Leben mit der Energiewende

Open Source TV-Projekt räumt auf mit Vorurteilen und gezielten Falschinformationen der Bevölkerung rund um die Energiewende

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Photovoltaik-Strom führt zu einer Glättung der Tagesstrompreise – dadurch machen die Erneuerbaren Energien die Strompreise in Deutschland günstiger. Diese und viele andere Thesen, die in der deutschen Öffentlichkeit kaum Beachtung finden, liefern die Filme „Leben mit der Energiewende“ sauber recherchiert und hervorragend aufbereitet. Hinter den beiden Open-Source-Filmen „Leben mit der Energiewende“ steckt mit Frank Farenski ein unabhängiger TV-Journalist, der das Projekt vorantreibt und die „Desinformation“ der deutschen Bevölkerung beklagt.

Energiewende News / Berlin. Im November 2012 feierten Frank Farenski und sein Team die Premiere des Films „Leben mit der Energiewende“. Er brachte damit den ersten Open-Source-Kinofilm auf die Leinwand. Das heißt: Der gesamte Film steht seit der Premiere allen Interessenten kostenlos zur Verfügung. Kopieren, weiterschicken, anschauen – wann, wo und wie ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Denn: Der freie Journalist will mit seinem Film wachrütteln, Falschinformationen enttarnen und Aufklärungsarbeit rund um das Thema Energiewende leisten. So steht „Leben mit der Energiewende“ im Internet kostenlos zum Herunterladen und Verbreiten zur Verfügung, ist bei Youtube und auf der Webseite des Projektes sichtbar.

Und: Bei CleanThinking.de, denn wir möchten die Aufklärung von Verbrauchern rund um die Energiewende in Deutschland und entgegen der Desinformation der klassischen Energieindustrie sowie der durch Lobbyarbeit unter Druck gesetzten Politik unterstützen. Mittlerweile gibt es den Film in verschiedenen Ausführungen und Regionalausgaben.

Leben mit der Energiewende 2 – 100% regenerativ

Im Januar 2014 feierte nun der zweite Teil des Films seine Premiere in Stuttgart (CleanThinking.de berichtete). Denn: Das Leben mit der Energiewende geht weiter und es gibt weiterhin Missstände in der Politik, auf die es aufmerksam zu machen gilt. Auch dieser Film basiert auf dem Prinzip der freien Zugänglichkeit. Man kann daher davon ausgehen, dass auch der zweite Teil durch deutsche Kinos ziehen wird und zahlreiche Zuschauer anlockt.

Hier die Selbstbeschreibung des Projektfilmes „Leben mit der Energiewende“:

Lange wurde und wird die Photovoltaik bedrängt: Zu teuer soll die Sonnenenergie sein und ihr Anteil an der regenerativen Stromversorgung sei zu gering. Eine Sonderkürzung der EEG-Einspeisevergütung nach der anderen setzt die Regierung durch. Der Exodus der Solarbranche in Deutschland hat begonnen, die Zahl der Unternehmenszusammenbrüche ist bedrückend.

Nun gibt es in der Politik sogar die Anstrengung den Vorrang für den Ökostrom aufzuheben. Kann das sein? Kurz bevor Netzparität erreicht ist und die Photovoltaik einen wesentlichen Beitrag zur bezahlbaren Energieversorgung leisten kann. Es ist doch vollkommen klar, dass wir nur durch regenerative Energieträger unseren Bedarf an Energie zu kalkulierbaren Kosten decken können. Wie kann es sein, dass nun in letzter Sekunde diese erfolgreiche Entwicklung abgewürgt werden soll? Seit vielen Jahren verfolge ich (Frank Fahrenski, Anm. der Redaktion) als Fernsehjournalist die Entwicklung der regenerativen Energieträger und bin immer wieder überrascht, dass sich die Branche in der öffentlichen Diskussion immer wieder in die Defensive drängen lässt. Meine persönliche Meinung: Es ist Zeit, dass die Vertreter der Photovoltaik aus der Defensive herauskommen und publizistisch ihr Anliegen offensiv vertreten.

Das Projekt „Leben mit der Energiewende“

Frank Farenski ist von der Energiewende fasziniert und hat deshalb einen Entschluss getroffen: „Unabhängig von allen Fernsehsendern, Verlagen usw. möchte ich einen Autorenfilm produzieren, der in 90-Minuten dieses Thema umfassend widerspiegelt. Angefangen mit kurzen und aktuellen Filmen für das Internet, selbstverständlich vollkommen barrierefrei und kostenlos. Open-Source, so wie es heute von der Öffentlichkeit verlangt wird: Im Internet, z.B. via Youtube, auf Internetseiten, per kostenlosen Download und per DVD zum Preis von 1€. Am Ende werden all diese Filme in einen 90-Minuten Kino- und Fernsehfilm münden. Ich werde diesen Film in das Kino und das Fernsehen bringen.“

Die modernen Medien ermöglichen eine millionenfache Verbreitung. Diese enorme Chance nutzt der Film „Leben mit der Energiewende“.

Wöchentliche Sendung schafft zusätzliches Publikum

Mit einer wöchentlichen Sendung, die via Livestream auf war-room.tv verfolgt werden kann, verschafft Farenski den Themen rund um die Energiewende zusätzliches Publikum. Die steigenden Zuschauerzahlen beweisen, dass das Interesse durchaus vorhanden ist. Immer dienstags 19:30 kann man live zusehen.

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