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Grüne fordern Green New Deal – Medienecho

25/01/2009 19:14 0 Kommentare

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Die Grünen sind heiß auf Europa und heiß auf den “Green New Deal” nach grünem Verständnis. Was sagen die Medien zum gerade zu Ende gegangenen Parteitag der Partei, die im September bei der Bundestagswahl eben mit dem Green New Deal Thema drittstärkste Kraft werden will?

Die netzeitung.de meint: “Eigentlich ist es ein Europa-Parteitag, doch natürlich haben die Grünen vor allem die Bundestagswahl im Herbst im Blick. Das Modell «Green New Deal» soll sie zur drittstärksten Kraft machen.”
Die taz berichtet: “Inhaltlich forderten die Delegierten einen sogenannten New Green Deal, mit dem nicht nur die Finanzkrise, sondern gleich auch noch Klimawandel und Armut bekämpft werden sollen. Die Finanzkrise biete “die Chance, in ökologischen und sozialen Umbau” zu investieren, heißt es in dem Leitantrag des Bundesvorstands, der mit überwiegender Mehrheit angenommen wurde.
Dazu soll Europa bis spätestens 2050 ohne Kohle, Öl und Atomkraft mit Energie versorgt werden. Gleichzeitig erneuerte die Partei ihre Forderung nach einem Tempolimit. Außerdem wollen die Grünen für europaweite Mindestlöhne und die Reregulierung der Finanzmärkte eintreten: “Wir müssen sicherstellen, dass in Zukunft solche Abzockverträge, wie sie die Banken gemacht haben, nicht mehr abgeschlossen werden dürfen”, sagte die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Renate Künast.”
DIE Welt kommentiert: “Spätestens seit der Hessen-Wahl strotzen die Grünen vor Selbstbewusstsein. Ob durch Obama, die Wirtschaftskrise oder die Klimadebatte, die Partei verspürt Rückenwind. Auf dem Bundesparteitag wurde nun das Motto für das Superwahljahr 2009 ausgegeben: Der “Green New Deal”. Heißt: Ein völlig neuer Lebensstil für alle.”
Derwesten.de schreibt: “Spätestens bis zum Jahr 2050, so stellen es sich die Grünen vor, soll der Energiebedarf in Europa komplett ohne Kohle, Öl und Atomkraft gedeckt werden, Strom möglichst schon 2030. Dazu sollen Mindestlöhne in jedem EU-Land vor Armut schützen. Auf den Finanzmärkten spricht sich die Partei für intensive Regulierung aus.”

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