Am 4. Februar fand in Bonn die erste Venture Lounge des Jahres statt, die traditionell von CatCap Corporate Finance und Neuhaus Partners veranstaltet wird. Teil-Thema war in diesem Fall Cleantech – und prompt gewann mit der GreenPocket GmbH aus Köln auch ein Unternehmen, dessen Geschäftsmodell sich in erster Linie an Energieversorger richtet und den EVU dabei helfen soll, mit Smart Metering Geld zu verdienen bzw. “Kundennähe durch Smart Metering” zu erreichen.
Klar ist: Die Energieversorger in Deutschland stehen mit der partiellen Einführung von Smart Metering u.a. bei Neubauten und großen Renovierungen zum 1. Januar 2010 vor zentralen Herausforderungen. Sie müssen plötzlich mit einer steigenden Datenmenge zurecht kommen und wissen nicht, wie sie diese sinnvoll so aufbereiten können, dass gleichzeitig ihr Kunde, der Endverbraucher, dazu motiviert wird, Strom zu sparen und effizienter mit Energie umzugehen.
Genau an diesem Punkt setzt die GreenPocket GmbH mit ihrer Energy Expert Engine sowie den Energy Monitoring Tools wie einem Webportal, einer iPhone-App, einer iPod-App oder Wandgerät und Newsletter an.
“Wir haben die Energy Expert Engine auf Basis der J2EE-Technologie entwickelt, die über unterschiedliche Algorithmen und Heuristiken ermöglicht, Smart-Metering-Daten zu interpretieren und für den Endverbraucher zu visualisieren”, berichtet Dr. Thomas Goette, CEO der GreenPocket GmbH.
Letztlich biete, so Dr. Goette weiter, die GreenPocket-Technologie drei ganz entscheidende Vorteile:
- Intelligenz: Damit sind Aufarbeitung, Analyse und die Interpretation der Daten gemeint
- Mehrwert für den Verbraucher: Die hohe Anmutungsqualität des Designs und dessen Benutzerfreundlichkeit führt zu wichtigen Steuerungsimpulsen bei den Verbrauchern, die letztlich dazu beitragen, Energie effizienter einzusetzen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass sowohl Push- als auch Pull-Medien eingesetzt werden, die den Verbraucher aktiv oder passiv über Neuigkeiten, Tipps usw. informieren.
- Flexibilität des Gesamtsystems: Die Technologie und deren Implementierung ist einfach und über alle gängigen Schnittstellen möglich. Außerdem erhält der Energieversorger genau die Bausteine, die er aus seinem individuellen Bedarf heraus benötigt.
Die Abbildung veranschaulicht einerseits, welche Daten sich über “Heuristiken und Algorithmen” visualisieren lassen Den ganzen Beitrag lesen »
Im Januar weilte SolarWorld-Chef Franz Asbeck zusammen mit einer Wirtschaftsdelegation und Außenminister Guido Westerwelle auf der arabischen Halbinsel – und führte dabei u.a. Gespräche in Katar und Saudi-Arabien. Heute verkündet die SolarWorld AG, man werde sich am neu gegründeten Joint Venture Qatar Solar Technologies (QSR) beteiligen. Das Unternehmen plant die Errichtung der ersten Polysilizium-Fabrik auf der arabischen Halbinsel. Neben SolarWorld wird noch ein anderes deutsches Unternehmen von dieser Investition profitieren.
Dabei handelt es sich um centrotherm photovoltaics. Denn die in Blaubeuren ansässige centrotherm photovoltaics AG verkündete heute, man habe mit Qatar Solar Technologies einen Vertrag über die Lieferung von Technologie und Equipment zur Produktion hochreinen Siliziums unterzeichnet. Genauer ist die Tochter centrotherm SiTec GmbH, die die Silizium-Aktivitäten des Solar-Zulieferers bündelt, mit dem Auftrag betraut. Gleichzeitig übernimmt centrotherm Engineering- und Projekt-Services bis zum Ramp Up.
Neben Reaktoren und Konvertern kommt die im letzten Jahr neu vorgestellte Abgasrückgewinnungsanlage (Vent Gas Recovery) bei der Fabrik zum Einsatz. Diese soll der Rückgewinnung von giftigen Prozessgasen dienen und zur ressourcenschonenden Produktion beitragen. Durch die Rückübertragung der Gase in den Produktionsablauf sinkt der Energieverbrauch, steigt die Produktionseffizienz und entstehen letztlich deutliche Produktionskostenvorteile. Den ganzen Beitrag lesen »
BMW und Daimler bzw. Mercedes arbeiten an der Mobilität der Zukunft, die in jedem Fall elektrisch sein dürfte. So tauchten über das Wochenende Gerüchte in den Medien auf, wonach der bayerische Automobilhersteller BMW an seinem Leipziger Standort schon ab 2013 Elektroautos bauen will – immerhin zwei Jahre früher als bisher geplant. Aus dem Pilotprojekt “Project i” solle eine ganze Modellserie entstehen, hieß es. U.a. dürfte dazu das elektrogetriebene Stadtauto “Megacity Vehicles” gehören.
