Fukushima setzt bei Zukunftsenergien auf Austausch mit NRW

Japanische Delegation besucht E-world energy & water in Essen, die heute beginnt

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In genau einem Monat, am 11. März 2014, jährt sich die Nuklearkatastrophe von Fukushima zum dritten Mal. Entgegen der Aussage eines Prof. Sinn aus München beispielsweise, hat in Japan tatsächlich ein Umdenken eingesetzt: Die japanische Präfektur Fukushima möchte bis 2040 ihren kompletten Verbrauch an Primärenergie aus erneuerbaren Energien bestreiten. Allerdings, das muss auch gesagt werde, sollte Japan zwischenzeitlich komplett auf Erneuerbare Energien umgestellt werden.

Energiemesse E-world energy & water in Essen mit neuer Technologie der Energiewende von Siemens

Japan, Nordrhein-Westfalen / Cleantech & Energie News. Zumindest die Präfektur Fukushima, hier sind die Folgen der Nuklearkatastrophe überall zu greifen und zu spüren, hält an ihren Plänen fest. Und, die Präfektur hat sich jetzt mit NRW-Minister Remmel beim Thema Zukunftsenergien verbündet. Der NRW-Umweltminister hat eine Erklärung mit der Präfektur Fukushima unterzeichnet, die vorsieht, dass der Austausch Thema Zukunftsenergien zwischen Fukushima und Nordrhein-Westfalen weiter intensiviert wird.

So sollen insbesondere Kenntnisse auf den Gebieten der Energieeinsparung, der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien ausgetauscht werden. Konkrete Felder für die Zusammenarbeit sind Solarenergie, Windenergie und Speichertechnologien. Eine Unternehmensdelegation aus Fukushima wird auf der morgen eröffnenden Messe „E-World energy & water“ in Essen ihre zukunftsweisenden Technologien präsentieren. Im November 2013 waren bereits sieben Aussteller aus NRW zu einer Messe nach Fukushima gereist.

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„Wir teilen die Auffassung, dass erneuerbare, effiziente und sparsam genutzte Energien der richtige und auch vernünftige Weg sind, um unsere Umweltprobleme und die drängenden Fragen des Klimaschutzes zu lösen – aber auch, um unsere Wirtschaft zu beleben und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrien weiter zu verbessern. Wir sind uns sicher: Wenn es zwei Länder gibt, die aufgrund ihrer Technologien und des Know-hows ihrer Unternehmen in der Lage sind, die Zukunftsenergien zum weltweiten Erfolg zu führen, dann sind das Japan und Deutschland“, sagte Johannes Remmel. „Ich freue mich deshalb sehr, dass wir mit dieser Erklärung die gemeinsame Zusammenarbeit, die ja nicht erst heute beginnt, formal besiegeln können.“ Remmel hatte bereits im letzten Jahr die Präfektur Fukushima besucht.

(Dieser Beitrag über Fukushima, NRW und die E-world energy & water 2014 in Essen erschien am 11.2.2014 auf CleanThinking.de)

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