Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bestimmen das Handeln der Bauwirtschaft

Leitthemen der BAU 2013 - Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme für Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau

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In dieser Woche öffnet die BAU 2013 – Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme für den Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau – ihre Tore. Auf dem Gelände der Neuen Messe München werden rund 2.000 Aussteller aus über 40 Ländern sowie etwa 240.000 Besucher erwartet. Die BAU führt alle zwei Jahre die Marktführer der Branche zusammen. Zukunftsweisende Themen wie generationengerechtes Bauen spielen in diesem Jahr quer durch alle Ausstellungsbereiche eine wichtige Rolle. Doch noch weitere Leitthemen wurden für die BAU 2013 definiert. Besonders die Schwerpunkte Nachhaltigkeit und Energie 2.0 sollen an dieser Stelle in den Fokus gerückt werden.

CleanTech & Gebäude News/ München. Vier Leitthemen hat die BAU definiert. Viele Aussteller richten ihre Präsentationen danach aus und stellen entsprechende Lösungen vor. Nachhaltigkeit ist ein Thema, das für die Bauwirtschaft zum Inbegriff des Handelns geworden ist und dementsprechend die Klammer für alle anderen Leitthemen der Weltleitmesse BAU darstellt. Die drei weitere Leitthemen sind Energie 2.0, Stadtentwicklung im 21. Jahrhundert und generationsgerechtes Bauen .

Nachhaltigkeit

Institutionen, die das Thema Nachhaltigkeit vorantreiben und sich bereits auf der BAU 2011 engagierten, werden sich verstärkt auch 2013 für die Nachhaltigkeit einsetzen und mit unterschiedlichen Kongressen, Sonderschauen und Foren  Aspekte des nachhaltigen Bauens und Planens beleuchten. Darunter: Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), die Fraunhofer Allianz BAU und das ift Rosenheim.

Dass der Nachhaltigkeits-Begriff den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden umfasst und neben ökologischen auch ökonomische und sozio-kulturelle Aspekte beinhaltet, darüber herrscht weitgehend Einigkeit. In aller Welt wurden entsprechende Bewertungssysteme zur Zertifizierung nachhaltiger Gebäude, Baustoffe und Bauteile entwickelt. Beispielsweise Umweltproduktdeklarationen sollen in Zukunft Informationen über funktionale und ökologische Qualität nachweisen. Klar ist: Das Thema Nachhaltigkeit von Gebäuden wird auch in Zukunft Forschung und Entwicklung in der Bauwirtschaft bestimmen. Die Mitbestimmung der Bevölkerung an großen Bauvorhaben – wie beispielsweise im Falle Stuttgart 21 – könnte als weiterer Teilaspekt hinzukommen.

Megatrends wie der demographische Wandel, Klimawandel, Energiewende und Urbanisierung werden unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit diskutiert werden. Es wird darum gehen, wie nicht nur einzelne Gebäude, sondern ganze Stadtviertel und Städte nachhaltig geplant und realisiert werden können. In Europa wird ein Schwerpunkt auf der nachhaltigen Sanierung und Modernisierung des Gebäudebestands liegen. Viel Stoff also für die BAU 2013!

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Energie 2.0

Energiewende – dieser Begriff bezeichnet nicht nur die Abkehr von fossilen Energieträgern und die Hinwendung zu regenerativen Energien. Er steht auch allgemein für die Notwendigkeit, Energie zu sparen und Energie zu gewinnen. Wie die politischen Rahmenbedingungen dafür aussehen und wie man sie durch technologischen Innovationen umsetzen kann, zeigt die BAU 2013 unter dem Stichwort Energie 2.0. Im Rahmenprogramm und auf den Ständen vieler Aussteller geht es darum, welche Folgen die Energiewende für das Planen und Bauen hat.

So wird es beispielsweise um den von der EU für 2020 geplanten Standard Plusenergiehaus gehen. Demnach soll das Wohnen im „Mini-Kraftwerk“ sich nicht mehr nur auf Vorzeigeobjekte beschränken. Auch die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden wird in den Fokus der Betrachtungen gerückt, schließlich liegt hier ein enormes Einsparpotenzial.

Energie 2.0 bezieht sich allgemein auf die Zukunft der Energieversorgung von Gebäuden und die damit einhergehenden technologischen Innovationen. Doch nicht nur die technischen, sondern auch soziale und gesellschaftliche Herausforderungen, die mit dem Thema Energie 2.0 in Zusammenhang stehen, will sich die BAU abbilden.

Welche konkreten Produkte auf der Weltleitmesse vorgestellt werden, lesen Sie zum Beispiel in einem energynet.de Beitrag von Andreas Kühl oder im CleanThinking-Artikel über verschiedene Innovationen im Bereich Wärmedämmung.

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