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Kurz: Q-Cells, Siemens, ELAN 2020

Q-Cells, REC (Q-Cells)

Q-Cells hat gestern innerhalb weniger Stunden ca. 530 Millionen Euro durch die Platzierung von fast 85 Millionen Aktien der norwegischen Renewable Energy Corporation ASA (REC) eingenommen. Damit konnte Q-Cells seine gesamten Anteile an REC verkaufen, die etwa 17,2 Prozent des Aktienkapitals der REC entsprachen. Unterstützt wurde Q-Cells von Citigroup, Morgan Stanley, ABG Sundai Collier, Dresdner Kleinwort/Commerzbank sowie UniCredit Group.

Durch die Transaktion erwartet Q-Cells für das laufende Geschäftsjahr eine erhebliche Reduktion der Nettoverschuldung sowie des Zinsaufwandes – alleine die Zinsentlastung beträgt mehr als 20 Millionen Euro im laufenden Jahr. Damit werde Q-Cells deutlich flexibler bei der Finanzierung aktuell geplanter Investitionen und erlangt einen größeren Spielraum für die langfristige Wachstumsfinanzierung des Unternehmens. REC ist einer der Hauptlieferanten von Q-Cells und wird auch weiterhin ein wichtiger Partner bleiben. REC, Q-Cells und Evergreen Solar sind daneben Anteilseigner des Joint Ventures Sovello AG.

Siemens (absatzwirtschaft, Cleanthinking.de)

Wie die absatzwirtschaft berichtet, will Siemens jetzt mit einer strategischen B2B-Imagekampagne sein angekratztes Image in eines mit dem Etikett “grün” verwandeln. Die Dachmarkenkampagne unter dem Motto “Siemens Answers” soll in 50 Ländern der Welt zum neuen Image verhelfen, und damei Siemens als grün, dynamisch und technisch führend in Szene setzen. Anzeigen in Tageszeitungen sollen zum Imagewandel verwendet werden, vereinzelt auch TV-Spots. Ein Marketinverantwortlicher bringt die Ziele von “Siemens Answers” so auf den Punkt: “Wir sind die führende Green Company. Siemens ist grün, und Siemens wird noch grüner!”

Mal sehen, ob es nur bei Marketingkampagnen bleibt oder auch weitere Taten folgen werden — die starken Aktivitäten in Sachen Atomenergie (Cleanthinking.de berichtete) passen meines Erachtens jedenfalls nicht ins Bild.

ELAN 2020 (heise.de)

Vor einiger Zeit meldete Cleanthinking.de bereits, dass sich Strom- und Autokonzerne pünktlich zur Hannover Messe auf einen einheitlichen, siebenpoligen Normstecker für Elektroautos geeinigt hatten. Nun ist auch klar, wer alles an der Initiative beteiligt ist: Wie heise.de meldet, hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) die Initiative ELAN 2020 gemeinsam mit 15 Unternehmen aus sieben Branchen ins Leben gerufen. ELAN steht dabei für “Elektrofahrzeuge intelligent am Netz“, beteiligt sind Stromversorger und Autokonzerne, aber auch Chemnieunternehmen und Entwickler von Batterien wie die Firma Li-Tec.

Als ersten Akt ihrer Tätigkeit hat die Initiative ELAN drei Studien in Auftrag gegeben, um die Voraussetzungen für den Aufbau einer wirtschaftlichen, sicheren und großflächigen Versorgungsstruktur für Elektroautos aufzuzeigen. Ziel ist die Ermittlung der ökonomischen wie auch der ökologischen Aspeklte einer großflächtigen Verbreitung von Elektrofahrzeugen.

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