Smart Home Special bei CleanThinking

Erfahren Sie alles über Smart Home Definition, Smart Home-Systeme, Hausautomation, Smart Home-Geräte

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Smart Home oder Connected Home oder vernetztes Zuhause, also die Hausautomation oder smarte Heimvernetzung, ist spätestens seit der IFA 2014 in aller Munde. Dabei ist die Einbindung von Technologien in die heimischen vier Wände nicht unbedingt eine Erfindung der vergangenen Jahre: Vielmehr gibt es den Trend zur Heimvernetzung in Luxus-Immobilien und im gehobenen Preissegment schon eine ganze Weile. Marken wie GIRA oder SIEDLE oder KNX standen früher für den Trend zur intelligenten Hausautomation. Heute – und das ist der aktuelle Erfolg von Anbietern wie EON, RWE, GreenPocket, Google oder Gigaset – ist das Snart Home an der Schwelle zur sauberen Technologie für jedermann, die Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit verspricht.

Wie wir heute Smart Home als Definition wissenschaftlich-sachlich betrachten, lesen Sie hier auf unserer Extraseite zum Thema Smart Home Definition.

Komponenten eines Smart Home-Systems

Ein Smart Home System besteht aus vier wesentlichen Bestandteilen:

  • Die zentrale Steuereinheit, auch oft Smart Home Hub genannt. Sie verbindet die vernetzten Geräte intelligent miteinander. In der Smart Home Zentrale steckt die eigentliche Intelligent der gesamten Smart Home Lösung, denn sie bestimmt darüber, welche Funktionen und Dienstleistungen eingebunden werden können. Ebenfalls entscheidet sich hier, welche Industriestandards unterstützt werden und ob ein System beispielweise für Smart Home-Geräte anderer Hersteller offen ist. Eine ganz flexible, offene Lösung ist beispielsweise das Smart Home System Homee, das wir an dieser Stelle vorgestellt haben.
  • Smart Home Geräte sind die zweite, logischerweise ganz zentrale Komponente eines Smart Home-Systems. Diese Smart Home Geräte, das können beispielsweise LED-Lampen des Philips hue Systems sein, können über die zentrale Steuereinheit bzw. über ein mit dieser verbundenes Endgerät gesteuert werden. Die Komponenten reichen vom einfachen Schalter bis zur Multimedia-Lösung.
  • Die Konnektivität zwischen den einzelnen Elementen, die entweder kabelgebunden oder über Funktechniken eingerichtet werden kann. Letztere ermöglichen in der Regel eine einfachere Installation und erlauben es, verschiedenste Geräte an den unterschiedlichen Stellen des Hauses ohne größere Baumaßnahmen miteinander zu verbinden.
  • Das Bedienelement, über das die smarten Funktionen gesteuert werden können, ist die vierte Komponente einer Smart Home Installation. Neben spezieller Hardware, werden hier auch immer häufiger sowieso vorhandene Geräte einbezogen: Etwa das Smartphone, der Tablet-PC, der Fernseher oder die Smartwatch.

Im Idealfall verbindet eine Smart Home-Installation sämtliche Steuerungsmöglichkeiten eines Hauses. Es können entweder Komfort- und Sicherheitsfunktionen umgesetzt werden oder im Bereich des Energiemanagements Einsparmöglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz realisiert werden.

Campgemini: Riesiges Interesse an Smart Home Lösungen

Smart Home Studie und Umfrage von Capgemini ConsultingLaut einer Befragung des Beratungshauses Campgemini finden 66 Prozent, also zwei Drittel, der deutschen Haushalte Smart Home-Konzepte attraktiv. Insbesondere – und das ist aus Sicht des CleanThinking-Gedankens besonders hervorzuheben, wenn damit energieeffiziente Lösungen verbunden sind. Kernzielgruppe sind jüngere Personen in Mehrpersonenhaushalten mit einem höheren Haushaltsnettoeinkommen und Bildungsgrad bewerten intelligenten Wohnlösungen als besonders interessant.

Mehr als 80 Prozent von diesen Personen ist sogar bereit, für Smart Home-Funktionen zu bezahlen. Energieeffizienz-Lösungen stehen dabei eindeutig im Vordergrund: Verbunden mit der Erwartung, dass etwa durch eine automatisierte Heizungssteuerung die Energiekosten reduziert werden können. (vgl. Smart Home – Zukunftschancen verschiedener Industrien, Campgemini).

Die Umfrage zeigt, wie groß das Interesse der Menschen am Thema Smart Home letztlich ist. Das schlägt sich auch in den Erwartungen der Unternehmen und Marktteilnehmer nieder. Deswegen legt Google viel Geld auf den Tisch um den Hersteller smarter Thermostate und Rauchmelder Nest zu übernehmen. Deswegen hat Samsung Smartthings hinzugekauft. Deshalb werden auch die Finanzierungsrunden junger Unternehmen mit vielversprechenden Ansätzen immer interessanter – so investierte beispielsweise die Deutsche Telekom kürzlich in die Smart Home Plattform yetu oder EON in den Smart Home Anbieter Leeo.

Schließlich zeigt sich die großartige Perspektive des vernetzten Zuhauses auch in den Umsatzerwartungen und den prozentualen Wachstumszahlen: Laut allied Market Research wird der Umsatz im Smart Home-Markt bis 2020 jährlich um rund 30 Prozent zulegen. Dann ist von 35 Milliarden Dollar auszugehen. Das Internet der Dinge und die Dezentralisierung und Digitalisierung der Energie spielen dabei ebenso eine wichtige Rolle, wie die zunehmende Urbanisierung und der Versuch, Städte intelligenter zu machen. All diese Trends sprechen für eine zunehmende Vernetzung und dafür, dass intelligente Systeme wie Smart Home-Lösungen schon in wenigen Jahren zum Standard werden.