Mobilität – CleanThinking.de http://www.cleanthinking.de News und Hintergründe zu umweltfreundlichen Technologien und nachhaltiger Energiewende Sat, 16 Dec 2017 13:26:57 +0000 de-DE hourly 1 Byton zeigt erstes Premium-Elektroauto auf der CES http://www.cleanthinking.de/elektroauto/byton-zeigt-elektroauto-.suv-auf-ces-2018/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/byton-zeigt-elektroauto-.suv-auf-ces-2018/#respond Thu, 14 Dec 2017 11:27:43 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43967 Die Liste der chinesischen Startups, die Elektroautos auf den Markt bringen wollen, ist lang. Doch mit der Future Mobility Corporation und der Marke Byton drängt ein Cleantech-Unternehmen auf den Markt, das sich unterscheidet. Byton ist mehr von Apple inspiriert als von Tesla, heißt es. Die Kernkompetenz der Macher liegt nicht im elektrischen Antrieb, sondern in der Gestaltung des Innenraumes und in der Vernetzung. Hinter dem Startup stecken mächtige Konzerne. Viele Köpfe kommen von BMW. Im Januar präsentiert Future Mobility Corporation […]

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Die Liste der chinesischen Startups, die Elektroautos auf den Markt bringen wollen, ist lang. Doch mit der Future Mobility Corporation und der Marke Byton drängt ein Cleantech-Unternehmen auf den Markt, das sich unterscheidet. Byton ist mehr von Apple inspiriert als von Tesla, heißt es. Die Kernkompetenz der Macher liegt nicht im elektrischen Antrieb, sondern in der Gestaltung des Innenraumes und in der Vernetzung. Hinter dem Startup stecken mächtige Konzerne. Viele Köpfe kommen von BMW. Im Januar präsentiert Future Mobility Corporation auf der CES 2018 sein erstes Elektroauto.

Byton macht den Fahrer zum UserElektroauto & CES  2018 News / 14.12.2017. Byton – alleine der Name verspricht schon das, was die Marke der in Shanghai, dem Silicon Valley und München ansässige Elektroauto-Startup Future Mobility Corporation ausdrücken will. Die Philosophie der Byton-Macher ist es, den Fahrer und seine Mitfahrer zu Usern zu machen und ihnen neue Freiräume während der Fortbewegung zu bieten.

Der Blick ins Interieur des Elektroautos zeigt bereits, wie sich die Manager diese Philosophie vorstellen: Der lange Monitor liefert genau die Informationen, die die User aktuell brauchen. Ganz gleich, in welchem Status sich das Auto gerade befindet: Fährt es autonom? Parkt es? Ist es kurz vor dem Losfahren und schon auf ein Ziel programmiert? 7

Byton ist ein Kunstwort mit Bedeutung in mehreren Sprachen. Aus dem Englischen ist es eine Abkürzung, die Byte und On verbindet – was die beschriebene Philosophie, ein mobiles Gadget sein zu wollen und eher von Apple als von Tesla inspiriert zu sein, hervorragend transportiert.

Hinter dem Unternehmen stecken Manager und Köpfe aus der Automobilbranche. Viele von Ihnen – einschließlich CEO & CTO Dr. Carsten Breitfeld und Dr. Daniel Kirchert (President, Mitgründer) haben eine Vergangenheit bei BMW – Breitfeld etwa hat entscheidend an der Entwicklung des BMW i8 mitgearbeitet. Im Hintergrund stehen Konzerne wie Foxconn und Tencent. In einer ersten Finanzierungsrunde hat Byton rund 240 Millionen US-Dollar eingesammelt.

Mitarbeiter mit BMW-Vergangenheit

Der Mitarbeiter, der die Produktion der Byton-Elektroautos auf 250.000 bis 350.000 hochfahren soll, hat das bereits für Toyota gemacht. Mehr als eine Milliarde Dollar wird in die chinesische Fertigung in Nanjing investiert, berichtet die Future Mobility Corporation. Die Aufstellung von FMC auf drei Kontinenten erfüllt ihren Zweck: Im Silicon Valley wird vor allem die Software entwickelt. In China sind das Headquarter und die Produktion angesiedelt. In München wird vor allem am Design und am Engineering gefeilt.

Vor allem mit dem deutschen KnowHow können die Elektrofahrzeuge von Byton zu echten Premiummodellen werden. Die ehemaligen BMW-Manager senden da schon mal Seitenhiebe in Richtung Tesla – Verareitungsqualität könne man besser, heißt es dann. Im Gegensatz zum ins Schlingern geratenen Startup Faraday Future will FMC nicht alles neu entwickeln, sondern sich auf die zur Philosophie passenden Lösungen konzentrieren.

Byton: Feuertaufe auf der CES

Die Feuertaufe wird das Elektroauto-Startup mit der Vorstellung des ersten Premium-Elektroautos auf der CES erleben. Im Inneren – so viel ist bekant – wird der 1,25 Meter lange Monitor dominieren. Ein weiteres Display, so groß wie ein iPad, ist direkt ins Lenkrad integriert. Konnektivität, autonomes Fahren und Vernetzung sind also die Aspekte, die ei Byton dominieren. Weniger Reichweite und Batteriekapazität.

Der Mittelklasse-SUV wird ab 2019 zu kaufen sein und einen 150-kW-Elektromotor haben. Apropos Reichweite: Zwei Pakete – eines mit 71 kWh und 320 Kilometer Reichweite, ein weiteres mit 95 kWh und 500 Kilometer – soll es dann geben. Preislich wird das Fahrzeug zwar Premium sein, aber mit 40.000 bis 45.000 US-Dollar nicht in der obersten Liga mitspielen. Strategische Partnerschaften ist FMC mit Bosch und Faurecia eingegangen.

Zunächst möchte FMC mit Byton den chinesischen Markt erobern: Auch mittelfristig soll 50 Prozent des Umsatzes in China gemacht werden. Angesichts dessen überrascht es ein wenig, dass FMC bislang keine Management-Position mit Chinesen besetzt hat – denn es ist gerade mit der Konkurrenz von 100 Elektroauto-Startups erforderlich, eine Marke so feinzujustieren, dass sie den chinesischen Konsumenten schmeckt.

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FUSO: DHL startet Test mit Daimler-LKW FUSO eCanter http://www.cleanthinking.de/fuso-dhl-freight-startet-test-mit-daimler-lkw-fuso-ecanter/ http://www.cleanthinking.de/fuso-dhl-freight-startet-test-mit-daimler-lkw-fuso-ecanter/#respond Thu, 14 Dec 2017 10:39:55 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43971 Die Reduzierung von Emissionen im Landverkehr ist eines der Ziele, die DHL Freight derzeit verfolgt. Auf dem Weg zum Ziel testet der Fachtkonzern jetzt den Daimler FUSO eCanter – den ersten vollelektrischen LKW von Daimler. Insbesondere im Nahverkehr Berlins kommen insgesamt sechs FUSO eCanter zum Testeinsatz, um Speditionsgüter zu Geschäfts- und Privatkunden zu bringen. E-LKW News / 14.12.2017. Der innerstädtische Transport- und Lieferverkehr ist prädestiniert für den Einsatz von Elektromoilität. Das hat natürlich auch der DHL-Konzern erkannt. Während eine Tochtergesellschaft […]

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Die Reduzierung von Emissionen im Landverkehr ist eines der Ziele, die DHL Freight derzeit verfolgt. Auf dem Weg zum Ziel testet der Fachtkonzern jetzt den Daimler FUSO eCanter – den ersten vollelektrischen LKW von Daimler. Insbesondere im Nahverkehr Berlins kommen insgesamt sechs FUSO eCanter zum Testeinsatz, um Speditionsgüter zu Geschäfts- und Privatkunden zu bringen.

FUSO eCanter wird von DHL in Berlin getestetE-LKW News / 14.12.2017. Der innerstädtische Transport- und Lieferverkehr ist prädestiniert für den Einsatz von Elektromoilität. Das hat natürlich auch der DHL-Konzern erkannt. Während eine Tochtergesellschaft in den USA mehrere Tesla-Trucks bestellt hat, kommt in Berlin durch die Tochter DHL Freight nun erstmals ein Elektro-LKW zum Testeinsatz. DHL möchte bis 2050 seine logistikbezogenen Emissionen auf null reduzieren.

Zwei Jahre soll der Testetrieb der beiden FUSO eCanter von Daimler Trucks dauern. Der 7,5 Tonnen schwere eCanter ist der erste vollelektrische LKW aus Serienproduktion ud zeichnet sich durch seinen emissionsarmen Antrieb und geringen Geräuschpegel aus. Stationiert werden die Elektro-LKW in der Niederlassung Wustermark.

Für Lieferungen an Privatkunden werden sie bei Transporten von Stückgutsendungen mit mehr als 35 Kilogramm Gewicht, wie etwa Elektro- oder großen Haushaltsgeräten, auf den Straßen unterwegs sein. DHL Freight wird die eCanter sowohl bei der Abholung als auch der Zustellung einsetzen, um die erste und letzte Meile im Straßentransport schadstoffarmer zu gestalten.

Auch DHL Paket setzt auf FUSO

Neben den beiden Fahrzeugen für DHL Freight hat auch DHL Paket vier Elektro-Lkw für die Region Berlin offiziell übernommen. DHL Paket setzt die vier Fahrzeuge im zentralen Innenstadtbereich Berlins für die Belieferung von Firmen und Großkunden ein. Die Elektro-Lkw werden dabei vollständig in den betrieblichen Ablauf integriert und ersetzen die zuvor auf der jeweiligen Tour eingesetzten Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb. Ziel des Tests ist es, mehr Erkenntnisse über die Nutzung von E-Lkw in der Firmenzustellung zu gewinnen.

DHL und Schenker testen den FUSO eCanter in Berlin

Der vollelektrische FUSO eCanter ist, in Bezug auf die Gesamtkosten (Total Costs of Ownership), günstiger als der konventionelle Dieselantrieb und hat eine Reichweite von rund 100 Kilometern bei einer Nutzlast von bis zu 3,5 Tonnen.

Auch DB Schenker, Dachser und die Rhenus-Gruppe testen

Mit der Präsentation der Produktmarke E-FUSO im Oktober dieses Jahres bekräftigte FUSO bereits sein Bekenntnis zu alternativen Antrieben. In den kommenden Jahren werden alle Lkw- und Bus-Modelle eine zusätzliche Elektro-Variante erhalten.

Neben DHL mit sechs Fahrzeugen, hat Daimler weitere Elektrofahrzeuge ausgeliefert: DB Schenker hat sich bewusst für den FUSO eCanter entschieden. Mit dem neuen Fahrzeug hat DB Schenker die Möglichkeit, ein e-Serienfahrzeug für die City-Logistik unter realen Produktionsbedingungen zu testen. Unter anderem wird eines der drei Fahrzeuge für die Zustellung und Abholung von Stückgutsendungen in der Berliner Innenstadt zum Einsatz kommen.

Bei der Rhenus-Gruppe, einem weltweit operierenden Logistikdienstleister, werden die drei FUSO eCanter die Home Delivery-Einheit unterstützen. Vom Zentrallager in Hoppegarten aus stellen die vollelektrischen Lkw künftig Möbel, braune und weiße Waren sowie Sportgroßgeräte in der Berliner Innenstadt zu.

Zwei weitere FUSO eCanter werden bei Transportunternehmern von Dachser zum Einsatz kommen. Ihre Aufgabe wird das Stückgut-Kerngeschäft auf der letzten Meile sein, d.h. Paletten mit Industriegütern entweder an Mikrohubs oder direkt beim Kunden anzuliefern sowie Waren abzuholen und zu den Dachser-Niederlassungen zu bringen. Geladen werden sie an einer Starkstrom-Ladestation, die die Niederlassungen auf dem Betriebsgelände eingerichtet haben.

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Thor Trucks: Cleantech-Startup aus den USA zeigt Elektro-Truck http://www.cleanthinking.de/thor-trucks-cleantech-startup-aus-den-usa-zeigt-elektro-truck/ http://www.cleanthinking.de/thor-trucks-cleantech-startup-aus-den-usa-zeigt-elektro-truck/#respond Wed, 13 Dec 2017 18:34:02 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43951 Thor Trucks? Thor Trucks! Nach dem Tesla-Truck und einigen anderen Neuvorstellungen im Segment E-LKW, ist heute mit Thor Trucks aus Kalifornien ein neuer Player aufgetaucht. Der Thor Truck ET One besteht überwiegend aus Komponenten etablierter Hersteller – spezielle Kompetemz hat das Cleantech-Startup offenbar im Bereich Batteriesysteme. Es wendet sich an Flottenbetreiber. E-LKW News / 13.12.2017. Der Thor Truck soll erste Angaben zufolge 2019 in Produktion gehen, komplett elektrisch angetrieben sein und zwischen 150.000 (100 Meilen / 160 km Reichweite) und 250.000 […]

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Thor Trucks? Thor Trucks! Nach dem Tesla-Truck und einigen anderen Neuvorstellungen im Segment E-LKW, ist heute mit Thor Trucks aus Kalifornien ein neuer Player aufgetaucht. Der Thor Truck ET One besteht überwiegend aus Komponenten etablierter Hersteller – spezielle Kompetemz hat das Cleantech-Startup offenbar im Bereich Batteriesysteme. Es wendet sich an Flottenbetreiber.

Der Elektro-LKW von Thor TrucksE-LKW News / 13.12.2017. Der Thor Truck soll erste Angaben zufolge 2019 in Produktion gehen, komplett elektrisch angetrieben sein und zwischen 150.000 (100 Meilen / 160 km Reichweite) und 250.000 (300 Meilen / 480 km Reichweite) US-Dollar kosten. Zum Vergleich: Der Tesla-Truck soll je nach Reichweitenpaket zwischen 150.000 und 180.000 US-Dollar kosten und deutlich längere Strecken schaffen (mehr zum Tesla-Truck hier).

Mit dem Angebot der Thor Trucks richtet sich das in Kalifornien ansässige eMobility-Startup insbesondere an Flottenbetreiber. „Flottenbetrieb gehört zu unserer DNA“, verrät Thor Trucks auf der Webseite. Den Mythos vom Garagen-Startup erfüllt Thor Trucks aber nicht ganz: Der Prototyp wird in einer industriellen Halle in Hollywood entwickelt.

Thor Trucks konzentriert sich zunächst auf Batteriepacks

Thor Trucks und der erste E-LastwagenNach Medienberichten wurde das Vorhaben vor 18 Monaten gestartet. Der Truck basiert auf Komponenten etablierter Hersteller – das Chassis etwa ist von Navistar, der Motor von TM4. Die Batteriezellen von LG Chem sind an beiden Seiten verbaut.

Die beiden Gründer von Thor Trucks sind junge Unternehmer: Dakota Semler und Giordiano Sordoni sind jeweils 25 Jahre jung. Keiner von beiden kommt aus der Autoindustrie oder ist Ingenieur. Dennoch erscheint der Auftritt des Unternehmens professionell und auch die Arbeit am Prototyp ernsthaft zu sein. Insider berichten, dass hochkarätige Techniker von BYD und anderen Autokonzernen eingestellt werdenund dass der Truck schon seit einer Weile bei Probefahrten in Kalifornien zu beobachten war.

Thor Trucks vs. Tesla-Truck

Auf der Webseite versprechen die beiden Manager einiges: Sie wollen 60 Prozent günstigere Betriebskosten pro Meile anbieten und 70 Prozent günstiger sein bei den Kraftstoffkosten (Diesel vs. Strom). Dennoch: Bei Reichweite und Preis kann der ET One mit dem Tesla-Truck vermutlich nicht mithalten.

Thor Trucks im detail

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Continental zeigt Ladetechnologie für jede Ladesäule in Las Vegas http://www.cleanthinking.de/elektroauto/continental-auf-CES-2018-las-vegas-elektroauto-43948-2/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/continental-auf-CES-2018-las-vegas-elektroauto-43948-2/#respond Wed, 13 Dec 2017 09:00:14 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43948 Während es bei der News des Startups Enevate eher um die Lade-Geschwindigkeit für Elektrofahrzeuge geht, dreht sich nun alles um Komfort und Bequemlichkeit. Der Automobilzulieferer Continental stellt bei der CES 2018 in Las Vegas ein induktives Ladesystem vor, mit dem sich Traktionsbatterien kabellos und vollautomatisch aufladen lassen. Außerdem zeigt Continental mit AllCharge ein System, das mit jeder Ladesäule funktionieren soll. CES News / 13.12.2017. Mit dem System von Continental findet das Elektroauto seine beste Position zum induktiven Laden selbst. Verbaut […]

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Während es bei der News des Startups Enevate eher um die Lade-Geschwindigkeit für Elektrofahrzeuge geht, dreht sich nun alles um Komfort und Bequemlichkeit. Der Automobilzulieferer Continental stellt bei der CES 2018 in Las Vegas ein induktives Ladesystem vor, mit dem sich Traktionsbatterien kabellos und vollautomatisch aufladen lassen. Außerdem zeigt Continental mit AllCharge ein System, das mit jeder Ladesäule funktionieren soll.

Continental zeigt Ladelösungen für Elektroautos auf der CES 2018CES News / 13.12.2017. Mit dem System von Continental findet das Elektroauto seine beste Position zum induktiven Laden selbst. Verbaut ist eine Art Mikro-Navigationslösung. Geht das teilautomatisierte Fahren voran, braucht es nicht mal mehr einen Fahrer, um diese Position ausfindig zu machen. Beim induktiven Laden wird die Energie von der Sendeeinheit zu einer Empfängerplatte am Fahrzeugunterboden übertragen. Wichtig ist dabei, das Fahrzeug genau über der Bodenplatte zu platzieren.

Durch den Komfort dieses induktiven Systems – mit einem Wirkungsgrad von über 90 Prozent – lässt sich jede noch so kurze Ladechance nutzen. So können damit bei einem 20-minütigen Einkaufsstopp bis zu 20 Kilometer Reichweite „getankt“ werden. Denn bei 11 Kilowatt Ladeleistung, für die das System ausgelegt ist, gewinnt der Fahrer pro Minute Ladezeit etwa einen Kilometer Reichweite.

Continental zeigt AllCharge-Ladetechnologie in Las Vegas

Das System AllCharge beendet die Suche nach einer passenden Ladesäule, weil es unabhängig von der Ladeleistung, Stromart und Spannungslage mit allen Säulen kompatibel ist. Es bietet es den weiteren Vorteil, dass es ein Elektrofahrzeug zur rollenden Powerbank macht. Denn durch AllCharge ist ein E-Mobil in der Lage, Wechselstrom mit hoher Leistung bereitzustellen – ob für Partys, beim Camping oder bei Handwerker-Einsätzen.

Damit ist AllCharge ein „Universalschlüssel“, mit dem der Fahrer beim kabelgebundenen Laden auf jede Lademöglichkeit zugreifen kann. Da beim Wechselstrom-Laden die Begrenzung durch den On-Board-Charger wegfällt, kann AllCharge bei entsprechender AC-Infrastruktur die Batterie mit bis zu 43 Kilowatt laden – das bedeutet in zehn Minuten ein Plus von bis zu 50 Kilometer Reichweite.

Darüber hinaus lässt sich mit dem Continental-System in Zukunft die vorhandene Ladeinfrastruktur noch besser nutzen: In einer weiteren Ausbaustufe können automatisierte E-Mobile nach dem Laden automatisch „umgeparkt“ werden. Dadurch lassen sich an einer Ladestation über Nacht mehrere Fahrzeuge nacheinander aufladen. Damit induktive Ladestationen herstellerunabhängig von allen Fahrzeugen genutzt werden können, die technisch dafür ausgerüstet sind, werden zurzeit weltweite Standards festgelegt, an deren Definition auch Continental mitarbeitet.

Elektroauto als mobile Stromquelle

Echter Mehrwert: Das E-Mobil als leistungsstarke mobile Stromquelle
Generell können Elektrofahrzeuge aufgrund ihrer hohen Batteriekapazität auch als Stromquelle genutzt werden. Bei Fahrzeugen mit On-Board-Charger ist dies in der Regel aber nur mit einem zusätzlichen Wechselrichter möglich. Beim AllCharge-System dagegen ist diese bidirektionale Funktion bereits integriert – noch dazu liefert es den Wechselstrom ohne Leistungsbeschränkung.

Neben der Nutzung dieser Stromquelle im privaten Bereich stellt die Bidirektionalität des AllCharge-Systems auch für Handwerker oder mobile Servicedienstleister einen echten Mehrwert dar und bietet das Potenzial für neue Geschäftsmodelle. Langfristig können Elektrofahrzeuge durch diese Funktion darüber hinaus einen Beitrag zur Energiewende leisten, indem sie als mobile Energiespeicher in Versorgungsnetzwerke eingebunden werden.

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Cleantech-Startup Enevate verspricht Elektroauto-Aufladen in 5 Minuten http://www.cleanthinking.de/elektroauto/enevate-CES2018-award-ladetechnologie-elektrofahrzeug-43943-2/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/enevate-CES2018-award-ladetechnologie-elektrofahrzeug-43943-2/#respond Wed, 13 Dec 2017 08:20:45 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43943 Die Enevate Corporation lässt kurz vor der CES 2018 in Las Vegas im Januar mit einer Ladetechnologie für Elektroautos aufhorchen: Mit der HD-Energy-Technology sollen Elektrofahrzeuge extrem schnell geladen werden können. „Sehr schnell“ definiert Enevate mit „nur 5 Minuten“, was eine echte Sensation sein könnte. Die HD-Energy-Technologie basiert auf Silizium-Anoden. Das in Kalifornien ansässige Cleantech-Startup vergibt dafür nun Lizenzen an Hersteller und Zulieferer von Akkus und Elektrofahrzeugen weltweit. In Las Vegas stellt Enevate die Lösung vor – und heimst gleich einen […]

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Die Enevate Corporation lässt kurz vor der CES 2018 in Las Vegas im Januar mit einer Ladetechnologie für Elektroautos aufhorchen: Mit der HD-Energy-Technology sollen Elektrofahrzeuge extrem schnell geladen werden können. „Sehr schnell“ definiert Enevate mit „nur 5 Minuten“, was eine echte Sensation sein könnte. Die HD-Energy-Technologie basiert auf Silizium-Anoden. Das in Kalifornien ansässige Cleantech-Startup vergibt dafür nun Lizenzen an Hersteller und Zulieferer von Akkus und Elektrofahrzeugen weltweit. In Las Vegas stellt Enevate die Lösung vor – und heimst gleich einen Innovationspreis ein.

Enevate Cleantech-StartupCES News / 13.12.2017. Die Zell-Technologie von Enevate ist eine Silizium-Li-Ionen-Technologie auf NCM-Basis kann nach Angaben des Cleantech-Startups in 5 Minuten auf bis zu 75 Prozent aufgeladen werden. Dabei berichtet das Startup von einer  Energiedichte von mehr als 750 Wh/L. Herkömmliche Graphitzellen büßen bei sehr schneller Aufladung deutlich an Leistung ein.

Der 5-Minuten-Ladevorgang ermöglicht Durchgangsaufladestationen, an denen Fahrer von Elektrofahrzeugen wie bei normalen Tankstellen nur einige Minuten warten müssen, um „aufzutanken“. Des Weiteren können bei solch geringen Ladezeiten in einigen Elektrofahrzeugen kleinere Akkus verwendet werden, so dass diese kostengünstiger zu erwerben sind.

Die HD-Energy-Akkutechnologie von Enevate lädt und entlädt bei Temperaturen von bis zu -40 °C und speichert während der Nutzbremsung mehr Energie für größere Reichweiten unter kalten Klimabedingungen.

Cleantech-Startup Enevate gewinnt CES Innovation Award

Im Rahmen der CES 2018 in Las Vegas werden von Enevate Zellen, in denen die HD-Energy-Technologie zum Einsatz kommt, präsentiert. Den CES Innovation Award gewann das Cleantech-Unternehmen in gleich drei Kategorien, u.a. in der Kategorie „Tech for a Better World“. Die CES 2018 startet am 9. Januar und endet am 12. Januar 2018.

Es bleibt abzuwarten, was aus den Versprechungen des Unternehmens tatsächlich wird. Vielversprechend klingen tut die Technologie – mal sehen, welche Autohersteller sich tatsächlich für Lizenzen an der Batterietechnologie interessieren werden.

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Frankfurt entscheidet sich für E-Busse von Solaris http://www.cleanthinking.de/elektrobus/frankfurt-kauft-elektrobusse-von-solaris-43936-2/ http://www.cleanthinking.de/elektrobus/frankfurt-kauft-elektrobusse-von-solaris-43936-2/#respond Tue, 12 Dec 2017 14:25:51 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43936 Elektrobusse wie die von Solaris erobern die Innnenstädte: Auch immer mehr deutsche Städte entscheiden sich für elektrisch betriebene Busse. So mittlerweile auch die Frankfurt am Main. Dort gab es eine hitzige Debatte zu diesem Thema und viel Zögern. Doch seit die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden verkündet hat, die gesamte Busflotte umstellen zu wollen, ist auch Frankfurt in Schwung gekommen. Die Frankfurter E-Busse kommen von Solaris. Elektrobus News / 12.12.2017. Besteller der fünf Busse vom Typ Solaris New Urbino 12 electric ist die […]

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Elektrobusse wie die von Solaris erobern die Innnenstädte: Auch immer mehr deutsche Städte entscheiden sich für elektrisch betriebene Busse. So mittlerweile auch die Frankfurt am Main. Dort gab es eine hitzige Debatte zu diesem Thema und viel Zögern. Doch seit die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden verkündet hat, die gesamte Busflotte umstellen zu wollen, ist auch Frankfurt in Schwung gekommen. Die Frankfurter E-Busse kommen von Solaris.

Frankfurt entscheidet sich für Elektrobusse von SolarisElektrobus News / 12.12.2017. Besteller der fünf Busse vom Typ Solaris New Urbino 12 electric ist die In-der-City-Bus  GmbH. Der Elektrobus verfügt über eine Achse von ZF mit Radnabenmotoren. Die benötigte Energie wird aus Batterien mit 240 kWh Gesamtkapazität geliefert. Ladegeräte vo Medcom sorgen für Strom-Nachschub.

Der E-Bus von Solaris Bus & Coach ist kürzlich zum ‚Bus of the Year 2017‘ gekürt worden. Anfang Dezember wurde der Bushersteller Solaris vom Magazin „Busplaner“ mit dem Innovationspreis 2018 in der Kategorie „ÖPV“ ausgezeichnet.

Solaris: Busse mit WLAN und Steckdose

Die Busse sind unter anderem mit Klimaanlagen für den Fahrgastraum und Fahrerarbeitsplatz, mit energieeffizienter LED-Beleuchtung sowie einem Fahrgastinformationssystem ausgestattet. Sehr modern: In den Bussen sind USB-Anschlüsse zur Ladung von mobilen Geräten verfügbar. Diese Anschlüsse befinden sich in jeder Sitzreihe. Fahrgästen wird auch ein WLAN-Netzwerk zur Verfügung stehen. Platz bietet der Solaris für 70 Personen. 28 Plätze sind Sitzplätze.

Die Auslieferung der fünf Solaris Busse an die ICB ist fϋr Mitte des Jahres 2018 vorgesehen. Bislang hat Solaris Bus & Coach eigenen Angaben zufolge mehr als 100 Elektrobusse verkauft, die mehr als drei Millionen Kilometer zurückgelegt haben. Einsatzgebiete sind u.a. die Straßen von Österreich, Tschechien, Finnland, Spanien, Deutschland, Norwegen und Schweden. Weitere Aufträge hat Solaris aus Belgien, Frankreich, Rumänien und Italien erhalten.

Lesen Sie auch über die Wirtschaftlichkeit von elektrisch angetriebenen Bussen im öffentlichen Personennahverkehr, inbesondere in Städten.

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Ist Tesla raus aus der Produktionshölle? http://www.cleanthinking.de/elektroauto/tesla-raus-aus-produktionshoelle/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/tesla-raus-aus-produktionshoelle/#respond Tue, 12 Dec 2017 08:50:59 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43921 Tesla ist Hype und Antreiber zugleich: Während jede Kleinigkeit aus dem Hause von Elon Musk für Spekulationen und Gerüchte taugt, wächst die Zahl der Stimmen, die Tesla viel größere Probleme bescheinigen, als allgemein bekannt. In diesen Tagen scheint sich das Blatt zum Positiven zu wenden: Die Aktie machte gestern einen Satz nach oben. Die Vorbestellungen für den Tesla-Truck sind bereits im vierstelligen Bereich. Und: Die Model 3-Produktion scheint so im Griff zu sein, dass viele US-Vorbesteller ein Tesla Model 3 […]

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Tesla ist Hype und Antreiber zugleich: Während jede Kleinigkeit aus dem Hause von Elon Musk für Spekulationen und Gerüchte taugt, wächst die Zahl der Stimmen, die Tesla viel größere Probleme bescheinigen, als allgemein bekannt. In diesen Tagen scheint sich das Blatt zum Positiven zu wenden: Die Aktie machte gestern einen Satz nach oben. Die Vorbestellungen für den Tesla-Truck sind bereits im vierstelligen Bereich. Und: Die Model 3-Produktion scheint so im Griff zu sein, dass viele US-Vorbesteller ein Tesla Model 3 als Weihnachtsgeschenk erwarten dürfen. Ist Tesla also raus aus der Produktionshölle?

Elektroauto & Tesla News / 12.12.2017. Es ist eines jener Zitate von Elon Musk, die Berühmtheit erlangt haben. Und wird immer wieder hervorgekramt werden, bis Tesla sein Ziel von 500.000 Fahrzeugen pro Jahr erreicht hat. Davon ist Musk ein gutes Stück entfernt – die Produktionshölle als Kern des angesprochenen Zitats hat Tesla womöglich aber inzwischen im Griff.

