth Asset Management gehört derzeit mit dem Green Gateway Fund zu den aktivsten Cleantech-Investoren mit deutschen Wurzeln. Wermuth sitzt in Mainz und hat erst kürzlich in den Elektromobilitäts-Dienstleister The Mobility House investiert. Nun gab Wermuth Asset Management ein Engagement in einem völlig anderen Bereich bekannt: Bis zu sechs Millionen Euro investiert der Fonds nun in die OTI Greentech Group AG, um dem Anbieter nachhaltiger Cleantech-Lösungen das internationale Wachstum zu ermöglichen.

OTI Greentech Cleaning SolutionsCleantech News / Schweiz, Frankfurt am Main. OTI Greentech deckt mit der Tank- und Schiffreinigung, der Sanierung Öl-kontaminierter Böden oder der Trennung und des Recyclings von Öl aus Abfallströmen, eine breite Palette von Anwendungen der nächsten Generation für Industrie und Abfallwirtschaft ab. OTI Greentech‘s patentierte EcoSOLUT-Produkte wurden bereits erfolgreich von verschiedenen internationalen Schifffahrts-, Öl-Service-und Entsorgungsunternehmen eingesetzt, um beispielsweise – ganz ressourcenschonend – Öl-Reste zurückzugewinnen.

EcoSOLUT-Produkte sind hocheffiziente „grüne“ Chemikalien, welche die Reinigungszyklen verringern und den modernen Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltstandards mehr als handelsübliche Chemikalien gerecht werden. Die deutlich steigende Nachfrage nach den Produkten erfordert vorrangig die Ausweitung des internationalen Vertriebsnetzes von OTI Greentech AG. Die Mittel aus der Finanzierungsrunde sollen hauptsächlich dazu verwendet werden, um die Geschäftstätigkeit vor allem in Nordamerika, dem Nahen Osten und Russland auszudehnen sowie das Firmenportfolio an Schutzrechten und Patenten zu stärken.

OTI Greentech wurde bei der Finanzierungsrunde von der Mountain Partners AG beraten.

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Energiepreis Watt d’Or: Ausgezeichnete Schweizer Cleantech-Innovationen http://www.cleanthinking.de/energiepreis-watt-dor-ausgezeichnete-schweizer-cleantech-innovationen/ http://www.cleanthinking.de/energiepreis-watt-dor-ausgezeichnete-schweizer-cleantech-innovationen/#respond Fri, 08 Mar 2013 05:54:16 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=34999 In der Schweiz ist der Begriff Cleantech wesentlich stärker ausgeprägt wie in Deutschland. Das ist gut für die Schweizer Wirtschaft – und zeigt durchaus Nachholbedarf der deutschen Cleantech-Branche, die zwar existiert, sich aber zu wenig mit dem international gewichtigen Begriff identifiziert. Im Januar hat das Schweizer Bundesamt für Energie diverse Cleantech-Unternehmen mit dem Watt d’Or-Preis ausgezeichnet. Wir stellen die Preisträger einer riesigen Schneekugel vor. Cleantech News / Schweiz. 74 Bewerbungen wurden bis Ende Juli 2012 für den Watt d’Or 2013 […]

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In der Schweiz ist der Begriff Cleantech wesentlich stärker ausgeprägt wie in Deutschland. Das ist gut für die Schweizer Wirtschaft – und zeigt durchaus Nachholbedarf der deutschen Cleantech-Branche, die zwar existiert, sich aber zu wenig mit dem international gewichtigen Begriff identifiziert. Im Januar hat das Schweizer Bundesamt für Energie diverse Cleantech-Unternehmen mit dem Watt d’Or-Preis ausgezeichnet. Wir stellen die Preisträger einer riesigen Schneekugel vor.

Cleantech News / Schweiz. 74 Bewerbungen wurden bis Ende Juli 2012 für den Watt d’Or 2013 eingereicht und von einem Fachexpertenteam evaluiert. Für die Endrunde nominiert wurden schliesslich 24 Beiträge. Unter dem Vorsitz von Chiara Simoneschi-Cortesi kürte die Watt d’Or Jury daraus die folgenden sechs Siegerprojekte.

Kategorie 1 – Gesellschaft: Services Industriels de Genève SIG, Stromsparprogramm éco21 und Energieleistungsvertrag CPE

eco21 Schweiz CleantechDie Services Industriels de Genève SIG setzen aufs Energiesparen. Für das Genfer Energieversorgungsunternehmen ist Energieeffizienz die wichtigste, verfügbarste, umweltfreundlichste und billigste Energiequelle. Darum stellt das Geschäftsmodell der SIG seit fünf Jahren die Energieeffizienz ins Zentrum. „Wir kaufen sie ein, insbesondere mit unserem Stromsparprogramm éco21, und wir verkaufen sie beispielsweise mit unserem Energieleistungsvertrag CPE (Contrat de performance énergétique)“, erklären Cédric Jeanneret und Jean-Marc Zgraggen von der SIG. Kundinnen und Kunden sparen durch einen effizienteren Stromverbrauch Geld, die SIG können auf den Zubau von kostspieligen neuen Netzen und Kraftwerken verzichten und es entstehen qualifizierte neue Arbeitsplätze für Energieeffizienzfachleute. Der Energiemarkt der Zukunft à la genevoise: Ein Erfolgsmodell.

Kategorie 2 – Energietechnologien: Joulia SA, Wärmerückgewinnende Duschwanne Joulia

Effizienz Dusche joulia 2Die sparsamen Schweizerinnen und Schweizer spülen Unmengen an Energie die Kanalisation hinunter. Einfach so, beim Duschen. Pro Haushalt gehen so jedes Jahr bis zu 1`000 Kilowattstunden oder rund 200 Franken den Bach runter. Wer mit Joulia duscht, kann sich das sparen. Die in der Schweiz entwickelte, designte und produzierte Duschwanne Joulia gewinnt die Wärme und damit die Energie aus dem abfliessenden Duschwasser zurück und heizt damit das kalte Frischwasser vor. Resultat: Es braucht weniger Heisswasser aus dem Boiler, der Energiebedarf beim Duschen sinkt um über einen Drittel.

„Bei den Kundinnen und Kunden kommt Joulia sehr gut an, sie ist ja auch sehr elegant. Wer das Funktionsprinzip verstanden hat, der ist begeistert. Joulia eignet sich sowohl für Neubauten als auch für Renovationen und wird einfach anstelle einer herkömmlichen Duschwanne eingebaut. Die einzige zusätzliche Installationsaufwand ist der Anschluss des Wärmetauschers. Die Einsparung von Heisswasser hat auch Einfluss auf andere Systeme im Haus: So kann zum Beispiel der Boiler kleiner ausgelegt werden“, listet Silvana Ripa, CEO der Joulia SA die Vorteile auf. Joulia: Die elegante Energierevolution im Badezimmer: Eine saubere Sache.

Tipp: joulia ist auch auf der ISH 2013 als Aussteller präsent.

