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Cleantech-Innovationen beim Deutschen Innovationspreis ausgezeichnet

03/05/2010 09:31 0 Kommentare

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In München wurde erstmalig der Deutsche Innovationspreis vergeben.

Der deutsche Innovationspreis

Am 30. April wurde erstmalig der Deutsche Innovationspreis in München vergeben.  Zielsetzung der Initiative von Accenture, EnBW, Evonik und der WirtschaftsWoche ist, marktfähige Innovationen der deutschen Wirtschaft auszuzeichnen. Bewertet wurden  Konzept, Marktchancen,  zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten und Synergieeffekte sowie  Wirtschaftlichkeit und Nutzen für Gesellschaft und Umwelt.

Die Gewinner des Innovationspreises kamen erfreulicherweise überwiegend aus dem Cleantech-Sektor. Diese Innovationen haben wir kurz für Sie dokumentiert.

  • Kategorie Großunternehmen: Schott AG mit einer innovativen und umweltfreundlichen CERAN® Glaskeramik-Kochfläche, die 180 Tonnen weniger Arsen pro Jahr in der Produktion benötigt.
  • Kategorie Mittelständische Unternehmen: DMG Dental Material Gesellschaft mit ihrer neuartigen Behandlungsmethode zur Kariesinfiltration, der demineralisierten Zahnschmelz, das heißt Karies im Anfangsstadium, auffüllen, stabilisieren und abdichten kann.
  • Kategorie Startup-Unternehmen: Smartfiber AG mit ihrer Verfahrensinnovation Smartcel, das Cellulosefasern umweltfreundlich und ohne zusätzliche chemische Reaktionen in einem organischen Lösungsmittel auflöst.

Saubere Finalisten: Die Innovation der Solarlite GmbH

Doch damit nicht genug: Auch unter den übrigen Finalisten befinden sich spannende Innovation mit Clean-Touch, wie beispielsweise die Neuentwicklung der Solarlite GmbH, die diese als Wettbewerbsbeitrag eingereicht hat. Das Unternehmen hat ein neuartiges Konzept entwickelt, Parabolspiegel aus leichtem Kompositmaterial herzustellen und so  eine Massenproduktion  zu  ermöglichen sowie statt Thermalöl direkt Wasser zu verdampfen.

Damit ist – nach Ansicht des Unternehmens – eine neue Entwicklungsstufe der Solartechnologie erreicht: Ein modulares Design,  das auf der Kombination  einer leichten Kunststoffkonstruktion aus Kompositpaneelen und einem Dünnschicht-Glasspiegel  basiert, bietet enorme Vorteile, wie eine zentrale  ortsunabhängige  Produktion sowie unbegrenzte   Projektgrößen.

Die  Direktverdampfung von Wasser statt Thermalöl  sowie die Option der Kraft-Wärme-Kopplung macht die Energieproduktion  nahezu  CO2 frei und damit sehr umweltschonend.  Solarlite  kann mit seinen Innovationen, die Gesamtkosten eines Projektes  senken und insbesondere durch die Kombination der Kraft-Wärme-Kopplung letztendlich attraktive  Strompreise  und  Versorgungssicherheit garantieren.

Weitere Informationen gibt es im Beitrag von Sebastian Matthes auf wiwo.de und auf der Seite des Deutschen Innovationspreises.

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