Stiftung Warentest: Die besten Spotlampen kommen von Philips

LED-Spotlampen überzeugen Warentester mit langer Nutzlebensdauer und guter Ökobilanz / Halogenspots teilweise eine Alternative

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Wer bei Investitionen ökologisch handeln möchte, der muss – das zeigt sich immer wieder – hohe Anfangsinvestitionen in Kauf nehmen. Das gilt bei der Investition in ein extrem gut gedämmtes Plusenergiehaus ebenso wie beim Kauf von Spotlampen. Bei richtiger Ausgestaltung lohnen sich die Anschaffungskosten mit der Zeit durch geringe Betriebskosten (Haus) oder durch geringe Stromkosten bei höherer Lebensdauer. Die Stiftung Warentest hat aktuell 16 LED-Spotlampen und vier Halogenspots getestet und kam genau zu diesem Urteil: Wenngleich die Anschaffungskosten für LED-Spotlampen höher sind – die Gesamtkosten für 12.000 Brennstunden sind jedoch viel geringer – in einem Stiftung Warentest Beispiel liegen diese bei 27 Euro im Vergleich zu 132 Euro. Doch die Investitionen müssen passen, daher haben wir von CleanThinking.de uns die Testergebnisse aller Spotlampen genauer angesehen.

Testsieger: Stiftung Warentest sieht diesen Philips Halogenspot ganz weit vorne18. Oktober 2014. Spotlampen sind für vielfältige Einsatzgebiete geeignet. Das reicht von der Beleuchtung Außen über die Funktion als Deckenstrahler bis zur Arbeitsleuchten oder zur kleinen Leselampe. „Wer sie an mehreren Stellen einsetzt und von Halogen auf LED umstellt, erlebt einen gewaltigen Spareffekt“, so die Stiftung Warentest in ihrem aktuellen Heft, Oktober 2014. Die Einsparungen liegen während der Laufzeit einer solchen LED bei bis zu 100 Euro.

Stiftung Warentest hat u.a. Spotlampen unter die Lupe genommen, die einen GU5,3-Stiftsockel haben. Die Besten dieser Niedervoltleuchten ersetzen nach Einschätzung der Tester Halogenspots mit wesentlich höherem Energieverbrauch problemlos. Nur bei der Farbwiedergabe sind die LEDs schwächer als ihre Halogen-Kollegen. Bedeutet als Ratschlag: Wer Licht braucht, an Stellen an denen die Farbwiedergabe stimmen muss – wie etwa in der Küche oder beim Essen – sollte dort momentan noch auf Halogenspots setzen. Denn der Wolframdraht in dem Halogenspot erzeugt ein lückenloses Lichtspektrum mit hohem Rotanteil.

Im Test der besten sieben Niedervoltlampen vom Typ LED zeigen sich aber auch deutliche Unterschiede bei dieser zukunftsweisenden Lichttechnologie. Die beiden Spots von Verbatim und Megaman überzeugen nicht – weil insbesondere die Haltbarkeit klar Wünsche offen lässt. Die besten LED-Spots hingegen leuchten extrem lange und bringen so manches Baby ins Teenyalter.

Einen Überblick über die besten Spotlampen LED GU5,3 für 12 Volt liefert die folgende Tabelle

HerstellerTypNoteLpWFWIKelvinEURVerbrauch
PhilipsLED1,760782,7509,997
OsramLED1,850772.75010,437
LedonLED1,940752.70011,507
LGLED1,943762.70020,798
ToshibaLED2,548762.75019,997
VerbatimLED3,854823.00016,996,5

In den kommenden Tagen stellen wir an dieser Stelle neben diesem LED-Test auch die besten Spots unter den Hochvoltlampen vor. Auch hier spielt der Kampf LED vs. Halogen eine entscheidende Rolle.

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