Tesla-Aktie zeigt Optimismus

Raus aus der Produktionshölle rein in den Sonnenuntergang: Tesla Model 3 ElektroautoSeit gestern erlebt die Tesla-Aktie einen neuerlichen Aufschwung. Gingen Anleger und Analysten in den vergangenen Wochen eher kritisch mit Tesla ins Gericht, scheint die Elektroauto-Aktie nun wieder Schwung zu holen: An den amerikanischen Börsen war das Papier mehr als 4 Prozent im Plus – und stieg auf mehr als 330 US-Dollar im nachbörslichen Handel. Vom Rekord-Schlussstand am 18. September mit 385 US-Dollar ist man zwar noch entfernt. Die Chancen scheinen aber durchaus vorhanden, dass dieser Rekord in einem Jahresendspurt noch gebrochen wird.

Das hat Gründe: Im Internet (beispielsweise hier) kursieren immer mehr Videos und Screenshots von Parkplätzen, auf denen mehrere Hundert Tesla Model 3-Elektroautos auf ihre Auslieferung warten. Immer mehr US-Vorbesteller berichten davon, dass sie ihr Auto nu bezahlen und fertig konfigurieren können. Und sie berichten über die Aussicht auf rasche Lieferung noch vor Weihnachten.

Innenraum Glasdach Tesla Model 3Bislang hat sich Tesla nicht dazu geäußert, bei wie viel Prozent die Fertigung des Elektroautos Model 3 inzwischen ist. Angesichts der Vielzahl positiver Berichte dürfte aber ein Statement in Kürze zu erwarten sein. Die Medien werden solange nicht locker lassen, bis es offizielle Verlautbarungen gibt. Doch Tesla macht genau das Richtige. Es ist gut, derzeit nicht auf Gerüchte zu reagieren und still zu sein, bis wirklich alle Probleme gelöst sind.

Tesla-Truck: Vorbestellungen vierstellig

Auch rund um die Vorstellung des Tesla-Truck (Cleanthinking berichtete) gab es negative Äußerungen. Musk würde den komplizierten Markt nicht verstehen und keine Chance auf die Elektro-Revolution im LKW-Markt. Die Fakten sprechen eine andere Sprache: Neben DHL und anderen hat beispielsweise Anheuser-Busch, bekannt für die Biermarke Budweiser, 40 Tesla-Semi-Trucks vorbestellt. Und dies, obwohl mit den ersten Auslieferungen erst übernächstes Jahr zu rechnen ist.

Produktionshölle vorbei? Warum DHL beim Tesla-Truck zuschlägtNeben Budweiser wird auch die Cola-Versorgung etwas grüner: PepsiCo hat zwar mehr als 10.000 Sattelschlepper im Einsatz, hat sich aber laut Reuters zunächst einmal 100 Tesla-Trucks gesichert. Auch das zeigt: Die Erfolge von Tesla gehen munter weiter, das Vertrauen hat nicht gelitten. Im Gegenteil. Immer mehr Unternehmen bekennen sich öffentlich zu Tesla.

Tesla motiviert, grüner zu werden

Tesla motiviert Marken wie Budweiser, grüner zu werden. So will Anheuser-Busch ganz gezielt mit dem Kauf des Tesla-LKWs seine Flotte und damit die Bier-Lieferung in den USA grüner machen. Fred Lambert von electrek, einer der besten Tesla-Kenner, geht davon aus, dass Tesla die Elektro-Revolution auch in diesem Bereich schaffen kann. Und zwar weil Tesla auf die Kosten je Kilometer geschaut hat: Und hier viele Argumente auf seiner Seite hat.



Das entfacht eine Sog-Wirkung für die anderen, eher schleppend laufenden Produkte wie die Powerwall oder die Solarziegel. Einerseits werden große Logistiker angeregt, komplett grün zu werden. Andererseits auch die Tesla Model 3-Besitzer. Für beide Klientel hat Tesla nicht nur ein Produkt, sondern gleich mehrere. Umso wertvoller, dass die Marke Tesla unbeschädigt von kritischen Schlagzeilen Faszination transportiert.

Aus der Produktionshölle in den Verkaufshimmel?

Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte. Tesla wird immer wieder neue Herausforderungen in der Produktion erleben und manches mal das Ganze als Produktionshölle empfinden. Und: Teilweise ist Tesla trotz aller Dynamik nicht schnell genug. So hat ein Inder jetzt das erste Tesla Model X auf Eigeninitiative importiert, weil Tesla erst 2019 offiziell mit seinen Elektroautos und den Super-Chargern in Indien durchstarten will.

Zwar ist das Elektroauto technisch einfacher zu konstruieren als ein Auto mit Verbrennungsmotor. Dennoch zeigt sich bei den teilweise bekannt gewordenen Problemen der Tesla-Autos (Spaltmaße!), dass Qualität in Massenfertigung eine ganz andere Herausforderung ist, als nur einen tollen Prototypen zu demonstrieren. Während also Tesla weiter munter mitmischt, gehen manchem Tesla-Jäger bereits die Finanzen aus – Faraday Future ist offenbar ein solcher Fall. Das zeigt: Elon Musk macht viel richtig.

Interessant wird es für Tesla also dann, wenn die etablierten Autobauer wie Volvo oder Daimler ernst machen und mit Stückzahlen sowie Marketing-Millionen kommen. Von anderen Startups reicher China-Milliardäre droht keine wirkliche Konkurrenz. Aber: Tesla ist weiterhin ein Meister darin, vor allem Autos so zu entwickeln und zu präsentieren, dass ganz unterschiedliche Käufer angesprochen werden. Das ist dann ein Stück Verkaufshimmel womöglich – wenn man sich die Verkaufszahlen anderer Startups etwa im LKW-Bereich anschaut.

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Update 13.12.: Vorbestellungen für „jedermann“ für den Tesla-Truck sind jetzt möglich. Die Tesla-Aktie hat ihren Sprung fortgesetzt und ist nun mehr als 340 Dollar Wert. Die deutsche Aktie kletterte auf 290 Euro – die 300er-Marke also nicht mehr weit entfernt.

Biografie Elon Musk kaufen:

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Honda testet bidirektionales Laden im Forschungszentrum in Offenbach http://www.cleanthinking.de/elektroauto/honda-bidirektionales-laden-forschungszentrum-43865-2/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/honda-bidirektionales-laden-forschungszentrum-43865-2/#respond Mon, 11 Dec 2017 10:45:57 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43865 The Mobility House gilt mindestens im deutschsprachigen Raum als einer der Pioniere im Bereich Elektromobilitäts-Dienstleistungen. Dazu zählt insbesondere die Ladeinfrastruktur – und somit auch bidirektionales Laden. Es verwundert also wenig, dass Honda eine bidirektionale Ladelösung in seinem europäischen Forschungszentrum in Offenbach vorstellt – und bei der technischen Umsetzung The Mobility House seine Finger im Spiel hat. Gelingt der erfolgreiche Projektabschluss, sollen Elektroauto-Fahrer von Honda diese demnächst angeboten bekommen. Elektroauto News / 11.12.2017. Honda, EVTEC und The Mobility House sind eine […]

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The Mobility House gilt mindestens im deutschsprachigen Raum als einer der Pioniere im Bereich Elektromobilitäts-Dienstleistungen. Dazu zählt insbesondere die Ladeinfrastruktur – und somit auch bidirektionales Laden. Es verwundert also wenig, dass Honda eine bidirektionale Ladelösung in seinem europäischen Forschungszentrum in Offenbach vorstellt – und bei der technischen Umsetzung The Mobility House seine Finger im Spiel hat. Gelingt der erfolgreiche Projektabschluss, sollen Elektroauto-Fahrer von Honda diese demnächst angeboten bekommen.

Honda und The Mobilitx House für bidirektionales LadenElektroauto News / 11.12.2017. Honda, EVTEC und The Mobility House sind eine Kooperation für bidirektionales Laden eingegangen. Nach Angaben von Honda soll das nun präsentierte innovative System das Power Manager Concept ergänzen, das der Autohersteller Honda während der IAA 2017 vorstellte.

Dabei handelt es sich um ein integriertes Energieübertragungskonzept: Strom wird aus dem Netz und aus der Photovoltaikanlage in die Batterien von Elektrofahrzeugen eingespeichert und bei Bedarf wieder zurückgespeist. Diese Technologie, bekannt als „Vehicle-to-Grid“ oder „V2G“, soll künftig gezielt für Netzstabilität sorgen. Der Nutzen der V2G-Technologie ist bislang eher umstritten: Die Zukunft wird zeigen, inwiefern flexible Fahrzeugbatterien, die zu Standzeiten mit dem Netz gekoppelt werden, zur Stabilisierung des Netzes beitragen können.

Elektrofahrzeuge als Batterien auf Rädern

„Wir verstehen Elektrofahrzeuge als Batterien auf Rädern, deren Speicherkapazitäten uns helfen, die schwankende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien auszugleichen“, so Thomas Raffeiner, CEO des Elektromobilitätsdienstleisters The Mobility House. Er ist überzeugt, dass Vehicle-to-Grid großes Bedeutung erlangen wird. Mithilfe des KnowHows sowie der Technologie von The Mobility House will Honda das Energiemanagement im Forschungszentrum optimieren und dabei die Nutzung erneuerbarer Solarenergie erhöhen. Raffeiner dazu: „Elektrofahrzeuge werden zukünftig das Stromnetz stabilisieren und damit einen wertvollen Beitrag zur Energiewende leisten.“

Das Projekt, das The Mobility House, Honda und EVTEC nun angestoßen haben, prüft die Wechselwirkung, Kompatibilität und den Leistungsfluss zwischen den elektrischen Komponenten. Dazu zählen insbesondere die Batterien von Elektrofahrzeugen. Das bidirektionale Ladesystem wird in Kooperation zwischen Honda R&D Europe, dem Energiedienstleister The Mobility House und dem Schweizer Ladeinrastrukturhersteller EVTEC realisiert.

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DEKRA eröffnet Testcenter für autonomes Fahren und V2X-Technologien in Spanien http://www.cleanthinking.de/elektroauto/dekra-eroeffnet-testcenter-fuer-autonomes-fahren-und-v2x-technologien-spanien/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/dekra-eroeffnet-testcenter-fuer-autonomes-fahren-und-v2x-technologien-spanien/#respond Mon, 11 Dec 2017 10:00:29 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43860 Wie wird das Fahren der Zukunft eigentlich getestet? Die DEKRA ist dabei eine entscheidende Organisation. Um vernetztes, autonomes und elektrisches Fahren nach vorne zu bringen, hat die DEKRA gleich mehrere Standorte in Europa. Einer davon ist im brandenburgischen Klettwitz – ein neuer Standort ist nun in Malaga in Spanien. Neben klassisch autonomem Fahren, werden dort auch Assistenzsysteme unter die Lupe genommen. Gut so, denn nur so bleibt es dabei, dass autonome Fahrzeuge sicherer sich als vom Mensch gesteuerte. Elektroauto News […]

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Wie wird das Fahren der Zukunft eigentlich getestet? Die DEKRA ist dabei eine entscheidende Organisation. Um vernetztes, autonomes und elektrisches Fahren nach vorne zu bringen, hat die DEKRA gleich mehrere Standorte in Europa. Einer davon ist im brandenburgischen Klettwitz – ein neuer Standort ist nun in Malaga in Spanien. Neben klassisch autonomem Fahren, werden dort auch Assistenzsysteme unter die Lupe genommen. Gut so, denn nur so bleibt es dabei, dass autonome Fahrzeuge sicherer sich als vom Mensch gesteuerte.

DEKRA Spanien für ElektroautoElektroauto News / 11.12.2017. Die DEKRA hat ihr Testareal für vernetztes Fahren in Málaga offiziell eröffnet. Das Zentrum ist Teil des internationalen DEKRA Verbunds für vernetztes, automatisiertes und elektrisches Fahren. Bei der Eröffnung demonstrierten die DEKRA Experten Testszenarien für Vehicle-to-everything (V2X)-Technologien. Wichtige Funktionen für das vernetzte Fahren basieren auf den V2X-Technologien, mit denen Fahrzeuge mit anderen Fahrzeugen, Fußgängern und Infrastruktur kommunizieren. Über diese Technologien empfangen Fahrzeuge Positions- und Bewegungsdaten von Verkehrsteilnehmern und technischen Verkehrseinrichtungen.

Zwei Live-Demonstrationen veranschaulichten beispielhafte Szenarien, die DEKRA entwickelt hat, um V2X-Technologien zu testen: Drei konventionelle und zwei elektrisch angetriebene Fahrzeuge zeigten Tests für Emergency Electronic Brake Lights (EEBL) und Road Work Warning (RWW). Andere Technologien, die DEKRA dort testet, betreffen Assistenzsysteme für Linksabbiegen, den „Toten Winkel“, Notbremsungen, Grüne Welle oder Rotlichtwarner. Alle diese Szenarien sind bereits für Kundenaufträge verfügbar.

DEKRA will Fahrzeughersteller unterstützen

Ivo Rauh, DEKRA Vorstandsmitglied und verantwortlich für das weltweite Industriegeschäft: „Das Areal in Málaga wird es uns als Teil unseres globalen Testverbunds ermöglichen, Sicherheits- und Konnektivitäts-Prüfungen auf intelligente Weise zu kombinieren. Das Ziel ist es, Fahrzeughersteller und -zulieferer in die Lage zu versetzen, einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen und sich zukunftssicher zu positionieren.“

Bert Zoetbrood, Leiter des weltweiten DEKRA Geschäftsfelds Product Testing & Certification: „Die Technologie-Drehscheibe in Málaga wird sich unter anderem auf die Validierung von F+E-Projekten und die Unterstützung in frühen Produktionsphasen konzentrieren. Das Testoval und der kürzlich übernommene Lausitzring, beide in Klettwitz, Deutschland, werden ausgebaut, um größer angelegte Prüfprojekte durchzuführen.“

Mit einer Fläche von über 500 Hektar ist der Lausitzring die größte unabhängige Testfläche für automatisiertes Fahren in Europa.

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Voltia will mit Elektro-Van Voltia 8m3 den Smog in London reduzieren http://www.cleanthinking.de/elektroauto/voltia-elektrovan-fuer-London/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/voltia-elektrovan-fuer-London/#respond Mon, 11 Dec 2017 09:14:46 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43853 Die Luftqualität in der Metropole London ist inzwischen so miserabel, dass Bürgermeister Sadcik Khan den öffentlichen Gesundheitsnotfall erklärt hat. Das weckt findige Unternehmer, die nun beispielsweise Elektroautos auf den Markt bringen, um den Smog in London zu reduzieren. Der Elektro-Van Voltia 8m3 ist hierfür ein gutes Beispiel. Das Nutzfahrzeug von Voltia basiert auf dem Nissan eNV200. Bislang werden für 97 Prozent aller 201.000 Transportfahrten pro Tag Dieselfahrzeuge genutzt. Elektroauto News / 11.12.2.2017. Die Zahl der Todesfälle durch schlechte Luft ist […]

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Die Luftqualität in der Metropole London ist inzwischen so miserabel, dass Bürgermeister Sadcik Khan den öffentlichen Gesundheitsnotfall erklärt hat. Das weckt findige Unternehmer, die nun beispielsweise Elektroautos auf den Markt bringen, um den Smog in London zu reduzieren. Der Elektro-Van Voltia 8m3 ist hierfür ein gutes Beispiel. Das Nutzfahrzeug von Voltia basiert auf dem Nissan eNV200. Bislang werden für 97 Prozent aller 201.000 Transportfahrten pro Tag Dieselfahrzeuge genutzt.

Voltia soll Smog reduzierenElektroauto News / 11.12.2.2017. Die Zahl der Todesfälle durch schlechte Luft ist immer mit Vorsicht zu genießen, weil der Mensch tagtäglich vielen unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt ist. Das Kings College London hat errechnet, dass allein in London jährlich mehr als 9.500 Menschen vorzeitig an Luftverschmutzung sterben. Grund genug für Bürgermeister Sadik Khan, die Initiative zur Verbesserung der Luftqualität in London zu ergreifen.

Dabei spielt klassischerweise der innerstädtische Transportverkehr eine zentrale Rolle: Dieser kann relativ einfach auf Elektromobilität umgestellt werden. Immerhin 201.000 Fahrten pro Tag sind nötig, um London mit Lebensmitteln, Post und Co. zu versorgen. Da fast alle dieser Fahrten mit Dieselfahrzeugen stattfinden, möchte Khan nun die Dieselemissionen reduzieren.

Der Lieferwagen von Voltia mit Laderaum von 8 Kibikmeter und einem begehbaren Zugang zu den hinteren Türen, die für Paketdienste von großer Bedeutung sind, aber in anderen ähnlich großen Lieferwagen fehlen. Durch die Beibehaltung der Breite des Nissan eNV200 ist der Voltia besonders für enge Stadtstraßen geeignet. Der Voltia wird in London von Gnewt Cargo betrieben, die bisher 15 von ihnen bestellt hat.

Elektro-Van von Voltia im Einsatz (Video)

„Nissan UK ist sehr erfreut zu sehen, dass Voltia auf unserem Markt startet, vor allem als Teil eines so wichtigen Projektes“, sagte Karl Anders, der Nationalen EV und Öffentlichen Sektor-Manager für Nissan in Großbritannien. “Voltia Automotive erkannte die Stärke des Nissan Basisfahrzeug und konvertiert es direkt zu den Bedürfnissen der städtischen Paketdienstleister. Wir freuen uns, dass Voltia bald im Bereich emissionsfreier Paket-Lieferungen in ganz Großbritannien genutzt wird.“

Voltia-Lieferwagen: Reichweite

Der Voltia hat derzeit eine Reichweite von 106 Meilen. Das neue Modell mit einem 40-Kilowatt-Batteriepack solleine Reichweite von 173 Meilen haben. Es kann in 30 Minuten von einem Schnelllader, in 4-8 Stunden aus einer 32A Wallbox oder in 12 Stunden von einer normalen Steckdose aufgeladen werden. Voltia nimmt bereits Bestellungen für das neue Modell unter http://nissan-voltia.com entgegen. Weitere Informationen gibt es auch auf der Webseite des eMobility-Unternehmens. Voltia arbeitet übrigens auch mit GLS, DB Schenker und dpd zusammen.

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Tesla’s Unterlassungserklärung: Der Trick mit dem Komfortpaket ist Geschichte http://www.cleanthinking.de/elektroauto/tesla-unterlassungserklaerung-wettbewerbszentrale-umweltpraemie-43847-2/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/tesla-unterlassungserklaerung-wettbewerbszentrale-umweltpraemie-43847-2/#respond Mon, 11 Dec 2017 08:20:24 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43847 Jetzt also doch: Tesla hat eine Unterlassungserklärung gegenüber der hiesigen Wettbewerbszentrale abgegeben. Demnach darf das Tesla Model S 75 D mit der Standardausstattung nur dann beworben werden, wenn es auch wirklich verfügbar ist. Offenbar wurde potenziellen Kunden mitgeteilt, das Modell koste zwar weniger als 70.000 Euro, sei aber nur mit Komfortausstattung verfügbar – damit sollte die Umweltprämie erschlichen werden. Tesla News / 11.12.2017. Recherchen der Auto Bild hatten den Fall ins Rollen gebracht. Jetzt hat sich die Wettbewerbszentrale in einer […]

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Jetzt also doch: Tesla hat eine Unterlassungserklärung gegenüber der hiesigen Wettbewerbszentrale abgegeben. Demnach darf das Tesla Model S 75 D mit der Standardausstattung nur dann beworben werden, wenn es auch wirklich verfügbar ist. Offenbar wurde potenziellen Kunden mitgeteilt, das Modell koste zwar weniger als 70.000 Euro, sei aber nur mit Komfortausstattung verfügbar – damit sollte die Umweltprämie erschlichen werden.

Nach Unterlassungserklärung: Tesla nun teurerTesla News / 11.12.2017. Recherchen der Auto Bild hatten den Fall ins Rollen gebracht. Jetzt hat sich die Wettbewerbszentrale in einer Pressemitteilung zu Wort gemeldet. Darin heißt es:

Der Autohersteller Tesla hat sich gegenüber der Wettbewerbszentrale in einer Unterlassungserklärung verpflichtet, das „Model S 75 D“ nicht mit einer „Standardausstattung“ für einen Barzahlungsgrundpreis von 69.019 Euro zu bewerben, sofern ein Fahrzeug zu diesem Preis tatsächlich nicht erhältlich ist.

Keine Umweltprämie mehr für Tesla

Zuvor hatte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA Tesla bereits den Status Umweltprämien-Tauglichkeit entzogen. Das Komfortpaket, das auf den Kaufpreis von etwas weniger als 70.000 Euro obendrauf kommt, wird in der Tesla-Preisliste mit 13.101 Euro ausgewiesen. Somit beträgt der tatsächliche Kaufpreis 82.120 Euro. Nach Ansicht der Wettbewerbszentrale ist die Werbung dafür irreführend und unlauter.

Es ist schon erstaunlich, dass Tesla-Käufer mit solchen Taktiken gelockt werden müssen. Durch Steuervorteile, geringere Wartungskosten sowie Unterhaltskosten haben gewerbliche Käufer über den Lebenszyklus eines Fahrzeugs bereits heute deutliche Vorteile. Die allermeisten verkauften Teslas in Deutschland sind auch entsprechend gewerblich angemeldet. Die Umweltprämie „mitzunehmen“ ist dann eher als Mitnahmeeffekt zu bezeichnen – nicht wirklich als Effekt, um die Wirtschaftlichkeit zu erreichen.

Tesla verstößt gegen Wettbewerbsrecht

Ein Rechtsanwalt der Verbraucherzentrale bezeichnet das Angebot als „Lockvogeltaktik“ – es wird mit besonders günstigen Preisen geworben, um das Interesse potenzieller Käufer zu wecken. Damit verstoße Tesla gegen das Wettbewerbsrecht. Entsprechende Angebote müssten zum Schutz der Mitbewerber und der Käufer von Elektrofahrzeugen verboten werden. Zunächst hatte sich Tesla noch anderslautend zu den Vorwürfen geäußert, wie ecomento herausgearbeitet hat.

Die Wettbewerbszentrale ist die größte und einflussreichste Selbstkontrollinstitution für fairen Wettbewerb. Getragen wird die gemeinnützige Organisation von mehr als 1.200 Unternehmen und über 800 Kammern und Verbänden der Wirtschaft. Sie finanziert sich allein aus der Wirtschaft heraus und erhält keine öffentlichen Mittel. Im Fall von Tesla führte diese Aufsicht nun zur Unterlassungserklärung.

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Uniti One: Stadtflitzer aus Schweden ist modern und digital http://www.cleanthinking.de/elektroauto/uniti-one-stadtflitzer-schweden-43831-2/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/uniti-one-stadtflitzer-schweden-43831-2/#respond Fri, 08 Dec 2017 09:42:31 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43831 Es ist einer dieser Momente: Als der Uniti One, das erste Elektroauto des schwedischen Cleantech-Unternehmens Uniti, enthüllt wird, sind 2.000 Menschen in einer Halle verzückt. Mit dem Uniti One kommt ein kleines, modernes Elektroauto, das mit einem 22 kWh-Akku eine Reichweite von 300 Kilometern haben soll. Das Design zeigt klar, dass beim Komfort gespart wurde. Aber: Als kleiner Stadtflitzer für womöglich weniger als 20.000 Euro könnte der Unit One durchaus ein Publikum finden. Nach dem erfolgreichen Crowdfunding im knapp siebenstelligen […]

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Knutschkugel? Uniti One ElektroautoEs ist einer dieser Momente: Als der Uniti One, das erste Elektroauto des schwedischen Cleantech-Unternehmens Uniti, enthüllt wird, sind 2.000 Menschen in einer Halle verzückt. Mit dem Uniti One kommt ein kleines, modernes Elektroauto, das mit einem 22 kWh-Akku eine Reichweite von 300 Kilometern haben soll. Das Design zeigt klar, dass beim Komfort gespart wurde. Aber: Als kleiner Stadtflitzer für womöglich weniger als 20.000 Euro könnte der Unit One durchaus ein Publikum finden. Nach dem erfolgreichen Crowdfunding im knapp siebenstelligen Bereich, steht für das junge schwedische Unternehmen nun der Weg zur Serienfertigung bevor.

Uniti One - Elektroauto aus SchwedenSchweden / Elektroauto News / 8. Dezember 2017. Der Uniti One – so die Ansprüche des schwedischen Unternehmens Uniti – soll neue Maßstäbe setzen bei Nachhaltigkeit, Sicherheit und Bequemlichkeit und dabei rund 19.900 Euro kosten. Produziert werden soll der Uniti One in Landskrona, wo auch das Launch-Event für das Elektroauto stattfand.

Besonders hervorzuheben ist beim Uniti One die Energieeffizienz – wenn es denn tatsächlich stimmt, dass die Reichweite bei einer 22-Kilowattstunden-Batterie bei 300 Kilometern liegt. Das spricht dann sehr fürs Thema Nachhaltigkeit, denn die großen 100 kWh-Akkus, die in manchem Tesla-Modell verbaut sind, sind von eher zweifelhaftem Umweltnutzen. Uniti will mit seinen Fahrzeugen 75 Prozent weniger CO2 über den Lebenszyklus emittieren.

Schicker Zweitwagen: Uniti OneNeben diesem Aspekt möchte Uniti vor allem mit einer einzigartigen und intuitiven Nutzererfahrung überzeugen: Neben einer Version mit Lenkrad soll es auch eine Version mit einem Joystick-Kontrollsystem geben, die dann eher an eines der Flug-Taxis erinnert, die in den kommenden Jahren auf den Markt kommen. Auch ein Heads-Up-Display ist auf den Pressebildern zu entdecken.

Uniti One: Partner wie Siemens beteiligt

Cockpit des Uniti One: Zukunft purUniti ist nicht allein, sondern hat einen Pool von Partnern zusammengestellt, die an der Produktion beteiligt sind, als Zulieferer agieren oder aber den Vertrieb unterstützen. Wichtige Partner sind nach Unternehmensangaben u.a. Siemens, Nvidia, Kuka Robotics oder Fanuc Robotics – auch der automatisierte Produktionsprozess soll zu den Zielen des Unternehmens wie insbesondere Nachhaltigkeit beitragen.

Uniti wird eine Reihe von zwei-, vier- und fünfsitzigen Fahrzeugmodellen anbieten, wobei die ersten Lieferungen für das
Jahr 2019 geplant sind. Neben dem hochwertigeren Modell für ca. 20.000 Euro, soll es auch günstigere Varianten für 14.900 Euro geben. Für 149 Euro ist eine Vorbestellung auf der Webseite bereits möglich. Spannend: Mit dem schwedischen Media-Markt hat Uniti einen Einzelhandelspartner, der den Vertrieb ebenfalls unterstützen wird. In Malmö und Stockholm sollen in den Media-Markt-Filialen Showrooms aufgebaut werden.

Uniti One - das Elektroauto aus Schweden

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Tesla-Truck: Weshalb DHL bei Musks Semi-Truck zuschlägt http://www.cleanthinking.de/elektroauto/nutzfahrzeug/tesla-truck-dhl-kauft-elon-musk-semi-truck-884756/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/nutzfahrzeug/tesla-truck-dhl-kauft-elon-musk-semi-truck-884756/#respond Thu, 30 Nov 2017 08:08:51 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43813 Der Logistikkonzern DHL gilt hierzulande als einer der Vorreiter in Sachen Elektromobilität: Der Bau des Transporters durch die Übernahme und den Einsatz der Streetscooter-Technologie ist geprägt von Weitsicht und viel Verständnis dafür, wie sich die Märkte in Zukunft ändern werden. Jetzt lässt DHL auch in den USA aufhorchen: Für den dortigen Markt bestellt DHL Supply Chain den Tesla-Truck vom Typ Tesla Electric Class 8 – das sind zehn Sattelzugmaschinen. DHL gehört damit zu den ersten Logistikunternehmen weltweit, die Tesla derart […]

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Der Logistikkonzern DHL gilt hierzulande als einer der Vorreiter in Sachen Elektromobilität: Der Bau des Transporters durch die Übernahme und den Einsatz der Streetscooter-Technologie ist geprägt von Weitsicht und viel Verständnis dafür, wie sich die Märkte in Zukunft ändern werden. Jetzt lässt DHL auch in den USA aufhorchen: Für den dortigen Markt bestellt DHL Supply Chain den Tesla-Truck vom Typ Tesla Electric Class 8 – das sind zehn Sattelzugmaschinen. DHL gehört damit zu den ersten Logistikunternehmen weltweit, die Tesla derart viel Vertrauen entgegen bringen.

Warum DHL beim Tesla-Truck zuschlägtTesla-Truck News / Leipzig. Die Präsentation des Tesla-Truck vor einigen Wochen war eine typische Show ganz im Stil von Elon Musk. Beeindruckend quantifizierte der Tesla-Chef die wichtigsten Kundennutzen und verkündete dann beispielsweise, auf den Kilometer gerechnet günstiger zu sein als herkömmliche Diesel-LKWs. Lieferbar soll der Tesla-Truck bereits 2019 sein – angesichts der Probleme beim Tesla des Tesla Model 3 ein erneut ambitionierter Zeitplan von Musk.

Einige Tage vergingen und inzwischen hat Tesla auch einen Preis für seinen Tesla-Truck genannt: Das Elektrofahrzeug soll ab einem Preis von 150.000 US-Dollar zu haben sein – zumindest in der Version mit der geringsten Reichweite.

Jetzt hat DHL Supply Chain als erstes Unternehmen aus dem Bereich Kontraktlogistik zehn Tesla-LKWs bestellt. Der Logistiker möchte die Sattelschlepper bei seinen Kunden in wichtigen Großstädten der USA testen. So sollen sie für den Shuttle-Betrieb und Kundenlieferungen am selben Tag eingesetzt werden. Außerdem wolle man die Fahrleistung auf längeren Strecken zwischen großen Märkten und DHL-Betrieben landesweit testen.

Bessere Arbeitsplatzzufriedenheit dank Tesla-Truck?

Bei der Bestellung der Tesla-Trucks spielt laut DHl Supply Chain noch ein anderer Aspekt eine wichtige Rolle: Arbeitsplatzzufriedenheit. Denn: Es herrscht Fachkräftemangel im Bereich der LKW-Fahrer in Amerika – fehlten zuletzt 48.000 Fahren, könnten es 2020 schon 100.000 sein. Angesichts der öffentlichen Wahrnehmung von Artificial Intelligence und Autonomem Fahren, dürfte es nicht gerade attraktiver werden, LKW-Fahrer zu werden.

