Europäisches Netzwerk für Elektromobilität geknüpft

Europäische Netzwerk für bezahlbare und nachhaltige Elektromobilität e.V. mit Sitz in Aachen

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Einer der "Köpfe" der Elektromobilität in Deutschland: Prof. Achim Kampker, StrestScooterCleantech & Elektromobilität News / Aachen. Die Unterschriften sind geleistet, erste Aktivitäten starten: In diesen Tagen hat das „Europäische Netzwerk für bezahlbare und nachhaltige Elektromobilität e.V.“ seine Tätigkeit aufgenommen. Zweck des jetzt in Aachen gegründeten Vereins ist die Förderung von Wissenschaft, Forschung, Entwicklung, Demonstration, Aufklärung und Verbreitung von nachhaltiger und bezahlbarer Elektromobilität. Dies soll in der Durchführung öffentlicher Veranstaltungen, Maßnahmen zur Demonstration, Unterstützung beispielhafter Modellprojekte sowie dem Betrieb einer eigenen E-Fahrzeugflotte erfolgen.

Vorsitzender ist Professor Dr. Achim Kampker, Inhaber des Lehrstuhls für Produktionsmanagement am Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen (WZL) sowie Geschäftsführer der in Aachen ansässigen StreetScooter GmbH. „Wir haben den Verein gegründet, weil wir der Ansicht sind, dass Elektromobilität heute kein Luxusgut mehr sein sollte“, sagt Professor Kampker. „Daher setzen wir uns dafür ein, Strukturen in Wirtschaft und Gesellschaft zu diskutieren und zu entwickeln, um langfristig die Produktion bezahlbarer und nachhaltig einsetzbarer E-Fahrzeuge zu ermöglichen“, so der Forscher und Unternehmer.

Sehenswert: Prof. Kampker im Video-Interview zum StreetScooter:

Nicht nur aus diesem Grund ist der Verein – als europäisches Netzwerk konzipiert – breit aufgestellt. Durch den regen Austausch auf der Basis von internationalen Kontakten in Industrie, Wirtschaft und Verbände soll mit dem Verein in Aachen zugleich ein „Think Tank“ auf dem Gebiet der Elektromobilität entstehen. Neben der Orientierung auf Produktionsaspekte ist dies ein weiteres zentrales Alleinstellungsmerkmal des Vereins. „Darüber hinaus sehen wir es als unsere Aufgabe an, durch Veranstaltungen und Demo-Projekte die Menschen vom Thema ‚Elektromobilität’ in der Praxis zu begeistern“, ergänzt Marine Dubrulle, die 2. Vorsitzende. Denn: Elektromobilität besitzt ebenso emotionale Facetten – und, sofern sie für jedermann erschwinglich ist, hohen Nutzen in Alltag und Freizeit.

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Als erstes Projekt des Netzwerks ist die regionale Entwicklung von E-Bikes zu einem Preis von rd. 1.000 Euro geplant: „Wir sind zuversichtlich, dass in zwei Jahren 1.000 E-Bikes an Firmen und Bürger verkauft werden könnten“, so Professor Kampker. Das Projekt will auf bereits in Aachen laufende und geplante Aktivitäten aufbauen; so sollen die E-Bikes auch geeignet sein für Leihradsysteme, als Teil eines Mobilitätsverbundes. Dass sich ein solches Projekt sich nicht von selbst finanziert, liegt auf der Hand. Von daher ist das Europäische Netzwerk auf einen finanziellen Beitrag externer Partner, insbesondere Unternehmen, angewiesen.

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