Energie – CleanThinking.de http://www.cleanthinking.de News und Hintergründe zu umweltfreundlichen Technologien und nachhaltiger Energiewende Sat, 16 Dec 2017 13:26:57 +0000 de-DE hourly 1 STORNETIC: Schwungrad-Energiespeicher im Smart Grid-Test bei EDF http://www.cleanthinking.de/cleantech-startup/stornetic-schwungrad-energiespeicher-smart-grid-edf/ http://www.cleanthinking.de/cleantech-startup/stornetic-schwungrad-energiespeicher-smart-grid-edf/#respond Sat, 16 Dec 2017 13:26:57 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43992 Welche Speicher-Technologien können wir nutzen, um das Angebot fluktuierender erneuerbarer Energien auszugleichen und an die ebenfalls schwankende Nachfrage anzupassen? Das Cleantech-Startup STORNETIC beantwortet diese Frage mit der Konzeption eines Schwungrad-Energiespeichersystems. Dazu wird Rotationsenergie genutzt. Vorteil: Hohe Anzahl an Ladezyklen. Getestet wird die Clean Technology jetzt in einem Projekt mit dem französischen Energieversorger EDF. Smart Grid & Energiespeicher News / 16.12.2017. STORNETIC nennt sein Energiespeichersystem DuraStor. Mitte September hat das in Jülich ansässige Cleantech-Unternehmen erstmals ein solches System zu EDF nach […]

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Welche Speicher-Technologien können wir nutzen, um das Angebot fluktuierender erneuerbarer Energien auszugleichen und an die ebenfalls schwankende Nachfrage anzupassen? Das Cleantech-Startup STORNETIC beantwortet diese Frage mit der Konzeption eines Schwungrad-Energiespeichersystems. Dazu wird Rotationsenergie genutzt. Vorteil: Hohe Anzahl an Ladezyklen. Getestet wird die Clean Technology jetzt in einem Projekt mit dem französischen Energieversorger EDF.

Cleantech-Startup STORNETICSmart Grid & Energiespeicher News / 16.12.2017. STORNETIC nennt sein Energiespeichersystem DuraStor. Mitte September hat das in Jülich ansässige Cleantech-Unternehmen erstmals ein solches System zu EDF nach Paris geliefert – dort kommt es im Rahmen es Smart Grid Projekts zum Einsatz. Das Projekt hat zum Ziel, die Leistung der Schwungradtechnologie im Kontext einer modernen Netzumgebung und spezieller Kundenbedürfnisse zu bewerten.

In dem Standort nahe Paris hat EDF ein sogenanntes „Concept Grid“ aufgebaut. Dort können echte Verteilnetze nachgebildet werden. Das Concept Grid besteht aus zehn Kilometern realer elektrischer Mittel- und Niederspannungsnetze. Es hat mehrere Umspannwerke und Testbereiche, eine Umgebung bestehend aus fünf kleinen Häusern, die mit örtlicher Stromerzeugung ausgestattet sind. Auf diese Weise kann man individuell angepasste Tests durchführen.

So soll DuraStor von STORNETIC unter realitätsnahen Bedingungen getestet werden. Insbesondere steht die Frage im Raum, wie Industriekunden in ihren Micro Grids von den Schwungrädern profitieren und Erneuerbare Energien zwischenspeichern können. Dabei dient es aber eher als Kurzzeitspeicherlösung – und damit als Alternative zu Batteriespeichern. Eigentlich sollte der Speicher schon im Juni geliefert werden. Am Ende wurde es September.

Anders als herkömmliche Speichertechnologien behält das Schwungrad seine volle Kapazität über die gesamte Lebenszeit, wobei es die Vorteile von mechanischer Energiespeicherung, wie Robustheit und Belastbarkeit, mit den Vorteilen von Modularität und schneller Installation kombiniert. Das Gerät funktioniert rein mechanisch – ohne Verwendung von Chemikalien – und ist aus wiederverwertbaren Materialien hergestellt.

STORNETIC Schwungradspeicher funktionieren rein mechanisch

Der Schwungrad-Energiespeicher DuraStor arbeitet rein mechanisch und wandelt elektrische Energie in Rotationsenergie und wieder zurück. Das System ist für eine sehr hohe Anzahl Ladezyklen konzipiert und behält während der gesamten Lebensdauer seine volle Kapazität und Leistung. Nach Angaben des Cleantech-Startups sollen mehr als 1 Million Ladezyklen möglich sein.

Anwendungsbereiche generell sind: Netzdienstleistungen, Micro Grids und Inselnetze, Hybrid-Systeme (beispielsweise mit Blockheizkraftwerken oder Batterien), Bremsenergie von Schienenfahrzeugen und Windenergie. Auch die Stadtwerke München haben einen entsprechenden Energiespeicher seit 2015 im Einsatz.

Lesen Sie auch: Frankreich und Deutschland basteln am Smart Grid

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Umkämpfter Stromspeicher-Markt: Hager Group übernimmt E3/DC http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/stromspeicher-markt-hager-group-uebernimmt-e3dc-43961-2/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/stromspeicher-markt-hager-group-uebernimmt-e3dc-43961-2/#respond Wed, 13 Dec 2017 19:53:05 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43961 Der deutsche Markt für Stromspeicher für Privat, Gewerbe, Quartier und Industrie ist klein und umkämpft. Für Platzhirsche bietet das die Möglichkeit, die Technologie weiterzuentwickeln und wirklich nachhaltig zu wachsen. Genau das hat die Hager Group nun offenbar vor: Das Familienunternehmen aus dem Saarland hat mit E3/DC aus Osnabrück einen dieser Platzhirsche übernommen – und zwar vom norddeutschen Energieversorger EWE. Stromspeicher News / 13.12.2017. Die Hager Group, Spezialist für elektrotechnische Installationen in Wohn-, Industrie- und Gewerbeimmobilien, steigt in den deutschen Stromspeicher-Markt […]

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Der deutsche Markt für Stromspeicher für Privat, Gewerbe, Quartier und Industrie ist klein und umkämpft. Für Platzhirsche bietet das die Möglichkeit, die Technologie weiterzuentwickeln und wirklich nachhaltig zu wachsen. Genau das hat die Hager Group nun offenbar vor: Das Familienunternehmen aus dem Saarland hat mit E3/DC aus Osnabrück einen dieser Platzhirsche übernommen – und zwar vom norddeutschen Energieversorger EWE.

Stromspeicher Hersteller E3/DC gehört jetzt zu HagerStromspeicher News / 13.12.2017. Die Hager Group, Spezialist für elektrotechnische Installationen in Wohn-, Industrie- und Gewerbeimmobilien, steigt in den deutschen Stromspeicher-Markt ein. Das traditionsreiche Familienunternehmen mit einem Jahresumsatz von 1,9 Milliarden Euro hat die Osnabrücker E3/DC GmbH von EWE übernommen. Die Übernahme soll zum 1. Januar kommenden Jahres wirksam werden.

Stromspeicher als ideale Ergänzung des Portfolios

E3/DC gilt neben Sonnen, SENEC und Solarwatt als einer der Platzhirsche im deutschen Stromspeicher-Markt. Für Hager ist das Portfolio der Osnabrücker eine „ideale Ergänzung“ zu den außerdem angetenen Energiemanagement-Komponenten. Hager ist Spezialist für Technikzentralen, aber auch für Ladesäulen für Elektrofahrzeuge und die Steuerungs-Software. Das Leistungsspektrum reicht von der Energieverteilung über die Leitungsführung und Sicherheitstechnik bis zur intelligenten Gebäudesteuerung.

Durch die Integration von E3/DC in die Hager Group steigen nun die Entwicklungschancen der Produkte rund um Stromspeicher. Gerade in den Sektoren, in denen Hager bereits aktiv ist, dürften sich auch Vertriebschancen ergeben. Und schließlich ist Hager mit eigener Produktion in 25 Ländern aktiv: Die Internationalisierung dürfte das ebenfalls entscheidend erleichtern.

Mit dem Schritt der Veräußerung verlässt EWE die Wertschöpfungsstufe der Herstellung von Produkten und positioniert sich weiterhin als Anbieter von Dienstleistungen. In Hager erhält E3/DC einen geeigneten Partner zur Bewältigung der nächsten Wachstumsstufe. EWE vermarktet die E3/DC-Hausspeichersysteme im EWE-Gebiet unter einer anderen Marke. Eine Kooperation soll weiterhin bestehen bleiben.

Hinweis: Der Autor dieses Artikels war früher als PR-Berater für E3/DC aktiv. Derzeit bestehen keine Geschäftsbeziehungen.

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Baywa übernimmt insolventen Energiedienstleister Clean Energy Sourcing CLENS http://www.cleanthinking.de/energie/baywa-uebernimmt-CLENS-insolventen-energiedienstleister-clean-energy-sourcing/ http://www.cleanthinking.de/energie/baywa-uebernimmt-CLENS-insolventen-energiedienstleister-clean-energy-sourcing/#respond Mon, 11 Dec 2017 11:12:14 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43869 Das ging schnell: Am 8. Dezember 2017 hat BayWa r.e. mit dem Insolvenzverwalter Dr. Philipp Hackländer, White & Case, einen Vertrag zur Übernahme des Geschäftsbetriebs der insolventen Clean Energy Sourcing Gruppe (CLENS) vereinbart. Durch diese Übernahme baut die BayWa r.e. ihre Aktivitäten in den Geschäftsbereichen Direktvermarktung, Grünstromversorgung und Flexibilitätsmanagement weiter aus. Aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten auf Ebene des Mutterkonzerns, der italienischen Innowatio Gruppe, hatte CLENS im November Insolvenz anmelden müssen. Energie News / 11.12.2017. Das Leipziger Cleantech-Unternehmen Clean Energy Sourcing […]

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Das ging schnell: Am 8. Dezember 2017 hat BayWa r.e. mit dem Insolvenzverwalter Dr. Philipp Hackländer, White & Case, einen Vertrag zur Übernahme des Geschäftsbetriebs der insolventen Clean Energy Sourcing Gruppe (CLENS) vereinbart. Durch diese Übernahme baut die BayWa r.e. ihre Aktivitäten in den Geschäftsbereichen Direktvermarktung, Grünstromversorgung und Flexibilitätsmanagement weiter aus. Aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten auf Ebene des Mutterkonzerns, der italienischen Innowatio Gruppe, hatte CLENS im November Insolvenz anmelden müssen.

CLENS Webseite Clean Energy Sourcing GrünstromEnergie News / 11.12.2017. Das Leipziger Cleantech-Unternehmen Clean Energy Sourcing versorgt gewerbliche Kunden mit Strom aus erneuerbaren Energien und bietet Anlagenbetreibern die Direktvermarktung sowie ein IT-gestütztes Flexibilitätsmanagement über ihr virtuelles Kraftwerk an. Dieses ermöglicht eine variable und preisoptimierte Vermarktung des Stroms.

 

Die CLENS hatte am 15. November beim Amtsgericht Leipzig für alle Gesellschaften der Gruppe Insolvenzanträge gestellt. Wie geplant sind am 8. Dezember 2017 die Insolvenzverfahren über die Innowatio GmbH und ihre deutschen Tochtergesellschaften eröffnet worden. Anschließend haben der zuständige Insolvenzverwalter Dr. Philipp Hackländer und die CET eine Übertragung aller Direktvermarktungs- und Regelenergieverträge auf die CET mit wirtschaftlicher Wirkung zum 8. Dezember 2017 vereinbart. Außerdem wurde ein Kaufvertrag zwischen der BayWa r.e. und dem Insolvenzverwalter zur Übernahme aller Anteile der CET unterzeichnet.

Jens Eberlein, Leiter der Business Entity Energy Trading bei BayWa r.e. betont: „Mit der erfolgreichen Akquisition stärken wir unser Strom- und Direktvermarktungsgeschäft und erweitern die Wertschöpfung im Energiehandelsbereich. Wir freuen uns daher sehr, eine für alle Seiten vorteilhafte Lösung gefunden zu haben und werden einen reibungslosen Übergang für die Kunden und Lieferanten sowie für die Mitarbeiter der CLENS sicherstellen.“

„Wir sind sehr glücklich mit der BayWa r.e. einen starken und breit aufgestellten Partner gefunden zu haben. Ein besonderer Dank gilt unseren Kunden, die uns in diesen schwierigen Wochen vertrauensvoll zur Seite gestanden und unser Fortbestehen somit ermöglicht haben“, sagt Daniel Hölder, Geschäftsführer der Clean Energy Trading GmbH (CET), auf die im Zuge der Transaktion der Geschäftsbetrieb der CLENS übergeht.

Stärken von BayWa und CLENS bündeln

„Die Stärken der BayWa r.e. und der CLENS ergänzen sich optimal. Unser Knowhow in den Bereichen Direktvermarktung, Grünstromversorgung und Flexibilitätsmanagement passt ausgezeichnet zu der Projektierungs- und Betriebsführungskompetenz der BayWa r.e., die ihren Kunden nun alle Dienstleistungen und Komponenten, die in der erneuerbaren Energiewelt gefragt sind, direkt aus einer Hand anbieten kann.“

Mit dem Vollzug der Transaktion werden auch die 65 Mitarbeiter sowie die IT-Infrastruktur und die Büros in Leipzig und Frankfurt a.M. auf die CET übergehen. Außerdem wird den Stromkunden der CLENS ein Angebot zur Übernahme in die neue Gesellschaft unterbreitet. Somit wird die CET den Geschäftsbetrieb der CLENS unter dem Dach der BayWa r.e. weiterführen.

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IKEA vertreibt Stromspeicher von sonnen in UK http://www.cleanthinking.de/stromspeicher-news/ikea-vertreibt-stromspeicher-von-sonnen-in-grossbritannien/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher-news/ikea-vertreibt-stromspeicher-von-sonnen-in-grossbritannien/#respond Mon, 28 Aug 2017 05:00:13 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42935 IKEA entwickelt sich zu einem interessanten Player für Smart Home, LEDs, Erneuerbare Energien – und jetzt auch Energiespeicherung. In Großbritannien vertreibt der einstige Möbelverkäufer inzwischen auch Stromspeicher. Genauer gesagt die Stromspeicher von sonnen und LG. Wird es dieses Angebot bald auch in Deutschland geben? Stromspeicher News / 28. August 2017. Beginnend bei 3.000 Pfund gibt es in Großbritannien ein „Solar Battery Storage“ von IKEA und Solarcentury. Solarcentury ist einer der führenden Solarunternehmen auf der Insel. Ziel ist es – in Deutschland […]

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IKEA entwickelt sich zu einem interessanten Player für Smart Home, LEDs, Erneuerbare Energien – und jetzt auch Energiespeicherung. In Großbritannien vertreibt der einstige Möbelverkäufer inzwischen auch Stromspeicher. Genauer gesagt die Stromspeicher von sonnen und LG. Wird es dieses Angebot bald auch in Deutschland geben?

sonnen und IKEA UK sind PartnerStromspeicher News / 28. August 2017. Beginnend bei 3.000 Pfund gibt es in Großbritannien ein „Solar Battery Storage“ von IKEA und Solarcentury. Solarcentury ist einer der führenden Solarunternehmen auf der Insel. Ziel ist es – in Deutschland ist das schon länger gelernt – 70 Prozent des selbst produzierten Ökostroms vom eigenen Dach auch im eigenen Haushalt zu verbrauchen.

Der gewöhnliche Haushalt kann mit einer PV-Anlage maximal 40 Prozent des Stroms selbst verbrauchen – die Einspeisung ins öffentliche Stromnetz ist mit Verlusten verbunden im Vergleich zum Eigenverbrauch. Hier ist die Situation ganz ähnlich wie heutzutage in Deutschland. In Kombination mit einem Stromspeicher soll das anders werden: Bis zu 80 Prozent der Energie sollen dann vom eigenen Dach kommen.

IKEA möchte damit seinen Kunden dabei helfen, etwas Gutes für die Umwelt und ihren eigenen Geldbeutel zu tun. Die Energiekosten für Haushalte steigen in UK dieses Jahr um 15 Prozent – umso wichtiger und wertvoller ist es, hier entgegen zu wirken. Übrigens können IKEA-Kunden das „Solar Battery Storage“ auch direkt online bestellen über den Solarcentury-Kalkulator. Hier finden sie heraus, wie viel Geld sie sparen können bzw. wann sich ihre Anfangsinvestition amortisiert.

Günstige LEDs bei IKEA kaufen

IKEA ist vom Preisniveau her kein übertrieben teurer Fachhändler, das ist klar. Dementsprechend ist der Einstieg des Handelsriesen in den Markt für Stromspeicher in Großbritannien auch ein Signal an der Preisfront – womöglich wird es in UK nun einen scharfen Wettbewerb zwischen der Tesla Powerwall und den bei IKEA erhältlichen Systemen geben.

Und IKEA wäre nicht das weltbekannte schwedische Möbelhaus, würde es sich mit diesem Angebot zufrieden geben. Die Serie günstiger LED-Produkte heißt RYET und LEDARE – auch damit drängt IKEA in einen neuen Bereich und möchte die – vermutlich – künstlich hoch gehaltenen LED-Preise endlich brechen. Relativ neu im Sortiment sind die TRADFRI LED-Produkte, die via Smart Home-System steuerbar sind:

Hier einige TRADFRI Produkte von IKEA günstig kaufen:

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ehome: Elektrisches Reisemobil mit Solarfolien http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/ehome-elektrisches-reisemobil-mit-solarfolien/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/ehome-elektrisches-reisemobil-mit-solarfolien/#respond Sun, 27 Aug 2017 07:45:49 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42926 Auch im Bereich der Reisemobile bewegt sich der Trend hin zu alternativen Antrieben. Jetzt hat Dethleffs eine erste Studie vorgestellt, die ein rein elektrisches Reisemobil zeigt – vollständig ausgekleidet mit Solarzellen, erinnert das ehome an den SION von Sono Motors. Wird Elektromobilität mit dem ehome damit zum Trend auch im Reisemobil-Markt? Elektroauto News / 27. August 2017. Freunde des Caravanings sind meist naturverbunden und haben dementsprechend den Wunsch, auch mit effizienten und umweltfreundlichen Fahrzeugen unterwegs zu sein. Das Reisemobil ehome ist […]

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Auch im Bereich der Reisemobile bewegt sich der Trend hin zu alternativen Antrieben. Jetzt hat Dethleffs eine erste Studie vorgestellt, die ein rein elektrisches Reisemobil zeigt – vollständig ausgekleidet mit Solarzellen, erinnert das ehome an den SION von Sono Motors. Wird Elektromobilität mit dem ehome damit zum Trend auch im Reisemobil-Markt?

Coole Umweltfreude: ehome von DethleffsElektroauto News / 27. August 2017. Freunde des Caravanings sind meist naturverbunden und haben dementsprechend den Wunsch, auch mit effizienten und umweltfreundlichen Fahrzeugen unterwegs zu sein. Das Reisemobil ehome ist jetzt eines der ersten Reisemobile, das diesem Trend entspricht: Neben dem elektrischen Antrieb wird auch im Wohnbereich darauf geachtet – statt Gas wird beispielsweise mit einem Herd mit Induktionskochfeld gekocht. Also mit Strom.

Lesen Sie hier, wieso das Elektroauto nicht aufzuhalten ist.

Der von Dethleffs entwickelte e.home basiert auf einem Iveco Daily Electric Chassis mit einem flüssigkeitsgekühlten Dreiphasen-Asynchron-Drehstrommotor mit 80 Kilowatt Leistung. Verbaut sind nach Unternehmensangaben Natrium-Nickelchlorid-Batterien mit einer Kapazität von 3 x 76 Ah (400 Volt). Diese sollen komplett recyclebar sein und 1.500 Zyklen schaffen – das entspricht einer Reichweite von 250.000 Kilometern. Eine Besonderheit sind die verbauten Supercaps. Diese Ultra-Kondensatoren können elektrische Energie schneller aufnehmen und abgeben als Batterien und erhöhen damit die Performance des Fahrzeugs und die Lebensdauer der Batterien.

Dethleffs ehome mit speziellen Dünnschicht-Solarzellen

Der Dethleffs ehome  ist großflächig mit speziellen Dünnschicht-Solarzellen bestückt. Auf dem Fahrzeug wurden 31 Quadratmeter dieser speziellen Solarfolie verbaut, was einer möglichen Leistung von ca. drei Kilowatt entspricht. Für die Heizung wurden an mehreren Stellen Latentwärmespeicher-Platten aus PCM (phase change material) verbaut. Die Speicherplatten nehmen bei Temperaturen über 26 Grad Energie auf und geben diese bei kühleren Temperaturen am Abend langsam wieder ab. Zudem gibt es in Boden, Wand und Möbeln Flächen-Heizelemente, die per Infrarot-Wärmewellen den Innenraum erwärmen; dabei jedoch nur die Objekte auf die sie treffen – nicht die Luft.

Ein besonderer Clou ist die elektrische Fensterverdunkelung. Im Reisemobil dient eine Folie, die zwischen den Scheiben der Isolierfenster sitzt und elektrisch gedimmt werden kann, als Schutz vor Blendung und eindringender Hitze sowie als Verdunkelung und Sichtschutz.

ehome: Da darf Smart Home und Connectivity nicht fehlen

Auch Smart Home Trends wurden umgesetzt: Grundvoraussetzung für das „Smart Motorhome“ ist dabei die Digitalisierung und Vernetzung der im Fahrzeug verbauten Komponenten. Das im Dethleffs ehome verbaute CampConnect System ermöglicht eine Komponenten übergreifende Vernetzung. Das System digitalisiert nahezu sämtliche Komponenten im Reisemobil. Diese Vernetzung ermöglicht die einheitliche Bedienung über eine, auf einem Tablet installierte App. Die Steuer- und Anzeigenmöglichkeiten reichen dabei von der Heizung, über das Licht und Strom bis hin zur Zentralverriegelung.

Weitere Informationen zum ehome gibt es auf der Webseite. Bildquelle: Dethleffs

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Audi arbeitet an Solardächern für Elektroautos http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/audi-arbeitet-solardach-elektroautos/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/audi-arbeitet-solardach-elektroautos/#respond Wed, 23 Aug 2017 06:47:50 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42885 Eignen sich Solarzellen für den Einsatz in Elektoautos? Das Münchner Startup Sono Motors zeigt mit seinem Elektroauto-Prototyp Sion, wie das in Zukunft aussehen kann. Jetzt hat auch Audi bekanntgegeben, an Panorama-Glasdächern mit Dünnschicht-Solarzellen zu arbeiten. Bis Ende diesen Jahres will Audi einen entsprechenden Prototyp vorstellen.  Elektroauto News / 23. August 2017. Um Dünnschicht-Solarzellen in Panorama-Glasdächer einzubauen, kooperiert Audi mit Alta Devices, einer Tochter des Solarzellen-Spezialisten Hanergy aus China. Die Solarfolien, die Alta Devices in Kalifornien produziert, sollen zunächst integriert werden […]

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Eignen sich Solarzellen für den Einsatz in Elektoautos? Das Münchner Startup Sono Motors zeigt mit seinem Elektroauto-Prototyp Sion, wie das in Zukunft aussehen kann. Jetzt hat auch Audi bekanntgegeben, an Panorama-Glasdächern mit Dünnschicht-Solarzellen zu arbeiten. Bis Ende diesen Jahres will Audi einen entsprechenden Prototyp vorstellen. 

Audi integriert Solarzellen ins Dach von ElektroautosElektroauto News / 23. August 2017. Um Dünnschicht-Solarzellen in Panorama-Glasdächer einzubauen, kooperiert Audi mit Alta Devices, einer Tochter des Solarzellen-Spezialisten Hanergy aus China. Die Solarfolien, die Alta Devices in Kalifornien produziert, sollen zunächst integriert werden – in fernerer Zukunft könnte auch die gesamte Dachfläche mit Solarzellen ausgestattet werden. Der darüber gewonnene Strom soll die Reichweite durch Einfließen ins Bordnetz erhöhen und etwa für angenehmes Klima oder einen warmen Sitz sorgen.

Künftig könnte die Solarenergie nach Aussage von Audi direkt die Batterien aufladen. Die dünnen und flexiblen Solarzellen sollen einen Wirkungsgrad von erstaunlichen 25 Prozent haben und auch bei diffusem Licht und höheren Außentemperaturen gut funktionieren.

Audi: Sion als Vorbild?

Die Ankündigung von Audi, Solarfolien bzw. Solarzellen in künftigen Elektroautos einsetzen zu wollen, kommt überraschend. denn bislang galt die Integration von Solarzellen in Elektroautos als nicht zielführend, weil nicht wirtschaftlich. Inzwischen scheint hier – nicht nur bei Audi – ein Umdenken stattgefunden zu haben. Gleichzeitig bietet der technologische Fortschritt neue Möglichkeiten, die es vor einigen Jahren noch nicht gegeben hat.

Warum das Elektroauto nicht mehr aufzuhalten ist, lesen Sie hier.

Alta Devices, die Hanergy-Tochter, arbeitet damit erstmals mit einem Autohersteller zusammen und man darf gespannt sein, wie der Prototyp, den Audi noch in diesem Jahr vorstellen möchte, designt sein wird. Die Ankündigung bezieht sich auf Solarzellen im Glasdach und zum späteren Zeitpunkt auf das komplette Dach des Autos. Damit unterscheidet sich die Planung von Audi massiv von dem, was etwa ein junges Unternehmen kürzlich präsentiert hat.

Interessant ist, dass es immer mehr Ansätze gibt, sich über Solarzellen im Elektroauto einen Tick Extra-Reichweite abzuholen. Das Münchner Cleantech-Unternehmen Sono Motors, das seinen Elektroauto-Prototyp Sion derzeit bei öffentlichen Testfahrten in 12 Städten in Europa präsentiert, setzt sogar auf Solarzellen, die im gesamten Fahrzeug integriert sind. Damit verlängert sich die Reichweite, die beim Sion 250 Kilometer betragen wird, um weitere 30 Kilometer.

(Bildquelle: Audi AG)

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Tesla zieht mit Tesla Tiny House durch Australien http://www.cleanthinking.de/energie-news/tesla-zieht-mit-tesla-tiny-house-durch-die-lande/ http://www.cleanthinking.de/energie-news/tesla-zieht-mit-tesla-tiny-house-durch-die-lande/#respond Mon, 14 Aug 2017 16:11:23 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42754 Tesla Tiny House: Für Tesla ist Australien ein ganz wichtiger Markt. Um die langen Distanzen zu überbrücken und nah bei den Menschen zu sein, hat sich das Cleantech-Unternehmen etwas besonderes einfallen lassen, berichtet electrek: Es nimmt ein kleines, autarkes Haus mit dem Tesla Model X „huckepack“ und kurvt damit durch Australien. Energie News / 14. August 2017. Tesla sagt dazu, man wolle der Allgemeinheit so auch zeigen, wie man regenerative Energie erzeugt, speichert und sie für den Verbrauch im eigenen Haus […]

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Tesla Tiny House: Für Tesla ist Australien ein ganz wichtiger Markt. Um die langen Distanzen zu überbrücken und nah bei den Menschen zu sein, hat sich das Cleantech-Unternehmen etwas besonderes einfallen lassen, berichtet electrek: Es nimmt ein kleines, autarkes Haus mit dem Tesla Model X „huckepack“ und kurvt damit durch Australien.

Telsa Tiny HouseEnergie News / 14. August 2017. Tesla sagt dazu, man wolle der Allgemeinheit so auch zeigen, wie man regenerative Energie erzeugt, speichert und sie für den Verbrauch im eigenen Haus benutzen kann. Natürlich hat das Tesla Tiny House eine Powerwall an Bord, wird mit den unternehmenseigenen Photovoltaik-Modulen (2 kWp)  mit Energie versorgt und ist so stets autark im Betrieb. Außerdem enthält es ein „Tesla Mobile Design Studio“ und einen Konfigurator, um mit Hausbesitzern gleich die passende Kombination aus Energieerzeugung und Energiespeicherung zu entwickeln.

Auf der australischen Tesla-Webseite ist folgendes zum Tesla Tiny House zu lesen:

Tesla Tiny House: Melbourne ruftTesla is hitting the road across Australia in a tiny house powered by 100% renewable energy. Join us at one of our upcoming locations to experience how Powerwall and solar can seamlessly integrate to power an entire home.

We want to bring the Tesla Tiny House to you, so you can fully experience what it means to be self-powered. Our next stop could be in your town, tell us where you’d like to see us.

Das Tesla Tiny House hat Abmessungen von 6 * 2,2 * 4 Meter und wiegt schlappe zwei Tonnen. In Australien soll die Tour alle wichtigen Städte erreichen – es gibt aber auch die Möglichkeit, nach einem Termin auf der Tour zu fragen. Es sollen gezielt 1:1-Gesprächssituationen erzeugt werden.

Tesla sieht großes Potenzial in Australien

Tesla Tiny House in MelbourneAustralien hat großes Potenzial: 15 Prozent der Haushalte haben bereits Photovoltaikanlagen – rund 1,5 Millionen. Tesla-Manager gehen davon aus, dass bald alle dieser Haushalte auch Speichersysteme haben werden – auch ein Grund für sehr viele frühzeitige Installationen der Powerwall der 2. Generation. Da kommt eine Tour mit dem Tesla Tiny House gerade zur richtigen Zeit.

Außerdem des Endkunden-Marktes sorgt Tesla in Australien ebenfalls für Furore: Tesla hat einen Vertrag für den Bau eines 129 MWh-Speichers auf Energieversorger-Ebene gewonnen.

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Chanje bringt Elektro-Truck für letzte Meile http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/chanje-der-elektro-truck-fuer-die-letzte-meile/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/chanje-der-elektro-truck-fuer-die-letzte-meile/#respond Thu, 10 Aug 2017 17:16:33 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42702 Mit Chanje Energy ist heute ein junges, in Kalifornien angesiedeltes Elektroauto-Startup erstmals auf der Bildfläche erschienen, das einen offenbar bereits fertig entwickelten Elektro-Truck anbietet. Die Nachricht von Chanje kommt im gleichen Moment, in dem Tesla offenbar mit Tests für seinen Elektro-Truck beginnt, der in einigen Monaten als autonom fahrendes Elektroauto auf den Markt kommen soll. Ziel des jungen Unternehmens ist die zügige Massenproduktion. Elektroauto News / 10. August 2017. Chanje, ein gewöhnungsbedürftiger Name, der wie amerikanisch Wandel, also Change, ausgesprochen wird […]

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Mit Chanje Energy ist heute ein junges, in Kalifornien angesiedeltes Elektroauto-Startup erstmals auf der Bildfläche erschienen, das einen offenbar bereits fertig entwickelten Elektro-Truck anbietet. Die Nachricht von Chanje kommt im gleichen Moment, in dem Tesla offenbar mit Tests für seinen Elektro-Truck beginnt, der in einigen Monaten als autonom fahrendes Elektroauto auf den Markt kommen soll. Ziel des jungen Unternehmens ist die zügige Massenproduktion.

