Recycling 2.0 in den USA
In Deutschland gibt es den Grünen Punkt, den gelben Sack, Wertstoffhöfe und die recht eindeutig geregelte Mülltrennung jedes Haushaltes. Außerdem werden Batterien gesondert gesammelt, Glasflaschen in Container geworfen oder PET-Flaschen ins Geschäft zurück gebracht. Ein Teil dieses getrennten Mülls wird tatsächlich recycelt, ein anderer Teil landet in der Müllverbrennung. Deutschlands Bürger profitieren aber nicht monetär von der Rückgabe und Trennung all diesen Mülls.
Ganz anders in den USA: Hier gibt es das private System namens RecycleBank, an das mittlerweile mehrere 100.000 Haushalte angeschlossen sind, über das u.a. Papier, Glas und metallische Gegenstände recycelt werden. Und: Jedes in die Tonne der RecycleBank beförderte Stück Müll wird wiederum mit Gutscheinen vergütet. Das ganze System erklärt dieses tolle Video:
Das private System lebt davon, dass viele Partner es unterstützen – sowohl Städte, als auch Haushalte und eben die großen Marken, die Rabatte geben, machen tatsächlich mit. Bei den Marken beispielsweise Coca-Cola, Ikea und andere.
Ich weiß nicht genau, wie hoch die Quote der in Deutschland recycelten Produkte ist und wie akkurat die Deutschen all die Produkte trennen und die verschiedenen Wege nutzen – aber vielleicht wäre ein monetäres Anreizsystem auch in Deutschland eine zusätzliche Gelegenheit, die Umwelt noch mehr zu schonen? Für die USA jedenfalls ist die RecycleBank ein tolles System.


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