Kolibiri-Akku im Praxiseinsatz: Papstar von DBM-Technologie überzeugt
CleanThinking.de-Interview mit Gregor Falke, Prokurist bei Papstar, über Mirko Hannemann und die AlphaPolymer-Batterie
Bei allem Wirbel um die neue Kolibiri Alpha-Polymer-Technologie von DBM Energy und die erfolgreiche, aber umstrittene Rekordfahrt mit dem lekker mobil wird oft vergessen, dass der Kolibri-Akku im Alltag im Einsatz ist. Das Unternehmen Papstar aus Kall in der Eifel, die unter anderem als Anbieter für Einmalgeschirr und Verpackungen bekannt ist, nutzt den Kolibri-Akku in einem Gabelstapler seit Monaten im Alltag und ist so überzeugt von der DBM-Technologie, dass jetzt sogar zehn neue Modelle bestellt wurden. EDV- und Logistik-Chef sowie Prokurist Gregor Falke stand Cleanthinking.de im Interview Rede und Antwort.

Hier ist die Kolibri-Akku-Technologie von DBM Energy erfolgreich in Gabelstaplern im Einsatz: Beim Traditionsunternehmen Papstar aus der Eifel
Cleanthinking.de: Herr Falke, in Ihrem Unternehmen wird ein Kolibri-Akku von DBM eingesetzt. Seit wann?
Falke: Begonnen hat es 2009, als wir eher zufällig in einem Infobrief davon erfahren haben. Seit September 2010 ist ein Akku bei einem Gabelstapler fest im Einsatz.
Cleanthinking.de.: Wie sind Sie mit dem Produkt zufrieden?
Falke: Sehr zufrieden. Wir haben gerade zehn neue Akkus geordert, die wir für Ende Januar erwarten. Das Produkt hat uns von Anfang an überzeugt. Wir haben einen Akku der Kolibri-Technik mit 240 Ampèrestunden und 100 kg Gewicht Technik extra im Praxistest direkt mit einem Blei-Akku von 775 Amperestunden verglichen und das Resultat war erstaunlich. Nach neun Stunden machte der Blei-Akku schlapp, nach zwölf Stunden lief der leichtere und kleinere Kolibri noch immer. Heute muss der Akku von DBM-Energy erst nach 18 Stunden aufgeladen werden, herkömmliche Bei-Akkus haben nach wenigen Stunden Probleme. Und die Batterie ist vollkommen wartungsfrei. Wir registrieren auch keine Temperaturerhöhung, bei den anderen Akkus ist das anders.
Cleanthinking.de: Können Sie uns etwas mehr über das Innenleben und die Technik verraten? Wie hoch ist die Energiedichte, wie die angegebene Leistung?
Falke: Über die Technik kann ich nicht mehr sagen als bekannt ist. Die angegebene Kapazität beträgt 560 AH bei 48 Volt Spannung.
Cleanthinking.de: Wie läuft die Beladung ab?
Falke: Wir haben ein Ladegerät, das 130 Ampère leistet und drei Stunden zur Wiederaufladung benötigt. Wir laden also nicht ganz voll.
Cleanthinking.de: Wie sind die Kosten im Vergleich zum Bei-Akku?
Falke: Schon deutlich höher, aber im Laufe der Zeit wird sich das amortisieren.
Cleanthinking.de: Wird der Einsatz bei Ihnen durch Fördergelder unterstützt?
Falke: Wir erhalten keinen Cent. Wir stehen zwar in Kontakt mit dem Ministerium, aber Fördergelder gibt es keine.
Cleanthinking.de: Der DBM-Akku ist in der Öffentlichkeit umstritten. Es wird an der Leistung und vor allem der Sicherheit gezweifelt. Auch bei Ihnen gab es Probleme.
Falke: Es war ein einziger Zwischenfall, bei dem es letztlich durch eine Überladung zu einer Rauchentwicklung kam, das war alles und seitdem haben wir kein einziges Problem mehr gehabt.
Cleanthinking.de: Wie ist die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Haben Sie mit Herrn Hannemann Kontakt?
Falke: Wir telefonieren hin und wieder. Die Zusammenarbeit ist gut. Wissen Sie, ich freue mich, über jeden der bei uns nachfragt, weil wir von der Technik überzeugt sind.
Cleanthinking.de: Warum denken Sie, erntet DBM Energy so viel Kritik? In Wirtschaftskreisen will anscheinend niemand so recht an die Technik glauben.
Falke: Vielleicht weil nicht sein kann, was nicht sein soll. Ich weiß es nicht wirklich, aber ich denke, dass es sich hier um eine bahnbrechende Entwicklung handelt.
Cleanthinking.de: Herr Hannemann sucht nicht gerade die Öffentlichkeit, im Moment ist er sogar quasi abgetaucht. Halten Sie das für die richtige Strategie, das schürt bei vielen Beobachtern schließlich die Zweifel noch mehr?
Falke: Nein, wenn man verkaufen will, ist das nicht die richtige Strategie. Wenn man aber eventuell Angst haben muss, dass einem Unheil widerfährt, ist das eine andere Sache.


