Archiv der Kategorie ‘Saubere Produkte‘
BMW und Daimler bzw. Mercedes arbeiten an der Mobilität der Zukunft, die in jedem Fall elektrisch sein dürfte. So tauchten über das Wochenende Gerüchte in den Medien auf, wonach der bayerische Automobilhersteller BMW an seinem Leipziger Standort schon ab 2013 Elektroautos bauen will – immerhin zwei Jahre früher als bisher geplant. Aus dem Pilotprojekt “Project i” solle eine ganze Modellserie entstehen, hieß es. U.a. dürfte dazu das elektrogetriebene Stadtauto “Megacity Vehicles” gehören.
Unternehmensangaben zufolge hat der Standort Leipzig den Zuschlag erhalten, weil dort die flexibelste Fabrik des Konzerns stehe, die in der Lage sei, schnell zusätzliche Kapazitäten aufzubauen. Klar ist: Rund um das schöne Firmengelände von BMW in Leipzig ist noch viel Platz, um rasch erschlossen zu werden. Auch aus diesem Grunde setzt BMW so stark auf den Standort in Sachsen.
Für die neue Elektroauto-Flotte will BMW erstmalig Carbon-Teile in Großserie verwenden. Hierzu wurde 2009 extra ein Joint Venture gegründet, dessen Produktion u.a. im bayerischen Landshut angesiedelt ist.
Mercedes F800 Style: Forschungsfahrzeug mit grünen Ideen
Eine ebenfalls interessante News gibt es aus dem Hause Daimler bzw. Mercedes zu vermelden. Mit dem F800 Style, einem Forschungsfahrzeug, will Daimler unter Beweis stellen, dass grüne Technologien und bedingt schafstofffreie Elektromobilität auch in Luxusfahrzeugen möglich sind. Den ganzen Beitrag lesen »
Lange Jahre waren alltagstaugliche Elektrofahrzeuge nur ein Randdthema, doch ihre zunehmende Popularität steht außer Zweifel: Auf der SolarMobility 2010 zeigen etablierte Hersteller vom 16. bis 20. Februar ihre neuesten Entwicklungen. Interessierte können sich auf dem Messegleände in Halle 7.2 von den technischen Fortschritten im Fahrzeugbau überzeugen.
„Die SolarMobility 2010 ist wohl die größte Mobilitätsschau für innovative und praxistaugliche Elektromobile in Deutschland“, sagt Thomic Ruschmeyer, 1. Vorsitzender des Bundesverbandes Solare Mobilität e.V., welcher die SolarMobility veranstaltet. „Wir zeigen hier eine umfassende Palette von Autos, Pedelecs, Rollern und Transportern – allesamt mit Elektroantrieb –, die bereits heute käuflich sind.“
Parallel zur Mobilitätsausstellung veranstaltet der Bundesverband Solare Mobilität am 17. und 18. Februar eine SolarMobility-Konferenz. Diese wendet sich an Experten und Fachleute aus dem Bereich alternative Elektromobilität. Im Fokus liegen das Thema Effizienz sowie die essentielle Bedeutung von erneuerbaren Energien für die Zukunft der Elektromobilität. Das aktuelle Programm finden Sie hier. Den ganzen Beitrag lesen »
Das Berliner Startup aus den Bereichen Energie bzw. Cleantech, die DBM Energy, hat den Preis “Innovation der Vernunft 2010″ gewonnen. Ausgelobt hatte diese Auszeichnung die Zeitschrift “Guter Rat“, die jedes Jahr das “Auto der Vernunft” per Leserwahl bestimmt. Weitere Preisträger waren in diesem Jahr u.a. der VW Polo in der Kategorie “Kompakt” sowie der Toyota Prius im Bereich “Limousine”. Bester Van war der Renault Grand Scenic.
Besonders interessiert uns von www.cleanthinking.de aber das Berliner Startup DBM Energy und deren Technologie. Das Unternehmen hat mit seinem Kolibri AlphaPolymer einen Akku mit erstaunlichem Wirkungsgrad entwickelt. Bereits heute wird der Kolibri etwa in Gabelstaplern und anderen Nutzfahrzeugen eingesetzt.
Verspricht höchste Sicherheit: Kolibri AlphaPolymer Akku von DBM Energy
DBM Energy rühmt sich damit, als erstes Unternehmen einen Lithium Energiespeicher auf den Markt gebracht zu haben, der keine Sicherheitsrisiken für die Nutzer birgt. Denn: Die Kolibri Akku Zellen wurden vor kurzem auf Explosions- und Feuergefährlichkeit gestetet – u.a. auch bei extermer mechanischer Beschädigung der Zellen. Dabei wurde der Kolibri auch mit scharfer Munition beschossen. Den ganzen Beitrag lesen »
Cleantech Inside – dieses Label ist für kaum eine andere Technologie aus Deutschland so treffend wie für die der EnOcean GmbH. Das Unternehmen aus Oberhaching bei München – einst als Spin-Off aus der Forschungsabteilung der Siemens AG hervorgegangen – hat eine unspektakulär klingende aber höchst effiziente “batterielose Funktechnologie” entwickelt, die beispielsweise im Gebäudesektor etwa bei Lichtschaltern Anwendung findet.
