Cleantech: Ziehl-Abegg wächst dank energieeffizienter und ressourcenschonender Produkte

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Ziehl-Abegg AGCleantech News / Künzelsau. Die Nachfrage nach energiesparenden Ventilatoren hat die Halbjahresbilanz der Ziehl-Abegg Gruppe aus dem baden-württembergischen Künzelsau beflügelt. Bis zur Jahresmitte hat der Künzelsauer Ventilatoren- und Motorenhersteller seine Umsatzerlöse auf 175 Mio. Euro gesteigert und damit ein Wachstum von 21 Proznet erreicht. Für das laufende Jahr visiert das Cleantech-Unternehmen einen Rekordumsatz von 340 Mio. Euro nach zuletzt 311 Mio. Euro an.

Ziehl-Abegg ist in vielen Cleantech-Bereichen aktiv. Die Ingenieure entwickeln und produzieren herausragend energieeffiziente Produkte. Ganz neu auf den Markt will das Unternehmen einen Radnabenmotor für Hybrid-Busse bringen, wie der Branchendienst electrive.net heute berichtet. Dieser Radantrieb soll beim Einsatz in Hybridbussen 50 Prozent weniger Energie verbrauchen. Den Angaben zufolge ist mit Scania bereits ein Hersteller an dem neuen Antrieb interessiert.

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Neben energieeffizienteren Produkten setzt Ziehl-Abegg auch auf leichtere und moderne Werkstoffe: So etwa auf ein Lüferrad aus einem selbst entwickelten, faserverstärkten Kunststoff, das um die Hälfte leichter ist als der Vorgänger aus Stahl. Nach Angaben von Vorstandschef Peter Fenkl sparen die neuen Ventilatoren des Unternehmens 50 Prozent Energie ein und sind vor allem für die asiatischen und amerikanischen Märkte von Interese. Um dauerhaft Trendsetter in Sachen Energieeffizienz zu sein, betragen die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung bei Ziehl-Abegg im laufenden Jahr rund 8 Prozent vom Umsatz.

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