„Faktoren wie Komfort und Fahrzeit spielen eine große Rolle bei der Arbeitsplatzzufriedenheit von Fahrern“, sagt Jim Monkmeyer, President of Transportation bei DHL Supply Chain Nordamerika. „Wir versuchen immer, die Transportrouten zu optimieren, damit unsere Fahrer am selben Tag wieder zu Hause sein können, sind aber auch darauf gespannt, welches Potenzial an Komfort und verbesserter Sicherheit im Tesla Elektro-Lkw steckt.“

Die Aussage zeigt: Elon Musk könnte mit seinem neuen elektrischen Nutzfahrzeug mal wieder einen Nerv getroffen haben. Denn mit seinen Bestrebungen in Richtung Autonomes Fahren bietet er DHL und anderen Konzernen einen echten Zusatzznutzen: Sollte sich die Fahrerkrise so ausweiten wie befürchtet, könnten die LKWs etwa bei einfachen Strecken von Stadt zu Stadt schon bald fahrerlos gesteuert werden.

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Für bessere Stadtluft: EvoBus testet elektrischen Citaro in Mannheim http://www.cleanthinking.de/elektroauto/nutzfahrzeug/citaro-test-mannheim-2018/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/nutzfahrzeug/citaro-test-mannheim-2018/#respond Mon, 27 Nov 2017 11:02:37 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43790 Um die Luft in den Innenstädten zu verbessern, ist aus Sicht vieler Städte weltweit die Umstellung auf Elektromobilität ein ganz wichtiges Instrument. Neben London, Stockholm oder Hamburg setzt auch Mannheim in Zukunft auf Elektrobusse. Praktischerweise hat die Rhein-Neckar-Region gleich einen der führenden europäischen Bushersteller vor Ort: Evobus produziert in Mannheim den Mercedes-Benz Citaro im sogenannten „Kompetenzzentrum für Stadtbusse“. Derzeit wird der elektrische Citaro auf die Serienfertigung vorbereitet. Ab Ende 2018 soll der erste vollelektrische Citaro im Praxiseinsatz erprobt werden. Elektromobilität […]

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Um die Luft in den Innenstädten zu verbessern, ist aus Sicht vieler Städte weltweit die Umstellung auf Elektromobilität ein ganz wichtiges Instrument. Neben London, Stockholm oder Hamburg setzt auch Mannheim in Zukunft auf Elektrobusse. Praktischerweise hat die Rhein-Neckar-Region gleich einen der führenden europäischen Bushersteller vor Ort: Evobus produziert in Mannheim den Mercedes-Benz Citaro im sogenannten „Kompetenzzentrum für Stadtbusse“. Derzeit wird der elektrische Citaro auf die Serienfertigung vorbereitet. Ab Ende 2018 soll der erste vollelektrische Citaro im Praxiseinsatz erprobt werden.

Elektrobus Citaro von Mercedes-Benz mit Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet. Elektromobilität Best Practice.

Citaro mit vollelektrischem Antrieb.

Elektromobilität News / Mannheim. Elektrobusse sind für den innerstädtischen Personnennahverkehr hervorragend geeignet. Denn: Die Strecken, die ein Linienbus zurücklegen muss, sind bekannt. Die Distanz und damit die Reichweite, die der Elektrobus braucht, ebenfalls. Derart klar definierte Rahmenbedingungen sind insbesondere für die Auslegung der im Bus verwendeten Batteriesystemen eminent wichtig.

EvoBus ist derzeit dabei, seinen weltweit erfolgreichen Stadtbus Citaro auf den elektrischen Antrieb umzustellen. Die Serienfertigung des Mercedes-Benz Citaro startet Ende 2018. Damit die Technologie ausgereift ist, kommt der erste Kunde, der einen elektrischen Citaro abnimmt, ganz aus der Nähe: Der Citaro wird in Mannheim entwickelt und produziert – mit den dortigen Verkehrsbetrieben soll Ende 2018 ein Praxistest auf Herz und Nieren mit dem Elektrobus beginnen.

Citaro bei Eiseskälte getestet

Hitze und Kälte: Der Citaro wird wie jeder andere Stadtbus von Mercedes-Benz intensiv erprobt.

Der Citaro wird über eine Hinterachse mit radnabennahen Elektromotoren angetrieben. Verbaut sind Lithium-Ionen-Batterien. Das Batteriepack ist modular aufgebaut, um es individuellen Anforderungen der Kunden anpassen zu können. Neben der Aufladung an der Steckdose im Depot wird Mercedes-Benz den Citaro auf Wunsch mit unterschiedlichen Systemen für Zwischenladungen liefern. Eine Besonderheit liegt im Thermomanagement für Antrieb und Klimatisierung des Elektrobusses. Damit soll der Energieverbrauch gesenkt werden.

Der elektrische Citaro durchläuft zurzeit den gleichen umfangreichen Test- und Erprobungszyklus wie jeder andere Omnibus von Mercedes-Benz. Dazu zählt auch eine Wintererprobung bei eisigen Temperaturen am Polarkreis und eine Sommererprobung in der Hitze der spanischen Wüste Sierra Nevada. Daneben stehen auch Dauertests an.

Weitere Meldungen zum Thema elektrische Nutzfahrzeuge gibt es hier.

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Elektroauto News: Neuer Nissan Leaf ab Januar auf dem deutschen Markt http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/elektroauto-nissan-leaf-ab-januar-auf-dem-deutschen-markt/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/elektroauto-nissan-leaf-ab-januar-auf-dem-deutschen-markt/#respond Fri, 08 Sep 2017 07:35:09 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43019 Die Produktion des runderneuerten Elektroautos Nissan Leaf startet bereits Ende diesen Jahres in den Werken im britischen Sunderland, in Smyrna im US-Bundesstaat Tennessee und im japanischen Oppama. Das Nissan Elektroauto überzeugt mit größerer Reichweite und etwas fescherem Design, was gerade für den europäischen Markt essentiell ist. Nach Einschätzung von Nissan ist der neue Nissan Leaf damit das modernste serienmäßig produzierte Elektroauto der Welt. Elektroauto News / 8. September 2017. Kurz vor der IAA überschlagen sich in Bezug auf das Elektroauto […]

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Die Produktion des runderneuerten Elektroautos Nissan Leaf startet bereits Ende diesen Jahres in den Werken im britischen Sunderland, in Smyrna im US-Bundesstaat Tennessee und im japanischen Oppama. Das Nissan Elektroauto überzeugt mit größerer Reichweite und etwas fescherem Design, was gerade für den europäischen Markt essentiell ist. Nach Einschätzung von Nissan ist der neue Nissan Leaf damit das modernste serienmäßig produzierte Elektroauto der Welt.

Elektroauto von Nissan: Nissan Leaf 2017Elektroauto News / 8. September 2017. Kurz vor der IAA überschlagen sich in Bezug auf das Elektroauto die Ereignisse: BMW kündigt neue Fahrzeuge an, die Daimler-Marke Mercedes weckt große Erwartungen in Richtung des ersten echten Elektroautos der Marke. Skoda steigt mit einem ersten Modell in das Elektroauto-Segment ein, der MINI von BMW soll 2019 als reines Elektroauto auf den Markt kommen. Nissan hingegen rammt Pflöcke ein: In Japan präsentierte Nissan die neue Version seines Nissan Leaf.

Der Nissan Leaf ermöglicht in Europa teilautomatisiertes Fahren und kommt mit einem innovativen e-Pedal, das für reibungsloses Bremsen und Beschleunigen auch und gerade am Berg sorgen soll. Der Fahrer startet, beschleunigt, bremst, stoppt und hält das Fahrzeug mit dem gleichen Pedal. Wenn das Gaspedal losgelassen wird, wirken automatisch die Bremsen und bringen das Auto zum Stehen. Das Fahrzeug hält seine Position selbst an steilen Steigungen, bis das Gaspedal erneut betätigt wird. In bestimmten Verkehrssituationen muss das konventionelle Bremspedal weiter betätigt werden.

Der neue Nissan Leaf, der als Vorbild für weitere eAutos von Nissan dienen soll, wird bereits am Ende des Jahres in drei Werken in den USA, in Großbritannien und Japan vom Band laufen.

Blick in den Innenraum: Nissan Leaf 2017Die Reichweite ist für ein Elektroauto dieser Preisklasse: mit einer 40 kWh-Batterie schafft das kleine Elektroauto 378 Kilometer Reichweite laut NEFZ-Fahrzyklus. Die Leistung des Elektromotors liegt bei 110 kW. Besonders fortschrittlich beim neuen Nissan Leaf ist die Vehicle-to-Grid-Technologie, die bi-direktionales Laden ermöglichen und damit Elektroautos direkt ins Stromnetz einbinden soll. Nissan-Fahrer werden ähnlich wie Besitzer einer PV-Anlage zu Prosumern. V2G hilft dabei, erneuerbare Energiequellen sinnvoll zu integrieren, Netzschwankungen auszugleichen und den Ökostrom somit insgesamt preiswerter zu machen.

Ab Oktober kann der neue Nissan Leaf bestellt werden. Der Preis beginnt bei 31.950 Euro brutto. Auf den deutschen Markt kommt das Elektrofahrzeug dann ab Januar 2018.

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IAA 2017: BMW zeigt neuen BMW i3 und Sportsvariante http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/iaa-2017-bmw-zeigt-neuen-bmw-i3-und-sportsvariante-in-frankfurt/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/iaa-2017-bmw-zeigt-neuen-bmw-i3-und-sportsvariante-in-frankfurt/#respond Tue, 29 Aug 2017 06:29:47 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42945 Der BMW i3 wird neu  aufgelegt! BMW spendiert ihm gleich noch einen sportlichen Bruder, den BMW i3s. Wenige Tage vor der Weltpremiere auf der IAA zeigt diese Nachricht: BMW meint es ernst mit Elektromobilität. Dabei verliert der Münchner Automobilbauer die Reichweiten-Thematik nicht aus dem Auge. Beide Fahrzeuge, BMW i3 (blau) und BMW i3s (rot), werden mit Range Extender angeboten. Die Sportlichkeit und Dynamik im Design passt herausragend zu den spritzigen Fahr-Eigenschaften eines BMW Elektroautos.  Elektroauto News / 29. August 2017. […]

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Der BMW i3 wird neu  aufgelegt! BMW spendiert ihm gleich noch einen sportlichen Bruder, den BMW i3s. Wenige Tage vor der Weltpremiere auf der IAA zeigt diese Nachricht: BMW meint es ernst mit Elektromobilität. Dabei verliert der Münchner Automobilbauer die Reichweiten-Thematik nicht aus dem Auge. Beide Fahrzeuge, BMW i3 (blau) und BMW i3s (rot), werden mit Range Extender angeboten. Die Sportlichkeit und Dynamik im Design passt herausragend zu den spritzigen Fahr-Eigenschaften eines BMW Elektroautos

BMW i3 und BMW i3s Elektroautos im VergleichElektroauto News / 29. August 2017. Dass der Siegeszug der Elektromobilität in vielen Bereichen nicht mehr zu stoppen ist, ist inzwischen eine Binsenweisheit. Wenngleich noch einige Probleme gelöst werden müssen (Reichweite, Recycling der Batterien, effizientere Produktion) wird zur IAA im September in Frankfurt auch und gerade von deutschen Automobilherstellern eine ganze Reihe von Neuheiten präsentiert, die dem unaufhaltsamen Trend zum Elektroauto entsprechen.

Facelift für den BMW i3

Elektroauto BMW i3 ganz spritzig im urbanen RaumBMW bringt den schon bekannten BMW i3 in einem Facelift mit zur Messe. Der Elektrosynchronmotor des neuen BMW i3 erzeugt eine Höchstleistung von 125 Kilowatt /170 PS. Sein maximales Drehmoment beträgt 250 Newtonmeter. Seine Energie bezieht das Fahrzeug aus der von der BMW Group entwickelten Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie mit einer Kapazität von 33 Kilowattstunden. Im NEFZ soll das eine Reichweite von 290 bis 300 Kilometer ermöglichen, im Alltagsbetrieb eher realistisch von 200 Kilometern. Der Stromverbrauch des BMW i3 liegt zwischen 13,6 und 13,1 Kilowattstunden je 100 Kilometer.

So sieht der BMW i3s im Innenraum ausEine noch sportlichere Ausprägung der lautlosen und lokal emissionsfreien Mobilität verkörpert der neue BMW i3s, dessen Elektromotor eine Höchstleistung von 135 Kilowatt/184 PS und ein maximales Drehmoment von 270 Newtonmeter erzeugt. Das Fahrzeug ist serienmäßig mit einem Sportfahrwerk ausgestattet. Die Weiterentwicklung seines Antriebs umfasst eine modifizierte Motorsteuerung und spezifische Leichtlauflager, mit denen die Spontaneität der Kraftentfaltung und der Leistungsverlauf bei höheren Drehzahlen weiter optimiert wurden. Im Bereich der maximalen Motordrehzahl liegen Leistung und Drehmoment des weiterentwickelten Antriebs um bis zu 40 Prozent über dem vom BMW i3 bekannten Niveau.

Seitlich: BMW i3s sportliches ElektroautoDer BMW i3s spurtet in 6,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht ein Höchsttempo von 160 km/h. Er kommt auf einen kombinierten Stromverbrauch von 14,3 kWh je 100 Kilometer im NEFZ. Seine elektrische Reichweite beläuft sich auf 280 Kilometer im NEFZ-Test. Im Alltagsbetrieb liegt sie bei 200 Kilometern.

BMW i3 und BMW i3s mit Range Extender

Optional wird für den BMW i3 und den BMW i3s ein Range Extender angeboten. Dieser besteht aus einem Zweizylinder-Ottomotor mit 28 kW/38 PS und verlängert die Reichweite beider Elektroautos entsprechend. Zur Serienausstattung gehören Voll-LED-Scheinwerfer. Abblend- und Fernlicht werden wie das Tagfahrlicht von LED-Einheiten erzeugt. Die neuen, nun ebenfalls in LED-Technik ausgeführten Fahrtrichtungsanzeiger sind als horizontales Band in die Frontschürze integriert.

Noch mehr Informationen zum BMW i3 gibt es auf der Seite des Unternehmens. Erste Fahraufnahmen sind hier im Video zu sehen:

(Videomaterial / Bildmaterial von BMW i3 und BMW i3s: BMW Group)

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ehome: Elektrisches Reisemobil mit Solarfolien http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/ehome-elektrisches-reisemobil-mit-solarfolien/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/ehome-elektrisches-reisemobil-mit-solarfolien/#respond Sun, 27 Aug 2017 07:45:49 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42926 Auch im Bereich der Reisemobile bewegt sich der Trend hin zu alternativen Antrieben. Jetzt hat Dethleffs eine erste Studie vorgestellt, die ein rein elektrisches Reisemobil zeigt – vollständig ausgekleidet mit Solarzellen, erinnert das ehome an den SION von Sono Motors. Wird Elektromobilität mit dem ehome damit zum Trend auch im Reisemobil-Markt? Elektroauto News / 27. August 2017. Freunde des Caravanings sind meist naturverbunden und haben dementsprechend den Wunsch, auch mit effizienten und umweltfreundlichen Fahrzeugen unterwegs zu sein. Das Reisemobil ehome ist […]

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Auch im Bereich der Reisemobile bewegt sich der Trend hin zu alternativen Antrieben. Jetzt hat Dethleffs eine erste Studie vorgestellt, die ein rein elektrisches Reisemobil zeigt – vollständig ausgekleidet mit Solarzellen, erinnert das ehome an den SION von Sono Motors. Wird Elektromobilität mit dem ehome damit zum Trend auch im Reisemobil-Markt?

Coole Umweltfreude: ehome von DethleffsElektroauto News / 27. August 2017. Freunde des Caravanings sind meist naturverbunden und haben dementsprechend den Wunsch, auch mit effizienten und umweltfreundlichen Fahrzeugen unterwegs zu sein. Das Reisemobil ehome ist jetzt eines der ersten Reisemobile, das diesem Trend entspricht: Neben dem elektrischen Antrieb wird auch im Wohnbereich darauf geachtet – statt Gas wird beispielsweise mit einem Herd mit Induktionskochfeld gekocht. Also mit Strom.

Lesen Sie hier, wieso das Elektroauto nicht aufzuhalten ist.

Der von Dethleffs entwickelte e.home basiert auf einem Iveco Daily Electric Chassis mit einem flüssigkeitsgekühlten Dreiphasen-Asynchron-Drehstrommotor mit 80 Kilowatt Leistung. Verbaut sind nach Unternehmensangaben Natrium-Nickelchlorid-Batterien mit einer Kapazität von 3 x 76 Ah (400 Volt). Diese sollen komplett recyclebar sein und 1.500 Zyklen schaffen – das entspricht einer Reichweite von 250.000 Kilometern. Eine Besonderheit sind die verbauten Supercaps. Diese Ultra-Kondensatoren können elektrische Energie schneller aufnehmen und abgeben als Batterien und erhöhen damit die Performance des Fahrzeugs und die Lebensdauer der Batterien.

Dethleffs ehome mit speziellen Dünnschicht-Solarzellen

Der Dethleffs ehome  ist großflächig mit speziellen Dünnschicht-Solarzellen bestückt. Auf dem Fahrzeug wurden 31 Quadratmeter dieser speziellen Solarfolie verbaut, was einer möglichen Leistung von ca. drei Kilowatt entspricht. Für die Heizung wurden an mehreren Stellen Latentwärmespeicher-Platten aus PCM (phase change material) verbaut. Die Speicherplatten nehmen bei Temperaturen über 26 Grad Energie auf und geben diese bei kühleren Temperaturen am Abend langsam wieder ab. Zudem gibt es in Boden, Wand und Möbeln Flächen-Heizelemente, die per Infrarot-Wärmewellen den Innenraum erwärmen; dabei jedoch nur die Objekte auf die sie treffen – nicht die Luft.

Ein besonderer Clou ist die elektrische Fensterverdunkelung. Im Reisemobil dient eine Folie, die zwischen den Scheiben der Isolierfenster sitzt und elektrisch gedimmt werden kann, als Schutz vor Blendung und eindringender Hitze sowie als Verdunkelung und Sichtschutz.

ehome: Da darf Smart Home und Connectivity nicht fehlen

Auch Smart Home Trends wurden umgesetzt: Grundvoraussetzung für das „Smart Motorhome“ ist dabei die Digitalisierung und Vernetzung der im Fahrzeug verbauten Komponenten. Das im Dethleffs ehome verbaute CampConnect System ermöglicht eine Komponenten übergreifende Vernetzung. Das System digitalisiert nahezu sämtliche Komponenten im Reisemobil. Diese Vernetzung ermöglicht die einheitliche Bedienung über eine, auf einem Tablet installierte App. Die Steuer- und Anzeigenmöglichkeiten reichen dabei von der Heizung, über das Licht und Strom bis hin zur Zentralverriegelung.

Weitere Informationen zum ehome gibt es auf der Webseite. Bildquelle: Dethleffs

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NIU M1: Neuer Elektroroller für Großstädte und Ballungszentren http://www.cleanthinking.de/elektroroller-news/niu-m1-neuer-elektroroller-fuer-grossstaedte-und-ballungszentren/ http://www.cleanthinking.de/elektroroller-news/niu-m1-neuer-elektroroller-fuer-grossstaedte-und-ballungszentren/#respond Thu, 24 Aug 2017 14:25:55 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42911 Elektroroller sieht man in Deutschlands Innenstädten immer häufiger. Klar, dem Stau auszuweichen ist mit so einem kleinen Flitzer eher möglich als mit dem Auto. Außerdem sind die Fahrt- und Betriebskosten erheblich geringer. Doch, den richtigen Durchbruch haben die Elektroroller in Deutschland noch nicht geschafft. Das kann sich jetzt ändern: Denn der NIU M1 ist ganz exakt auf die Bedürfnisse von Großstadtbewohnern zugeschnitten. Elektroroller News / 24. August 2017. Der NIU M1 Elektroroller gewann kürzlich einen Red Dot Design Award in […]

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Elektroroller sieht man in Deutschlands Innenstädten immer häufiger. Klar, dem Stau auszuweichen ist mit so einem kleinen Flitzer eher möglich als mit dem Auto. Außerdem sind die Fahrt- und Betriebskosten erheblich geringer. Doch, den richtigen Durchbruch haben die Elektroroller in Deutschland noch nicht geschafft. Das kann sich jetzt ändern: Denn der NIU M1 ist ganz exakt auf die Bedürfnisse von Großstadtbewohnern zugeschnitten.

NIU M1 gibt es auch in blau und anderen FarbenElektroroller News / 24. August 2017. Der NIU M1 Elektroroller gewann kürzlich einen Red Dot Design Award in der Kategorie Fahrzeuge. Sein Design überzeugt auf den ersten Blick wie der Preis: Der NIU M1 ist ab 1.999 Euro europaweit zu haben. Dabei ist NIU einer der erfahrensten Hersteller weltweit – und hat in den letzten beiden Jahren 240.000 Einheiten seiner NIU-Elektroroller verkauft.

Der NIU M1 hat mit 50 Kilometern eine mittlere Reichweite und schafft 45 km/h (Klasse L1e-B). Damit ist auch in Deutschlands Städten ein Mitschwimmen im Verkehr möglich. In vielen Großstädten Europas gilt heute Tempo 30. Ziel der Entwickler um Token Hu, das zeigen diese grundlegenden Werte, war es, den Elektroroller exakt auf die Bedürfnisse von Großstädtern zuzuschneiden, die eher 50 Kilometer als 100 Kilometer Reichweite brauchen, dafür aber ein leichteres Fahrzeug bevorzugen.

Der Elektroroller NIU M1 ist die kleine Schwester des N1, der schon seit einiger Zeit auf dem deutschen Markt verfügbar ist. Während bei der Reichweite gespart wird, setzt NIU dennoch auf die bekannten, großen und zuverlässigen Hersteller bei den Komponenten. Die Motoren kommen von Bosch, die Zellen des herausnehmbaren Akkus kommen von LG oder Panasonic. Bei der Vernetzung setzt das Unternehmen auf Vodafone.

NIU M1: Steuerung selbst entwickelt

Viel Kraft und Entwicklungskapazität hat NIU in die Steuerung entwickelt – was BMW-, ECU- und Server-Technologie einschließt. Außerdem wurden 300 Millionen gefahrene Kilometer von registrierten Kunden via NIU-App ausgewertet. Er verfügt über zahlreiche Beanchrichtigungs- und Warnfunktionen etwa über den Batteriestatus.

Die N-Serie, der erste Smart Scooter von NIU, wurde am 1. Juni 2015 mit Hilfe der bislang erfolgreichsten Crowdfunding-Kampagne Chinas ins Leben gerufen. Zehn Monate später brach das Unternehmen mit dem Start seines zweiten Smart Scooters, der M-Serie, einen eigenen Rekord und setzte während einer 15-tägigen Startkampagne mehr als 13 Millionen Dollar um. NIU hat sich dazu verpflichtet, die Art und Weise wie Bewohner sich in ihren Städten fortbewegen zu verändern.

Elektroroller im Preisvergleich:

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Quantino 48Volt: nanoFlowcell fährt 100.000 Kilometer http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/quantino-48volt-nanoflowcell-faehrt-100-000-kilometer/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/quantino-48volt-nanoflowcell-faehrt-100-000-kilometer/#respond Thu, 24 Aug 2017 13:02:12 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42905 Rekordverdächtiger Quantino 48Volt: Das Elektroauto mit Flusszellenantrieb der nanoFlowcell AG hat jetzt im Langzeittest den 100.000 Kilometer gefahren. Die geheimnisvolle Technologie des Unternehmens zeigt somit langfristige Stabilität und Einsetzbarkeit im täglichen Straßenverkehr. Zuletzt hatte nanoFlowcell mit dem QUANT 48VOLT für Furore gesorgt. Elektroauto News / 24. August 2017. nanoFlowcell setzt beim Antrieb des sportlichen Fahrzeug Quantino 48Volt auf den eigenen Flusszellenantrieb, bei dem lediglich der Elektrolyt bi-ION „nachgetankt“ werden muss. Im Quantino ist das 48Volt Antriebssystem von nanoFlowcell verbaut – ein […]

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Rekordverdächtiger Quantino 48Volt: Das Elektroauto mit Flusszellenantrieb der nanoFlowcell AG hat jetzt im Langzeittest den 100.000 Kilometer gefahren. Die geheimnisvolle Technologie des Unternehmens zeigt somit langfristige Stabilität und Einsetzbarkeit im täglichen Straßenverkehr. Zuletzt hatte nanoFlowcell mit dem QUANT 48VOLT für Furore gesorgt.

Quantino 48Volt unterwegs auf der StraßeElektroauto News / 24. August 2017. nanoFlowcell setzt beim Antrieb des sportlichen Fahrzeug Quantino 48Volt auf den eigenen Flusszellenantrieb, bei dem lediglich der Elektrolyt bi-ION „nachgetankt“ werden muss. Im Quantino ist das 48Volt Antriebssystem von nanoFlowcell verbaut – ein Niedervoltantrieb. Die Flusszelle wird messregeltechnisch gesteuert und kommt damit ohne Pufferspeicher – bislang waren Ultrakondensatoren notwendig – aus. Es soll für Umweltgerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Praktikabilität stehen.

Lesen Sie hier, wieso das Elektroauto nicht aufzuhalten ist.

Die Langlebigkeit der eigenen Technologie im Quantino 48Volt scheint sogar für Gründer und CEO Nunzio La Vecchia von der nanoFlowcell Holdings eine Überraschung zu sein: „Wir hatten zwar gehofft, dass die nanoFlowcell-Flusszelle die 100.000 Kilometer im Quantino 48Volt erreicht, ohne in den Wartungsmodus zu gehen, doch als dies dann Wirklichkeit wurde, waren wir begeistert von der Resilienz der Technologie.“ Auf Basis aktueller Testanalyse gebe nanoFlowcell eine Garantie von 50.000 Betriebsstunden – im Elektroauto ist damit eine Fahrstrecke theoretisch von 2,5 Mio. Kilometern möglich.

Quantino 48Volt: Dauerleistung 80 bis 90 kW

nanoFlowcell - Quantino Auto mit FlusszellenantriebAktuell sind im Flusszellensystem des Quantino 48Volt drei Membranen verbaut, an denen die bi-Ion Elektrolytflüssigkeit entlanggeleitet wird und reagieren kann. Die Dauerleistung des verbauten Flusszellensystems liegt bei 80 bis 90 kW. Über einen DC/DC-Wandler liefert die Flusszelle regelbare Niedervolt-Energieströme direkt an den 80 kW Elektromotor. Genug Power, um den Quantino 48Volt in fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen und ausdauernd genug, um die Spitzengeschwindigkeit von 200 km/h dauerhaft fahren zu können.

Quantino 48Volt als Technologie-Demonstrator

Der Quantino 48Volt verbraucht 10 bis 12 kWh je 100 Kilometer, ist 3,91 Meter lang und hat eine Reichweite von mehr als 1.000 Kilometern. Trotzdem dient er der nanoFlowcell Holding in erster Linie als Demonstrator und Technologieträger. Das Unternehmen möchte Energie- und Elektroauto-Technologien interessierten Herstellern in Lizenz anbieten und als Forschungs- und Entwicklungspartner agieren. Die Flusszellentechnologie soll dabei auch etwa im Schiffsverkehr, im Schienen- und Luftverkehr oder als autonomer sowie netzgebundener regenerativer Energieträger einer ökologisch nachhaltigen Energiewende dienen.

Weitere Infos auf der Webseite von nanoFlowcell. Bildquelle: nanoFlowcell Holdings

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Audi arbeitet an Solardächern für Elektroautos http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/audi-arbeitet-solardach-elektroautos/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/audi-arbeitet-solardach-elektroautos/#respond Wed, 23 Aug 2017 06:47:50 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42885 Eignen sich Solarzellen für den Einsatz in Elektoautos? Das Münchner Startup Sono Motors zeigt mit seinem Elektroauto-Prototyp Sion, wie das in Zukunft aussehen kann. Jetzt hat auch Audi bekanntgegeben, an Panorama-Glasdächern mit Dünnschicht-Solarzellen zu arbeiten. Bis Ende diesen Jahres will Audi einen entsprechenden Prototyp vorstellen.  Elektroauto News / 23. August 2017. Um Dünnschicht-Solarzellen in Panorama-Glasdächer einzubauen, kooperiert Audi mit Alta Devices, einer Tochter des Solarzellen-Spezialisten Hanergy aus China. Die Solarfolien, die Alta Devices in Kalifornien produziert, sollen zunächst integriert werden […]

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Eignen sich Solarzellen für den Einsatz in Elektoautos? Das Münchner Startup Sono Motors zeigt mit seinem Elektroauto-Prototyp Sion, wie das in Zukunft aussehen kann. Jetzt hat auch Audi bekanntgegeben, an Panorama-Glasdächern mit Dünnschicht-Solarzellen zu arbeiten. Bis Ende diesen Jahres will Audi einen entsprechenden Prototyp vorstellen. 

Audi integriert Solarzellen ins Dach von ElektroautosElektroauto News / 23. August 2017. Um Dünnschicht-Solarzellen in Panorama-Glasdächer einzubauen, kooperiert Audi mit Alta Devices, einer Tochter des Solarzellen-Spezialisten Hanergy aus China. Die Solarfolien, die Alta Devices in Kalifornien produziert, sollen zunächst integriert werden – in fernerer Zukunft könnte auch die gesamte Dachfläche mit Solarzellen ausgestattet werden. Der darüber gewonnene Strom soll die Reichweite durch Einfließen ins Bordnetz erhöhen und etwa für angenehmes Klima oder einen warmen Sitz sorgen.

Künftig könnte die Solarenergie nach Aussage von Audi direkt die Batterien aufladen. Die dünnen und flexiblen Solarzellen sollen einen Wirkungsgrad von erstaunlichen 25 Prozent haben und auch bei diffusem Licht und höheren Außentemperaturen gut funktionieren.

Audi: Sion als Vorbild?

