Der „letzte Schliff“ für moderne Plus-Energie-Häuser

Energiemanagement und Stromspeicher / mehr Eigenverbrauch / Förderung durch Bundesregierung

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Die Strompreise steigen und zugleich sinkt die Einspeisevergütung für Solarenergie. Es lohnt sich also, möglichst viel selbst erzeugten Strom im eigenen Haushalt zu verbrauchen. Fertighäuser mit Energiespeicher und intelligentem Energiemanagement können dabei eine von verschiedenen hilfreichen Varianten sein, um dezentral erzeugten Strom direkt vor Ort zu verbrauchen ohne ihn in das allgemeine Netz einspeisen zu müssen. Viele Hersteller bieten dafür Beratungen und Energiesparlösungen an. Ein Highlight sind dabei Plus-Energie-Häuser, die mehr Energie produzieren, als deren Bewohner unter normalen Umständen verbrauchen.

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Die Sonne dient als kostenloser Energielieferant. Foto: BDF/Rensch Haus

CleanTech & GebäudeNews / Bad Honnef. Intelligente Energiemanagement-Systeme werden heute von vielen  Fertighausherstellern angeboten. Sie überwachen den gesamten Stromkreislauf eines Hauses und werten diesen aus. Mit den gewonnenen Daten erstellt das System einen individuellen Ablaufplan für sämtliche Endverbraucher des Gebäudes. Dadurch steigt der Eigenverbrauch des selbstproduzierten Stroms.

Weniger Zukäufe vom Netzbetreiber notwendig

Wenn der Eigenverbrauch des selbstproduzierten Stroms steigt, hat dies eine logische Konsequenz: Man muss weniger teuren Strom vom Netzbetreiber hinzukaufen. Zu Hochzeiten wird allerdings meist mehr Strom produziert als verbraucht. Dieser wird entweder in das öffentliche Netz eingespeist oder er geht verloren. Umgekehrt gibt es Zeiten, in denen zu wenig Strom produziert wird. In diesem Fall ist man wieder auf teuren, externen Strom angewiesen. Die Lösung des Problems sind interne Stromspeicher, die so beispielsweise einem Plus-Energie-Haus in Holz-Fertigbauweise den „letzten Schliff“ geben können.

An Speichermedien wird mit Hochdruck geforscht

Die Möglichkeiten, selbstproduzierten Strom zu speichern, sind noch relativ überschaubar. Unternehmen und Wissenschaft arbeiten mit Hochdruck an effizienten Lösungen. Ein Ansatz ist der Einsatz von Elektroautos. Angeschlossen an das interne Stromnetz sind sie nicht nur Verbraucher, sondern können auch als Speicher genutzt werden. Solche Lösungen bieten verschiedene Hersteller schon heute an. Am Tage wird das Familienauto aufgeladen und kann dann als umweltfreundliche Lösung für Mobilität genutzt werden.

Eine weitere Möglichkeit sind fest installierte Batteriesysteme, die einzig und allein der Energiespeicherung dienen. Diese Systeme sind für den flächendeckenden Einsatz gut geeignet, allerdings noch relativ teuer in der Anschaffung. Dies hat auch die Bundesregierung erkannt, die diese Systeme ab dem Sommer 2013 fördert. 

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