Chanje V8070 von AußenElektroauto News / 10. August 2017. Chanje, ein gewöhnungsbedürftiger Name, der wie amerikanisch Wandel, also Change, ausgesprochen wird (Webseite hier), hat mit dem Chanje V8070 einen fertig entwickelten Elektro-Truck vorgestellt, der Vorbild werden könnte für eine Reihe von Neuerscheinungen gerade im amerikanischen Langstrecken-Transport. Optisch macht der Chanje V8070 auf den ersten Blick eine ausgesprochen gute Figur.

Elektro-Truck für die USA: Chanje V8070

Chanje: Mehr als nur ein Fahrzeugbauer

Hauptsächlich adressiert Chanje mit seinem Fahrzeug den Markt für Betreiber großer Flotten – und möchte dabei gleichzeitig erneuerbare Energien, Stromspeicherung, Micro-Grid-Lösungen und Ladelösungen mit anbieten. Also letztlich einen umfassenden Service bieten, der den Umstieg auf Elektromobilität erleichtern soll.

Chanje: Investor aus Hong Kong, hochrangiges Management

Hinter Chanje steckt die in Hong Kong angesiedelte FDG Electric Vehicles Limited als strategischer Investor und Partner. FDG hat angeblich eine Milliarde US-Dollar in Chanje investiert. Zum Management-Team gehören u.a. Ian Gardner (früher BCG),  Jörg Sommer (früher Volkswagen, Daimler, Renault), James Chen (früher Tesla), Jeff Robinson (früher Tesla, Ford, GM) und Suresh Yayanthi (früher Schneider Electric). CEO seit Mai 2015 ist Bryan Hansel (früher Smith Electric Vehicles).

Auslieferung mit dem Elektro-Truck von Chanje

Während Tesla mit seinem Truck vor allem die Langstrecke elektrifizieren will und dabei die langen und langweiligen Fahrten im Blick hat, die sich besonders für autonomes Fahren eignen, adressiert Chanje die Kurz- und Mittelstrecke in den amerikanischen Innenstädten und Ballungszentren. Die Reichweite des Chanje V8070 soll 100 Meilen – also rund 160 Kilometer – betragen. Verbaut ist eine 70 kWh-Batterie. Weitere technische Details sind hier zu finden.

Einige Dinge bleiben allerdings unklar: Während im Video davon die Rede ist, dass das Fahrzeug „ready“ sei, macht sich das Unternehmen Chanje Energy erst jetzt auf die Suche nach einer Produktionsstätte. Aktuell hat das Unternehmen wohl weniger als 50 Mitarbeiter, nimmt aber Bestellungen für den V8070 bereits entgegen. Im Hinblick auf autonomes Fahren arbeitet das Unternehmen mit Industrieexperten zusammen – und möchte das Fahren in Zukunft so angenehm wie möglich machen.

Update: Laut CNBC soll es noch dieses Jahr die ersten Auslieferungen für das Fahrzeug geben. Grundlegend soll das Fahrzeug demnach in China gebaut werden – Restarbeiten dann in den USA stattfinden.

Weitere Elektroauto-News gibt es hier bei CleanThinking.de.

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Mercedes-Benz startet Auslieferung des Energiespeichers http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/mercedes-benz-energiespeicher-deutsche-accumotive-und-daimler-starten-auslieferung-42550-2/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/mercedes-benz-energiespeicher-deutsche-accumotive-und-daimler-starten-auslieferung-42550-2/#respond Wed, 26 Apr 2017 09:21:33 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42550 Die Markt für Stromspeicher für Zuhause lebt inzwischen von vielen Ankündigungen und Marketing-Phrasen. Umso erfreulicher ist es, wenn Marktteilnehmer wie Mercedes-Benz ihren Worten auch Taten folgen lassen. Die Daimler-Tochter Deutsche Accumotive hat jetzt mit der Auslieferung vom Mercedes-Benz Energiespeicher begonnen – bislang kamen die Daimler-Speicher eher in industriellen Großprojekten mit dem Ziel der Bereitstellung von Primärregelenergie zum Einsatz. 26. April 2017. „Das Interesse an unserem Mercedes-Benz Energiespeicher ist sehr groß. Wir haben bereits eine Vielzahl an Bestellungen vorliegen“, sagt Harald […]

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Die Markt für Stromspeicher für Zuhause lebt inzwischen von vielen Ankündigungen und Marketing-Phrasen. Umso erfreulicher ist es, wenn Marktteilnehmer wie Mercedes-Benz ihren Worten auch Taten folgen lassen. Die Daimler-Tochter Deutsche Accumotive hat jetzt mit der Auslieferung vom Mercedes-Benz Energiespeicher begonnen – bislang kamen die Daimler-Speicher eher in industriellen Großprojekten mit dem Ziel der Bereitstellung von Primärregelenergie zum Einsatz.

Mercedes-Benz Energiespeicher: Auslieferung gestartet

Daimler startet Auslieferung von Mercedes-Benz Energiespeichern für Privathaushalte ;
Daimler starts deliveries of Mercedes-Benz energy storage units for private homes;

26. April 2017. „Das Interesse an unserem Mercedes-Benz Energiespeicher ist sehr groß. Wir haben bereits eine Vielzahl an Bestellungen vorliegen“, sagt Harald Kröger, der Leiter Entwicklung Elektrik/Elektronik und E-Drive Mercedes-Benz Cars. Beim Vertrieb kooperiert Mercedes-Benz unter anderem. mit EnBW, SMA und einigen Großhändlern – diese Partner bieten auch die nötige Anzahl an Fachinstallationspartnern für Beratung, Planung und Installation der Speichersysteme direkt vor Ort beim Kunden.

Bis zu acht Batteriemodule mit einem Energieinhalt von jeweils 2,5 Kilowattstunden können zu einem Mercedes-Benz Energiespeicher mit bis zu 20 Kilowattstunden kombiniert werden. So lässt sich in Haushalten, die über eine eigene Photovoltaikanlage verfügen, der überschüssige Solarstrom zwischenspeichern. Private Hauseigentümer können durch die Verbindung von regenerativen Energiequellen und einem lokalen Batteriespeicher den Eigenverbrauch an Strom auf bis zu 65 Prozent steigern und somit ihre eigene „private Energiewende“ gestalten.

Mercedes-Benz Energiespeicher direkt bei Mercedes-Benz kaufen

Der Endkundenpreis für die Eigenstromerzeugung ergibt sich aus einem individuellen Paket der Systemkomponenten – und wird beim Kundenkontakt errechnet. Diese können sich aus Photovoltaikanlage, Wechselrichter, Energiemanagement und dem Mercedes-Benz Energiespeicher sowie der Installationskosten zusammensetzen. Neben der Ansprache eines qualifizierten Fachbetriebs haben Endkunden außerdem die Möglichkeit, ihre Bestellung direkt bei Mercedes-Benz zu platzieren.

Daimler baut seine Produktionskapazitäten konsequent aus und investiert rund 500 Millionen Euro in den Bau einer zweiten Batteriefabrik am Standort der Deutschen Accumotive in Kamenz. Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2017 geplant.

(Quelle: Mercedes-Benz / Deutsche Accumotive)

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QUANT 48VOLT mit Flusszellenantrieb: Nanoflowcell macht Fortschritte http://www.cleanthinking.de/elektroauto/quant-48volt-mit-flusszellenantrieb-nanoflowcell-meldet-deutliche-fortschritte/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/quant-48volt-mit-flusszellenantrieb-nanoflowcell-meldet-deutliche-fortschritte/#respond Mon, 17 Apr 2017 19:46:26 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42476 Ist der QUANT 48VOLT der geniale Technologieträger für das derzeit „leistungsfähigste, sicherste, umweltgerechteste und wirtschaftlichste Antriebssystem für Elektrofahrzeuge, das in Serie gefertigt werden könnte“? Das verkündet jetzt die nanoFlowcell-Gruppe, die inzwischen ihren Hauptsitz in London hat. Das sportliche Geschoss schafft nicht nur eine Geschwindigkeit von 300 km/h, sondern auch bislang undenkbare Reichweiten – und es gibt Anzeichen, dass die umstrittene nanoflowcell-Technologie tatsächlich auf den Markt kommen könnte. Seit Jahren ranken sich Gerüchte und Spekulationen um nanoFlowcell und seinen Erfinder Nunzio […]

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Ist der QUANT 48VOLT der geniale Technologieträger für das derzeit „leistungsfähigste, sicherste, umweltgerechteste und wirtschaftlichste Antriebssystem für Elektrofahrzeuge, das in Serie gefertigt werden könnte“? Das verkündet jetzt die nanoFlowcell-Gruppe, die inzwischen ihren Hauptsitz in London hat. Das sportliche Geschoss schafft nicht nur eine Geschwindigkeit von 300 km/h, sondern auch bislang undenkbare Reichweiten – und es gibt Anzeichen, dass die umstrittene nanoflowcell-Technologie tatsächlich auf den Markt kommen könnte.

Seit Jahren ranken sich Gerüchte und Spekulationen um nanoFlowcell und seinen Erfinder Nunzio La Vecchia: Mit dem QUANT 48VOLT ist dem Unternehmen jetzt offenbar ein weiterer, ganz entscheidender Entwicklungsschritt geglückt, der die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass eines Tages Elektroautos mit nanoFlowcell-Technologie auf den Straßen fahren werden.

So soll die Umstellung auf den Niedervolt-Flusszellenantrieb zu wesentlich kleinerem Aufwand in Richtung Serienfertigung führen – beispielsweise durch kleinere Kabelquerschnitte. Bislang ist es Standard, ein Hochvoltantriebssystem mit bis zu 800 Volt in einem Elektrofahrzeug zu verbauen. Außerdem kann die nanoFlowcell nun direkt angesteuert werden – der Umweg über Ultrakondensatoren als Zwischenspeicher entfällt – das spart Gewicht und Kosten.

Quant 48VOLT ElektroautoDiese Flusszellen-Technologie im QUANT 48VOLT mache extreme Performance (> 560 kW) bei sicheren Batteriespannungen möglich, heißt es im unternehmenseigenen flow Magazine. Dazu werden im QUANT 48VOLT erstmals sechs Flusszellen gleichzeitig genutzt, um in kürzerer Zeit mehr Elektrolyt, das bei nanoFlowcell bi-ION heißt, entladen und so mehr Antriebsenergie generieren zu können.

Sogar eine Energiedichte von bis zu 600 Wattstunden pro Liter verspricht der Hersteller für die Zukunft. Das wäre mit Sicherheit ein entscheidender Durchbruch für die Redox-Flow-Technologie – ein Durchbruch auf den viele seit Jahren vergeblich warten.

QUANT 48VOLT: Vier Elektromotoren und Top-Reichweite

Das Elektroauto von nanoFlowcell verfügt über vier Elektromotoren, die es in 2,4 Sekunden auf 100 km/h und rasch auf 300 km/h beschleunigen. Möglich sein sollen aufgrund der veränderten Technologie Reichweiten von 1.000 Kilometer – für ein Auto mit dieser Spitzengeschwindigkeit ein Rekordwert.

QUANT 48VOLT Elektroauto von nanoFlowcellDie Pole der nanoFlowcell-Flusszelle können bauartbedingt bedenkenlos berührt werden, ohne dass Lebensgefahr besteht. Anders als bei herkömmlichen Lithium-Ionen-Batteriesystemen, ist nach Unternehmensangaben selbst bei schweren Fahrzeugunfällen ein elektrischer Schlag für involvierte Verkehrsteilnehmer und Rettungskräfte ausgeschlossen. Ein thermisches Durchgehen, wie dies bei Lithium-Ionen-Batterien der Fall sein kann und in Folge dessen es zum Fahrzeugbrand kommt, ist bei einem nanoFlowcell 48VOLT Antrieb baulich nicht möglich.

Die Elektrolytflüssigkeit bi-ION – der flüssige „Treibstoff“ der nanoFlowcell – soll weder brennbar noch explosiv sein. Zudem ist die Elektrolytlösung weder gesundheits- noch umweltschädlich. Selbst im schlimmsten Fall würde weder vom nanoFlowcell 48VOLT Niedervoltantrieb, noch von der Elektrolytlösung bi-ION eine Gefährdung ausgehen.

Ist das Elektroauto QUANT 48VOLT zu schön, um wahr zu sein?

Ist das Elektroauto QUANT 48VOLT zu schön, um wahr zu sein?Keine Frage: Die Werte und Kraftausdrücke, mit denen nanoFlowcell seine Elektroautos als symbolischer Beweisträger für die Leistungsfähigkeit ihrer Energiespeicher-Technologie beschreiben, sind beeindruckend. Selbst die überkritische deutsche Fachpresse hatte sich zuletzt nach ersten Testfahrten anderer Fahrzeuge gnädig gezeigt, wie ams-Redakteur Alexander Bloch etwa: „Fest steht: Die Quants fah ren – und wie. Nach einem unglaublich teuren Fake sieht das Ganze beileibe nicht aus.“ Bloch hatte im Oktober 2016 den kleinen Bruder des QUANT 48V, den Quantino, in der Schweiz fahren dürfen.


Die Zweifel und Gerüchte, die sich um nanoFlowcell ranken, werden trotzdem noch lange erhalten bleiben – aber die begonnene Kommunikationsoffensive schafft etwas mehr Glaubwürdigkeit und gibt zur Hoffnung Anlass, dass die Technologie wirklich ein großer Sprung für die Energiewende und die Energieversorgung der Zukunft sein kann. Ob die vorgestellten Prototypen dann in dieser Form auf den Markt kommen oder die nanoFlowcell-Technologie im Innern eines Elektroautos eines anderen Herstellers verschwindet, wird die Zukunft zeigen.

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Electrochaea plant Power-to-Gas Anlagen im Gigawatt-Maßstab http://www.cleanthinking.de/electrochaea-power-to-gas-plant-anlagen-im-gigawatt-massstab-42435 http://www.cleanthinking.de/electrochaea-power-to-gas-plant-anlagen-im-gigawatt-massstab-42435#respond Tue, 28 Feb 2017 09:30:25 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42435 Die biokatalytische Methanproduktion gilt als wichtige Technologie für die Energiewende. Das Cleantech-Unternehmen Electrochaea betreibt seit 2016 die weltweit erste biologische Methanisierungsanlage im Megawatt-Maßstab. Jetzt ist es dem Unternehmen gelungen, einen speziell zur effektiven biokatalytischen Me-thanproduktion gezüchteten Mikroorganismen-Stamm patentieren lassen. Damit sollen schon bald Gigawatt-Anlagen möglich werden. CleanThinking, 28. Februar 2017. Electrochaea will die patentierten Archaeen einsetzen, um besonders effizient aus Wasserstoff und CO2 Biomethan in Erdgasqualität herzustellen. Bei den Mikroorganismen handelt es sich um Archaeen, eine Variante des Stammes Methanothermobacter thermautotrophicus. […]

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Die biokatalytische Methanproduktion gilt als wichtige Technologie für die Energiewende. Das Cleantech-Unternehmen Electrochaea betreibt seit 2016 die weltweit erste biologische Methanisierungsanlage im Megawatt-Maßstab. Jetzt ist es dem Unternehmen gelungen, einen speziell zur effektiven biokatalytischen Me-thanproduktion gezüchteten Mikroorganismen-Stamm patentieren lassen. Damit sollen schon bald Gigawatt-Anlagen möglich werden.

Bioreaktor von Electrochaea

Electrochaea plant Power-to-Gas Anlage im Gigawatt-Maßstab

CleanThinking, 28. Februar 2017. Electrochaea will die patentierten Archaeen einsetzen, um besonders effizient aus Wasserstoff und CO2 Biomethan in Erdgasqualität herzustellen. Bei den Mikroorganismen handelt es sich um Archaeen, eine Variante des Stammes Methanothermobacter thermautotrophicus. Sie gelten als die ältesten Lebewesen auf der Erde und bilden neben Bakterien und Eukaryoten den dritten Ast des Stammbaums des Lebens.

Die Archaeen sind wahre Überlebenskünstler und können sich extremen Umweltbedingungen anpassen. Die besonderen Stoffwechselleistungen der Mikroorganismen sind biotechnologisch hochinteressant und können vielfältig genutzt werden. „Das Ergebnis unserer Archaeen-Kultivierung hat uns selber überrascht. Wir haben die Raum-Zeit-Ausbeute der Archaeen um den Faktor zwanzig gesteigert und das bei stabiler Netzqualität des Methans“, sagt Dr. Mich Hein, Geschäftsführer von Electrochaea.

Die von Electrochaea entwickelte Methode der biologischen Methanisierung ist womöglich eine Schlüsseltechnologie, um CO2 sinnvoll zu nutzen und Strom aus erneuerbaren Energiequellen als Gas speicherbar zu machen. Der Strom wird dabei in einem ersten Schritt zur Herstellung von Wasserstoff genutzt (Elektrolyse). Der Wasserstoff und zugeführtes CO2 aus industriellen Abgasen oder anderen Quellen werden daraufhin von den Archaeen in einem biokatalytischen Prozess in Biomethan umgewandelt.

Electrochaea Gas für Wärme oder Treibstoff

Das von den Mikroorganismen produzierte Gas kann zeitlich und räumlich unabhängig für die Erzeugung von Wärme oder auch als Treibstoff genutzt werden. Speicherung und Transport des Biomethans erfolgen über das bestehende Erdgasnetz. Der kostenintensive Bau einer zusätzlichen Infrastruktur ist daher nicht nötig.

Bislang war ein kommerzieller Einsatz der Technologie unmöglich, da die Leistung der Archaeen nicht ausreichend und beständig genug war. Der wissenschaftliche Durchbruch gelang Prof. Laurens Mets am Department für Molekulare Genetik und Zellbiologie der Universität Chicago, der die Effizienz des Archaeen-Stammes durch einen gezielten Selektionsprozess deutlich steigern konnte. Aufbauend auf dieser Forschungsleistung und in enger Zusammenarbeit mit Prof. Mets ist es dem Team um Geschäftsführer Dr. Mich Hein 2014 gelungen, die Technologie so weiter zu entwickeln, dass eine kommerzielle Nutzung im industriellen Maßstab jetzt möglich ist.

Das ist gerade dann wichtig, wenn die Methode im industriellen Maßstab eingesetzt wird. Genau das hat Electrochaea nun vor. „Wir können jetzt sehr schnell nach oben skalieren und das zu betriebswirtschaftlich sehr vernünftigen Kosten“, erklärt Dr. Hein. In Ungarn ist nach Angaben von Electrochaea eine Anlage mit einer Leistungsaufnahme von zehn Megawatt geplant. Weitere Anlagen in der Schweiz und in den USA sind im Bau. Bis 2025 seien Anlagen im Gigawattbereich realistisch, so das Unternehmen.

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Industrial Solar macht energieintensive Industrie erneuerbar http://www.cleanthinking.de/industrial-solar-cleantech-unternehmen-macht-industrie-erneuerbar/ http://www.cleanthinking.de/industrial-solar-cleantech-unternehmen-macht-industrie-erneuerbar/#respond Mon, 19 Dec 2016 08:14:32 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42392 Industrial Solar, Cleantech-Unternehmen aus Freiburg, ist darauf spezialisiert, die Energieversorgung energieintensiver Industrieunternehmen nachhaltig auf erneuerbare Energien umzustellen. Dabei ist die Ausgründung des Fraunhofer ISE-Instituts stets an ganzheitlichen Technologiekonzepten interessiert. Mit dem solarthermischen Fresnel-Kollektor ist im Laufe der Zeit eine Technologie entwickelt worden, die Wärme und Kälte besonders effizient bereitstellt – und mit der kein anderes Unternehmen weltweit mehr Erfahrung hat als der Global Player Industrial Solar. Einerseits ist Industrial Solar als Global Player in vielen Regionen der Welt in Projekte […]

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Industrial Solar aus Freiburg ist in vielen Regionen als Dienstleister gefragtIndustrial Solar, Cleantech-Unternehmen aus Freiburg, ist darauf spezialisiert, die Energieversorgung energieintensiver Industrieunternehmen nachhaltig auf erneuerbare Energien umzustellen. Dabei ist die Ausgründung des Fraunhofer ISE-Instituts stets an ganzheitlichen Technologiekonzepten interessiert. Mit dem solarthermischen Fresnel-Kollektor ist im Laufe der Zeit eine Technologie entwickelt worden, die Wärme und Kälte besonders effizient bereitstellt – und mit der kein anderes Unternehmen weltweit mehr Erfahrung hat als der Global Player Industrial Solar.

Einerseits ist Industrial Solar als Global Player in vielen Regionen der Welt in Projekte involviert – andererseits aber durch den Standort Freiburg und die Nähe zum Fraunhofer-Institut auch der Heimat verbunden. Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme modifiziert Industrial Solar bestehende Technik mit ganzheitlichen Lösungen durch den Einsatz erneuerbarer Energien.

Fresnel-Kollektorfeld mit 272 kW in Südafrika

Industrial Solar betreibt Fresnel-Kollektorfeld in Südafrika

Erfolgreich ist die Technologie des Fresnel-Kollektor beispielsweise seit zwei Jahren beim südafrikanischen Mobilfunkanbieter, MTN, in Johannesburg in Betrieb. Das dortige Fresnel-Kollektorfeld mit einer thermischen Peakleistung von 272 Kilowatt betreibt eine zweistufige Absorptionskältemaschine mit einer Kühlleistung von 330 Kilowatt. „Das Besondere ist, dass die Kälte zur Kühlung eines Datacenters verwendet wird“, erzählt Geschäftsführer Tobias Schwind stolz, verantwortlich u.a. für den afrikanischen Markt. Dadurch werden der Verbrauch fossiler Brennstoffe und CO2-Emissionen reduziert.

Das südafrikanische Projekt wurde im Rahmen des „dena-Solarprogramms“ gefördert. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) unterstützt Solarunternehmen bei der Erschließung von Auslandsmärkten. „In Zielländern werden Solarthermie-, Photovoltaik- und solare Kühlungsanlagen öffentlichkeits- und werbewirksam auf Einrichtungen installiert“, so Schwind.

Für Engagement in Entwicklungs- und Schwellenländern ausgezeichnet

Im Februar 2016 erhielt das Unternehmen den IKU Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks in der Kategorie „Technologietransfer für herausragende Innovation“. Geehrt wurde Industrial Solar für sein solarthermisches Fresnel-Kollektorsystem für industrielle Prozesswärme. Der Einsatz des Fresnel-Kollektors ist insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern bedeutsam. „Ortsansässige werden in das System eingearbeitet und halten es selber in Stand. Das schafft Arbeitsplätze und hält die Wertschöpfung in der Region“, so Zahler.

Neben dem Fresnel-Kollektor integriert die Firma auch andere Technologien in die Gesamtsysteme – und optimiert damit stets bestehende Anlagen. Das Unternehmen konzentriert sich bewusst auf energieintensive Industrieunternehmen, da die Industrie im Mittel etwa doppelt so viel thermische wie elektrische Energie benötigt. Die Vormontage der Anlagenbestandteile findet in Deutschland statt. Die Endmontage vor Ort verringert durch den kompakten Transport CO2-Emissionen. „Unsere Vision ist die Vollversorgung der Industrie mit 100 Prozent erneuerbaren Energien“, blickt Zahler voraus.

(Bildrechte Industrial Solar)

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Energy Harvesting: otego druckt günstige und robuste Thermogeneratoren http://www.cleanthinking.de/energy-harvesting/cleantech-unternehmen-otego-druckt-guenstige-thermogeneratoren/ http://www.cleanthinking.de/energy-harvesting/cleantech-unternehmen-otego-druckt-guenstige-thermogeneratoren/#respond Tue, 13 Dec 2016 10:23:07 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42354 Kleine Generatoren, die niedrige Temperaturen nutzen, um Geräte wie Heizkörperthermostate oder Sensoren für Privat und Industrie mit Energie zu versorgen. Was sich wie ein kleiner Cleantech-Traum mit viel Zukunftsmusik liest, könnte in den kommenden Jahren alltägliche Realität werden. Das in Karlsruhe ansässige, junge Cleantech-Unternehmen otego ist auf dem Weg, thermoelektrische Generatoren so robust und so günstig zu machen, dass viele der Geräte und Sensoren, die im Internet der Dinge in den kommenden Jahrzehnten miteinander vernetzt werden, keine Batterien oder anderen […]

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Kleine Generatoren, die niedrige Temperaturen nutzen, um Geräte wie Heizkörperthermostate oder Sensoren für Privat und Industrie mit Energie zu versorgen. Was sich wie ein kleiner Cleantech-Traum mit viel Zukunftsmusik liest, könnte in den kommenden Jahren alltägliche Realität werden. Das in Karlsruhe ansässige, junge Cleantech-Unternehmen otego ist auf dem Weg, thermoelektrische Generatoren so robust und so günstig zu machen, dass viele der Geräte und Sensoren, die im Internet der Dinge in den kommenden Jahrzehnten miteinander vernetzt werden, keine Batterien oder anderen Energiequellen benötigen.

otego ist aus dem Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) hervorgegangen und beeindruckt insbesondere durch sein starkes Gründerteam, das alle wichtigen Bereiche abdeckt, die für das Erreichen der Serienfertigung notwendig sind:

  • Frederick Lessmann ist studierter Wirtschaftsingenieur und otegos CEO. Als ehemaliger Unternehmensberater ist er heute für den engen Draht zu Kunden, Kooperationspartnern und Investoren zuständig.
  • Der Diplom-Physiker André Gall beschäftigt sich bereits seit 2010 mit Thermoelektrik. Zunächst untersuchte er, ob elektrisch leitfähige Kunststoffe überhaupt als thermoelektrische Materialien geeignet sind. Mit der Erfindung des otego-TEGs zwei Jahre später legte er schließlich den Grundstein des heutigen Startups und ist verantwortlich für die Produktionsentwicklung.
  • Silas Aslan gilt als Erfinder der organischen Halbleiter, die in den otego-Generatoren zum Einsatz kommen sollen. Schon 2013 erfand er diese und optimiert sie seit 2009 als Chemie- und Halbleiter-Experte kontinuierlich.
  • Der zweite Physiker Matthias Hecht kümmert sich um die Produktentwicklung, designt die Prototypen des Energiemanagementsystems und treibt die Automatisierung der otego-Produktionsanlagen voran

otego Cleantech-Unternehmen Team

otego: Vom Labor bis zur Massenfertigung

„Wir sind jetzt in der Phase, in der wir die beiden Produktionsschritte – das Drucken und das Falten – mit unseren eigenen Materialien zusammenführen“, berichtet Frederick Lessmann im Gespräch mit CleanThinking.de. Im ersten Halbjahr 2017 sollen dann erste prototypische Samples an Pilotkunden herausgegeben werden. In den folgenden zwölf Monaten könnte dann die erste größere Finanzierungsrunde abgeschlossen und die Massenfertigung mit Qualitätskontrolle realisiert werden.

Das sogenannte „Rolle-zu-Rolle“-Druckverfahren, das otego anwendet, um die elektrisch leitfähigen Halbleitermaterialien auf eine Folie zu drucken, ist eine der Besonderheiten des otego-Verfahrens. Denn der Vorgang passiert mit einer Standard-Anlage, die eigentlich zum Drucken von Etiketten entwickelt wurde. „Es ist ein schneller, hochskaliger Prozeß, den wir speziell für unseren Anwendungsfall optimieren.“

Im zweiten Schritt wird die wieder aufgerollte, bedruckte Folie in einer Größe von „einem Viertel-Quadratmeter“ abgeschnitten und in einer Art „Origami-Prozess“ gefaltet. So entstehen kleine Generatoren, etwas flacher als ein Stück Würfelzucker, die in viele Geräte leicht integriert werden können. Gelingt otego der Weg der Massenfertigung, eröffnet sich dem jungen Technologie-Unternehmen ein hochskaliger, weltweiter Wachstumsmarkt.

otego will Körperwärme und Abgase ausnutzen

otego in der PraxisAuch andere Unternehmen und Wissenschaftler suchen nach der perfekten Lösung für Energy Harvesting-Generatoren. Autohersteller arbeiten seit Jahren an Thermogeneratoren, die die Temperaturdifferenzen zwischen den heißen Abgasen und kühleren Elementen auszunutzen. Ziel ist, die hohen Abgastemperaturen zu nutzen, um die Bordelektronik ohne Batterie versorgen zu können. Aber auch im Temperaturbereich bis etwa 150 Grad Celsius, in dem sich otegos Generatoren betreiben lassen, gibt es interessante Produktneuheiten. So stellte Matrix Industries kürzlich eine „Power Watch“ vor, die die menschliche Körperwärme nutzen soll, um länger zu laufen.

„Im Energy Harvesting-Markt ist es natürlich Voraussetzung, dass unsere Generatoren genügend Leistung erzeugen, um die entsprechenden Anwendungen mit Strom zu versorgen“, erklärt Lessmann. „Wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, kommt es eigentlich überhaupt nicht mehr auf die Effizienz an. Entscheidend ist letztlich der Preis pro Generator, den ein Hersteller von Fitnessarmbändern, ein Hersteller von Heizkörperthermostaten oder ein anderer potenzieller Kunde kalkulieren muss – im Vergleich zu einer Batterie, die häufiger ausgewechselt werden muss. Hier sind wir auf einem richtig guten Weg.“

otego setzt auf Energy Harvesting in der Industrie

otego Thermogenerator - wie ein Stück WürfelzuckerÜbertragen auf den Industrieeinsatz, liegt der Vorteil darin, dass Bereiche im Sinne von Industrie 4.0 künftig überwacht werden können, die bislang nicht zu überwachen waren. „Beispielsweise Niederspannungsmotoren sind in der Industrie vielfältig im Einsatz. Ein Kabel zu legen, um einen solchen Motor mit Temperatur und Vibration laufend zu überwachen und daraus Wartungsnotwendigkeiten abzuleiten, war bislang zu teuer. Durch den Einsatz unserer Thermogeneratoren könnte sich das bald ändern“, hofft Lessmann.

Zwar seien otegos Generatoren nicht für Bereiche gemacht, in denen 100prozentige Ausfallsicherheit gefragt ist – für die mittelfristige Überwachung und die vorausschauende Wartung („Predictive Maintenance“) reichen die wartungsfreien otego-Generatoren aber aus und finden bereits viele Interessenten.

Die kommenden Monate werden für die vier jungen otego-Gründer mit ihrem herausragenden Spezialwissen viel Arbeit und jede Menge Herausforderungen bereithalten. Gerade bei dem Schritt in Richtung Massenfertigung hat das Team aber bereits Unterstützung aus der Industrie und aus dem Kreis der künftigen Pilotkunden gewonnen. So könnte die Massenfertigung 2018 genau rechtzeitig zum starken, erwarteten Marktwachstum kommen: Bis 2023 soll der Thermogeneratoren-Markt von heute 100 Millionen auf 900 Millionen US-Dollar anwachsen. Und eine Erfindung aus Karlsruhe soll dabei eine entscheidende Rolle spielen.