Die Ankündigung von Audi, Solarfolien bzw. Solarzellen in künftigen Elektroautos einsetzen zu wollen, kommt überraschend. denn bislang galt die Integration von Solarzellen in Elektroautos als nicht zielführend, weil nicht wirtschaftlich. Inzwischen scheint hier – nicht nur bei Audi – ein Umdenken stattgefunden zu haben. Gleichzeitig bietet der technologische Fortschritt neue Möglichkeiten, die es vor einigen Jahren noch nicht gegeben hat.

Warum das Elektroauto nicht mehr aufzuhalten ist, lesen Sie hier.

Alta Devices, die Hanergy-Tochter, arbeitet damit erstmals mit einem Autohersteller zusammen und man darf gespannt sein, wie der Prototyp, den Audi noch in diesem Jahr vorstellen möchte, designt sein wird. Die Ankündigung bezieht sich auf Solarzellen im Glasdach und zum späteren Zeitpunkt auf das komplette Dach des Autos. Damit unterscheidet sich die Planung von Audi massiv von dem, was etwa ein junges Unternehmen kürzlich präsentiert hat.

Interessant ist, dass es immer mehr Ansätze gibt, sich über Solarzellen im Elektroauto einen Tick Extra-Reichweite abzuholen. Das Münchner Cleantech-Unternehmen Sono Motors, das seinen Elektroauto-Prototyp Sion derzeit bei öffentlichen Testfahrten in 12 Städten in Europa präsentiert, setzt sogar auf Solarzellen, die im gesamten Fahrzeug integriert sind. Damit verlängert sich die Reichweite, die beim Sion 250 Kilometer betragen wird, um weitere 30 Kilometer.

(Bildquelle: Audi AG)

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Streetscooter Brand in Zustellzentrum der Post – Update http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/streetscooter-brand-in-zustellzentrum-der-post/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/streetscooter-brand-in-zustellzentrum-der-post/#comments Mon, 21 Aug 2017 13:11:18 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42846 Streetscooter-Brand: Die Post schließt einen technischen Defekt der Akkus als Ursache aus, „weil diese nicht gebrannt haben“, so der Pressesprecher der Deutsche Post DHL Group gegenüber CleanThinking.de. Focus Online und eine regionale Tageszeitung berichten heute über den Streetscooter Brand. In der Nacht vom Mittwoch zu Donnerstag vergangene Woche seien drei Streetsooter in Brand geraten – weitere 30 in der Halle abgestellte Fahrzeuge seinen durch Hitzeentwicklung und Ruß beschädigt worden. Der Sachschaden beträgt 250.000 Euro laut Polizei. Doch, was war die Ursache für den […]

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Streetscooter-Brand: Die Post schließt einen technischen Defekt der Akkus als Ursache aus, „weil diese nicht gebrannt haben“, so der Pressesprecher der Deutsche Post DHL Group gegenüber CleanThinking.de. Focus Online und eine regionale Tageszeitung berichten heute über den Streetscooter Brand. In der Nacht vom Mittwoch zu Donnerstag vergangene Woche seien drei Streetsooter in Brand geraten – weitere 30 in der Halle abgestellte Fahrzeuge seinen durch Hitzeentwicklung und Ruß beschädigt worden. Der Sachschaden beträgt 250.000 Euro laut Polizei. Doch, was war die Ursache für den Brand?

Werden Post und Streetscooter wegen Streetscooter Brand gebremst?Elektroauto News / 21. August 2017. 5.000 Elektro-Transporter will die Deutsche Post AG bis Jahresende auf die Straße bringen. Die gesamte Flotte besteht aus 50.000 Fahrzeugen. Der Paketzusteller kooperiert mit Streetscooter aus Aachen und hat inzwischen auch mit Ford einen Elektro-Transporter vorgestellt, der frei verkauft werden soll. Zuletzt hatte überraschend das ZDF-Magazin WISO von Problemen berichtet, die Zusteller mit dem Fahrzeug hätten – andere Berichte widersprechen diesen Erfahrungen deutlich.

Jetzt also ein Brand über Nacht in einem Zustellzentrum in Baden-Württemberg. Offizieller Grund bis heute ist ein „technischer Defekt“ – die Akkus selbst sind nicht die Ursache des Streetscooter Brand, so die Pressestelle der Deutsche Post DHL Group auf Nachfrage von CleanThinking.de:

„Wir können noch nicht sagen, was letztlich die Ursache des Brands war, da die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind, aber wir können schon heute ausschließen, dass die Batterien die Brandursache waren, da diese nicht gebrannt haben.“

Das ist eine gute Nachricht für die Elektromobilität. Abzuwarten bleibt, was die tatsächliche Ursache war. Weiterhin bestätigte der Sprecher, die Post werde an dem genannten Ziel von 5.000 Elektro-Transportern bis Jahresende festhalten. Zuvor hatte die Rhein-Neckar-Zeitung am Samstag unter Berufung auf die Polizei berichtet, als Ursache werde ein technischer Defekt eines Akkus vermutet. Ob ein Ladevorgang stattfand, ist nicht bekannt. Offensichtlich basierte das auf einer Fehleinschätzung.

Streetscooter Brand: Was nun?

Der StreetScooter WORK verfügt über eine Lithium Ionen Batterie mit 20,4 kWh. Die Fahrzeuge haben für die Zulassung als N1-Nutzfahrzeug alle erforderlichen Prüfungen bestanden.

„Als erster deutscher Elektrofahrzeughersteller hat StreetScooter den neuen Test zur Überprüfung der Batteriesicherheit nach ECE 100 R2 bestanden. Damit erfüllen wir die höchsten Sicherheitsanforderungen“, so der Pressesprecher gegenüber CleanThinking.de.

Vor wenigen Tagen haben Ford und DHL den Work XL vorgestellt, um der hohen Nachfrage nach Elektroauto-Transportern gerecht zu werden. Bis Ende 2018 sollen 2.500 Fahrzeuge des Elektro-Transporters Work XL hergestellt werden. Folgendes Video von golem.de zeigt den Work XL im Einsatz:

Sobald uns weitere Informationen zum Streetscooter Brand vorliegen, wird dieser Beitrag erweitert. Zu hoffen bleibt, dass mit dieser derzeit noch völlig unklaren Meldung fair umgegangen wird und sie nicht zum einseitigen Diskreditieren der Elektromobilität genutzt wird. Das wäre extrem schädlich für die aufstrebende Technologie, die mit weniger Lärm und lokalen Emissionen gerade in Innenstädten viele Vorteile bietet.

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Maybach 6 Cabriolet: Lebensfreude der Luxusklasse http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/maybach-6-cabriolet-emotion-und-lebensfreude-in-der-luxusklasse/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/maybach-6-cabriolet-emotion-und-lebensfreude-in-der-luxusklasse/#respond Mon, 21 Aug 2017 09:58:13 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42832 Das Maybach 6 Cabriolet  drückt pure Lebensfreude aus. Es ist neu, es ist teuer, es ist in ganz kleiner Stückzahl erhältlich – es ist ein offener Mercedes-Maybach, der viel verspricht. Die Luxuskarosse ist etwas Einzigartiges. Auch und gerade, weil das Maybach 6 Cabriolet mit einem elektrischen Antrieb besticht und damit in die Phalanx der teuren aber luxuriösen Elektroautos eintritt. Der handgefertigte Zweisitzer ist pure Emotion für die, die sich so ein Fahrzeug werden leisten können. Elektroauto News / 21. August […]

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Das Maybach 6 Cabriolet  drückt pure Lebensfreude aus. Es ist neu, es ist teuer, es ist in ganz kleiner Stückzahl erhältlich – es ist ein offener Mercedes-Maybach, der viel verspricht. Die Luxuskarosse ist etwas Einzigartiges. Auch und gerade, weil das Maybach 6 Cabriolet mit einem elektrischen Antrieb besticht und damit in die Phalanx der teuren aber luxuriösen Elektroautos eintritt. Der handgefertigte Zweisitzer ist pure Emotion für die, die sich so ein Fahrzeug werden leisten können.

Maybach 6 Cabriolet: Der starke Kontrast zwischen der dunkelblauen Lackierung „Nautikblaumetallic“ und den Chromakzenten erhöht die spannende Beziehung zwischen den klar gestalteten Flächen mit organisch geformten Kotflügeln und den Chromleisten. Diese sitzen oben auf der Kotflügelkante. Elektroauto News / 21. August  2017. Mit dem Elektroauto Maybach 6 Cabriolet betritt Mercedes einen neuen Pfad. Neben dem unverkennbaren Maybach-Kühlergrill hat Daimler dem Fahrzeug einen Antrieb mit einer Leistung von 750 PS verpasst. Flache Akkus im Unterboden sollen die NEFZ-Reichweite von 500 Kilometern ermöglichen. Auf der Monterey Car Week in Kalifornien wurde das Fahrzeug nun erstmals präsentiert.

Maybach 6 Carbiolet: Sechs Meter Lebensfreude

Das fast sechs Meter lange Vision Maybach 6 Cabriolet nimmt mit seiner extrem langen Motorhaube und den puristisch fließenden Linien klassische Proportionen des Art déco auf und interpretiert diese ästhetischen Prinzipien gleichzeitig völlig neu. Der gewölbte Grundkörper ist durch kraftvolle Volumen, in Verbindung mit der scharfen Charakterlinie, sportlich und gestreckt gestaltet. Diese seitliche Charakterlinie definiert den oberen Fahrzeugkörper vom Kühlergrill über die komplette Fahrzeuglänge bis hin zum Heck.

Im vorderen Gepäckraum des Maybach 6 Cabriolet befindet sich ein exklusiv für das Fahrzeug angefertigtes zweiteiliges Kofferset. Darüber hinaus wurde ausreichend Platz für weitere Accessoires wie beispielsweise Picknick-Zubehör oder persönliche Gegenstände vorgesehen. Die neu gestalteten 24-Zoll-Leichtmetallräder des Maybach Cabriolets besitzen einen Zentralverschluss. Dieser ist in Roségold lackiert und nimmt so den Farbton auf, den alle Elektrofahrzeug-Studien von Mercedes tragen. Ein wenig erinnert das Fahrzeug an eine Luxusyacht. Die 360 Grad-Luxuslounge unter freiem Himmel. Über dieser 360-Grad-Luxuslounge verbindet das Displayband Türen, Instrumententafel und Fondbereich.

Maybach 6 Cabriolet: Head-up-Displays für mehr Informationen

Nach dem glamourösen Auftritt des Vision Mercedes-Maybach 6 Coupé im Jahr 2016 ist das Cabriolet 2017 der Star von Mercedes-Benz in Pebble Beach. Spannend ist die besondere High-Tech-Ausstattung des Fahrzeugs: Auf der Frontscheibe werden über die beiden Head-up-Displays primäre Fahrfunktionen sowie umgebungsrelevante Informationen dargestellt. Neben der Touch-only-Steuerung und intelligenter, mit dem Terminkalender verknüpfter Navigation ist eine Concierge-Funktion integriert. Mit dem Concierge kann wie mit einem Freund gesprochen werden, also frei und ohne vorab festgelegte Sprachbefehle. Dies ermöglicht die volle Konzentration auf die Fahraufgaben.

Maybach 6 Cabriolet: Elektroauto mit Allradantrieb

Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet: Studie eines extravaganten Cabriolets der Luxusklasse. Das Maybach 6 Cabriolet ist rein elektrisch unterwegs: Vier Permanentmagnet-Synchron-Elektromotoren sorgen für Allradantrieb. Der Sportwagen erreicht 100 km/ in vier Sekunden und fährt 250 km/h in der Spitze. Durch Gleichstromladen auf Basis des CCS-Standards ermöglicht das System Ladeleistungen bis zu 350 kW. In nur fünf Minuten lässt sich so genügend Strom tanken, um rund 100 Kilometer zusätzliche Reichweite zu erzielen.

Mehr Informationen und erste Fahraufnahmen des Fahrzeugs gibt es hier.

Lesen Sie hier: Warum das Elektroauto nicht mehr zu stoppen ist.

Noch ist das Maybach 6 Cabriolet eine Studie der Luxusklasse – es weckt Emotionen. Sicher nicht nur bei denjenigen, die sich das Elektroauto niemals werden leisten können…

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Elektro-Bulli: VW produziert ID Buzz in Serie http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/elektro-bulli-volkswagen-id-buzz/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/elektro-bulli-volkswagen-id-buzz/#respond Mon, 21 Aug 2017 06:20:42 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42806 Mit dem Elektro-Bulli kehrt eine Legende zurück – und zwar elektrisch und hochautomatisiert: Mit dem ID Buzz lässt Volkswagen den beliebten Bulli aus den 60er und 70er Jahren wieder aufleben. Bis der Elektro-Bulli gefahren werden kann, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen: Zunächst möchte Volkswagen im Jahr 2022 (!) den kompakten Viertürer ID: auf den Markt bringen.  Elektroauto News / 21. August 2017. Vorgestellt hatte Volkswagen CEO Dr. Herbert Diess demn ID Buzz in Detroit bei der Veranstaltung „Showcar des Jahres“ – […]

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Mit dem Elektro-Bulli kehrt eine Legende zurück – und zwar elektrisch und hochautomatisiert: Mit dem ID Buzz lässt Volkswagen den beliebten Bulli aus den 60er und 70er Jahren wieder aufleben. Bis der Elektro-Bulli gefahren werden kann, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen: Zunächst möchte Volkswagen im Jahr 2022 (!) den kompakten Viertürer ID: auf den Markt bringen. 

Rückkehr des beliebten VW Bulli als Elektro-Bulli

Elektro-Bulli: Der VW ID Buzz kommt in Serie

Elektroauto News / 21. August 2017. Vorgestellt hatte Volkswagen CEO Dr. Herbert Diess demn ID Buzz in Detroit bei der Veranstaltung „Showcar des Jahres“ – anschließend erhielt der Konzern viele Zuschriften mit der Bitte, den Elektro-Bulli auch wirklich zu bauen. Der ID Buzz als Microbus soll den kalifornischen Lifestyle verkörpern und auch als kommunikatives Auto dienen. Ob er die Beliebtheit des einstigen Bulli-Kleintransporters wieder aufleben lassen kann?

Elektro-Bulli mit technischen Finessen

VW hat den Bulli modernisiert: ID BUZZ heisst der neue Elektro-BulliDie Batterien des Elektro-Bulli werden – so viel hat Volkswagen bereits bei der Präsentation der Studie verraten – im Fahrzeugboden untergebracht. Durch den Elektroantrieb mit seinem geringen Platzbedarf können Vorderachse und Hinterachse sehr weit auseinander stehen. Das ermöglicht viel Radstand und kurze Überhänge, was wiederum dem Innenraum zugutekommt, der dann sehr ausladend daherkommt und dazu einlädt, ungewöhnliche Sitzkonzepte und viel Komfort zu bieten.

Tipp: Lesen Sie hier, warum das Elektroauto nicht mehr aufzuhalten ist.

Neben einer Bus-Variante soll es auch den ID BUZZ CARGO geben, der für einen emissionsfreien Lieferverkehr stehen und als sogenanntes Level-3-Fahrzeug hochautomatisiert fahren soll.

Elektro-Bulli im Video

Die Studie des Elektro-Bulli steht mit 4.942 mm Länge, 1.976 mm Breite und 1.963 mm Höhe für außergewöhnliche Raumdimensionen. 369 PS schafft das Allradfahrzeug. Die Reichweite soll bei bis zu 600 Kilometer liegen und die Spitzengeschwindigkeit bei 160 km/h liegen. Die Serienversion auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens wird viele Designideen übernehmen und ebenso eine variable Sitzland­schaft, interaktive Vernetzung und hochautomatisiertes Fahren bieten.

CNN Money bezeichnet den neuen Bulli als „Hippie-Bus“ – mal sehen, wie die Verwendung im Alltag in einigen Jahren dann tatsächlich aussehen wird.

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Tesla zieht mit Tesla Tiny House durch Australien http://www.cleanthinking.de/energie-news/tesla-zieht-mit-tesla-tiny-house-durch-die-lande/ http://www.cleanthinking.de/energie-news/tesla-zieht-mit-tesla-tiny-house-durch-die-lande/#respond Mon, 14 Aug 2017 16:11:23 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42754 Tesla Tiny House: Für Tesla ist Australien ein ganz wichtiger Markt. Um die langen Distanzen zu überbrücken und nah bei den Menschen zu sein, hat sich das Cleantech-Unternehmen etwas besonderes einfallen lassen, berichtet electrek: Es nimmt ein kleines, autarkes Haus mit dem Tesla Model X „huckepack“ und kurvt damit durch Australien. Energie News / 14. August 2017. Tesla sagt dazu, man wolle der Allgemeinheit so auch zeigen, wie man regenerative Energie erzeugt, speichert und sie für den Verbrauch im eigenen Haus […]

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Tesla Tiny House: Für Tesla ist Australien ein ganz wichtiger Markt. Um die langen Distanzen zu überbrücken und nah bei den Menschen zu sein, hat sich das Cleantech-Unternehmen etwas besonderes einfallen lassen, berichtet electrek: Es nimmt ein kleines, autarkes Haus mit dem Tesla Model X „huckepack“ und kurvt damit durch Australien.

Telsa Tiny HouseEnergie News / 14. August 2017. Tesla sagt dazu, man wolle der Allgemeinheit so auch zeigen, wie man regenerative Energie erzeugt, speichert und sie für den Verbrauch im eigenen Haus benutzen kann. Natürlich hat das Tesla Tiny House eine Powerwall an Bord, wird mit den unternehmenseigenen Photovoltaik-Modulen (2 kWp)  mit Energie versorgt und ist so stets autark im Betrieb. Außerdem enthält es ein „Tesla Mobile Design Studio“ und einen Konfigurator, um mit Hausbesitzern gleich die passende Kombination aus Energieerzeugung und Energiespeicherung zu entwickeln.

Auf der australischen Tesla-Webseite ist folgendes zum Tesla Tiny House zu lesen:

Tesla Tiny House: Melbourne ruftTesla is hitting the road across Australia in a tiny house powered by 100% renewable energy. Join us at one of our upcoming locations to experience how Powerwall and solar can seamlessly integrate to power an entire home.

We want to bring the Tesla Tiny House to you, so you can fully experience what it means to be self-powered. Our next stop could be in your town, tell us where you’d like to see us.

Das Tesla Tiny House hat Abmessungen von 6 * 2,2 * 4 Meter und wiegt schlappe zwei Tonnen. In Australien soll die Tour alle wichtigen Städte erreichen – es gibt aber auch die Möglichkeit, nach einem Termin auf der Tour zu fragen. Es sollen gezielt 1:1-Gesprächssituationen erzeugt werden.

Tesla sieht großes Potenzial in Australien

Tesla Tiny House in MelbourneAustralien hat großes Potenzial: 15 Prozent der Haushalte haben bereits Photovoltaikanlagen – rund 1,5 Millionen. Tesla-Manager gehen davon aus, dass bald alle dieser Haushalte auch Speichersysteme haben werden – auch ein Grund für sehr viele frühzeitige Installationen der Powerwall der 2. Generation. Da kommt eine Tour mit dem Tesla Tiny House gerade zur richtigen Zeit.

Außerdem des Endkunden-Marktes sorgt Tesla in Australien ebenfalls für Furore: Tesla hat einen Vertrag für den Bau eines 129 MWh-Speichers auf Energieversorger-Ebene gewonnen.

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Chanje bringt Elektro-Truck für letzte Meile http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/chanje-der-elektro-truck-fuer-die-letzte-meile/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/chanje-der-elektro-truck-fuer-die-letzte-meile/#respond Thu, 10 Aug 2017 17:16:33 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42702 Mit Chanje Energy ist heute ein junges, in Kalifornien angesiedeltes Elektroauto-Startup erstmals auf der Bildfläche erschienen, das einen offenbar bereits fertig entwickelten Elektro-Truck anbietet. Die Nachricht von Chanje kommt im gleichen Moment, in dem Tesla offenbar mit Tests für seinen Elektro-Truck beginnt, der in einigen Monaten als autonom fahrendes Elektroauto auf den Markt kommen soll. Ziel des jungen Unternehmens ist die zügige Massenproduktion. Elektroauto News / 10. August 2017. Chanje, ein gewöhnungsbedürftiger Name, der wie amerikanisch Wandel, also Change, ausgesprochen wird […]

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Mit Chanje Energy ist heute ein junges, in Kalifornien angesiedeltes Elektroauto-Startup erstmals auf der Bildfläche erschienen, das einen offenbar bereits fertig entwickelten Elektro-Truck anbietet. Die Nachricht von Chanje kommt im gleichen Moment, in dem Tesla offenbar mit Tests für seinen Elektro-Truck beginnt, der in einigen Monaten als autonom fahrendes Elektroauto auf den Markt kommen soll. Ziel des jungen Unternehmens ist die zügige Massenproduktion.

Chanje V8070 von AußenElektroauto News / 10. August 2017. Chanje, ein gewöhnungsbedürftiger Name, der wie amerikanisch Wandel, also Change, ausgesprochen wird (Webseite hier), hat mit dem Chanje V8070 einen fertig entwickelten Elektro-Truck vorgestellt, der Vorbild werden könnte für eine Reihe von Neuerscheinungen gerade im amerikanischen Langstrecken-Transport. Optisch macht der Chanje V8070 auf den ersten Blick eine ausgesprochen gute Figur.

Elektro-Truck für die USA: Chanje V8070

Chanje: Mehr als nur ein Fahrzeugbauer

Hauptsächlich adressiert Chanje mit seinem Fahrzeug den Markt für Betreiber großer Flotten – und möchte dabei gleichzeitig erneuerbare Energien, Stromspeicherung, Micro-Grid-Lösungen und Ladelösungen mit anbieten. Also letztlich einen umfassenden Service bieten, der den Umstieg auf Elektromobilität erleichtern soll.

Chanje: Investor aus Hong Kong, hochrangiges Management

Hinter Chanje steckt die in Hong Kong angesiedelte FDG Electric Vehicles Limited als strategischer Investor und Partner. FDG hat angeblich eine Milliarde US-Dollar in Chanje investiert. Zum Management-Team gehören u.a. Ian Gardner (früher BCG),  Jörg Sommer (früher Volkswagen, Daimler, Renault), James Chen (früher Tesla), Jeff Robinson (früher Tesla, Ford, GM) und Suresh Yayanthi (früher Schneider Electric). CEO seit Mai 2015 ist Bryan Hansel (früher Smith Electric Vehicles).

Auslieferung mit dem Elektro-Truck von Chanje

Während Tesla mit seinem Truck vor allem die Langstrecke elektrifizieren will und dabei die langen und langweiligen Fahrten im Blick hat, die sich besonders für autonomes Fahren eignen, adressiert Chanje die Kurz- und Mittelstrecke in den amerikanischen Innenstädten und Ballungszentren. Die Reichweite des Chanje V8070 soll 100 Meilen – also rund 160 Kilometer – betragen. Verbaut ist eine 70 kWh-Batterie. Weitere technische Details sind hier zu finden.

Einige Dinge bleiben allerdings unklar: Während im Video davon die Rede ist, dass das Fahrzeug „ready“ sei, macht sich das Unternehmen Chanje Energy erst jetzt auf die Suche nach einer Produktionsstätte. Aktuell hat das Unternehmen wohl weniger als 50 Mitarbeiter, nimmt aber Bestellungen für den V8070 bereits entgegen. Im Hinblick auf autonomes Fahren arbeitet das Unternehmen mit Industrieexperten zusammen – und möchte das Fahren in Zukunft so angenehm wie möglich machen.

Update: Laut CNBC soll es noch dieses Jahr die ersten Auslieferungen für das Fahrzeug geben. Grundlegend soll das Fahrzeug demnach in China gebaut werden – Restarbeiten dann in den USA stattfinden.

Weitere Elektroauto-News gibt es hier bei CleanThinking.de.

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AUDI Umweltprämie: Bis zu 10.000 Euro für Neuwagen http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/audi-umweltpr%C3%A4mie-bis-zu-10-000-euro-fuer-neuwagen/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/audi-umweltpr%C3%A4mie-bis-zu-10-000-euro-fuer-neuwagen/#respond Tue, 08 Aug 2017 12:14:39 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42692 Mit der AUDI Umweltprämie bietet der Premium-Autohersteller jetzt all jenen Kunden, die ein Fahrzeug mit Dieselmotor der Abgasnorm Euro 1 bis Euro 4 fahren, einen finanziellen Anreiz zum Umstieg auf ein neueres Modell mit Euro 6-Standard. Je nach Modell und Fahrzeugklasse des Neuwagens liegt die AUDI Umweltprämie zwischen 3.000 und 10.000 Euro. Für Elektroautos mit Plug-In-Hybrid-Technologie und die Erdgas-Modelle g-tron gibt es die höchsten Prämien. Elektroauto News / 8. August 2017. Der Diesel-Gipfel vergangene Woche hat nun erste Konsequenzen: Mit […]

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Mit der AUDI Umweltprämie bietet der Premium-Autohersteller jetzt all jenen Kunden, die ein Fahrzeug mit Dieselmotor der Abgasnorm Euro 1 bis Euro 4 fahren, einen finanziellen Anreiz zum Umstieg auf ein neueres Modell mit Euro 6-Standard. Je nach Modell und Fahrzeugklasse des Neuwagens liegt die AUDI Umweltprämie zwischen 3.000 und 10.000 Euro. Für Elektroautos mit Plug-In-Hybrid-Technologie und die Erdgas-Modelle g-tron gibt es die höchsten Prämien.

AUDI Umweltprämie: bis zu 10.000 Euro für neue Autos

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Elektroauto News / 8. August 2017. Der Diesel-Gipfel vergangene Woche hat nun erste Konsequenzen: Mit der AUDI Umweltprämie setzt der Premium-Autobauer ein Zeichen und will Modelle vom Typ Euro 6 gezielt fördern. Die Aktion gilt hierzulande ab sofort. Damit will AUDI einen Anreiz bieten, die Erneuerung älterer Fahrzeuge durch moderne und umweltfreundlichere Automobile zu beschleunigen. Das ist auch dringend notwendig, weil auch AUDI Flotten-Emissionswerte einhalten muss. Sonst drohen Milliardenstrafen.

Positiv: Die Prämie erhöht sich bei Erdgas-Modellen und Elektroautos mit Plug-In-Hybrid-Technologie. Und: Alte Fahrzeuge werden nicht etwa – wie in der Branche üblich – nach Afrika verkauft und damit Emissionen lediglich verlagert, sondern vielmehr stillgelegt und verschrotten. Ziel sei es, zusammen mit dem beim „Nationalen Forum Diesel“ beschlossenen Maßnahmen Stickoxid-Emissionen rasch und nachhaltig zu senken.

AUDI Umweltprämie für alle Alt-Diesel

Die von Audi angebotene Prämie richtet sich an alle Fahrer eines Diesel-Fahrzeugs der Abgasnorm Euro 1 bis Euro 4 – unabhängig von Modell und Marke. Auch den Umstieg auf einen jungen Audi-Gebrauchtwagen fördert das Unternehmen mit attraktiven Konditionen. Die von der AUDI AG finanzierte Prämie gilt bis Ende des Jahres.

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Lilium: Meilenstein auf Weg zum elektrischen Flugtaxi http://www.cleanthinking.de/elektromobilitaet/lilium-jet-meilenstein-auf-dem-weg-zum-elektrische-flugtaxi/ http://www.cleanthinking.de/elektromobilitaet/lilium-jet-meilenstein-auf-dem-weg-zum-elektrische-flugtaxi/#respond Fri, 21 Apr 2017 07:55:29 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42534 Lilium Aviation hat einen bedeutsamen Meilenstein erreicht: Das Münchner Jung-Unternehmen, an dem u.a. Höhle-der-Löwen-Investor Frank Thelen und Skype-Gründer Niklas Zennström (via Atomico) beteiligt sind, hat den Jungfernflug seines „Flugtaxis“ in einem beeindruckenden Video dokumentiert. Der Weg bis zum täglichen Einsatz dieses senkrecht startenden Flugautos ist zwar noch weit – aber die technischen Fortschritte für Fluggeräte wie das von Lilium sind enorm. 21. April 2017.  Die Konzepte der Flugauto-Pioniere weltweit sind ganz unterschiedlich. Sie heißen Rotorvox, E-Volo oder AeroMobil – und haben eines […]

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Lilium Aviation hat einen bedeutsamen Meilenstein erreicht: Das Münchner Jung-Unternehmen, an dem u.a. Höhle-der-Löwen-Investor Frank Thelen und Skype-Gründer Niklas Zennström (via Atomico) beteiligt sind, hat den Jungfernflug seines „Flugtaxis“ in einem beeindruckenden Video dokumentiert. Der Weg bis zum täglichen Einsatz dieses senkrecht startenden Flugautos ist zwar noch weit – aber die technischen Fortschritte für Fluggeräte wie das von Lilium sind enorm.

Jungfernflug des Lilium Jet 201721. April 2017.  Die Konzepte der Flugauto-Pioniere weltweit sind ganz unterschiedlich. Sie heißen Rotorvox, E-Volo oder AeroMobil – und haben eines gemeinsam: Sie wollen den Luftraum erschließen, um Verkehrs- und Umweltprobleme zu lösen. Keines der Konzepte scheint darauf ausgelegt zu sein, als reines Spaßmobil zu fungieren.

Der Lilium Jet

Lilium mit einzigartigem Konzept

Insbesondere das Konzept von Lilium aus München sticht jedoch hervor: Deren Flugtaxi oder Flugauto wird rein elektrisch betrieben und startet und landet senkrecht wie ein Hubschrauber. Andere Flugautos, wie das AeroMobil, hingegen, benötigen 500 Meter freie Bahn, um zu starten – für den urbanen Verkehr keine gute Voraussetzung.

Der Lilium Jet ist ein Leichtflugzeug, das durch 36 elektrische Jet-Turbinen angetrieben wird, die über 12 bewegliche Klappen direkt an den Flügeln angebracht sind. Zum Start werden die Klappen nach unten gerichtet, um senkrechten Auftrieb zu erzeugen. Ist der Jet in der Luft, bewegen sich die Klappen langsam in eine horizontale Position, und erzeugen so Vorwärtsschub. Dabei wird der gesamte Auftrieb, der benötigt wird, um das Flugzeug in der Luft zu halten, durch die Luft generiert, die über die Flügelflächen strömt– genau wie bei einem herkömmlichen Flugzeug.