Unternehmensangaben zufolge hat der Standort Leipzig den Zuschlag erhalten, weil dort die flexibelste Fabrik des Konzerns stehe, die in der Lage sei, schnell zusätzliche Kapazitäten aufzubauen. Klar ist: Rund um das schöne Firmengelände von BMW in Leipzig ist noch viel Platz, um rasch erschlossen zu werden. Auch aus diesem Grunde setzt BMW so stark auf den Standort in Sachsen.
Für die neue Elektroauto-Flotte will BMW erstmalig Carbon-Teile in Großserie verwenden. Hierzu wurde 2009 extra ein Joint Venture gegründet, dessen Produktion u.a. im bayerischen Landshut angesiedelt ist.
Mercedes F800 Style: Forschungsfahrzeug mit grünen Ideen
Eine ebenfalls interessante News gibt es aus dem Hause Daimler bzw. Mercedes zu vermelden. Mit dem F800 Style, einem Forschungsfahrzeug, will Daimler unter Beweis stellen, dass grüne Technologien und bedingt schafstofffreie Elektromobilität auch in Luxusfahrzeugen möglich sind. Den ganzen Beitrag lesen »
Die Mehrheit der Verbraucher in Deutschland wünscht sich künftig eine dezentralere Energieerzeugung. Das ist das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung Accenture. Demnach wünschen sich 84 Prozent der Umfrageteilnehmer eine dezentralere Energieerzeugung – durchaus mit dem Willen verbunden, selbst einen Beitrag zur Energieerzeugung zu liefern.
Gleichzeitig sprechen sich acht von zehn Haushalten für den Einsatz von intelligenten Stromzählern (Smart Metern) im eigenen Haushalt aus. Der Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture hatte zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Forsa mehr als 1000 Verbraucher in Deutschland repräsentativ ausgewählt und befragt.
83 Prozent halten es für wichtig, dass möglichst viele Haushalte selbst Strom etwa über Solaranlagen produzieren. Jeder Vierte Immobilienbesitzer will in den kommenden fünf Jahren Solarzellen auf dem Dach installieren – eine immense Zahl. Jeder Fünfte möchte nach jetzigem Stand eine Solarthermie-Anlage zur Warmwassererzeugung einbauen. Immerhin zwölf Prozent spielen mit dem Gedanken, sich ein Mini-Blockheizkraftwerk zuzulegen. Den ganzen Beitrag lesen »
IEEE goes Smart Grid: Das IEEE (Institute of Electrical and Electronic Engineers), der größte technische Berufsverband der Welt mit mehr als 350.000 Mitglieedern, hat heute ein Webportal rund um das Zukunftsthema Smart Grid an den Start gebracht. Unter smartgrid.ieee.org geht es um Informationen, Hintergründe sowie Nachrichten im Zusammenhang mit Smart Grid – die sowohl aus dem Umfeld der IEEE als auch aus externen Expertenquellen stammen können.
Das Webportal soll ganz unterschiedliche Gruppen wie Hersteller, Entscheidungs- und Bildungsträger, Wissenschafter, Politiker, Ingenieure, Computerwissenschaftler und andere Interessenvertreter aus dem Umfeld von Strom, Energie, IT und Kommunikation zusammenbringen. Das IEEE Smart Grid Web Portal ist somit der erste Step, um die breite Vielfalt an Ressourcen des IEEE zusammenzubringen und somit denjenigen Fachkenntnisse zu vermitteln und Beratung zu liefern, die weltweit im Bereich Smart Grid tätig sind. Den ganzen Beitrag lesen »
Vor einiger Zeit berichteten wir bei Cleanthinking.de über die Kampagne mit TV-Star Stromberg des Energieriesen RWE. Das Unternehmen bewirbt damit sein wirklich gut gemachtes Portal www.energiewelt.de.
Jetzt gibt es hierzu das zweite – wie wir in der Redaktion finden – sehr witzige Video zum Thema Energie sparen mit Stromberg. Aber, sehen Sie selbst:
Eine sonnige Mittagspause wünscht das Team von Cleanthinking.de!