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Effiziente Biogasgewinnung bei hohem Ligninanteil http://www.cleanthinking.de/mwk-bionik-biogasgewinnung-bei-hohem-ligninanteil/ http://www.cleanthinking.de/mwk-bionik-biogasgewinnung-bei-hohem-ligninanteil/#respond Tue, 15 Nov 2016 09:20:50 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42341 MWK Bionik GmbH ist ein Lösungsanbieter für bionische Produkte und Bioenergie-Erzeugnisse. Mit dem Fokus auf die Verbindung von Anlagenbau und Mikrobiologie und der resultierenden Entwicklung eines BMT- Systems, schafft MWK Bionik eine effizientere und flexiblere Roh- und Reststoffverwertung in Biogasanlagen. Die Innovation von nachhaltiger Energie im regenerativen Markt ist die Passion von MWK Bionik. 15. November 2016. Das oberbayerische Unternehmen mit Sitz in Bad Endorf wird morgen im Finale der StartGreen Awards vertreten sein. Als eines von vielen Cleantech-Unternehmen setzte sich die […]

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MWK Bionik GmbH ist ein Lösungsanbieter für bionische Produkte und Bioenergie-Erzeugnisse. Mit dem Fokus auf die Verbindung von Anlagenbau und Mikrobiologie und der resultierenden Entwicklung eines BMT- Systems, schafft MWK Bionik eine effizientere und flexiblere Roh- und Reststoffverwertung in Biogasanlagen. Die Innovation von nachhaltiger Energie im regenerativen Markt ist die Passion von MWK Bionik.

mwk-foto-personal15. November 2016. Das oberbayerische Unternehmen mit Sitz in Bad Endorf wird morgen im Finale der StartGreen Awards vertreten sein. Als eines von vielen Cleantech-Unternehmen setzte sich die MWK Bionik GmbH in der Kategorie „Junge Unternehmen“ durch. Im Vorentscheid stellte Geschäftsführer, Matthias Wackerbauer, seine 2005 gegründete Firma vor. Mit seiner 17-jährigen Erfahrung in der Biogas-Branche gehört er zu den „alten Hasen“, die mit viel Know-How im Bereich erneuerbare Technologien trumpfen.

„Das Unternehmen wurde aus dem Ansporn heraus gegründet, effizienter und umweltschonender regenerative Energie durch Biogas zu produzieren“, so Wackerbauer. Das von MWK Bionik entwickelte BMT-System ist ein Meilenstein in der Biogas-Branche. Es ist ein „gezieltes Zusammenspiel von biologischen, mechanischen und thermokatalytischen Prozessen“, sagt der Geschäftsführer Wackerbauer. Durch das BMT-System gelingt das Vergären ligninhaltiger Materialien wie Stroh, Pflanzen- und Holzresten, auch Blättern und kleinen Ästen, um so günstigere Einsatzstoffe für Biogasanlagen zu ermöglichen.

„Die herkömmlichen Verfahren zum Lignin-Aufschluss verursachten bisher hohe Celluloseverluste und schlechte Gaserträge, und sind unrentabel“, so Wackerbauer. Das BMT-System kann jetzt bis zu 90 Prozent der organischen Trockensubstanz, z.B. Stroh, in Biogas umwandeln. Durch die Verwendung des Abfallproduktes Stroh werden die sonst für Mais genutzte Anbauflächen (Monokultur) wieder für andere Feldfrüchte frei. Dadurch wird die Akzeptanz von Biogasanlagen in der Bevölkerung deutlich erhöht.

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Energie aus Zuckerrohr-Abfällen

Insbesondere in Entwicklungs-und Schwellenländern bietet die BMT-Technologie eine hervorragende Möglichkeit der Nahrungsmittelkonkurrenz durch den Anbau von Lebensmittelpflanzen für die Energieproduktion zu begegnen, indem nur noch Roh- und Reststoffe, wie z.B. der aus der Zuckerrohrherstellung entstehende Abfall Bagasse verwertet werden. So können z.B. die bei der Verarbeitung von Zuckerrohr jährlich anfallenden Millionen Tonnen Bagasse für die Energieproduktion eingesetzt werden. Dies reduziert nicht nur die Abfallberge, sondern auch den Ausstoß von CO2 und Methan.

Auch in Zukunft wird die MWK Bionik GmbH bei der Roh- und Reststoffnutzung effizientere und ökologisch noch bessere Lösungen für Biogasanlagen entwickeln. Zunächst gilt es, viele optimierungsbedürftige Biogasanlagen auf Strohvergärung umzurüsten. Das klare Ziel ist, den Anfall von Kohlendioxid durch diese Technologie deutlich zu reduzieren.

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Heliatek schließt 80 Mio. Euro Finanzierungsrunde http://www.cleanthinking.de/heliatek+mit+stattlicher+finanzierungsrunde-42336/ http://www.cleanthinking.de/heliatek+mit+stattlicher+finanzierungsrunde-42336/#respond Wed, 21 Sep 2016 11:15:44 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42336 Das, was Heliatek geschafft hat, ist eine Finanzierungsrunde im Cleantech-Sektor, die aufhorchen lässt: Heliatek hat 80 Millionen Euro eingeworben, um sein Fertigungsvolumen auf eine Jahreskapazität von 1 Million m² zu erweitern. Die Finanzierung setzt sich aus Eigenkapital in Höhe von 42 Millionen Euro, Darlehen über 20 Millionen Euro und circa 18 Millionen Euro an Fördermitteln zusammen. 21. September 2016. „Wir sind sehr stolz, diese Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen zu haben. So können wir unsere weltweite Führungsposition im Bereich der organischen Solarfolien […]

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Das, was Heliatek geschafft hat, ist eine Finanzierungsrunde im Cleantech-Sektor, die aufhorchen lässt: Heliatek hat 80 Millionen Euro eingeworben, um sein Fertigungsvolumen auf eine Jahreskapazität von 1 Million m² zu erweitern. Die Finanzierung setzt sich aus Eigenkapital in Höhe von 42 Millionen Euro, Darlehen über 20 Millionen Euro und circa 18 Millionen Euro an Fördermitteln zusammen.

Anwendungsbeispiele für biegsame, organische Solarmodule hinter Glas in der Fassade der Heliatek GmbH, fotografiert am 23. März 2015 am Standort Dresden-Kaditz. Foto: André Wirsig für Heliatek

Anwendungsbeispiele für biegsame, organische Solarmodule hinter Glas in der Fassade der Heliatek GmbH, fotografiert am 23. März 2015 am Standort Dresden-Kaditz.
Foto: André Wirsig für Heliatek

21. September 2016. „Wir sind sehr stolz, diese Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen zu haben. So können wir unsere weltweite Führungsposition im Bereich der organischen Solarfolien weiter ausbauen und die nächste Phase unserer Unternehmensexpansion beginnen. Wir werden mit Hilfe unserer Technologie die dezentrale Energieerzeugung an Fassaden von Industrie- und Gewerbebauten ermöglichen“, erklärt Thibaud Le Séguillon, Heliatek CEO. “Wir verfolgen klar unsere Strategie, weltweit einen BIOPV-Markt (gebäudeintegrierte organische PV) zu schaffen, indem wir zukünftig große Mengen unseres HeliaFilm® an unsere Kunden in der Bau- und Baumaterial-Branche liefern.“

Die Finanzierungsrunde wird von innogy SE angeführt, einem der führenden europäischen Energieunternehmen. Zu den weiteren, neuen Investoren gehören auch ENGIE, BNP Paribas und die CEE Group – eine Investmentgesellschaft der Lampe Equity Management, die sich auf erneuerbare Energien spezialisiert hat. Die bestehenden Kapitalgeber AQTON SE, BASF Ventures, eCAPITAL AG, HTGF, Innogy Venture Capital, TUDAG und Wellington Partners nehmen ebenfalls an dieser Runde teil. Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der innogy SE, unterstreicht: „Heliatek ist eine echte Erfolgsstory, das freut mich sehr. Schon seit 2009 sind wir an Heliatek beteiligt. Durch unser frühes Engagement haben wir die Möglichkeit, den Markt für eine der spannendsten Innovationen im Bereich der erneuerbaren Energien mitzugestalten.“

Die Europäische Investitionsbank (EIB) gewährt Heliatek über das „InnovFin-Programm (EU Finance for Innovators)“ einen Kredit von 20 Millionen Euro. Dieses Programm ist eine gemeinsame Initiative der EIB in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission innerhalb von Horizon 2020. „Die EIB setzt sich für die Unterstützung von Innovationen in Europa ein. Darlehen für innovative, mittelgroße Unternehmen wie Heliatek sind entscheidend für die Entwicklung einer wissensbasierten Wirtschaft in Europa“, betont EIB Vizepräsident Ambroise Fayolle, der verantwortlich für die EIB-Geschäfte in Deutschland ist.

Das Unternehmen hat sich außerdem für die neu entwickelte „KETs Pilot Lines project“ Technologie- und Innovationsförderung beworben, die durch den Freistaat Sachsen vergeben und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wird. Es werden Fördermittel bis zu 18 Millionen Euro während der Projektlaufzeit erwartet. Ministerpräsident Stanislaw Tillich hebt hervor: „Heliatek steht beispielhaft für die Innovationskraft der sächsischen Wirtschaft. Die Staatsregierung ist vom Potential und den weiteren technologischen Entwicklungsmöglichkeiten der Branche und des Unternehmens überzeugt. Bei der Photonik gehört Sachsen zu den führenden Regionen.“

„Diese Finanzierungsrunde ist ein außerordentlich großer Erfolg für das Team, gerade in Deutschland und vor allem für ein Hochtechnolgieunternehmen wie Heliatek”, kommentiert Dr. Paul-Josef Patt, CEO von eCAPITAL, „Die Finanzierung ermöglicht jetzt die Kommerzialisierung dieser disruptiven Technologie durch den Technologieführer. Die Umsetzung der Vision einer dezentralen, erneuerbaren Energieversorgung kommt damit einen wesentlichen Schritt voran.“

Heliatek plant, die neue Fertigungsanlage am Standort in Dresden innerhalb der kommenden 18 Monate zu installieren. Die Anlage besitzt bei voller Auslastung eine Kapazität von 1 Million Quadratmeter Solarfolien pro Jahr. Gleichzeitig wird das Unternehmen mit der weltweiten Vermarktung seiner HeliaFilm -Produkte für die Baumaterial- und Automobilbranche fortfahren. Diese Entwicklungen schaffen voraussichtlich mehr als fünfzig neue High-Tech-Arbeitsplätze in Sachsen. (Quelle: Heliatek)

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Intersolar/ees: Markt für Stromspeicher wächst zweistellig http://www.cleanthinking.de/stromspeicher-intersolar/markt-fuer-stromspeicher-wechts-zweistellig-varta-auf-intersolar-ees/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher-intersolar/markt-fuer-stromspeicher-wechts-zweistellig-varta-auf-intersolar-ees/#comments Mon, 20 Jun 2016 13:58:49 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42296 Stromspeicher werden immer stärker nachgefragt. 34.000 Geräte sind in Deutschland bereits installiert – und der Markt wächst zweistellig. Das belegt eine vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebene Studie der RWTH Aachen. Auch auf der anstehenden Doppelleitmesse in München sind Stromspeicher das Topthema. Erst vergangene Woche hatte Kreisel Electric sein neues Speichersystem vorgestellt. Und: Auch VARTA mischt im Markt kräftig mit. 20.06.2016. Wer seinen eigenen Strom erzeugt, will ihn auch selbst nutzen – möglichst zu jeder Tages- und Nachtzeit. Familie Schuhmann aus dem […]

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Stromspeicher werden immer stärker nachgefragt. 34.000 Geräte sind in Deutschland bereits installiert – und der Markt wächst zweistellig. Das belegt eine vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebene Studie der RWTH Aachen. Auch auf der anstehenden Doppelleitmesse in München sind Stromspeicher das Topthema. Erst vergangene Woche hatte Kreisel Electric sein neues Speichersystem vorgestellt. Und: Auch VARTA mischt im Markt kräftig mit.

VARTA Stromspeicher auf der Intersolar / ees Europe20.06.2016. Wer seinen eigenen Strom erzeugt, will ihn auch selbst nutzen – möglichst zu jeder Tages- und Nachtzeit. Familie Schuhmann aus dem bayerischen Höchstädt bildet da keine Ausnahme. „Es ist doch absurd, den mit der eigenen PV-Anlage produzierten Strom tagsüber ins Stromnetz zu speisen – und abends, wenn Herd, Spül- und Waschmaschine laufen, fremden Strom teuer einzukaufen“, sagt der 44-jährige Familienvater Mario Schuhmann. Die Hauseigentümer nutzen neben einer 29,65 kWp-Photovoltaikanlage seit 2014 einen VARTA Storage-Stromspeicher. „Damit konnten wir unseren Eigenverbrauchsanteil verdoppeln. Unseren Strombedarf decken wir jetzt fast komplett selbst ab“, erklärt Mario Schuhmann zufrieden.

Wer wie die Schuhmanns in einen Stromspeicher investiert, profitiert seit März 2016 von einer neu aufgelegten KfW-Förderung. Durch einen Tilgungszuschuss werden bis zu 25 Prozent der Kosten übernommen. Das könnte die Nachfrage nach Stromspeichern weiter ankurbeln. Laut der Studie der RWTH Aachen legt sich bereits jetzt die Hälfte aller PV-Anlagen-Käufer zeitgleich einen Stromspeicher zu. Seit Beginn des KfW-Förderprogramms haben rund 19.000 Speicher-Käufer die finanzielle Unterstützung in Anspruch genommen. Herbert Schein von VARTA sagt zuversichtlich: „Wir rechnen mit einem weiteren Schub, wenn die Einspeisevergütungen für Strom aus PV-Anlagen auslaufen.“ Daher erweitere VARTA seine Produktpalette und Angebote fortlaufend.

Für Familie Schuhmann war neben der Qualität und Sicherheit beim Speicherkauf auch der Preis ausschlaggebend. Denn in den vergangenen beiden Jahren sind die Systempreise für Lithiumspeicher pro genutzter Kilowattstunde um 18 Prozent gesunken. Für Hauseigentümer noch ein Grund mehr, in einen Speicher zu investieren. „Ich würde mich immer wieder für diesen Stromspeicher entscheiden. Zudem liegt mir die Umwelt sehr am Herzen. Für eine Zukunft ohne Atom- und Kohlekraftwerke möchte ich auch meinen kleinen Beitrag leisten“, erklärt Mario Schuhmann.

Aktuelle Speichertechnologien werden vom 22.-24.06.2016 auf der Doppelmesse Intersolar/ees Europe in München vorgestellt. VARTA Storage präsentiert am Stand B1.2010 seine Speicherserien element, family und home sowie deren Verbindungen mit Smart-Home-Anwendungen.

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Speicher aus Spezialbeton: für solare Wärmenutzung und Stromerzeugung http://www.cleanthinking.de/energiespeicher/betonspeicher-von-energynest-fuer-solare-waermenutzung-und-stromerzeugung/ http://www.cleanthinking.de/energiespeicher/betonspeicher-von-energynest-fuer-solare-waermenutzung-und-stromerzeugung/#respond Mon, 20 Jun 2016 12:35:51 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42290 Das norwegische Energieunternehmen EnergyNest hat einen Wärmespeicher für die Industrie entwickelt, der mit Beton als Speichermedium arbeitet. Die so gespeicherte Wärme lässt sich vielfältig nutzen: als Prozesswärme, zur eigenen Stromerzeugung und zur Stabilisierung ganzer Stromnetze. Unterm Strich steigt so die Energieeffizienz signifikant. 20.06.2016. Seit 2015 läuft die Bewährungsprobe für den EnergyNest-Pilotspeicher TES im Sonnenwärmekraftwerk „Beam Down“ im klimaneutralen Stadtprojekt Masdar City in der Nähe von Abu Dhabi. „Ich habe viele Energiespeicher genau studiert – und der thermische Speicher von EnergyNest […]

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Das norwegische Energieunternehmen EnergyNest hat einen Wärmespeicher für die Industrie entwickelt, der mit Beton als Speichermedium arbeitet. Die so gespeicherte Wärme lässt sich vielfältig nutzen: als Prozesswärme, zur eigenen Stromerzeugung und zur Stabilisierung ganzer Stromnetze. Unterm Strich steigt so die Energieeffizienz signifikant.

Betonspeicher von EnergyNest20.06.2016. Seit 2015 läuft die Bewährungsprobe für den EnergyNest-Pilotspeicher TES im Sonnenwärmekraftwerk „Beam Down“ im klimaneutralen Stadtprojekt Masdar City in der Nähe von Abu Dhabi. „Ich habe viele Energiespeicher genau studiert – und der thermische Speicher von EnergyNest erfüllt exakt unsere Erwartungen“, sagt Dr. Steve Griffiths, Vizepräsident für Forschung am Masdar Institut.

Was den Betonspeicher TES so innovativ macht, basiert auf seiner speziellen Zusammensetzung, die in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen HeidelbergCement entwickelt wurde¬. Er besteht aus 75 Prozent Quarz und 25 Prozent weiteren Additiven. Das lässt den Beton laut EnergyNest sehr kompakt werden. Im Innenbereich enthält der Speicher Karbonstahlröhren, durch die im Falle von „Beam Down“ in Masdar City heißes Thermoöl fließt, das von einem kleinen Solarkraftwerk mit einer Leistung von 100 Kilowatt erhitzt wird. Der Beton speichert die Wärme über viele Stunden, um sie später in sonnenarmen Stunden zur Stromerzeugung zu nutzen.

Die Wärmeträgerflüssigkeit hat bis zu 160 bar Druck und ein einziges Speichermodul besitzt eine Kapazität von zwei Megawatt thermisch. Aufgrund des skalierbaren Aufbaus kann TES nach Angaben des Herstellers problemlos bis in den Gigawattbereich speichern, indem einfach weitere Betonklötze aufgestellt werden. Beim Aufheizen dehnt sich der Spezialbeton ähnlich stark aus wie der Stahl der Wärmetauscherröhren. Risse werden dadurch vermieden. EnergyNest prognostiziert eine Speicherlebensdauer von mindestens 50 Jahren.

Doch der TES punktet laut EnergyNest auch bei den Kosten: Bereits bestehende alternative Wärmespeichertechnologien, wie flüssige Salze oder Redox-Flow-Batterien, sind im Vergleich ungleich teurer. So liegt der Betonspeicher bei Installationskosten von 25 US-Dollar pro kWh – das entspricht etwa der Hälfte von Wettbewerbern. Die Betriebskosten machen aufgrund des starren Aufbaus des Speichers sogar nur ein Fünftel aus.

Ein weiteres Plus: Der Speicher bietet großes Potenzial zur Eigenstromerzeugung und Kraft-Wärme-Kopplung. Hier könnten Gesamtwirkungsgrade der Wärmespeicherung von bis zu 90 Prozent erreicht werden. Spitzenlastbedarfen wird mit einer eigenen Turbine und kleinem Stromgenerator begegnet.

Momentan laufen bei EnergyNest Vorbereitungen zu weiteren Praxistests des Betonspeichers: in drei solarthermischen Kraftwerksprojekten in den USA und im Mittleren Osten, bei einem Windparkbetreiber, der seinen überschüssigen Strom im TES zwischenspeichern will und bei einem deutschen Zementunternehmen, das seine Energieeffizienz mit gespeicherter Prozesswärme erhöhen möchte.

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Neuer Stromspeicher MAVERO bringt Farbe in Heizungskeller oder Garage http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/stromspeicher-mavero-von-kreisel-electric/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/stromspeicher-mavero-von-kreisel-electric/#comments Wed, 15 Jun 2016 20:20:29 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42267 „Ma Vero“ aus dem Italienischen bedeutet „aber wahr“: Der Heimspeicher, den das österreichische Familienunternehmen Kreisel Electric GmbH, gerade präsentiert hat, hört auf diesen wohlklingenden Namen. MAVERO ist ein Stromspeicher, der optische Besonderheiten mit hohen Wirkungsgraden von 96 Prozent (nach Herstellerangaben) koppelt. Mit dem neuen Speicher wird der Kampf um Marktanteile gerade in Deutschland noch weiter zunehmen.  Wichtige Player auf dem Stromspeichersektor sind neben Tesla mit der Powerwall, auch Sonnen mit der Sonnenbatterie, E.ON mit Aura, Solarwatt mit MyReserve oder E3/DC […]

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„Ma Vero“ aus dem Italienischen bedeutet „aber wahr“: Der Heimspeicher, den das österreichische Familienunternehmen Kreisel Electric GmbH, gerade präsentiert hat, hört auf diesen wohlklingenden Namen. MAVERO ist ein Stromspeicher, der optische Besonderheiten mit hohen Wirkungsgraden von 96 Prozent (nach Herstellerangaben) koppelt. Mit dem neuen Speicher wird der Kampf um Marktanteile gerade in Deutschland noch weiter zunehmen. 

Wichtige Player auf dem Stromspeichersektor sind neben Tesla mit der Powerwall, auch Sonnen mit der Sonnenbatterie, E.ON mit Aura, Solarwatt mit MyReserve oder E3/DC mit dem Hauskraftwerk S10. Eine tolle Übersicht der aktuellen Generation aller Speichersysteme für Häuser und Gewerbe wird die kommende Woche beginnende ees Europe in München bieten (parallel zur Intersolar). Einen direkteren Vergleich zwischen Powerwall und MAVERO gibt es übrigens auch hier beim Energy Storage Report (Englisch).

Mavero WallDabei sticht besonders das Preis-Leistungsverhältnis hervor: „Wir liegen derzeit bei 700 Euro je Kilowattstunde, Tesla mit der Powerwall bei 1.000“, verkündet Co-Geschäftsführer Markus Kreisel. Bedeutet übersetzt: die kleinste MAVERO-Variante mit einer nutzbaren Kapazität von 8 Kilowattstunden wird ca. 5.600 Euro kosten. Ein Wechselrichter und die Installation nicht einbezogen.

MAVERO ist modular aufgebaut und kann trotz seines Gewichts zwischen 70 und 170 Kilogramm von einer Person alleine installiert werden. Dadurch sollen die Kosten gering gehalten werden. Ein Akkupack wiegt 18 Kilo. Der modulare Aufbau ermöglicht auch die spätere, einfach Ausweitung der Kapazität – dazu werde dann lediglich eine neue Abdeckung benötigt.

Elegantes Farbenspiel: Stromspeicher MAVERO Das DC-Stromspeichersystem von Kreisel ist nicht der kleinste oder kompakteste Speicher am Markt. Seine Maße beginnen bei 1400 * 1050 * 150 Millimetern. Am liebsten hat es MAVERO mollig warm, wie Markus Kreisel betonte. „25 Grad Celsius, also im Heizungsraum, ist optimal“, so der Österreicher.

Neben einer App zur Steuerung und zum Nachvollziehen des aktuellen Speicherstatus hat der neue Speicher für regenerative Energien eine lifestylige Besonderheit: Statt einem Display, das den Ladezustand anzeigt, ist ringsrum eine Anzeige in unterschiedlichen Farbe möglich: Von Rot wie Störung bis zu sattem Grün als Zeichen für volle Ladung.

Seit heute ist MAVERO reservierbar. Mehr Eindrücke gibt es im Video:

Hinweis: Cleantech Media unterstützte Kreisel Electric 2016 in einem Projekt bei der Pressearbeit.

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Solargemeinde Westerkappeln fördert Wärmepumpentrockner http://www.cleanthinking.de/solargemeinde-westerkappeln-foerdert-waermepumpentrockner-41654/ http://www.cleanthinking.de/solargemeinde-westerkappeln-foerdert-waermepumpentrockner-41654/#respond Thu, 20 Aug 2015 07:40:09 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41654 Die 10.000-Einwohner-Gemeinde Westerkappeln bei Osnabrück ist ein Vorreiter im Hinblick auf Ressourcenschonung und dezentrale Energiewende. Schon seit dem Jahr 2.000 nennt man sich „Solargemeinde“ und handelt auch entsprechend. Vor 15 Jahren hat die Gemeinde eine Förderrichtlinie aufgelegt, die die Errichtung von Photovoltaikanlagen oder von Regenwassernutzungsanlagen mit kleinen Geldbeträgen fördert. Jetzt hat die Gemeinde die Förderrichtlinie erneuert – und u.a. auch auf die Förderung von sparsamen Wärmepumpentrocknern ausgerichtet. Ist der Ort damit Vorbild für Deutschland? 20. August 2015. Die Förderrichtlinie hört […]

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Die 10.000-Einwohner-Gemeinde Westerkappeln bei Osnabrück ist ein Vorreiter im Hinblick auf Ressourcenschonung und dezentrale Energiewende. Schon seit dem Jahr 2.000 nennt man sich „Solargemeinde“ und handelt auch entsprechend. Vor 15 Jahren hat die Gemeinde eine Förderrichtlinie aufgelegt, die die Errichtung von Photovoltaikanlagen oder von Regenwassernutzungsanlagen mit kleinen Geldbeträgen fördert. Jetzt hat die Gemeinde die Förderrichtlinie erneuert – und u.a. auch auf die Förderung von sparsamen Wärmepumpentrocknern ausgerichtet. Ist der Ort damit Vorbild für Deutschland?

Wappen von Westerkappeln20. August 2015. Die Förderrichtlinie hört auf den sperrigen Namen „Förderrichtlinie Regenwasser und Solareuro der Gemeinde Westerkappeln“. Solareuro ist dabei die Bezeichnung für die Förderung von Photovoltaikanlagen in Westerkappeln: Die Gemeinde erhebt beim Verkauf von Grundstücken diesen Solarueor (2,50 Euro je Quadratmeter) und erstattet diesen, bei Errichtung einer Solaranlage oder einer modernen Heizungsanlage. Damit setzt die Gemeinde – quasi ohne eigene Kosten – einen Anreiz, in Erneuerbare Energien oder sparsamere Heizungen zu investieren.

Nun hat Westerkappeln die Richtlinie angepasst:

  • Photovoltaikanlagen müssen nun eine Mindestgröße von drei kWp aufweisen
  • Solarthermie mit weniger als 5 Quadratmetern Kollektorfläche wird nicht mehr gefördert
  • Zusätzlich könnten alternativ zu den Photovoltaik- und Solarthermieanlagen auch Kraft-Wärme- Kopplungsanlagen, Pelletkessel, Holzhackschnitzelkessel und Scheitholzvergaserkessel gefördert werden.

Neu hinzugekommen ist laut der Gemeinde Westerkappeln außerdem ein Zuschuss für besonders sparsame Wäschetrockner. Damit sind Solar- und Gastrockner, aber auch Wärmepumpentrockner gemeint. Ausgezahlt wird ein Zuschuss in Höhe von 200 Euro je Gerät (wenn sich freie Mittel im Solarfördertopf befinden).

Der Erfolg der Solargemeinde: Der dortige Verein zur Förderung regenerativer Energien e.V. zählt 290 thermische Anlagen und 209 Photovoltaikanlagen in Westerkappeln. Eine vergleichbare Förderrichtlinie einer Gemeinde in Deutschland ist uns nicht bekannt – daher könnte Westerkappeln als Vorbild für viele Gemeinden dienen, die auf Umweltschutz und Erneuerbare Energien setzen. Wäre es nicht klasse, wenn das Beispiel Westerkappeln Schule machen würde? 

(Bildquelle:  „DE Westerkappeln COA“ von Unbekannt vectorized by Hagar66 derivative work by Maxxl2 – Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons)

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Intersolar: „Flüssigspeicher“ für die private Stromversorgung http://www.cleanthinking.de/intersolar/fluessigspeicher-fuer-privathaushalte/ http://www.cleanthinking.de/intersolar/fluessigspeicher-fuer-privathaushalte/#comments Thu, 11 Jun 2015 05:00:27 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41448 Stationäre Redox-Flow-Batterien – „Flüssigspeicher“ –  kamen bislang zumeist in großer Ausführung und in Industriebetrieben zum Einsatz. Jetzt hat ein traditionsreiches Technologieunternehmen aus Freudenstadt im Schwarzwald erstmals einen kleinen Speicher für Privathaushalte und Gewerbebetriebe entwickelt. Auf der morgen beginnenden Intersolar Europe in München wird die Serie EverFlow Compact Storage der SCHMID Energy Systems GmbH einem breiten Messepublikum  präsentiert. cleanthinking.de, 9. Juni 2015. Er soll langlebig und robust sein, bis zu 10.000 Lade- und Entladezyklen ermöglichen, äußerst flexibel zum Einsatz kommen und über eine skalierbare Energie- […]

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Stationäre Redox-Flow-Batterien – „Flüssigspeicher“ –  kamen bislang zumeist in großer Ausführung und in Industriebetrieben zum Einsatz. Jetzt hat ein traditionsreiches Technologieunternehmen aus Freudenstadt im Schwarzwald erstmals einen kleinen Speicher für Privathaushalte und Gewerbebetriebe entwickelt. Auf der morgen beginnenden Intersolar Europe in München wird die Serie EverFlow Compact Storage der SCHMID Energy Systems GmbH einem breiten Messepublikum  präsentiert.

EverFlow Compact Storagecleanthinking.de, 9. Juni 2015. Er soll langlebig und robust sein, bis zu 10.000 Lade- und Entladezyklen ermöglichen, äußerst flexibel zum Einsatz kommen und über eine skalierbare Energie- und Leistungsdichte verfügen. Der neuartige Stromspeicher EverFlow ist „Made in Germany“ und verspricht einige Vorteile im Vergleich zu anderen Lösungen. Zur Intersolar startet die SCHMID Energy Systems GmbH nun den Vertrieb ihrer neuen Stromspeicherserie EverFlow Compact Storage.

Sie gilt als weltweit erstes Serienprodukt für den privaten Haushalt, das auf Basis der so genannten Vanadium-Redox-Flow-Batterietechnologie (VRFB) funktionier­­­t. Bei Redox-Flow-Batterien finden Energiespeicherung und -umwandlung, anders als bei klassischen Batteriesystemen, nicht am selben Ort statt, sondern räumlich voneinander getrennt. Gespeichert wird in einem flüssigen Elektrolyten. Danach erfolgt die Auslagerung in einen externen Tank. Dort wird die Energie nach Bedarf umgewandelt, was die beliebige Skalierbarkeit des Systems ermöglicht. Weitere Vorteile des „Flüssigspeichers“ liegen neben seiner 100-prozentigen Recyclingfähigkeit in seiner hohen Sicherheit, denn Vanadium-Redox-Systeme sind weder brennbar noch explosiv.

Die Speicher der EverFlow Compact Storage-Serie helfen bei der Maximierung des Eigenverbrauchs von selbst produziertem grünem Strom im Ein- und Mehrfamilienhaus oder im Gewerbebetrieb. Gespeichert werden kann Strom aus unterschiedlichen Quellen – von der  Photovoltaikanlage, über Windräder bis hin zu Blockheizkraftwerken (BHKW). Die Kopplung erfolgt AC-seitig.

