IAA Nutzfahrzeuge 2010: DHL setzt ab 2011 zehn Iveco Electric Daily ein

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Iveco Electric Daily in DHL-Farben. (Foto: Auto-Medienportal.Net/Iveco)

Iveco Electric Daily in DHL-Farben. (Foto: Auto-Medienportal.Net/Iveco)

Die Deutsche Post DHL wird ab Anfang 2011 insgesamt zehn Iveco Electric Daily einsetzen. Die 3,5-Tonner sollen vor allem der Paketzustellung an verschiedenen Standorten in Deutschland, zum Beispiel in Berlin, Bonn, Düsseldorf und Hamburg, dienen. Das erste Fahrzeug wird übermorgen (22.9.2010) symbolisch auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover übergeben. Der Iveco Electric Daily hat eine Reichweite von 90 Kilometern. Die Batterien können über Nacht in den DHL-Depots oder Zustellstützpunkten aufgeladen werden.

Seit 2008 bezieht die Deutsche Post in ihren Stützpunkten und Bürogebäuden in Deutschland Ökostrom, wodurch CO2-Emissionen beim Elektro-Daily entfallen. Der Motor ist gut geeignet für das häufige Anfahren bei der Paketzustellung: Beim Bremsen setzt er als Generator die Bewegungsenergie wieder in Fahrstrom um. Außerdem spart der Iveco Electric Daily Energie, indem er zum Beispiel die Servolenkung beim Fahrzeugstillstand aussetzt und die Beleuchtung von einem parallel verfügbaren 12-Volt-Bordnetz speist.

Dazu Thomas Zuber, Geschäftsbereichsleiter Auslieferung Brief und DHL Paket bei Deutsche Post DHL:

„Mit dem Einsatz der europaweit ersten 3,5 Tonnen Transporter mit Elektroantrieb testen wir eine Zukunftstechnologie im Alltagsgeschäft. Wir hoffen, dadurch wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung von alternativen Fahrzeugen liefern zu können und so als Vorreiter in Sachen Umweltschutz vorneweg zu fahren.“

Und John Venstra, Vorstand Vertrieb und Marketing von Iveco Magirus AG, ergänzt:

„Iveco hat sich schon früh mit der Entwicklung von alternativen Antrieben einen Namen gemacht. Seit über 20 Jahren testet und produziert das Unternehmen Gas- und Hybridfahrzeuge. Die Deutsche Post DHL ist mit ihrem umfassenden Transportnetz der ideale Partner, um die Fahrzeuge in der Praxis zu prüfen.“

Die Unterflur-Anordnung der gesamten Technik geht nicht zu Lasten der Ladefläche ein. Das Fahrzeug wurde aber beim Radstand und der Aufbaulänge optimiert. Bei den Batterien wird auf Akkus auf der Basis von Hochtemperaturbatterien (NaNiCl2) gesetzt. Die Hochtemperaturbatterien bringen unabhängig vom Wetter konstante Leistung, sind tiefentladefähig und kostengünstiger als Lithiumionen-Batterien. Die Fahrzeuge verfügen über ABS, Airbag und eine Sicherheits-Fahrgastzelle.

(Quelle: Mit Material von auto-medienportal.net)

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