Conergy startet Pilotprojekt zur solaren Energielösung der Zukunft
Conergy startet Anfang März 2010 das erste, bundesweite Pilotprojekt zum Thema Eigenverbrauch. Ziel: Besitzer einer Solaranlage sollen selbst produzierten Strom nicht nur in das Stromnetz einspeisen sondern im eigenen Haushalt verwenden. Durch “EIGENVERBRAUCH JETZT!” soll die Abhängigkeit vom Strom der Energieversorger verringert werden, die nach wie vor Kohle und Atomenergie zur Energieproduktion verwenden.
Bis zur Jahresmitte will Conergy die Eigenverbrauch-Pilotphase abschließen. Ab Juli 2010 soll dann die neue Conergy-Lösung offiziell in Deutschland erhältlich sein.
Zum guten Gefühl komme dabei noch ein “wirtschaftlich unterlegter Anreiz”, so Bundesumweltminister Röttgen. Eigenverbrauch sei ein “Mitmachangebot für Bürger”, das in der geplanten EEG-Novelle besonders gefördert werde.
Dr. Tim Meyer, Technologiechef bei Conergy: “Eigenverbrauch ist die Energielösung der Zukunft. Er macht den Nutzen von Photovoltaikanlagen direkt für den Kunden erlebbar und entlastet unsere Stromnetze.”
Ab Anfang März will Conergy die ersten der 100 ausgewählten Testhaushalte mit seiner neu entwickelten Eigenverbrauchslösung ausstatten. Zum Paket gehört unter Anderem ein Zähler, der die selbst verbrauchte Energie misst und den erwirtschafteten Ertrag berechenbar macht. Das Herzstück des Systems bildet die so genannte Conergy Vision Box. Diese stelle nach Angaben des Herstellers die Erträge aus der Dachsolaranlage dem derzeitigen Verbrauch intelligent gegenüber und ermögliche ein effizientes und transparentes Energiemanagement.
Kunden ganz genau, wann ihre Solarerträge am Größten sind und Stromfresser wie Wasch- und Spülmaschine oder elektrischen Ofen nutzen sollte. Die neue Eigenverbrauchslösung ermögliche dem Kunden den Anteil selbst verbrauchten Solarstroms zu maximieren, was sich spätestens am Monatsende auf der Stromgutschrift des Energieversorgers bemerkbar machen soll.

21:52
Klingt super interessant, könnte ein wichtiger Baustein für die Zukunft sein. Mal sehen, ob wir noch mehr davon lesen werden.