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Landis+Gyr: 100 Millionen Kapitalerhöhung für Smart Metering

08/11/2009 12:50 0 Kommentare

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Landis+Gyr LogoDen Energieverbrauch senken und die Energieeffizienz steigern – Lands+Gyr, der Schweizer Hersteller von Smart Metering Lösungen, soll bei diesem Ziel eine führende Rolle einnehmen. Jetzt hat das Cleantech-Unternehmen aus Zug eine Kapitalerhöhung von 100 Millionen US-Dollar durchgeführt, um den schnellen Rollout seiner Stromzähler fortführen zu können.

Die Kapitalerhöhung ist eine weitere positive Nachricht aus dem Hause Landis+Gyr. Im Oktober hatte der Smart-Metering-Spezialist eine umfangreiche Zusammenarbeit mit Siemens Energy zur Erreichung der Interoperabilität in zukunftsorientierten Smart-Metering-Lösungen bekannt gegeben. Im Zuge dessen wurde auch die Erarbeitung gemeinsamer Standards vereinbart. Diese sollen den Energieversorgungsunternehmen Sicherheit bei ihren Investitionen in ein intelligendes Stromnetz (Smart Grid) geben.

„Wir haben ein komplettes Smart-Grid-Portfolio mit allen Produkte und Systemen, die für einen solchen Ausbau notwendig sind. Zusätzlich stärken wir unser Lösungsportfolio durch die Zusammenarbeit mit Landis+Gyr“, kommentierte Ralf Christian, CEO der Power Distribution Division im Siemens-Sektor Energy.

Andreas Umbach, CEO von Landis+Gyr freute sich ebenfalls über die frische Kooperation:

„Als globaler Marktführer für Smart Metering-Produkte und -Lösungen freut es uns, dass wir Siemens als Partner haben gewinnen können. Gemeinsam werden wir einen interoperablen Pfad bauen, der Energieversorgungsunternehmen – direkt oder in Etappen – zur Realisierung ihrer Smart Grid-Visionen führt.“

Smart Grids verknüpfen Energieversorgungs-, Informations- und Kommunikationstechnologien und schaffen einen optimierten Austausch zwischen Anbietern und Kunden, Angebot und Bedarf. Dies betrifft die komplette Energieumwandlungskette – von der Stromerzeugung über die Stromverteilung bis zum Verbraucher. Smart Metering ist in diesem Gesamtkonzept ein wichtiger Baustein. Smart Metering macht es möglich, dem Verbraucher seinen eigenen Energiekonsum transparent zu machen, ihn in kurzen Abständen regelmäßig über die entstehenden Kosten zu informieren, ihm maßgeschneiderte Tarife anzubieten und damit Energie zu sparen sowie den CO2-Ausstoß zu verringern.

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