Kategorie 2 – Energietechnologien, Spezialpreis der Jury: Export: Maschinenfabrik Rieter AG, Energiesparklappe suction tube ECOrized für Ringspinnmaschinen

Dornröschen spann das Garn noch von Hand, stach sich dabei mit der Spindel prompt in den Finger und fiel in einen 100-jährigen Schlaf. Heute übernehmen riesige Spinnmaschinen diese Arbeit, produzieren immer mehr Garne für den wachsenden internationalen Textilmarkt und verbrauchen dabei Unmengen an Energie. Die weltweit energieeffizientesten Spinnmaschinen werden seit langem von der schweizerischen Rieter AG in Winterthur hergestellt. Von Dornröschenschlaf aber keine Rede: Mit der suction tube ECOrized, einer innovativen Absaugklappe, senkt Rieter den Energieverbrauch ihrer Maschinen auf einen Schlag um weitere 10 Prozent.

Weltweit könnten damit über 6 Milliarden Kilowattstunden Strom eingespart werden, mehr als der Jahresverbrauch der beiden Kantone Aargau und Solothurn. „Und das alles dank eines kleinen Kunststoffteils“, lachen die Mitglieder des Rieter F+E-Teams, das bereits an neuen Innovationen tüftelt.

Kategorie 3 – Erneuerbare Energien

Die Jury hat dieses Jahr in der Kategorie Erneuerbare Energien kein Siegerprojekt gekürt. Robert Keller, Alt-Nationalrat und Jurymitglied Watt d’Or erklärt: „Es waren in dieser Kategorie sehr gute Wettbewerbsbeiträge dabei. Doch es ist wie beim Sport: Eine sehr gute Leistung reicht heute nicht mehr zu einer Medaille, das Projekt muss ausgezeichnet sein.

Die Jury wurde in den letzten Jahren verwöhnt und ist anspruchsvoll geworden. Sie will 2013 nicht Gleiches oder Ähnliches auszeichnen wie im letzten Jahr. Wir freuen uns zwar, dass Initiativen, die wir in Vorjahren prämiert haben, nun dutzendfach multipliziert werden. Das ist ja gerade ein Ziel des Watt d’Or. Echte Exzellenz beinhaltet für die Jury aber auch Erstmaligkeit, Einzigartigkeit, eben echten Pionier- und Innovationsgeist.“ Auch Robert Keller ist 2013 das letzte Mal dabei und gibt sein Amt als Jurymitglied nach sieben Jahren ab.

Kategorie 4 – Energieeffiziente Mobilität: PostAuto Schweiz AG, Brennstoffzellenpostauto

Brennstoffzellenpostauto39 Millionen Liter Diesel verbraucht Postauto jedes Jahr, um seine über 120 Millionen Fahrgäste zu transportieren. Das geht ins Geld, belastet die Umwelt und ist angesichts der unsicheren Preisentwicklung dieses fossilen Treibstoffs ein nicht zu unterschätzendes Unternehmensrisiko. Grund genug für die PostAuto Schweiz AG, ihren Energiekonsum konsequent effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten.

Mit ihrem fünfjährigen Testbetrieb mit fünf Brennstoffzellenpostautos in der Region Brugg, fährt PostAuto pünktlich in die Energiezukunft ab. „Der Klimawandel, die Verknappung der natürlichen Ressourcen und die steigenden Energiekosten bringen neue Herausforderungen. Sie eröffnen aber auch Chancen. Und diese will die Postauto Schweiz AG nutzen. Mit diesem Projekt beweist PostAuto seine Kompetenz, neue Technologien aufs Terrain zu setzen“, sagt Daniel Landolf Mitglied der Konzernleitung Post und Leiter des Konzernbereichs PostAuto.

Kategorie 5 – Gebäude und Raum: CREDIT SUISSE AG, Uetlihof 2

Mit dem Uetlihof 2, der Erweiterung ihres seit 1976 bestehenden Büro-Komplexes im Süden der Stadt Zürich, setzt die Credit Suisse Massstäbe. Der Neubau mit neun Etagen und einer Bürofläche von 38`000 m2 ist das bisher grösste Minergie-P-Eco Gebäude in der Schweiz. Er ist mit dem Label „Gutes Innenraumklima“ zertifiziert und erreicht durch die Optimierung der Herstellungsenergie (graue Energie) und einem umweltfreundlichen Mobilitätskonzept die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft. Im Fokus des Uetlihof 2 steht aber der Mensch: Das energiesparende, gesunde Gebäude und das innovative Smart-Working-Konzept bieten den 2.500 Mitarbeitenden äußerst attraktive Arbeitsbedingungen.

„Unser Ziel waren vor allem zufriedene Mitarbeitende. Umso schöner, dass wir gleichzeitig ein Leuchtturmprojekt für Energieeffizienz und Ökologie realisieren konnten“, freut sich Markus Nater, Leiter des Umweltmanagements der Credit Suisse für die Region Schweiz. „Bei jedem Entscheid für die besten, aber oft teureren Technologien haben wir uns gefragt: Braucht es das wirklich? Und meistens kamen wir zur Erkenntnis: Ja, das ist die Zukunft.“

Kategorie 5 – Gebäude und Raum: Green Datacenter AG, Energieeffizientes Rechenzentrum mit Hochspannungs-Gleichstromtechnik

Unsere moderne Welt funktioniert dank Daten, die in Servern in Rechenzentren gespeichert und in Sekundbruchteilen rund um den ganzen Globus gejagt werden. Der Datenverkehr über Rechenzentren nimmt ständig zu, immer mehr dieser grossen Stromverbraucher werden gebaut. In Lupfig im Kanton Aargau ist seit 2011 das derzeit modernste und gleichzeitig sehr energieeffiziente Rechenzentrum der Green Datacenter in Betrieb. Ein internationaler Show-Case für Schweizer Cleantech.

Denn das Rechenzentrum setzt auf die Hochspannungs-Gleichstromtechnik der schweizerischen ABB. Dank der Eliminierung von Spannungsumwandlungs- und Abwärmeverlusten verbraucht es 20% weniger Strom und setzt damit neue Massstäbe. „Wir haben ein starkes kommerzielles Interesse, den Stromverbrauch unseres Rechenzentrums zu reduzieren. Es ist für uns ein unabdingbarer Wettbewerbsvorteil. Die eigentlichen Cleantech-Produzenten sind hier aber die ABB, HP und auch die Cofely AG. Sie haben die neusten Effizienztechnologien geliefert. Wir sind „nur“ ein early adaptor, aber auch die braucht es im Ceantech-Innovationszyklus, um zeigen zu können, wie man heute Rechenzentren bauen muss“, sagt Franz Grüter, CEO der Green Datacenter AG.

Die Ausschreibung für den Watt d’Or 2014 läuft

Die Ausschreibung für den Watt d’Or 2014 hat bereits begonnen und läuft bis Ende Juli 2013. Die Bewerbungsunterlagen sind zugänglich unter: www.wattdor.ch. Die Preisverleihung des Watt d’Or 2014 findet statt am Donnerstag, 9. Januar 2014 im Kongresszentrum Kursaal in Bern.

