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Energieeffizienz News: Interesse an Energieeffizienz laut Studie sehr groß

11/06/2010 07:00 0 Kommentare

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Johnson Controls LogoTrotz der globalen Rezession sind die Investitionen in Energieeffizienz auf einem hohen Niveau geblieben. Das geht aus dem Energieeffizienz-Indikator hervor, der diese Woche von Johnson Controls vorgestellt wurde. Johnson Controls ist der weltweite Marktführer für Produkte, Dienstleistungen und Konzepte zur Erhöhung der Energieeffizienz von Gebäuden.

Für die Studie wurden weltweit mehr als 2.800 Führungskräfte und Manager befragt, die für das Energiemanagement von Gewerbeimmobilien verantwortlich sind. Während der letzten 12 Monate investierten demnach 56 Prozent der Befragten “gleich viel” oder “mehr” in Energieeffizienz. Der Vergleich zwischen den Regionen ergibt folgendes Bild: Unternehmen in China (58 Prozent) gaben gleich viel oder mehr für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz aus, gefolgt von den USA (46 Prozent), Europa (45 Prozent) und Indien (40 Prozent).

“Die Ergebnisse der Studie zeigen die wachsende Bedeutung von energieeffizienten Gebäuden, die Kosten sparend und nachhaltig sind”, so Dave Myers, President Building Efficiency von Johnson Controls. „Wir werden weiterhin gemeinsam mit unseren Kunden daran arbeiten, die an sie gestellten Anforderungen zu erfüllen sowie messbare Ergebnisse zu erzielen.”

In allen untersuchten Regionen bewerten Entscheidungsträger in der Wirtschaft Energiemanagement als eine wichtige Priorität (92 Prozent). Beachtlicherweise sehen die Befragten in Indien (85 Prozent) und China (80 Prozent) Energiemanagement weitaus häufiger als sehr oder extrem wichtig an als ihre Kollegen in Europa (55 Prozent) und Nordamerika (53 Prozent).

“Trotz der Rezession steht für Entscheidungsträger Energieeffizienz in diesem Jahr ganz oben auf der Tagesordnung“, sagt Clay Nesler, Vice President Global Energy and Sustainability von Johnson Controls. „Es ist ermutigend zu sehen, dass in allen Regionen der Welt der finanzielle und ökologische Nutzen von Investitionen auf diesem Feld erkannt wird.”

Der EEI erhebt Prioritäten, Methoden und Investitionspläne zur Senkung des Energieverbrauchs und befragt dazu Entscheidungsträger, die für die Verwaltung von Gewerbegebäuden und deren Energieverbrauch verantwortlich sind. In den vergangenen vier Jahren hat Johnson Controls die EEI-Studie in Nordamerika durchgeführt. In diesem Jahr wurde zum ersten Mal eine weltweite Erhebung durchgeführt, unter anderem in Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Polen, Spanien, Großbritannien und den Vereinigten Staaten.

Obwohl sich die Beweggründe zwischen den Regionen unterscheiden, werden Kosteneinsparungen durchgängig als wichtigster Investitionsgrund genannt. 97 Prozent aller Befragten stufen diesen Faktor als bedeutend ein. „Es ist keine Überraschung, dass die Führungskräfte in der Wirtschaft weltweit nach Wegen suchen, Energiekosten verantwortungsvoll zu senken.

Die Studie zeigt, dass die Entscheidungsträger im nächsten Jahr einen Anstieg der Energiepreise um durchschnittlich neun Prozent erwarten“, so Nesler. 88 Prozent der Befragten in China nehmen an, dass die Energiepreise steigen werden, 79 Prozent in Indien, 68 Prozent in Europa und 64 Prozent in Nordamerika.

Nach den Kosteneinsparungen ist die Reduktion von Treibhausgasen (74 Prozent) in allen Regionen der zweitwichtigste Grund für Investitionen in Energieeffizienz. Nur für Befragte in Nordamerika haben die Verbesserung des eigenen Images (63 Prozent) und die Inanspruchnahme von Anreizen seitens der Regierung/des Energiedienstleisters (62 Prozent) eine größere Bedeutung.

“Im Gegensatz zu anderen Regionen war in Europa die bestehende Gesetzeslage einer der drei wichtigsten Investitionsgründe. Das verweist auf die Vorreiterrolle dieser Region bei der Energie- und Klimagesetzgebung. Dagegen bleibt es in anderen Teilen der Welt weiter unsicher, ob bindende Klimagesetze erlassen werden”, erläutert Nesler.

Weltweit planen 63 Prozent der Interviewten, im Laufe der nächsten 12 Monate durch Kapitalaufwendungen die Energieeffizienz ihrer Gebäude zu steigern, während 70 Prozent Budgetaufwendungen für Energieeffizienzprogramme einplanen. 85 Prozent möchten der Energieeffizienz bei Neubauten und Altbausanierungen Priorität einräumen.

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