Das E-Bike von Smart wird in Berlin produziert und kostet 2.900 Euro

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Das smart ebike in Action: Dr. Annette Winkler, Leiterin smart mit ebike und smart fortwo electric drive

Das smart ebike in Action: Dr. Annette Winkler, Leiterin smart mit ebike und smart fortwo electric drive

E-Bike News / Berlin, Stuttgart. Kurz vor der Fachmesse Eurobike in Friedrichshafen hat Daimler bekannt gegeben, dass sein E-Bike-Konzept, das auf dem E-Bike des ostdeutschen Herstellers Grace beruht, in Serie produziert wird. Bereits 2012 soll das smart ebike auf den Markt kommen. Wie die Berliner Morgenpost berichtet, wird das E-Bike von smart in Berlin bei der E-Bike-Manufaktur Grace produziert (CleanThinking.de berichtete) – und damit nicht in deren eigentlicher Produktionsstätte im brandenburgischen Biesenthal. Nach offiziellen Angaben wird das E-Bike von smart „weniger als 2.900 Euro“ kosten – der Branchendienst emissionslos.com rechnet dagegen mit einem Preis von exakt 2.900 Euro. Zudem werden mehr und mehr technische Details zum smart ebike bekannt.

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Das smart ebike lebt im Design insbesondere von seiner klaren Formensprache und dem eigenständigen Erscheinungsbild. Es integriert die Komponenten des Elektroantriebs formschön. Dazu wurden wesentliche Bauteile wie zum Beispiel Rahmen, Batteriegehäuse, Lenker, Leuchten oder Schutzbleche smart-spezifisch gestaltet und entwickelt. Es verfügt über 26-Zoll-Räder, LED-Scheinwerfer und LED-Rücklicht.

Elektromotor mit 250 Watt

Beim Elektromotor mit 250 Watt handelt es sich um einen bürstenlosen Hinterradnabenmotor von BionX, der sich zuschaltet, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Daher ist das smart ebike konkreter definiert ein typisches Pedelec. Die Muskelkraft wird über einen geräuscharmen Riemenantrieb zum Hinterrad übertragen, eine integrierte Dreigang-Nabenschaltung sorgt für komfortable Gangwechsel. Eine Besonderheit ist, dass sich je nach Bedarf vier Leistungsstufen des Elektromotors bequem per Knopfdruck am Lenker unterscheiden lassen: Abhängig von der gewählten Leistungsstufe und dem Fahrverhalten kann die Reichweite mit einer Batterieladung über 100 Kilometer betragen.

Lesen Sie hier mehr zum smart ebike.

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4 Kommentare

  • Gerd Kolbusch

    Ich gehöre der 60+ Generation an und bin auch aus gesundheitlichen Gründen stark an einem solchen Elektro-Fahrrad ineressiert.
    Aber ich werde mit dem Kauf noch bis zur Weltpremiere 2012 warten, der noch zu erwartenden Innovationen wegen. Bis dahin genügt mir mein Hometrainer, und der Kaufpreis ist auch angespart.

  • K.Buschmann

    Die Pedelecs in meinem Bekanntenkreis ersetzen eher das normale Fahrrad als das Auto – sprich: sie werden nur genutzt, wenn das Wetter (sehr) schön, der Weg kurz und kein Gepäck oder Mitfahrer zu befördern ist. In den Fällen kam früher einfach „das Fahrrad“ zum Einsatz, dann „das Tourenrad“ (dank vieler Gänge weniger Strampelei), seit den 90ern „das Mountainbike“ (dank noch mehr Gänge noch weniger Strampelei) und jetzt eben – letzter Schrei – das Pedelec (noch bequemer). Die Story vom Pedelec Dauerpendler der dafür den klimatisierten SUV stehen lässt, massenhaft Geld spart und die Umwelt rettet mag sich im Prospekt ganz gut machen – aber in der Realität glaub‘ ich nicht so recht dran.

  • Jeder, der damit viele Fahrten mit dem Auto ersetzen kann (etwa in der Großstadt auf dem Weg zur Arbeit) und damit im Betrieb sehr viel Geld sparen kann. Und: Jeder, der Lifestyle-orientiert ist und ein Umwelt-Vorreiter sein will.

    Letztlich ist der Preis gar nicht so hoch im Vergleich zu den „normalen“ Preise bei Grace oder im Vergleich etwa zu einem Raleigh Leeds Sport Herren E-Bike, das beispielsweise auch 2.500 Euro kostet (siehe hier: http://www.e-ways.de)

  • Sicherlich ein tolles Konzept mit hochwertigen Komponenten.
    Aber wer um Himmels Willen soll ein e-Bike für 3000.- kaufen ?

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