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Wie Computer-Server zur ökologischen Heizung werden http://www.cleanthinking.de/cleantech-wie-computer-server-zur-oekologischen-heizung-werden/ http://www.cleanthinking.de/cleantech-wie-computer-server-zur-oekologischen-heizung-werden/#comments Fri, 01 Mar 2013 07:31:13 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=34850 Cleantech bedeutet für uns von CleanThinking.de – dem Magazin für die Technologien der Energiewende – insbesondere, clevere und ressourcenschonende Lösungen zu entwickeln, die beispielsweise bestehende Konzepte intelligent miteinander vernetzen. So gibt es irgendwann Solarzellen, die direkt in Fensterscheiben integriert sind und gleichzeitig eine Art Blendschutz-Funktion übernehmen können. Und gerade auf den Markt strebend gibt es ein Cleantech-Unternehmen, das zwei bisher voneinander isolierte Märkte miteinander verbindet: Den Heizungsmarkt und den derzeit stark expandierenden Markt für Cloud-Computing-Services. Wie das funktioniert, lesen Sie […]

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Cleantech bedeutet für uns von CleanThinking.de – dem Magazin für die Technologien der Energiewende – insbesondere, clevere und ressourcenschonende Lösungen zu entwickeln, die beispielsweise bestehende Konzepte intelligent miteinander vernetzen. So gibt es irgendwann Solarzellen, die direkt in Fensterscheiben integriert sind und gleichzeitig eine Art Blendschutz-Funktion übernehmen können. Und gerade auf den Markt strebend gibt es ein Cleantech-Unternehmen, das zwei bisher voneinander isolierte Märkte miteinander verbindet: Den Heizungsmarkt und den derzeit stark expandierenden Markt für Cloud-Computing-Services. Wie das funktioniert, lesen Sie im folgenden Beitrag.

Mit Servern heizen: Intelligente Geschäftsidee aus Dresden.

Cleantech News / Dresden. Das Dresdner Cleantech-Unternehmen AoTerra GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, zwei Welten miteinander zu verknüpfen und daraus ökonomische wie ökologische Potenziale zu generieren. Die Idee: Computer-Server, die benötigt werden, um Cloud Computing-Services anzubieten, werden nicht zentral in Rechenzentren positioniert, wo sie aufwändig gekühlt werden müssen, sondern in Kellern von neu gebauten Ein- oder Mehrfamilienhäusern oder Firmenzentralen. Dort sollen die Serverschränke nicht nur den IT-Aspekt erfüllen, sondern gleichzeitig als Heizung für das gesamte Gebäude dienen.

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Seit Mai 2012 ist AoTerra mit den beiden Produkten AoHeat (Heizungen) und AoCloud (Server) auf dem deutschen Markt. „Wir sind der einzige Anbieter, der die bislang getrennten Märkte für Wärme und für Rechenleistungen verbindet“, so Dr. Jens Struckmeier, Geschäftsführer Technik von AoTerra. Wie und dass das Prinzip funktioniert, hat AoTerra kürzlich in einer zum Wohnhaus umgebauten ehemaligen Sauerkraut-Fabrik in Dresden unter Beweis gestellt.

Zwölf Computer spenden ihre Abwärme

Dort brummen jetzt zwölf Computer leise im Keller und sorgen mit ihrer Abwärme dafür, einen mit Wasser gefüllten Pufferspeicher zu erhitzen. Besonderer Vorteil: Alle zwölf Wohnungen können so je nach Anforderung beheizt werden. Und das, ganz ohne Heizkosten für die Bewohner, das die Stromkosten für die Server vom Cleantech-Startup AoTerra selbst übernommen werden. René Marcel Schretzmann, in der Geschäftsführung für den kaufmännischen Bereich verantwortlich, ergänzt: „Die Synergieeffekte und daraus resultierenden ökonomischen und ökologischen Vorteile haben schon im ersten Monat unseres Markteintrittes zu über 200 Anfragen geführt.“ In Berlin und Köln sind ähnliche Konzepte wie in Dresden bereits in der Umsetzung.

AoTerra Konzeptdarstellung Cleantech

Ein Wohnungsbesitzer müsse mit Kosten für den feuerfesten Sicherheits-Server-Schrank von 12.000 Euro rechnen – vergleichbar mit den Kosten für eine Wärmepumpe. Voraussetzungen sind allerdings der Passivhaus-Standard des Gebäudes und eine schnelle Internetanbindung. Eine zentrale Lüftungsanlage nutzt die entstehende Abwärme für die Beheizung des Hauses. Sollten die Server einmal ausfallen, sorgt ein elektrischer Heizstab für Ersatz. Für das Projekt in der Sauerkrautfabrik gab es einen Förderbescheid des Landes Sachsen in Höhe von 82.000 Euro. So rechnet sich das Projekt in wenigen Jahren.

Server werden zu virtuellem Rechenzentrum

Das somit in Einzelhaushalten verteilte, dezentrale oder virtuelle Rechenzentrum wird über das Internet zu einem großen virtuellen Rechenzentrum zusammengeschlossen und die Kapazität durch AoCloud im stark wachsenden Cloud-Computing Markt angeboten. Die Servereinheiten kommunizieren über ein Virtual Private Netwerk miteinander. Die durch Rechenprozesse entstehende Wärme wird ohne Leitungsverluste direkt vor Ort genutzt. Vorteile für den Nutzer der AoCloud sind die extrem gute CO2 Bilanz der AoCloud, durch die zweifache Nutzung der eingesetzten Energie und den Wegfall der Klimatisierung. Durch ein ausgeklügeltes System soll auch die Datensicherheit immer gewährleistet werden.

Derzeit ist AoTerra in Deutschland noch recht unbekannt. Sollten sich die ökologisch und ökonomisch klugen Ansätze des Unternehmens allerdings in den ersten Projekten bestätigen, könnte die Ruhe alsbald vorbei sein. Das Konzept könnte rasch Schule machen und einen Beitrag zur deutschen Energiewende leisten, bei der über die Senkung von Heizkosten bislang viel zu wenig nachgedacht wird. Ein weiterer Anlass für bundesweite Aufmerksamkeit für das Konzept steht überdies unmittelbar bevor: AoTerra ist für den Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft nominiert – ob das Konzept AoTerra zum Sieger macht, wird sich am 9. März 2013 entscheiden.

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Hintergrund: AoTerra hat auf seiner AoHeat-Webseite eine „Darstellung der Vorteilhaftigkeit am Beispiel eines KFW 40 Hauses mit 150 Quadratmetern“ veröffentlicht. Das Dokument kann hier direkt als pdf-Datei geöffnet werden.

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XMILE und das kraftstoffsparende Enzym http://www.cleanthinking.de/cleantech-startup-der-woche-8-2013-xmile-und-das-kraftstoffsparende-enzym/ http://www.cleanthinking.de/cleantech-startup-der-woche-8-2013-xmile-und-das-kraftstoffsparende-enzym/#comments Wed, 27 Feb 2013 17:03:07 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=34726 Bereit in der letzten Woche stellte die CleanThinking.de-Redaktion mit ARKTIK ein StartUp der Woche vor, dass sich im Bereich der Mobilität bewegt (hier nachlesen). Auch das aktuelle CleanTech-StartUp der Woche ist in diesem Bereich angesiedelt. Während AKTIK für einen CO2-Ausgleich durch zusätzliche Klimaschutzprojekte einsteht, setzt das Unternehmen, um das es an dieser Stelle geht, bereits im Tank an. Zunächst zum Verständnis: Kraftstoffe unterliegen einem Alterungsprozess. Dieser setzt mit Verlassen der Raffinerie ein und äußert sich in einer Verkettung der Kohlenwasserstoffe. Bis […]

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Bereit in der letzten Woche stellte die CleanThinking.de-Redaktion mit ARKTIK ein StartUp der Woche vor, dass sich im Bereich der Mobilität bewegt (hier nachlesen). Auch das aktuelle CleanTech-StartUp der Woche ist in diesem Bereich angesiedelt. Während AKTIK für einen CO2-Ausgleich durch zusätzliche Klimaschutzprojekte einsteht, setzt das Unternehmen, um das es an dieser Stelle geht, bereits im Tank an.