Dadurch verbrauche es bis zu 90 Prozent weniger Energie als drohnenähnliche Luftfahrzeuge. Hierdurch soll eine Reichweite von 300 Kilometern rein elektrisch ermöglicht werden. Die Geschwindigkeit von 300 km/h würde dabei helfen, schnell von A nach B zu kommen – beispielsweise, um einen Passagier, der einen Lilium Jet als Flugtaxi gebucht hat, abzuholen.

So stellt sich Lilium Aviation den Landeplatz für seinen Jet vor

Lilium Jet für Berufspendler

Daniel Wiegand - einer der Gründer von Lilium AviationDas Unternehmen plant, einen 5-sitzigen Lilium Jet einzuführen, der besonders das Leben der Berufspendler leichter machen soll. „Das erfolgreiche Flugtest-Programm zeigt, dass unser innovatives technisches Design genau so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben“, sagt Mitgründer Daniel Wiegand. „Jetzt können wir unseren Fokus auf die Entwicklung des finalen 5-sitzigen Flugzeugs legen.“

Im Flug ist der Energieverbrauch des Jets nach Angaben von Lilium pro Kilometer vergleichbar zu dem eines elektrischen Autos. Die Kombination von minimaler Infrastruktur auf dem Boden und energieeffizientem Fliegen mache es möglich, den Flug-Taxi Service über die gleiche Distanz zu vergleichbaren Preisen anzubieten, wie Auto-Taxis Services. Sollte dies wirklich eintreten, steht den Flugtaxis weltweit eine große Zukunft bevor.

(Bildnachweis: Lilium Aviation)

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ampera-e von Opel kostet mit Umweltbonus 34.950 Euro http://www.cleanthinking.de/elektroauto/ampera-e-opel-kostet-mit-umweltbonus-34-950-euro/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/ampera-e-opel-kostet-mit-umweltbonus-34-950-euro/#respond Thu, 20 Apr 2017 10:54:00 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42519 Opel hat heute den Preis für sein heiß ersehntes Elektroauto ampera-e bekannt gegeben: Mit der Förderung durch den Umweltbonus der Bundesregierung beginnt der Elektro-Spaß bei 34.950 Euro. Während es in Deutschland ab Herbst so richtig losgehen soll mit dem Verkauf des ampera-e, sind die Norweger schon einen Schritt weiter: Dort liegen dem Autobauer Opel bereits mehr als 4.000 Bestellungen vor. Interessant ist vor allem die von Opel angepriesene Reichweite. 20. April 2017. Nach neuem NEFZ-Standard soll diese auf dem Teststand […]

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Opel hat heute den Preis für sein heiß ersehntes Elektroauto ampera-e bekannt gegeben: Mit der Förderung durch den Umweltbonus der Bundesregierung beginnt der Elektro-Spaß bei 34.950 Euro. Während es in Deutschland ab Herbst so richtig losgehen soll mit dem Verkauf des ampera-e, sind die Norweger schon einen Schritt weiter: Dort liegen dem Autobauer Opel bereits mehr als 4.000 Bestellungen vor. Interessant ist vor allem die von Opel angepriesene Reichweite.

ampera-e: Das Opel-Elektroauto auch im Leasing verfügbar20. April 2017. Nach neuem NEFZ-Standard soll diese auf dem Teststand bei rund 520 Kilometern liegen – das wären 30 Prozent mehr als die Reichweite vergleichbarer Kompaktwagen und mit der von klassischen Verbrennungsfahrzeugen in diesem Segment durchaus vergleichbar. Wie sich die theoretische Angabe dann im Praxistest entwickeln wird, wird sich in den kommenden Monaten herausstellen – aber die Erwartungen an das Elektroauto von Opel sind hoch.

Elektroauto ampera-e: Auch Opel setzt auf große VisualisierungenDer ampera-e hat eine Leistung von 204 PS und schafft die Beschleunigung von 50 km/h in 3,2 Sekunden. Im Elektroauto finden bei einer Länge von 4,16 Meter bis zu fünf Passagiere Platz. Das Design ist schlank und überzeugt. Das Kofferraumvolumen ist mit 381 Litern anspruchsvoll.

ampera-e als Leasingfahrzeug

Opel startet mit dem ampera-e vor allem in vier europäischen Ländern durch: Norwegen, Niederlande, Schweiz und Deutschland. Hierzulande erfolgt der Vertrieb aber zunächst nur über 40 ausgewählte Händler – die Opel „Agenten“ nennt – vor einer Probefahrt, die ab Ende Juni möglich sein soll, lohnt es sich, sich zu informieren, ob der Händler vor der Haustür das Elektroauto bekommen hat.

Elektroauto Ampera-e von OpelFür den Leasing-Bereich wird es eine „First Edition“-Variante des ampera-e mit Vollausstattung geben – mit Förderung zum Bruttopreis von 39.680 Euro.

Darüber hinaus wird in Deutschland in den nächsten Wochen ein Reservierungssystem eingeführt, so dass sich Kunden mit besonders großem Interesse online für das Elektroauto ampera-e von Opel registrieren lassen können.

(Bilder vom ampera-e: Opel / Hersteller)

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Audi e-tron Sportback: Konzeptstudie mit technischer Finesse http://www.cleanthinking.de/elektroauto/audi-e-tron-sportback-concept-42505-2/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/audi-e-tron-sportback-concept-42505-2/#respond Tue, 18 Apr 2017 13:17:04 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42505 Audi hat in Shanghai den Audi e-tron Sportback (concept) vorgestellt: Wieder nur eine Konzeptstudie sagen die Kritiker, interessanter Technikträger die Audi-Freunde. Der viertürige Audi e-tron Sportback concept verfügt über einen 320 kW starken Elektroantrieb und stellt für Audi einen wichtigen Schritt auf dem Weg ins Zeitalter der Elektromobilität dar. 18. April 2017. Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG, bekräftigte in Shanghai: „2018 beginnen wir mit dem Audi e-tron – dem ersten alltagstauglichen Elektroauto im Kernwettbewerb. Mit einer Reichweite von mehr […]

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Audi hat in Shanghai den Audi e-tron Sportback (concept) vorgestellt: Wieder nur eine Konzeptstudie sagen die Kritiker, interessanter Technikträger die Audi-Freunde. Der viertürige Audi e-tron Sportback concept verfügt über einen 320 kW starken Elektroantrieb und stellt für Audi einen wichtigen Schritt auf dem Weg ins Zeitalter der Elektromobilität dar.

Elektroauto-Studie: Audi e-tron sportback concept18. April 2017. Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG, bekräftigte in Shanghai: „2018 beginnen wir mit dem Audi e-tron – dem ersten alltagstauglichen Elektroauto im Kernwettbewerb. Mit einer Reichweite von mehr als 500 Kilometern und dem besonderen elektrischen Fahrerlebnis machen wir diesen sportlichen SUV zum Must-have des kommenden Jahrzehnts.“

Großflächige berührungsempfindliche Bildschirme unterhalb des Zentraldisplays fallen im Inneren des Fahrzeugs sofort ins Auge. Weitere sind an der Mittelkonsole und in den Türverkleidungen – sie dienen der Information und Interaktion mit den Fahrzeugsystemen. Horizontale Flächen am Armaturenträger und der scheinbar schwebenden Mittelkonsole vermitteln den vier Insassen auf Einzelsitzen „ein Gefühl von lichter Weite“, verspricht Audi.

Eine bei Tag und Nacht sichtbare Innovation bietet die Lichttechnik des Konzeptautos. Digital gesteuerte LED-Matrix-Einheiten an Front und Heck schaffen eine exzellente Lichtausbeute. Winzige Digital-Matrix-Projektoren setzen buchstäblich Zeichen auf dem Asphalt, sie machen das Licht zum vielseitigen, dynamischen Kommunikationskanal gegenüber dem Umfeld.

Die Marke mit den Vier Ringen hat weltweit die ersten LED-Vollscheinwerfer eingeführt und auch der Matrix-LED-Technik sowie dem Laser-Licht und der OLED-Technologie zum Durchbruch verholfen. In der Technikstudie von Shanghai debütiert nun gleich eine ganze Reihe komplexer Funktionen, die Sicht und Interaktion mit dem Umfeld mittels Licht in neue Bahnen lenken.

Antrieb des Audi e-tron sportback

Interior des Audi e-tron Sportback concept

Interior

Für den Antrieb nutzt der Audi e-tron Sportback eine Konfiguration, die auch in künftigen Serien-Audi mit voll elektrischem Antrieb zu finden sein wird: Eine E-Maschine an der Vorderachse und zwei an der Hinterachse treiben alle vier Räder an und machen das leistungsstarke Coupé in typischer Audi-Manier zum quattro. 320 kW Leistung – beim Boosten sogar 370 kW – sorgen für standesgemäßen Vortrieb – der Sprint von 0 auf 100 km ist in nur 4,5 Sekunden absolviert. Die Reichweite beträgt mit 95 Kilowattstunden Energieinhalt der Batterie mehr als 500 Kilometer (NEFZ).

Elektroauto von Audi

Electric drivetrain

Die flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie der Konzeptstudie liegt zwischen den Achsen unter der Fahrgastzelle. Die Batterie kann durch das so genannte Combined Charging System mit zwei Anschlüssen mit Wechselstrom (AC) und Gleichstrom (DC) geladen werden. Große 23-Zoll-Räder im technischen 6-Speichen-Design unterstreichen den selbstbewussten Auftritt des stattlich dimensionierten Coupés. 4,90 Meter Außenlänge, 1,98 Breite und eine Höhe von 1,53 Meter bei einem Radstand von 2,93 Meter positionieren den e-tron Sportback im C-Segment.

Kleine Kameras ersetzen die Außenspiegel – eine Technologie, die über die verbesserte Umströmung und Reduzierung der Windgeräusche hinaus weitere Vorteile bringt: Der tote Winkel der physischen Außenspiegel entfällt nahezu, ebenso wie die Sichtverdeckung nach schräg vorn. Die Anzeige erfolgt über separate Displays in den Türen. Audi zeigt diese Technologie als konkreten Ausblick auf den Serieneinsatz.

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AeroMobil und Co.: Zeit ist reif für fliegende Autos http://www.cleanthinking.de/elektromobilitaet/aeromobil-und-co-die-zeit-ist-reif-fuer-fliegende-autos/ http://www.cleanthinking.de/elektromobilitaet/aeromobil-und-co-die-zeit-ist-reif-fuer-fliegende-autos/#respond Tue, 18 Apr 2017 09:51:55 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42491 Während Tesla-CEO Elon Musk in die Tiefe bohren möchte, um Röhrentunnel über mehrere Ebenen befahrbar zu machen und damit großstädtische Verkehrsprobleme zu lösen, gibt es auch die Welt der Autos, die nach oben steigen können, um längere Strecken ohne Verkehr zurücklegen zu können. Diese Woche wird mit dem AeroMobil ein solches „fliegendes Auto“ seine Weltpremiere haben – es hat den Anschein: Die Zeit ist bald reif für fliegende Autos… 18. April 2017. Einen Tag nach dem Aufritt von Borussia Dortmund beim […]

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Während Tesla-CEO Elon Musk in die Tiefe bohren möchte, um Röhrentunnel über mehrere Ebenen befahrbar zu machen und damit großstädtische Verkehrsprobleme zu lösen, gibt es auch die Welt der Autos, die nach oben steigen können, um längere Strecken ohne Verkehr zurücklegen zu können. Diese Woche wird mit dem AeroMobil ein solches „fliegendes Auto“ seine Weltpremiere haben – es hat den Anschein: Die Zeit ist bald reif für fliegende Autos…

Aeromobil: Fliegendes Auto mit Perspektive oder Spielzeug für Reiche?18. April 2017. Einen Tag nach dem Aufritt von Borussia Dortmund beim AS Monaco, wird es im Fürstentum richtig spannend: Übermorgen wird das neue Modell AeroMobil seine Weltpremiere feiern. Es ist das erste kommerziell verfügbare fliegende Auto des in Bratislava in der Slowakei ansässigen Cleantech-Unternehmens – und eines der ersten überhaupt, die am Weltmarkt kurz vor der Verfügbarkeit stehen.

Vor zweieinhalb Jahren hatten die Osteuropäer das AeroMobil als Prototyp in Wien präsentiert. Das Team um CEO Juraj Vaculik und CTO Douglas MacAndrew hat seitdem nach eigenen Angaben unzählige Fortschritte gemacht – und unter anderem die existierenden Regularieren sowohl für Autos als auch für Flugzeuge eingehalten. Im Rahmen des Grimaldi Forums in Monaco soll das AeroMobil einige Tage zu bewundern sein. Die Weltpremiere erfolgt im Rahmen der Top Marques Monaco Supercar Show.

AeroMobil: Bald Vorbestellungen möglich

AeroMobil ist ein voll funktionsfähiges Flugzeug, aber gleichzeitig auch ein Auto mit vier Rädern – dank seines Hybridantriebs, über den wir sicherlich am Donnerstag mehr lernen werden. Noch dieses Jahr will das slowakische Unternehmen Vorbestellungen für die aktuelle Generation entgegen nehmen – wahrscheinlicher Preis: einige Hunderttausend Euro. Wer Hybrid zwischen Flugzeug und Auto möchte, muss auch mit dem entsprechenden Preis kalkulieren.

Konkurrent für AeroMobil: PAL-V

Ziel von AeroMobil ist es, den Tür-zu-Tür-Transport zu vereinfachen. Die Slowaken sind nicht die einzigen, die daran arbeiten – so hat beispielsweise das niederländische Cleantech-Unternehmen PAL-V sein Aeromobil PAL-V Liberty genanntes Flugauto vor einiger Zeit als „bahnbrechendes Produkt“und als „erstes zertifiziertes, kommerzielles Flugauto aller Zeiten“ vorgestellt.


„Nach vielen Jahren harter Arbeit, haben wir es geschafft, ein fliegendes Auto aus der Taufe zu heben, welches weltweit nicht nur die Sicherheitsbestimmungen sondern auch bestehende Gesetze und Regularien in der Luft wie auch auf der Strasse erfüllt“, sagt Robert Dingemanse, CEO von PAL-V.

Im Unterschied zum AeroMobil ist das PAL-V nur mit drei Rädern ausgestattet – und schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h  von 0-100 km/h in ca. 9 Sekunden. Es hat eine Reichweite von ca. 1.300 Kilometer mit einem Verbrauch von gerade einmal 7,6 Litern auf 100 km.

Klar ist aber auch: Cleantech sind Flugautos wie AeroMobil und PAL-V erst dann, wenn wirklich nachhaltige Umwelteffekte erzielt werden – beispielsweise durch besonders sparsames Fliegen (Gyrocopter) oder durch die Reduktion von Staus und anderen innerstädtischen Verkehrsproblemen. Hoffen wir, dass die Vernunft über den Spaß siegen wird.

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QUANT 48VOLT mit Flusszellenantrieb: Nanoflowcell macht Fortschritte http://www.cleanthinking.de/elektroauto/quant-48volt-mit-flusszellenantrieb-nanoflowcell-meldet-deutliche-fortschritte/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/quant-48volt-mit-flusszellenantrieb-nanoflowcell-meldet-deutliche-fortschritte/#respond Mon, 17 Apr 2017 19:46:26 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42476 Ist der QUANT 48VOLT der geniale Technologieträger für das derzeit „leistungsfähigste, sicherste, umweltgerechteste und wirtschaftlichste Antriebssystem für Elektrofahrzeuge, das in Serie gefertigt werden könnte“? Das verkündet jetzt die nanoFlowcell-Gruppe, die inzwischen ihren Hauptsitz in London hat. Das sportliche Geschoss schafft nicht nur eine Geschwindigkeit von 300 km/h, sondern auch bislang undenkbare Reichweiten – und es gibt Anzeichen, dass die umstrittene nanoflowcell-Technologie tatsächlich auf den Markt kommen könnte. Seit Jahren ranken sich Gerüchte und Spekulationen um nanoFlowcell und seinen Erfinder Nunzio […]

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Ist der QUANT 48VOLT der geniale Technologieträger für das derzeit „leistungsfähigste, sicherste, umweltgerechteste und wirtschaftlichste Antriebssystem für Elektrofahrzeuge, das in Serie gefertigt werden könnte“? Das verkündet jetzt die nanoFlowcell-Gruppe, die inzwischen ihren Hauptsitz in London hat. Das sportliche Geschoss schafft nicht nur eine Geschwindigkeit von 300 km/h, sondern auch bislang undenkbare Reichweiten – und es gibt Anzeichen, dass die umstrittene nanoflowcell-Technologie tatsächlich auf den Markt kommen könnte.

Seit Jahren ranken sich Gerüchte und Spekulationen um nanoFlowcell und seinen Erfinder Nunzio La Vecchia: Mit dem QUANT 48VOLT ist dem Unternehmen jetzt offenbar ein weiterer, ganz entscheidender Entwicklungsschritt geglückt, der die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass eines Tages Elektroautos mit nanoFlowcell-Technologie auf den Straßen fahren werden.

So soll die Umstellung auf den Niedervolt-Flusszellenantrieb zu wesentlich kleinerem Aufwand in Richtung Serienfertigung führen – beispielsweise durch kleinere Kabelquerschnitte. Bislang ist es Standard, ein Hochvoltantriebssystem mit bis zu 800 Volt in einem Elektrofahrzeug zu verbauen. Außerdem kann die nanoFlowcell nun direkt angesteuert werden – der Umweg über Ultrakondensatoren als Zwischenspeicher entfällt – das spart Gewicht und Kosten.

Quant 48VOLT ElektroautoDiese Flusszellen-Technologie im QUANT 48VOLT mache extreme Performance (> 560 kW) bei sicheren Batteriespannungen möglich, heißt es im unternehmenseigenen flow Magazine. Dazu werden im QUANT 48VOLT erstmals sechs Flusszellen gleichzeitig genutzt, um in kürzerer Zeit mehr Elektrolyt, das bei nanoFlowcell bi-ION heißt, entladen und so mehr Antriebsenergie generieren zu können.

Sogar eine Energiedichte von bis zu 600 Wattstunden pro Liter verspricht der Hersteller für die Zukunft. Das wäre mit Sicherheit ein entscheidender Durchbruch für die Redox-Flow-Technologie – ein Durchbruch auf den viele seit Jahren vergeblich warten.

QUANT 48VOLT: Vier Elektromotoren und Top-Reichweite

Das Elektroauto von nanoFlowcell verfügt über vier Elektromotoren, die es in 2,4 Sekunden auf 100 km/h und rasch auf 300 km/h beschleunigen. Möglich sein sollen aufgrund der veränderten Technologie Reichweiten von 1.000 Kilometer – für ein Auto mit dieser Spitzengeschwindigkeit ein Rekordwert.

QUANT 48VOLT Elektroauto von nanoFlowcellDie Pole der nanoFlowcell-Flusszelle können bauartbedingt bedenkenlos berührt werden, ohne dass Lebensgefahr besteht. Anders als bei herkömmlichen Lithium-Ionen-Batteriesystemen, ist nach Unternehmensangaben selbst bei schweren Fahrzeugunfällen ein elektrischer Schlag für involvierte Verkehrsteilnehmer und Rettungskräfte ausgeschlossen. Ein thermisches Durchgehen, wie dies bei Lithium-Ionen-Batterien der Fall sein kann und in Folge dessen es zum Fahrzeugbrand kommt, ist bei einem nanoFlowcell 48VOLT Antrieb baulich nicht möglich.

Die Elektrolytflüssigkeit bi-ION – der flüssige „Treibstoff“ der nanoFlowcell – soll weder brennbar noch explosiv sein. Zudem ist die Elektrolytlösung weder gesundheits- noch umweltschädlich. Selbst im schlimmsten Fall würde weder vom nanoFlowcell 48VOLT Niedervoltantrieb, noch von der Elektrolytlösung bi-ION eine Gefährdung ausgehen.

Ist das Elektroauto QUANT 48VOLT zu schön, um wahr zu sein?

Ist das Elektroauto QUANT 48VOLT zu schön, um wahr zu sein?Keine Frage: Die Werte und Kraftausdrücke, mit denen nanoFlowcell seine Elektroautos als symbolischer Beweisträger für die Leistungsfähigkeit ihrer Energiespeicher-Technologie beschreiben, sind beeindruckend. Selbst die überkritische deutsche Fachpresse hatte sich zuletzt nach ersten Testfahrten anderer Fahrzeuge gnädig gezeigt, wie ams-Redakteur Alexander Bloch etwa: „Fest steht: Die Quants fah ren – und wie. Nach einem unglaublich teuren Fake sieht das Ganze beileibe nicht aus.“ Bloch hatte im Oktober 2016 den kleinen Bruder des QUANT 48V, den Quantino, in der Schweiz fahren dürfen.


Die Zweifel und Gerüchte, die sich um nanoFlowcell ranken, werden trotzdem noch lange erhalten bleiben – aber die begonnene Kommunikationsoffensive schafft etwas mehr Glaubwürdigkeit und gibt zur Hoffnung Anlass, dass die Technologie wirklich ein großer Sprung für die Energiewende und die Energieversorgung der Zukunft sein kann. Ob die vorgestellten Prototypen dann in dieser Form auf den Markt kommen oder die nanoFlowcell-Technologie im Innern eines Elektroautos eines anderen Herstellers verschwindet, wird die Zukunft zeigen.

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Smart City: eluminocity und Infineon zeigen Straßenlaterne http://www.cleanthinking.de/smart-city-eluminocity-und-infineon-zeigen-intelligente-strassenlaterne-42428 http://www.cleanthinking.de/smart-city-eluminocity-und-infineon-zeigen-intelligente-strassenlaterne-42428#comments Tue, 28 Feb 2017 08:29:59 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42428 Einen kleinen Schritt auf dem Weg zur Smart City, haben jetzt der Technologiekonzern Infineon und das junge Cleantech-Unternehmen eluminocity präsentiert: Eine Straßenlaterne, die so vielfältig mit Sensoren und Technik ausgestattet ist, dass andere Systeme überflüssig werden. Die Lösung von Infineon und eluminocity  fördert die Elektromobilität, hilft Energie sparen und leistet einen Beitrag zur sicheren Vernetzung. CleanThinking, 28. Februar 2017. Die LED-Laterne für die Smart City ist gespickt mit Sensorik und Technologie: sie leuchtet dann heller, wenn das Wetter schlechter wird und […]

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Einen kleinen Schritt auf dem Weg zur Smart City, haben jetzt der Technologiekonzern Infineon und das junge Cleantech-Unternehmen eluminocity präsentiert: Eine Straßenlaterne, die so vielfältig mit Sensoren und Technik ausgestattet ist, dass andere Systeme überflüssig werden. Die Lösung von Infineon und eluminocity  fördert die Elektromobilität, hilft Energie sparen und leistet einen Beitrag zur sicheren Vernetzung.

Straßenlaterne für die Smart City: Intelligent und energiesparendCleanThinking, 28. Februar 2017. Die LED-Laterne für die Smart City ist gespickt mit Sensorik und Technologie: sie leuchtet dann heller, wenn das Wetter schlechter wird und steigert damit die Sicherheit von Autofahrern und Passanten. Sie dient als Ladesäule für Elektroautos und gleichzeitig als Basisstation für den künftigen Mobilfunkstandard 5G. Denn dieser benötigt im Vergleich zur Vorgängerversion mehr Sende- und Empfangseinheiten, bietet dafür aber – laut Presseinformation von Infineon – eine hundertfach höhere Übertragungsgeschwindigkeit, tausendfach höhere Datenkapazität und Echtzeitfähigkeit sowie einen geringeren Energieverbrauch.

Die intelligente Straßenlaterne von Infineon und eluminocity folgt dem Trend zur Verstädterung, zu Megacities ebenso wie dem zur Digitalisierung mit neuen, schnelleren, effizienteren Funkstandards und dem Trend zur Elektromobilität als ideale Lösung für die Emissionsreduzierung in Städten. Doch für viele Städter bleibt Elektromobilität bis heute ein Traum, weil sie beim täglichen Kampf um den freien Parkplatz nicht auch noch darauf achten können, ob gleichzeitig eine der wenigen Ladesäulen vorhanden ist.

Partnerschaft zwischen Infineon und eluminocity

Beleuchtung für Elektroautos in der Smart CityInfineon und eluminocity bringen jeweils spezielles Know-how in die Smart City Partnerschaft ein. Infineon steuert die jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Sensoren, Power-Chips und Sicherheitslösungen bei. eluminocity liefert Systemintegration, Datenanalyse und Anwendungslösungen. Die intelligente Straßenlaterne spart Energie direkt mit dem Leuchtmittel: der LED. Rund 19 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs fließt in die Beleuchtung, davon rund 80 Prozent in professionelle Anwendungen wie die Straßenbeleuchtung.

Die in Deutschland installierten rund neun Millionen sogenannten Lichtpunkte verbrauchen im Jahr rund 4.000 GWh Strom. Werden die Straßenlampen durch solche mit LED ersetzt, ließe sich mehr als die Hälfte des Stroms einsparen. Genug, um rund 630.000 Zweipersonenhaushalte ein ganzes Jahr mit Strom zu versorgen.

Ausgestattet mit moderner Radartechnologie könnte sie freie Parkplätze in die Cloud melden – Grundlage für ein intelligentes Verkehrsmanagement. So wird die Parkplatzsuche vereinfacht, denn Experten sind überzeugt: Jedes dritte Fahrzeug wird nur deshalb bewegt, um einen Parkplatz zu finden. Mit den Radarsensoren stellt sich die intelligente Straßenlaterne auch auf Umweltbedingungen ein. Ist das Wetter schlecht, nähern sich Auto oder Fußgänger, wird das Licht heller. Das erhöht nicht nur den Komfort der Verkehrsteilnehmer, sondern auch die Sicherheit.

Smart City: Vorteile durch Cloud-Anbindung

Die Straßenlaterne lässt sich mit weiteren Sensoren ausstatten, die die Umwelt analysieren: Schon jetzt sind Gassensoren in der Lage, die Luftqualität in der Umgebung zu messen und die Überschreitung unterschiedlich definierter Grenzwerte per Cloud-Anbindung an eine kommunale Leitstelle zu melden. Jogger wissen damit, zu welchem Zeitpunkt in der Stadt die beste Luftqualität herrscht. Mikrofone lassen bestimmte Muster erkennen und etwa Autounfälle an die nächstgelegene Polizeistation melden.

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Strasse der Zukunft: Cleantech-Unternehmen verändern den Luftraum http://www.cleanthinking.de/strasse-der-zukunft-cleantech-unternehmen-veraendern-luftraum-42374 http://www.cleanthinking.de/strasse-der-zukunft-cleantech-unternehmen-veraendern-luftraum-42374#comments Wed, 14 Dec 2016 14:36:20 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42374 Der Blick über die Stadt, raus aus den Fenstern der Wolkenkratzer wird sich radikal verändern. Drohnen, Ultraleichtflugzeuge und Gyrocopter werden das Bild prägen und damit den Luftraum zur Strasse der Zukunft machen. Ziel ist es, kurze Strecken schneller zu überwinden, den gewöhnlichen Straßenverkehr und dessen Lärm- und Schadstoffemissionen zu reduzieren. Den disruptiven Wandel vorantreiben wollen gleich mehrere deutsche Ingenieurteams, die an durchaus unterschiedlichen Konzepten für die Mobilität der Zukunft arbeiten. Joystick statt Lenkrad: Eines der Cleantech-Unternehmen, die kleine Elektro-Flugzeuge für […]

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Der Blick über die Stadt, raus aus den Fenstern der Wolkenkratzer wird sich radikal verändern. Drohnen, Ultraleichtflugzeuge und Gyrocopter werden das Bild prägen und damit den Luftraum zur Strasse der Zukunft machen. Ziel ist es, kurze Strecken schneller zu überwinden, den gewöhnlichen Straßenverkehr und dessen Lärm- und Schadstoffemissionen zu reduzieren. Den disruptiven Wandel vorantreiben wollen gleich mehrere deutsche Ingenieurteams, die an durchaus unterschiedlichen Konzepten für die Mobilität der Zukunft arbeiten.

Joystick statt Lenkrad: Eines der Cleantech-Unternehmen, die kleine Elektro-Flugzeuge für Jedermann auf den Markt bringen möchten, ist Lilium Aviation aus Bayern. Das vierköpfige Gründerteam hat gerade für Aufsehen gesorgt: 10 Millionen Euro Venture Capital konnten in einer Finanzierungsrunde eingesammelt werden. Quasi seit dem Start schon wird Lilium von Höhle-der-Löwen-Investor Frank Thelen unterstützt.

Lilium-Jet: Flugzeug für Jedermann

Strasse der Zukunft: Lilium Aviation und der Traum vom Flugzeug für JedermannDer Lilium-Jet soll von zwölf Elektroturbinen auf jedem Flügel angetrieben werden und senkrecht starten können. Die Akkus sollen bei einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit von 300 km/h für 500 Kilometer reichen – Die Strecke von München nach Leipzig lässt sich damit in weniger als zwei Stunden zurücklegen. Herzstück ist das computergesteuerte System, das den Flugvorgang „supereinfach“ machen soll. Einen Flugschein für Ultraleichtflugzeuge braucht es laut heutiger Luftfahrtordnung trotzdem.

Einen anderen Ansatz hat das Team von Rotorvox gewählt. Bei dem Fluggerät handelt es sich um einen Gyrocopter, dessen Rotor während des Fluges nicht durch einen Motor, sondern alleine vom Fahrtwind angetrieben wird. Ein Pusher-Motor hinter der Pilotenzelle sorgt für Vortrieb. Auftrieb hingegen entsteht durch die sogenannte Autorotation des Rotors.

