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Kurz: Desertec, Forschungszentrum Elektroautos, Solare Börsenwoche, PNE WIND AG

09/11/2009 09:11 0 Kommentare

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DESERTEC (AFP, FTD)

Der frisch gebackene Chef des Wüstenstrom-Projekts DESERTEC, der Niederländer Paul van Son, hat das Vorhaben gegen Kritiker verteidigt. In der Financial Times Deutschland sagte van Son, die Sahara als Standort für das Projekt sei energietechnisch ideal, geradezu ein Paradies. Generell sei es für Industriestaaten wie Deutschland essentiell, in Zukunft bei der Energieerzeugung klimatische Vorteile von Wüstenregionen zu nutzen. Ob diese Aussagen die Kritiker wie Hermann Scheer ruhig stellen werden, darf bezweifelt werden.

Neues Forschungszentrum für Elektroautos (Elektroauto-Nachrichten)

Baden-Württemberg plant die Einrichtung eines Forschungszentrums für Elektroautos. Dieses soll Robert Bosch Zentrum für Leistungselektronik (RBZ) heißen und wurde kürzlich grundsätzllich von der Landesregierung genehmigt. In die Standorte in Bosch und Reutlingen wird der Mischkonzern Bosch gemeinsam mit dem Land 27 Millionen Euro stecken. Das Ziel der schwäbischen Zusammenarbeit ist es, bei der Entwicklung von Elektroautos einen Sprung nach vorne zu machen. Wie meist im Bereich Elektroautos liegt der Fokus vor allem auf der Entwicklung leistungsstarke Akkus – aber es geht auch um die Entwicklung von Elektromotoren.

Aufregende Solar-Woche an der Börse (Teletrader)

Die Börsenwoche wird in der Solar-Branche mit Spannung erwartet: Neben dem Sorgenkind Conergy legen auch Manz Automation, Roth & Rau, Centrotherm, Applied Materials (USA), BayWa, Q-Cells und SMA Solar Zahlen, meist Quartalszahlen, vor. Bei Conergy wird mit Spannung erwartet, welchen Ausblick das Unternehmen auf das kommende Jahr 2010 geben wird und ob es zu dem in den USA anhängigen Schiedsgerichtsverfahren mit dem Zulieferer MEMC Stellung beziehen wird. Die übrigen Quartalsergebnisse, etwa das von Q-Cells, werden zeigen, ob deren Sparkurs zu greifen beginnt und 2010 mit einem nachhaltigen Aufschwung in der Solarbranche zu rechnen ist.

PNE WIND AG: Wachstumskurs (Pressemitteilung)

Unterdessen hat der Windpark-Projektierer PNE WIND AG bereits Quartalszahlen vorgelegt und auf eine Fortsetzung des Wachstumskurses hingewiesen. Verglichen mit dem Vorjahr stieg der Umsatz um 22,5 Prozent auf 100,2 Millionen Euro. Grund hierfür war die hohe Zahl fertig gestellter Windparks in 2009, denn bislang konnten acht Projekte mit einer Nennleistung von mehr als 115 Megawatt erfolgreich abgeschlossen werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf 5,1 Millionen Euro.

In diesem Sinne wünscht die Redaktion von Cleanthinking.de einen sonnigen Start in die Woche!

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