Zunächst zum Verständnis: Kraftstoffe unterliegen einem Alterungsprozess. Dieser setzt mit Verlassen der Raffinerie ein und äußert sich in einer Verkettung der Kohlenwasserstoffe. Bis der Kraftstoff im Tank des Endkunden landet, kann einige Zeit vergehen. Die Kraftstoffproduzenten haben schon immer versucht, mit chemischen Zusätzen eine vernünftige Kraftstoffqualität z.B. eine bessere Klopffestigkeit zu erzielen.

Unser CleanTech-StartUp der Woche schlägt einen anderen Weg ein, um das gleiche Ziel zu erreichen: Es werden natürlich vorkommende Enzyme als Additiv eingesetzt. Diese werden aus Pflanzen gewonnen und „veredeln“ den Kraftstoff bzw. verbessern seine Qualität. Die pflanzlichen Enzyme „docken“ sich nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip  passenden Moleküle fossiler Brennstoffe an und spalten sie. Dadurch „verkleinert“ sich das Molekül. Welche positiven Effekte dies haben kann, beschreibt der folgende Beitrag.

XMILE: Fakten zum StartUp der Woche

Auszeichnung StartUp der Woche_XMILE KopieUnser StartUp der Woche hat das Produkt, das es vertreibt nicht selbst entwickelt. Es konzentriert sich auf den Vertrieb des Enzym-Additivs. Erfunden und weiterentwickelt wurde das Enzymgemisch in Japan – wohl bereits in den 60er Jahren. „Vor etwa 10 Jahren hat sich der anerkannte Kraftstoffexperte Prof. Dr. Roy Douglas der Queen’s University in Belfast mit dem Produkt befasst und intensive Tests durchgeführt“, erklärt Stephan Hans, Gründer von XMILE und Betreiber des XMILE-ShopsSeitdem verbreitete es sich in Europa und den USA und wird beispielsweise von den US-Streitkräften der NATO eingesetzt.

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XMILE möchte nun den Vertrieb in Deutschland ankurbeln und den biologischen Kraftstoffzusatz bekannt machen. Stephan Hans baut daher seit der Unternehmensgründung im März 2012 in Nagold ein Team um sich auf. „Heute zählt unser Unternehmen vier Mitarbeiter„, erklärt er.

Im ersten Geschäftsjahr wurden 100 Liter des biologischen Zusatzes verkauft. „Bedenkt man, dass XMILE dem Kraftstoff in einem Verhältnis von 1:10.000 beigefügt wird, ist das zufriedenstellend für das erste Jahr“, erklärt der Jungunternehmer. In den kommenden Jahren soll der Absatz steigen. Realistisch? „Da XMILE in allen Kolben- und Verbrennungsmotoren eingesetzt werden kann, lohnt sich XMILE nicht nur für LKW und PKW, sondern auch für Heizölanlagen“, sagt Hans.

Wer sich hinter XMILE verbirgt

Stephan HansDie Geschichte unseres StartUps beginnt mit der Unternehmensgründung im März 2012. Der Gründer Stephan Hans stieß jedoch bereits ein Jahr früher durch einen Zufall auf den biologischen Kraftstoffzusatz.

„Ich bin ein sehr offener, aber auch sehr kritischer Mensch“, erklärt Hans. Nach eingehender Recherche hat er sich daher entschlossen, das Produkt im Selbsttest zu prüfen. Mit seinem eigenen Auto testete er das Enzym ein Jahr lang und war überzeugt. „Meine Erfahrungen wollte ich nicht für mich behalten und habe mich zur Gründung von XMILE entschieden.“

Der Jungunternehmer Stephan Hans war bereits vor der Gründung im Bereich KfZ-Zubehör tätig und ist daher mit Marktstrukturen und Besonderheiten vertraut: „Ich weiß, dass Additive in den vergangenen Jahren nicht nur positive Schlagzeilen hervorbrachten. Es wurde zu viel Schindluder getrieben.“

Dennoch glaubt er an das Produkt, will Transparenz schaffen, offen kommunizieren und das Vertrauen seiner Kunden gewinnen. Das sei besonders wichtig, sagt er, denn schließlich ist „das Auto des Deutschen Heiligtum“.

Welche Wirkungen das Kraftstoff-Additiv haben kann

XMILE ist das einzige rein biologische Brenn- und Kraftstoff-Additiv und enthält mehr als 20 verschiedene Enzyme, die vorwiegend aus grünen Pflanzen gewonnen werden. Ein Teil dieser Enzyme verhindert die Entstehung von Kraftstoff-Schlämmen und löst vorhandene Schlämme auf, so dass die darin gebundene Energie wieder der Verbrennung zur Verfügung steht. „XMILE bewirkt quasi eine biologische Tankreinigung“, versichert Hans.

Enzyme katalysieren als aktive Proteine biochemische Reaktionen. Sie sind essenziell für wichtige Funktionen von Organismen. Aber auch in Waschmitteln und anderen Chemikalien kommen sie zum Einsatz. Im biologischen Additiv XMILE wirken sich Enzyme positiv auf Verbrennungsvorgänge aus. Es stößt molekulare Veränderungen im Kraftstoff an.

Andere Enzyme des XMILE Additivs wiederum, verwandelt die schwer brennbaren nutzlosen Bestandteile des Kraftstoffs (beispielsweise große Kohlenwasserstoff- bzw. Kraftstoff-Moleküle) in besser brennbare bzw. kleinere Kohlenwasserstoffmoleküle.

Xmile Tankstelle: Auto-Additiv schützt den Motor und schont die UmweltDie Enzyme verändern den Kraftstoff an sich nicht, sondern bewirken eine Konzentrationsverschiebung. Dies soll bewirken, dass der Kraftstoff gleichmäßiger und vollständiger verbrennt. Brennrückstände im Motor werden verhindert oder sogar abgebaut. „Somit wird der Kraftstoffverbrauch messbar um bis um 7 bis 15 Prozent gesenkt“, erklärt der Experte.

Besonders wichtig jedoch: Die gleichmäßige Verbrennung schädliche Vibrationen bzw. das „Motorklopfen“. Motor und Katalysator halten länger, da sich die mechanische und thermische Belastung und die Belastung durch Ruß verringert.

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Die bessere Verbrennung verringere zudem den Ausstoß von umweltschädlichen und giftigen Abgasen wie Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffen, Schwefeldioxid und Stickoxiden.

Das Unternehmen zählt positive Effekte vor, während und nach dem Verbrennungsvorgang des Kraftstoffes auf. Vor der Verbrennung ist die bereits erwähnte reinigende Wirkung relevant. Tank, Kraftstoff und Leitungen werden gereinigt, weniger Schwefel-Oxide und Schlämme gebildet. Dies kann auch für das Überwintern von Fahrzeugen positiv sein. Während der Verbrennung verringert das Enzymgemisch schädliche Vibrationen und Druckspitzen im Motor und verringert den Kraftstoffverbrauch. Auch nach der Kraftstoffverbrennung sind positive Effekte erkennbar. So reduziert sich die Rußpartikelbildung und der damit der Rauch, Abgase und Gerüche werden verringert.. Die Katalysator-Wirkung wird verbessert und der Motor geschont.

