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Solarunternehmen Conergy macht wieder positive Schlagzeilen

24/09/2009 14:04 0 Kommentare

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Conergy LogoDas Solar-Sorgenkind Conergy macht wieder positive Schlagzeilen: Erst kürzlich überzeugte eine neu auf den Markt gebrachte Wechselrichter-Generation u.a. die Experten der Zeitschrift Photon, gestern dann tauchten Gerüchte darüber auf, Conergy strebe im schwelenden Konflikt mit dem Zulieferer NEMC eine schnelle, außergerichtliche Einigung an. Gerüchte, die es schon seit Wochen gibt – wenn sie vom Handelsblatt vorgetragen werden, aber immens an Bedeutung und Gewicht gewinnen. Der Aktienkurs von Conergy (derzeit ca. 94 Cent) steigt seit einigen Tagen deutlich und wird zuneehmend fundamental gestützt – so hat es den Anschein.

Heute dann eine weitere, ganz positive Meldung: Conergy hat eine neue  Solarstromanlage in Gadebusch auf dem Dach eines Gymnasiums in Betrieb genommen. Dabei installierte Conergy in nur drei Wochen 690 Solarmodule. Herausragend dabei sind zwei Dinge: Einerseits wurde die Anlage – wie bereits eine Zweite auf dem Dach eines anderen Gymnasiums – von Gerwin Klotz von der ReSo Power GmbH & Co. KG gesponsert.

Andererseits zeigt die Installation dieser Anlagen, dass auch öffentliche Gebäude für Photovoltaik immer interessanter werden. Und: Conergy hat dabei nicht nur im Norden Deutschlands das Vertrauen der Investoren auf seiner Seite – trotz des Absturzes des Aktienkurses zu einer Art Pennystock und ständiger Pleitegerüchte.

“Photovoltaik ist auch hier in Norddeutschland ein sicheres und lukratives Investment”, bestätigt Norbert Apfel, Geschäftsführer der Conergy Deutschland GmbH. “Der Standort in Gadebusch eignet sich beispielsweise hervorragend für den Einsatz von Solartechnologie, da die Module die Sonneneinstrahlung auf dem Süddach der Schule optimal ausnutzen können. Damit setzt die Gemeinde Gadebusch ein wichtiges Zeichen für eine zukunftsweisende Energieversorgung.”

Letztlich zahlt sich die Solardachanlage auch ökonomisch aus: Insgesamt wird die Anlage in Nordwestmecklenburg jährlich rund 50.000 Kilowattstunden sauberen Sonnenstrom produzieren. Pro Kilowattstunde erhält die Schule 41,23 Cent. Das ist genug, um rund 13 Haushalte in Gadebusch und Umgebung ganzjährlich mit Strom zu versorgen. Insgesamt werden dabei mehr als 750 Tonnen CO2 während der Laufzeit der Anlage eingespart werden.

Die Cleanthinking.de-Redaktion findet: Dieses Beispiel der Gymnasien sollte Schule machen – im wahrsten und doppelten Sinne des Wortes.

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