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Energiepflanzenprämie – CleanTech Lexikon

Die Energiepflanzenprämie wurde 2009 letztmalig gewährt

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Die so genannte Energiepflanzenprämie war ein Instrument der Agrarpolitik, das den Anbau von Pflanzen zur Energieerzeugung innerhalb der Europäischen Union unterstützte. Eingeführt wurde die Energiepflanzenprämie mit der Agrarreform 2003. Letztmalig gewährt wurde sie 2009. Landwirte, die Energiepflanzen wie beispielsweise Energiemais anbauen, erhielten die Energiepflanzenprämie unter bestimmten Voraussetzungen als flächenbezogene Beihilfe. 2004 betrug die Höhe der Energiepflanzenprämie 45 Euro je Hektar.

Entwicklung der Energiepflanzenprämie

Die Zahl derjenigen, die von der Energiepflanzenprämie profitieren konnten, stieg zwischen 2004 und 2007 rasant.

  • 2004: 0,31 Mio. ha Beihilfe
  • 2005: 0,57 Mio. ha Beihilfe
  • 2006: 1,23 Mio. ha Beihilfe
  • 2007: 2,84 Mio. ha Beihilfe

Einstellung der Energiepflanzenprämie

2007 wurde die förderfähige Gesamtfläche von 2 Mio. ha überschritten. Daher erfolgte die Kürzung der Energiepflanzenprämie um 30 Prozent: Die Landwirte erhielten nicht mehr 45 Euro/ha, sondern noch 33 Euro/ha.

Im Rahmen der Überprüfung der Gemeinsamen Agrarpolitik wurde die Abschaffung der Energiepflanzenprämie beschlossen. Die letzte Auszahlung erfolgte 2009.

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