Verbreitung, und: Warum es XMILE nicht an Tankstellen gibt

xmile_tankstelle_belgien

Tankstelle in Belgien.

XMILE ist für das US Militär zugelassen. „Dort werden nur Betriebsstoffe zugelassen, die sich mindestens fünf Jahre am Markt bewährt haben“, erklärt Hans, um die Erfahrung zu unterstreichen. Auch die NATO verwende das Additiv.

Nach Aussagen des Unternehmens wird XMILE durch das Engagement dort ansässiger Vertriebspartner in Holland und Belgien an einigen Tankstellen dem Kraftstoff schon beigemischt. Der Autofahrer kann entsprechend bereits mit dem Additiv beigemischten Kraftstoff tanken. „Diese Tankstellen haben guten Zulauf, weil die Kunden den Unterschied deutlich spüren,“ erklärt Stephan Hans. In Deutschland sei der gleiche Versuch unternommen worden. Ohne Erfolg, da die Mineralölkonzerne sich dagegen entschieden haben. Aus Angst vor Umsatzeinbußen?

Mehr dazu auch im TV-Beitrag:

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Eine Stunde für den Schutz der Erde http://www.cleanthinking.de/eine-stunde-fur-den-schutz-der-erde/ http://www.cleanthinking.de/eine-stunde-fur-den-schutz-der-erde/#respond Mon, 25 Feb 2013 09:35:56 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=34832 Es ist die wohl größte Freiwilligenaktion des Planeten: Am 23. März werden im Rahmen der WWF Earth Hour wieder Millionen Menschen rund um den Globus von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr die Lichter ausschalten und so ein Zeichen für mehr Umwelt- und Klimaschutz setzen. Parallel dazu hüllen mehrere Tausend Städte ihre wichtigsten Denkmäler in Dunkelheit. In Deutschland, wo die Aktion unter dem Motto „JA zur Energiewende“ steht, haben nach Angaben des WWF Ende Februar bereits über 90 Städte und Gemeinden […]

Der Beitrag Eine Stunde für den Schutz der Erde erschien zuerst auf CleanThinking.de.

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Es ist die wohl größte Freiwilligenaktion des Planeten: Am 23. März werden im Rahmen der WWF Earth Hour wieder Millionen Menschen rund um den Globus von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr die Lichter ausschalten und so ein Zeichen für mehr Umwelt- und Klimaschutz setzen. Parallel dazu hüllen mehrere Tausend Städte ihre wichtigsten Denkmäler in Dunkelheit. In Deutschland, wo die Aktion unter dem Motto „JA zur Energiewende“ steht, haben nach Angaben des WWF Ende Februar bereits über 90 Städte und Gemeinden ihre Teilnahme zugesagt. Privatpersonen können sich ab sofort unter www.earthhour.wwf.de registrieren und sich mit Neuigkeiten sowie Anregungen für ihre persönliche Earth Hour versorgen lassen.

WWF Earth Hour 2013Cleantech News / Berlin. „Das Besondere an Earth Hour ist, dass jeder mitmachen und so ganz einfach für mehr Umwelt- und Klimaschutz eintreten kann“, sagt Antje Schuler, Kampagnenreferentin beim WWF Deutschland. „Das gilt speziell für die Energiewende in Deutschland. Sie braucht die Fürsprache vieler Menschen, damit die Politik nicht vor den Interessen der Industrie- und Atomlobby einknickt.“

Der Erfolg des Projekts entscheide nicht nur über eine umweltverträgliche Energieversorgung in Deutschland, sondern sei auch für ein weltweites Umdenken von Bedeutung: „Die Welt verfolgt die ‚German Energiewende‘. Wenn wir den Umschwung auf erneuerbare Energien schaffen, werden andere Länder folgen“, beschreibt Antje Schuler die Wichtigkeit des Projekts.

Die WWF Earth Hour findet dieses Jahr bereits zum siebten Mal statt. Was 2007 in Sydney begann, weitete sich schnell zu einem globalen Ereignis aus. Ein Jahr später nahmen bereits geschätzte 50 bis 100 Millionen Menschen in 35 Ländern teil, um dem Umwelt- und Klimaschutz ihre Stimme zu geben. Für 2009 wurde anhand registrierter Teilnehmer, Umfragen und des Rückgangs des Energieverbrauchs ermittelt, dass weltweit mehrere hundert Millionen Menschen teilgenommen hatten.

Mit Berlin, Hamburg und Bonn waren im selben Jahr erstmals deutsche Städte bei dem internationalen Event dabei. An der letzten Earth Hour in 2012 nahmen 6.525 Städte in 150 Ländern teil. Rund um den Globus gingen die Lichter weltberühmter Gebäude aus – darunter zum Beispiel Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro.

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Materialbelastung beim Altpapierrecycling http://www.cleanthinking.de/materialbelastung-beim-altpapierrecycling/ http://www.cleanthinking.de/materialbelastung-beim-altpapierrecycling/#respond Thu, 21 Feb 2013 07:00:13 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=32237 Wer entfernt schon die Kunststoffringe aus dem leeren Schreibblock oder reißt das Plastik aus dem Schokoladen-Adventskalender bevor er ihn wegwirft? Zumindest tut das nicht jeder. So geraten Störstoffe und Verunreinigungen ins Altpapier, die während des Recyclingprozesses abgelöst werden müssen, bevor das Material als Papierbrei weiterverarbeitet werden kann. Die separierte Masse, das so genannte „Reject“, wird anschließend zerkleinert und entwässert, um es entsorgen oder für die eigene Energienutzung einsetzen zu können. Da Papiermaschinen 24 Stunden am Tag laufen, bestehen auch hohe […]

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Wer entfernt schon die Kunststoffringe aus dem leeren Schreibblock oder reißt das Plastik aus dem Schokoladen-Adventskalender bevor er ihn wegwirft? Zumindest tut das nicht jeder. So geraten Störstoffe und Verunreinigungen ins Altpapier, die während des Recyclingprozesses abgelöst werden müssen, bevor das Material als Papierbrei weiterverarbeitet werden kann. Die separierte Masse, das so genannte „Reject“, wird anschließend zerkleinert und entwässert, um es entsorgen oder für die eigene Energienutzung einsetzen zu können. Da Papiermaschinen 24 Stunden am Tag laufen, bestehen auch hohe Anforderungen an die Zerkleinerungsmaschinen. Sie müssen für den Dauerbetrieb geeignet und außerdem leicht und schnell zu warten sein, damit es zu keiner Verzögerung in der Produktion kommt. Deshalb müssen die Shredder robust sein und mit dem nassen Material umgehen können. Die Erdwich Zerkleinerungssysteme GmbH hat dafür spezielle Modelle entwickelt, die individuell angepasst werden können.