Auch zur Zwischenspeicherung und bedarfsgerechten Bereitstellung von elektrischer Energie für E-Tankstellen eignen sich die Speicher des Industrieunternehmens. Sie stellen zwischen 6,7 und 30 nutzbare kWh bei einer Leistung von 2 und 5kW zur Verfügung, sind fernwartungsfähig und mit einem Microcontroller zur Überwachung und Optimierung der Lade- und Entladezyklen ausgestattet. Durch die Trennung von Speicher und Leistungseinheit ergibt sich für verschiedene Anwendungen eine jeweils passende Systemkonfiguration.

Kleine Ausführung: Klein wie ein Kühlschrank

Die kleinste Ausführung des EverFlow Speichers benötigt nach Angaben des Herstellers nicht mehr Platz als ein Kühlschrank, ist jedoch mit 1,2 Tonnen viel schwerer als ein klassischer Batteriespeicher. Trotz des Gewichts ist der Einsatz des Speichers keineswegs nur in Neubauten – wo eine Anlieferung per Kran möglich erscheint – möglich. Denn der Speicher wird zunächst ohne Stack und ohne Elektrolyt in den Keller, die Garage oder ein frostsicheres Nebengebäude gestellt. Dieser Bestandteil des Systems wiegt ungefähr 200 Kilogramm. Erst anschließend wird der Stack eingesetzt und schließlich vor Ort der Elektrolyt, der am meisten Gewicht besitzt, eingefüllt.

Ein weiterer Nachteil von Redox-Flow-Batterien liegt in der niedrigen Energiedichte von 10 bis 30 Wh/kg. Die Kosten für ein VRFB-System liegen nach Angaben des Unternehmens im Bereich von 1.500 Euro / Kilowattstunde. Die Kosten verringern sich je mehr Energie im Vergleich zur Leistung gespeichert wird. Die günstigsten Systemkosten pro Kilowattstunde werden mit dem 5 kW / 30kWh-Speicher erreicht.

Neben ihrem neuen Heimspeichersystem EverFlow Compact Storage bietet die SCHMID Group schon seit geraumer Zeit Container-Storage-Systeme im Leistungsbereich von 15 bis 45kW und bis zu 150kWh Speichergröße an, die ebenfalls auf dem Redox-Flow-Prinzip basieren.  Das Unternehmen produziert mit circa 1.400 Mitarbeitern in Deutschland, der Schweiz, China und den USA und ist weltweit mit zahlreichen Vertriebs- und Service-Niederlassungen vertreten

Insgesamt erweckt dieses Produkt den Eindruck, dass Redox-Flow-Systeme zunehmend an Bedeutung gewinnen. Zuletzt hatte die Nanoflowcell AG ein Auto vorgestellt, dass die Energie ebenfalls in einer Flussbatterie speichert. Den Stromspeicher EverFlow stellt die SCHMID Group auf der Intersolar in Halle A2, am Stand 120 vor.

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Analyse: Wie Teslas LichtBlick die deutsche Energiewende verändern könnte http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/analyse-wie-tesla-lichtblick-die-deutsche-energiewende-veraendert/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/analyse-wie-tesla-lichtblick-die-deutsche-energiewende-veraendert/#comments Fri, 01 May 2015 11:20:09 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41398 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Tesla Motors hat heute morgen deutscher Zeit einen weiteren Überraschungs-Coup gelandet: Das Cleantech-Unternehmen aus den USA gab eine Kooperation mit dem deutschen Ökostromanbieter LichtBlick AG bekannt. Der Versorger hat Interesse daran, Teslas Powerwall Home Battery zu vermarkten – und deren Kapazitäten dann in einem virtuellen Kraftwerk zu bündeln. Hierfür ist LichtBlick mit der eigenen Software SchwarmDirigent prädestiniert. Die deutsche […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Tesla Motors hat heute morgen deutscher Zeit einen weiteren Überraschungs-Coup gelandet: Das Cleantech-Unternehmen aus den USA gab eine Kooperation mit dem deutschen Ökostromanbieter LichtBlick AG bekannt. Der Versorger hat Interesse daran, Teslas Powerwall Home Battery zu vermarkten – und deren Kapazitäten dann in einem virtuellen Kraftwerk zu bündeln. Hierfür ist LichtBlick mit der eigenen Software SchwarmDirigent prädestiniert. Die deutsche Energiewende erlebt mit dem heutigen Tag eine bedeutende Zäsur – das Drängen ausländischer Konzerne wie Tesla auf den Markt zeigt das Politikversagen im Rahmen der Energiewende. Eine Analyse.

1. Mai 2015. Tesla Energy heißt die neue Marke, die Elon Musk mit seinem Unternehmen Tesla Motors etablieren will. Als ersten Auslandsmarkt peilt der ehrgeizige und clevere Unternehmer den deutschen Markt an. Hier, so die Logik, gibt es mit 1,4 Mio. Solaranlagen einen perfekt vorbereiteten Markt und mit mehr als 25 Prozent erneuerbarer Energien genügend Druck, stationäre oder virtuelle Großspeicher aufzubauen. Ein Bereich übrigens, in den auch andere, aber deutsche Autobauer in den kommenden Monaten drängen werden. Um in diesen Markt hineinzurutschen, kündigt Tesla tagesaktuell eine Kooperation mit einem der wenigen großen Ökostromversorger LichtBlick an.

Gleichzeitig verkündet Elon Musk mit dem Stromspeicher Powerwall Home Battery echte Kampfpreis von 3.000 (7 kWh) bzw. 3.500 (10 kWh) bzw. 25.000 (100 kWh) für die Batterien in unterschiedlichen Größen. Bei genauerem Hinsehen wird klar: Bei diesen Preisen fehlt das, was der Installateur draufschlagen wird. Und: Es ist kein Wechselrichter enthalten. Kurzum: Die Preise für Endkunden werden deutlich teurer, aber angesichts der langen Garantien (10+10 Jahre) immer noch verhältnismäßig günstig sein.

Dazu ist regelrecht Bewegung im Hintergrund im deutschen Markt: Der deutsche Energieversorger EWE, der nach dem Kauf der VNG umsatzmäßig die Nr. 3 in Deutschland ist, hat mit E3/DC ein Tochterunternehmen, das als einer der führenden Anbieter in diesem Segment im deutschen Markt gilt. Mit fast 2.000 installierten Systemen zählt das Hauskraftwerk S10 zu den wichtigsten und besten Stromspeichersystemen im deutschen Markt.

Zeitgleich kündigen sich die Markteintritte von großen Playern wie Samsung, Sony und LG in Kooperation mit anderen Partnern an. All diese Player drängen auf einen Markt, in dem bislang lediglich 15.000 Systeme verkauft werden. Trotzdem: Marketinglawinen werden den deutschen Markt in den kommenden 2-5. Jahren überschwemmen und den Heimspeicher zum Standardprodukt in Elektronikfachmärkten oder Baumärkten machen. Wie viele Systeme der deutsche Markt aufnehmen kann, ist allerdings unklar.

Das Interesse ausländischer Konzerne am deutschen Markt ist dagegen offensichtlich. Hier zeigt sich, das Versagen vieler Politiker, die deutsche Hersteller im Regen stehen lassen. Der Gedanke einer wirklich sinnvollen Energiewende: Deutschland entwickelt die Technologien, die anschließend etwa in den Schwellenländern wie Indien oder Brasilien für richtige Veränderungen etwa im Hinblick auf den Klimaschutz sorgen, wird vollkommen ins Gegenteil verkehrt: Tesla und Co. werden  den deutschen Markt mit gigantischem Aufwand „umdrehen“ und anschließend in ihre Heimatländer und die Schwellenländer angehen.

Für deutsche Anbieter entsprechender Technologien wird der internationale Markt damit noch viel schwerer als er ohnehin schon ist – der Verdrängungswettbewerb lässt einige Hersteller bereits zurück. Nun wird sich der Wettbewerb noch mehr verschärfen und es werden wohl kaum konzernunabhängige junge, innovative Unternehmen zurückbleiben. Die deutsche Energiewende wird künftig von den Bürgern im Zusammenspiel mit ausländischen Konzernen gemacht.

Wenige deutsche Partnerunternehmen wie LichtBlick und womöglich der eine oder andere Heizungsbauer werden profitieren – viele andere werden auf der Strecke bleiben. Zumal Tesla mit SolarCity einen Player an der Hand hat, der im Zuge der deutschen Markteinführung ebenfalls auf den hiesigen Markt drängen dürfte – offen bleibt lediglich, wer den Wärmemarkt und den Markt für effiziente Produkte bestimmen wird – insbesondere für effiziente Produkte sind amerikanische Hersteller bislang nicht bekannt. Der japanische Konzern Panasonic, der mit Sanyo auch einen Batterieproduzenten hat, dagegen schon.

Zur Tesla-News geht es hier.

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Tesla will Stromspeicher Powerwall Ende des Jahres nach Deutschland bringen http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/tesla-stellt-powerwall-vor/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/tesla-stellt-powerwall-vor/#comments Fri, 01 May 2015 05:35:14 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41388 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Tesla Motors, bislang für seine elektrischen Automodelle Tesla Roadster und Tesla Model S bekannt, will den Umbau des Energiesystems auf Erneuerbare Energien entscheidend beschleunigen. Hierzu stellte Elon Musk, CEO von Tesla Motors, die Produktlinie Tesla Energy vor. Die oft schnöde Hausbatterie, die in Deutschland durch Unternehmen wie den Technologieführer E3/DC durchaus Bekanntheit hat, wird damit zum Lifestyle-Objekt. Geschickt verknüpft […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Tesla Motors, bislang für seine elektrischen Automodelle Tesla Roadster und Tesla Model S bekannt, will den Umbau des Energiesystems auf Erneuerbare Energien entscheidend beschleunigen. Hierzu stellte Elon Musk, CEO von Tesla Motors, die Produktlinie Tesla Energy vor. Die oft schnöde Hausbatterie, die in Deutschland durch Unternehmen wie den Technologieführer E3/DC durchaus Bekanntheit hat, wird damit zum Lifestyle-Objekt. Geschickt verknüpft Musk die Einführung einer technisch nicht überlegenen Technologie mit der Vision von der CO2-freien Welt.

1. Mai 2015. Tesla Motors hat die Tesla Powerwall (mehr Infos auf der Webseite des Unternehmens), einen Stromspeicher auf Basis der auch im Tesla Model S verbauten Lithium-Ionen-Akkus, zu einem Preis von 3.500 US-Dollar angekündigt. In der Präsentation am Firmensitz von Tesla Motors in Kalifornien sagte Musk in scharfen Worten, bisherige Stromspeicher für Zuhause seien zu teuer, zu schwer und letztlich zu wenig sexy. All dies will Tesla Motors im neuen Geschäftsfeld Tesla Energy nun ändern.

Dabei soll die Tesla Powerwall sowohl für mit wie auch ohne eine PV-Anlage funktionieren – in den USA schwanken die Strompreise, so dass die Energiekosten dadurch reduziert werden können, dass Strom aus dem Netz nur dann bezogen wird, wenn die Preise nicht am höchsten sind. Vergleichbar ist dieser Gedanke vielleicht mit dem Einsatz von Nachtspeicherheizungen in Deutschland. Die Tesla Powerwall liefert zwei Kilowatt kontinuierliche Leistung und in der Spitze drei Kilowatt.

Die Tesla Powerwall soll besonders einfach und vollautomatisch sein. D.h. Tesla verspricht die Installation in einer Stunde. Das ist eine unglaublich schnelle Frist – wenn man dies mit dem Installationsaufwand vergleicht, der notwendig ist, um die Batterie manches deutschen Konkurrenten zu installieren. Dazu kann die Powerwall mit ihren 10 kWh-Stunden modular kombiniert werden – neun Stromspeicher können gemeinsam angeschlossen werden. Ob das über die Steckdose funktioniert oder auf anderem Wege, ist bislang unklar.

Lesen Sie auch unsere Analyse: Wie Teslas LichtBlick die deutsche Energiewende verändern könnte

Selbstverständlich soll die Tesla Powerwall mit dem Internet verbunden sein – auch ein Bereich, in dem der deutsche Technologieführer E3/DC bislang die Standards gesetzt hat. Das Osnabrücker Technologieunternehmen hat derzeit fast 2.000 Systeme verkauft und erweitert diese via Internet sukzessive um zusätzliche Funktionen. Dadurch wird auch die Effizienz zunehmend verbessert.

Kommt die Tesla Powerwall auf den deutschen Markt?

Medienberichten zufolge wird die Tesla Powerwall auch bis Jahresende auf den deutschen Markt kommen. Diese Botschaft überrascht, weil sich die Bedingungen für Stromspeicher in den USA und in Europa aufgrund von Spannungsebenen, aufgrund der Dreiphasigkeit der deutschen Stromnetze und einiger anderer Kriterien deutlich voneinander unterscheiden. Dass Tesla Energy bereits auf diese unterschiedlichen Anforderungen vorbereitet ist, wird nicht nur von Dr. Andreas Piepenbrink, CEO der E3/DC GmbH bezweifelt.

Hinzu kommt: Der deutsche Markt für Stromspeicher bietet bislang Platz für rund 15.000 Verkäufe von Stromspeichern – ob eine Beschleunigung durch die Preispolitik von Tesla möglich wird und so überhaupt signifikante Absatzmengen für Tesla machbar werden? Der deutsche Markt gilt auch aufgrund seiner Regularien als schwierig – hier sind also deutliche Zweifel angebracht.

Dennoch, eines ist klar: Abseits der technischen Details, die nicht wirklich klar geworden sind: Mit der Option, die Tesla Powerwall in vielen unterschiedlichen Farben zu bekommen, mit seiner PR-Power und dem moderaten Preis hat Tesla jetzt schon eine Duftmarke gesetzt und die Aufmerksamkeit für das Produkt Stromspeicher als sinnvolle Ergänzung zu Photovoltaikanlagen generiert. Diese neue Bekanntheit und das Drücken von Stromspeichern in Richtung eines Lifestyle-Produktes, wird auch den deutschen Markt rasch beleben.

Elon Musk verspricht mit der Tesla Powerwall, die Abmessungen von 1300 * 860 * 180 Millimeter haben wird, Unabhängigkeit und geistige Freiheit. Er adressiert bei weitem nicht nur die typischen Märkte, in denen Photovoltaikanlagen bereits eine entscheidende Rolle spielen: Er adressiert auch die Regionen, in denen Stromnetze überhaupt nicht vorhanden oder extrem unzuverlässig sind. Diese Aussage in Kombination mit der Preisankündigung ist Teslas große Überraschung.

Eine weitere Überraschung: Das Tesla-Event am Abend in Kalifornien wurde komplett mit den Powerpacks von Tesla mit Energie versorgt – das Gebäude hat eine PV-Anlage auf dem Dach, die am Tag ausreichend Energie produziert, um ein Event dieser Größenordnung durchzuführen. Musk zeigte einen Powermeter in Front vieler Powerpacks, die die Größe eines Kühlschranks haben, und bewies: Kein Strombezug aus dem Netz notwendig.

Weitere Informationen:

Ihre Meinung ist gefragt: Wird die Tesla Powerwall „The Next Big Thing“?

 

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Roland Berger: Stationäre Brennstoffzellen sind marktreif http://www.cleanthinking.de/brennstoffzelle/roland-berger-studie-stationaere-brennstoffzelle-ist-marktreif/ http://www.cleanthinking.de/brennstoffzelle/roland-berger-studie-stationaere-brennstoffzelle-ist-marktreif/#comments Thu, 02 Apr 2015 06:36:24 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41377 Stationäre Brennstoffzellen stehen in Europa kurz vor der kommerziellen Markteinführung. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie von Roland Berger Strategy Consultants und des Fuel Cell and Hydrogen Joint Undertaking der EU. Hinter der positiven Entwicklung steckt neben der guten Erdgasinfrastruktur vor allem der Ausbau der erneuerbaren Energien. Denn Brennstoffzellen können sowohl fossile als auch grüne Energiequellen hocheffizient in Strom und Wärme umwandeln. Wettbewerbsfähig werden sie allerdings nur, wenn die Produktionskosten sinken. 1. April 2015. Die Vorzüge von Brennstoffzellen liegen […]

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Stationäre Brennstoffzellen stehen in Europa kurz vor der kommerziellen Markteinführung. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie von Roland Berger Strategy Consultants und des Fuel Cell and Hydrogen Joint Undertaking der EU. Hinter der positiven Entwicklung steckt neben der guten Erdgasinfrastruktur vor allem der Ausbau der erneuerbaren Energien. Denn Brennstoffzellen können sowohl fossile als auch grüne Energiequellen hocheffizient in Strom und Wärme umwandeln. Wettbewerbsfähig werden sie allerdings nur, wenn die Produktionskosten sinken.

1. April 2015. Die Vorzüge von Brennstoffzellen liegen auf der Hand. Sie erreichen eine elektrische Effizienz von bis zu 60 Prozent, die kombinierte elektrische und thermische Effizienz kann sogar 90 Prozent überschreiten. Ihr Einsatz senkt den Energieverbrauch, spart Kosten und reduziert den CO2-Ausstoß. Dennoch führen Brennstoffzellen in Deutschland und Europa bisher eher ein Nischendasein, während sie in Japan, Südkorea und den USA schon seit Jahren genutzt werden.

In ihrer aktuellen Studie „Advancing Europe’s energy system: stationary fuel cells in distributed generation“ haben Roland Berger Strategy Consultants und das Fuel Cell and Hydrogen Joint Undertaking untersucht, wie hoch das Kommerzialisierungspotenzial von Brennstoffzellen ist. 35 Branchenakteure haben dazu die bis dato umfangreichste Analyse zum Stand der stationären Brennstoffzellentechnologie in Europa gemacht. Die Resultate lassen auf ein großes Anwendungspotenzial schließen.

Ein großer Vorteil der Brennstoffzelle ist ihre Flexibilität. Nicht nur hinsichtlich des verwendeten Energieträgers, sondern auch, was ihre Einsatzmöglichkeiten betrifft. So setzt sich der Markt für die Technologie aus drei Segmenten zusammen: Wohnhäuser, Gewerbeimmobilien und industrielle Anwendungen. Laut der Studie bietet jedes Segment attraktive Absatzchancen, allerdings ist die jeweilige Marktdurchdringung bislang unterschiedlich weit fortgeschritten. In Ein- und Zweifamilienhäusern wird die Brennstoffzellentechnologie in Form von Mikro-KWK-Anlagen bereits recht gut genutzt. Dennoch gibt es auch hier noch ein jährliches Gesamtmarktpotenzial von 2,5 Millionen Einheiten in Deutschland, Großbritannien, Italien und Polen.

Auch industrielle Anwendungen sind stark im Kommen – ihnen wird bereits fast der gleiche Marktreifegrad wie den KWK-Anlagen bescheinigt. „Mikro-KWK-Anlagen und ausgewählte Industrielösungen auf Brennstoffzellenbasis werden in naher Zukunft vermutlich den größten Fortschritt in Richtung kommerzieller Nutzung machen“, sagt Heiko Ammermann, Partner von Roland Berger Strategy Consultans. In den Kinderschuhen steckt die Brennstoffzelle abernoch bei Gewerbeimmobilien.

Was den flächendeckenden Einsatz von stationären Brennstoffzellen bis dato noch verzögert, sind die hohen Investitionskosten von 30.000 bis 40.000 Euro pro Mikro-KWK. Dagegen steht allerdings auch die schnelle Amortisierung, denn durch die hohe Effizienz der Technologie lassen sich in einem teilsanierten Einfamilienhaus bereits 40 Prozent Energiekosten sparen. Diese erfreuliche Bilanz, verbunden mit einer Senkung der Anschaffungskosten könnte, so die Roland-Berger-Studie, zu einer weiteren Verbreitung der Brennstoffzellentechnologie führen.

Der Schlüssel zur erfolgreichen Kommerzialisierung lautet: Wettbewerbsfähigkeit. Und die wird laut Heiko Ammermann durch stetige Forschung und Entwicklung und steigende Produktionsvolumina erreicht. Die Empfehlung an die Industrie: neuartige Finanzierungsmodelle, wie Contracting-Angebote, für potenzielle Kunden zu schaffen und Partnerschaften mit anderen Marktakteuren einzugehen. Last but not least braucht die Brennstoffzelle öffentliche Unterstützung, wie projektbezogene Förderungen, um sich als Energielieferant vollständig durchzusetzen.

Die gesamte Studie „Advancing Europe’s energy systems: Stationary fuel cells in distributed generation“ ist hier kostenlos verfügbar.

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Teslas Strategie: Energiewende mit Elektroauto, Stromspeicher und Photovoltaik http://www.cleanthinking.de/elektroauto/tesla-strategie-ernergiewende-mit-elektroauto-stromspeicher-und-photovoltaik/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/tesla-strategie-ernergiewende-mit-elektroauto-stromspeicher-und-photovoltaik/#respond Fri, 13 Mar 2015 09:00:28 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41324 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Während die Damen und Herren in den Vorstandsetagen der etablierten (insbesondere deutschen) Autokonzerne zunehmend nervös werden dürften, macht Elon Musk mit Tesla Motors weiter sein eigenes Ding. 2.000 Schnellladestationen hat der Elektroauto-Pionier inzwischen weltweit installiert – die prestigeträchtigen Routen von San Francisco nach Los Angeles oder in Richtung Las Vegas selbstverständlich eingeschlossen. Gleichzeitig baut Tesla seine Gigafactory in flotter […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Während die Damen und Herren in den Vorstandsetagen der etablierten (insbesondere deutschen) Autokonzerne zunehmend nervös werden dürften, macht Elon Musk mit Tesla Motors weiter sein eigenes Ding. 2.000 Schnellladestationen hat der Elektroauto-Pionier inzwischen weltweit installiert – die prestigeträchtigen Routen von San Francisco nach Los Angeles oder in Richtung Las Vegas selbstverständlich eingeschlossen. Gleichzeitig baut Tesla seine Gigafactory in flotter Geschwindigkeit auf – Elon Musk persönlich twitterte kürzlich persönlich Fotos von einem Besuch vor Ort und kommentierte, das etwa 20 Prozent der Fabrik bereits fertig seien. Tesla Motors leistet unglaubliche Pionier-Arbeit für die Elektromobilität weltweit – und will künftig auch den Markt für Hausbatterien – also Stromspeicher für den heimischen Keller oder Hauswirtschaftsraum aufmischen.

CleanThinking, 13. März.2015. Noch ist Tesla Motors viel kleiner als Apple oder andere Unternehmen, die derzeit einen öffentlichen Ansturm erleben. Aber Tesla Motors hat schon heute eine Revolution angestoßen: Ohne Tesla wäre die Elektromobilität bis heute im Luxus-Segment nicht angekommen. Tesla-Fahrer sind Pioniere, Markenbotschafter und Teil einer Gesamtstrategie, die Elon Musk vor einigen Jahren entwickelt hat.

Hierzu zählt auch die enge Verzahung mit dem Cleantech-Unternehmen SolarCity, das nicht nur von Musk mitgegründet wurde, sondern auch strategisch perfekt zu dem passt, was Musk mit Tesla Motors vor hat. SolarCity erlebt in den USA derzeit einen regelrechten Hype, denn das Unternehmen verknüpft den Bau von Photovoltaik-Anlagen mit einer flexiblen Finanzierung über Kreditkarte, Leasing und Co. Das führt derzeit in den USA dazu, dass der Ausbau der Photovoltaik in den Städten rasant voranschreitet – die Photovoltaik hat in den USA langen Anlauf benötigt, aber kommt jetzt umso rasanter zum Durchbruch.

Besonders spannend wird es dann, wenn Musks Gigafactory Lithium-Ionen-Speicher vollautomatisch produziert und verbilligt. Denn im Jahr 2020 will Musk dann knapp ein Drittel dieser Speicherzellen nicht für den Antrieb von Elektroautos, sondern für den Einbau in Hausbatterien verwenden – der Dreiklang Elektromobilität, Hausbatterien und Photovoltaik wird dann vollendet werden. Auch deutsche Technologie-Unternehmen wie E3/DC setzen auf die Akkus, die Tesla in Zusammenarbeit mit Panasonic entwickelt und in der Gigafactory produzieren wird.

Der Hype um Tesla und sein Elektroauto Tesla Model S, das neue Maßstäbe gesetzt hat, weil „Auto neu gedacht“ wurde, wird in den kommenden Jahren anhalten. Dabei eifert Musk in vielen Bereichen Apple und Steve Jobs nach. Für die Energiewende ist der Kampf dieser beiden Unternehmen gegeneinander, die zunehmend um die gleiche Klientel kämpfen werden, ein Segen. Der Aufbau der Infrastruktur durch Tesla und die Überzeugung der Tesla-Fahrer mit dem Auto Tesla Model S sind wichtige Schritte, um die Elektromobilität zu etablieren. Weitere Schritte in Richtung Energiewende im übergreifenden Sinne, werden ganz sicher folgen.

Tesla? Tesla! Nikola – erfahren Sie jetzt mehr über den Namensgeber von Tesla Motors

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Evolution statt Revolution: Warum die Energiewende in vollem Gange ist http://www.cleanthinking.de/evolution-statt-revolution-warum-die-energiewende-marktwirtschaftlichen-gesetzen-folgt/ http://www.cleanthinking.de/evolution-statt-revolution-warum-die-energiewende-marktwirtschaftlichen-gesetzen-folgt/#comments Sat, 07 Mar 2015 09:12:19 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41132 Energiewende ist ein Begriff aus den 70er Jahren, der oft sehr einseitig definiert wird: Raus aus Atomenergie, rein in Erneuerbare Energien. Doch dieses „Raus-Rein-Spielchen“ hat mit Energiewende genauso viel zu tun, wie ein einzelnes kleines Wasserkraftwerk Blue Freedom von Aquakin: Das „Raus-Rin-Spielchen“ ist lediglich ein Teil der Energiewende, des Energiewandels, das in der öffentlichen Debatte viel zu viel Aufmerksamkeit bekommt. Denn während der großspurige Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland aus politischen Gründen ins Stocken geraten ist, ist das, was […]

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cleanthinking_logo_300dpiEnergiewende ist ein Begriff aus den 70er Jahren, der oft sehr einseitig definiert wird: Raus aus Atomenergie, rein in Erneuerbare Energien. Doch dieses „Raus-Rein-Spielchen“ hat mit Energiewende genauso viel zu tun, wie ein einzelnes kleines Wasserkraftwerk Blue Freedom von Aquakin: Das „Raus-Rin-Spielchen“ ist lediglich ein Teil der Energiewende, des Energiewandels, das in der öffentlichen Debatte viel zu viel Aufmerksamkeit bekommt. Denn während der großspurige Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland aus politischen Gründen ins Stocken geraten ist, ist das, was man übergreifend als Energiewende bezeichnen kann, in vollem Gange. „Eines Tages werden wir aufwachen, und das Stromnetz wird auf ein dezentrales System aus Millionen kleiner Verbraucher umgestellt sein“, könnte man sagen. In den kommenden 15 Jahren, wird es geschehen.

Energiewende ist im Kern das Zusammenwachsen der Branchen IT, Unterhaltungselektronik, Gebäudetechnik, Auto und Energie, das unaufhaltsamen globalen Trends auf Basis marktwirtschaftlicher Kriterien folgt.

Vier Megatrends machen diese Entwicklung unumkehrbar:

  • Kostendegression bei Photovoltaikmodulen[1] und Stromspeichern[2]
  • Verbreitung von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets
  • Etablierung der Elektromobilität im kommenden Jahrzehnt[3]
  • Nachfragesteuerung (Demand Response) wird durch Smart Homes, virtuelle Kraftwerke und das Internet der Dinge realisiert

[1] Die Preise für Solarstrom kennen seit zwei Jahrzehnten nur eine Richtung. Sie sinken. Über 90 Prozent sind die Kosten pro installierter Kilowattstunde Sonnenleistung in den letzten 25 Jahren gefallen. Und die Experten der Deutschen Bank erwarten, dass die Preise bis 2020 noch einmal um 40 Prozent nachgeben werden. Erst kürzlich hat die Agora Energiewende eine Studie veröffentlicht, nach der sich die Produktionskosten für Sonnenstrom in Mittel- und Südeuropa auf 4 bis 6 Cent pro Kilowattstunde verringern, bis 2050 sogar auf 2 bis 4 Cent. Bis 2025 wird Solarstrom in sonnigen Regionen der Welt billiger als Kohle- oder Gasstrom sein.

[2] Nach einer Analyse des Bundesverbandes Solarwirtschaft zahlten Verbraucher für Solarspeicher Ende 2014 über 25 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Der Preissturz bei Batterien könnte noch rasanter verlaufen als bei der Solarenergie.

[3] Hierzu hat Tony Seba in seinem Buch „Clean Disruption“ die Entwicklung perfekt aufgezeigt.

Die Entwicklung geht derzeit so schnell voran, dass auch weitere Aspekte eine entscheidende Rolle spielen könnten:

  • Zur ISH in Frankfurt kommende Woche stellen die ersten Hersteller wie etwa Honeywell Lösungen vor, mit denen das Smart Home via Smartwatch gesteuert werden kann. Das wird nicht nur den Sinn der Wearables erhöhen, sondern wiederum die Steuerfreudigkeit der Endverbraucher in ihrer Wohnung oder ihrem Haus mächtig ankurbeln.
  • Sensoren über alles: Sensoren werden in einem rasanten Tempo günstiger und intelligenter, was eine wichtige Entwicklung darstellt. Cleantech sind Sensoren dann, wenn sie mehrere Dinge auf einmal messen oder vor Gefahren warnen können. Je kleiner und selbstverständlicher die Sensoren sind – etwa integrierte Sensoren in Türen oder Fenster oder sogar in LEDs integriert – umso realistischer wird das Smart Home.
  • Energieversorger beginnen Kooperationen mit Unternehmen wie Caterva, die das Thema Speicherung Zuhause intelligent mit der Notwendigkeit zur Speicherung zu viel erneuerbarer Energien wird. Uns sind mehrere Stadtwerke namentlich bekannt, die über Lösungen nachdenken, bei denen Stromspeicher in die Keller ganzer Stadtviertel gestellt werden. Ziel: Überschüssige Energie aus Windkraftanlagen, die sonst verloren würde, zwischenspeichern und dezentral verbrauchen.
  • An der LED führt im Lichtsektor längst kein Weg mehr vorbei. Die Einsparpotenziale sind gigantisch.
  • Autonomes Fahren und viele andere Entwicklungen beschleunigen den Umbau der Gesellschaft hin zu Smart Cities, Smart Buildings etc.

Fazit: Die Liste der Entwicklungen, die in der Summe zu einem radikalen Umbruch im Hinblick auf Digitalisierung und Dezentralisierung führen, ist immens. All diese Entwicklungen gehen derzeit Hand in Hand, weil sie marktwirtschaftlich geprägt sind. Sie basieren nicht auf Entscheidungen der Politik, sondern auf der Erkenntnis von Google, Apple, Tesla, Honeywell, Bosch und Co., wie die Entwicklung sein wird, und das darin gigantische Zukunftsmärkte lauern.

