OLED-Datenbrille sorgt für mehr Effizienz bei Reparatur und Wartung

Dresdner Forscher des Fraunhofer COMEDD stellen interaktive Datenbrille erstmals in Japan vor

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Eine innovative Datenbrille für Augmented Reality (AR)-Anwendungen haben Dresdner Wissenschaftler kürzlich erstmals in Asien vorgestellt. Die Forscher vom Fraunhofer COMEDD präsentieren die interaktive Datenbrille mit Vollfarb-Mikrodisplays derzeit auf dem International Display Workshop (IDW) 2012 in Kyoto/Japan.

Forscher vom Fraunhofer COMEDD haben in Japan erstmals eine interaktive OLED-Datenbrille präsentiert. Im Bild: bi-direktionales OLED Mikrodisplay.

Cleantech, Effizienz News / Dresden, Japan. Forscher vom Fraunhofer COMEDD haben in Japan erstmals eine interaktive OLED-Datenbrille präsentiert. Im Bild: bi-direktionales OLED Mikrodisplay. Experten des Dresdner Fraunhofer COMEDD ist es gelungen, winzige Mikrochips auf Basis von organischen Leuchtdioden (Oleds), die Display und Kamera in einem sind, zu entwickeln.

Diese bieten ganz neue Möglichkeiten für AR-Anwendungen. Sie können nun bereits in Daten-Brillen mit einem entsprechenden optischen Aufbau eingebaut werden. Damit können Informationen eingeblendet und das Umfeld weiterhin wahrgenommen werden, doch die Hände bleiben frei für weitere Tätigkeiten, weil die Informationen per Augenbewegung gesteuert werden können.

Eine Computermaus ist nicht mehr nötig. Handwerker bekommen Baupläne eingeblendet, ohne die Arbeit unterbrechen zu müssen. Rettungsassistenten können sich um Patienten kümmern und gleichzeitig die wichtigsten Körperfunktionen überwachen.

Organische Leuchtdioden mit Bildsensor in Mikrochip

Die Forscher des Fraunhofer COMEDD, die als erste weltweit organische Leuchtdioden als Mikrodisplay gemeinsam mit Bildsensorelementen in einen Mikrochip integrieren konnten, freuen sich über eine große internationale Resonanz und daraus resultierende Aufträge. Die Anwendungspalette ist genauso bunt wie die Mikrodisplays selbst. Die Wissenschaftler werden für jede Anforderung das optimale Display entwickeln.

„Um sich mit unserer Technologie vertraut zu machen, bieten wir ein Entwicklungsset der Datenbrille an, mit dem man erste Anwendungsbeispiele selbst programmieren und ausprobieren kann“, erläutert Projektingenieur Dr. Rigo Herold. „Derzeit gibt es die Brille mit einem kräftig rot leuchtenden Oled-Mikrodisplay. Wir arbeiten aber daran, die Informationen auch vollfarbig zur Verfügung zu stellen, um etwa ganze Filmsequenzen erlebbar zu machen.“

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