Wie Orangen im Internet der Dinge vernetzt werden

Schwedische Forscher erfinden winzigkleine Dioden, die durch Handystrahlen kommunizieren können

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Die faszinierende Welt des Internet der Dinge geht weit über Anwendungen im Smart Home, wie wir es heute erahnen, oder in Smart Cities hinaus. Denn in wenigen Jahren werden viele Milliarden Dinge miteinander vernetzt sein. Dabei sein werden aber auch Dinge, die lediglich ein gedrucktes Etikett tragen – und mithilfe von Smartphones zum Leben erweckt werden.

Winzigkleine Diode für das Internet der Dinge entwickelt10. Juli 2014. Schwedischen Forschern von der Linköping Universität ist es gelungen, eine winzigkleine Diode zu produzieren, die weniger als 20 Tausendstel Millimeter dünn ist und mit Smartphones kommunizieren kann. Den Strom gewinnt die Diode aus der Luft, nämlich von den Handysignalen. Somit wird möglich, gedruckte Etiketten durch Nähe zu Smartphones mit Strom zu versorgen.

Mit der Diode könnte nach Angaben des Wissenschaftlers Göran Gustafsson vom Forschungsinstitut Acreo ICT sogar ein Stück Papier mit dem Internet verbunden werden. Die Elektronik kann in einer Druckerei günstig hergestellt werden. Somit wird es möglich, jeden erdenklichen Gegenstand durch die Mikro-Etikette im Gigahertz-Band zu vernetzen.

Die Forschung an der Diode hat letztlich 13 Jahre gedauert – zu Beginn sollten einmal elektronische Sicherheitsmerkmale für Banknoten erforscht werden. Unterstützt wurde das lange Forschungsvorhaben vom Unternehmen De La Rue.



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