In 15 Jahren wird der Umbruch in Deutschland und teilweise auch global bewältigt sein. In Deutschland wird man von einer Evolution sprechen, global von einer Revolution. Lassen Sie sich nicht von denen ins Boxhorn jagen, die behaupten, es würde diese Entwicklungen nicht geben. Entscheiden Sie heute, an welchen Stellen der aufgezeigten Entwicklungen Sie partizipieren und Ihr Know-How einbringen können.

Wir von CleanThinking.de bzw. Cleantech Media haben das getan und werden deshalb u.a. ein Projekt namens „Nebenkostenbremse“ ins Leben rufen. Seien Sie gespannt und bleiben Sie neugierig!

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Mit Stromspeicher: Wie sich Carsten Fischer „unabhängig macht“ http://www.cleanthinking.de/mit-stromspeicher-wie-sich-carsten-fischer-unabhaengig-macht/ http://www.cleanthinking.de/mit-stromspeicher-wie-sich-carsten-fischer-unabhaengig-macht/#comments Mon, 26 Jan 2015 09:40:27 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41098 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Ja! Es ist möglich und machbar. Immer mehr Hausbesitzer hierzulande „machen sich unabhängig“, weil sie sich von der Last steigender Strom- und Heizkostenpreise unabhängig machen wollen. Dabei zeigen Beispiele, wie das von Carsten Fischer aus Dülmen: Autarkie ist mit Photovoltaik-Anlage, Stromspeicher und KWK-Anlage durchaus möglich. Dabei können sogar zwei Elektroautos mit versorgt werden. Typisch für solche Fälle: Hohe Anfangsinvestitionen, […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Ja! Es ist möglich und machbar. Immer mehr Hausbesitzer hierzulande „machen sich unabhängig“, weil sie sich von der Last steigender Strom- und Heizkostenpreise unabhängig machen wollen. Dabei zeigen Beispiele, wie das von Carsten Fischer aus Dülmen: Autarkie ist mit Photovoltaik-Anlage, Stromspeicher und KWK-Anlage durchaus möglich. Dabei können sogar zwei Elektroautos mit versorgt werden. Typisch für solche Fälle: Hohe Anfangsinvestitionen, die sich langfristig rechnen.

Schickes Haus mit viel Technik drin: PV, Speicher und KWK26. Januar 2014. Das Haus der Fischers in Dülmen in NRW hat 220 Quadratmeter Wohnfläche und ist ein kleines Technikwunder. Vier Technologien sorgen dafür, dass Carsten Fischer kaum noch Stromkosten hat: Das Hauskraftwerk S10 E8 Hybrid von E3/DC ist ein intelligentes Stromspeichersystem, das sämtliche Einergieflüsse im Haus steuert. Mit einer Speicherkapazität von 13,8 Kilowattstunden ist es recht groß dimensioniert – damit auch die beiden Elektroautos Tesla Model S und Opel Ampera versorgt werden können.

Um das zu gewährleisten, hat Fischer neben dem Hauskraftwerk auch die innovative Wallbox von E3/DC gekauft. Das Gerät ermöglicht rein solares Nachladen. Also, immer dann, wenn das Haus perfekt versorgt ist, die Lithium-Speicher voll sind und ein Einspeisung ins öffentliche Netz „droht“, wird mit der überschüssigen Solarenergie das aktuell angeschlossene Elektroauto geladen. Selbstverständlich sind auch andere Modi mit der Wallbox von E3/DC möglich, aber das solare Nachladen ist eine der Marktinnovationen, die das Gerät auszeichnen.

Hauskraftwerk und Wallbox von E3/DC bei Carsten Fischer in DülmenDie Photovoltaikanlage auf dem Pultdach der Fischers erzeugt 8,1 Kilowatt in der Spitze und hilft damit enorm, bei der Deckung des täglichen Strombedarfs. Sie ist nach Südwesten ausgerichtet. Im Sommer unterstützt zudem eine Solarthermie-Anlage bei der Warmwasser-Bereitung. Im Winter hingegen setzt Fischer auf eine Mikro-KWK-Anlage von Viessmann. Die Vitotwin 300-W hat einen Stirling-Motor und gilt damit als besonders robust und langlebig. Um unabhängig von fossilen Energieträgern zu sein, betreibt Fischer sein KWK-Gerät mit Biogas.

„Die Technologien arbeiten Hand in Hand und versorgen uns zuverlässig mit Strom und Wärme“, sagt Fischer gut ein Jahr nach der Installation des Stromspeichers. „Das Ganze zu beobachten macht mir als Technikfan Spaß und ich finde es super, dass wir entsprechend unserer Möglichkeiten die Umwelt schonen können.“

Carsten Fischer kontrolliert die Energieflüsse am Hauskraftwerk S10Mit der E3/DC-App für das iPad kann Fischer auch von der Arbeit aus stets verfolgen, was seine Energieflüsse zuhause gerade machen. Herzstück seiner neuen Haustechnik ist das von E3/DC bereitgestellte Hauskraftwerk, das auch den Namen „Hauskraftwerk“ zurecht trägt – denn es hat den Wechselrichter, also die Erzeugung von elektrischer Energie für den Hausgebrauch, bereits integriert.

„Das Hauskraftwerk ist äußerst kompakt und aus einem Guß“, ist Fischer überzeugt. „Es steuert die Erträge und Verbräuche vollautomatisch und intelligent entsprechend der jeweiligen Gegebenheiten.“ Dabei wirkt der Stromspeicher „mit Intelligent“ quasi wie ein Tresor – denn es sorgt dafür, dass bei der Energieverteilung im Haus jede Kilowattstunde ideal verwendet wird. Und das, was gespeichert wird, kann mit geringsten Verlusten zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden. Das entlastet langfristig nicht nur den Geldbeutel von Familie Fischer, sondern auch das öffentliche Stromnetz.

Übrigens: Mehr Infos zu Herrn Fischer gibt es auch im Film „Bauen mit der Energiewende“. Außerdem ist heute dazu eine Geschichte in der aktuellen WirtschaftsWoche (ab S. 64) erschienen. Diese kann hier als E-Magazin bezogen werden. (Bilder: Jürgen Hüpohl / E3/DC)

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Förderung für Brennstoffzelle: E.ON und Viessmann starten Markteinführung http://www.cleanthinking.de/brennstoffzelle/foerderung-fuer-brennstoffzelle-eon-und-viessmann-starten-markteinfuehrung-des-brennstoffzellen-heizgeraets-vitovalor-300p/ http://www.cleanthinking.de/brennstoffzelle/foerderung-fuer-brennstoffzelle-eon-und-viessmann-starten-markteinfuehrung-des-brennstoffzellen-heizgeraets-vitovalor-300p/#comments Sun, 25 Jan 2015 10:39:32 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41087 Aufmerksame Leser von CleanThinking.de wissen, dass die Brennstoffzelle für Haushalte in zwei groß angelegten Feldtests namens Callux und ene.field getestet wird – und sich dadurch enorme Fortschritte in Bezug auf Preis, Wartungsintervalle, Zuverlässigkeit und Wirkungsgrad der Brennstoffzellen ergeben. Mit Viessmann hat nun einer der Hersteller der Brennstoffzellen eine Kooperation mit einem großen Energieversorger geschlossen. 25. Januar 2015. E.ON und Viessmann haben verkündet, dass sie ab sofort gemeinsame Sache im Hinblick auf die Förderung der Brennstoffzellen-Heiztechnik machen wollen. Ziel ist eine […]

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Aufmerksame Leser von CleanThinking.de wissen, dass die Brennstoffzelle für Haushalte in zwei groß angelegten Feldtests namens Callux und ene.field getestet wird – und sich dadurch enorme Fortschritte in Bezug auf Preis, Wartungsintervalle, Zuverlässigkeit und Wirkungsgrad der Brennstoffzellen ergeben. Mit Viessmann hat nun einer der Hersteller der Brennstoffzellen eine Kooperation mit einem großen Energieversorger geschlossen.

Viessmann Brennstoffzelle Vitovalor 300-P25. Januar 2015. E.ON und Viessmann haben verkündet, dass sie ab sofort gemeinsame Sache im Hinblick auf die Förderung der Brennstoffzellen-Heiztechnik machen wollen. Ziel ist eine gemeinsame Aktion der Markteinführung des Brennstoffzellen-Heizgeräts Vitovalor 300-P.  Die entsprechende Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Unternehmen wurde am 21. Januar auf der Fachmesse BAU 2015 in München unterzeichnet.

Danach können sich Immobilienbesitzer gemeinsam mit einem Viessmann Fachhandwerkspartner um eine Förderung pro Anlage in Höhe von 10.000 Euro plus Mehrwertsteuer von E.ON bewerben und darüber hinaus von attraktiven Sonderkonditionen für die Weltneuheit Vitovalor 300-P von Viessmann profitieren.

Für den Anwender fallen dann im Wesentlichen nur noch die Installationskosten an. Ferner gewährleistet Viessmann die fachgerechte Planung, Installation und Inbetriebnahme des Brennstoffzellen-Heizgeräts. Insgesamt vier Geräte werden im Rahmen dieser Aktion subventioniert. Die Kooperationsvereinbarung umfasst auch Informationsveranstaltungen sowie Beratungsangebote für das Fachhandwerk.

Als Kraft-Wärme-Kopplungssystem im Ein- oder Zweifamilienhaus ist das Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor 300-P in Verbindung mit einem Pufferspeicher die ideale Ergänzung zu den erneuerbaren Energien Wind und Sonne, da Stromproduktion und Wärmebedarf zeitlich entkoppelt werden.

Ein Technisches Datenblatt zur Vitovalor 300-P ist hier zu finden. (Bildquelle: Viessmann)

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EnerKite: Energie-Flugdrachen begeistern die Crowd http://www.cleanthinking.de/enerkite-flugdrachen-begeistern-beim-crowdinvesting/ http://www.cleanthinking.de/enerkite-flugdrachen-begeistern-beim-crowdinvesting/#comments Sat, 03 Jan 2015 20:15:32 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41057 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte EnerKite GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Faszinieren ist gar kein Ausdruck. Es ist hochgradig beeindruckend, wie Forscher und Unternehmen wie EnerKite oder Makani Power daran arbeiten, Höhenwindkraftanlagen zur Produktion sauberer Energie marktreif zu machen. Wir von CleanThinking.de verfolgen diese „Airborne Wind Technology“ seit mehreren Jahren – die Fortschritte waren lange Zeit gering. Doch jetzt hat es den Anschein, als könne sich ein Unternehmen mit seiner […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte EnerKite GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Faszinieren ist gar kein Ausdruck. Es ist hochgradig beeindruckend, wie Forscher und Unternehmen wie EnerKite oder Makani Power daran arbeiten, Höhenwindkraftanlagen zur Produktion sauberer Energie marktreif zu machen. Wir von CleanThinking.de verfolgen diese „Airborne Wind Technology“ seit mehreren Jahren – die Fortschritte waren lange Zeit gering.

Doch jetzt hat es den Anschein, als könne sich ein Unternehmen mit seiner Idee für Höhenwindkraftanlagen von der Konkurrenz ein wenig absetzen. Die Berlin-Brandenburger EnerKite GmbH hat nicht nur ein hochgradig qualifiziertes Gründerteam zu bieten, sondern zeigt auch gerade bei einer Crowdinvesting-Runde auf der neuen Plattform FunderNation, dass auch diese Art der Finanzierung für eine Risikotechnologie wie Energie-Flugdrachen funktionieren kann.

Der EnerKíte-Demonstrator in Betrieb4. Januar 2015. Das Crowdinvesting bei FunderNation löst bei den Investoren teilweise echte Begeisterung aus – selten nimmt man derart viele Enthusiasten bei einem Crowdinvesting wahr, wie in diesem Fall beim Crowdinvesting von EnerKite. Es ist Begeisterung für die Flugdrachen, die durch ihre Flugbewegungen Energie produzieren – und es ist Begeisterung für die Perspektive, eines Tages für 4 Cent je Kilowattstunde saubere elektrische Energie mit Flugwindkraftanlagen produzieren zu können.

Team, Technologie und die Kampagne an sich überzeugen schon fast 200 Investoren, die nahezu 200.000 Euro in EnerKite stecken. Das Geld will das Team nutzen, um eine neue Flügeltechnologie zu installieren und u.a. ein Start-Landesystem zu bauen, das vollautomatisch funktioniert. Bislang sind für Start und Landung 2-3 Personen notwendig. „Momentan haben wir einen Prototypen“, sagt Dr. Alexander Bormann, Geschäftsführer der EnerKite GmbH. „Im nächsten Jahr wollen wir daraus ein Produkt machen, das alltagstauglich ist.“

Vorteile der Flugwindkraftanlagen sind die stetige Energieausbeute, die mobile Nutzung und der ganz geringe CO2-Fußabdruck. Ab 2017 will EnerKíte Flugwindkraftanlagen (EK300) an Kunden ausliefern. Ziel der Crowdinvesting-Finanzierungsrunde ist das Einwerben von 1,25 Mio. Euro. Die Unternehmensbewertung beträgt 6,25 Mio. Euro. Die Kampagne bei Fundernation läuft bis Weihnachten und kann verlängert werden. Das Risiko-Rendite-Profil ist High & High.

EnerKite 7Erst kürzlich hatte EnerKite mit einem Dauerflug von 74 Stunden einen Europarekord aufgestellt. Das Flugwindkraft-Speicher-System EK30 erntete Ende November/Anfang Dezember bei eisigen Temperaturen und böigem Ostwind 170 Kilowattstunden elektrische Energie. Der EnerKite-Drache EK30 fliegt mit hoher Geschwindigkeit quer zum Wind und generiert dadurch Auftrieb. Die hohen Flügelkräfte werden durch ein Halteseil zum Boden auf eine Generatorwinde geleitet. Dieser Generator wandelt das Drehmoment beim Rauslassen von Seil und Flügel kontrolliert in elektrische Energie, die in einer Batterie zwischengespeichert wird. Für die Rückholung wird bei minimalen Kräften nur ein Bruchteil der erzeugten Energie verbraucht.

Mit den innovativen Flugwindkraftanlagen kann der Wind, der oberhalb der Blattspitzen konventioneller Windkraftanlagen weht, für die kontinuierliche Stromproduktion genutzt werden. Mit weniger als 4 Cent je Kilowattstunde soll Strom aus skalierten Anlagen eines Tages preiswerter sein als jener aus fossilen Brennstoffen.

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Mini-KWK-Richtlinie: Intensivere Förderung ab 2015 http://www.cleanthinking.de/news/mini-kwk-richtlinie-novellierung-brennstoffzelle-stirling-motor/ http://www.cleanthinking.de/news/mini-kwk-richtlinie-novellierung-brennstoffzelle-stirling-motor/#respond Wed, 31 Dec 2014 08:30:38 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41038 Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung erlebt im privaten Wohnhaus und in Mehrfamilienhäusern derzeit eine Renaissance. Nicht zuletzt die Feldtests ene.field und Callux, die dafür sorgen, dass entsprechende Brennstoffzellen-Heizgeräte etwa von Vaillant oder Viessmann günstiger, zuverlässiger und effizienter werden, tragen hierzu entscheidend bei. Denn klar ist: KWK mit Mikro-BHKWs auf Basis des Sterling-Motors oder mit Brennstoffzelle haben einen ganz gewaltigen Vorteil: Sie verbinden Stromwende und Wärmewende miteinander. Die Bundesregierung weitet jetzt die Förderung mit der Mini-KWK-Richtlinie aus. 31.12.2014. Am morgigen Donnerstag tritt […]

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Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung erlebt im privaten Wohnhaus und in Mehrfamilienhäusern derzeit eine Renaissance. Nicht zuletzt die Feldtests ene.field und Callux, die dafür sorgen, dass entsprechende Brennstoffzellen-Heizgeräte etwa von Vaillant oder Viessmann günstiger, zuverlässiger und effizienter werden, tragen hierzu entscheidend bei. Denn klar ist: KWK mit Mikro-BHKWs auf Basis des Sterling-Motors oder mit Brennstoffzelle haben einen ganz gewaltigen Vorteil: Sie verbinden Stromwende und Wärmewende miteinander. Die Bundesregierung weitet jetzt die Förderung mit der Mini-KWK-Richtlinie aus.

31.12.2014. Am morgigen Donnerstag tritt die neue novellierte Mini-KWK-Richtlinie in Kraft. Sie fördert KWK-Anlagen bis 20 Kilowatt. Einerseits wird damit die Basisförderung angehoben, andererseits gibt es dann so genannte Bonusförderungen für besonders energieeffiziente Mini-KWK-Anlagen. Darüber hinaus wurden technische Anforderungen vereinfacht.

Mini-KWK-Richtline weitet 2015 die Förderung von KWK-Anlagen aus.

Mini-KWK-Anlagen auf Basis robuster Stirling-Motoren oder mit Brennstoffzelle lassen sich heutzutage perfekt mit intelligenten Stromspeichern und Photovoltaik-Anlagen koppeln. Zwar benötigen die KWK-Anlagen derzeit noch Erdgas oder Biogas, weil Wasserstoff nicht dezentral produzierbar ist – dennoch liegt in der zeitgleichen Erzeugung von Strom und Wärme die Zukunft. Auch und gerade im privaten Einfamilienhaus. Die Gas-Brennwerttherme hat ausgedient.

Basisförderung, Wärmeeffizienz, Stromeffizienz

Zukünftig besteht die Mini-KWK-Förderung aus drei Förderbausteinen. Die Basisförderung soll dazu beitragen, eine möglichst hohe Marktdurchdringung hocheffizienter und flexibler Mini-KWK-Anlagen zu erreichen. Die Bonusförderung „Wärmeeffizienz“ soll zum verstärkten Einsatz von Brennwertwärmetauschern in Mini-KWK-Anlagen beitragen. Die Bonusförderung „Stromeffizienz“ soll dazu beitragen, verstärkt Mini-KWK mit besonders hoher Stromausbeute einzusetzen. Damit setzt die Mini-KWK-Richtlinie Impulse für die Weiterentwicklung und Markteinführung neuer Technologien mit hohen elektrischen Wirkungsgraden wie z.B. Brennstoffzellen.

„Der Förderbetrag für 2015 erhöht sich gegenüber der bisherigen Mini-KWK-Förderung um bis zu 160 Prozent“, so Markus Gailfuß vom BHKW-Infozentrum. Eine Mikro-KWK-Anlage mit 1 kW, die alle Bonusförderungen in Anspruch nehmen kann, erhält 3.515 Euro.

Anträge können ab dem 1. Januar 2015 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) (www.bafa.de) eingereicht werden. Weitere Informationen zur Mini-KWK-Richtlinie finden Interessierte auf der Informationsseite zum Mini-KWK-Impulsprogramm unter http://www.mini-kwk-impulsprogramm.de.

Lesen Sie auch: Brennstoffzellen-Heizung: Fit für die Masse?

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Energiewende: Anpacken statt ausbremsen http://www.cleanthinking.de/energiewende/energiewende-mit-kwk-brennstoffzelle-solar-speicher-anpacken/ http://www.cleanthinking.de/energiewende/energiewende-mit-kwk-brennstoffzelle-solar-speicher-anpacken/#respond Mon, 22 Dec 2014 06:00:57 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41002 Die Energiewende in Deutschland ist weniger eine Kostenfrage als eine Frage des politischen und gesellschaftlichen Willens, den Umbau der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität voranzutreiben. Immer mehr Menschen begreifen, dass beispielsweise Solaranlagen in Verbindung mit Stromspeichern die Garantie auf gleich bleibende Strompreise bringen. Die Preise für Photovoltaik sind ohnehin in den vergangenen Jahren rapide gefallen – jetzt werden auch Batteriespeicher, etwa basierend auf der Lithium-Cobalt-Technik, wie sie auch in Elektroautos zum Einsatz kommt, schrittweise billiger. Die Energiewende ist möglich, nur […]

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Die Energiewende in Deutschland ist weniger eine Kostenfrage als eine Frage des politischen und gesellschaftlichen Willens, den Umbau der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität voranzutreiben. Immer mehr Menschen begreifen, dass beispielsweise Solaranlagen in Verbindung mit Stromspeichern die Garantie auf gleich bleibende Strompreise bringen. Die Preise für Photovoltaik sind ohnehin in den vergangenen Jahren rapide gefallen – jetzt werden auch Batteriespeicher, etwa basierend auf der Lithium-Cobalt-Technik, wie sie auch in Elektroautos zum Einsatz kommt, schrittweise billiger. Die Energiewende ist möglich, nur machen müssen wir sie noch.

22.12.2014. „Energiewende gestalten – Chancen nutzen“ heißt ein Video, das Solarpraxis kürzlich veröffentlicht hat. In fünf Minuten wird dargestellt, an welchem Punkt die deutsche Energiewende derzeit steht – und was weiterhin zu tun ist. Hier ist das Video zu finden:

Es zeigt: Energiewende ist möglich, wenn wir nur möchten. 2015 wird hierfür ein ganz entscheidendes Jahr, weil immer mehr Technologien auf dem Markt sind, die durch vielfachen Einsatz so günstig werden, dass an ihnen kein Weg mehr vorbei führt bei Neubau oder Renovierung. Beispiele sind Solarstromspeicher, Brennstoffzellen-Heizungen, Mikro-KWK-Anlagen oder Infrarot-Heizungen. All diese Technologien funktionieren – die Herausforderung ist die richtige Auslegung und Anpassung an die jeweiligen individuellen Bedürfnisse.

Die Durchschnittspreise für Batteriespeicher sind aufgrund technischen Fortschritts und der wachsenden Nachfrage zwischen dem ersten und zweiten Halbjahr 2014 um rund 25 Prozent gesunken. Das geht aus dem heute veröffentlichten Solarstromspeicher-Preismonitor des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) und der Intersolar Europe hervor. „Das ist ein schönes Weihnachtsgeschenk für die Energiewende und alle Betreiber von Solarstromanlagen. Mit günstigen Stromspeichern können sie sich jetzt ihren Wunsch nach mehr Unabhängigkeit erfüllen und langfristig mit stabilen Strompreisen rechnen“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.

Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende. Unter den aktuellen Rahmenbedingungen wird ihr Ausbau jedoch stocken und das politisch verankerte Ziel von 25 Prozent Anteil an der Stromerzeugung bis 2020 nicht erreicht werden. „Wir sind deshalb erleichtert, von der Politik ein klares Bekenntnis zur Kraft-Wärme-Kopplung zu erhalten“, sagt Berthold Müller-Urlaub, Präsident des Bundesverbandes Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK). Im Rahmen des 6. KWK-Kongresses hatte der parlamentarische Staatssekretär im BMWI, Uwe Beckmeyer, die Bedeutung und Rolle der KWK im künftigen Energiemarktdesign hervorgehoben. Er bescheinigte der KWK ein „wirtschaftliches Ausbaupotenzial“, insbesondere bei der Industrie und in der Objektversorgung – auch dann, wenn erneuerbare Energien zunehmen und der Wärmebedarf abnimmt. Die gekoppelte Erzeugung spare zudem Primärenergie und CO2-Emissionen.

Während die Brennstoffzellen-Heizung von Vaillant oder Viessmann den Siegeszug in den Haushalten antritt, zeigen die Autohersteller die wesentlich komplexere Anwendung der Brennstoffzelle im Auto: Audi, VW und Honda stellten kürzlich entsprechende Prototypen vor. Auch dies führt dazu, dass die Energiewende, umfassend als Versorgung für Strom, Wärme und Mobilität, realistischer wird.

Wir sind uns sicher: 2015 wird das Jahr, in dem das Anpacken (der Energiewende) über dem Bremsen (der Energiewende) stehen wird.

 

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Rezensiert: Energiespeicher von Michael Sterner und Ingo Stadler http://www.cleanthinking.de/rezensiert-energiespeicher-von-michael-sterner-und-ingo-stadler/ http://www.cleanthinking.de/rezensiert-energiespeicher-von-michael-sterner-und-ingo-stadler/#respond Sun, 19 Oct 2014 17:46:54 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=40837 Ausgelöst durch zwei Studien ist zuletzt eine Debatte darüber entbrannt, ob für die Umsetzung der Energiewende nun Energiespeicher nötig sind oder nicht. Dabei werden die Erkenntnisse der Wissenschafter oft missverständlich wiedergegeben. Deren Botschaft lautet: Energiespeicher sind nötig und müssen heute entwickelt werden, damit sie ab 2020 auch wirtschaftlich einsatzfähig sind. Insofern ist das Standardwerk, das Prof. Michael Sterner und Prof. Ingo Stadler gerade auf den Markt bringen (Vorverkauf bereits möglich, erscheint am 14. November) eine Pflichtlektüre für all jene, die […]

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Ausgelöst durch zwei Studien ist zuletzt eine Debatte darüber entbrannt, ob für die Umsetzung der Energiewende nun Energiespeicher nötig sind oder nicht. Dabei werden die Erkenntnisse der Wissenschafter oft missverständlich wiedergegeben. Deren Botschaft lautet: Energiespeicher sind nötig und müssen heute entwickelt werden, damit sie ab 2020 auch wirtschaftlich einsatzfähig sind. Insofern ist das Standardwerk, das Prof. Michael Sterner und Prof. Ingo Stadler gerade auf den Markt bringen (Vorverkauf bereits möglich, erscheint am 14. November) eine Pflichtlektüre für all jene, die sich strategisch mit der Energiewende befassen. Denn Sterner und Stadler verkünden bereits im Vorwort: Es gibt genügend Speicher-Technologien, sie müssen nur richtig in den Markt geführt werden.

19. Oktober 2014. Energiespeicher sind für die Energiewende, wie sie Deutschland vor hat, unverzichtbar. Dabei ist ein Energiespeicher laut Definition der Autoren eine energietechnische Einrichtung, welche die drei folgenden Prozesse beinhaltet: Einspeichern (Laden), Speichern und Ausspeichern (Entladen). Dabei wird zwischen primären und sekundären Energiespeichern unterschieden.

Schon in dieser Definition zeigt sich die Klarheit der Sprache und der Argumentation der beiden Autoren im Energiespeicher-Buch. Sie beschreiben nicht nur, sondern bewerten und ordnen ein in die Bedeutung der jeweiligen Energiespeicher-Technologie für die Energiewende. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Debatte über strategisch geplante Speicher-Technologien, um eine eher dezentrale Energieversorgung der Zukunft realisieren zu können.

Die Autoren gehen weit über die die Beschreibung von Technologien zum Energiespeichern hinaus. Insbesondere die Einordnung des Speicherbedarfs in den drei Sektoren Strom, Wärme und Kraftstoffe ist ein Ertrag, den der Leser dieses Buches ziehen kann. Durch die Beschreibung von Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Speichertechnologien gelingt auch der Schritt zur wirtschaftlichen Analyse, welche Speicher wie sinnvoll eingesetzt werden können. Das Buch lebt von seinen Grafiken und Illustrationen und ist allgemein-akademisch verständlich – setzt kein Ingenieur-Fachwissen o.ä. voraus.

Einige Inhaltsaspekte des Energiespeicher-Fachbuches im Überblick:

  • Speicherbedarf in der Stromversorgung
  • Speicherbedarf in der Wärmeversorgung
  • Speicherbedarf im Verkehrssektor
  • Technologien der Energiespeicherung: Von elektrischen und elektrochemischen Energiespeichern über chemische und mechanische Technologien bis zu thermischen Energiespeichern.
  • Lastmanagement
  • Überblick über technische und ökonomische Parameter
  • Speicherintegration zur Kopplung unterschiedlicher Energiesektoren

Das Lehr- und Fachbuch richtet sich nicht nur an Studenten, sondern auch an Ingenieure, andere Wisseschaftler, aber auch an Praktiker wie Energieplaner und Energiewirtschaftler. Mehr zum Thema Stromspeicher gibt es in unserem Themenspecial. Weitere Informationen zum Buch gibt es auch bei springer.com.

Das Buch „Energiespeicher – Bedarf, Technologien, Integration“ kann hier vorbestellt werden:

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Siqens-Brennstoffzelle soll 2015 marktreif sein http://www.cleanthinking.de/brennstoffzellen-startup-siqens-zeigt-prototyp-seiner-hochtemperaturmethanolbrennstoffzelle/ http://www.cleanthinking.de/brennstoffzellen-startup-siqens-zeigt-prototyp-seiner-hochtemperaturmethanolbrennstoffzelle/#comments Thu, 09 Oct 2014 05:17:13 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=40776 Im Bereich der Brennstoffzellen sind derzeit klare Fortschritte zu erkennen – während der Durchbruch der Energieerzeuger im Auto weiter auf sich warten lässt, werden Brennstoffzellen-Heizgeräte für den Keller von Einfamilienhäusern langsam bedeutsamer. Die beiden Projekte Callux und ene.field sind für die Hersteller und weiteren beteiligten Unternehmen ein voller Erfolg. Gleichzeitig kommen junge Unternehmen wie Siqens auf die Bildfläche, die neue Technologien mit vorteilhaften Wirkungsgraden etablieren wollen. 9. Oktober 2014. Das Münchner Cleantech-Startup Siqens hat nun den Alpha-Prototypen seiner Hochtemperatur-Methanol-Brennstoffzelle in […]

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Im Bereich der Brennstoffzellen sind derzeit klare Fortschritte zu erkennen – während der Durchbruch der Energieerzeuger im Auto weiter auf sich warten lässt, werden Brennstoffzellen-Heizgeräte für den Keller von Einfamilienhäusern langsam bedeutsamer. Die beiden Projekte Callux und ene.field sind für die Hersteller und weiteren beteiligten Unternehmen ein voller Erfolg. Gleichzeitig kommen junge Unternehmen wie Siqens auf die Bildfläche, die neue Technologien mit vorteilhaften Wirkungsgraden etablieren wollen.

Hochtemperatur-Brennstoffzelle, die mit Methanol betrieben wird: Siqens9. Oktober 2014. Das Münchner Cleantech-Startup Siqens hat nun den Alpha-Prototypen seiner Hochtemperatur-Methanol-Brennstoffzelle in Stuttgart im Rahmen der World of Energy vorgestellt. Der kompakte Prototyp verfügt über eine elektrische Leistung von 1 Kilowatt und ist für das Unternehmen ein Meilenstein auf dem Weg zur Markteinführung dieser neuartigen Brennstoffzellentechnologie.

Nach Angaben des Unternehmens ist es erstmals gelungen, das bei hohen Temperaturen flüchtige Methanol für die Energiegewinnung direkt in der Energiewandlereinheit – dem Stack – nutzbar zu machen. Damit sollen höhere elektrische System-Wirkungsgrade von 40 Prozent möglich werden. „Durch die direkte Anbindung der Bildung von Wasserstoff an die eigentliche
Brennstoffzellenreaktion können wir die sonst schwer nutzbare Abwärme für die Verbesserung des elektrischen Wirkungsgrads nutzen“, kommentiert Volker Harbusch, CTO von SIQENS, die Neuentwicklung.