Anlage zur Aufbereitung des nassen Rejects

Anlage zur Aufbereitung des nassen Rejects

CleanTech & Ressourceneffizienz News/ München. Pro Kopf wurden 2010 deutschlandweit rund 243 kg Papier verbraucht, was einem Gesamtverbrauch von knapp 20 Millionen Tonnen entspricht. Davon konnten mehr als 15 Tonnen aufbereitet und wiederverwendet werden. Somit ergibt sich ein Altpapiereinsatz von 70 Prozent in der verarbeitenden Industrie – eine Steigerung von 21 Prozent während der vergangenen 20 Jahre. Gleichzeitig wachsen aber auch die Ansprüche an Nachhaltigkeit und Wiederverwendbarkeit, weshalb die Industrie hier beständig an weiteren Verbesserungen arbeitet. So erweiterte beispielsweise das Recyclingunternehmen mit der schnellsten Anlage Europas seine Prozesslinien um einen individuellen Shredder für Störstoffe.

Waste to Energy – Vom Müll zum Energieträger

Die Maschine der Erdwich Zerkleinerungssysteme GmbH wird bei der Aufbereitung von braunem Papier eingesetzt. Dazu wird die Papiermasse in einem so genannten „Pulper“, einem großen Rührwerksbehälter aufgelöst, bevor sie als nasser Brei weiterverarbeitet werden kann. Dabei wird das Reject, also Störstoffe und Verunreinigungen wie Plastik oder Metalle, herausgefiltert. „Bei einem täglichen Durchsatz von 1.900 Tonnen fallen zwischen 100 und 150 Tonnen Reject an“, so Reinhard Hirschmiller, Produktionsleiter bei der Erdwich Zerkleinerungssysteme GmbH.

Reststoffe werden auf Größe von unter 50 Millimeter zerkleinert

Reststoffe werden auf Größe von unter 50 Millimeter zerkleinert

Die separierte Masse wird in mehreren Schritten zerkleinert, entwässert und vom Unternehmen zur Eigenenergiegewinnung genutzt. Nach dem Motto „Waste to Energy“ wird der aufbereitete Abfall dort als Ersatzbrennstoff (EBS) weiterverwendet. „Mit unserer Maschinentechnik werden die Reststoffe auf eine Größe von unter 50 Millimeter zerkleinert und dann in Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen verfeuert. Von dort aus gelangt die Energie etwa in Form von Prozessdampf oder Nahwärme wieder zurück zu größeren Industriebetrieben – wie Papierfabriken“, erklärt Hirschmiller. Die Branche versorgt sich gewissermaßen selbst mit Energie.

Spezielle Schottwände schützen vor Feuchtigkeit und Verschleiß

Die Maschine wurde von Erdwich eigens für die Aufbereitung des nassen Rejects konstruiert. Im Nassbereich sind hochwertige, funktionssichere Dichtsysteme erforderlich, die Lager und Getriebe vor eindringendem Wasser schützen. „Deshalb haben wir die Anlage mit Dichtungselementen und so genannten Schottwänden ausgerüstet“, so Hirschmiller. Die verschleißgeschützte Schottwand trennt das Schneidwerk von der vorgelagerten Dichtung mittels Stoffbuchse, die die eigentliche Lagerabdichtung durch eine Labyrinthdichtung zusätzlich schützt. Damit fungiert die Schottwand gleichzeitig auch als Verschleißschutz, da das Maschinengehäuse weder mit der Lagerung noch mit dem Produkt in Kontakt kommt. Außerdem ist die Maschinenlagerung durch die mit wenigen Handgriffen austauschbare Stoffbuchsenabdichtung zuverlässig vor dem Eindringen von Flüssigkeiten und Staub geschützt.

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Dauerbetrieb der Aggregate von zentraler Bedeutung

Besonderes Augenmerk liegt bei Papiermaschinen auf der Dauerbetriebssicherheit der Aggregate, da die Anlage 24 Stunden am Tag ohne Unterbrechung läuft. Deshalb ist es im Wartungsfall oder bei Verklemmen eines Störstoffes wichtig, dass der Shredder verfahrbar aufgestellt ist, damit er aus der Prozesskette herausgenommen werden kann, ohne dass die Produktion unterbrochen werden muss. In manchen Fällen wird sogar ein zusätzlicher Zerkleinerer installiert, der auf Stand-by steht und mit dem die Anlage im Ernstfall weiter betrieben werden kann. Ob dies notwendig ist, kann je nach den Gegebenheiten entschieden und von Erdwich individuell konzipiert werden. „Jeder Kunde hat seine eigenen Spezifikationen, die den Einbau von Einzelkomponenten bestimmter Hersteller erfordern. Deshalb muss jedes Bauteil entsprechend der Vorgaben durch unsere Konstruktion umgeschlüsselt und individuell angepasst werden“, erklärt Hirschmiller. So waren in diesem Fall durch die Einbindung der Maschine in die Gesamtsteuerung ein 100-prozentiger Signalaustausch und ein entsprechend hoher Planungsaufwand von Nöten. „Hierfür erstellen unsere Techniker ausführliche, kundenspezifische, projektbezogene Dokumentationen“, so Hirschmiller weiter. „Denn am Ende ist wichtig, dass unsere Anlagen für lange Zeit den höchsten Anforderungen entsprechen.“

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Skoda unterstützt Umweltschutzprojekt „GreenFuture“ http://www.cleanthinking.de/skoda-unterstuetzt-umweltschutzprojekt-greenfuture/ http://www.cleanthinking.de/skoda-unterstuetzt-umweltschutzprojekt-greenfuture/#respond Wed, 20 Feb 2013 06:45:40 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=34569 Skoda scheint große Pläne zu haben: Das Unternehmen gab bekannt, mehr in den Umwetlschutz zu investieren und das Projekt „GreenFuture“ zu unterstützen. Der Aufbruch also in eine grüne Zukunft? Fest steht, das Ziel, welches kommuniziert wurde: Die Skoda-Produktion soll 25 Prozent ressourcenschonender werden. Die Schwerpunkte liegen neben der nachhaltigen Fertigung laut Unternehmensangaben zudem auf verbrauchseffizienten Fahrzeugen, umweltfreundlichem Vertrieb und Kundendienst. Das Projekt „GreenFuture“ an sich ist Teil der Umwelt-Ziele des Volkswagen Konzerns bis 2018. Energieeffizienz News / Weiterstadt. Ziel der […]

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Skoda scheint große Pläne zu haben: Das Unternehmen gab bekannt, mehr in den Umwetlschutz zu investieren und das Projekt „GreenFuture“ zu unterstützen. Der Aufbruch also in eine grüne Zukunft? Fest steht, das Ziel, welches kommuniziert wurde: Die Skoda-Produktion soll 25 Prozent ressourcenschonender werden. Die Schwerpunkte liegen neben der nachhaltigen Fertigung laut Unternehmensangaben zudem auf verbrauchseffizienten Fahrzeugen, umweltfreundlichem Vertrieb und Kundendienst. Das Projekt „GreenFuture“ an sich ist Teil der Umwelt-Ziele des Volkswagen Konzerns bis 2018.

SKODA investiert in 'grŸne' Zukunft

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Quelle: Skoda Auto Deutschland GmbH

Energieeffizienz News / Weiterstadt. Ziel der SKODA „GreenFuture“-Strategie sei es, die Nachhaltigkeit des Unternehmens zu verbessern. Im Fokus stehen effiziente Fahrzeuge und ein sparsamerer Umgang mit Ressourcen im gesamten Unternehmen. Eine um 25 Prozent geringere Energie- und Wassernutzung, weniger Emissionen und noch stärkeres Recycling bis 2018 stehen im Mittelpunkt der Anstrengungen der Skoda Produktion. Damit plant der tschechische Autohersteller zu den Zielen der Umweltstrategie des Volkswagen Konzerns bis 2018 beizutragen.

