Continental unterstützt Serieneinführung von Car-to-X-Kommunikation

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Cleantech, Mobilität News / Frankfurt am Main. Ab heute ist die komplette Versuchsflotte eines der weltweit größten Feldtests zum Thema Car-to-X-Kommunikation auf deutschen Straßen unterwegs. Im Rahmen des Forschungsprojekts simTD (Sichere Intelligente Mobilität – Testfeld Deutschland) arbeiten 17 Partner (u.a. BMW, Volkswagen und Deutsche Telekom) daran, den Straßenverkehr mittels Vernetzung und Informationsaustausch sicherer, effizienter und entspannter zu machen. Dafür werden Kommunikationstechnologien eingesetzt, die den erfassbaren Bereich eines Fahrzeugs um ein Vielfaches vergrößern, so dass Gefahren erkannt und Fahrer rechtzeitig gewarnt werden können.

Homepage des Projekts simTD zur Einführung der Car-to-X-Kommunikation

Im Rahmen von simTD entwickelte der internationale Automobilzulieferer Continental die Kommunikationseinheit CCU (Communication Control Unit), die das Austauschen von Informationen über verschiedene Kanäle wie zum Beispiel UMTS oder Automotive WLAN ermöglicht. Via GPS werden zudem Daten zur Positionierung und Zeitsynchronisation gewonnen. Die Kommunikationseinheit bildet gemeinsam mit einer Anwendungseinheit, die innerhalb des simTD-Projekts vom Projektpartner Bosch entwickelt wurde, die ITS (Intelligent Transportation Systems) Vehicle Station, die in allen simTD-Versuchsfahrzeugen eingesetzt wird. Bei der Entwicklung bestand die Herausforderung vor allem darin, die Kommunikationsprozesse über die Grenzen des Autos hinweg so zu vereinheitlichen, dass eine gemeinsame Basis geschaffen wurde, auf der fahrzeugübergreifende Informationen ausgetauscht werden können.

simTD-Projektpartner sind:

  • Adam Opel AG,
  • AUDI AG,
  • BMW AG,
  • BMW Forschung und Technik GmbH,
  • Daimler AG (simTD-Projektleitung),
  • Ford Forschungszentrum Aachen GmbH,
  • Volkswagen AG,
  • Robert Bosch GmbH,
  • Continental,
  • Deutsche Telekom AG,
  • Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.,
  • Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI),
  • Technische Universität Berlin,
  • Technische Universität München,
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes,
  • Universität Würzburg,
  • Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement und
  • Stadt Frankfurt am Main.

Gefördert und unterstützt wird das Projekt durch die Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Bildung und Forschung (BMBF), Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sowie durch das Land Hessen, den Verband der Automobilindustrie e.V. und das Car 2 Car Communication Consortium.

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