GE liefert effiziente Gasturbine für Heizkraftwerk Berlin-Lichterfelde

General Electric mit Service- und Wartungsvertrag / Iberdrola Engineering übernimmt den Bau der Anlage im Auftrag der schwedischen Vattenfall

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General Electric (GE) liefert mit einer effizienten 9F-Gasturbine das Herzstück für den Neubau des Heizkraftwerks Berlin-Lichterfelde. Zudem übernimmt das Unternehmen langfristige Serviceleistungen und die Wartung der Turbine. Auftraggeber des Neu-baus ist der schwedische Versorger Vattenfall, den Bau übernimmt die spanische Iberdrola Enginee-ring. Der Auftragswert des Liefer- und langfristigen Wartungsvertrags für GE beläuft sich auf rund 100 Millionen Euro.

General Electric Heizkraftwerk GasturbineDie GE Gasturbine 9F ist für den Einsatz im 50-Hertz-Bereich entwickelt und ermöglicht ein schnelles Anfahren des Kraftwerks. Sie stellt eine hocheffiziente, zuverlässige und CO2-arme Stromerzeugung sicher. Durch die hohe Flexibilität bietet sie einen idealen Ausgleich zur schwankenden Einspeisung der Erneuerbaren Energieträger. Die Fähigkeit der Turbine zu zügigem Lastwechsel wird mit dem steigenden Anteil der Erneuerbaren im deutschen Strommix immer bedeutender.

„Ich freue mich sehr, dass wir Vattenfall überzeugen konnten, die bestehende Anlage durch unsere innovative Turbinentechnologie zu ersetzen. Die 9F-Turbine unterstützt den Weg der klimaschonenden Stromerzeugung in der deutschen Hauptstadt. Mit unserer Technologie tragen wir dazu bei, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und gestalten die Energiewende aktiv mit“, sagt Stephan Reimelt, CEO GE Ener-gy Deutschland.

Das moderne Gas-und-Dampfturbinen-Heizkraftwerk wird mit einer geplanten Leistung von 300 Megawatt Strom und knapp 230 Megawatt Fernwärme für Haushalte im Südwesten Berlins liefern. Die GE-Gasturbine selbst steuert mit 230 Megawatt Leistung den Löwenanteil an elektrischer Kapazität bei. Damit installiert GE zum ersten Mal eine Gasturbine dieses Typs auch in Deutschland.

Vattenfall hat im Jahr 2009 eine Vereinbarung mit dem Berliner Senat unterzeichnet, seine Kohlendi-oxidemissionen in der Hauptstadt bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 1990 zu halbieren. Durch eine Kombination aus moderner Gas-und-Dampfturbinen-Technik und Fernwärmenutzung erreicht das neue Berliner Kraftwerk einen Brennstoffausnutzungsgrad von bis zu 85 Prozent. Das soll im Vergleich zur alten Anlage, die seit 1972 in Betrieb ist, mehr als 100.000 Tonnen CO2 im Jahr einsparen.

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Iberdrola Engineering wird für die gesamte Projektentwicklung verantwortlich sein, darin eingeschlos-sen sind Design, Beschaffung, Bau, Aufstellung und Inbetriebsetzung. GE blickt auf eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Iberdrola zurück. Während dieser seit knapp 100 Jahren bestehenden Kooperation haben die Unternehmen gemeinsam Energieprojekte in einer Vielzahl von Märkten entwickelt, in denen Iberdrola aktiv ist. Die Bauvorbereitungen für das neue Heizkraftwerk sind bereits angelaufen. Im Jahr 2016 soll die neue Anlage den kommerziellen Betrieb aufnehmen. Aktuell versorgt der Standort Berlin-Lichterfelde bereits 100.000 Haushalte mit Fernwärme.

(Dieser Beitrag erschien am 20.1.2014 auf CleanThinking.de)

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