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Wasser News: Geohumus geht um die Welt

22/03/2010 17:12 0 Kommentare

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Geohumus LogoAm heutigen 22. März ist der “Tag des Wassers”, der uns von Cleanthinking.de dazu veranlasst, mal wieder ein interessantes Cleantech-Unternehmen aus dem oft zu wenig beachteten Wassersektor vorzustellen. Die Geohumus International GmbH entwickelt Wasserspartechnologien in ungewöhnlicher Form, nämlich in Form von Bodenhilfsstoffen.

Damit will das Frankfurter Unternehmen nicht nur Lösungswege für den Klimawandel aufzeigen, sondern auch für die Bewältigung von Konflikten. Denn in vielen Regionen der Welt ist sauberes und trinkbares Wasser ein knappes Gut und teilweise umkämpftes Gut. Noch dazu ist Wasser teuer – und der Preis steigt weiter.

Genau dort setzt das Unternehmen mit seinem Geohumus an. Dabei handelt es sich um einen Bodenhilffstoff, der bis zum 40-fachen seines Eigengewichts an Wasser speichert, es bei Bedarf wieder an Pflanzenwurzeln abgibt und mit den im Gesteinsmehl enthalenen Mineralien Nährstoffe zur Verfügung stellt. Geohumus ist komplett biologisch abbaubar und eignet sich damit sowohl für Hobby- wie auch für Profianwender.

So genießt Geohumus in mehreren, von Desertifikation bedrohten Ländern und Gegenden der Welt, bereits einen sehr guten Ruf. Auf der Arabischen Halbinsel kommt das Bodengranulat zur Begrünung von Palmenalleen oder auf Großfarmen bei Dattelpalmen zum Einsatz.

Die Universitäten Gießen und Ismaelia (Ägypten) wenden Geohumus in Ägypten auf Mangoplantagen an, und im brandenburgischen Welzow  werden trockenheitsgefährdete Standorte mit Geohumus rekultiviert. Mit den USA, dem  arabischen Raum oder Australien, wo bereits Partner mit lokalem Know-how gewonnen wurden, fokussiert Geohumus International insbesondere den Vorstoß in die Länder, bei denen die Vorteile des Bodenhilfsstoffs schon heute klar auf der Hand liegen und kalkulierbar sind.

Dr. Wulf Bentlage zeigt Geohumus„Mehr als 70% der weltweiten Süßwasserreserven werden in der Landwirtschaft für die Herstellung von Lebensmitteln und nachwachsenden Rohstoffen verbraucht. Effizienzsteigerungen in diesem Bereich sind dringend notwendig, um die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können“, fasst Geohumus-Chef Bentlage zusammen.

olger Behrens war erfolgreicher Unternehmer und Investor in London, ehe er 2007 als CFO (Chief Financial Officer) zu Geohumus nach Frankfurt wechselte und sich an dem Unternehmen beteiligte. Behrens ist von dem Unternehmen und seinen Produkten mehr als überzeugt:

„Geohumus International ist ein Start-up Unternehmen, dessen Expansionsstrategie konsequent von einem visionären Management-Team vorangetrieben wird. Das Produkt überzeugt durch seinen hohen Innovationscharakter -damit ist Geohumus in lukrativer Investment Case.“

Geohumus-Chef Bentlage ergänzt:

„Geohumus soll weltweit der bevorzugte Bodenhilfsstoff in der Landwirtschaft oder zur Begrünung von Wüsten werden. Letztlich ist das Ziel, mehr Ertrag mit der wertvollen Ressource Wasser zu erzielen, insbesondere in Regionen, die unter Wassermangel leiden.“

Ein weiteres Indiz für die Erfolgschancen des Cleantech-Unternehmens: Im Juni 2009 stieg die SKion GmbH von Susanne Klatten mit 28,9 Prozent bei der Geohumus International GmbH ein. Derzeit beschäftigt das Unternehmen mehr als 20 Mitarbeiter, die in der firmeneigenen Anlage mehr als 25.000 Tonnen Geohumus pro Jahr produzieren. Das Vertriebsnetz erstreckt sich bereits über die gesamte Welt.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Geohumus GmbH.

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