Die bisher auf dem Markt erhältlichen Methanol-Brennstoffzellen konnten nur bei niedrigen Temperaturen und mit einem geringen Wirkungsgrad betrieben werden. Eine seriennahe Produktreihe will Siqens zur Hannover Messe 2015 präsentieren. Anwendungsgebiete sieht Siqens vor allem im Freizeitmarkt, aber auch bei der netzfernen Energieversorgung von wichtigen Industrieanlagen.

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Heliatek: Finanzierungsrunde belebt Hoffnung auf Solarfolien http://www.cleanthinking.de/finanzierungsrunde-cleantech-unternehmen-heliatek-solarfolien/ http://www.cleanthinking.de/finanzierungsrunde-cleantech-unternehmen-heliatek-solarfolien/#respond Tue, 30 Sep 2014 06:36:09 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=40765 Natürlich, Heliatek ist eines der spannendsten deutschen Cleantech-Unternehmen. Immer noch. Während andere Player wie JouleX oder Novaled längst den Exit geschafft haben, braucht die Technologieentwicklung bei der Dresdner Heliatek immer noch Zeit. Jetzt gibt es Hoffnung – im Rahmen einer neuerlichen Finanzierungsrunde ist von „erheblichen technischen Fortschritten“ die Rede. Eine schnelle Revolution durch Solarfolien und damit gebäudeintegrierte Photovoltaik ist nicht zu erwarten – die Perspektiven sind aber wieder deutlich gestiegen. 30. September 2014. Das Unternehmen von Stefan Quandt, AQTON SE, […]

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Natürlich, Heliatek ist eines der spannendsten deutschen Cleantech-Unternehmen. Immer noch. Während andere Player wie JouleX oder Novaled längst den Exit geschafft haben, braucht die Technologieentwicklung bei der Dresdner Heliatek immer noch Zeit. Jetzt gibt es Hoffnung – im Rahmen einer neuerlichen Finanzierungsrunde ist von „erheblichen technischen Fortschritten“ die Rede. Eine schnelle Revolution durch Solarfolien und damit gebäudeintegrierte Photovoltaik ist nicht zu erwarten – die Perspektiven sind aber wieder deutlich gestiegen.

30. September 2014. Das Unternehmen von Stefan Quandt, AQTON SE, führt die Finanzierungsrunde C von Heliatek an. Sie hat ein Volumen von 18 Millionen Euro. Zu den weiteren namhaften Investoren von Heliatek gehören auch Bosch, BASF, Innogy Venture Capital, Wellington Partners, eCAPITAL, der Hightech-Gründerfonds und TGFS. Seit der Gründung des Unternehmens in 2006 wurden damit bisher 46 Millionen Euro zur Entwicklung der Technologie, des Produktionsprozesses und für den aktuellen Markteintritt eingeworben. 

Dr. Paul-Josef Patt, CEO bei eCAPITAL AG, sagte: „In den letzten 12 Monaten hat Heliatek einen enormen Fortschritt als Technologieführer im Bereich der organischen Solarfolien vollzogen und wir freuen uns nun die nächsten Schritte der Kommerzialisierung gemeinsam mit AQTON SE zu gehen.“

Heliatek konnte mit seinem Ansatz der Produktion von Solarfolien in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren überzeugen. Dieser HeliaFilmÒ wird an Industriepartner für Anwendungsbereiche in der BiPV – Gebäude integrierten Photovoltaik – und im Automobilbereich geliefert. Die Investition unterstützt Heliatek während der Markterschließung. Das Unternehmen liefert derzeit Prototypen und Pilotprojekte an Baumaterialproduzenten, Automobilhersteller und deren Zulieferer und verfolgt gleichzeitig einzigartige Vermarktungsoptionen.

Mit Solarfolien sammelt Heliatek weitere 18 Mio. Euro Venture Capital ein

Das Team um Thibaud Le Séguillon und Dr. Martin Pfeiffer erreicht kontinuierlich die gesetzten Meilensteine zur Verbesserung der Effizienz und Lebensdauer. Das Unternehmen hält den Weltrekord von 12 Prozent Zelleffizienz für lichtundurchlässige organische Solarzellen und hat bereits in diesem Jahr eine Transparenz von bis zu 40 Prozent einhergehend mit einer Zelleffizienz von über 7 Prozent verkündet.

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aleo Solar stellt 300-Watt-Solarmodul mit Wirkungsgrad von 18,3 Prozent vor http://www.cleanthinking.de/solarenergie/aleo-solar-stellt-300-watt-solarmodul-mit-hohem-wirkungsgrad-vor/ http://www.cleanthinking.de/solarenergie/aleo-solar-stellt-300-watt-solarmodul-mit-hohem-wirkungsgrad-vor/#comments Wed, 10 Sep 2014 09:33:20 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=40708 aleo solar präsentiert ein neues Hochleistungsmodul, das einen rund zehn Prozent höheren Ertrag erzielt als konventionelle PV-Module. Seit der Übernahme der Produktion durch das taiwanesische Solarunternehmen Sunrise Global Energy im Frühjahr diesen Jahres produziert das aleo Werk in Prenzlau unter deutsch-taiwanesischer Geschäftsführung wieder und stellt nun sein monokristallines 300 Watt-Hochleistungsmodul vor. 10. September 2014. Das 300 Watt-Modul erreicht einen Wirkungsgrad von über 18,3 Prozent, der durch die Kombination ausgewählter Komponenten und Solarzellen der neuesten Technologie erreicht wird. Neben den Zellverbindern […]

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aleo solar präsentiert ein neues Hochleistungsmodul, das einen rund zehn Prozent höheren Ertrag erzielt als konventionelle PV-Module. Seit der Übernahme der Produktion durch das taiwanesische Solarunternehmen Sunrise Global Energy im Frühjahr diesen Jahres produziert das aleo Werk in Prenzlau unter deutsch-taiwanesischer Geschäftsführung wieder und stellt nun sein monokristallines 300 Watt-Hochleistungsmodul vor.

aleo Solar produziert neues 300-Watt-Solarmodul in Prenzlau10. September 2014. Das 300 Watt-Modul erreicht einen Wirkungsgrad von über 18,3 Prozent, der durch die Kombination ausgewählter Komponenten und Solarzellen der neuesten Technologie erreicht wird. Neben den Zellverbindern sorgen Antireflex-beschichtetes Frontglas und eine hochtransparente EVA-Folie dafür, dass mehr Licht zur Zelle gelangt. Das Modul zeichnet sich außerdem durch sein besonders gutes Schwachlichtverhalten aus: Bei diffusem Licht und in den Morgen- und Abendstunden erzeugt es nur rund zwei Prozent weniger Strom als bei voller Sonneneinstrahlung. In Deutschland liegen rund 60 Prozent der Jahreseinstrahlung im Schwachlichtbereich.

„Alle Besonderheiten des Moduls zusammen führen dazu, dass man im Vergleich zu 250 Watt-Standardmodulen rund 20 Prozent mehr Leistung auf dieselbe Fläche bekommt. Das bedeutet für den Installateur, er muss statt zum Beispiel zwölf Modulen nur zehn installieren, um dieselbe Leistung aufs Dach zu bringen – das spart Zeit und Geld“, berichtet Thomas Platzeck, Leiter der Entwicklungsabteilung bei aleo solar.

Seit Ende Mai produziert das aleo Werk in Prenzlau wieder Module, die Produktionskapazität liegt derzeit bei 120 Megawatt (MW). Die aleo solar GmbH beschäftigt rund 190 Mitarbeiter in Vertrieb und Produktion.

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Licht als Muntermacher: Akkus aufladen mit EnergyUp von Philips http://www.cleanthinking.de/energie/licht-als-muntermacher-energyup-von-philips%26 http://www.cleanthinking.de/energie/licht-als-muntermacher-energyup-von-philips%26#respond Tue, 09 Sep 2014 06:04:33 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=40668 Wer viel im Büro arbeitet, sieht selten Tageslicht oder hetzt von einem Gebäude zum nächsten. Häufig fehlt es an Möglichkeiten, sich zwischendurch draußen an der frischen Luft bei Tageslicht und Sonne zu erholen und die Akkus wieder aufzuladen. Genau hier setzen die neuen EnergyUp von Philips an: Das EnergyUp White und das EnergyUp Blue nutzen den belebenden Effekt von Licht. Sie sorgen nach Angaben von Philips für frische Energie, mehr Wohlbefinden und lindern auch kleine Stimmungstiefs. 9. September 2014. Darüber […]

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Wer viel im Büro arbeitet, sieht selten Tageslicht oder hetzt von einem Gebäude zum nächsten. Häufig fehlt es an Möglichkeiten, sich zwischendurch draußen an der frischen Luft bei Tageslicht und Sonne zu erholen und die Akkus wieder aufzuladen. Genau hier setzen die neuen EnergyUp von Philips an: Das EnergyUp White und das EnergyUp Blue nutzen den belebenden Effekt von Licht. Sie sorgen nach Angaben von Philips für frische Energie, mehr Wohlbefinden und lindern auch kleine Stimmungstiefs.

Philips EnergyUp9. September 2014. Darüber hinaus unterstützen sie dabei, den Biorhythmus wieder ins Gleichgewicht zu bringen und hinterlassen ein Gefühl, als hätte man einen Tag an der Sonne verbracht. Beide Geräte wurden mit Hilfe von Wissenschaftlern und Gesundheitsexperten entwickelt und sind klinisch erwiesen wirksam. Sie sind angenehm klein und kompakt und ab September im Handel erhältlich.

Dieser Kickstarter für den Tag bringt den Energielevel wieder auf Touren, wenn es nötig ist. Das EnergyUp White spendet weißes LED-Licht mit bis zu 10.000 Lux Lichtintensität – was der Lichtmenge entspricht, die man im Schatten bei einem Spaziergang im Sommer tankt. Via Touch Buttons lassen sich dabei fünf verschiedene Lichtintensitäten einstellen. Diese können einfach gespeichert werden. Die innovative Lichtführungstechnologie sorgt für eine gleichmäßige Lichtverteilung – das ist besonders angenehm für die Augen, die nicht geblendet werden.

30 Minuten EnergyUp pro Tag

Nur täglich 20 bis 30 Minuten einer EnergyUp White Dosis helfen, vital und energiegeladen Job und Alltag zu meistern. Dabei zeigt ein Zeitindikator zuverlässig an, wie lange das Gerät bereits angewendet wird. Ob an einem bedeckten Tag Zuhause oder bei ungünstigen Lichtverhältnissen am Arbeitsplatz – das stylische HF3419/01 ist mit seinen kompakten Maßen besonders schmal und findet überall Platz, lässt sich aber auch an die Wand montieren. Dabei kann es sogar von zwei Personen gleichzeitig genutzt werden und sorgt so für doppelte Power.

Für Menschen, die sehr unterschiedliche Arbeitszeiten haben, viel unterwegs sind und reisen, ist das HF3430/01 EnergyUp Blue die perfekte Energiequelle „to go“. Mit seinem kompakten Design und seinem schlanken Gewicht von 0,6 Kilogramm lässt es sich ganz einfach auch im Gepäck verstauen. Denn gerade bei Reisen über mehrere Zeitzonen hinweg kommt es häufig zu Jetlag oder Stimmungsschwankungen.

Hier kann das EnergyUp Blue entgegenwirken: Sein konzentriertes, blaues Licht mit 200 Lux hat eine ähnliche Wirkungsstärke wie 10.000 Lux weißes Licht. Es empfindet einen sonnigen, blauen Himmel nach und regt die Cortisol-Produktion im Körper an. So können Müdigkeit und Energielosigkeit verringert werden. Neben einem Zeitindikator, der anzeigt, wie lange man das Gerät schon anwendet, punktet die Blue-Variante insbesondere mit seinem integrierten Akku. Dadurch wird auch eine kabellose Nutzung möglich, was besonders für Reisen praktisch ist.

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Wie ein lokales Smart Grid in Wertachau entsteht http://www.cleanthinking.de/smart-grid/rwe-und-lechwerke-bauen-lokales-smart-grid-in-der-siedlung-wertachau-bei-augsburg-auf/ http://www.cleanthinking.de/smart-grid/rwe-und-lechwerke-bauen-lokales-smart-grid-in-der-siedlung-wertachau-bei-augsburg-auf/#respond Fri, 04 Jul 2014 06:58:02 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=39515 Das „Smart Grid“, also das schlaue Stromnetz, das auf Angebot und Nachfrage von Strom reagieren kann, ist das zentrale Element einer Energiewende, wie wir sie von CleanThinking definieren. Denn das „Smart Grid“ funktioniert zunächst quartiersweise: steuert und erzeugt beispielsweise den Strom für und die Geräte von einer gewissen Anzahl von Haushalten eines Wohngebietes. Dazu werden mit Blockheizkraftwerken und Speichern auch die Winterlücken geschlossen. Wie ein solches lokales Smart Grid in der Realität funktioniert, zeigen jetzt zwei Unternehmen in der Nähe […]

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Das „Smart Grid“, also das schlaue Stromnetz, das auf Angebot und Nachfrage von Strom reagieren kann, ist das zentrale Element einer Energiewende, wie wir sie von CleanThinking definieren. Denn das „Smart Grid“ funktioniert zunächst quartiersweise: steuert und erzeugt beispielsweise den Strom für und die Geräte von einer gewissen Anzahl von Haushalten eines Wohngebietes. Dazu werden mit Blockheizkraftwerken und Speichern auch die Winterlücken geschlossen. Wie ein solches lokales Smart Grid in der Realität funktioniert, zeigen jetzt zwei Unternehmen in der Nähe von Augsburg.

Smart Grid in der Nähe von Augsburg: Smart Operator als HerzstückSchwabmünchen / 4. Juli 2014. Mehr als 110 Haushalte sind an eines der größten Smart Grid-Projekte Deutschlands in Schwabmünchen, genauer in der Siedlung Wertachau, angeschlossen. Technisch umfasst es die Steuerungseinheit „Smart Operator“, ein zentraler Batteriespeicher, intelligente Stromzähler in den Haushalten sowie Haushaltsgeräte, die sich nach Bedarf steuern lassen.

Die Lechwerke (LEW) und RWE Deutschland haben das lokale Smart Grid nach zwei Jahren Vorbereitungszeit zum Leben erweckt. Es ist eines von drei „Smart Operator“-Projekten, die der Energiekonzern RWE bundesweit gerade umsetzt. Im Ort sind mehr als 20 Photovoltaikanlagen vorhanden, die mit den zentralen Komponenten kommunizieren.

Smart Operator als Gehirn des Smart Grid

So funktioniert der Smart Operator von RWE, Lechwerke und PSI

Gesteuert werden alle Bausteine, etwa intelligente Haushaltsgeräte und Heizsysteme, Batteriespeicher oder eine regelbare Ortsnetzstation, durch den Smart Operator. Er ist quasi das Gehirn des intelligenten Netzes. Der kleine, kompakte Computer managt mit einer speziell für das Projekt programmierten Software selbstständig das Ortsnetz und die intelligenten Bausteine.

Das Smart-Operator-Projekt in der Wertachau wurde im Mai 2012 gestartet. Insgesamt wurden 160 alte Stromzähler durch Smart Meter von den LEW ersetzt. Sie messen Spannung und Verbrauch eines Haushalts und übertragen die ermittelten Werte über ein Glasfasernetz. In der zweiten Projektphase wurde das Netz um intelligente Bausteine wie Energiespeicher, Wärmepumpen und intelligente Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Geschirrspüler oder Wäschetrockner erweitert. Neben dem zentralen Batteriespeicher wurde auch eine Ladesäule für Elektroautos in Betrieb genommen. Den Projektteilnehmern werden Elektroautos zum Testen zur Verfügung gestellt.

Smart Operator-System lernt permanent dazu

Außerdem wurde der Smart Operator in das Stromnetz integriert. Er ermittelt unter anderem anhand von Wetterprognosen die zu erwartenden Einspeisungen sowie Lasten, Aufnahmefähigkeit und Speichermöglichkeiten im Stromnetz. Er stimmt diese Faktoren auf Basis der aktuellen Messwerte aufeinander ab und bringt sie in Einklang. Der von der PSI AG, einem Spezialanbieter für Netzleittechnik, entwickelte Smart Operator arbeitet auf Basis eines von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) entwickelten Steuerungsmodells.

Bis Ende 2015 wollen die Lechwerke und RWE praktische Erfahrungen beim Betrieb des intelligenten Stromnetzes sammeln. Dabei lernt das Smart-Operator-System permanent dazu und optimiert den Einsatz der Bausteine immer weiter, sodass Stromerzeugung und -verbrauch in der Siedlung möglichst im Einklang sind.

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Energiewende: Kleiner Stromspeicher für’s Wohnzimmer http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/energiewende-kleiner-stromspeicher-ecube-von-ecubesystems-fuers-wohnzimmer/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/energiewende-kleiner-stromspeicher-ecube-von-ecubesystems-fuers-wohnzimmer/#comments Wed, 02 Jul 2014 07:19:18 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=39434 Die Debatte um die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch und das Gerücht, es werde keine Bagatellgrenze geben, hat am Markt für Stromspeicher und Photovoltaik für reichlich Verunsicherung gesorgt. Doch viele in der Branche wissen: Die Energiewende der Bürger ist nicht aufzuhalten. Der Grund sind Produkte wie Plug-In-Solarmodule, die ohne großen Installationsaufwand genutzt und betrieben werden können. Jetzt stellt e.cube systems aus Ritterhude eine intelligente Ergänzung zu den Solarmodulen mit Wechselrichter vor: Den Stromspeicher e.cube Standard, der durchaus einen Platz im Wohnzimmer finden […]

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Die Debatte um die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch und das Gerücht, es werde keine Bagatellgrenze geben, hat am Markt für Stromspeicher und Photovoltaik für reichlich Verunsicherung gesorgt. Doch viele in der Branche wissen: Die Energiewende der Bürger ist nicht aufzuhalten. Der Grund sind Produkte wie Plug-In-Solarmodule, die ohne großen Installationsaufwand genutzt und betrieben werden können. Jetzt stellt e.cube systems aus Ritterhude eine intelligente Ergänzung zu den Solarmodulen mit Wechselrichter vor: Den Stromspeicher e.cube Standard, der durchaus einen Platz im Wohnzimmer finden könnte…

e.cube Standard, der Stromspeicherwürfel für die EnergiewendeRitterhude / 1. Juli 2014. Die weiter zu erwartenden stark steigenden Strompreise – Experten gehen von 50 Cent je Kilowattstunde im Jahr 2020 aus – bringen ganz neue Ideen und Produkte hervor, die auch Mietern oder Eigentümern kleinerer Wohnungen ermöglichen, sich ein Stück unabhängig zu machen von den ansteigenden Kosten. Eine solche Möglichkeit bieten so genannte Plug-In-Solarmodule, über die wir schon verschiedentlich berichtet haben. Diese haben einen Wechselrichter an Bord und speisen direkt in die Balkonsteckdose ein.

Nachteil: Die Wechselrichter-Solarmodule speisen immer dann Strom ins Hausnetz ein, wenn gerade die Sonne scheint – nicht dann, wenn der Bedarf besonders groß ist. Dieses Problem wird bis heute von vielen Anbietern solcher Solarmodule für die Steckdose totgeschwiegen. Auch die Netzbetreiber und Energieversorger sehen diese Einspeisung ins Stromnetz nicht so gerne. Die Ritterhuder Firma e.cube systems hat sich nun mit einer Lösung beschäftigt und als Ergänzung zu den Solarmodulen für die Steckdose auch einen Stromspeicher für die Steckdose entwickelt.




Der Stromspeicherwürfel e.cube Standard ist die ideale Ergänzung zu den Solarmodulen. Der Stromspeicher für’s Wohnzimmer ist in mehreren Größenklassen mit 1,2, 2,4 und 3,6 Kilowatt Speicherkapazität und 250 bzw. 350 Wp. Er wird immer dann tätig, wenn entweder ein Bezug aus dem Stromnetz droht oder aber eine Einspeisung ins Netz. Die durch die Solarmodule gewonnene Energie wird also entweder im Würfel zwischengespeichert oder aber direkt auf einer der drei Phasen im Haushalt verbraucht.

Lastkurve exakt abdecken

Bei richtiger Auslegung des Systems, das dann aus einem Stromspeicherwürfel (mit Lithium-Ionen-Technik) der unterschiedlichen Größenklassen sowie den Solarmodulen am Balkon besteht, kann die gesamte Lastkurve des Kunden in den sonnigeren Monaten abgedeckt werden. Platz für mindestens 4 oder 5 Solarmodule sollte am Balkon aber mindestens sein. Für vollständige Autarkie in kleinen Wohnungen wäre aber zusätzlich ein Generator oder eben ein Teilbezug aus dem Netz notwendig.

e.cube System: Stromspeicherwürfel und Solarmodule kombiniertWer nicht seine gesamte Last abdecken kann, dem gelingt zumindest die Abdeckung des Strom der kontinuierlich für Standbyverbraucher wie Fernseher, Ladegeräte etc. Machen das viele Menschen in Deutschland, wird das die großen Energieversorger mächtig schmerzen: Mit dem so genannten Grundlaststrom lassen sich die besten Gewinne erwirtschaften, weil dieser Verbrauch so schön vorhersehbar ist. e.cube systems will genau hier entgegen wirken.

Technisch realisiert wird der Automatismus durch ständige Kommunikation zwischen Stromzähler und Energiesparwürfel: Droht eine Einspeisung des durch die Wechselrichter-Module e.cube L240 erzeugten Stroms, wird der Speicher aktiv und speichert den Strom. Droht Netzbezug, gibt der e.cube Standard Energie ins Hausnetz ab und versorgt den entsprechenden Verbraucher. Dieses Prinzip funktioniert dreiphasig und im Millisekundenbereich. Eine Maximierung des Eigenverbrauchs wird dauerhaft erreicht.

Stromspeicherwürfel bei Leben mit der Energiewende TV

Vorgestellt wurde der Stromspeicherwürfel kürzlich auch ausführlich in der Web TV-Sendung „Leben mit der Energiewende TV“, die hier abgerufen werden kann:



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Nordsee Ost soll Strom für 300.000 Haushalte liefern http://www.cleanthinking.de/offshore-windenergie/senvion-installiert-62M126-im-offshore-windpark-nordsee-ost-von-rwe/ http://www.cleanthinking.de/offshore-windenergie/senvion-installiert-62M126-im-offshore-windpark-nordsee-ost-von-rwe/#respond Tue, 01 Jul 2014 08:52:59 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=39421 Die umbenannte RePower Systems – heute heißt das Unternehmen Senvion SE – sorgt für positive Nachrichten: Das Hamburger Unternehmen, das zur Suzlon Gruppe gehört, hat jetzt die ersten Offshore-Windkraftanlagen für den Offshore-Windpark Nordsee Ost installiert. Der Hochseewindpark von RWE liegt rund 35 Kilometer nördlich von Helgoland. Mit der Installation der ersten Turbinen mit einer Nennleistung von 6,15 Megawatt hat Senvion einen wichtigen Meilenstein erreicht. Hamburg, Helgoland / 1. Juli 2014. Doch bei der Installation einer Offshore-Windkraftanlage im Meeres-Windpark Nordsee Ost […]

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Die umbenannte RePower Systems – heute heißt das Unternehmen Senvion SE – sorgt für positive Nachrichten: Das Hamburger Unternehmen, das zur Suzlon Gruppe gehört, hat jetzt die ersten Offshore-Windkraftanlagen für den Offshore-Windpark Nordsee Ost installiert. Der Hochseewindpark von RWE liegt rund 35 Kilometer nördlich von Helgoland. Mit der Installation der ersten Turbinen mit einer Nennleistung von 6,15 Megawatt hat Senvion einen wichtigen Meilenstein erreicht.

Energie vom Meer für 300.000 Haushalte: Mit Windkraftanlagen von SenvionHamburg, Helgoland / 1. Juli 2014. Doch bei der Installation einer Offshore-Windkraftanlage im Meeres-Windpark Nordsee Ost von RWE soll es natürlich nicht bleiben. Mit 48 Windkraftanlagen vom Typ 6.2M126 sollen jeweils rund 4.000 Haushalte mit Strom versorgt werden – insgesamt soll also Strom für 300.000 Haushalte erzeugt werden. Nordsee Ost sollte ursprünglich zwischen 2011 und 2013 errichtet werden; erste Anlagen sollten schon 2012 ans Netz gehen. Aufgrund von Verzögerungen beim Netzanschluss musste der Startschuss für die Installation bis jetzt verschoben werden.

Senvion liefert alle Komponenten der Windenergieanlagen sowie die Service-Plattformkräne. Aktuell werden die Naben, Rotorblätter, Maschinenhäuser, Türme und weitere Plattform-Komponenten im Basishafen CT1 in Bremerhaven weitestgehend vormontiert und auf Spezialschiffe zum Transport an ihren Bestimmungsort verladen. Die Installation der Turbinen soll dieses Jahr abgeschlossen werden, die Inbetriebnahme ist ab September geplant.

Die installierte Leistung des Hochsee-Windparks Nordsee Ost soll bei 295 Megawatt liegen.
Damit gehört Nordsee Ost zu den größten kommerziellen Windkraftprojekten vor der deutschen Küste. Für Nordsee Ost werden die Turbinen in einer Wassertiefe von 22 bis 25 Metern errichtet. Mit der jetzt installierten Maschine stehen aktuell insgesamt 93 Senvion Offshore-Turbinen in europäischen Gewässern. Zusammen mit den an Land installierten 16 Maschinen hat Senvion inzwischen Erfahrung mit Multi-Megawatt-Turbinen in einer gesamten Betriebslaufzeit von 350 Jahren – mehr als jeder andere Hersteller.

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Energiewende: Dezentralisierung des Energiemarktes ist nicht zu stoppen http://www.cleanthinking.de/energiewende/dezentralisierung-nicht-zu-stoppen-sagen-lichtblick-und-rec-oekostrom-und-erneuerbare-energien/ http://www.cleanthinking.de/energiewende/dezentralisierung-nicht-zu-stoppen-sagen-lichtblick-und-rec-oekostrom-und-erneuerbare-energien/#respond Mon, 30 Jun 2014 07:13:48 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=39183 Ökostrom, Erneuerbare Energien, Mieterstrom, Eigenverbrauch, Stromspeicher, Mikro-KWK und Brenstoffzellen-Heizung: Die Komplexität für Mieter und Unternehmer im Kampf gegen weiterhin steigende Strompreise ist allein schon aufgrund der genannten Begrifflichkeiten zu greifen. Wer sich mit den Themen nicht beschäftigt, hat wohl keine Chance, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Doch viele Maßnahmen, die Mieter und Unternehmer treffen können, sind sinnvoll: Beispielsweise die Wahl eines Ökostromanbieters wie LichtBlick, der etwa die teure Grundversorgung ersetzt. Berlin, Hamburg / 30. Juni 2014. Die am Freitag vom […]

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Ökostrom, Erneuerbare Energien, Mieterstrom, Eigenverbrauch, Stromspeicher, Mikro-KWK und Brenstoffzellen-Heizung: Die Komplexität für Mieter und Unternehmer im Kampf gegen weiterhin steigende Strompreise ist allein schon aufgrund der genannten Begrifflichkeiten zu greifen. Wer sich mit den Themen nicht beschäftigt, hat wohl keine Chance, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Doch viele Maßnahmen, die Mieter und Unternehmer treffen können, sind sinnvoll: Beispielsweise die Wahl eines Ökostromanbieters wie LichtBlick, der etwa die teure Grundversorgung ersetzt.

LichtBlick setzt weiter auf dezentralen Mieterstrom.Berlin, Hamburg / 30. Juni 2014. Die am Freitag vom Bundestag verabschiedete EEG-Reform erschwert die Entwicklung eines subventionsfreien Marktes für erneuerbare Energien. „Minister Gabriel hat im Schulterschluss mit der alten Energiewelt um den Branchenverband BDEW eine Innovationsbremse im EEG installiert. Neue Geschäftsmodelle lokaler Stromvermarktung werden mit höheren Abgaben belastet“, kritisiert Heiko von Tschischwitz, Vorsitzender der Geschäftsführung von LichtBlick.

Luc Graré von REC ist ganz ähnlicher Meinung: „Die Belastung des Eigenverbrauchs mit der EEG-Umlage erschwert ausgerechnet ein Geschäftsmodell, bei dem Solarenergie schon heute unabhängig von Subventionen konkurrenzfähig ist. Das zeigt, wie sehr in der Debatte um die EEG-Reform leider die eigentlichen Ziele der Energiewende aus den Augen verloren wurden – Klimaschutz und die Abkehr von fossilen und nuklearen Energieträgern. Stattdessen beschäftigt sich die Diskussion nur noch mit der Verteilung der Kosten für die Energiewende. Außer Acht gelassen wird dabei, dass jede Investition in Erneuerbare Energien die milliardenschweren Folgen des Klimawandels lindert.“

Trotz der EEG-Reform bleibt der Eigenverbrauch von selbst produzierten Strom für viele Unternehmen und Privathaushalte jedoch auch in Zukunft vorteilhaft. Denn die geplante stufenweise Belastung des Eigenverbrauchs mit bis zu 40 Prozent der EEG-Umlage wirkt sich nach unseren Berechnungen in vielen Fällen nicht entscheidend auf die Amortisationsdauer und die Rentabilität derartiger Anlagen aus. Gerade Unternehmen in Branchen, die hohe Steuern und Abgaben auf eingekauften Strom zahlen, beispielsweise Supermärkte, können mithilfe des Eigenverbrauchs auch mit der neuen Gesetzgebung ihre Stromkosten senken und zum Klimaschutz beitragen. Und Solaranlagen für Privathaushalte mit bis zu zehn Kilowatt-Peak bleiben erfreulicherweise auch weiterhin von der Umlage auf den Eigenverbrauch befreit “

Ein weiteres Beispiel ist das Thema Mieterstrom: Für die Lieferung lokal erzeugten Sonnenstroms an Mieter wird künftig die volle EEG-Umlage fällig, während Eigenheimbesitzer gar keine und andere Eigenversorger 40 Prozent der EEG-Umlage zahlen müssen. Eine vierköpfige Familie, die zur Miete wohnt, zahlt dann für Solarstrom vom Dach bis zu 150 Euro mehr EEG-Umlage pro Jahr als eine Familie im Eigenheim.

Die lokale Ökostrom-Vermarktung erfordert eine moderne IT-Infrastruktur und ist energiewirtschaftlich komplex. Konzerne und Stadtwerke können solche Produkte aufgrund veralteter IT und fehlender Innovationskraft kaum anbieten. Sie fürchten deshalb die Konkurrenz innovativer Versorger. „Neue Produkte wie Mieterstrom werden die nächste Welle von Kundenverlusten bei den regionalen Platzhirschen auslösen. Darum kämpft der BDEW mit aller Lobbymacht gegen Innovationen – und behindert damit auf Kosten der Verbraucher den Wettbewerb und die Energiewende“, so von Tschischwitz.

