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Kurz: Siemens, Ford, BYD

06/05/2009 09:31 1 Kommentar

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Siemens (Windenergie)

Siemens wird im US-Bundesstaat Kansas einen neuen Fertigungsstandort für Windenergieanlagen errichten. In der neuen Windturbinenfabrik in Hutchinson, Kansas, sollen zunächst 400 neue Arbeitsplätze entstehen. Mit der neuen Produktion wird Siemens die starke Nachfrage nach Windenergieanlagen in Nord- und Südamerika künftig besser abdecken können.

Der Bau der 28.000 Quadratmeter großen Produktionsstätte für Maschinenhäuser von Windenergieanlagen soll im August 2009 beginnen. In einem Maschinenhaus, das auf dem Turm sitzt und den Rotor trägt, sind die für die Stromproduktion wichtigen Komponenten einer Windenergieanlage enthalten – darunter das Getriebe, der Antriebsstrang sowie die Steuerelektronik. Das erste in Kansas gefertigte Maschinenhaus mit einem Gewicht von 90 Tonnen soll im Dezem-ber 2010 ausgeliefert werden. Geplant ist eine Fertigungs-kapazität von etwa 650 Maschinenhäusern oder 1.500 Megawatt pro Jahr.

Ford (Elektroautos, goodcleantech.com)

Die Ford Motor Company, Mutterkonzern der Ford Deutschland GmbH hat verkündet, mit Batterieherstellern und Wissenschaftlern von Universitäten zusammen zu arbeiten, um die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien für eine neue Generation von Hybrid- und Elektroautos zu beschleunigen. Das Unternehmen gab bekannt, die geplanten Batterien wäre günstiger in der Produktion, 30 Prozent kleiner und 50 Prozent leichter und 5 Prozent effizienter.

Für 2010 will Ford einen reinen Elektro-Van zum Verkauf anbieten, für 2011 ist ein reiner PKW als Elektroauto angedacht (womöglich als Alternative zum Chevy Volt bzw. Opel Ampera) und schließlich für 2012 ist ein Konkurrent zum Toyota Prius bzw. zum Honda Insight geplant — da hat die Konzernmutter ja einiges in der Pipeline und wir dürfen gespannt sein, ob und wann diese Fahrzeuge auch für den europäischen Markt produziert wird.

BYD Auto (BYD, Cleantechbrief)

Der chinesische Autohersteller BYD, der zuletzt die mit Lithium-Ionen-Batterie ausgestatteten Modelle F3 und F6 präsentierte, hat nach eigenen Angaben eine Eisen-Ionen-Batterie erfunden, die umweltfreundlicher und – vor allem – günstiger sein soll als bisherige Lithium-Ionen-Batterien. Allerdings hat die Eisen-Ionen-Batterie einen klaren Schönheitsfehler: Sie kann nicht an normalen, haushaltsüblichen Steckdosen aufgeladen werden.

Die Entwicklung kommt nicht von ungefähr: Warren Buffet’s Berkshire Hathaway investierte im vergangenen Jahr satte 230 Millionen Dollar in BYD, um die Technologie marktfähig zu machen. Das Fahrzeug E6 von BYD soll mit der Eisen-Ionen-Batterie betrieben werden, es ist ausgelegt für eine Strecke von 400 Kilometer pro Ladevorgang und ermöglicht in zehn Minuten eine 5ß-Prozent-Aufladung. Bei dieser Reichweite ist das Erreichen der nächsten Tankstelle mit passendem Hoch-Volt-Anschluss womöglich bald kein Problem mehr – allerdings dürfte dieser These entgegen stehen, dass sich die europäischen Auto- und Stromkonzerne auf einen anderen Standard für Elektroautos geeinigt hatten zuletzt…

Übrigens sind nicht alle Meldungen aus dem Hause BYD als glaubwürdig zu bezeichnen, wie auch autobild.de festgestellt hat. Andere Kommentatoren wiederum halten den E6 für eine Revolution.

In diesem Sinne: Frische Grüße an alle Leser!

1 Kommentar

  • “Übrigens sind nicht alle Meldungen aus dem Hause BYD als glaubwürdig zu bezeichnen, wie auch autobild.de festgestellt hat.”

    Wissen Sie warum? Weil BYD eine chinesische Firma ist. Wenn die ein amerikanische Unternehmen ist, würdest du alles glauben, und noch fragen möchte, wann du diese Autos in Deutschland kaufen kannst, egal wie viel Geld die USA von deinen Staat weggenommen hat. So blöde! Du bist ein Deutsche, aber du kannst niemals verstehen, was die Entwickelung bedeutet, weil deine Umwelt ist immer konstant geblieben.

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