
Miele-Geschäftsführer Dr. Reinhard Zinkann auf der IFA 2010 zur Kooperation mit der RWE Effizienz GmbH
Miele und RWE haben während der IFA 2010 in Berlin eine exklusive Kooperation zum Smart Grid bekanntgegeben. Während Miele seit einiger Zeit mit dem Logo “SG-ready” wirbt und damit die “intelligenten” Haushaltsgeräte meint, will RWE ab Herbst eine Offensive mit neuen Produkten zum Thema “Smart Home” starten. Im aktuell verkündeten Kooperationsprojekt von Miele und RWE geht es um das Stromkostensparen mithilfe von zeit- und lastabhängigen Tarifen. Die “SG-ready”-Produkte sind beispielsweise Waschmaschinen und Trockner, die automatisch erkennen, zu welchen Zeit Strom am wenigsten kostet und sich automatisch starten lassen – der Start der lauten Waschmaschine nachts um 2 in der Mietwohnung, wie ihn Kanzlerin Angela Merkel befürchtet, wird damit aber wohl kaum verbunden sein…
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Smart Grid und Smart Metering sowie die damit verbunden Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken sind bei den Verbrauchern in Deutschland und der Welt bisher eher unbekannt: So weiß nur jeder Dritte Bürger, dass es künftig eine Fülle neuer Stromprodukten und Tarife geben wird, die eng mit dem Ausbau des Stromnetzes zum Smart Grid verbunden sind. Konkret ist auch eine Skepsis zu den schon ab 2011 verpflichtend anzubietenden zeitvariablen Tarifmodellen vorhanden. Dies sind die zentralen Ergebnisse der Studie “Understanding Consumer Preferences in Energy Efficiency”, die die Management- und Technologie-Beratung Accenture jetzt veröffentlicht hat. Diese zeigt, wie sich die Rolle der Energieversorger verschiebt: Diese sind künftig nicht mehr nur als Investoren gefragt, sondern vor allem als Dienstleister für Beratung und Service. Den ganzen Beitrag lesen »
Gebäudeintegrierte Photovoltaik ist zwar noch in wesentlichen Teilen Zukunftsmusik, aber doch eine faszinierende Vision: Das norwegische Cleantech-Unternehmen EnSol meldet jetzt, es habe eine Dünnschicht-Technologie für Solarzellen entwickelt, die per Sprühverfahren auf Fenster aufgebracht werden kann. Dazu tüftelt das US-Startup Solaroad Technologies Group ebenfalls an der Kommerzialisierung einer sprühbaren Dünnschicht-Technologie, die sogar asphaltierte Straßen zur Stromquelle der Zukunft machen soll – steht die sprühbare Dünnschicht-Revolution also kurz bevor? Den ganzen Beitrag lesen »
Superschnelle Autos, Tempo ohne Limits, altmodische Verkehrskonzepte, Erdbeeren aus Neuseeland, Stand-by, Industrieprodukte und jede Menge Plastik – der moderne Westeuropäer verbraucht eine Menge Energie, zum Großteil aus endlichen Ressourcen. 52.500 Kilowattstunden laufen so pro Kopf Jahr für Jahr im Durchschnitt auf. Dies entspricht einer kontinuierlichen Leistung von 6.000 Watt für jeden – und einem riesigen CO2-Fußabdruck. Dagegen setzt die 2000-Watt-Gesellschaft aus der Schweiz Leuchttürme der Nachhaltigkeit – mit Green Citys, dem effizienten 2000-Watt-Spital oder modernen Lebens- und Mobilitätskonzepten. Wie sich moderner Lebensstandard und Klimaschutz verbinden, zeigt My Sustainable World vom 23. bis 24. September 2010 im Congress Center der Leipziger Messe. Der Kongress mit Ausstellung vernetzt erstmals die Bereiche Living, Energy und Mobility. Den ganzen Beitrag lesen »
Das in der Steiermark ansässige Solartechnik-Unternehmen SOLID solarinstallation + design hat einen ürestigeträchtigen Auftrag gewonnen: Das Grazer Unternehmen wird einen großen Schulkomplex in Singapur mit der größten solaren Kühlanlage der Welt bestücken. Die Anlage wird 3.900 Quadratmeter groß sein und 2.000 KW Kälteleistung erbringen. So sollen 2.500 Studenten aus 60 Nationen am United World College in Singapur bessere Lernbedingungen erhalten. Dem Zuschlag für SOLID waren langwierige Verhandlungen vorausgegangen, die sich nun anscheinend gelohnt haben.
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Immer mehr Forschungseinrichtungen beschäftigen sich mit dem großen Thema Energieeffizienz und den kleineren Segmenten Smart Metering oder Eco-Fahrsysteme. So beispielsweise der interdisziplinäre Forschungsschwerpunkt Risiko und Nachhaltige Technikentwicklung ZIRN (Prof. Ortwin Renn, Dr. Birgit Mack) der Universität Stuttgart. Für die beiden Forschungsprojekte zu intelligenten Stromzählern (Smart Meter) in Haushalten sowie Eco-Fahrassistenten in Automobilen sucht die Universität Stuttgart nun Probanden, die im Oktober in Leipzig an entsprechenden Gruppengesprächen aus Verbrauchersicht teilnehmen.
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