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Grüne Suchmaschinen: Echte Alternative?

12/02/2009 13:06 3 Kommentare

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Suchmaschine Forestle

Suchmaschine Forestle

Bisher haben wir schon 110.950,1 m² Regenwald für die Ewigkeit bewahrt” – So strahlt es dem Nutzer der “grünen Suchmaschine” Forestle entgegen. Der Name ist bei dieser Suchmaschine Programm: Mit jeder Suche werde eine Regenwaldfläche von 0,1 m² gerettet.Alle Einnahmen (abzüglich 10 Prozent Verwaltungsgebühr), die über Clicks generiert werden, gehen an “Adopt An Acre” und schützen den Regenwald.

Der Ansatz, schlechtes gezwungenermaßen zu tun und mit gutem auszugleichen, ist nicht neu: Modelle, bei denen man den eigenen Flug zum Geschäftsmeeting durch das Zahlen einer CO2-Abgabe “neutralisieren” kann, gibt es bereits. Und nun können auch Webseiten und eben das Suchen im Web klimaneutral gestaltet werden. Doch, was bringen diese Ansätze wirklich?

Natürlich ist es aus der Sicht sauberer Technologien immer besser, erst gar keine Schadstoffe zu produzieren. Aber: Dafür müssten wir uns in die Steinzeit zurückbeamen und das will ja keiner. Ich denke, die Ansätze sind durchaus interessant und förderungswürdig, sie ersetzen aber keinesfalls verstärkte Anstrengungen in Technologien, die mehr Energieeffizienz schaffen oder den Stromverbrauch reduzieren. Sie sind einfach ein kleiner Beitrag, den jeder Einzelne leisten kann, um das Klima ein bißchen weniger zu belasten.

Wichtig ist aber, bei jedem Angebot sorgsam zu prüfen, ob das “Grüne Image” lediglich zu Marketingzwecken dient, oder wirklich einer Philosophie entspricht und auch im Unternehmen gelebt wird. So sind beispielsweise die Eco Produkte des Shops “Printle” durchaus empfehlenswert, ebenso wie das auf den ersten Blick zumindest interessant anmutende Angebot von “greenDSL”.

Weitere grüne Suchmaschinen (deutschsprachig):

Afroo

Ecocho

Forestle

Znout

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3 Kommentare

  • Grüne Suchmaschinen find ich super!
    Nur darf das Adjektiv “grün” nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch bei den grünen Suchmaschinen genauso viel Energie bei der Suchabfrage verbraucht als eine nicht grüne. Und Ausgleichen mit Baumpflanzungen ist zwar toll, aber die Energie erst gar nicht verbrauchen ist noch besser!

    Deshalb sag ich, so wenig wie möglich eine Suchmaschine benutzen, besser die gewünschten Internetseiten sich merken oder wo aufschreiben.

    Man braucht auch nicht wenn man der Suchmaschine ganz auskommen will zurück in die Steinzeit sondern schlicht und einfach in eine Bücherei, da findet man sehr viele Informationen zu dem Thema was man wissen möchte. Wobei man wenn man verschiedene Bücher zu ein und dem selben Thema sich ausleiht auch das miteinander vernetzen kann , dazu braucht es keine links.

    Und wenn doch eine Suchabfrage einfacher oder unumgänglich erscheint, dann ist es natürlich auf jeden Fall das beste eine gürne Schumaschine zu wählen.

  • Ich nutze seit einiger Zeit Znout und habe die aber noch die Suchergebnisse von Google. Da ich sowieso online suche, halte ich diesen Ablasshandel für die beste Lösung. Besser wäre natürlich PC ausschalten.

  • Grüne Suchmaschinen? Find ich super!

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