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Deutsches Clean Tech Institut stellt Studienband zur Windenergie vor

31/10/2009 16:26 0 Kommentare

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DCTI Windenergie TitelbildDas Deutsche CleanTech Institut (DCTI) hat als zweiten Band seiner 20-teiligen Reihe eine Studie zur Windenergiebranche vorgestellt. Darin werden die technischen Grundlagen und Funktionsweisen von Windkraftanlagen erläutert sowie die Entwicklung und künftigen Potentiale der wichtigsten Hersteller und Ländermärkte beleuchtet. Ergänzt wird die Analyse durch ausführliche Interviews mit Vorständen und Führungskräften der Branche und einen Sonderbeitrag der German Trade Invest, Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing der Bundesrepublik Deutschland.

Deutschland europaweit führend

Der Studie zufolge ist Deutschland mit rund 24.000 MW installierter Leistung (Stand Ende 2008) europaweit führend im Bereich der Windenergie. Im selben Jahr konnte die Windenergie – bezogen auf den gesamten Energiezubau in Europa – sogar einen Anteil von 35 Prozent für sich beanspruchen. Im selben Zeitraum verzeichnete die Windenergie in den USA sogar ein Zuwachs von 42 Prozent.

Hohe Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich und Milliarden-Investitionen in Forschung, Entwicklung und Standortsicherung allein in Deutschland sollen dazu beitragen, dass die Branche auch langfristig eine internationale Spitzenposition hält.

Großteil der Windturbinen stammt aus Europa

Europäische Turbinenhersteller hielten im Jahre 2008 einen weltweiten Marktanteil von über 60 Prozent. Dazu zählen Unternehmen wie Vestas, Gamesa, Enercon, Siemens, Acciona und Nordex. Dennoch drängen zunehmend auch Hersteller aus China und Indien auf den Markt. Die bedeutendsten asiatischen Akteure sind derzeit Suzlon, Goldwind und Sinovel.

Spanische Betreiber dominieren, deutsche Energiekonzerne wollen nachziehen

Bei den Windparkbetreibern nehmen die spanischen Konzerne Iberdrola und Acciona eine führende Rolle ein. Bereits 2007 betrieben sie Windanlagen mit einer Gesamtkapazität von mehr als 14.000 MW. Weitere Betreiber sind die US-amerikanische Florida Power & Light Corporation sowie das portugiesische Unternehmen EDP Renovables.

Die deutschen Energiekonzerne E.ON und RWE werden nach Angaben von DCTI in diesem Umfeld voraussichtlich eine stärkere Rolle einnehmen. Beide Unternehmen investieren Milliardenbeträge in die Stromerzeugung aus erneuerbarer Energien und wollen im Jahre 2030 etwa 36 Prozent (E.ON) beziehungsweise 20 Prozent im Jahr 2020 (RWE) ihres Portfolios mit umweltfreundlichem Strom abdecken.

Die vollständige Studie steht hier (http://www.dcti.de/studien/windenergie/de) zum kostenlosen Download bereit. Eine Druckausgabe kann gegen eine Schutzgebühr beim Deutschen CleanTech Institut angefordert werden. Falls Sie Interesse an einem gedruckten Berichtsband haben, senden Sie uns bitte eine Nachricht an windkraft@cleanthinking.de und wir leiten Ihre Anfrage an die zuständigen Ansprechpartner weiter.

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