VW BUDD-e: Bestätigt: Volkswagen bringt den elektrischen Bulli!

BUDD-E: Volkswagen-Konzern kündigt Aufbruch in eine neue Ära der Langstrecken-Elektromobilität an / VW E-Bulli schon 2017 serienreif?

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Es ist Fakt: Volkswagen hat heute morgen deutscher Zeit den elektrischen Bulli VW BUDD-e im Rahmen der CES 2016 in Las Vegas präsentiert. Damit will Volkswagen den nächsten Schritt in die Mobilität der Zukunft zeigen. Der vom #Dieselgate-Skandal geschüttelte Autobauer verspricht Reichweiten von 533 Kilometern. Der VW BUDD-e ist noch eine Studie, erfüllt aber gerade in den USA bereits eine wichtige Funktion: Volkswagen muss Signale in die USA senden, es wirklich ernst zu meinen mit sauberen Automobilen, vor allem Elektroautos. Da ist ein Mikrobus wie der VW BUDD-e ein erstklassiges Signal.

Elektroauto und Mikrobus: Volkswagen BUDD-EElektroauto News  / 6. Januar 2016. Die Studie des Elektroautos ermöglicht laut Volkswagen durch die Batterieanordnung im Fahrzeugboden eine völlig neue Innenraumgestaltung, ohne Einschränkungen. Der BUDD-e sei eine moderne Interpretation des ersten Bulli von Volkswagen. Die Batterien sind dabei im Unterboden platziert – ein Konzept, das Tesla bereits seit vielen Jahren verfolgt. Ein Highlight ist dabei der Ladezyklus: Bereits nach rund 30 Minuten ist die Batterie wieder zu 80 Prozent geladen. Die eingebaute Batterie hat eine Kapazität vonm 92,4 kWh. Aufladen ist via Kabel, aber auch induktiv möglich. Das Allradfahrzeug ist 4,60 Meter lang und 1,94 Meter breit.

User-Interface VW BUDD-eDabei stellt Volkswagen das Auto als „Social Car“ vor, das ganz neue Erlebnisse durch das Reisen in Kleingruppen ermöglichen soll. So kann eine Playliste mit Fotos oder Videos erstellt werden, die dann die Gruppe im hinteren Teil des Fahrzeugs zu Gesprächen und Geselligkeit animiert. Außerdem sollen alle Dinge im BUDD-e auch intuitiv sein, beispielsweise das Öffnen der hinteren Schiebetür und andere Details. Hiermit will Volkswagen neue Wege gehen. Die Designlinie des neuen Elektroautos soll gleichbleibend mit allen anderen Elektroautos aus dem Hause Volkwagen in Zukunft sein.

Die ganzen Volkswagen-Keynote kann hier angeschaut werden:

BUDD-E: Elektrischer VW Bulli im Gepäck?

BUDD-e - der neue Kumpel aus dem Hause VolkswagenZuvor hatte es eine Reihe von Gerüchten und Spekulationen rund um den BUDD-e gegeben. Zumindest zwei Schritte nach vorne macht Volkswagen im kommenden Jahr 2016. Denn der Konzern wird versuchen, die Stärken der Elektromobilität in den Mittelpunkt zu rücken. Sollte auf der CES in Las Vegas also ein elektrischer VW Bulli mit einer Reichweite von 450 Kilometern präsentiert werden, so würde der innerstädtische Transportverkehr, der prädestiniert ist für Elektromobilität, den Zielmarkt darstellen.

Neben der Frage, welches Elektroauto Volkswagen in Las Vegas im Rahmen der CES präsentieren wird – übrigens nicht vom Konzernchef, sondern vom Markenchef, der dort eine Keynote halten wird – ist auch die Frage spannend, wann dieses Elektroauto tatsächlich serienreif auf den Markt kommen wird. Gerüchte besagen: Bereits 2017 könnte der elektrische VW Bulli auf den Markt kommen, spekuliert Sascha Pallenberg von mobilegeeks.

Gerade auf dem US-Markt, wo Volkswagen nach dem Diesel-Desaster dringend neue Märkte erschließen muss, könnte der VW E-Bulli als Postfahrzeug dienen.

BUDD-E: Marke hat Volkswagen schon

Fehlt noch ein Name für das neue Baby aus dem Volkswagen-Stall – wird der Bulli nun VW Budd-E heißen? Am 21. Oktober 2015 hat Volkswagen die Marke BUDD-E beim Patent- und Markenamt unter der Registernummer 302015056819 als Wortmarke schützen lassen. Seit 16. Dezember liegen die Markenrechte daran also bei Volkswagen, die Widerspruchsfrist läuft noch bis März 2016.

Es wäre ein gelungener Schachzug des Volkswagen-Konzerns, sollte der BUDD-E tatsächlich im Januar präsentiert und bereits im Jahr 2017 auf den Markt gebracht werden. Spannend wird sein, ob der Autokonzern dafür eine neue Plattform entwickelt hat und auf welchem Konzept diese basieren wird. Denn aus einem Konzept, einer Plattform, macht Volkswagen gewöhnlich eine Vielzahl von Autos.

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