Dabei entlasten intelligente Ökostrom-Produkte schon heute die Fördertöpfe und zeigen Wege in einen Grünstrommarkt jenseits gesetzlicher Subventionen auf. So vermarktet zum Beispiel LichtBlick im Gelben Viertel in Berlin Hellersdorf den Strom aus Deutschlands größter Solaranlage auf Wohngebäuden an die Mieter im Quartier. Da der lokal verbrauchte Solarstrom bereits heute ohne Subventionen auskommt, kann das EEG allein mit diesem Projekt um bis zu 200.000 Euro jährlich entlastet werden.

LichtBlick setzt trotz der neuen Abgaben weiter auf die lokale Ökostrom-Vermarktung. „Die Dezentralisierung des Energiemarktes ist nicht mehr zu stoppen. Die Politik und die alte Energiebranche können den Zug bremsen, aufhalten werden sie ihn nicht“, so von Tschischwitz.

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Achtung: Göttinger EEV AG mit Kapitalanlageprojekten in Schwierigkeiten? http://www.cleanthinking.de/goettinger-erneuerbare-energie-versorgung-ag-nach-informationen-von-ndr-und-haz-in-schwierigkeiten/ http://www.cleanthinking.de/goettinger-erneuerbare-energie-versorgung-ag-nach-informationen-von-ndr-und-haz-in-schwierigkeiten/#respond Mon, 30 Jun 2014 06:19:46 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=39180 Die Göttinger Erneuerbare Energie Versorgung AG (EEV) steckt mit zwei Kapitalanlageprojekten in Schwierigkeiten. Nach Recherchen des Radioprogramms NDR Info und der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) hat die Firma intern starke Zweifel an der Umsetzbarkeit eines in der Nordsee geplanten Windparks (Skua) formuliert. Zudem mussten wiederholt Millionenzahlungen an einen Gläubiger verschoben werden. Für den geplanten Offshore-Windpark in der Nordsee und ein bestehendes Biomassekraftwerk in Papenburg hat die EEV bislang nach eigenen Angaben mehr als 21 Millionen Euro Anlegergelder eingesammelt. Hamburg / […]

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Die Göttinger Erneuerbare Energie Versorgung AG (EEV) steckt mit zwei Kapitalanlageprojekten in Schwierigkeiten. Nach Recherchen des Radioprogramms NDR Info und der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) hat die Firma intern starke Zweifel an der Umsetzbarkeit eines in der Nordsee geplanten Windparks (Skua) formuliert. Zudem mussten wiederholt Millionenzahlungen an einen Gläubiger verschoben werden. Für den geplanten Offshore-Windpark in der Nordsee und ein bestehendes Biomassekraftwerk in Papenburg hat die EEV bislang nach eigenen Angaben mehr als 21 Millionen Euro Anlegergelder eingesammelt.

Hamburg / 30. Juni 2014 (Pressemitteilung des NDR). Im Oktober 2013 bezeichnete die Firma selbst die Realisierung des Windparks Skua als „ausgeschlossen“ und das Projekt als „im Grunde genommen wertlos“, so ein Schreiben der EEV-Anwälte, das der HAZ und NDR Info vorliegt. Adressat war die Etanax Holding, die das Kraftwerk und die Planungen für das Windparkprojekt 2012 an die EEV verkauft hatte. Die Bundeswehr weigert sich seit 2008, das Gebiet im laufenden Genehmigungsverfahren des zuständigen BSH für den Bau von Windkraftanlagen freizugeben, weil Marine und Luftwaffe dort üben. Weder lasse sich das Übungsgebiet verkleinern, noch könne man es gemeinsam nutzen.

Auch eine Verlagerung in andere Gebiete sei nicht möglich, bekräftigte eine Bundeswehrsprecherin jetzt auf Anfrage. Im Kaufvertrag hatte man 2012 bereits festgehalten, dass die EEV „über die militärischen Nutzungen im Projektierungsgebiet der Gesellschaft und die insoweit bestehenden Risiken des Projektfortschritts umfassend informiert“ worden sei und das „Risiko in Kauf“ nehme. Die EEV bezeichnet die Position der Bundeswehr in einer Presseerklärung als nicht haltbar und sieht keine Hindernisse für eine Genehmigung.

Im Genussrechte-Verkaufsprospekt für Anleger erwähnte die EEV das konkrete Risiko nicht. Doch der Prospekt sei für eine Anlageentscheidung maßgebend, sagte Gabriele Schmitz, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Hamburg. „Risiken, die sich für den Initiator abzeichnen, und die den Erfolg des Projektes in Frage stellen, müssen dort natürlich dargestellt werden. Der Anleger muss ja wissen, worauf er sich einlässt.“ Ein Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz erklärte: „Im Falle eines Prospektfehlers hätten die Anleger, die aufgrund des Prospekts gekauft haben, die Möglichkeit, im Rahmen der sogenannten Prospekthaftung die Rückabwicklung ihres Kaufs zu verlangen.“

Gleichzeitig steht die EEV finanziell unter Druck. Ursprünglich sollte der Kaufpreis von 26,5 Millionen Euro für das Kraftwerk und das Windparkprojekt bereits 2013 vollständig bezahlt sein. Doch laut einem Vertrag aus dem vergangenen Herbst waren noch immer 20,7 Millionen Euro offen. Mehrfach bereits konnte die EEV die Kaufpreisraten für Kraftwerk und Windpark nicht überweisen, weil sie „Schwierigkeiten“ gehabt habe, „ihre Zahlungsziele einzuhalten“, heißt es in dem Vertrag. Der Verkäufer, die Etanax Holding des niedersächsischen Windkraftpioniers Günter Eisenhauer, gewährte nach Streitigkeiten erneut Aufschub, will nun aber zum 30. Juni sechs Millionen Euro und bis Ende 2014 zusätzlich etwa fünf Millionen von der EEV. Die EEV erklärte, die am Montag fällige Rate bezahlen zu können, wollte Fragen zur grundsätzlichen Finanzlage der Firma aber nicht beantworten, weil es sich um „Betriebsinterna“ handele.

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Abschaffung von Quecksilberdampflampen wird zum Verwaltungskraftakt http://www.cleanthinking.de/LED-Beleuchtung/Abschaffung-Quecksilberdampflampen-Verwaltungsakt-Eschwege-36842 http://www.cleanthinking.de/LED-Beleuchtung/Abschaffung-Quecksilberdampflampen-Verwaltungsakt-Eschwege-36842#respond Sun, 29 Jun 2014 14:50:14 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36842 Rund 4.500 Laternen an Straßen und öffentlichen Plätzen gibt es in der hessischen Kreisstadt Eschwege. Über die Hälfte davon wurden noch Anfang 2012 mit Quecksilberdampf-Leuchtmitteln betrieben. Ein Investitionsstau behinderte jedoch den laut EG-Verordnung erforderlichen Austausch der ineffizienten Leuchten. Aus diesem Grund entschied die Stadt, die Straßenbeleuchtung an die Stadtwerke Eschwege GmbH zu übertragen. Als Basis für die Umstellung auf moderne LED-Leuchten – und auch um die Effizienz zu steigern – modernisierte das Unternehmen im ersten Schritt das Management der Lichtpunkte. […]

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Rund 4.500 Laternen an Straßen und öffentlichen Plätzen gibt es in der hessischen Kreisstadt Eschwege. Über die Hälfte davon wurden noch Anfang 2012 mit Quecksilberdampf-Leuchtmitteln betrieben. Ein Investitionsstau behinderte jedoch den laut EG-Verordnung erforderlichen Austausch der ineffizienten Leuchten. Aus diesem Grund entschied die Stadt, die Straßenbeleuchtung an die Stadtwerke Eschwege GmbH zu übertragen. Als Basis für die Umstellung auf moderne LED-Leuchten – und auch um die Effizienz zu steigern – modernisierte das Unternehmen im ersten Schritt das Management der Lichtpunkte. Durch Einführung des Systems luxData lassen sich inzwischen technische Daten, Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen papierlos verwalten. Die Koordinaten der Lichtpunkte wurden dazu eigens in einem achtmonatigen Projekt einzeln erfasst.

STraßenbeleuchtung

Die Daten der Leuchtstellen waren nur straßenweise in Excel erfasst. Für das neue System wurden daher alle Angaben vereinzelt und den konkreten Lichtpunkten zugeordnet.
Quelle: Wikimedia Commons (gemeinfrei)

Eschwege / 29. Juni 2014. Rund 2.700 Quecksilberdampfleuchten betrieb Eschwege 2012, als die Stadtwerke die Verantwortung für die öffentliche Beleuchtung übernahm. Grund dafür war zum einen die Investitionssumme von 1,3 Millionen Euro, die für die Erneuerung der Leuchten benötigt wurde, zum anderen aber auch die umständliche Datenverwaltung mittels Excel, in der die Lichtpunkte nur straßenweise dokumentiert waren. „Schon als sich 2010 abzeichnete, dass wir der Stadt die Straßenbeleuchtung abkaufen werden, war uns bewusst, dass wir eine professionelle Managementsoftware für dieses Segment brauchen werden“, berichtet Michael Küster, Leiter des technischen Service im Bereich Strom Niederspannung bei der Stadtwerke GmbH Eschwege. Als die Übernahme konkret wurde, entschied sich das Unternehmen daher für die Datenbank- und Verwaltungslösung luxData.

Die Umstellung der Quecksilberdampfleuchten auf LED ist mittlerweile fast abgeschlossen. Rund 60 Prozent Energie können damit pro Lampe eingespart werden. Eschwege rechnet damit, dadurch bis 2014 den Stromverbrauch für die öffentliche Beleuchtung von 1,7 Millionen Kilowattstunden auf 900.000 Kilowattstunden pro Jahr senken zu können.

Einfache Standorterfassung per GPS

Eschwege Barcode

Über Barcodes können die Lichtpunkte von den Monteuren eingescannt, identifiziert und ihre Daten abgerufen werden. Auch erledigte Arbeiten lassen sich mit dem PDA festhalten, so dass der gesamte Vorgang papierlos dokumentiert wird.
Quelle: sixData GmbH

Um die Umstellung zu erleichtern, wurden zunächst die vorhandenen Excel-Sätze in das neue Programm übertragen. In diesem Datensatz finden sich nun alle für diese Leuchte relevanten Informationen vom Masttyp über den Stromverbrauch bis zu vergangenen Standfestigkeitsprüfungen und Wartungsmaßnahmen. Dadurch lassen sich beispielsweise anstehende Leuchtmittelwechsel direkt im Programm abfragen oder Reports zu Ausfallhäufigkeiten erstellen. Selbst Bilder der Anlagenbestandteile oder Verknüpfungen zu anderen Dateien, beispielsweise Verträgen von Servicepartnern, können hier hinterlegt werden.

Zudem erlaubt das System auch die räumliche Verortung der Lichtpunkte, etwa über die Registrierung der Leuchten per Barcodes. Diese Option wird insbesondere von Monteuren im Außeneinsatz genutzt. Diese können die Leuchten, an der sie arbeiten sollen, einfacher auffinden und dokumentieren, idem sie mit einem Tablet den Barcode scannen und mittels eines GPS-Senders mit dem System verbunden werden.

Papierlose Datenverwaltung und Arbeitsdokumentation

Laut Angaben des Betreibers kommen die neuen Positionsdaten auch den Bürgern und der Sicherheit auf den Straßen zugute. Denn:  Über die Anbindung an das Portal stoerung24.de kann jetzt jeder anhand einer Karte defekte Leuchten punktgenau anwählen und melden. So lassen sich Störungen besser lokalisieren und dadurch schneller beheben. Die Störungen können so direkt in luxData übernommen und auf die PDAs der Monteure im Außendienst geschickt werden. Der gesamte Vorgang lässt sich so ohne Schreibarbeit ins System übertragen.

„Die papierlose Dokumentation spart uns einiges an Zeit und Geld“, so Küster. Dazu trage auch bei, dass die Aufschriebe der Monteure jetzt nicht mehr vom Innendienst abgetippt werden müssen. Zudem wird auf diese Weise der Bestand immer aktuell gehalten, und alle Informationen sind jederzeit verfügbar. Inzwischen nutzt die Stadtwerke Eschwege GmbH das Managementinformationssystem auch zur Verwaltung der Straßenbeleuchtung in den Gemeinden Wehretal, Meißner, Ringgau und Berkatal. Insgesamt werden so rund 7.200 Lichtpunkte betreut.

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Eigenverbrauch: Wie andere Länder den Eigenverbrauch behandeln http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien/eigenverbrauch-wie-andere-laender-den-eigenverbrauch-behandeln/ http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien/eigenverbrauch-wie-andere-laender-den-eigenverbrauch-behandeln/#comments Fri, 27 Jun 2014 05:51:33 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38769 Es ist schon grotesk: Am heutigen Freitag wird Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel das EEG 2014 durch den Bundestag peitschen, um damit eine Regelung zu schaffen, die eine Belastung des selbst erzeugten und verbrauchten Stroms etwa von Mietern in Mehrparteienhäusern oder von kleinen und mittelständischen Unternehmen vorsieht. Diejenigen, die bewusst weniger Einspeisevergütung einplanen und damit die EEG-Umlage schonen, sollen nun draufzahlen. Für elektrische Energie, die nicht transportiert und mehrfach gewandelt werden muss. Wie behandeln andere Länder dieses Thema Eigenverbrauch? Leipzig, Berlin / […]

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Es ist schon grotesk: Am heutigen Freitag wird Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel das EEG 2014 durch den Bundestag peitschen, um damit eine Regelung zu schaffen, die eine Belastung des selbst erzeugten und verbrauchten Stroms etwa von Mietern in Mehrparteienhäusern oder von kleinen und mittelständischen Unternehmen vorsieht. Diejenigen, die bewusst weniger Einspeisevergütung einplanen und damit die EEG-Umlage schonen, sollen nun draufzahlen. Für elektrische Energie, die nicht transportiert und mehrfach gewandelt werden muss. Wie behandeln andere Länder dieses Thema Eigenverbrauch?

Klenke 1

Unternehmer wie Herr Klenke verbrauchen ihren selbst erzeugten Strom selbst. Doch die Regierung will Eigenverbraucher zur Kasse bitten. Grotesk.

Leipzig, Berlin / 27. Juni 2014. Gegen die eigenen Gutachter beschließt Bundesenergieminister nun die Belastung des Eigenverbrauchs. Die Bagatellgrenze von 10 kW schon zwar private Haushalte – diejenigen, die sich mit Elektroautos komplett autark machen könnten dank Mikro-BHKW und anderer Technologien, müssen in Zukunft aber zahlen. Diese Kosten an die EEG-Umlage zu koppeln ist der völlig falsche Weg. Ein Weg, den andere Länder nicht beschreiten.

Unsere Nachbarn aus Österreich erheben ein Stromnetzentgelt auf selbst erzeugen und verbrauchten Strom. Aber: Nach einem Beschluss der Regierungsparteien vom 21. Mai werden die ersten selbst erzeugten und selbst verbrauchten 25.000 Kilowattstunden von der Eigenverbrauchsabgabe ausgenommen. Damit sind über 90 Prozent der in Betrieb befindlichen Anlagen von der Eigenverbrauchsabgabe befreit. Im Juli will das Parlament das Gesetz beschließen. Zuvor hatte es u.a. eine Petition gegeben, die die Parteien zum Einlenken brachte.

Auch Portugal denkt nach einem Bericht der Photon, die sich auf die Zeitung ‚Publico‘ beruft, über eine Regelung zum Eigenverbrauch nach. Betreiber kleiner Anlagen sollen künftig ihren Strom selbst verbrauchen und Überschüsse ins Netz einspeisen dürfen. Und zwar zu Marktpreisen, abzüglich zehn Prozent Netzkosten. Damit könnte der abgewürgte Markt für kleine PV-Anlagen in Portugal wieder kräftig in Gang kommen. Die Portugiesen begünstigen den Eigenverbrauch also sogar.

In der Schweiz trat zum 1. April eine geänderte Energieverordnung in Kraft. Sie sieht unter anderem einmalige Investitionsbeiträge für kleine Photovoltaik-Anlagen und eine Regelung für den Eigenverbrauch von Solarstrom vor. Die Schweizer Energieverornung stärkt seitdem den PV-Eigenverbrauch.

Eigenverbrauch ist keine Todsünde, das muss immer wieder betont werden. Wir alle sollten uns von den politischen Debatten nicht von unserem Weg abbringen lassen. Der Strom, der dort verbraucht wird, wo er erzeugt wird, ist volkswirtschaftlich sinnvoll – so die Effizienz stimmt. Er trägt zur Entlastung der Netze bei und schon gleichzeitig das EEG-Konto, weil keine Einspeisevergütung gezahlt wird. Das sollte die Regierung unterstützen. Und nicht belasten… In einer Stunde beginnt die Debatte im Deutschen Bundestag…

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Energiewende Best Practice: Hauskraftwerk und Net Metering bei Klenke Elektrotechnik http://www.cleanthinking.de/energiewende-best-practice/energiewende-hauskraftwerk-und-net-metering-und-photovoltaik-am-beispiel-klenke-elektrotechnik/ http://www.cleanthinking.de/energiewende-best-practice/energiewende-hauskraftwerk-und-net-metering-und-photovoltaik-am-beispiel-klenke-elektrotechnik/#comments Thu, 26 Jun 2014 11:55:48 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38755 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Die Verunsicherung bei Mietern, Besitzern von Eigenstumswohnungen und Häusern sowie bei kleinen und mittelständischen Unternehmern ist groß: Wie können sich diese Personen/Unternehmen unabhängig machen von weiter steigenden Strompreisen? Die Politik will mit dem EEG 2014 und den weiteren Schritten in Richtung eines EEG 2016 und EEG 2017 zusätzliche Belastungen einführen anstatt Unternehmen und Privatpersonen dazu zu animieren, die persönliche […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Die Verunsicherung bei Mietern, Besitzern von Eigenstumswohnungen und Häusern sowie bei kleinen und mittelständischen Unternehmern ist groß: Wie können sich diese Personen/Unternehmen unabhängig machen von weiter steigenden Strompreisen? Die Politik will mit dem EEG 2014 und den weiteren Schritten in Richtung eines EEG 2016 und EEG 2017 zusätzliche Belastungen einführen anstatt Unternehmen und Privatpersonen dazu zu animieren, die persönliche Energiewende durch Maximierung des Eigenverbrauchs zu realisieren. Wir wollen in Zukunft in unserer Serie „Energiewende Best Practice“ zeigen, dass Energiewende im kleinen und großen Maßstab möglich ist. Mehr dazu am Ende dieses ersten Beitrags aus der Serie „Energiewende Best Practice“.

Klenke 1Ritterhude / 26. Juni 2014. Während viele Firmen über die steigenden Strom- und Wärmekosten klagen, hat die Klenke Elektrotechnik GmbH & Co. KG ihre eigene Energiewende in die Tat umgesetzt. Dank der intelligenten Verknüpfung von hochisoliertem Gebäude, E3/DC-Hausspeicher, Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach und Infrarotheizungen in den Räumen hat sich das Unternehmen aus Ritterhude von steigenden Strompreisen unabhängig gemacht.

Wärme dank PV-Strom, Net Metering und Infrarotheizung

Auf dem Dach des neu errichteten und im Herbst 2013 eingeweihten Firmengebäudes erzeugen zwei PV-Anlagen genügend Strom für Eigenverbrauch und Wärme. Die größere Anlage mit einer Leistung von 18 KW sorgt über Net Metering für die Wärmeversorgung des Bürogebäudes. Der erzeugte Strom wird über die Einspeisevergütung ins Netz eingespeist und bei Bedarf – vorwiegend im Winter – etwa zum gleichen Preis zurückgekauft. Das Stromnetz fungiert sozusagen als Stromspeicher.

Klenke 2In jedem der neun Räume des Unternehmensgebäudes befinden sich Infrarotheizungen an der Decke, die in 1.600 Heizstunden die Räume konstant auf 19 Grad Celsius erwärmen. „Durch die Strahlungsheizung genügt die Temperatur, um sich wohl zu fühlen“, berichtet E3/DC Silberpartner Holger Laudeley von Laudeley Betriebstechnik. Jede Infrarotheizung benötigt 1.500 kWh pro Jahr, so dass das gesamte Gebäude mit lediglich ca. 12.000 kWh warm wird. So kommt Klenke auf einen Wärmeverbrauch von 40 kWh je m² und Jahr – und verfügt damit laut Energieeinsparverordnung über ein höchst wirtschaftliches Niedrigenergiehaus (Grenzwert 50 kWh je m² und Jahr). Hier werden verschiedene Technologien zur Königsklasse der Energiewende vereint.

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Ein weiterer Vorteil von Infrarot-Heizungen: Es ist keine aufwändige Istallation einer Heizungsanlage und sind auch keine Wartungsarbeiten notwendig. „Zu beachten ist aber, dass Strahlungsheizungen nur in hochisolierten Gebäuden sinnvoll sind. Eine Nachrüstung im Bestand ist daher nicht empfehlenswert“, erklärt Laudeley weiter.

Stromversorgung über Photovoltaik und S10 Hauskraftwerk

Die zweite Photovoltaikanlage hat eine Leistung von 6,24 kWp und wird mit einem E3/DC-Hauskraftwerk S10 kombiniert. So erreicht Klenke höchste Autarkiegrade von 70 Prozent im Jahresmittel. Selbst Ende November konnte sich das Unternehmen autark mit Strom versorgen.

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Das E3/DC-Hauskraftwerk regelt die Stromversorgung dabei vollautomatisch. Es misst die Verbrauchsdaten des gesamten Gebäudes und bezieht diese in den Eigenverbrauch mit ein. Das Installations-Prinzip lautet „Mount and Use“ – weder an den elektrischen Einrichtungen noch an den Steckdosen der Verbraucher müssen Veränderungen vorgenommen werden.

Die Vorteile der Energiewende für Unternehmer Klenke

Thorsten Klenke ist selbst Elektriker und überzeugt: „Photovoltaik in Kombination mit Stromspeicher wird für die Elektriker das werden, was für den Klempner die Brennwertgasheizung ist – ein Standardgerät der Haustechnik.“ Er selbst schätzt das gute Handling und die einfache Anschlussweise des Hauskraftwerks. Dies mache das Gerät ideal für Handwerker.

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Besonders die sehr übersichtliche Darstellung der Verbrauchswerte am Speicher selbst und über die App sagen ihm zu. „Außerdem erklärt sich das Gerät nach der Inbetriebnahme faktisch von selbst“, so Klenke weiter. Ob er das Gerät seinen Kollegen und anderen Werbetreibenden empfehlen würde? „Auf jeden Fall! Man kann als Unternehmer sein Geld nicht besser als in die eigene Energieversorgung investieren.“

Berichten Sie uns via mj@cleanthinking.de von Personen, Herstellern und tollen Referenzprojekten – schicken Sie uns fertige Referenzbeiträge oder Stichworte und Kontaktdaten zu den relevanten Personen. Wir prüfen im Rahmen unserer Serie „Energiewende Best Practice“ sämtliche Einsendungen nach redaktionellen Kriterien und bringen die interessantesten Geschichten einem breiten Publikum über CleanThinking.de sowie unsere Newsletter und unsere Facebook-Seite zu Gesicht. Lassen Sie uns gemeinsam anpacken und jedem aufzeigen: Energiewende geht! Jetzt und nicht später! Intelligent investieren lohnt sich! (Fotos: E3/DC / www.photog.de)

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Schon 48.500 Euro: Crowdfunding von DZ-4 auf dem Weg zum Erfolg http://www.cleanthinking.de/crowdfunding/dz-4-mit-solar-erfolgreich-bei-crowdfunding-econeers/ http://www.cleanthinking.de/crowdfunding/dz-4-mit-solar-erfolgreich-bei-crowdfunding-econeers/#respond Thu, 26 Jun 2014 05:28:07 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38733 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Das Crowdfunding-Projekt läuft noch 58 Tage, doch schon nach wenigen Stunden, ist die Fundingschwelle von 100.000 Euro in greifbare Nähe gerückt. Während Venture Capitalists und andere Investoren nicht mehr in Solarenergie investieren, sind Unternehmen wie das Cleantech-Startup DZ-4 für Endverbraucher höchst lukrativ. 5 Prozent Rendite erhalten die Crowdfunding-Investoren, die in bestehende Projekte von DZ-4 via econeers investieren. Für Investoren […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Das Crowdfunding-Projekt läuft noch 58 Tage, doch schon nach wenigen Stunden, ist die Fundingschwelle von 100.000 Euro in greifbare Nähe gerückt. Während Venture Capitalists und andere Investoren nicht mehr in Solarenergie investieren, sind Unternehmen wie das Cleantech-Startup DZ-4 für Endverbraucher höchst lukrativ. 5 Prozent Rendite erhalten die Crowdfunding-Investoren, die in bestehende Projekte von DZ-4 via econeers investieren. Für Investoren lachhaft, für Privatleute eine deutlich attraktive Rendite angesichts der Niedrigzinspolitik.

DZ-4 Crowdfunding gestartetDresden, Hamburg / 26. Juni 2014. DZ-4, Deutschlands erstem dezentralen Stromversorger, gelingt mit diesem Crowdfunding-Angebot eine weitere Innovation im deutschen Solarmarkt: Zum ersten Mal wurde ein standardisiertes Portfolio kleiner Solarstromanlagen auf Basis eines professionellen Geschäftsmodells für PV-Eigenverbrauch errichtet. Zudem wurde von DZ-4 für das Portfolio, bei dem die Hälfte der Anlagen über zusätzliche Stromspeicher verfügt, eine weitgehend EEG-unabhängige Finanzierungsbasis geschaffen. Auf dieser Basis konnte ein strukturiertes Beteiligungsangebot entwickelt werden, das bisher nur für große Solarparks oder Windparks möglich war.

Die Anlagen bleiben weiterhin im Eigentum von DZ-4. Investoren haben die Möglichkeit, auf Beträge zwischen 250 Euro und maximal 10.000 Euro eine attraktive jährliche Verzinsung zu erzielen. Dies geschieht in Form eines partiarischen Darlehens an die DZ-4 Betriebsgesellschaft I mbH, in der die ersten 28 DZ-4 Anlagen gebündelt sind. Von den Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 468.000 Euro, sollen mindestens 100.000 Euro (Fundingschwelle) und höchstens 180.000 Euro (Fundinglimit) über das Crowdfunding eingeworben werden. Alle Investoren erhalten auf Ihre Investitionssumme eine feste jährliche Verzinsung in Höhe von 4,5% sowie eine gewinnabhängige Ausschüttung. Die Laufzeit des Darlehens beträgt zehn Jahre bei einer jährlichen Tilgung in Höhe von zehn Prozent.

Mehr zu DZ-4 gibt es auch im Video zum Crowdfunding:

DZ-4 Crowdfunding Film from DZ-4 GmbH on Vimeo.

Für DZ-4 Gründer und Geschäftsführer Tobias Schütt ist es deshalb ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen, „weil wir mit diesem schlüssigen Stromversorgungskonzept für den privaten Haushalt einen neuen Standard setzen: Wir spielen die Stärken der Photovoltaik und der Energiewende aus: nachhaltig, dezentral, weitestgehend förderungsunabhängig und nun auch bürgerfinanziert. Vor allem ist das Crowdfunding für DZ-4 im Wachstumsmodus eine interessante Form der Refinanzierung, die wir nun mit Abschluss des ersten Portfolios ausprobieren möchten.“ Florian Berghausen, Co-Gründer von DZ-4 ergänzt: „Auch gibt das Crowdfunding allen DZ-4 Interessierten, die als direkte DZ-4 Kunden mangels Dach nicht, oder noch nicht, in Frage kommen, die Möglichkeit, Teil der DZ-4 Erfolgsgeschichte zu werden.“

Bilder mehrerer DZ-4-Anlagen finden Sie hier:

DZ-4 Solaranlage mit Speicher von E3DC

DZ-4 Solaranlage 3

DZ-4 Solaranlage 2

DZ-4 Solaranlage 1

Interessierte Investoren finden unter www.econeers.de/dz4 das detaillierte Angebot. Um den vollständigen Businessplan zu sehen und die Investition zu tätigen, ist eine einmalige Registrierung bei Econeers notwendig. Das Crowdfunding startete mit einer vorgeschalteten Exklusivphase am 24. Juni um 12:00 Uhr, in der nur persönlich eingeladene DZ-4 Kontakte mittels eines Passwortes Zugriff erhalten. Die Exklusivphase ist auf 100.000 Euro beschränkt und endet nach Erreichen dieses Betrages beziehungsweise spätestens nach einer Woche, am 1. Juli um 12:00 Uhr.

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Gabriel droht weitere EEG-Reformen an http://www.cleanthinking.de/eeg-reform/uveh-fordert-erhoehung-der-bagatellgrenze-auf-30-kw-im-erneuerbaren-energien-gesetz-2014/ http://www.cleanthinking.de/eeg-reform/uveh-fordert-erhoehung-der-bagatellgrenze-auf-30-kw-im-erneuerbaren-energien-gesetz-2014/#respond Thu, 26 Jun 2014 04:59:30 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38729 „Gerade einmal eine Entlastung von 40 Euro pro Jahr für eine Durchschnittsfamilie“ – dieser und viele andere Sätze, die Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel jetzt bei einer BDEW-Tagung sprachen, zeigen, wie abgehoben und SPD-fern der Parteivorsitzende der sozialdemokratischen Partei Deutschlands geworden ist. Gabriel bezog sich bei obiger Aussage auf die Ausnahmen beim EEG für energieintensive Unternehmen. Die Einsparung von 40 Euro pro Jahr, sei auch durch einen Anbieterwechsel zu erreichen. Ohne Worte. Spätestens 2016 droht die nächste EEG-Reform. Berline / 26. Juni […]

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„Gerade einmal eine Entlastung von 40 Euro pro Jahr für eine Durchschnittsfamilie“ – dieser und viele andere Sätze, die Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel jetzt bei einer BDEW-Tagung sprachen, zeigen, wie abgehoben und SPD-fern der Parteivorsitzende der sozialdemokratischen Partei Deutschlands geworden ist. Gabriel bezog sich bei obiger Aussage auf die Ausnahmen beim EEG für energieintensive Unternehmen. Die Einsparung von 40 Euro pro Jahr, sei auch durch einen Anbieterwechsel zu erreichen. Ohne Worte. Spätestens 2016 droht die nächste EEG-Reform.

EEG 2014Berline / 26. Juni 2014. Wessen Interessen der Bundesenergieminister einseitig vertritt, zeigte sich bei der BDEW-Konferenz eindeutig. „Der BDEW hat einen großen Beitrag dazu geleistet, dass wir klüger geworden sind“, sagte Gabriel laut pv magazine-Redakteurin Sandra Enkhardt mit Blick auf die zahlreichen Beratungstreffen, die es mit Verbandsmitgliedern gab. Der BDEW ist die Interessenvertretung der großen Energiekonzerne mit besten Kontakten in Richtung Politik.

