Premiere der Energy Awards

Jeremy Rifkin zum "Energizer des Jahres" gekürt / 4 weitere Preise vergeben

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Im Vergleich zu den schon über mehrere Jahre etablierten Greentec Awards geht es bei der 1. Gala der Energy Awards gediegener zu. Doch beide Wettbewerbe und Galaabende haben ihre Berechtigung und bringen Ideen hervor, die die Energiewende in Deutschland und Europa voranbringen. Es ist Aufmerksamkeit ganz unterschiedlicher Art, die die Preise generieren – der Promi- und Startup-Faktor der Greentec Awards ist die eine Seite, der Vorstands-Faktor der Energy Awards die andere. Herauskommt Aufmerksamkeit in der bunten Welt der Promis von promiflash.de bis Bunte und Gala einerseits und Berichterstattung in WirtschaftsWoche, Handelsblatt und Energieblogs andererseits. Diese Aufmerksamkeit geben beide Wettbewerbe erfolgreich an ihre Gewinner weiter: Wer bei den Energy Awards erfolgreich war, lesen Sie im folgenden Beitrag.

Gala der Energy Awards 2013

Gala der Energy Awards 2013

Berlin. Jeremy Rifkin ist ein Vordenker unserer Zeit – mit welchem Enthusiasmus der Wissenschaftler, Buchautor und Regierungsberater immer wieder vom „Internet of Things“ und dem „Gebäude als Kraftwerk“ berichtet, ist beeindruckend. Rifkin hat erkannt, wie sich die Energiewelt verändern muss, damit wir alle auch in 100 Jahren uns noch Energie leisten können. Die fossilen Rohstoffe Kohle, Gas und Öl sind endlich, ihre Förderung wird zunehmend teurer und aufwändiger – oder sie werden dringend für andere Produkte wie die Plastikerzeugung gebraucht. Und weniger für das schnelle Herausblasen durch den Auspuff eines Benziners. Zukünftige Energie-Strukturen – oder wie Rifkin es als Smart Grid und „Internet der Energie oder der Dinge“ bezeichnet – sind dezentral.

Rifkin wird von den Machern der Energy Awards  als „Energizer des Jahres“ geehrt – die Verleihung des Preises geht seinem Vortrag voraus. Rifkin ist einer, der auch Deutschland immer wieder Mut macht, dass das, was wir Energiewende nennen, im Grunde nur aus Deutschland heraus begonnen werden kann. „Wenn Deutschland es nicht schafft, schafft es niemand“, hört man Rifkin immer wieder sagen. Somit ist die Preisverleihung auch ein symbolischer Akt dafür, uns Deutschen auch in Zukunft Mut für die Umsetzung des Energiewandels zuzusprechen und keine Kehrtwende zu vollziehen.

Gewerbliche Anlage des Jahres

Den Preis für die „Gewerbliche Anlage des Jahres“ gewannen bei den Energy Awards die Stadtwerke Karlsruhe. Der folgende Film zeigt, was den Gewinner ausmacht:

Energie-Startup des Jahres

„Power to Gas“ ist ein Begriff, der inzwischen zum Allgemeingut der Energiebranche geworden ist – doch etabliert haben ihn die Gründer von etogas. Dafür und für das Vorantreiben der Technologie erhielt das Cleantech-Startup den Titel Energie-Startup des Jahres:

Fortbewegungsmittel des Jahres

Als Fortbewegungsmittel des Jahres überzeugte Flinc die Jury der Energie-Experten:

Energiehaus des Jahres

Zum Energiehaus des Jahres wurde das M1 Haus gekürt:

Insgesamt waren die Energy Awards 2013 eine gelungene Veranstaltung mit viel Raum zum Netzwerken. Wir von CleanThinking.de freuen uns, auch im kommenden Jahr dabei zu sein.

Weitere Hintergründe zum Thema:

Energy Awards Webseite -> http://www.energyawards.de

Handelsblatt über die Gala -> http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/energy-awards-dieser-award-sollte-an-deutschland-gehen/9081104.html

Energynet über die Preisverleihung -> http://www.energynet.de/2013/11/15/und-der-energie-oskar-geht/

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