Elektroauto News: Think rutscht erneut in die Zahlungsunfähigkeit
Norwegischer Hersteller von Elektroautos ernennt Insolvenzverwalter
Norwegen. Wird es den durchaus beliebten Elektro-Flitzer Think City jemals auf europäischen Straßen geben? Die Zeichen der Zeit stehen schlecht für den norwegischen Hersteller von Elektroautos und sein knuffiges Elektrofahrzeug.
Denn: Ein Unternehmenssprecher von Think bestätigte jetzt dem Portal e24, es habe in den letzten Monaten Gespräche mit möglichen Investoren gegeben – man habe es aber nicht geschafft das dringend benötigte frische Geld einzusammeln, um die Geschäfte fortzuführen. Nun sei ein Insolvenzverwalter bestellt worden, der entscheiden soll, wie es mit der Marke Think, dem Unternehmen und dem Traum vom norwegischen Elektroauto weitergeht.
Schon seit März stehen die Produktionsbänder in Finnland offenbar still und Zulieferer warten auf Zahlungen. Anscheinend war auch Großaktionär Enerdel, ein US-Batteriehersteller, nicht bereit, noch einmal Geld in das Modell Think City zu investieren. Das Elektroauto sollte ein kleiner Zweisitzer für den urbanen Raum mit einer Reichweite von 160 Kilometern sein.
Damit ist ein weiteres Kapitel in der Geschichte der Elektromobilität geschrieben: Hintergründe zur Geschichte der Elektromobilität lesen Sie im CleanTech-Lexikon von CleanThinking.de.


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