DBM Energy liefert Kolibri Akkus für Forschungszentrum

Umgebaute Audi A2 sollen bei Next Energy mindestens 15.000 Kilometer zurücklegen

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DBM Energy Audi A2Es gibt Neuigkeiten von DBM Energy und der Kolibri AlphaPolymer-Technologie: Das Berliner CleanTech-Unternehmen hat jetzt drei von L.E. Mobile umgebaute Audi A2 als Testfahrzeuge nach Oldenburg geliefert. Im Rahmen des Projekts „GridSurfer“ soll die Akku-Technologie vom EWE-Forschungszentrum für Energietechnologie NEXT ENERGY untersucht werden.

Als Reichweite wird „mehr als 200 Kilometer“ versprochen. Ein Wert, der natürlich extrem weit von den 600 km des lekker Mobils zur Rekordfahrt von München nach Berlin entfernt ist.

„Die große Reichweite ist ideal für unser Forschungsprojekt, schließlich wollen wir Erkenntnisse über die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen außerhalb der Städte gewinnen“, begründet Dr. Bettina Lenz, Bereichsleiterin Energiespeicher bei NEXT ENERGY, die Wahl des Lieferanten.

Zwar hätten Alternativen in Form von Serienfahrzeugen zur Verfügung gestanden, die aber – je nach Fabrikat – spätestens nach 70 bis 150 Kilometern nachgeladen werden müssen.

Dass die Fahrzeuge tatsächlich für den Alltag und nicht für Rekordfahrten konstruiert wurden, verdeutlichen bereits die Fakten: 40 Kilowattstunden Batteriespeicher, Viersitzer, geräumiger Kofferraum, dazu Sitzheizungen, Fensterheber und Klimaanlage – alles elektrisch betrieben, versteht sich. Aufschluss über die Effizienz des aktuellen Fahrstils gibt zudem die Economy-Anzeige, die sich direkt neben der Geschwindigkeitsanzeige ablesen lässt.

Welche Erkenntnisse die Tests auf den Straßen zwischen Weser und Ems liefern werden, kann auch Christian Finger, Projektleiter für das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte GridSurfer-Projekt bei NEXT ENERGY, zurzeit noch nicht abschätzen.

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