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07:00
Hallo Sera, ein Statusupdate können wir momentan noch nicht geben. Wir stehen aber in Kontakt mit der Pressestelle und informieren Sie und alle anderen Interessenten von DBM Energy sobald es offizielle Neuigkeiten gibt.
Martin Jendrischik
00:20
Bitte dringend um ein Status Update über die Firma und die Akkus.
In Zeiten des Atomlobbyismuss sind solche Innovationen das was das Land dringend braucht.
16:16
Selbstverständlich hat Thomas Recht, aber wir sind eben die jenigen, die etwas entwickeln und aus Angst vor der Arbeit verkaufen wir es. (Wankelmotor, Magnetbahn usw) Die Käufer verkaufen uns dann die Produkte teuer zurück.
An HG:
Leider haben wir nicht die Möglichkeit gehabt Unterlagen zu bekommen – aus 2 Gründen:
1) Die Firma hat neue Akkus entwickelt und die sollen in 5 Tagen (und wurden) an die Papstar geliefert sein. So hat es sich auch erledigt – alte Unterlagen weren sinlos. Und dass es auch nach den Attaken verständlich ist und dass die Fa. vorsichtig ist ist klar. Die “großen” – dem Namen nach machen alles, was nicht von denen ist, kaput zu reden statt mit hunderten “Fachleuten” in Jahren zu schaffen was die kleine Firmen in Monaten packen.
17:57
Hallo Herr Siebert,
warum haben Sie Ihre Anwesenheit dort nicht genutzt um die hier vermissten Technischen Daten des Akkus in Erfahrung zu bringen.
So nackt und ohne Fakten ist Ihr Schreiben wertlos.
Auch die hier so oft bemängelten unterschiedlichen Angaben zu Kapazität Gewicht etc hätten Sie vor Ort mühelos feststellen können.
Grüße
HG
14:49
Jetzt entwickeln deutsche Ingenieure mal wieder etwas viel versprechendes und schon wird wieder alles schlecht geredet.
Sonst schreien doch alle, wir brauchen in Deutschland wieder was neues, das neue Arbeitsplätze bringt.
Wir sollten mit Hochdruck fertig entwickeln und unterstützen !
14:59
Am 8.2.2011 waren wir bei der Fa. Papstar – H. Falke – eingeladen. Ich habe die Möglichkeit genutzt, die Akkus und die Arbeit des Gabestaplers zu sehen und beobachten. Dabei hatten wir auch die Möglichkeit gehabt, mit der Bedienung des Staplers und dem Elektrotechniker zu sprechen. Dieser Stapler hat das Eigengewicht von 2300 KG. Dazu kommen die Akkus und das Gewicht der Lasten. Sagen wir einfach, dass diese Akkus ein Gewicht von – im Schnitt – 3200KG bewegen. Nehmen wir weiter an, dass der Stapler “nur” 12 Stunden fährt und das, was wir gesehen haben sehr flott. Das Gewicht eines Mittelklassewagens nehmen wir an mit 1500KG. Und das einzige was die Markenhersteller gebracht haben war die lächerliche Reichweite von 30 bis 50 Km. Kein Wunder, das die “Großen” diese Akkus schlecht machem oder verbrennen lassen müssen. Oder ein Anwalt nehmen und die Produktion einfach zu verbieten – wie es in einigen Fällen der Fall war.
Mit freundlichen Grüßen
GS
08:23
I found this article, providing a few more tidbits of information:
http://wheels.blogs.nytimes.com/2011/02/03/a-375-mile-battery-range-too-good-to-be-true/?hpw
“Peter Hoffmann, who publishes The Hydrogen and Fuel Cell Letter Web site and newsletter, discovered that the organizations that were instrumental in the vehicle’s development were not backing down and intend to bring a Kolibri battery and another converted A2 to the CeBIT electronic industry show in Hanover, Germany, in March. Mr. Hoffmann reported that DBM planned to convert a third A2 as well as a BMW X5 and conduct more “confidence-building” tests later this month.”
08:21
Unfortunately, I haven’t found any figures on how large percentage of the Li-ion battery the electrolyte and the separator makes up.
It seems that another advantage of a solid electrolyte is that the amount of additives in the electrodes can be diminished.
08:15
I found this patent from the Seeo company:
http://www.freepatentsonline.com/y2011/0003211.html
“The electrode film includes electrode active material, electronically conductive particles, and a solid polymer electrolyte. In some embodiments, no additional binder is used as the solid polymer electrolyte also acts as a binder to hold together the active material and electronically conductive particles, thus creating a freestanding electrode film. Such a freestanding film makes it possible to deposit a very thin current collector layer, thus increasing specific energy and specific power”
19:53
I used an axe
19:52
Does the liquid electrolyte and the separator really make such a large proportion of the weight of a Li-ion battery? And the difference in cell voltage seems to be only in the order of a tenth of a volt?
Is it something more that makes up for the large gains in energy density? More efficient use of the electrode materials? Is there something I haven’t understood?
Or are they simply a bunch of liars? ”There are three kinds of liars: liars, damned liars and battery engineers” I’ve heard….
I must admit that the only really solid first-hand experience I have of battery engineering is smacking a lead-acid car battery in my youth…….