Die Prinzipien von Green Future

Die Prinzipien von „GreenFuture“ sind Teil der Skoda Wachstumsstrategie 2018. Ziele sind verbesserte Wirtschaftsergebnisse bei geringerer Umweltbelastung. Alle Umwelt-Aktivitäten zur weiteren Reduzierung des Ressourcenverbrauchs sollen nun im „GreenFuture“-Projekt unter der Leitung eines Expertenteams zusammengefasst und koordiniert werden.

Das Projekt soll auf drei Säulen stehen: GreenProduct, GreenFactory und GreenRetail. Im Rahmen der konzernweiten Umwelt-Strategie wird Skoda versuchen die eigene Fertigung bis 2018 um 25 Prozent umweltgerechter zu gestalten. Fokussiert werden im Rahmen von GreenFactory insbesondere Stellgrößen wie der Energie- und Wasserverbrauch oder die entstehende Abfallmenge bei der Herstellung pro Fahrzeug sowie Emissionen wie CO2 und sogenannter VOC (Volatile Organic Compounds), wie sie etwa beim Lackieren der Karosserien entstehen.

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GreenProdukt und GreenRetail

GreenProduct beschäftigt sich mit nachhaltiger Mobilität, die derzeit vor allem die umweltschonenden Modelle GreenLine und Green tec darstellen. Alle neuen SKODA Fahrzeuge sind darüber hinaus zu mindestens 85 Prozent recyclingfähig.

Die dritte Säule ist GreenRetail, also umweltschonende Händlerbetriebe und Werkstätten. Bestandteile davon sind etwa sogenannte Umwelt-Audits, also Prüfungen auf Einhaltung von Umweltstandards, die Würdigung der Händler mit dem „Grünen Siegel“ oder Aktionen wie der „Frühjahrsputz 2012“. Dabei haben rund 95 Tonnen unbrauchbares oder ausgesondertes Material die Lager der Service-Partner in Tschechien verlassen und konnten zu fast 90 Prozent weiterverarbeitet werden.

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LG bringt neuen Wärmepumpentrockner RC 8055 APZ in den Handel http://www.cleanthinking.de/waermepumpentrockner/lg-bringt-neuen-waermepumpentrockner-rc-8055-apz/ http://www.cleanthinking.de/waermepumpentrockner/lg-bringt-neuen-waermepumpentrockner-rc-8055-apz/#comments Tue, 19 Feb 2013 06:26:12 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=34519 In unserem Special zum Thema Wärmepumpentrockner erfahren Hausfrauen und Hausmänner jede Menge über die neuartige Wärmepumpentechnologie, die Trockner so viel energiesparender und effizienter machen. Neben vielen Modellen von Bauknecht, Miele, Bosch, BSH und Co. macht sich gerade auch LG einen Namen mit besonders energiesparenden Modellen. Der neue Wärmepumpentrockner RC 8055 APZ von LG, der beispielsweise hier im Internet gekauft werden kann, verfügt über Sensoren, die ständig überwachen, wie viel Trocknungszeit eigentlich noch nötig ist. Cleantech & Effizienz News / Ratingen. […]

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In unserem Special zum Thema Wärmepumpentrockner erfahren Hausfrauen und Hausmänner jede Menge über die neuartige Wärmepumpentechnologie, die Trockner so viel energiesparender und effizienter machen. Neben vielen Modellen von Bauknecht, Miele, Bosch, BSH und Co. macht sich gerade auch LG einen Namen mit besonders energiesparenden Modellen. Der neue Wärmepumpentrockner RC 8055 APZ von LG, der beispielsweise hier im Internet gekauft werden kann, verfügt über Sensoren, die ständig überwachen, wie viel Trocknungszeit eigentlich noch nötig ist.

Wärmepumpentrockner LG RC 8055 APZCleantech & Effizienz News / Ratingen. Der neue Trockner RC 8055 APZ von LG Electronics (LG) überzeugt durch besonders wäscheschonende und stromsparende Leistung. Mit dem neuen Modell erweitert LG schrittweise sein Trocknersortiment. Das neue Modell ist mit dem Eco Hybrid System ausgestattet, betont Sylke Wendt, Group Product Manager Home Appliance: „Das Eco Hybrid System von LG gibt dem Verbraucher die Möglichkeit, die Wäsche je nach Bedarf in kürzerer Zeit zu trocknen oder den ohnehin niedrigen Energieverbrauch weiter zu reduzieren.“ Die neue Serie ist überaus ressourcenschonend und trocknet mit der richtungsweisenden Energieeffizienzklasse A-50%.

Die Wäschetrockner der Eco Hybrid Familie verfügen über Sensoren, die permanent die noch benötigte Trocknungszeit ermitteln und die Temperatur überwachen – der optimale Trockengrad für verschiedenste Textilien ist damit sichergestellt.

Eco Hybrid System als LG Technologie-Highlight

Das Eco Hybrid System kennzeichnet die Kombination von zwei Trockensystemen: Zusätzlich zum konventionellen Heizsystem ist eine Wärmepumpe integriert. Diese Kombination ermöglicht es je nach Bedarf zwischen dem Speed- und Eco-Modus zu variieren. Der Verbraucher kann individuell zwischen besonders geringem Energieverbrauch und schneller Trocknung entscheiden. Aber auch im Speed-Modus fällt die Energieeffizienz mit A-15% sehr positiv aus.

Der Speed-Modus schafft mit der Kombination von Wärmepumpe und konventionellem Heizsystem 16,5 Minuten Trockenzeit je kg und eine deutliche Zeitersparnis von 32 Minuten je 4 kg Wäsche. Im Eco-Modus kommt ausschließlich die Wärmepumpe zum Einsatz. Die Trockenzeit beträgt 23 Minuten je kg und das Trocknen in diesem Modus ist bei 55 Grad besonders wäscheschonend, reduziert Falten und verhindert das „Schrumpfen“ der Wäsche.

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Der selbstreinigende Kondensator sorgt für mehr Komfort und die Sicherheit eines gleichbleibend niedrigen Energieverbrauchs. Die aufwendige manuelle Reinigung des Wärmetauschers gehört beim RC 8055 APZ der Vergangenheit an. Durch die Reinigung mit Wasserdruck wird sichergestellt, dass der Kondensator stets von Flusen befreit wird, was den gleichbleibend niedrigen Energieverbrauch garantiert.

