First Solar plant großes Solarstrom-Kraftwerk in China
First Solar, der auch in Deutschland ansässige Weltmarktführer für Dünnschicht-Photovoltaikmodule und eines der spannendsten Photovoltaik-Unternehmen der Welt, plant gemeinsam mit der chinesischen Regierung, das größte Solarstrom-Kraftwerk der Welt zu errichten – und zwar in der chinesischen Wüste.
Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten das Unternehmen und die chinesische Regierung kürzlich. Das Solarstrom-Kraftwerk soll eine installierte Leistung von zwei Gigawatt bringen und Nähe der Stadt Ordos in der Inneren Mongolei angesiedelt sein.
Zunächst solle eine 30 Megawatt-Demonstrationsanlage errichtet werden, teilte First Solar mit. In weiteren Ausbaustufen solle die Kapazität schrittweise ausgebaut werden – die letzten Schritte schließlich würden 2019 erfolgen. Das Projekt wird unter einem Einspeisetarif betrieben, der die Abnahme der erzeugten Solarenergie zu festgesetzten Preisen über einen langen Zeitraum hinweg garantiert.
Robert J. Gillette, der neue CEO von First Solar äußerte sich wie folgt zum Stand des Projektes:
“Diese Kooperationsvereinbarung und ihre Anerkennung durch das Nationale Energieamt stellen einen wichtigen Schritt dar innerhalb des Genehmigungsprozesses für das Ordos-Projekt – eines der ehrgeizigsten Projekte für erneuerbare Energien der Welt. Sie verstärkt das Engagement First Solars, der chinesischen Regierung und der lokalen Regierung in Ordos, einen sofortigen Beitrag zur Schaffung einer leistungsfähigen Solarindustrie in China und zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu leisten.”
Die Unterschriften-Zeremonie fand im Rahmen eines US-China Gipfels statt, bei dem sich der amerikanische Präsident Barack Obama und der chinesische Präsident Hu Jintao trafen, um unter anderem über Erneuerbare Energie und die bevorstehenden Verhandlungen zum Klimawandel zu sprechen.
“Der Besuch von Präsident Obama in Peking ist ein bedeutender Schritt zur weiteren Festigung der bilateralen Beziehungen mit China. First Solar ist stolz, durch diese Kooperationsvereinbarung einen Beitrag zu den wirtschaftlichen Beziehungen unserer beiden Länder zu leisten”, so Gillette weiter.
