Cleantech-Startup Nest bringt smartes Thermostat

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NEST ThermostatCleantech News / USA. Was dem Cleantech-Sektor als Meta-Branche derzeit fehlt, ist ein Player wie Apple, der ein neues Lifestyle-Gefühl mit sauberen Technologien verknüpft. Ein solches Cleantech-Startup könnte jetzt aufgetaucht sein – jedenfalls steckt jemand hinter „Nest“, der die besten Apple-Einblicke hatte: Tony Fadell, der Vater von iPod und iTunes, hat ein smartes Thermostat in außergewöhnlichem Design präsentiert. Ein Thermostat, das ständig vom Nutzer lernt und ihm dabei hilft, Geld und Energie zu sparen.

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Dabei steht bei „Nest“ weniger die Funktionalität im Vordergrund – sondern vielmehr die komfortable Bedienung, das außergewöhnliche Design und die Lernfähigkeit des kleinen Helferleins. Allerdings ist das Hilfsmittel Nest nicht preisgünstig: Für 250 US-Dollar soll Nest in den USA auf den Markt kommen. Nest verzichtet auf die sonst gängige Vielzahl an Rädchen und Tasten und setzt allein auf ein Rad und sowie einen simplen Touchscreen. So soll der User intuitiv durch die verschiedenen Menüs navigieren können.

Rechenpower eines Smartphones

Unter der Haube werkt die Rechenpower eines Smartphones, schildert Fadell im Interview mit TechCrunch, ohne genauere Angaben zu machen. Das Display erstrahlt mit einer Auflösung von 320×240 Pixeln in einer Farbtiefe von 24 Bit auf 1.75 Zoll. Nest kann nicht nur die Temperatur messen, sondern erfasst auch Luftfeuchtigkeit und weiß dank zweier Sensoren, ob sich jemand in der Nähe aufhält. Nach einer Woche des manuellen Einstellens, kann sich der Design-Thermostat selbst justieren. Dabei lernt er von jeder weiteren Eingabe und passt sich so an Vorlieben und Tagesablauf seines Nutzers an. Merkt Nest, dass niemand da ist, reduziert es automatisch die Temperatur.

Energiespartechnisch sinnvolle Adjustierungen von Userseite signalisiert das Gerät mit der Darstellung eines grünen Blattes. Auf diese Weise soll es zu weiterer Ersparnis von Energie und Geld beitragen, da etwa ein Raumtemperatur-Unterschied von einem Grad in der Regel nicht wahrgenommen wird, aber die Heizkosten um bis zu fünf Prozent senken kann.

Fernzugriff via Smartphone

Fadells Erfindung kann sich via WLAN und Zigbee vernetzen. Letzteres erlaubt es Nest theoretisch, andere kompatible Geräte zu steuern bzw. von diesen gesteuert zu werden. Das Drahtlosnetzwerk-Modul hingegen ermöglicht es, über das Internet auf den Thermostat zuzugreifen und ihn über eine Smartphone-App für iOS und Android zu konfigurieren.

Der Faktor Umweltschutz spielt auch bei der Produktion des Geräts eine Rolle. So sollen alle Bestandteile frei von Arsen, Quecksilber und PVC sein. Die Verpackung ist vollständig recyclebar. Nest kommt mit den notwendigen Befestigungsmaterialien samt eigens gestaltetem Schraubenzieher und soll mit den meisten Anschlüssen kompatibel sein.

Ob und wann das Hightech-Thermostat in Europa zu kaufen sein wird, ist noch nicht bekannt.

(Mit Material von pressetext.com)

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