Leben retten mit dem Rotorvox RV2

Tiefensee zu Besuch bei RotorvoxDer Rotorvox RV2 soll mit seinen spezifischen Vorteilen vor allem gegenüber Hubschraubern punkten: Die Betriebskosten sind günstiger, das Landen auf der Autobahn oder in der Nähe eines Hauses oder einer Unfallstelle viel einfacher möglich als mit dem Hubschrauber. Den Liegend-Transport in einem ihrer Prototypen hat das Thüringer Cleantech-Unternehmen schon vor einiger Zeit mit Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee unter Beweis gestellt.

Der Volocopter des Karlsruher Cleantech-Unternehmens E-Volo schaffte im März dieses Jahres seinen ersten bemannten Flug. „Der Flug war total super“, sagte E-Volo-Geschäftsführer Alexander Zosel im Anschluss. Bereits seit Februar 2016 verfügt der Volocopter VC200 über eine vorläufige Verkehrszulassung als Ultraleicht-Luftfahrtgerät. Der Prototyp der aktuellen Generation, basierend auf einer Struktur aus Faserverbundwerkstoffen und damit in Leichtbauweise gefertigt, wurde zuletzt auch per Fernsteuerung u.a. Dynamik- und Flugmanöver-Tests unterzogen. Der Volocopter beherrscht neben dem Reiseflug die Fähigkeit zum senkrechten Starten und Landen sowie auf der Stelle schweben. Erklärtes Entwicklungsziel der Karlsruher e-volo GmbH ist es, das sicherste Luftsportgerät der Welt zu bauen. Dabei steht auch die Emissionsfreiheit des Flugverkehrs als Vision im Zentrum.

Volocopter VC200: Schubkraft durch Rotoren

Der Volocopter VC200 ist voll elektrisch angetrieben. Die Elektromotoren der 18 Antriebseinheiten werden von neun unabhängigen Akkus versorgt. Der Leistungsbedarf des VC200 beträgt im Schwebezustand bei einem Abfluggewicht von 450 Kilogramm je nach Luftdruck/Temperatur in etwa 45 Kilowatt. Die für den der Schwerkraft entgegengesetzten Auftrieb nötige Schubkraft erzeugen beim Volocopter mehrere individuell und unabhängig angetriebene Rotoren mit jeweils zwei feststehenden Blättern. Im Unterschied zum Hubschrauber kann beim VC200 der Anstellwinkel der einzelnen Rotorblätter nicht verstellt werden.

Strasse der Zukunft wird der Luftraum

Den Traum, nicht nur Kurzstrecken mit dem Elektroflieger zu schaffen, träumt schließlich auch Rafael Domjan: Der Schweizer Abenteurer – mit dem Solar-Schiff PlanetSolar umrundete er einst die Welt – möchte mit dem Solarflieger SolarStratos erstmals den Flug in die Stratosphäre wagen. Verbrennungsmotoren würden bei niedrigem Druck und Temperaturen von Minus 80 Grad ihren Dienst verweigern – Elektromotoren hingegen können den widrigen Bedingungen Stand halten. An dem Projekt sind auch die Österreicher von Kreisel Electric beteiligt, deren besonders leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus für den Stratosphären-Flug ausgewählt wurden.

SolarStratos auf Höhenflug

Das Ziel des Projekts könnte sein, eines Tages auch mit Passagierflugzeugen in der Stratosphäre zu fliegen und durch die verkürzte Strecke die Flugdauer massiv zu verringern. Doch davor ist für 2018 zunächst einmal der rund fünfstündige Jungfernflug der SolarStratos geplant. 2018 wird überhaupt ein besonderes Jahr: Sowohl Lilium Aviation als auch E-Volo wollen 2018 das „Fliegen für Jedermann“ aus der Taufe heben. Werden sich bis dahin die Regularien für das Fliegen in niedriger Höhe so wandeln, dass das möglich und die Strasse der Zukunft der Luftraum wird?

(Bildrechte: e-volo, SolarStratos, Lilium Aviation, Rotorvox)

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Europas erster E-Kipplaster in Betrieb http://www.cleanthinking.de/elektromobilitaet/Enkenbach-setzt-auf-ersten-elektrischen-kipplaster/ http://www.cleanthinking.de/elektromobilitaet/Enkenbach-setzt-auf-ersten-elektrischen-kipplaster/#comments Thu, 23 Jun 2016 13:25:31 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42315 Der kleine pfälzische Ort Enkenbach-Alsenborn erlebte dieser Tage eine Premiere: die Übernahme von Europas erstem E-Kipplaster. Das Fiat-basierte Fahrzeug der Hamburger emovum GmbH soll in der 7.200-Seelen-Gemeinde für die emissionsfreie Beförderung von schweren Lasten und Schüttgut sorgen. 23.06.2016. In Enkenbach-Alsenborn wird Umweltschutz ganz groß geschrieben. Bereits vor vier Jahren wurde die Gemeinde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) als einzige pfälzische Gemeinde und kleinste Pionierkommune im deutschlandweiten Wettbewerb „Masterplan 100 % Klimaschutz“ ausgewählt. Das Projekt fördert Kommunen, die […]

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Der kleine pfälzische Ort Enkenbach-Alsenborn erlebte dieser Tage eine Premiere: die Übernahme von Europas erstem E-Kipplaster. Das Fiat-basierte Fahrzeug der Hamburger emovum GmbH soll in der 7.200-Seelen-Gemeinde für die emissionsfreie Beförderung von schweren Lasten und Schüttgut sorgen.

erster elektrischer Kipplaster23.06.2016. In Enkenbach-Alsenborn wird Umweltschutz ganz groß geschrieben. Bereits vor vier Jahren wurde die Gemeinde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) als einzige pfälzische Gemeinde und kleinste Pionierkommune im deutschlandweiten Wettbewerb „Masterplan 100 % Klimaschutz“ ausgewählt. Das Projekt fördert Kommunen, die ihre Treibhausgasemission bis 2050 um 95 Prozent senken wollen.

Teil des Masterplans von Enkenbach-Alsenborn ist der vom Ministerium geförderte E-Kipper E Ducato, der im kommunalen Bauhof eingesetzt wird und im unmittelbaren Radius der Ortschaft seinen Dienst versieht. Der Laster reiht sich ein in einen kleinen alternativen Fuhrpark, der aus fünf Elektrofahrzeugen und einem Hybridfahrzeug besteht, die von der und für die Gemeinde genutzt werden. Darunter befindet sich auch ein Car-Sharing-Mobil.

Die Bauhofmitarbeiter fahren den neuen E Ducato fast täglich. „Das ist schon ein sehr schönes Fahrgefühl – umweltfreundlich und so leise“, ist die einhellige Meinung. Das Aufladen des Elektrofahrzeugs dauert drei Stunden und erfolgt direkt im Bauhof über eine 11 kW Wallbox. Einmal „vollgetankt“, fährt der E Ducato 250 Kilometer weit. Daran soll sich laut Hersteller auch im Winter nichts ändern, denn der Kipper verfügt über eine zusätzlich eingebaute Bioethanol-Standheizung.

Noch gibt es in Europa nichts Vergleichbares im Nutzfahrzeugbereich. „Der E Ducato ist eine bisher konkurrenzlose Fahrzeuglösung für Städte und Kommunen“, erklärt emovum-Geschäftsführer Andreas Pfeffer. Neben dem Kippermodell bietet das Unternehmen auch andere E-Fahrzeugmodelle an – beispielsweise mit Kühlaufbau oder als Personentransporter.

Vom künftigen Erfolg ihrer E-Fahrzeuge ist die emovum GmbH überzeugt „Eine Förderung, etwa durch Kaufprämien, ist für uns ein wichtiges Zeichen dafür, dass jetzt auch die Politik konsequent die E-Mobilität unterstützt. Wir glauben aber fest daran, dass sich Elektrofahrzeuge auch unabhängig davon durchsetzen werden – und das zuallererst bei Nutzfahrzeugen“, gibt sich Andreas Pfeffer zuversichtlich.

In Enkenbach-Alsenborn ist man jedenfalls sehr zufrieden mit dem neuen Gemeindefahrzeug. „Mit dem E-Kipper rücken wir näher an unser Klimaschutzziel“, sagt Bürgermeister Jürgen Wenzel.

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Neuer Stromspeicher MAVERO bringt Farbe in Heizungskeller oder Garage http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/stromspeicher-mavero-von-kreisel-electric/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/stromspeicher-mavero-von-kreisel-electric/#comments Wed, 15 Jun 2016 20:20:29 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42267 „Ma Vero“ aus dem Italienischen bedeutet „aber wahr“: Der Heimspeicher, den das österreichische Familienunternehmen Kreisel Electric GmbH, gerade präsentiert hat, hört auf diesen wohlklingenden Namen. MAVERO ist ein Stromspeicher, der optische Besonderheiten mit hohen Wirkungsgraden von 96 Prozent (nach Herstellerangaben) koppelt. Mit dem neuen Speicher wird der Kampf um Marktanteile gerade in Deutschland noch weiter zunehmen.  Wichtige Player auf dem Stromspeichersektor sind neben Tesla mit der Powerwall, auch Sonnen mit der Sonnenbatterie, E.ON mit Aura, Solarwatt mit MyReserve oder E3/DC […]

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„Ma Vero“ aus dem Italienischen bedeutet „aber wahr“: Der Heimspeicher, den das österreichische Familienunternehmen Kreisel Electric GmbH, gerade präsentiert hat, hört auf diesen wohlklingenden Namen. MAVERO ist ein Stromspeicher, der optische Besonderheiten mit hohen Wirkungsgraden von 96 Prozent (nach Herstellerangaben) koppelt. Mit dem neuen Speicher wird der Kampf um Marktanteile gerade in Deutschland noch weiter zunehmen. 

Wichtige Player auf dem Stromspeichersektor sind neben Tesla mit der Powerwall, auch Sonnen mit der Sonnenbatterie, E.ON mit Aura, Solarwatt mit MyReserve oder E3/DC mit dem Hauskraftwerk S10. Eine tolle Übersicht der aktuellen Generation aller Speichersysteme für Häuser und Gewerbe wird die kommende Woche beginnende ees Europe in München bieten (parallel zur Intersolar). Einen direkteren Vergleich zwischen Powerwall und MAVERO gibt es übrigens auch hier beim Energy Storage Report (Englisch).

Mavero WallDabei sticht besonders das Preis-Leistungsverhältnis hervor: „Wir liegen derzeit bei 700 Euro je Kilowattstunde, Tesla mit der Powerwall bei 1.000“, verkündet Co-Geschäftsführer Markus Kreisel. Bedeutet übersetzt: die kleinste MAVERO-Variante mit einer nutzbaren Kapazität von 8 Kilowattstunden wird ca. 5.600 Euro kosten. Ein Wechselrichter und die Installation nicht einbezogen.

MAVERO ist modular aufgebaut und kann trotz seines Gewichts zwischen 70 und 170 Kilogramm von einer Person alleine installiert werden. Dadurch sollen die Kosten gering gehalten werden. Ein Akkupack wiegt 18 Kilo. Der modulare Aufbau ermöglicht auch die spätere, einfach Ausweitung der Kapazität – dazu werde dann lediglich eine neue Abdeckung benötigt.

Elegantes Farbenspiel: Stromspeicher MAVERO Das DC-Stromspeichersystem von Kreisel ist nicht der kleinste oder kompakteste Speicher am Markt. Seine Maße beginnen bei 1400 * 1050 * 150 Millimetern. Am liebsten hat es MAVERO mollig warm, wie Markus Kreisel betonte. „25 Grad Celsius, also im Heizungsraum, ist optimal“, so der Österreicher.

Neben einer App zur Steuerung und zum Nachvollziehen des aktuellen Speicherstatus hat der neue Speicher für regenerative Energien eine lifestylige Besonderheit: Statt einem Display, das den Ladezustand anzeigt, ist ringsrum eine Anzeige in unterschiedlichen Farbe möglich: Von Rot wie Störung bis zu sattem Grün als Zeichen für volle Ladung.

Seit heute ist MAVERO reservierbar. Mehr Eindrücke gibt es im Video:

Hinweis: Cleantech Media unterstützte Kreisel Electric 2016 in einem Projekt bei der Pressearbeit.

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VW BUDD-e: Bestätigt: Volkswagen bringt den elektrischen Bulli! http://www.cleanthinking.de/elektroauto/volkswagen-zeigt-vw-budd-e-auf-CES-Las-Vegas/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/volkswagen-zeigt-vw-budd-e-auf-CES-Las-Vegas/#respond Wed, 06 Jan 2016 08:00:53 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41831 Es ist Fakt: Volkswagen hat heute morgen deutscher Zeit den elektrischen Bulli VW BUDD-e im Rahmen der CES 2016 in Las Vegas präsentiert. Damit will Volkswagen den nächsten Schritt in die Mobilität der Zukunft zeigen. Der vom #Dieselgate-Skandal geschüttelte Autobauer verspricht Reichweiten von 533 Kilometern. Der VW BUDD-e ist noch eine Studie, erfüllt aber gerade in den USA bereits eine wichtige Funktion: Volkswagen muss Signale in die USA senden, es wirklich ernst zu meinen mit sauberen Automobilen, vor allem Elektroautos. […]

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Es ist Fakt: Volkswagen hat heute morgen deutscher Zeit den elektrischen Bulli VW BUDD-e im Rahmen der CES 2016 in Las Vegas präsentiert. Damit will Volkswagen den nächsten Schritt in die Mobilität der Zukunft zeigen. Der vom #Dieselgate-Skandal geschüttelte Autobauer verspricht Reichweiten von 533 Kilometern. Der VW BUDD-e ist noch eine Studie, erfüllt aber gerade in den USA bereits eine wichtige Funktion: Volkswagen muss Signale in die USA senden, es wirklich ernst zu meinen mit sauberen Automobilen, vor allem Elektroautos. Da ist ein Mikrobus wie der VW BUDD-e ein erstklassiges Signal.

Elektroauto und Mikrobus: Volkswagen BUDD-EElektroauto News  / 6. Januar 2016. Die Studie des Elektroautos ermöglicht laut Volkswagen durch die Batterieanordnung im Fahrzeugboden eine völlig neue Innenraumgestaltung, ohne Einschränkungen. Der BUDD-e sei eine moderne Interpretation des ersten Bulli von Volkswagen. Die Batterien sind dabei im Unterboden platziert – ein Konzept, das Tesla bereits seit vielen Jahren verfolgt. Ein Highlight ist dabei der Ladezyklus: Bereits nach rund 30 Minuten ist die Batterie wieder zu 80 Prozent geladen. Die eingebaute Batterie hat eine Kapazität vonm 92,4 kWh. Aufladen ist via Kabel, aber auch induktiv möglich. Das Allradfahrzeug ist 4,60 Meter lang und 1,94 Meter breit.

User-Interface VW BUDD-eDabei stellt Volkswagen das Auto als „Social Car“ vor, das ganz neue Erlebnisse durch das Reisen in Kleingruppen ermöglichen soll. So kann eine Playliste mit Fotos oder Videos erstellt werden, die dann die Gruppe im hinteren Teil des Fahrzeugs zu Gesprächen und Geselligkeit animiert. Außerdem sollen alle Dinge im BUDD-e auch intuitiv sein, beispielsweise das Öffnen der hinteren Schiebetür und andere Details. Hiermit will Volkswagen neue Wege gehen. Die Designlinie des neuen Elektroautos soll gleichbleibend mit allen anderen Elektroautos aus dem Hause Volkwagen in Zukunft sein.

Die ganzen Volkswagen-Keynote kann hier angeschaut werden:

BUDD-E: Elektrischer VW Bulli im Gepäck?

BUDD-e - der neue Kumpel aus dem Hause VolkswagenZuvor hatte es eine Reihe von Gerüchten und Spekulationen rund um den BUDD-e gegeben. Zumindest zwei Schritte nach vorne macht Volkswagen im kommenden Jahr 2016. Denn der Konzern wird versuchen, die Stärken der Elektromobilität in den Mittelpunkt zu rücken. Sollte auf der CES in Las Vegas also ein elektrischer VW Bulli mit einer Reichweite von 450 Kilometern präsentiert werden, so würde der innerstädtische Transportverkehr, der prädestiniert ist für Elektromobilität, den Zielmarkt darstellen.

Neben der Frage, welches Elektroauto Volkswagen in Las Vegas im Rahmen der CES präsentieren wird – übrigens nicht vom Konzernchef, sondern vom Markenchef, der dort eine Keynote halten wird – ist auch die Frage spannend, wann dieses Elektroauto tatsächlich serienreif auf den Markt kommen wird. Gerüchte besagen: Bereits 2017 könnte der elektrische VW Bulli auf den Markt kommen, spekuliert Sascha Pallenberg von mobilegeeks.

Gerade auf dem US-Markt, wo Volkswagen nach dem Diesel-Desaster dringend neue Märkte erschließen muss, könnte der VW E-Bulli als Postfahrzeug dienen.

BUDD-E: Marke hat Volkswagen schon

Fehlt noch ein Name für das neue Baby aus dem Volkswagen-Stall – wird der Bulli nun VW Budd-E heißen? Am 21. Oktober 2015 hat Volkswagen die Marke BUDD-E beim Patent- und Markenamt unter der Registernummer 302015056819 als Wortmarke schützen lassen. Seit 16. Dezember liegen die Markenrechte daran also bei Volkswagen, die Widerspruchsfrist läuft noch bis März 2016.

Es wäre ein gelungener Schachzug des Volkswagen-Konzerns, sollte der BUDD-E tatsächlich im Januar präsentiert und bereits im Jahr 2017 auf den Markt gebracht werden. Spannend wird sein, ob der Autokonzern dafür eine neue Plattform entwickelt hat und auf welchem Konzept diese basieren wird. Denn aus einem Konzept, einer Plattform, macht Volkswagen gewöhnlich eine Vielzahl von Autos.

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FFZERO1: Faraday Future enthüllt Elektroauto-Konzept http://www.cleanthinking.de/elektroauto/faraday-future-zeigt-elektroauto-konzept-ffzero1/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/faraday-future-zeigt-elektroauto-konzept-ffzero1/#comments Mon, 04 Jan 2016 19:25:56 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42140 Faraday Future, der schon als Tesla-Killer bezeichnete Elektroauto-Pionier hat sein erstes Fahrzeug-Konzept enthüllt: FFZERO1 ist ein futuristisches, elektrisches Rennauto, das die Konzepte und Designlinien für alle weiteren Fahrzeuge von Faraday Future vorgeben wird. Es basiert auf der VPA Viable Platform Architecture, die es dem Elektroauto-Pionier ermöglichen soll, möglichst einfach und schnell unterschiedliche Elektroautos zu bauen – die Plattform bleibt immer erhalten.  Elektroauto News #CES2016 / 4. Januar 2016. Während Tesla Motors gerade verkündet, 50.000 Autos im abgelaufenen Jahr verkauft zu […]

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Faraday Future, der schon als Tesla-Killer bezeichnete Elektroauto-Pionier hat sein erstes Fahrzeug-Konzept enthüllt: FFZERO1 ist ein futuristisches, elektrisches Rennauto, das die Konzepte und Designlinien für alle weiteren Fahrzeuge von Faraday Future vorgeben wird. Es basiert auf der VPA Viable Platform Architecture, die es dem Elektroauto-Pionier ermöglichen soll, möglichst einfach und schnell unterschiedliche Elektroautos zu bauen – die Plattform bleibt immer erhalten. 

FFZERO1 ist das Elektroauto von Faraday Future: Es gibt das Konzept und das Design für alle anderen Fahrzeuge des Unternehmens vorElektroauto News #CES2016 / 4. Januar 2016. Während Tesla Motors gerade verkündet, 50.000 Autos im abgelaufenen Jahr verkauft zu haben, hat Elektroauto-Konkurrent Faraday Future die ersten Schritte in die Öffentlichkeit gemacht. Um 5 Uhr deutscher Zeit hat das Cleantech-Unternehmen aus Los Angeles, seine Viable Platform Architecture VPA und das Konzeptfahrzeug FFZERO1 der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei stehen auch  „autonomes Fahren“ und „Augmented Reality“ im Zentrum der Fahrzeuge.

FFZERO1: Elektroauto für die Zukunft?

Blick in das FFZERO1 ElektroautoDas Elektroauto FFZERO1 sei eine Art „extremes Tablet auf Rädern“, sagte Richard Kim im Rahmen der Vorstellung des FFZERO1, denn es hat u.a. ein Smartphone integriert in sein Lenkrad. Es zeigt ein aerodynamisches Rennauto, das extrem geschmeidig auf der Straße entlanggleitet und die Basis für das schafft, was Faraday Future in Zukunft vorstellen wird. Die Geschwindigkeit, die das Unternehmen bei der Entwicklung von Elektroautos ausmachen soll, ist auch Resultat dessen, dass viel digitaler gearbeitet wird, als bei anderen Herstellern.

Seine Ziele drückt Faraday Future selbst so aus:

„We are developing clean, intuitive, seamlessly connected electric vehicles that
will advance future mobility solutions for society by consistently challenging the status quo, reinventing our processes, and embracing new technologies.“

Die drei Videos zeigen einige Details:

Während der Keynote versuchten Nick Sampson, Ding Lei vom Partner LeTV und Designer Richard Kim vor allem, die Philosophie und die Stärke von Faraday Future zu erklären – hierzu zählt Samspon vor allem das Team, die Vision, die Allianzen und die totale Geschwindigkeit des Unternehmens. Dabei scheut Faraday Future auch den Vergleich mit Tesla nicht: Der Elektroauto-Pionier habe neun Jahre bis zur Vorstellung des ersten marktfähigen Elektroautos gebraucht.

Elektroauto FFZERO1 von Faraday Future, 2016Faraday Future habe jetzt bereits 750 Mitarbeiter weltweit (200 außerhalb der USA) und sei damit so groß wie Tesla erst nach einigen Jahren. FF hingegen ist erst vor 18 Monaten gegründet worden. Mit dem FFZERO1 will das Unternehmen vor allem Grundlegendes über seine künftigen Produkte zeigen: Design-Linien, aber vor allem den Aufbau seiner Fahrzeuge, die dank der VPA genannten lattform extrem modular aufgebaut sein sollen. Dies soll ermöglichen, in rascher Abfolge mehrere Elektroautos für unterschiedliche Bedürfnisse auf den Markt zu bringen.

Faraday Future: So arbeitet man beim Elektroauto-Pionier

Von der Vorstellung des ersten massentauglichen Autos ist Faraday Future aber „noch ein paar Jahre“ entfernt. 

Zuvor hatte es eine Reihe von Gerüchten gegeben: Während sich DIE WELT (siehe unten) eher mit dem formalen Vorhandensein einer Europa-Gesellschaft von Faraday beschäftigt, hat sich die Süddeutsche bereits intensiver mit dem Elektromobilitäts-Konzept des Unternehmens befasst. Denn, liest man deren Ankündigung zur Pressekonferenz richtig, ist dort eher von der Vorstellung eines Konzepts, einer Vision für die Mobilität der Zukunft und weniger von tollen Elektroautos die Rede. Das deckt sich auch mit dem Video („What If“), das wir bereits in unserem letzten Beitrag gezeigt hatten.

Die perfekte Mobilitäts-Welt könnte bedeuten, dass das Unternehmen seinen Kunden keine Autos verkaufen wird, sondern Kilometer bzw. Meilen. D.h., je nach Mobilitätsbedürfnis, erhält der Kunde ein passendes Elektroauto direkt dorthin transportiert, wo er gerne einsteigen möchte. Neben dem Kombi für die Urlaubsfahrt mit Kindern, den effizienten Einsitzer für die tägliche Fahrt zur Arbeit und so weiter. Das könnte auch erklären, weshalb das geheimnisvolle Unternehmen in kurzer Abfolge eine ganze Bandbreite von Fahrzeugen angekündigt hatte.

Lesen Sie hier unsere Einschätzung zur Zukunft des Elektroautos

Durch das Teilen der Fahrzeuge – Car-Sharing ist vom Prinzip her natürlich nicht neu – will das Unternehmen frische Räume und Platz in  der Stadt der Zukunft schaffen. Den könnte es auch dann geben, wenn Werkstätten und Tankstellen sowie Autohäuser wegbrechen – in der zu Ende gedachten Car-Sharing-Welt, sind die große Anzahl dieser Einrichtungen wohl kaum noch vorgesehen. Die Süddeutsche zitiert Entwicklungschef Nick Sampson mit dem Satz „Wir werden neue Besitz- und Nutzungsmodelle entwerfen, ähnlich dem Abonnementservice in der Musikindustrie.“

Insofern scheint Faraday Future weniger ein neues Tesla werden so wollen – Tesla Motors sieht im Vergleich dazu zunehmend wie ein klassischer Autobauer aus. Vielmehr will Faraday Future ein Plattformanbieter werden – die Plattformstrategie, die zum Beispiel Apple mit iTunes höchst erfolgreich verfolgt oder Amazon mit seinem Geschäftsmodell. Denkbar wäre dann auch, dass die Fahrzeuge anderer Hersteller integriert werden.

Faraday Future: Deutschland-Sitz in Düsseldorf?

Daneben lassen Informationen von Die Welt darauf schließen, dass Faraday Future bereits eine Europa-Offensive starten wird. Der Justiziar von Faraday Future, Didier Laurent Gade Diels wird im Web seit der Umbenennung als Geschäftsführer der FF Europe GmbH geführt – der Dienstleister wird genutzt, um den Prozess der Gründung einer GmbH durch bereits gegründete Unternehmen ohne frühere Geschäftsaktivität abzukürzen.

Dem Bericht der WELT zufolge, könnte der Unternehmenssitz von Faraday Future in Europa in Düsseldorf angesiedelt werden – auch Fortune hatte im Dezember über ein Büro von Faraday Future in Düsseldorf berichtet.

Fazit: Überzeugendes Konzept, viele offene Fragen

Zu all diesen Plänen und möglichen weiteren Finanzgebern äußerte sich Faraday Future im Rahmen der Vorstellung des FFZERO1 in Las Vegas nicht. Interessant sind die Denkansätze, die das Unternehmen durchblicken ließ – man wolle die Mobilität der Zukunft aus Sicht der Zukunft her entwickeln. Wie die Zukunft aus den bisherigen Erkenntnissen 18monatiger Arbeit des Unternehmens aussehen wird, wurde aber nur angedeutet.

Das FFZERO1 wird unbestritten eines der Highlights der CES2016 sein – ob es jemals in dieser Form auf die Straße kommen wird, ist natürlich unklar. Die Erwartung, dass Faraday Future sehr schnell und dynamisch ist und schon bald mehr Antworten etwa über technische Details wie die Batterie-Strings geben wird, ist jedenfalls angesichts dieses ersten Eindrucks gewachsen. Die kommenden Monate und Jahre werden spannend. [Bildquelle: Faraday Future]

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Tesla Motors verkauft mehr als 50.000 Elektroautos http://www.cleanthinking.de/elektroauto/tesla-motors-verkauft-mehr-als-50000-elektroautos/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/tesla-motors-verkauft-mehr-als-50000-elektroautos/#comments Mon, 04 Jan 2016 18:35:32 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42138  Der Elektroauto-Pionier Tesla Motors hat im vergangenen Jahr 50.580 Elektroautos verkauft. Den wichtigsten Beitrag leistete das Tesla Model S mit 17.192 verkauften Elektroautos – alleine im letzten Quartal 2015. Das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr (75 Prozent) und zum Vormonat (45 Prozent) ist beträchtlich und war von vielen kaum für möglich gehalten worden. Aber bei Elon Musk, dessen Unternehmen auch Raketen bauen, die nach ihrem Einsatz sanft auf dem Boden landen, scheint wenig unmöglich zu sein. Elektroauto News / 4. […]

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 Der Elektroauto-Pionier Tesla Motors hat im vergangenen Jahr 50.580 Elektroautos verkauft. Den wichtigsten Beitrag leistete das Tesla Model S mit 17.192 verkauften Elektroautos – alleine im letzten Quartal 2015. Das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr (75 Prozent) und zum Vormonat (45 Prozent) ist beträchtlich und war von vielen kaum für möglich gehalten worden. Aber bei Elon Musk, dessen Unternehmen auch Raketen bauen, die nach ihrem Einsatz sanft auf dem Boden landen, scheint wenig unmöglich zu sein.

Elektroauto Tesla Model X

Die Produktion des Tesla Model X ist langsamer angelaufen als vermutet. Trotzdem verkauft Tesla Motors mehr als 50.000 Elektroautos in 2015.

Elektroauto News / 4. Januar 2016. Kurz vor der Show von Tesla-Konkurrent Faraday Future im Vorfeld der CES in Las Vegas (5 Uhr deutscher Zeit, mehr dazu gleich bei CleanThinking.de), sorgt der Platzhirsch für positive Schlagzeilen. Tesla Motors hat zwar die Auslieferung des neuen Fahrzeugs Tesla Model X langsamer angefahren als geplant, aber dafür mit 50.580 Elektroautos so viele wie nie zuvor verkauft. Alleine in Dänemark hat Tesla aufgrund von Steuervorteilen 1.248 Exemplare seines Tesla Model S verkauft.

Vom Tesla Model X wurden bislang 208 ausgeliefert – pro Woche werden jetzt 238 Tesla Model X produziert. Hält Tesla das durch, wären das 12.376 Elektrofahrzeuge im gerade begonnenen Jahr. Die Zahlen zeigen, dass Tesla auf dem richtigen Weg ist und den Vertrieb in zunehmend mehr Regionen auf der Welt organisiert bekommt. Deutschland scheint hier eher noch etwas im Hintertreffen zu sein, aber andere Regionen sind erfolgreicher für den amerikanischen Autobauer.

Tesla Motors: Vorsprung vor Konkurrenz behalten

Tesla möchte natürlich den Vorsprung, den sich das Cleantech-Unternehmen gegenüber Faraday Future oder Google mit dem autonomen Elektroauto, das Gerüchten zufolge von Ford gebaut wird, beibehalten oder sogar noch vergrößern. Das ist schwierig, wenn ein Teil der Belegschaft das Unternehmen zu den künftigen Konkurrenten verlässt und so entscheidende Erfahrungen oder Geheimnisse mitnimmt.

