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Kurz: Einheitlicher Stecker, Elektroauto, Smart Grid, Oliver Wyman

07/09/2009 07:20 0 Kommentare

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Einheitlicher Stecker wird nix (Frankfurter Rundschau, Cleanthinking.de)

Am 19. April verkündete die Industrie auf der Hannover Messe stolz, man habe sich auf einen dreiphasigen Normstecker für Elektroautos geeinigt – Pustekuchen! Inzwischen verlautet aus dem VDA, es gebe Bremser in Italien, die nicht mitmachen würden. Außerdem gebe es Widerstände aus den USA – dort werde ein einphasiger Stecker präferiert. Letztlich sei die Frage der Stecker aber auch nachrangig: Im Vordergrund müsse die Weiterentwicklung der Batterien stehen, hieß es.

Frische Kooperation (Swissinfo)

Der Autokonzern PSA Peugeot Citroen will in Europa Ende 2010 Elektroautos auf Grundlage des i-MiEV von Mitsubishi auf den Markt bringen. Die Produktion werde im Oktober 2010 beginnen, teilten die Unternehmen in Paris mit. Das Elektroauto werde unter den Marken Peugeot und Citroen angeboten. Vorerst ist eine Fertigung von 25.000 Fahrzeugen pro Jahr geplant.

Siemens will sechs Milliarden vom Smart Grid Kuchen (Welt, wattgehtab)

“Wir wollen mehr als doppelt so stark wie der Gesamtmarkt wachsen” – diese Kampfansage stammt nicht von der Cleanthinking-Redaktion, sondern vom Energievorstand von Siemens, Wolfgang Dehen. Dieser verkündete jetzt, Siemens Energy wolle allein in den kommenden fünf Jahren Aufträge im Bereich Smart Grid von mehr als sechs Milliarden Euro gewinnen. Heiße Luft? Verwunderlich ist es schon, dass es aus dem Hause Siemens immer wieder Zielankündigungen außerhalb der normalen Quartalsberichte gibt. Gemeinsam mit RWE will sich Siemens am Aufbau der Infrastruktur für Elektroautos beteiligen – allerdings nicht im Wettkampf um die besten Batterien.

Industrie muss 300 Milliarden für Elektroautos in die Hand nehmen (Manager-Magazin)

Wie das Manager-Magazin in seiner Online-Ausgabe berichtet, kommt eine Studie der Unternehmensberatung Oliver Wyman zu interessanten Erkenntnissen rund um Elektroautos: Demnach müsste die Industrie in den nächsten 5 Jahren 300 Millionen Euro für die Entwicklung weiterer Modelle sowie der Batterien in die Hand nehmen. Gleichzeitig würden die Produktionskosten in einigen Jahren immer noch 60 Prozent über denen jetziger Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren liegen. Fazit der Studie: Ohne massive staatliche Förderung von bis zu 10.000 Euro “geht es nicht”.

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