Osram Opto Semiconductors erweitert Kapazitäten bei InGaAlP-LED

Rote und gelbe LED werden etwa als Blinker, Rückleuchte oder in der Architektur eingesetzt

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Osram Opto Semiconductors trägt dem stetigen Wachstum des LED-Marktes Rechnung und stellt seine Fertigung für rote, orangene und gelbe Leuchtdioden auf 6-Zoll-Wafer um. Damit weitet das Hightech-Unternehmen aus Deutschland die Fertigung sämtlicher LED auf größeren Scheiben auf das Materialsystem Indium-Gallium-Aluminium-Phosphid (InGaAlP) aus und erweitert damit seine Fertigungskapazitäten. Bereits 2011 hatte das Unternehmen mit der Umstellung der Fertigung blauer LED-Chips begonnen.

Osram RegensburgRegensburg / LED News. Die neueste Umstellung betrifft Chips für LED unterschiedlichster Anwendungen. Rote und gelbe LED werden in nahezu allen Bereichen eingesetzt: Als Blinker, Rückleuchte oder Innenraumbeleuchtung im Automobilbereich, in Displays, bei der Projektion, Signage und in Farbmischsystemen im Bereich Allgemeinbeleuchtung. Osram Opto Semiconductors zählt zu den Vorreitern bei der Produktionsumstellung: Das Regensburger Unternehmen hat vor Jahren bereits als erster Hersteller weltweit alle LED-Farben auf 4-Zoll-Scheiben umgestellt und geht diesen Weg nun bei 6-Zoll konsequent weiter.

Kontinuierliches Marktwachstum

„Die Nachfrage nach Leuchtdioden in den Farben rot, orange und gelb steigt stetig. Diesem Marktwachstum tragen wir als erster Hersteller weltweit durch die Umstellung der Fertigung auf 6-Zoll-Wafer Rechnung – und erweitern so auch unsere Kapazitäten“, erklärt Aldo Kamper, CEO Osram Opto Semiconductors. „Die Umstellung wird alle Produktfamilien betreffen und ist bereits zum Jahreswechsel angelaufen“, so Kamper weiter. Gefertigt werden die roten, gelben und orangenen Chips am Hauptsitz in Regensburg. Dort, sowie im malaysischen Penang, werden auch die InGaN-Chips für blaue, grüne und weiße LED produziert.

Osram als Innovationstreiber

Die Erfahrungen aus der bisherigen 6-Zoll-Wafer-Produktion flossen direkt in die aktuelle Umstellung ein – ebenso wie die Ergebnisse aus den Förderprojekten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Projekt „GallEff“ und das auf die Skalierung von Indium-Gallium-Nitrid-Wafern ausgelegte Projekt „Greight“). Osram Opto Semiconductors verfolgt damit seine Plattform-Strategie konsequent weiter und avisiert auch bereits im Rahmen seiner Forschungsthemen den nächsten Entwicklungsschritt hin zu noch größeren Wafer-Durchmessern und alternativen Substraten.

Vielversprechende Projekte hierzu laufen bereits in den Laboren des Hightech-Unternehmens sowie in übergreifenden Förderprojekten. Damit beweist Osram Opto Semiconductors seine Innovationskraft nicht nur bei Produktentwicklungen, sondern auch bei Fertigungstechnologien und -prozessen.

(Dieser Beitrag über LED und Osram erschien am 31.1.2014 auf CleanThinking.de / Bildquelle: Osram)

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