Das EEG und die Energiewende hätten „viele Großverdiener“ in den vergangenen Jahren hervorgebracht, so Gabriel abfällig. Mittlerweile gebe es eine Vielzahl ökonomischer Interessen, die bei einer Reform berücksichtigt werden müssten. Bei Änderungen sei dann immer irgendwer betroffen. Zugleich verteidigte Gabriel auf der Veranstaltung die mit der EU ausgehandelten Industrieprivilegien, die den energieintensiven Unternehmen bei der EEG-Umlage zustehen sollen.

Eine Verschärfung hätte „gerade einmal“ eine Entlastung von 40 Euro im Jahr für einen Durchschnittshaushalt zur Folge gehabt, den man in Berlin auch durch einen Anbieterwechsel erreichen könne, sagte der Minister. Er zeigte Unverständnis für Forderungen, dass auch in diesem Punkt immer „Spareffekte für die EEG-Umlage“ erwartet worden sein.

Eine neuerliche EEG-Reform soll es bereits 2016 geben. Für Betreiber von Solaranlagen, für Entwickler und Errichter von PV-Anlagen, für Speicherhersteller und für Mieter und Eigenheimbesitzer ist diese Aussage eher als Drohung zu verstehen. Zudem brachte der SPD-Politiker eine europäische Energieagenda 2020 oder 2030 ins Gespräch. Die Option „Eigenverbrauch“ bezeichnete Gabriel als „Ausweg“. Wir sagen: Eigenverbrauch ist die richtige Lösung, um den Gesetzen dieser Regierung aus dem Weg zu gehen. Wer die vier großen Energiekonzerne und deren Kohlekraftwerke retten will und dies als einziges Ziel verfolgt, auf den ist kein Verlass.

Bagatellgrenze für Eigenverbrauch zu niedrig

Unterdessen hat der Zentralverband des Elektro-Handwerks ZVEH die Einführung einer Bagatellgrenze von 10 kW grundsätzlich begrüßt, sie aber als insgesamt zu niedrig entlarvt. Der Grund: Die Förderung von Speichersystemen geht bis zu 30 kW – dem müsste die Bagatellgrenze eigentlich angepasst werden. Sonst gibt der Staat an einer Stelle Geld aus, dass er an der gleichen Stelle wieder zurückholt. Das ist ja nun mal mehr als destruktiv. Besser sie die Befreiung von Anlagen mit einer Leistung von 100 Kilowatt, so der ZVEH.

Ein gutes Beispiel für ein kleines Unternehmen, das mit intelligenter Technologie-Kombination auf Eigenverbrauch und Energiewende setzt, finden Sie hier.

In Österreich gibt es übrigens auch eine „Sonnensteuer“. Dort hat der Gesetzgeber nach einer erfolgreichen Petition die Bagatellgrenze auf einen Jahresertrag von 25.000 Kilowattstunden angehoben. Somit sind dort sowohl kleine Unternehmen wie auch Privathaushalte von der Abgabe auf Eigenverbrauch nicht betroffen. Wie Portugal und die Schweiz mit dem Thema Eigenverbrauch umgehen, erfahren Sie hier.

Der Deutsche Bundestag könnte sich morgen bei der Verabschiedung des EEG 2014 daran ein Beispiel nehmen…

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Energiewende im Bestand: MFH in Berlin wird zum Eigen-Energie-Haus http://www.cleanthinking.de/energiewende/energiewende-im-bestand-mehrfamilienhaus-in-berlin-wird-zum-eigen-energie-haus/ http://www.cleanthinking.de/energiewende/energiewende-im-bestand-mehrfamilienhaus-in-berlin-wird-zum-eigen-energie-haus/#respond Thu, 26 Jun 2014 04:12:21 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38721 Es ist eines jener Projekte, die mit dem Inkrafttreten des EEG 2014 künftig noch schwerer zu realisieren sein dürften. Dabei ist es im Grunde ein Vorzeigeprojekt für die deutsche Energiewende, wie es viel häufiger realisiert werden müsste. In Berlin soll ein bestehendes Mehrfamilienhaus mit 64 Wohneinheiten mithilfe einer Kombination aus Photovoltaik, Solarthermie, Strom- und Wärmespeicherung, Wärmepumpen sowie Lüftung mit Wärmerückgewinnung zum „Eigen-Energie-Haus“ werden. Ziel: Senkung der Nebenkosten für Heizung und Warmwasser von 1,05 Euro auf 0,29 Euro. Berlin / 26. […]

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Es ist eines jener Projekte, die mit dem Inkrafttreten des EEG 2014 künftig noch schwerer zu realisieren sein dürften. Dabei ist es im Grunde ein Vorzeigeprojekt für die deutsche Energiewende, wie es viel häufiger realisiert werden müsste. In Berlin soll ein bestehendes Mehrfamilienhaus mit 64 Wohneinheiten mithilfe einer Kombination aus Photovoltaik, Solarthermie, Strom- und Wärmespeicherung, Wärmepumpen sowie Lüftung mit Wärmerückgewinnung zum „Eigen-Energie-Haus“ werden. Ziel: Senkung der Nebenkosten für Heizung und Warmwasser von 1,05 Euro auf 0,29 Euro.

degewo heuteBerlin / 26. Juni 2014. Am morgigen Freitag soll das EEG 2014 im Deutschen Bundestag final in zweiter und dritter Lesung debattiert und anschließend verabschiedet werden. Für die Debatte ist gerade einmal eine Stunde angesetzt: Gegen 10 Uhr wird die Abstimmung erfolgen und Deutschland einen kräftigen Rückschlag im Kampf um eine sinnvolle Energiewende erleiden. Doch Ober-Bremser Sigmar Gabriel wird es nicht schaffen, zugunsten von RWE, EON und EnBW die Energiewende der Bürger und Vernünftigen zu stoppen. Dafür sind Erneuerbare Energien zu preiswert geworden. Und die intelligente Verzahnung der vorhandenen Technologien führt in immer mehr Anwendungsfällen zu wirklich sinnvollen Lösungen.

Eigen-Energie-Haus entsteht in Berlin Lankwitz

Lösungen wie die, die die degewo aus Berlin im  Stadtteil Lankwitz in der Havensteinstraße 20/22 plant. Dort sollen ab 2016 64 Wohneinheiten erneuert werden, so dass die Nebenkosten für Heizung und Warmwasser von 1,05 Euro auf 0,29 Euro sinken und ein „Eigen-Energie-Haus“ entsteht. Nachteil für die Mieter ist, dass sie in der Umbauphase nicht in der Havensteinstraße leben können – allerdings haben sie ein Recht, in ihre alten Wohnungen, die dann entsprechend energetisch aufgewertet sind, zurückzukehren.

„Wir können die Energiewende nur schaffen, wenn wir den vorhandenen Wohnungsbestand zukunftsfit machen“, begründet degewo-Vorstand Frank Bielka das Vorhaben. Das Vorhaben sei ein bundesweit einmaliges Modellprojekt, in dem ein bestehendes Mehrfamilienhaus entsprechend umgebaut werde. „Wir setzen innovative Technologien ein, die in Zukunft breite Anwendung im Wohnungsbestand finden könnten“, so Bielka. Das Wohnungsunternehmen investiert rund 4,8 Millionen Euro in den Umbau des Hauses in der Havensteinstraße.

In Kombination kommen dabei neben einer Gebäudedämmung auch Photovoltaik, Solarthermie, Strom- und Wärmespeicherung, Wärmepumpen sowie eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung zum Einsatz. Sie alle sorgen dafür, dass fast alle Energie, die für Wärme und Strom notwendig ist, durch das Haus selbst erzeugt wird. Um sämtlichen Strombedarf selbst zu produzieren, würde sich obendrein die Einbindung von Balkonsolarmodulen anbieten. Bei der Projektentwicklung wird degewo außerdem unterstützt von der erfahrenen Projektmanagementgesellschaft Drees & Sommer.

Wie das degewo Zukunftshaus in Zukunft aussehen könnte, zeigen die drei Bilder:

degewo Vision 1

degewo Vision 2

 

degewo Vision 3

Wissenschaftlich begleitet wird das degewo Zukunftshaus von Prof. Dr.-Ing. Friedrich Sick von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW): „degewo stellt sich der für eine erfolgreiche Energiewende zentralen Aufgabe. Das erarbeitete Konzept erfüllt die Aufgabe vollständig im Hinblick auf die Wärmeversorgung und die Stromversorgung für Haustechnik und Allgemeinstrom und einen Teil des Stromverbrauchs der Mieter. Erzielt wird dies durch maximale Stromerzeugung auf der Gebäudehülle, Stromspeicherung und ein konsequentes Niedertemperaturkonzept, das hohe Nutzungsgrade bei der Solartechnik, ein saisonales Speicherkonzept und beste Arbeitszahlen bei den Wärmepumpen ermöglicht.“

Die Havensteinstraße 20/22 gehört zum degewo-Quartier Lankwitz. Hier bewirtschaftet Berlins führendes Wohnungsunternehmen mehr als 1.500 Wohnungen. Nach dem Brunnenviertel (Mitte/Wedding), der südlichen Gropiusstadt (Neukölln) und Mariengrün (Tempelhof-Schöneberg) wird degewo nun auch in Lankwitz einen Ansatz für eine ganzheitliche Quartiersentwicklung entwerfen. Das Zukunftshaus ist bereits ein erster Schritt.

Ob das EEG 2014 und die Belastung des Eigenverbrauchs mit der anteiligen EEG-Umlage Auswirkungen auf das Projekt der degewo haben wird, ist derzeit unklar. Klar ist: Hier zeigt die degewo ein gutes Stück Zukunft. Erneuerbare Energien werden vorteilhaft eingesetzt – das rechnet sich für Mieter und Vermieter. 

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Reaktionen zum EEG: Neustart für Energiewende missglückt http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien-gesetz/reaktionen-zum-eeg-2014-verbaende-kritisieren-gesetz-scharf/ http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien-gesetz/reaktionen-zum-eeg-2014-verbaende-kritisieren-gesetz-scharf/#respond Tue, 24 Jun 2014 13:26:33 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38708 Aus Sicht der Branchenverbände, ist das in den letzten Zügen befindliche EEG 2014 ein weiterer, schwerer Rückschlag auf dem Weg zu einer Energieerzeugung, die den Namen „regenerativ“ verdient. Die Energiewende ist mit dem heutigen Tag wieder einen Schritt ins Stocken geraten – doch trotz aller Bremserei: Die Energiewende ist „alternativlos“, auch wenn Bundeskanzlerin, die dieses Wort so gerne missbraucht, ausgerechnet bei diesem Thema nicht von „alternativlos spricht. Wir haben die wichtigen Reaktionen zusammengefasst. Leipzig, Berlin / 24. Juni 2014. Der […]

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Aus Sicht der Branchenverbände, ist das in den letzten Zügen befindliche EEG 2014 ein weiterer, schwerer Rückschlag auf dem Weg zu einer Energieerzeugung, die den Namen „regenerativ“ verdient. Die Energiewende ist mit dem heutigen Tag wieder einen Schritt ins Stocken geraten – doch trotz aller Bremserei: Die Energiewende ist „alternativlos“, auch wenn Bundeskanzlerin, die dieses Wort so gerne missbraucht, ausgerechnet bei diesem Thema nicht von „alternativlos spricht. Wir haben die wichtigen Reaktionen zusammengefasst.

Leipzig, Berlin / 24. Juni 2014. Der Bundesverband Erneuerbare Energien hat das EEG 2014 als Rückschritt für die Erneuerbaren Energien bezeichnet. „Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hatte einen Neustart für die Energiewende angekündigt – erreicht hat er jetzt das Gegenteil“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. „Verpflichtende Direktvermarktung und Ausschreibungen bremsen den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien und erhöhen gleichzeitig Aufwand und Kosten des Gesamtsystems.“

Auch die Belastung des selbst erzeugten Ökostroms mit 40 Prozent der EEG-Umlage im Jahr 2017 (nach 30 und 35 Prozent in den Jahren 2015 und 2016) bringe keinen Vorteil für das EEG-Konto, behindere aber innovative Modelle zur Versorgung von Mehrfamilienhäusern oder Supermärkten mit sauberem Strom, kritisiert Falk. Die vorgesehene Bagatellgrenze von 10 Kilowatt sei viel zu niedrig

Die flexible, regelfähige Bioenergie werde durch die EEG-Novelle sogar in ihrer Existenz bedroht, so der Verband weiter. Die Vergütungshöhen für die Einsatzstoffe der Anlagen seien so gering, dass selbst der extrem niedrige Ausbaukorridor von 100 Megawatt pro Jahr bei Weitem nicht genutzt werden könne. Die Biogasbranche rechne mit lediglich 6 Megawatt pro Jahr.

Insgesamt sei dies ein schlechter Tag für den Klimaschutz, so Falk. „Mit dieser EEG-Reform wird Deutschland seine eigenen Ziele verfehlen und international ein schlechtes Vorbild abgeben.“ Dass die Politik ihre Aufgabe so mangelhaft erfüllt habe, sei für die Erneuerbaren-Branche aber kein Grund zum Verzagen. „Die vielen Bürger, Unternehmen und Energiegenossenschaften werden weiterhin hart dafür arbeiten, dass die Energiewende erfolgreich fortgesetzt wird“, sagt Falk.

Bekenntnis zur Bürgerenergie fehlt

Ein Aspekt, den auch das Bündnis Bürgeenergie e.V. durchaus sieht, aber kritisiert, dass im Gesetz keine Maßnahme enthalten sei, die weitere Anreize für mehr Bürgerenergie schaffe: „Das Bekenntnis zur Bürgerenergie, immer wieder von Politikern und auch Energieminister Gabriel vorgetragen, hat sich im Gesetzestext in Luft aufgelöst. Schlimmer noch, im neuen EEG gibt es nur Maßnahmen, die Bürgern den Marktzugang drastisch erschweren und keine einzige, die ihr helfen würde“, so Dr. Thomas Banning, Vorstandsvorsitzender der Initiative. Bürgerenergie sei das Zugpferd der Energiewende. Fast jede zweite Kilowattstunde Strom aus Erneuerbaren wird durch Anlagen in Bürgerhand produziert.

Für Udo Möhrstedt von IBC Solar ist das neue Gesetz schlcith der „Ausstieg aus der Energiewende“. „Der Beschluss der Regierungskoalition zur EEG-Novelle ist in Wirklichkeit der Ausstieg aus der Energiewende wie wir sie kennen: Solare Selbstversorger werden dadurch für ihren Beitrag zum Klimaschutz bestraft. Kohlekraftwerke hingegen werden bevorzugt. Ich appelliere deswegen an die Bundestagsabgeordneten und den Bundesrat, diesen Ausstieg aus der Energiewende nicht zum Gesetz werden zu lassen und die Zustimmung zu verweigern!“ Ob sein Wunsch am Freitag im Deutschen Bundestag in Erfüllung geht, wenn die zweite und dritte Lesung des Gesetzes stattfindet?

BSW-Solar fordert Bundesrat zur Blockade auf

Carsten Körnig vom BSW-Solar hat unterdessen den Bundesrat zur Blockade aufgerufen. Dort soll das EEG, das nicht zustimmungspflichtig ist, am 11. Juli erörtert werden. Körnig: „Wir sind schockiert und zutiefst betroffen, wie die Energiewende und das Gemeinwohl mit Füßen getreten werden. Wenn jetzt der Bundesrat das Ruder nicht in letzter Minute noch herumreißt, wird aus einem Gesetz zum Ausbau Erneuerbarer Energien ein Gesetz zum Vorrang der Kohle. Mit dem Fuß auf der Bremse ist die Energiewende nicht zu schaffen. Klimaschützer werden bestraft, Klimasünder finanziell entlastet. Das ist eine verkehrte Welt. Das hat mit Umwelt- und Verbraucherschutz nichts zu tun. Anstatt die Bürger vor den Folgen des Klimawandels zu schützen und die Energiewende voranzutreiben, schützt die Politik die Interessen weniger fossiler Energiekonzerne. Diese stemmen sich gegen den Verlust weiterer Marktanteile und wollen mit aller Macht verhindern, dass die Menschen und Unternehmen die Energieerzeugung zunehmend selbst in die Hand nehmen.“

Körnig weiter: „Bürger und Mittelstand waren bislang die Treiber der Energiewende. Sie jetzt mit einer „Sonnensteuer“ zu belasten, wenn sie Ökostrom für den Eigenbedarf oder die Mieterversorgung erzeugen wollen, ist unbegreiflich. Es ist auch verfassungsrechtlich höchst angreifbar, dass gleichzeitig die größten Verursacher des Klimaproblems weder für den verursachten Schaden aufkommen noch für die Energiewende zahlen müssen.“ Nach den Beschlüssen der Regierungskoalition sollen sowohl der Kohlebergbau als auch große industrielle Verbraucher fossiler Energie von der EEG-Umlage weitgehend befreit werden.

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EEG-Reform: Bagatellgrenze für Eigenverbrauch kommt http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien-gesetz/eeg-2014-mit-eigenverbrauchsbelastung-steht/ http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien-gesetz/eeg-2014-mit-eigenverbrauchsbelastung-steht/#comments Tue, 24 Jun 2014 12:51:51 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38703 Am Freitag wird die EEG-Reform bzw. das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2014 im deutschen Bundestag verabschiedet. In hektischen Sitzungen und mit spitzer Feder wurde bis heute an den Entwürfen herumgeschraubt. Dabei wurde erstaunlicherweise mehr mit der EU-Kommission verhandelt als in den Ausschüssen des Deutschen Bundestages. Diese mussten ihre heutigen Sitzungen kurioserweise ohne Regierungsvorlagen ergebnislos auf heute, 18 Uhr verschieben. Mittlerweile haben sich CDU/CSU und SPD aber auf Regelungen zum Eigenverbrauch, für Privathaushalte besonders wichtig, verständigt. Berlin / 24. Juni 2014. Das wichtigste für […]

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Am Freitag wird die EEG-Reform bzw. das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2014 im deutschen Bundestag verabschiedet. In hektischen Sitzungen und mit spitzer Feder wurde bis heute an den Entwürfen herumgeschraubt. Dabei wurde erstaunlicherweise mehr mit der EU-Kommission verhandelt als in den Ausschüssen des Deutschen Bundestages. Diese mussten ihre heutigen Sitzungen kurioserweise ohne Regierungsvorlagen ergebnislos auf heute, 18 Uhr verschieben. Mittlerweile haben sich CDU/CSU und SPD aber auf Regelungen zum Eigenverbrauch, für Privathaushalte besonders wichtig, verständigt.

EEG 2014Berlin / 24. Juni 2014. Das wichtigste für Besitzer von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen sowie Mieter vorneweg: Die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch muss erst ab einer Bagatellgrenze von 10 Kilowatt und einem jährlichen Verbrauch von 10 Megawattstunden bezahlt werden. Normale Einfamilienhaushalte sind von der neuen Abgabe auf selbst erzeugten und verbrauchten Strom etwa aus PV-Anlagen oder Mikro-BHKWs nicht betroffen. Das ist gut so und ein kleiner Schritt für die Cleantech-Branche, um ein wenig durchatmen zu können.

Info: Wie andere Länder das Thema Eigenverbrauch regeln, haben wir uns hier angeschaut.

Wildwuchs mit PV-Anlagen und Speichern?

Das EEG ist in Bezug auf die Regelungen zum Eigenverbrauch – typisch für politische Entscheidungen – zwei, drei Jahre hinter der Realität zurück. Denn: Für viele neue PV-Anlagenbesitzer rechnet es sich bereits heute, nicht mehr nur eine Anlage zu haben, die Einspeisevergütung „verdient“. Sondern vielmehr ist es attraktiv geworden, Stromkosten zu sparen, in dem man den Eigenverbrauch durch Einbeziehung eines Stromspeichers erhöht. Die Logik der EEG-Umlage hätte aber eher den alten Zustand betroffen: Privatleute bauen PV-Anlagen überdimensioniert, um möglichst viel Einspeisevergütung zu kassieren. Diese Betreiber würden dann durch Verrechnung mit der EEG-Umlage nur ein bißchen weniger Rendite erwirtschaften.

Info: Reaktionen der Medien auf die EEG Reform 2014 finden Sie hier.

Aber: Durch die Reduzierung der Einspeisevergütung ist das für Neuanlagen-Betreiber schon länger kein Thema mehr. Also gibt es immer mehr Kunden, die PV-Anlagen oder Mikro-BHKWs mit Speichersystemen kombinieren und auf die Maximierung des Eigenverbrauchs abzielen. Die PV-Anlagen sind dann anders dimensioniert, so dass im Jahresmittel 73 Prozent und mehr Eigenverbrauch möglich wird. Einspeisung und Einspeisevergütung laufen hier eher „nebenher“ und spielen für die Wirtschaftlichkeit eine untergeordnete Rolle.

Info: Den 1. Teil unserer neuen Serie „Energiewende Best Practice“ finden Sie hier.

Dementsprechend kann es zu einer Situation kommen, dass es dem Betreiber einer KWK-Anlage mitsamt eines Speichersystem lukrativ wird, die PV-Anlage künftig gar nicht mehr über das EEG anzumelden – so verzichtet er auf ein paar Euro Einspeisevergütung im Jahr, muss aber umgekehrt auch keine EEG-Umlage auf Eigenverbrauch bezahlen. Setzen sich Elektroautos zunehmend durch, könnten in Zukunft auch immer mehr Einfamilienhaushalte „zu viel“ produzieren und würden nicht mehr unter die Bagatellgrenze fallen. Verzichten diese Kunden auf Einspeisung, wird auch das Lastmanagement, das mit den Speichern betrieben werden kann, erschwert.




Genau an dieser Stelle ist das Gesetz schon heute hinter der Realität zurück: Ein Wildwuchs mit PV-Anlagen und Speichern könnte die Folge sein. Neben Guerilla-PV gibt es womöglich dann auch Guerilla-Speicher. Damit wird die Energiewende wohl kaum planbarer und die Kosten werden nicht sinken.

Supermärkte und Unternehmen betroffen

Supermärkte und Unternehmen, die sich über eine PV-Anlage oder anders mit Eigenverbrauchs-Strom versorgen, sind ab 2015 von der EEG-Umlage betroffen und müssen einen anteilig EEG-Umlage bezahlen. Auch Industrieunternehmen werden entsprechend belastet. Die Regierung einigte sich grundsätzlich auf einen Anteil von 40 Prozent der EEG-Umlage – der schrittweise ab 2015 eingeführt werden soll.

Für Supermärkte und vor allem kleine Unternehmen ist diese EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch ein herber Rückschlag. Die, die die Energiewende unbedingt wollen, werden belastet und bestraft. Eine Konsequenz könnte auch hier sein, dass sich immer mehr Unternehmen abnabeln und sich komplett autark versorgen – beispielsweise auf Diesel-Generatoren setzen, um die Stromlücke im Winter ausgleichen zu können. Auch das kann nicht im Sinne der Energiewende sein, sondern ist zu kurz gesprungen.

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Italien will Solarförderung rückwirkend ändern http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien/solar/italien-will-solarfoerderung-rueckwirkend-aendern/ http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien/solar/italien-will-solarfoerderung-rueckwirkend-aendern/#respond Mon, 23 Jun 2014 08:39:15 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38701 Die italienische Regierung hat beschlossen, die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen zu senken. Nach dem Energiegesetz (Conto Energia) zugesagte Fördertarife für Solaranlagen mit einer Leistung von mehr als 200 Kilowatt sollen entweder pauschal um 10 Prozent reduziert oder auf einen verlängerten Förderzeitraum neu verteilt werden. Italien, 23. Juni 2014. „Investoren müssen sich darauf einstellen, dass sich in Italien die Bedingungen für den Bezug der Tarife ändern. Wie die Regelung ausfallen wird, ist noch nicht endgültig beschlossen. Aber nach dem jetzigen Stand bekommt […]

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Die italienische Regierung hat beschlossen, die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen zu senken. Nach dem Energiegesetz (Conto Energia) zugesagte Fördertarife für Solaranlagen mit einer Leistung von mehr als 200 Kilowatt sollen entweder pauschal um 10 Prozent reduziert oder auf einen verlängerten Förderzeitraum neu verteilt werden.

Kleine Solarstromspeicher GrafikItalien, 23. Juni 2014. „Investoren müssen sich darauf einstellen, dass sich in Italien die Bedingungen für den Bezug der Tarife ändern. Wie die Regelung ausfallen wird, ist noch nicht endgültig beschlossen. Aber nach dem jetzigen Stand bekommt die bisherige Verlässlichkeit Risse“, erklärt Roberto Pera, Partner von Rödl & Partner in Rom.

Hintergrund der Maßnahmen ist das Ziel, mittelständische Unternehmen bei den Stromkosten zu entlasten. Träger von nach dem Conto Energia geförderten PV-Anlagen werden zwischen zwei Optionen entscheiden müssen: Entweder sie stimmen einer Ausdehnung des Förderzeitraums von aktuell 20 auf 24 Jahre verbunden mit einer anteiligen prozentualen Absenkung der Jahr für Jahr zu beziehenden Fördertarife zu, oder sie akzeptieren eine pauschale Verringerung der Fördertarife in Höhe von 10 Prozent unter Beibehaltung des ursprünglich vorgesehenen Förderzeitraums von 20 Jahren.

Um die im Falle der Verlängerung des Förderzeitraums entstehenden wirtschaftlichen Nachteile zu überbrücken ist vorgesehen, dass die Unternehmen eine staatliche Finanzierung erhalten. Sie soll durch Garantien der staatlichen Cassa Depositi e Prestiti gedeckt sein werden, eine Institution, die mit der KfW in Deutschland vergleichbar ist.

„Wir sehen die Regelung sehr kritisch, weil sie rückwirkend in die finanzielle Planung der Investoren eingreift“, betont Svenja Bartels, Partner von Rödl & Partner in Padua. „Es ist fraglich, ob dieses Vorgehen nach internationalem und italienischem Recht zulässig ist. Wir empfehlen den betroffenen Unternehmen, das Gesetzesdekret abzuwarten und dann über entsprechende Maßnahmen zu entscheiden.“

Ähnlich wie in Spanien könnte es auch in Italien zu rechtlichen Schritten kommen, wenn Italien tatsächlich bereits gemachte Zusagen brechen sollte. „Sollten nach geltendem Recht erworbene Zusagen, auf Grundlage derer Investitionsentscheidungen getroffen wurden, rückwirkend zum Nachteil der Investoren geändert werden, werden wir die Einleitung eines Schiedsverfahrens prüfen“, betont Stefan Brandes, Managing Partner von Rödl & Partner Italien.

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Erneuerbaren-Branche punktet mit Patenten http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien/erneuerbare-branche-punktet-mit-patenten/ http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien/erneuerbare-branche-punktet-mit-patenten/#respond Mon, 23 Jun 2014 08:14:09 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38698 Trotz wirtschaftlich teilweise schwieriger Bedingungen sind die Unternehmen aus der Branche der Erneuerbaren Energien weiterhin sehr innovativ. Das zeigt die hohe Zahl an Erfindungen: Fast 2.000 Patente wurden 2013 im Bereich Erneuerbare Energien in Deutschland angemeldet, wie aus aktuellen Zahlen im Jahresbericht des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) hervorgeht. Berlin / 23. Juni 2014. Das Rekordniveau des Vorjahres von mehr als 2.200 Patentanmeldungen wurde damit zwar nicht wieder erreicht. Doch lagen die Anmeldungen um rund das Doppelte über dem Niveau […]

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Trotz wirtschaftlich teilweise schwieriger Bedingungen sind die Unternehmen aus der Branche der Erneuerbaren Energien weiterhin sehr innovativ. Das zeigt die hohe Zahl an Erfindungen: Fast 2.000 Patente wurden 2013 im Bereich Erneuerbare Energien in Deutschland angemeldet, wie aus aktuellen Zahlen im Jahresbericht des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) hervorgeht.

EE-Anteil-EnergieverbrauchBerlin / 23. Juni 2014. Das Rekordniveau des Vorjahres von mehr als 2.200 Patentanmeldungen wurde damit zwar nicht wieder erreicht. Doch lagen die Anmeldungen um rund das Doppelte über dem Niveau vor den Energiewendebeschlüssen im Jahr 2011. So waren im Mittel der Jahre 2007 bis 2010 im Schnitt gut 1.000 Patentanmeldungen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien registriert worden. „Die neuen Zahlen belegen, dass die Branche der Erneuerbaren Energien nach wie vor ein starker Innovationsmotor für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist“, sagt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer. „Das gilt für die Windkraft ebenso wie für die Solarenergie und andere Sparten der Erneuerbaren Energien.“

Mit mehr als 900 Anmeldungen stammte 2013 fast die Hälfte der angemeldeten Erfindungen im Bereich der Erneuerbaren Energien aus der Solartechnik, die seit einigen Jahren mit einem starken Preisrückgang bei Photovoltaikmodulen und seit 2013 mit einem deutlich verminderten Zubau an Solarstromkapazität zu kämpfen hat. Die Entwickler deutscher Unternehmen konzentrierten sich laut DPMA zuletzt hauptsächlich auf solarthermische Kraftwerke. Im Bereich der Solartechnik stammten die Anmeldungen dem Patentamt zufolge überwiegend von mittelständischen Unternehmen aus Deutschland sowie Großunternehmen aus Japan, Korea und den USA.

Dicht hinter der Solartechnik folgte 2013 die Windkraft mit rund 800 Patentanmeldungen. Der leichte Rückgang war hier auf weniger Anmeldungen aus dem Ausland zurückzuführen, während bei den Anmeldern aus Deutschland ein leichter Zuwachs verzeichnet wurde. Wichtige Themen für die Erfinder in Sachen Wind waren unter anderem die Rotorblätter, die Integration der Windenergie ins Stromnetz, Offshore-Anlagen vor der Küste und die Speicherung von Windenergie.

Bei den Biogasanlagen rückt die Qualität des produzierten Biogases laut DPMA in den Vordergrund, und es geht vermehrt um die Kombination mit anderen regenerativen Energiequellen wie beispielsweise der Solartechnik. „Solcher Erfindergeist ist in Deutschland nicht zuletzt durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit seinen technologiespezifischen Einspeisevergütungen für Strom aus sauberen Quellen angereizt worden“, unterstrich Vohrer anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen. Vielfalt bei der Nutzung der Erneuerbaren sei eine Stärke des Standorts Deutschland. Nur durch das Zusammenspiel verschiedener Erneuerbaren-Technologien werde Deutschland langfristig die Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien schaffen.

„Die Schwerpunkte der Innovationen zeigen, dass der Erneuerbaren-Branche die Ideen nicht ausgehen, wie die Herausforderungen der Energiewende gelöst werden können. Die bisher dynamische technologische Entwicklung der Erneuerbaren Energien in Deutschland auf dem Strommarkt ist aber kein Selbstläufer. Vielmehr benötigen diese weiterhin Rahmenbedingungen, unter denen sie ihre Vorteile wie Ressourcen- und Klimaschutz sowie Versorgungssicherheit auch ausspielen können“, betont Vohrer. Das gelte neben dem Strom- auch für den Wärme- und Kraftstoffmarkt.

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