Elektroauto News: RWTH Aachen bastelt am Elektroauto StreetScooter

Elektroauto der Hochschule soll lediglich 5.000 Euro kosten und für den urbanen Raum produziert werden

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[wp_campaign_1]Die RWTH Aachen will mit dem Elektroauto StreetScooter einen vollkommen neuen Ansatz einer ebenso bezahlbaren wie umweltfreundlichen Elektromobilität etablieren. Jetzt wurde der Prototyp des Elektroautos Streetscooter, das ab 2015 für 5.000 Euro auf den Markt kommen und in einer Kleinserie von 2.000 Exemplaren produziert werden soll, im Rahmen einer Veranstaltung in Aachen vorgestellt. Das Elektrofahrzeug wird in enger Kooperation mit der mittelständischen Industrie, mit Designern, Entwicklern und Konstrukteuren entwickelt – unter Federführung von Prof. Achim Kampker (Lehrstuhl für Produktionsmanagement am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH).

Prototyp des Elektroautos StreetScooter 2011Besonders innovativ am Streetscooter: Das Elektroauto für den urbanen Raum ist von Grund auf neu entwickelt worden und setzt innovative Fahrzeugideen ebenso wie Produktionsweisen und neuartige Wege von Batteriemanagement und Batteriefinanzierung um. Ziel ist es, ein zuverlässiges und sicheres Auto für die urbane Nutzung zu entwickeln, das bezahlbar ist und gleichzeitig Fahrspaß bietet. Dabei bringen RWTH-Experten unterschiedlicher Disziplinen ihr Fachwissen ein.

„Die Entwicklung des StreetScooters ist so nur möglich, weil wir hier an der Hochschule angefangen von allen relevanten Ingenieurdisziplinen bis zu den betriebswirtschaftlichen Kompetenzen alle Professionen haben, die für das Gesamtkonzept eine Rolle spielen“, so Fabian Schmitt, Leiter der Geschäftsstelle Elektromobilität der RWTH.

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Auch in Sachen Komfort und Sicherheit werden die Fahrerinnen und Fahrer des StreetScooters keine Abstriche machen müssen. Das Fahrzeug ist mit zwei Front-Airbags sowie ABS und ESP ausgestattet. Mit einer Batterie-Spannung von 60 Volt besteht zudem im Falle eines Unfalls keine Gefahr für Rettungskräfte, und auch das Servicepersonal in den Werkstätten braucht keine spezielle Ausbildung.

StreetScooter Präsentation des Prototyps 2011Der Prototyp des StreetScooters wird als 3+1-Sitzer gebaut, der noch Raum für einen Kindersitz bietet. Das modulare System ermöglicht künftig eine Modellpalette vom kompakten Zweisitzer oder Cabrio bis zum Nutzfahrzeug. Die Basis dafür liefert unter anderem ein Rahmen aus Stahlprofilen, der relativ unkompliziert verlängert werden kann. Wie bei diesen Elementen greifen die Ingenieure überall wo es möglich ist auf Standardprodukte zurück, die zum Teil adaptiert oder leicht modifiziert werden. Das optimiert die Kosten. Gleiches gilt für den Bau des Autos: Gemäß dem innovativen Produktionskonzept wird der StreetScooter mit 20 statt der üblichen 100 Montagestationen auskommen.

Weitere Informationen: http://www.streetscooter.rwth-aachen.de/

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