Das wird dazu führen, dass die anderen, jüngeren und mit sehr viel Finanzkraft ausgestatteten Elektroauto-Bauer schneller an den Markt kommen, als es Tesla Motors geschafft hat. Aber auch sie werden einige Hürden überwinden müssen, die Tesla Motors inzwischen übersprungen hat. Wie weit Tesla mit dem Lithium-Problem gekommen ist, ist derweil unklar.

Allem Anschein nach wird das Jahr 2016 ein ganz entscheidendes für die Firma Tesla Motors Inc – nicht nur weil das neue Geschäftsfeld mit dem Stromspeicher Powerwall ins Rollen kommen muss, sondern auch, weil sich herauskristallisieren wird, welche Konkurrenten Tesla im Elektroauto-Markt bekommen wird.

Faraday Future und General Motors beispielsweise scheinen das Elektroauto selbst gar nicht so sehr in den Mittelpunkt rücken wollen, sondern eher die Dienstleistung „Mobilität“ – das ist bei Tesla noch völlig anders. Womöglich wird Tesla also in einem Jahr etwas mehr wie ein gewöhnlicher Autobauer aussehen – und etwas weniger wie ein Pionier im Mobilitäts-Markt der Zukunft.

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ArcaBoard: Schwebend durch die Stadt mit dem Hoverboard http://www.cleanthinking.de/cleantech/arcaboard-schwebend-durch-die-stadt-mit-hoverboard/ http://www.cleanthinking.de/cleantech/arcaboard-schwebend-durch-die-stadt-mit-hoverboard/#respond Mon, 04 Jan 2016 06:45:23 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42127 Der Filmklassiker Zurück in die Zukunft wird immer mehr Realität: Während Unternehmen inzwischen aus Abfall Energie machen, um damit u.a. Häuser zu versorgen und Autos anzutreiben, hat das auf Raumfahrt-Engineering spezialisierte Unternehmen ARCA aus New Mexico nun ein Hoverboard namens ArcaBoard entwickelt, das an das Fluggefährt erinnert, das Marty McFly in Zurück in die Zukunft II genutzt hat.  Elektromobilität News / 4. Januar 2016. Gewöhnlich entwickelt ARCA Space Corporation unbemannte Solar-Flugzeuge wie das AirStrato. Dabei achtet das Engineering-Unternehmen besonders auf niedrige Kosten: […]

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Der Filmklassiker Zurück in die Zukunft wird immer mehr Realität: Während Unternehmen inzwischen aus Abfall Energie machen, um damit u.a. Häuser zu versorgen und Autos anzutreiben, hat das auf Raumfahrt-Engineering spezialisierte Unternehmen ARCA aus New Mexico nun ein Hoverboard namens ArcaBoard entwickelt, das an das Fluggefährt erinnert, das Marty McFly in Zurück in die Zukunft II genutzt hat. 

Zurück in die Zukunft: ArcaBoard erinnert an Marty McFlyElektromobilität News / 4. Januar 2016. Gewöhnlich entwickelt ARCA Space Corporation unbemannte Solar-Flugzeuge wie das AirStrato. Dabei achtet das Engineering-Unternehmen besonders auf niedrige Kosten: Das AirStrato soll eines Tages zwischen 80.000 und 140.000 US-Dollar kosten, glaubt man Wikipedia. Doch jetzt hat die kleine Firma ein Fluggerät entwickelt, das im Internet rasant die Runde macht: Zu Weihnachten stellte ARCA das Arcaboard vor.

Das Arcaboard-Video, das seit Weihnachten im Internet kursiert, zeigt eine Art fliegenden Teppich, auf dem ein Mann balancierend, die Arme ausgebreitet hat und die Beine zur Stabilisierung des Flugeffekts nutzt. Es soll, so die Entwickler, 36 kleine Rotoren haben mit insgesamt 272 PS. Es fliegt also ohne ein magnetisches Feld oder ähnliche Unterkonstruktionen – anders als das Lexus Hoverboard. Das ArcaBoard soll auch über Wasser fliegen können – auch eine Steuerung via Smartphone sei möglich – dann werden die Körperbewegungen nicht mehr in Flugbewegungen übersetzt.

So funktioniert das ArcaBoard: Ventilatoren halten es in der Luft

So funktioniert das ArcaBoard: Ventilatoren halten es in der Luft (Bildquelle: ARCA)

Soweit, so interessant. Auf den ersten Blick. Bei genauerem Hinsehen, entpuppt sich das ArcaBoard, das ab 15. April 2016 ausgeliefert werden soll und weniger als 20.000 US-Dollar kostet, als nette Spielerei – aber macht es als Revolution des Transportverkehrs wirklich Sinn? In dieser Form mit Sicherheit nicht.

ArcaBoard: Spielzeug oder Revolution?

Denn: Das ArcaBoard fliegt bei Beladung mit maximal 80 Kilogramm maximal sechs Minuten oder ca. 2 Kilometer und benötigt dann mit einem Spezial-Ladegerät 35 Minuten zum Aufladen (4.000 US-Dollar Extra-Kosten). Es erreicht eine Geschwindigkeit von maximal 20 km/h. Allerdings, schafft es nur eine „Reiseflughöhe“ von 30 Zentimetern. Damit sind viele Kurzstrecken bereits Tabu.

Das ArcaBoard besteht aus Komposit-Materialien, hat Abmessungen von 145 * 76 *15 Zentimetern und ist feinste Elektromobilität. ARCA verspricht „totale Freiheit bei der Fortbewegung“ – das kann angesichts der Fakten nur als große Vision für die Zukunft aufgefasst werden. Vielleicht bekommt es ARCA ja eines Tages wirklich hin?

Hier das ArcaBoard Video:

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Land, Wasser Luft: Disruptiver Wandel zur Elektromobilität http://www.cleanthinking.de/elektromobilitaet-land-wasser-luft-disruptiver-wandel/ http://www.cleanthinking.de/elektromobilitaet-land-wasser-luft-disruptiver-wandel/#respond Sun, 03 Jan 2016 08:34:01 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42120 Der Verkehr wird in atemberaubender Geschwindigkeit elektrifiziert: So lautet die zentrale Erkenntnis der neuen Studie „Electric Vehicle Forecasts, Trends and Opportunities 2016-2026“ von IDTechEx, die sich vor allem mit Nischenmärkten der Elektromobilität und deren Potenzial befasst. Dabei gehen die Analysten von IDTechEx von einem disruptiven Wandel hin zu Elektromobilität an Land, auf dem Wasser und in der Luft aus. Mit großem Marktpotenzial bis 2026. Elektromobilität News / 3. Januar 2015. Die Analysten von IDTechEx erkennen den disruptiven Wandel durch signifikante […]

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Der Verkehr wird in atemberaubender Geschwindigkeit elektrifiziert: So lautet die zentrale Erkenntnis der neuen Studie „Electric Vehicle Forecasts, Trends and Opportunities 2016-2026“ von IDTechEx, die sich vor allem mit Nischenmärkten der Elektromobilität und deren Potenzial befasst. Dabei gehen die Analysten von IDTechEx von einem disruptiven Wandel hin zu Elektromobilität an Land, auf dem Wasser und in der Luft aus. Mit großem Marktpotenzial bis 2026.

Studie Elektromobilität von IDTechExElektromobilität News / 3. Januar 2015. Die Analysten von IDTechEx erkennen den disruptiven Wandel durch signifikante technologische Innovationen in allen Bereichen der Elektrofahrzeuge an Land, zu Wasser und in der Luft. Dabei werden in den USA u.a. auch Drohnen und andere unbemannte Luftfahrzeuge als Elektrofahrzeuge („Electric Vehicles“) bezeichnet. Die Marktchancen sind nach Einschätzung der Analysten durchaus gealtig: Es entsteht ein Markt mit einem Volumen von 500 Milliarden US-Dollar bis 2026.

Batteriesysteme, Ultrakondensatoren, Energy Harvesting, induktives Laden sowie Elektronik und Leistungselektronik – die bahnbrechenden Technologien kommen laut IDTechEx zuerst in Booten oder Flugzeugen zum Einsatz – und danach erst im Auto. Zunächst entstehen also mehrere lukrative Nischenmärkte, die den gesamten Markt der Elektromobilität antreiben. So ist der industrielle und gewerbliche Sektor momentan größer und profitabler als der des klassischen Elektroautos für Endkunden – und das wird in den kommenden acht Jahren auch so bleiben.

Elektromobilität: Markt für Hybrid- und Elektrobusse wächst rasant

So wird beispielsweise der Markt für mittelgroße und große Hybrid- und Elektrobusse schnell wachsen auf ein Marktvolumen von 72 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025. Andere Sektoren werden ebenfalls wachsen: so etwa der Markt für landwirtschaftliche Fahrzeuge, für kleine Elektrofahrzeuge für industrielle Wasserfahrzeuge und Drohne bzw. unbemannte Flugzeuge. In jedem Bereich gehen die Analysten von Wachstum zwischen 20 und 65 Prozent pro Jahr aus. Letztlich zeigt sich also: Der Wandel hin zur Elektromobilität wird in vielen Nischenmärkten beginnen, sich dort aber disruptiv durchsetzen – das kommende Jahrzehnt wird in diesem Sinne rasant.

Weitere Informationen zur Elektromobilität-Studie von IDTechEX gibt es auf der Webseite des Beratungsunternehmens.

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Atieva: Tesla-Konkurrent aus dem Silicon Valley mit Autobauer BAIC im Rücken http://www.cleanthinking.de/elektroauto/atieva-tesla-konkurrent-mit-autobauer-BAIC-aus-dem-silicon-valley/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/atieva-tesla-konkurrent-mit-autobauer-BAIC-aus-dem-silicon-valley/#respond Wed, 30 Dec 2015 07:19:15 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41983 Elon Musk, Vordenker von Elektroautohersteller Tesla Motors, will „in zwei Jahren“ ein erstes, autonom fahrendes Elektroauto auf den Straßen haben. Apple, Google oder Faraday Future, aber auch Daimler und andere Autobauer fasziniert das Thema „Autonomes Fahren“ als eine zentrale Funktion zukünftiger Autos. Mit Atieva gibt es im Rennen um das lifestylige Elektroauto der Zukunft im Silicon Valley nahe San Francisco ein weiteres Cleantech-Startup, das gerade eine Vielzahl von erfahrenden Ingenieuren sucht, die sich für Atieva mit dem Thema Autonomes Fahren […]

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Elon Musk, Vordenker von Elektroautohersteller Tesla Motors, will „in zwei Jahren“ ein erstes, autonom fahrendes Elektroauto auf den Straßen haben. Apple, Google oder Faraday Future, aber auch Daimler und andere Autobauer fasziniert das Thema „Autonomes Fahren“ als eine zentrale Funktion zukünftiger Autos. Mit Atieva gibt es im Rennen um das lifestylige Elektroauto der Zukunft im Silicon Valley nahe San Francisco ein weiteres Cleantech-Startup, das gerade eine Vielzahl von erfahrenden Ingenieuren sucht, die sich für Atieva mit dem Thema Autonomes Fahren befassen. Doch wer steckt hinter Atieva?

Elektroauto News, 30. Dezember 2015. Was ist das für eine Schlacht um Investoren und die besten Köpfe: Eine Vielzahl von jungen Startups sortiert sich gerade in den USA und China, um den Elektroauto-Markt nicht alleine einem Innovator wie Tesla Motors zu überlassen, sondern ebenfalls mit innovativen Konzepten Marktanteile zu erobern. Während Faraday Future am 4. Januar seine erste große Pressekonferenz im Vorfeld der CES 2016 in Las Vegas gibt, wird Atieva bereits im April auf der Bejing Motor Show sein erstes Konzeptfahrzeug präsentieren (wie autocar.co.uk berichtet).

Atieva: Wandel vom Komponentenhersteller zum Elektroauto-Bauer

Elektroauto: Weiterer Konkurrent für Elektroauto-Bauer Tesla und Faraday Future: Atieva aus dem Silicon Valley

Ausschnitt aus der Webseite des Elektroauto-Pioniers Atieva

Dabei hat Atieva erst zu Beginn diesen Jahres sein eigenes Geschäftsmodell komplett überdacht. Seit Mai 2015 sucht das Unternehmen eine Vielzahl von Ingenieuren, die sich mit allen Prozessen der Elektroauto-Entwicklung befassen sollen. Außerdem wurde eine größere Finanzierungsrunde mit BAIC an der Spitze abgeschlossen – insgesamt hat das Cleantech-Startup „deutlich mehr als 131 Mio. US-Dollar“ zur Verfügung. Zuvor war Atieva schon seit mehr als sechs Jahren lediglich als Komponentenhersteller im Bereich Batterie und Software für Elektroautos aufgetreten. Das Umdenken könnte auch mit dem Investment von BAIC, einem der großen chinesischen Autobauer (Staatsunternehmen), zu tun haben. Gegründet wurde Atieva schon 2007 als Batteriesystem-Entwickler von Bernard Tse, einem früheren Vorstandsmitglied von Tesla Motors und Sam Webg, einem früheren Oracle-Manager.

Auf der spartanischen Webseite von Atieva heißt es „Wir definieren neu, was ein Auto sein kann, indem wir ein ikonenhaftes neues Fahrzeug von Grund auf neu gestalten.“ Dabei will das Elektroauto-Startup ein Autounternehmen sein, aber keine Design-Spezialist und schon gar kein traditioneller Autobauer. Logischerweise liegt die US-Zentrale von Atieva nicht in Detroit, dort wo die alte US-Autoindustrie residiert, sondern im Silicon Valley, unweit von den Zentralen von Tesla Motors oder Facebook.

Elektroauto-Konzept im April?

Das erste Elektroauto von Atieva soll Gerüchten zufolge ein knackiges Batteriesystem enthalten, das dank verbesserter Zellchemie, eine Reichweite von mehr als 450 Kilometern ermöglichen soll. Partner von Atieva bzw. BAIC sind u.a. Siemens, die südkoreanische SK Group oder Johnston Controls. Das bisher bedeutendste Auto von BAIC ist der E150EV, der optisch an die Mercedes B-Klasse erinnert und bei den technischen Daten an den Peugeot iOn (Reichweite ca. 150 km mit einer 24 kWh-Batterie).

Im August diesen Jahres vermeldete manager-magazin.de, BAIC wolle groß bei Daimler einsteigen – aus dem Deal scheint aber bislang nichts geworden zu sein, Veröffentlichungen finden sich hierzu nicht. Bekannt ist dagegen die enge Kooperation von BAIC mit dem deutsche Autokonzern. Daimler will mit BAIC im rasant wachsenden chinesischen bzw. asiatischen Markt mitmischen. BAIC wird mehr als 750 Millionen Euro in ein neues Werk in Südafrika stecken, um dort mehr als 100.000 Autos (mit Lenker auf der rechten Seite) pro Jahr herzustellen. Das zeigt, die globalen Ambitionen des Unternehmens. Ab 2020 soll das Staatsunternehmen 1,2 Mio. Fahrzeuge pro Jahr fertigen. Einen besonderen Fokus legt auch die Staatsregierung dabei auf „New Energy Vehicles“.

Erstes Atieva-Video:

Einer derjenigen, die an der Vision von Atieva zur Neuerfindung des Automobils arbeiten, ist ein Deutscher: Axel Vollmer ist seit September 2014 im Vehicle Engineering von Atieva beschäftigt. Auf der Webseite des neuen Autobauers wird Vollmer als einer von drei Managern zu der besonderen Herausforderung zitiert – man erhalte nicht oft die Chance, etwas grundlegend Neues zu entwickeln, heißt es da. Der Reiz für erfahrene Auto-Ingenieure wie Vollmer, der laut LinkedIn-Profil u.a. bei Bosch, Porsche und Tesla arbeitete, liegt also darin, Neues nicht nur zu denken, sondern auch umzusetzen.

Weitere Elektroauto News lesen Sie hier.

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CES 2016: Faraday Future zeigt Elektroauto-Konzept http://www.cleanthinking.de/elektroauto/faraday-future-zeigt-elektroauto-konzept-auf-ces-2016/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/faraday-future-zeigt-elektroauto-konzept-auf-ces-2016/#respond Tue, 29 Dec 2015 13:21:24 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42029 Die CES 2016 in Las Vegas wirft schon seit einigen Tagen ihre Schatten voraus – während Volkswagen dort den den elektrischen Bulli, wahrscheinlich BUDD-E genannt, vorstellen wird, ist es für einen deren Autohersteller ein echtes Heimspiel: Faraday Future (CleanThinking.de berichtete), der bislang noch recht ominöse Tesla-Konkurrent, hat jetzt entschieden, seine milliardenschwere Elektroauto-Fabrik in Nevada errichten zu wollen. Und: Am 4. Januar, 20 Uhr deutscher Zeit, will Faraday Future einen Einblick in die Zukunft gewähren. Inzwischen hat Faraday Future sein Konzept-Elektroauto […]

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Die CES 2016 in Las Vegas wirft schon seit einigen Tagen ihre Schatten voraus – während Volkswagen dort den den elektrischen Bulli, wahrscheinlich BUDD-E genannt, vorstellen wird, ist es für einen deren Autohersteller ein echtes Heimspiel: Faraday Future (CleanThinking.de berichtete), der bislang noch recht ominöse Tesla-Konkurrent, hat jetzt entschieden, seine milliardenschwere Elektroauto-Fabrik in Nevada errichten zu wollen. Und: Am 4. Januar, 20 Uhr deutscher Zeit, will Faraday Future einen Einblick in die Zukunft gewähren.

Inzwischen hat Faraday Future sein Konzept-Elektroauto FFZERO1 vorgestellt.

Elektroauto News, 29. Dezember 2015. Heutige Autos befriedigen nach Ansicht von Faraday Future die Bedürfnisse heutiger Autofahrer nicht mehr – das mag überspitzt sein, aber wie sehr sich die Mobilitätsbedürfnisse in Ländern wie Deutschland derzeit ändern, ist leicht erkennbar. Sharing-Konzepte gewinnen angesichts von Parkplatznot immer mehr an Bedeutung. Hinzu kommen Fahrverbote nicht nur weit weg in Asien, sondern dieser Tage sogar in Rom – Autos, die lokal Emissionen aus dem Auspuff pusten, erscheinen da kaum noch zeitgemäß.

Faraday Future möchte im Vorfeld der CES 2016, die klassischerweise eine Messe für Consumer Electronics, Glanz und viele Innovationen ist, seine Ideen für das Auto, das Elektroauto, der Zukunft präsentieren. Klar ist, dass Faraday Future weniger das Elektroauto als Produkt verkaufen möchte, sondern vielmehr Dienstleistungen rund um das Auto. Wie es sich für amerikanische Cleantech-Unternehmen, die noch für Jahre kein Produkt haben werden, so gehört – live im Internet auf der eigenen Webseite. Noch sechs Tage…  Womöglich wird die Vorstellung mit diesem Film, der seit dem 22. Dezember im Internet kursiert, beginnen:

Faraday Future goes Las Vegas: Elektroauto-Fabrik

Seine Elektroauto-Fabrik will Faraday Future im Clark County’s Apex Industrial Park in North Las Vegas errichten. Man sei, nachdem die Standortwahl nun abgeschlossen sei, in der Lage, eine Milliarde US-Dollar in die Elektroauto-Produktionsstätte zu stecken. Perspektivisch sollen 4.500 Jobs entstehen.

Fabrik für Elektroautos in Nevada: Faraday Future investiert eine Milliarde US-Dollar

Elektroautos von Faraday Future werden im US-Bundesstaat Nevada produziert (Bildquelle: Faraday Future)

Hinter dem Elektroauto-Bauer steckt mit  Jia Yueting ein chinesischer Milliardär. Diese Information ist inzwischen bestätigt. Unbestätigt ist dagegen, dass womöglich auch Apple hinter dem Autobauer stecken könnte – diese Internet-Gerüchte haben sich bislang in keinster Weise bestätigt.

Jia Yueting wird aber auch bei der Keynote im Vorfeld der CES in Las Vegas sicherlich nicht auftreten. Vielmehr wird der „Glimpse into the Future“, wie das Unternehmen die Keynote bewirbt, vom Personen aus dem mittleren Management gehalten. Auf diesem Management-Level vereint Faraday Future eine Reihe von ehemaligen Managern u.a. von Tesla Motors. Angesichts der Fülle der für Ingenieure, Designer oder Entwickler interessanter Unternehmen im Silicon Valley – dort produziert Tesla Motors – ist das letztlich wenig verwunderlich. Der Kampf um die besten Köpfe ist nirgendwo härt als im Silicon Valley bzw. den Kalifornien umgebenden Bundesstaaten.

Unklar ist weiterhin, wer Chef des Autobauers wird. Vielleicht wird der Blick in die Zukunft des Elektroautos hierzu am Montag zur „besten Sendezeit in Deutschland“ ein paar Antworten liefern? Wir dürfen gespannt sein… und werden aktuell berichten.

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Tesla Frohe Weihnachten mit tanzenden Elektroautos http://www.cleanthinking.de/elektroauto/tesla-frohe-weihnachten-tesla-model.-x http://www.cleanthinking.de/elektroauto/tesla-frohe-weihnachten-tesla-model.-x#respond Fri, 25 Dec 2015 14:16:48 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41961 Tesla Motors, der kalifornische Autobauer mit Elon Musk an der Spitze, ist bekannt für extravagante Elektroautos, die momentan noch ein absolutes Luxusgut darstellen. Doch perspektivisch möchte Tesla dies ändern und das Elektroauto für Jedermann auf die Straße und auf den Markt bringen. Tesla Motors ist außerdem dafür bekannt, dass jede Neuigkeit aus dem Hause Tesla für Aufregung im Web. Jetzt hat es Tesla Motors sogar geschafft, einen viralen Video-Hit zu Weihnachten zu landen: Das Video zeigt das Luxus-Elektroauto Tesla Model […]

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Tesla Motors, der kalifornische Autobauer mit Elon Musk an der Spitze, ist bekannt für extravagante Elektroautos, die momentan noch ein absolutes Luxusgut darstellen. Doch perspektivisch möchte Tesla dies ändern und das Elektroauto für Jedermann auf die Straße und auf den Markt bringen. Tesla Motors ist außerdem dafür bekannt, dass jede Neuigkeit aus dem Hause Tesla für Aufregung im Web. Jetzt hat es Tesla Motors sogar geschafft, einen viralen Video-Hit zu Weihnachten zu landen: Das Video zeigt das Luxus-Elektroauto Tesla Model X in einer Art Tanzformation. So wünscht garantiert nur Tesla Frohe Weihnachten – X-mas der besonderen Art.

Tesla & Elektroauto News, 25. Dezember 2015. Leider sind Bild- und Tonqualität dieses Videos nicht perfekt – das ursprüngliche Video wurde von Tesla Motors aber bei Youtube gelöscht. Dennoch, oder vielleicht gerade wegen dieser sympathischen Einfachheit des Videos, hat es sich innerhalb von 24 Stunden mit mehr als 50.000 Aufrufen bei Facebook zum viralen Hit entwickelt. Die tanzenden Lichtspiele des Tesla Model X sind wahrlich beeindruckend.

Video: Tesla Frohe Weihnachten mit dem Model X

Tesla Model X mit bis zu 470 Kilometer Reichweite

Das Tesla Model X ist nach dem Tesla Roadster und dem höchst erfolgreichen Tesla Model X das dritte Elektroauto aus dem Hause Tesla Motors. Der kalifornische Autobauer Tesla bietet auch dieses Modell in verschiedenen Varianten an: 70D (Allradantrieb), 90D (Allradantrieb) und P90D (Hochleistungs-Allradantrieb). Die Reichweite des Elektro-SUV, der im Chrashtest als besonders sicher gilt, liegt zwischen ca. 350 und 450 Kilometern. Es bietet Platz für sieben erwachsene Personen und ist trotzdem höchst dynamisch unterwegs.

Elektroauto Tesla Model X

Elektroauto Tesla Model X Bildquelle: Tesla Motors

Charakteristisch für das Tesla Model X sind die Flügeltüren des Elektroautos, die sich, abhängig von der Umgebung, unterschiedlich öffnen lassen, ohne zum Beispiel angrenzend parkende Autos zu beschädigen. Mehr zum Elektroauto von Tesla gibt es auf der Webseite des Unternehmens.

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EcoMotors: Erste Fabrik für opoc-Motoren entsteht in China http://www.cleanthinking.de/cleantech-ecomotors-plant-fabrik-fuer-opoc-motoren-in-china/ http://www.cleanthinking.de/cleantech-ecomotors-plant-fabrik-fuer-opoc-motoren-in-china/#comments Tue, 10 Nov 2015 06:32:10 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41800 Lange war es verdächtig ruhig rund um das Cleantech-Unternehmen EcoMotors aus den USA, bei dem u.a. der Österreicher Prof. Peter Hofbauer einen effizienteren und leichteren Motor für Diesel- und Gasfahrzeuge entwickelt hat. Jetzt kommt wieder Bewegung in das u.a. von Khosla Ventures und Bill Gates finanzierte Unternehmen: In China soll die jetzt eine Fabrik für die opoc-Motoren entstehen. Mit einem Volumen von 100.000 Einheiten pro Jahr. Dafür hat sich Zhongding Power an EcoMotors in der Series D-Finanzierungsrunde beteiligt. 10. November 2015. […]

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So funktioniert der opoc Motor von EcoMotors und Peter HofbauerLange war es verdächtig ruhig rund um das Cleantech-Unternehmen EcoMotors aus den USA, bei dem u.a. der Österreicher Prof. Peter Hofbauer einen effizienteren und leichteren Motor für Diesel- und Gasfahrzeuge entwickelt hat. Jetzt kommt wieder Bewegung in das u.a. von Khosla Ventures und Bill Gates finanzierte Unternehmen: In China soll die jetzt eine Fabrik für die opoc-Motoren entstehen. Mit einem Volumen von 100.000 Einheiten pro Jahr. Dafür hat sich Zhongding Power an EcoMotors in der Series D-Finanzierungsrunde beteiligt.

10. November 2015. Wie EcoMotors mitteilte, handelt es sich bei Zhongding Power um den bislang größten Kunden von EcoMotors. Es ist eine Tochter der Zhongding Group, einer der größten Player in China, wenn es um die Produktion von Autos geht. Das chinesische Unternehmen hat bereits 2010 eine Entwicklungsvereinbarung und 2013 eine Lizenzvereinbarung zur Entwicklung und Produktion der opoc-Motorentechnologie in China unterschrieben. Jetzt könnte der Aufbau der Fabrik in der Provinz Anhui unmittelbar bevorstehen.

Nach eigener Aussage bietet der opoc-Motor von EcoMotors das Potenzial, der weltweit effizienteste, kostengünstigste und leichteste Verbrennungsmotor zu sein. Der opoc-Motor genauso viel Energie liefern wie konventionelle Verbrennungsmotoren, dabei aber kleiner, leichter und damit kostengünstiger sein. Verglichen mit einem herkömmlichen Turbo-Diesel soll die Kraftstoffeffizienz um 15 Prozent gesteigert werden können.

Zhongding will den opoc-Motor an eine breite Range aus Kunden verkaufen. Anwendungsbereiche sehen die Chinesen und die Amerikaner aber nicht nur im Auto, sondern auch im Bereich Marine, Luftfahrt, Landwirtschaft etc. Letztlich überall dort, wo heute Gas- oder Diesel-Antriebe genutzt werden, möchte EcoMotors mit dem opoc-Motor eine bessere Antriebslösung bieten.

Ob die angesichts des Dieselgate-Skandals besonders in den Blickpunkt geratenen Abgaswerte des opoc-Motors ebenfalls besser sind, als die herkömmlicher Motoren, ist derzeit nicht mit Sicherheit zu sagen. Es wäre bemerkenswert, wenn ausgerechnet der frühere Volkswagen-Entwickler Peter Hofbauer nun dazu beitragen würde, den ins Gerede gekommenen Dieselmotor ein großes Stück sauberer zu machen. Es bleibt also spannend rund um EcoMotors…

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Elektroauto: Die Reichweite steigt, die Produktpalette wird interessanter http://www.cleanthinking.de/elektroauto-2018-wird-das-jahr-des-elektroautos-41646/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-2018-wird-das-jahr-des-elektroautos-41646/#comments Thu, 20 Aug 2015 06:34:53 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41646 Audi, BMW, Fisker oder Porsche – wenn Tesla Motors mit seinem nächsten (Tesla Model X) und übernächsten (Tesla Model 3) Fahrzeug auf den Markt kommt, wird erstmals wirkliche Konkurrenz präsent sein. Die Internationale Automobil-Ausstellung im September in Frankfurt wird weitere Details offenbaren. Audi ist bereits fleißig dabei, immer neue Details eines Elektro-SUVs der Premiummarke zu veröffentlichen. 20. August 2015. Die Zeit der Elektromobilität wird in den kommenden Jahren endlich anbrechen. Mit der zunehmenden Verbreitung von PV-Anlagen und Stromspeichersystemen in Ein- […]

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Audi, BMW, Fisker oder Porsche – wenn Tesla Motors mit seinem nächsten (Tesla Model X) und übernächsten (Tesla Model 3) Fahrzeug auf den Markt kommt, wird erstmals wirkliche Konkurrenz präsent sein. Die Internationale Automobil-Ausstellung im September in Frankfurt wird weitere Details offenbaren. Audi ist bereits fleißig dabei, immer neue Details eines Elektro-SUVs der Premiummarke zu veröffentlichen.

20. August 2015. Die Zeit der Elektromobilität wird in den kommenden Jahren endlich anbrechen. Mit der zunehmenden Verbreitung von PV-Anlagen und Stromspeichersystemen in Ein- und Mehrfamilienhäusern, wird der Reiz, den Strom „veredelt“ zu nutzen, immer größer. Denn, wer seinen Solarstrom ins Netz einspeist, bekommt eine geringe Einspeisevergütung – wer den PV-Strom direkt oder nach Zwischenspeicherung in sein Elektroauto packt, kommt Tausende Kilometer weit damit: Und spart kräftig.

Die zunehmende Verbreitung von Stromspeichern ist einer der Gründe, warum sich Elektroautos durchsetzen. Hinzu kommt die Logik der niedrigen Betriebskosten bei gleichzeitig hohen Anschaffungskosten: Die Kosten werden plötzlich viel besser kalkulierbar. So gibt es die ersten Taxi-Unternehmer, die komplett auf Elektroautos umstellen. Für Flottenbetreiber oder Handwerker, die viel innerstädtisch unterwegs sind, macht Elektromobilität schon eine Weile Sinn.

