5 Antworten

  1. Matet
    13. Mai 2015

    Ich finde diese Heizquelle grundsätzlich sehr interessant, aber ich bin gespannt was auf dem Heiz-Markt passieren wird wenn Tesla in diesem Sommer die Solar-Batterien auf den Markt bringt. Dann ist diese Heizmethode auch wieder out und viele Hausbesitzer die ohnehin Solar besitzen, nutzen dann diese neue noch effektivere Methode.
    http://www.teslamotors.com/powerwall

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  2. Simon
    25. November 2014

    Für mich ein interessanter Artikel und zwar aus folgendem Grund. Erst gestern habe ich wegen dieses Themas ein „Energie-Forum“ durchsucht und einen Beitrag verfasst.

    Ich arbeite in der Immobilienbranche. In der letzten Zeit habe ich häufiger Häuser bzw. Wohnungen gesehen in denen die Eigentümer die Nachstromspeicherheizung durch z. B. die in dem Artikel genannten Heizkörper ersetzt haben.

    Aus Sicht der Eigentümer war/ist dieser Schritt halbwegs logisch, weil die Anschaffungskosten wohl geringer sind als z. B. bei einer Gas-Etagen-Heizung. Auch die Montage geht unkomplizierter von statten. Bei Häusern ohne Gas-Anschluss oder Kaminzug würden bei Umrüstung auf Gas zusätzliche Kosten bzw. Arbeiten entstehen.
    Aus diesem Grund ist klar, dass viele Eigentümer gern zu dieser Lösung greifen.

    Aus der Praxis kann ich sagen, dass viele Interessenten „Angst“ vor Stromheizungen und den damit verbundenen Kosten haben. Ich habe bezüglich der Heizkosten aber auch dabei schon verschiedene Fälle gesehen. Also, Mieter, die sehr günstig geheizt haben und welche die schon recht hohe Kosten haben. Es hängt auch hier von vielen Faktoren ab, z. B. Heizverhalten, Dämmung des Gebäudes, Heizdauer etc.

    Evo-Heizungen hatte ich vor einigen Tagen noch gesehen und dann sind mir noch Flächenspeicherheizungen von LUCHT LHZ vor die Nase gekommen. In beiden Fällen habe ich nicht viele Vergleichsfälle. Daher auch mein Posting in dem Forum. Mich haben der Unterschied interessiert und die Erfahrungen, die Nutzer dazu gemacht haben. Leider kam dazu bisher nur eine Antwort.
    Die kam von einem „Experten“, der Stromheizungen als „Volksverdummung“ bezeichnet hat.

    Vielleicht liest ja noch jemand diesen Artikel und möchte seine Praxis-Erfahrung mitteilen. Es würde mich sehr interessieren.

    VG

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  3. Manfred Millmann Agenda 21 Initiative
    10. November 2014

    Wenn ich meinen Strom mit eigener Photovoltaik in Verbindung mit einem Brennstoffzellen BHKW komplett erzeuge, dürften sich die Kosten für die auf diese Weise erzeugte Wärme in überschaubaren Grenzen halten. Ähnlich wie bei Wärmepumpen, die aus 1 Kilowattstunde Strom 4 – 5 Kilowattstunden Wärme erzeugt. Bei einem Stromgestehungspreis von 10 Cent pro kW kostet mich die Wärme nach Adam Riese 2 – 2,5 Cent ?
    Sollte ich verkehrt liegen, bitte ich um Nachricht unter oekologierat@gmail.com oder Anruf unter 0160 4566687
    Ökosoziale Grüße
    Agenda 21 Initiative Manfred Millmann neckarstraße 26 64711/Odw

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  4. Ali Kaba
    9. November 2014

    Bevor Sie so einen Schwachsinn verbreiten, sollten Sie vorher mal ordentlich recherchieren.
    1. Fakt ist, dass eine Strahlungsheizung nur im Dauerbetrieb richtig funktioniert. Dadurch werden die Umgebungsflächen gleichmässig durchgewärmt und es kommt dann zu dem behaglichen Gefühl bei niedrigeren Temperaturen. Bei kurzzeitigem Betrieb bleiben die Umgebungsflächen kalt und es kommt dann zu unangenehmen Zugerscheinungen und Kältegefühl.
    2. Bei unseren wahnsinnigen Strompreisen kann einem eine Elektroheizung in den Ruin treiben. Da hilft auch das Prinzip der Strahlungswärme nicht weiter. Befragen Sie dazu unvoreingenome Nutzer von solchen Heizsystemen.
    3. Man sollte auch den erzeugten Elektrosmog von solchen Heizsystemen nicht unterschätzen.

    Freundliche Grüße

    Ali Kaba

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    • Martin Jendrischik
      9. November 2014

      Hallo Ali,
      wir neigen nicht dazu, Schwachsinn zu verbreiten, daher beziehen wir uns nur auf die konstruktive Kritik. Wir beziehen uns im Vorspann und im Artikel auf die Nutzung der Strahlungsheizung in Räumen, die nicht dauerhaft geheizt werden müssen, sondern zum Beispiel nur in den zwei kältesten Wintermonaten. Hier ist die Funktion der Strahlungsheizung zur Erwärmung der Wände erfüllt.

      Zu den Stromkosten: Die zunehmende Beliebtheit der Strahlungsheizung sowie allgemein von Stromheizungen resultiert aus der zunehmenden Verbreitung von PV-Anlagen und dem abnehmenden Nutzen von der Einspeisung ins öffentliche Netz. Wir sprechen übrigens regelmäßig mit Nutzern von Infrarotheizungen. Das Feedback ist durchweg positiv und auch die Kosten lassen sich – bei richtiger Auslegung – in Grenzen halten.

      Beste Sonntagsgrüße,
      Martin Jendrischik

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