EnOcean vertreibt und produziert wartungsfreie Funksensorlösungen für den Einsatz in Gebäuden und Industrieanlagen. Das Geniale: Die Funksensoren liefern nicht nur Informationen an eine zentrale Stelle im Gebäude, sondern holen sich den Strom dafür quasi aus der Luft. So können etwa Lichtschalter ohne Verkabelung in den Wänden ihre Aufgabe erfüllen – bei der Betätigung des Schalters entsteht Energie, die dank EnOcean-Technologie dazu genutzt wird, das Funksignal zu übertrage. Die Folge: In modernen Gebäuden können kilometerlange Kabelbahnen eingespart werden.
Viele weitere Anwendungsgebiete für Funksensoren
Doch natürlich machen die Funksensoren von EnOcean noch an vielen anderen Stellen im Gebäude Sinn und greifen etwa in die Hausautomation ein – Ein Funksensor, der am Fenster befestigt ist, kann beispielsweise melden, wenn dieses gekippt oder geöffnet wird. Gleichzeitig erhält die Heizung im Raum ein Signal und wird für die Lüftungszeit ausschaltet.
Unbemerkt vom Menschen können auch Büroräume etwa “merken”, wenn keine Person im Raum ist und in der Zwischenzeit das Licht dimmen beziehungsweise ganz ausschalten. Die Anwendungsszenarien sind unvorstellbar groß.
Grundlegend ist der Gedanke, dass dort, wo Sensoren Messwerte erfassen, sich der Energiezustand verändert. Und genau diese Veränderung des Energiezustandes – sei es durch Temperaturänderungen, oder etwa die Veränderung der Beleuchtungsstärke – setzt Energie frei, die dafür genutzt wird, Funksignale über eine Entfernung von bis zu 30 Meter im Gebäude und bis zu 300 Metern im Freien übertragen. Den ganzen Beitrag lesen »
Katalysatoren in Benzin- und Dieselfahrzeugen leisten einen wichtigen Beitrag zur Schonung der Umwelt. Ihre Herstellung ist allerdings aufwendig und teuer. Grund: Ihr Kernstück besteht aus einem wabenähnlichen Keramikkörper (Monolith), der mit einer porösen Beschichtung (Washcoat) überzogen ist, die wiederum je nach Einsatzgebiet mit einer Kombination aus Platin, Rhodium und Palladium beschichtet ist. Im industriellen Herstellungsprozess werden die Monolithen in eine homogene Spezialmischung aus einer edelmetallhaltigen keramischen Suspension getaucht.
Die Dresdner Namos GmbH hat ein Verfahren entwickelt, durch das in naher Zukunft bis zur Hälfte der bisher zur Katalysator-Herstellung notwendigen Edelmetalle eingespart werden kann. Die so genannte „Biotemplating“-Technologie basiert auf komplexen Biomolekülen, die über natürliche Mechanismen zur Selbstorganisation verfügen.
Dadurch verteilen sie sich gleichmäßig auf der Oberfläche der keramischen Trägermaterialien und erleichtern die Anlagerung und Positionierung der Edelmetalle. Sind diese an der richtigen Position, werden die Biomoleküle wieder entfernt – und zwar ohne Freisetzung von Schadstoffen. Was übrig bleibt, ist eine gleichmäßige, mit Edelmetallen durchsetzte Oberfläche, die eine wirksame Abgasreinigung in Gang setzt. Den ganzen Beitrag lesen »
Wie die unabhängige Nachrichtenagentur pressetext berichtet, ist es japanischen Wissenschaftlern jetzt gelungen, einen hauchdünnen Akku auf Basis von Lithium-Polymer zu entwickelt, der durch ein Druckverfahren hergestellt werden kann. Druckverfahren werden in der Produktion dank Nanotechnologie immer häufiger eingesetzt: Auch das Solar-Unternehmen Nanosolar setzt auf eine Art Tinte, die bei der Produktion von Solarzellen aufgespritzt wird.
Der gedruckte Akku wurde am Advanced Materials Innovation Center (AMIC) entwickelt und könnte durch die Druck-Technologie besonders günstig und im industriellen Maßstab hergestellt werden. Einsatzgebiete wären dank der dünnen und biegbaren Beschaffenheit etwa der Einsatz in Solar-Panelen.
Während Lithium-Ionen-Akkus auf einem flüssigem Elektrolyten basieren, setzt die Lithium-Polymer-Technologie aufeinen festen Elektrolyten. Den Entwicklern ist es gelungen, den Akku in einem papier-ähnlichen Design herzustellen. Künftig könnten die Lithium-Polymer-Akkus zur Erzeugung und zum Speichern von Energie eingesetzt werden. Den ganzen Beitrag lesen »