Im nächsten Schritt steigt nun die Reichweite der Elektroautos, die auf den Markt kommen. Und die Produktvielfalt wächst – so dass auch für diejenigen, für die Elektromobilität durch mangelnde Alternativen der gewünschten Marke keine Alternative darstellte, bald eine echte Chance haben, ein Fahrzeug zu bekommen.

Einige Entwicklungen im Überblick:

  • Die Elektroautoschmiede Fisker, die vor einigen Jahren in Insolvenz rutschte, könnte bald unter chinesischer Führung zurückkehren, berichtet das Handelsblatt. Eine Autofabrik in Kalifornien sei bereits angemietet worden.
  • Audi möchte 2018 einen Elektro-SUV auf den Markt bringen mit mindestens 500 km Reichweite und Batteriezellen von LG Chem und Samsung SDI. Audi e-tron quattro concept zeigen, das einen Ausblick auf das Großserien-Elektroauto aus Ingolstadt geben soll. Das manager-magazin berichtet: „Schön langsam setzt auch bei deutschen Automanagern ein Umdenken ein.“
  • Porsche plant eine kleinere Version des Panamera als Elektrofahrzeug – Kreisel Electric hat bereits eine Umbauversion präsentiert (als Protoyp), meldet ecomento.tv

Diese Entwicklungen, die auch um Entwicklungen bei BMW und Daimler ergänzt werden könnten, zeigen, welche Wirkung der relative Erfolg des Tesla Model S auch in Deutschland hat. BMW, Daimler und Audi merken, dass sie in wichtigen Märkten wie den USA drohen, den elektrischen Anschluss zu verlieren. Der Marktanteil deutscher Elektroautos in den USA liegt bei mageren neun Prozent.

Letztlich wird 2018 das Jahr des Elektroautos werden – und bis 2020 wird die Vielfalt der Elektroautos so wachsen, dass Reichweiten-Thematik im Grunde keine Rolle mehr spielen wird. Darauf und darüber sollten wir uns alle freuen. Das Zeitalter der umweltfreundlichen und effizienten Elektromobilität ist nicht mehr aufzuhalten.

(Bildquelle: Audi AG)

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Analyse: Wie Teslas LichtBlick die deutsche Energiewende verändern könnte http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/analyse-wie-tesla-lichtblick-die-deutsche-energiewende-veraendert/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/analyse-wie-tesla-lichtblick-die-deutsche-energiewende-veraendert/#comments Fri, 01 May 2015 11:20:09 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41398 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Tesla Motors hat heute morgen deutscher Zeit einen weiteren Überraschungs-Coup gelandet: Das Cleantech-Unternehmen aus den USA gab eine Kooperation mit dem deutschen Ökostromanbieter LichtBlick AG bekannt. Der Versorger hat Interesse daran, Teslas Powerwall Home Battery zu vermarkten – und deren Kapazitäten dann in einem virtuellen Kraftwerk zu bündeln. Hierfür ist LichtBlick mit der eigenen Software SchwarmDirigent prädestiniert. Die deutsche […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Tesla Motors hat heute morgen deutscher Zeit einen weiteren Überraschungs-Coup gelandet: Das Cleantech-Unternehmen aus den USA gab eine Kooperation mit dem deutschen Ökostromanbieter LichtBlick AG bekannt. Der Versorger hat Interesse daran, Teslas Powerwall Home Battery zu vermarkten – und deren Kapazitäten dann in einem virtuellen Kraftwerk zu bündeln. Hierfür ist LichtBlick mit der eigenen Software SchwarmDirigent prädestiniert. Die deutsche Energiewende erlebt mit dem heutigen Tag eine bedeutende Zäsur – das Drängen ausländischer Konzerne wie Tesla auf den Markt zeigt das Politikversagen im Rahmen der Energiewende. Eine Analyse.

1. Mai 2015. Tesla Energy heißt die neue Marke, die Elon Musk mit seinem Unternehmen Tesla Motors etablieren will. Als ersten Auslandsmarkt peilt der ehrgeizige und clevere Unternehmer den deutschen Markt an. Hier, so die Logik, gibt es mit 1,4 Mio. Solaranlagen einen perfekt vorbereiteten Markt und mit mehr als 25 Prozent erneuerbarer Energien genügend Druck, stationäre oder virtuelle Großspeicher aufzubauen. Ein Bereich übrigens, in den auch andere, aber deutsche Autobauer in den kommenden Monaten drängen werden. Um in diesen Markt hineinzurutschen, kündigt Tesla tagesaktuell eine Kooperation mit einem der wenigen großen Ökostromversorger LichtBlick an.

Gleichzeitig verkündet Elon Musk mit dem Stromspeicher Powerwall Home Battery echte Kampfpreis von 3.000 (7 kWh) bzw. 3.500 (10 kWh) bzw. 25.000 (100 kWh) für die Batterien in unterschiedlichen Größen. Bei genauerem Hinsehen wird klar: Bei diesen Preisen fehlt das, was der Installateur draufschlagen wird. Und: Es ist kein Wechselrichter enthalten. Kurzum: Die Preise für Endkunden werden deutlich teurer, aber angesichts der langen Garantien (10+10 Jahre) immer noch verhältnismäßig günstig sein.

Dazu ist regelrecht Bewegung im Hintergrund im deutschen Markt: Der deutsche Energieversorger EWE, der nach dem Kauf der VNG umsatzmäßig die Nr. 3 in Deutschland ist, hat mit E3/DC ein Tochterunternehmen, das als einer der führenden Anbieter in diesem Segment im deutschen Markt gilt. Mit fast 2.000 installierten Systemen zählt das Hauskraftwerk S10 zu den wichtigsten und besten Stromspeichersystemen im deutschen Markt.

Zeitgleich kündigen sich die Markteintritte von großen Playern wie Samsung, Sony und LG in Kooperation mit anderen Partnern an. All diese Player drängen auf einen Markt, in dem bislang lediglich 15.000 Systeme verkauft werden. Trotzdem: Marketinglawinen werden den deutschen Markt in den kommenden 2-5. Jahren überschwemmen und den Heimspeicher zum Standardprodukt in Elektronikfachmärkten oder Baumärkten machen. Wie viele Systeme der deutsche Markt aufnehmen kann, ist allerdings unklar.

Das Interesse ausländischer Konzerne am deutschen Markt ist dagegen offensichtlich. Hier zeigt sich, das Versagen vieler Politiker, die deutsche Hersteller im Regen stehen lassen. Der Gedanke einer wirklich sinnvollen Energiewende: Deutschland entwickelt die Technologien, die anschließend etwa in den Schwellenländern wie Indien oder Brasilien für richtige Veränderungen etwa im Hinblick auf den Klimaschutz sorgen, wird vollkommen ins Gegenteil verkehrt: Tesla und Co. werden  den deutschen Markt mit gigantischem Aufwand „umdrehen“ und anschließend in ihre Heimatländer und die Schwellenländer angehen.

Für deutsche Anbieter entsprechender Technologien wird der internationale Markt damit noch viel schwerer als er ohnehin schon ist – der Verdrängungswettbewerb lässt einige Hersteller bereits zurück. Nun wird sich der Wettbewerb noch mehr verschärfen und es werden wohl kaum konzernunabhängige junge, innovative Unternehmen zurückbleiben. Die deutsche Energiewende wird künftig von den Bürgern im Zusammenspiel mit ausländischen Konzernen gemacht.

Wenige deutsche Partnerunternehmen wie LichtBlick und womöglich der eine oder andere Heizungsbauer werden profitieren – viele andere werden auf der Strecke bleiben. Zumal Tesla mit SolarCity einen Player an der Hand hat, der im Zuge der deutschen Markteinführung ebenfalls auf den hiesigen Markt drängen dürfte – offen bleibt lediglich, wer den Wärmemarkt und den Markt für effiziente Produkte bestimmen wird – insbesondere für effiziente Produkte sind amerikanische Hersteller bislang nicht bekannt. Der japanische Konzern Panasonic, der mit Sanyo auch einen Batterieproduzenten hat, dagegen schon.

Zur Tesla-News geht es hier.

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Teslas Strategie: Energiewende mit Elektroauto, Stromspeicher und Photovoltaik http://www.cleanthinking.de/elektroauto/tesla-strategie-ernergiewende-mit-elektroauto-stromspeicher-und-photovoltaik/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/tesla-strategie-ernergiewende-mit-elektroauto-stromspeicher-und-photovoltaik/#respond Fri, 13 Mar 2015 09:00:28 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41324 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Während die Damen und Herren in den Vorstandsetagen der etablierten (insbesondere deutschen) Autokonzerne zunehmend nervös werden dürften, macht Elon Musk mit Tesla Motors weiter sein eigenes Ding. 2.000 Schnellladestationen hat der Elektroauto-Pionier inzwischen weltweit installiert – die prestigeträchtigen Routen von San Francisco nach Los Angeles oder in Richtung Las Vegas selbstverständlich eingeschlossen. Gleichzeitig baut Tesla seine Gigafactory in flotter […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Während die Damen und Herren in den Vorstandsetagen der etablierten (insbesondere deutschen) Autokonzerne zunehmend nervös werden dürften, macht Elon Musk mit Tesla Motors weiter sein eigenes Ding. 2.000 Schnellladestationen hat der Elektroauto-Pionier inzwischen weltweit installiert – die prestigeträchtigen Routen von San Francisco nach Los Angeles oder in Richtung Las Vegas selbstverständlich eingeschlossen. Gleichzeitig baut Tesla seine Gigafactory in flotter Geschwindigkeit auf – Elon Musk persönlich twitterte kürzlich persönlich Fotos von einem Besuch vor Ort und kommentierte, das etwa 20 Prozent der Fabrik bereits fertig seien. Tesla Motors leistet unglaubliche Pionier-Arbeit für die Elektromobilität weltweit – und will künftig auch den Markt für Hausbatterien – also Stromspeicher für den heimischen Keller oder Hauswirtschaftsraum aufmischen.

CleanThinking, 13. März.2015. Noch ist Tesla Motors viel kleiner als Apple oder andere Unternehmen, die derzeit einen öffentlichen Ansturm erleben. Aber Tesla Motors hat schon heute eine Revolution angestoßen: Ohne Tesla wäre die Elektromobilität bis heute im Luxus-Segment nicht angekommen. Tesla-Fahrer sind Pioniere, Markenbotschafter und Teil einer Gesamtstrategie, die Elon Musk vor einigen Jahren entwickelt hat.

Hierzu zählt auch die enge Verzahung mit dem Cleantech-Unternehmen SolarCity, das nicht nur von Musk mitgegründet wurde, sondern auch strategisch perfekt zu dem passt, was Musk mit Tesla Motors vor hat. SolarCity erlebt in den USA derzeit einen regelrechten Hype, denn das Unternehmen verknüpft den Bau von Photovoltaik-Anlagen mit einer flexiblen Finanzierung über Kreditkarte, Leasing und Co. Das führt derzeit in den USA dazu, dass der Ausbau der Photovoltaik in den Städten rasant voranschreitet – die Photovoltaik hat in den USA langen Anlauf benötigt, aber kommt jetzt umso rasanter zum Durchbruch.

Besonders spannend wird es dann, wenn Musks Gigafactory Lithium-Ionen-Speicher vollautomatisch produziert und verbilligt. Denn im Jahr 2020 will Musk dann knapp ein Drittel dieser Speicherzellen nicht für den Antrieb von Elektroautos, sondern für den Einbau in Hausbatterien verwenden – der Dreiklang Elektromobilität, Hausbatterien und Photovoltaik wird dann vollendet werden. Auch deutsche Technologie-Unternehmen wie E3/DC setzen auf die Akkus, die Tesla in Zusammenarbeit mit Panasonic entwickelt und in der Gigafactory produzieren wird.

Der Hype um Tesla und sein Elektroauto Tesla Model S, das neue Maßstäbe gesetzt hat, weil „Auto neu gedacht“ wurde, wird in den kommenden Jahren anhalten. Dabei eifert Musk in vielen Bereichen Apple und Steve Jobs nach. Für die Energiewende ist der Kampf dieser beiden Unternehmen gegeneinander, die zunehmend um die gleiche Klientel kämpfen werden, ein Segen. Der Aufbau der Infrastruktur durch Tesla und die Überzeugung der Tesla-Fahrer mit dem Auto Tesla Model S sind wichtige Schritte, um die Elektromobilität zu etablieren. Weitere Schritte in Richtung Energiewende im übergreifenden Sinne, werden ganz sicher folgen.

Tesla? Tesla! Nikola – erfahren Sie jetzt mehr über den Namensgeber von Tesla Motors

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Evolution statt Revolution: Warum die Energiewende in vollem Gange ist http://www.cleanthinking.de/evolution-statt-revolution-warum-die-energiewende-marktwirtschaftlichen-gesetzen-folgt/ http://www.cleanthinking.de/evolution-statt-revolution-warum-die-energiewende-marktwirtschaftlichen-gesetzen-folgt/#comments Sat, 07 Mar 2015 09:12:19 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41132 Energiewende ist ein Begriff aus den 70er Jahren, der oft sehr einseitig definiert wird: Raus aus Atomenergie, rein in Erneuerbare Energien. Doch dieses „Raus-Rein-Spielchen“ hat mit Energiewende genauso viel zu tun, wie ein einzelnes kleines Wasserkraftwerk Blue Freedom von Aquakin: Das „Raus-Rin-Spielchen“ ist lediglich ein Teil der Energiewende, des Energiewandels, das in der öffentlichen Debatte viel zu viel Aufmerksamkeit bekommt. Denn während der großspurige Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland aus politischen Gründen ins Stocken geraten ist, ist das, was […]

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cleanthinking_logo_300dpiEnergiewende ist ein Begriff aus den 70er Jahren, der oft sehr einseitig definiert wird: Raus aus Atomenergie, rein in Erneuerbare Energien. Doch dieses „Raus-Rein-Spielchen“ hat mit Energiewende genauso viel zu tun, wie ein einzelnes kleines Wasserkraftwerk Blue Freedom von Aquakin: Das „Raus-Rin-Spielchen“ ist lediglich ein Teil der Energiewende, des Energiewandels, das in der öffentlichen Debatte viel zu viel Aufmerksamkeit bekommt. Denn während der großspurige Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland aus politischen Gründen ins Stocken geraten ist, ist das, was man übergreifend als Energiewende bezeichnen kann, in vollem Gange. „Eines Tages werden wir aufwachen, und das Stromnetz wird auf ein dezentrales System aus Millionen kleiner Verbraucher umgestellt sein“, könnte man sagen. In den kommenden 15 Jahren, wird es geschehen.

Energiewende ist im Kern das Zusammenwachsen der Branchen IT, Unterhaltungselektronik, Gebäudetechnik, Auto und Energie, das unaufhaltsamen globalen Trends auf Basis marktwirtschaftlicher Kriterien folgt.

Vier Megatrends machen diese Entwicklung unumkehrbar:

  • Kostendegression bei Photovoltaikmodulen[1] und Stromspeichern[2]
  • Verbreitung von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets
  • Etablierung der Elektromobilität im kommenden Jahrzehnt[3]
  • Nachfragesteuerung (Demand Response) wird durch Smart Homes, virtuelle Kraftwerke und das Internet der Dinge realisiert

[1] Die Preise für Solarstrom kennen seit zwei Jahrzehnten nur eine Richtung. Sie sinken. Über 90 Prozent sind die Kosten pro installierter Kilowattstunde Sonnenleistung in den letzten 25 Jahren gefallen. Und die Experten der Deutschen Bank erwarten, dass die Preise bis 2020 noch einmal um 40 Prozent nachgeben werden. Erst kürzlich hat die Agora Energiewende eine Studie veröffentlicht, nach der sich die Produktionskosten für Sonnenstrom in Mittel- und Südeuropa auf 4 bis 6 Cent pro Kilowattstunde verringern, bis 2050 sogar auf 2 bis 4 Cent. Bis 2025 wird Solarstrom in sonnigen Regionen der Welt billiger als Kohle- oder Gasstrom sein.

[2] Nach einer Analyse des Bundesverbandes Solarwirtschaft zahlten Verbraucher für Solarspeicher Ende 2014 über 25 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Der Preissturz bei Batterien könnte noch rasanter verlaufen als bei der Solarenergie.

[3] Hierzu hat Tony Seba in seinem Buch „Clean Disruption“ die Entwicklung perfekt aufgezeigt.

Die Entwicklung geht derzeit so schnell voran, dass auch weitere Aspekte eine entscheidende Rolle spielen könnten:

  • Zur ISH in Frankfurt kommende Woche stellen die ersten Hersteller wie etwa Honeywell Lösungen vor, mit denen das Smart Home via Smartwatch gesteuert werden kann. Das wird nicht nur den Sinn der Wearables erhöhen, sondern wiederum die Steuerfreudigkeit der Endverbraucher in ihrer Wohnung oder ihrem Haus mächtig ankurbeln.
  • Sensoren über alles: Sensoren werden in einem rasanten Tempo günstiger und intelligenter, was eine wichtige Entwicklung darstellt. Cleantech sind Sensoren dann, wenn sie mehrere Dinge auf einmal messen oder vor Gefahren warnen können. Je kleiner und selbstverständlicher die Sensoren sind – etwa integrierte Sensoren in Türen oder Fenster oder sogar in LEDs integriert – umso realistischer wird das Smart Home.
  • Energieversorger beginnen Kooperationen mit Unternehmen wie Caterva, die das Thema Speicherung Zuhause intelligent mit der Notwendigkeit zur Speicherung zu viel erneuerbarer Energien wird. Uns sind mehrere Stadtwerke namentlich bekannt, die über Lösungen nachdenken, bei denen Stromspeicher in die Keller ganzer Stadtviertel gestellt werden. Ziel: Überschüssige Energie aus Windkraftanlagen, die sonst verloren würde, zwischenspeichern und dezentral verbrauchen.
  • An der LED führt im Lichtsektor längst kein Weg mehr vorbei. Die Einsparpotenziale sind gigantisch.
  • Autonomes Fahren und viele andere Entwicklungen beschleunigen den Umbau der Gesellschaft hin zu Smart Cities, Smart Buildings etc.

Fazit: Die Liste der Entwicklungen, die in der Summe zu einem radikalen Umbruch im Hinblick auf Digitalisierung und Dezentralisierung führen, ist immens. All diese Entwicklungen gehen derzeit Hand in Hand, weil sie marktwirtschaftlich geprägt sind. Sie basieren nicht auf Entscheidungen der Politik, sondern auf der Erkenntnis von Google, Apple, Tesla, Honeywell, Bosch und Co., wie die Entwicklung sein wird, und das darin gigantische Zukunftsmärkte lauern.

In 15 Jahren wird der Umbruch in Deutschland und teilweise auch global bewältigt sein. In Deutschland wird man von einer Evolution sprechen, global von einer Revolution. Lassen Sie sich nicht von denen ins Boxhorn jagen, die behaupten, es würde diese Entwicklungen nicht geben. Entscheiden Sie heute, an welchen Stellen der aufgezeigten Entwicklungen Sie partizipieren und Ihr Know-How einbringen können.

Wir von CleanThinking.de bzw. Cleantech Media haben das getan und werden deshalb u.a. ein Projekt namens „Nebenkostenbremse“ ins Leben rufen. Seien Sie gespannt und bleiben Sie neugierig!

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Mit Stromspeicher: Wie sich Carsten Fischer „unabhängig macht“ http://www.cleanthinking.de/mit-stromspeicher-wie-sich-carsten-fischer-unabhaengig-macht/ http://www.cleanthinking.de/mit-stromspeicher-wie-sich-carsten-fischer-unabhaengig-macht/#comments Mon, 26 Jan 2015 09:40:27 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41098 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Ja! Es ist möglich und machbar. Immer mehr Hausbesitzer hierzulande „machen sich unabhängig“, weil sie sich von der Last steigender Strom- und Heizkostenpreise unabhängig machen wollen. Dabei zeigen Beispiele, wie das von Carsten Fischer aus Dülmen: Autarkie ist mit Photovoltaik-Anlage, Stromspeicher und KWK-Anlage durchaus möglich. Dabei können sogar zwei Elektroautos mit versorgt werden. Typisch für solche Fälle: Hohe Anfangsinvestitionen, […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Ja! Es ist möglich und machbar. Immer mehr Hausbesitzer hierzulande „machen sich unabhängig“, weil sie sich von der Last steigender Strom- und Heizkostenpreise unabhängig machen wollen. Dabei zeigen Beispiele, wie das von Carsten Fischer aus Dülmen: Autarkie ist mit Photovoltaik-Anlage, Stromspeicher und KWK-Anlage durchaus möglich. Dabei können sogar zwei Elektroautos mit versorgt werden. Typisch für solche Fälle: Hohe Anfangsinvestitionen, die sich langfristig rechnen.

Schickes Haus mit viel Technik drin: PV, Speicher und KWK26. Januar 2014. Das Haus der Fischers in Dülmen in NRW hat 220 Quadratmeter Wohnfläche und ist ein kleines Technikwunder. Vier Technologien sorgen dafür, dass Carsten Fischer kaum noch Stromkosten hat: Das Hauskraftwerk S10 E8 Hybrid von E3/DC ist ein intelligentes Stromspeichersystem, das sämtliche Einergieflüsse im Haus steuert. Mit einer Speicherkapazität von 13,8 Kilowattstunden ist es recht groß dimensioniert – damit auch die beiden Elektroautos Tesla Model S und Opel Ampera versorgt werden können.

Um das zu gewährleisten, hat Fischer neben dem Hauskraftwerk auch die innovative Wallbox von E3/DC gekauft. Das Gerät ermöglicht rein solares Nachladen. Also, immer dann, wenn das Haus perfekt versorgt ist, die Lithium-Speicher voll sind und ein Einspeisung ins öffentliche Netz „droht“, wird mit der überschüssigen Solarenergie das aktuell angeschlossene Elektroauto geladen. Selbstverständlich sind auch andere Modi mit der Wallbox von E3/DC möglich, aber das solare Nachladen ist eine der Marktinnovationen, die das Gerät auszeichnen.

Hauskraftwerk und Wallbox von E3/DC bei Carsten Fischer in DülmenDie Photovoltaikanlage auf dem Pultdach der Fischers erzeugt 8,1 Kilowatt in der Spitze und hilft damit enorm, bei der Deckung des täglichen Strombedarfs. Sie ist nach Südwesten ausgerichtet. Im Sommer unterstützt zudem eine Solarthermie-Anlage bei der Warmwasser-Bereitung. Im Winter hingegen setzt Fischer auf eine Mikro-KWK-Anlage von Viessmann. Die Vitotwin 300-W hat einen Stirling-Motor und gilt damit als besonders robust und langlebig. Um unabhängig von fossilen Energieträgern zu sein, betreibt Fischer sein KWK-Gerät mit Biogas.

„Die Technologien arbeiten Hand in Hand und versorgen uns zuverlässig mit Strom und Wärme“, sagt Fischer gut ein Jahr nach der Installation des Stromspeichers. „Das Ganze zu beobachten macht mir als Technikfan Spaß und ich finde es super, dass wir entsprechend unserer Möglichkeiten die Umwelt schonen können.“

Carsten Fischer kontrolliert die Energieflüsse am Hauskraftwerk S10Mit der E3/DC-App für das iPad kann Fischer auch von der Arbeit aus stets verfolgen, was seine Energieflüsse zuhause gerade machen. Herzstück seiner neuen Haustechnik ist das von E3/DC bereitgestellte Hauskraftwerk, das auch den Namen „Hauskraftwerk“ zurecht trägt – denn es hat den Wechselrichter, also die Erzeugung von elektrischer Energie für den Hausgebrauch, bereits integriert.

„Das Hauskraftwerk ist äußerst kompakt und aus einem Guß“, ist Fischer überzeugt. „Es steuert die Erträge und Verbräuche vollautomatisch und intelligent entsprechend der jeweiligen Gegebenheiten.“ Dabei wirkt der Stromspeicher „mit Intelligent“ quasi wie ein Tresor – denn es sorgt dafür, dass bei der Energieverteilung im Haus jede Kilowattstunde ideal verwendet wird. Und das, was gespeichert wird, kann mit geringsten Verlusten zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden. Das entlastet langfristig nicht nur den Geldbeutel von Familie Fischer, sondern auch das öffentliche Stromnetz.

Übrigens: Mehr Infos zu Herrn Fischer gibt es auch im Film „Bauen mit der Energiewende“. Außerdem ist heute dazu eine Geschichte in der aktuellen WirtschaftsWoche (ab S. 64) erschienen. Diese kann hier als E-Magazin bezogen werden. (Bilder: Jürgen Hüpohl / E3/DC)

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Esslingen, Hannover, Hamburg: Umweltfreundliche Busse auf dem Vormarsch http://www.cleanthinking.de/umweltfreundliche-elektrobusse-brennstoffzellenbusse-in-hamburg-esslingen-hannover/ http://www.cleanthinking.de/umweltfreundliche-elektrobusse-brennstoffzellenbusse-in-hamburg-esslingen-hannover/#respond Tue, 23 Dec 2014 08:00:11 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41005 Esslingen, Hannover, Hamburg: Die Meldungen, in denen es um Städte geht, die ihren öffentlichen Busverkehr sukzessive auf Elektro oder Brenstoffzellen umstellen, reißen nicht ab. Der Hersteller, der sich dabei als Pionier präsentiert, ist die Firma Solaris aus Polen, die seit Jahren in Kommunen auch in Deutschland diesbezüglich aktiv ist. Esslingen, Hannover und Hamburg zeigen: mit Erfolg! 23.12.2014. Im Dezember präsentierte die Stadt Hamburg ihre neuartigen Solaris-Bussevom Typ Solaris Urbino 18,75 electric, die von einer Brennstoffzelle angetrieben werden. Die Batterien besitzen […]

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Esslingen, Hannover, Hamburg: Die Meldungen, in denen es um Städte geht, die ihren öffentlichen Busverkehr sukzessive auf Elektro oder Brenstoffzellen umstellen, reißen nicht ab. Der Hersteller, der sich dabei als Pionier präsentiert, ist die Firma Solaris aus Polen, die seit Jahren in Kommunen auch in Deutschland diesbezüglich aktiv ist. Esslingen, Hannover und Hamburg zeigen: mit Erfolg!

Busse mit Elektroantrieb oder Brennstoffzelle kommen in die Städte23.12.2014. Im Dezember präsentierte die Stadt Hamburg ihre neuartigen Solaris-Bussevom Typ Solaris Urbino 18,75 electric, die von einer Brennstoffzelle angetrieben werden. Die Batterien besitzen eine Kapazität von 120 Kilowattstunden. Sie bilden die hauptsächliche Energiequelle. Die Brennstoffzelle hat 101 kWh und stammt von Ballard.

Dabei setzt Solaris auf ein intelligentes System: Die Häufigkeit, mit der die Batterien während der Fahrt geladen werden, ist vorprogrammiert. Die Brennstoffzelle schaltet sich nur dann ein, wenn 100 Prozent ihrer Leistung genutzt werden kann. Das verlängert ihre Lebensdauer wesentlich. Die Busse absolvieren einen durchgehenden Tageseinsatz von 300 km ohne Nachladen oder Betankung und werden lediglich im Depot mit Wasserstoff betankt.

Das erste von beiden Fahrzeugen feierte seine Premiere am 18. Dezember 2014 während des Starts der Innovationslinie 109 am Hamburger Elektrobus-Terminal. „Basis für die Entwicklung unseres Fahrzeugs war die Erfahrung, die Solaris seit 2001 mit elektrischen Antrieben in Oberleitungs-, Hybrid- und Batteriebussen gesammelt hat. Wir freuen uns, als mittelständisches Familienunternehmen die Hochbahn und die Freie und Hansestadt Hamburg in ihren Klimazielen zu unterstützen. Mit seiner Länge von 18,75 Metern bietet der Solaris Urbino electric eine Perspektive für den Einsatz emissionsfreier Busse auch auf stark nachgefragten Buslinien“, sagte Dr.-Ing. Dariusz Michalak, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Solaris Bus & Coach.

Unterdessen hat die Stadt Hannover einen Vertrag mit der Solaris Bus & Coach abgeschlossen: Die üstra Hannoversche Verkersbetrebe bestellten drei Batteriebusse Urbino 12 electric. Die Fahrzeuge werden mit einem innovativen, auf dem Dach der Busse installierten Pantograph-Ladesystem ausgestattet werden. Es ist die erste Bestellung für Solaris-Elektrobusse auf Basis des neuen Urbino, der seine Premiere auf der IAA Nutzfahrzeuge 2014 – zufällig ebenfalls in Hannover – feierte.

Die modernen Elektrobusse werden Ende des Jahres 2015 nach Hannover geliefert werden. Eine technologische Innovation in den neuen Solaris Urbino 12 electric ist die Nutzung der elektrischen Achse ZF AVE 130 mit zwei radnabennahen elektrischen Motoren. Dank dieser Neuerung ist der Urbino electric noch leichter und kann eine größere Anzahl Passagiere befördern. Zusätzliche Gewicht-Ersparnisse resultieren aus der Konstruktion des neuen Urbino, welcher einige Hundert Kilo leichter als sein Vorgänger ist.Die Fahrzeuge werden mit Lithium-Titanat-Batterien mit einer Kapazität von 120 kWh ausgestattet.

Und auch Esslingen zeigt sich modern: Die Konsortialpartner Solaris Bus & Coach S.A. und Vossloh Kiepe GmbH haben mit dem Städtischen Verkehrsbetrieb Esslingen (SVE) einen Auftrag über die Lieferung von vier innovativen Trollino 18,75 im Metrostyle-Design unterzeichnet. Die modernen O-Busse werden dank Traktionsbatterien längere Strecken rein elektrisch fahren. Die Lieferung der ersten beiden umweltfreundlichen Fahrzeuge ist für Ende 2015 geplant. Darauf folgen im Jahr 2016 die restlichen Elektrobusse.

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