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CleanTech-StartUp der Woche 7 – 2013: ARKTIK und das klimaneutrale Autofahren http://www.cleanthinking.de/cleantech-unternehmen/startups/arktik-und-das-klimaneutrale-autofahren http://www.cleanthinking.de/cleantech-unternehmen/startups/arktik-und-das-klimaneutrale-autofahren#respond Mon, 18 Feb 2013 14:10:51 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=34428 Der Klimawandel, das Zwei-Grad-Ziel, das Reduzieren von Treibhausgasemissionen – Schlagworte die aktueller nicht sein könnten und das Tätigkeitsfeld des StartUps der Woche knapp umreißen. Wie aktuelle Studien beweisen, sind Klimaschutz und Nachhaltigkeit nicht nur ein Thema im Privaten, sondern vor allem auch ein Wettbewerbsfaktor für Unternehmen.  Im Widerspruch dazu steht das Verhalten vieler Menschen und Unternehmen im Alltag: Das Autofahren ist zum festen Bestandteil des Lebens geworden, macht uns unabhängiger, schneller, bequemer. Die Kehrseite: In Deutschland verursachen jährlich etwa 41 […]

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Der Klimawandel, das Zwei-Grad-Ziel, das Reduzieren von Treibhausgasemissionen – Schlagworte die aktueller nicht sein könnten und das Tätigkeitsfeld des StartUps der Woche knapp umreißen. Wie aktuelle Studien beweisen, sind Klimaschutz und Nachhaltigkeit nicht nur ein Thema im Privaten, sondern vor allem auch ein Wettbewerbsfaktor für Unternehmen. 

Im Widerspruch dazu steht das Verhalten vieler Menschen und Unternehmen im Alltag: Das Autofahren ist zum festen Bestandteil des Lebens geworden, macht uns unabhängiger, schneller, bequemer. Die Kehrseite: In Deutschland verursachen jährlich etwa 41 Millionen PKW rund 105 Millionen Tonnen CO2. Dies entspricht 12 Prozent der bundesweiten CO2-Emissionen. Die Elektrifizierung der Mobilität wird zwar von der Bundesregierung, Initiativen, Unternehmen und Verbänden vorangetrieben, kommt jedoch nur langsam in Gang. Das Abgas-Problem wird daher vermutlich noch mindestens 20 Jahre bestehen.

Was also so lange tun, wenn man nicht auf das Auto verzichten kann oder möchte? Der beste Klimaschutz ist es, Treibhausgase zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren. Solange Treibhausgase durch menschliches Handeln entstehen, bietet der CO2-Ausgleich eine zeitgemäße und wirkungsvolle Alternative, um dem Klimawandel zu begegnen“, so die Überzeugung unseres CleanTech StartUps der Woche. Das Ergebnis: Die Tankkarte zum klimaneutralen Autofahren. Mit dieser können Autofahrer Verantwortung für die nicht vermeidbaren CO2-Emissionen ihres PKW übernehmen.

Um die CO2-Emissionen von 50 Litern Benzin einzusparen, müsste man jedoch beim Duschen 110 Tage auf warmes Wasser verzichten oder 347 Tage kein Licht einschalten (Single-Haushalt). Da sich dies eher schwierig gestaltet, hat das CleanTech StartUp der Woche eine andere Idee entwickelt.

ARKTIK: Fakten zum StartUp der Woche

Auszeichnung StartUp der Woche_ARKTIK

Die ARKTIK GmbH wurde 2008 von einem jungen dreiköpfigen Team gegründet. Sitz des Klimaschutz-StartUps ist die Hansestadt Hamburg. Heute umfasst das Team bereits acht Köpfe und hat zahlreiche Kooperationspartner für sich gewinnen können. Darunter der TÜV Nord, Jet, euroShell, der NABU. Die Idee:  Gemeinsam für den Klimaschutz eintreten. Wie genau, wird an späterer Stelle erklärt…

Dass diese Idee eine gute mit Potenzial ist, zeigen verschiedene Auszeichnungen und Nominierungen, die das unabhängige StartUp bereits vorweisen kann: In einer Studie der Verbraucherzentrale hat ARKTIK den 2. Platz belegt und in den Kategorien „Realitätsnahe Berechnung“ und „Qualität der Kompensation“ ein „sehr gut“ erhalten. Außerdem wurde das Unternehmen von der AUTO BILD – u.a. neben dem Hybridfahrzeug Toyota Prius – als eine von zehn Umweltinnovationen für das grüne Lenkrad nominiert.

Die Zielgruppe des Unternehmens ist zweigeteilt: Einerseits können sich Privatpersonen durch die Nutzung der ARKTIK Karte beim Tanken an Klimaschutzprojekten beteiligen und so einen Beitrag zur Emissionsreduktion leisten. Andererseits richtet sich ARKTIK als Full Service Anbieter im Bereich Klimaschutz bzw. „externer Klimaschutzbeauftragter“ auch an Unternehmen, deren Mitarbeiter, Logistiker, Fuhrparkmanager.

Wer sich hinter ARKTIK verbirgt

ARKTIK GründerARKTIK wurde 2008 von drei Doktoranden gegründet und ging als Spin-Off aus dem Institut für Technologie- und Innovationsmanagement an der Technischen Universität Hamburg-Harburg hervor.

Während ihres Studiums an der TU Hamburg-Harburg lernten sich das Gründungsteam der ARKTIK GmbH kennen. „Im Rahmen des Studiums waren das Entwickeln von kreativen und innovativen Ideen sowie das Thema Gründung stets präsent“, erklärt Dr. Florian Skiba, Geschäftsführer und Gründer. Kein Wunder also, dass sich Dr. Florian Skiba (links im Bild) gemeinsam mit Dr. Dominic de Vries (Mitte) und Dr. Frank Tietze (rechts im Bild) während ihren Promotionen am Lehrstuhl für Innovationsmanagement dazu entschloss, ein Unternehmen zu gründen. „Das Studium hat uns einen sehr fruchtbaren Boden zur Verfügung gestellt, auf dem gute Ideen wachsen konnten. Schließlich kam uns die Idee von ARKTIK als Klimaschutzunternehmen“, so Florian Skiba weiter. 

Die ARKTIK Karte im FlyDie Idee einen CO2-Ausgleich für Flugreisen zu schaffen, war bereits etabliert und von der Gesellschaft akzeptiert. Den Gründern kam die Idee, dieses Konzept in den Alltag zu übertragen. Sie suchten nach Gründen, warum es diese Leistung nicht auch für Autofahrten gab. Das Ergebnis: Die Akzeptanz und das Interesse an solchen Projekten ist durchaus vorhanden: 72 Prozent der deutschen Autofahrer halten CO2-Kompensation für eine sinnvolle Maßnahme, aktiv das Klima zu schützen. Jedoch sei die Umsetzung mit einem höheren Aufwand – zum Beispiel dem Führen eines Fahrtenbuches – verbunden. „Es ist eben leichter bei der Flugbuchung einen Haken für den CO2-Ausgleich zu setzen, als selbst tätig zu werden“, so die Theorie des Gründerteams.

Die Lösung: Es sollte eine Automatisierung geschaffen werden, welche die Handhabung extrem vereinfacht. Entstanden ist die ARKTIK Tankkarte. Florian Skiba stellt fest: „Tankkarten gab es ja bereits. Das war keine Neuheit und die Akzeptanz bei den Nutzern damit bereits vorhanden.“ Die Unternehmensidee war geboren.

Liebe Leserinnen und Leser – in jeder Woche wird ein spannendes CleanTech-StartUp  vorgestellt. StartUps können sich mit einer Mail an startups@cleanthinking.de bei der CleanThinking-Redaktion bewerben. Wir freuen uns über Hinweise und Empfehlungen und sind gespannt, was die CleanTech-Welt bewegt!

Lesen Sie hier den zweiten Teil des StartUp-Porträts:

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